Lexikon (K)

Kabinettschrank
Der Kabinettschrank ist ein Prunkmöbel, das zur Aufbewahrung von Wertsachen und Kuriositäten bestimmt war.
Kanapee
Kanapee, auch Sofa genannt, ist ein Sitzmöbel für mehrere Personen. Es besitzt eine Rückenlehne und zwei Armlehnen.
Kanneluren
Als Kanneluren werden vertikal verlaufende, parallele Rillen bezeichnet, die eine Fläche gliedern. Häufig zu finden bei Möbeln des Louis Seize und der Gründerzeit.
Kapitell
Als Kapitell (lat. capitellum= Köpfchen) wird der obere, verzierte Abschluss einer Säule, eines Pfeilers oder Pilasters bezeichnet.
Kartusche
Die Kartusche stellt ein oft verwendetes Ornament der Spätrenaissance und des Barocks dar.
Kastenmöbel
Als Kastenmöbel werden Möbel mit Schubladen und/oder Türen bezeichnet, in denen Gegenstände aufbewahrt werden können.
Kimbel, Wilhelm (1786-1869)
Wilhelm Kimbel, ein gelernter Schreiner war in Mainz tätig, er fertigte ausschließlich handwerklich ohne den Einsatz von Maschinen. Europaweite Bedeutung erhielt er durch seine Möbeljournale, in denen er maßstabsgerechte konstruktionszeichnerische Vorlagen für Möbelstile publizierte.
Kinzing, Uhrmacherwerkstatt Neuwied
Die Uhrmacherfamilie Kinzing aus Neuwied arbeitete mit der Möbelmanufaktur Roentgen eng zusammen. So lieferten sie Präzisionsuhrwerke für die von Roentgen gefertigten Standuhren. Als Meister der Mechanik bauten sie Musikspielwerke mit Flötenwerk und Harfenklavier.
Kirschbaum
Als Kirschbaum wird das Holz der Süßkirsche, Vogelkirsche (Prunus avium) bezeichnet. Es ist ein wichtiges Edelholz bei antiken Möbeln.
Klinckerfuß, Johannes (1770–1831)
Johannes Klinckerfuß (1770 – 1831) war ein bedeutender Kunstschreiner des ausgehenden 18. Jahrhunderts und Anfang des 19. Jahrhunderts. Er war ab 1789 Schüler der Roentgen Manufaktur in Neuwied und stattete später württembergische Schlösser aus.
Kneehole Desk
Bei einem Kneehole Desk handelt es sich um einen englischen Schreibtisch.
Knorpelwerk
Das Knorpelwerk, auch Ohrmuschelornament des Frühbarocks genannt, entstand im 17. Jahrhundert.
Knussmann, Johann Wolfgang (1766-1840) und Friedrich (1795-1874)
Johann Wolfgang Knussmann und sein Sohn Friedrich waren Mainzer Kunstmöbelschreiner. Sie fertigten solide Spätbiedermeier Möbel und repräsentative Prachtmöbel für den Adel. Für die Gesamtausstattung des Neuen Palais in Darmstadt erhält Knussmann den Auftrag.
Königsholz
Das Königsholz verfügt über eine außergewöhnlich dunkle Maserung und wurde gerne für Intarsien genutzt.
Köster, Möbelmanufaktur
Die Familie Köster fertigt anfangs in Altona Tischlerarbeiten für bürgerliche Zwecke. Bald schon werden Luxus, - und Prachtmöbel für gehobene Kreise im Auftrag hergestellt und auch auf Vorrat gefertigt. Das Absatzgebiet für die Möbel aus dem Hause Köster erstreckt sich bis nach Dänemark und Norwegen.
Kommode
Als Kommode (frz. commode = bequem) wird ein halbhohes Möbel bezeichnet, ausgestattet mit Schubladen oder auch Türen.
Konisch
Konisch ist vergleichbar mit kegelförmig. Der Durchmesser z. B. eines Stuhlbeines verringert sich nach unten hin.
Konsolentisch
Konsolentisch (auch Konsoltisch), oft prächtig gestalteter Tisch, der an einer Wand seinen Platz fand.
Korpus
Als Korpus werden die zusammengesetzten Einzelteile eines Möbels (Boden, Seitenteile, Deckel, Rückwand und Front) bezeichnet.
Kufenfüße
Als Kufenfüße wird eine bestimmte Fußform in der Form einer Gleitschiene bezeichnet.
Kürschner
Ein Kürschner ist eine blasenartige Stelle auf einer furnierten Fläche, an der sich das Furnier vom Blindholz gelöst hat.
Kyma
Als Kyma versteht man ein Friesornament aus der griechischen Antike, das bis in die Moderne Verwendung fand.
 

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