Anton Bembe (1799-1861)

Gründung einer Fabrik für Raumausstattungen

1836 ist sein Kundenkreis bereits so groß, dass er den elterlichen Betrieb aufgibt und eine Fabrik für Raumausstattungen mit einem Ladengeschäft und einem Möbelmagazin gründet.

Angegliedert ist eine eigene Schreinerei, Schlosserei, Bildhauerwerkstatt und Polsterwerkstatt. Es gibt einen Vergolderraum, einen Zeichenraum, eine Nähstube und ein Spiegeldepot. Hergestellt werden Möbel, Tapezierarbeiten (Polsterei), Inneneinrichtungen und Dekorationen, die im Ladengeschäft verkauft werden.

Geschäftsausweitung nach Übersee

Bembé weitet sein Geschäft 1854 noch nach Übersee aus, in New York gründet er zusammen mit Anton Kimbel, seinem Neffen ein Möbelgeschäft. Dies wird von Anton Kimbel geführt.

Ende der Werkstatt Anton Bembé

Nach seinem Tod führen seine Witwe Therese Koch und die beiden Söhne aus der 2. Ehe, Christian Ferdinand und August Bembé das Geschäft bis 1880 weiter.

Ihnen gelingt es, auf der Weltausstellung 1862 in London eine Goldmedaille zu erringen. 1867 stellen sie ebenfalls auf der Weltausstellung in Paris aus.

Nach dem Tod von August Bembé führt der ehemalige Teilhaber, Wilhelm Preetorius bis 1919 das Geschäft unter dem Namen Bembé erfolgreich weiter.

Literaturempfehlungen zu Anton Bembè

  • Zinnkann, Heidrun: "Mainzer Möbelschreiner der ersten Hälfte des 19.Jh., in Schriften des Historischen Museums Frankfurt/Main", Bd. 17, 1985, Verlag Dr. Waldemar Kramer
  • Zinnkann, Heidrun: "Meisterstücke Mainzer Möbel des 18. Jh.", Museum für Kunsthandwerk Ausstellung 1988, Frankfurt a.M., Druckerei Henrich

 

 

 

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