Chubb Schloss

Ein Chubbschloss ist eine Weiterentwicklung eines Bartschlosses. Benannt ist es nach seinem Erfinder, dem Engländer Jeremiah Chubb, der es 1818 patentieren ließ.

Im 19. Jh. wurden Chubbschlösser als Sicherheitsschlösser z. B. bei Tresoren, aber auch Wohnungstüren eingesetzt. Heute hat in Deutschland das Profilzylinderschloss das Chubbschloss verdrängt.

In den skandinavischen Ländern und in Großbritannien werden weiterentwickelte Chubbschlösser noch heute verwendet. Sie gelten nach wievor als sicherste Tresorschlösser.

Bereits 1778 meldete ebenfalls ein Engländer, Robert Barron (1736-1794) ein Patent für ein ähnliches Schloss an. Barron war somit der Vorreiter für die Entwicklung von Sicherheitsschlössern. Ein weiterer Erfinder von Sicherheitsschlössern war Joseph Bramah (1748-1814).

Funktionsweise eines Chubb Schlosses

Vereinfacht ausgedrückt ist der grundlegende Unterschied von Chubbschlössern zu den Bartschlössern folgender:

Der Schlüsselbart des Chubbschlosses ist so gearbeitet, dass er bewegliche Metallplättchen (sogenannte Zuhaltungen) innerhalb des Schlosses so verschiebt, dass diese einen gemeinsamen Kanal freigeben. Erst dann lassen sich Bolzen und Riegel durch 1 Schlüsselumdrehung verschieben.

Konnte man die Bartschlösser relativ einfach mit einem Dietrich öffnen, so war dieses innovative Schloss dagegen ein echtes Sicherheitsschloss.

Trotzdem wurde ein Chubbschloss 1851 während der Weltausstellung in London von dem Amerikaner A.C. Hobbs ohne Beschädigungen "geknackt". Chubb tat sich daraufhin mit Hobbs zusammen und entwickelte seine Schlösser immer weiter und verbesserte damit die Sicherheit des Schlosses.

Noch heute wird von Schlüsseldiensten die Methode zum Aufsperren von Schlössern ohne Beschädigung das "Hobbs`sche Öffnungsverfahren" genannt. Mit ganz speziellen Werkzeugen werden die Schließzylinder beschädigungsfrei geöffnet.

 

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