Kunstschreiner Rohde, Heinrich Ludwig

Der Mainzer Kunstschreiner Heinrich Ludwig Rohde (1683 Halberstadt –1755 Mainz), war Hofschreiner des Kurfürsten von Mainz, Lothar Franz von Schönborn (1655-1729), Fürstbischof von Bamberg und Erzbischof von Mainz.

Als Hoftischler war er vom Zunftzwang befreit und unterstand nur dem Kurfürsten.

Heinrich Ludwig Rohde war Schüler und Mitarbeiter von Ferdinand Plitzner, der in Wien und Würzburg tätig war.

Ab 1715 ist Rohde in Mainz nachweisbar, ein von ihm signierter Kabinettschrank entstand 1725/26. Dieser ist in den Sammlungen der regierenden Fürsten von Liechtenstein/Vaduz erhalten geblieben.

Die von Rohde ausgeführten Marketerien zählen zum Reichsten und Feinstem in der deutschen Kunstschreinerei. Dafür verwendete er Hölzer wie Nussbaum, Mahagoni, Ahorn, Buchsbaum und Rosenholz. Auch Elfenbein findet sich bei den Marketerein von Rohde. Für die eingelegten Bänder nahm Rohde oft Rosenholz und Pflaumenholz.


 


 

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