Vergoldung

Als Vergoldung ist ein Oberflächenüberzug aus Gold zu verstehen. Dieser kann durch verschiedene Verfahren auf das Werkstück aufgebracht werden. Im Bereich der Antiquitäten spielt hauptsächlich die Feuervergoldung, Ölvergoldung und Polimentvergoldung eine Rolle. Bei der Ölvergoldung und Polimentvergoldung handelt es sich um eine Blattmetallvergoldung. Die Feuervergoldung wird hingegen im Schmelzverfahren mit Quecksilber vermischt und auf Metallelemente gestrichen. Dieses Verfahren wurde oft bei Beschlagwerk aus Bronze angewendet und eignet sich nicht für Holzobjekte. 

Die häufigste Verwendung von Vergoldung fand bei Bilder- oder Spiegelrahmen statt. Die Arbeit des Vergoldens war dem Fassmaler überlassen, welcher auch polychrome (mehrfarbige) Oberflächen herstellte.

Bekrönung Rokoko Spiegel
Bekrönung eines Rokoko Spiegels mit originaler Polimentvergoldung.
Spiegelrahmen mit Blattgold
Vergoldeter Spiegelrahmen mit Blattgold belegt, 19. Jahrhundert.
Beschnitzte und vergoldete Schwanenköpfe
In der Rückenlehne eines höfischen Biedermeierstuhls befinden sich beschnitzte und vergoldete Schwanenköpfe.
Vergoldeter Rahmen
Spiegelrahmen aus dem 19. Jahrhundert mit vergoldeter Oberfläche.
Vergoldete Eckkartusche
Vergoldete Eckkartusche an einem Spiegelrahmen.
 
 

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