Antiquitätenhandel am Bodensee

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Barockschränke


Bei allen hier präsentierten Barockschränken handelt es sich um originale Antiquitäten: Sie finden hier sowohl klassische Barockschränke aus der Zeit um 1680–1750 als auch spätbarocke Schränke, die bis Anfang des 19. Jahrhunderts gefertigt wurden. Zu unserem Angebot zählen sowohl sorgsam und fachgerecht aufgearbeitete Barockschränke, wie auch unrestaurierte, die im Istzustand oder auf Kundenwunsch fachgerecht restauriert erworben werden können.

Bedeutender Barockschrank mit Bandelwerk
Bedeutender Barockschrank mit Bandelwerk
Repräsentativer Barockschrank aus Nussbaum, mit reichhaltiger Marketerie aus verschiedenen Edelhölzern, guter Erhaltungszustand, aus der Zeit um 1730. Dieser Barockschrank besticht durch seine gefällige Proportion und Formgebung, sowie der reichhaltigen Marketerie - ohne überladen zu wirken. Mit einer Gesamthöhe von 2,17 m ist dieser Schrank nicht so hoch geraten, wie die meisten Schränke aus dieser Zeit und dadurch auf für normale Raumhöhen geeignet. Dieser höfische Barockschrank steht auf 5 gedrückten Kugelfüßen und zeigt breit abgeschrägte Korpusvorderkanten. Im Sockelelement sind zwei Schubladen nebeneinander angeordnet, darüber zwei Türen. Die horizontalen Profile am Kranzgesims sind mehrfach verkröpft ausgearbeitet. Der Rahmen der Scheinfüllungen auf den Türen, das Sockelprofil und das Kranzprofil sind karnisförmig und stehend furniert. Die Korpusseitenteile und die Sockelseiten zeigen jeweils ein Nussbaumfeld, welches von Intarsienbändern aus Zwetschge und Ahorn begrenzt ist. Die Korpusabschrägungen, die Scheinfüllungen der Türen, die Schubladenfronten, das Mittelbrett und das Querfries unterhalb des Kranzprofils, sind mit Bandelwerk aus Zwetschge und Ahorn eingelegt. In den Türen wurde zusätzlich Ebenholz und Rosenholz verwendet. Ein fein graviertes Messing Schlüsselschild ist zentral auf der Schlagleiste positioniert, welche mit der rechten Türe fest verbunden ist. Im Innenraum befinden sich zwei sekundäre, sehr stabile Einlegeböden, die herausnehmbar sind. Die Türen sind mit Langbändern aus Eisen angeschlagen, die eine gebläute Oberfläche mit Schweifwerk und Fasanen aufweisen. Das schwere, doppelzüngige Schnappschloss ist mit einer durchbrochenen Abdeckung aus Messing verziert, die mit Rocailles und Blattwerk gestaltet ist. Der Schlüsselreiden aus Messing zeigt die gleichen Schmuckformen. Im oberen und unteren Bereich der linken Tür befindet sich jeweils ein Verriegelungsmechanismus, der durch das Schließen der rechten Tür ausgelöst wird. Dieser Barockschrank erinnert in seiner Gliederung an seine Vorgänger aus dem Hochbarock. Vor allem durch das hohe Sockelteil mit seinen aufschlagenden Schubladen. Deren Handhaben bestehen aus sekundären, ziselierten Messing Grundplatten mit gegossenen Knöpfen. Der Barockschrank lässt sich weitgehend zerlegen. Die Türen können ausgehängt werden, das Kranzelement abgenommen und der verbleibende Korpus (mittig teilbar) vom Sockel herunter genommen werden. Die Einzelteile sind solide und qualitätsvoll gefertigt und trotzdem relativ leicht. Es handelt sich hier um einen wohlproportionierten, ausgesprochen hochwertig verarbeiteten Schrank, der mit seinen Dimensionen nicht nur in einem Schloss zur Geltung kommt. Da er eine großzügige Innentiefe von 51 cm hat, bieten wir den nachträglichen Einbau einer Kleiderstange und gegebenenfalls von Hemdfächern an. Auch eine Verwendung als Fernsehschrank wäre denkbar, da in der Rückwand bereits ein Loch für Kabel eingebohrt wurde. Seine Formensprache, insbesondere das Bandelwerk war in ganz Süddeutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Eine Besonderheit ist der horizontal verlaufende Wulst unterhalb des Kranzgesims, welcher fast ausschließlich in der Schweiz vorzufinden ist. Nach den Angaben des Vorbesitzers soll der Schrank ursprünglich aus einem Schloss in Berchtesgaden stammen. Zustand: Der Barockschrank befindet sich in einem sehr guten Erhaltungszustand. Schloss, Schlüssel, Langbänder, Riegel und das Schlüsselschild sind original zugehörig. Die Füße, die Knöpfe auf den Schubladen und die zwei Einlegeböden sind sekundär. Die rechte Türe ist leicht verzogen, wodurch im geschlossenen Zustand oben ein Spalt vorhanden ist. Konstruktionsbedingt sind auf beiden Türflächen Risse im Furnier entstanden, bzw. das Furnier hat sich teilweise aufgestellt. Auf beiden Türen ist dies horizontal im oberen Bereich zu sehen. Auf der linken Türe war ein vertikaler Riss, der vor längerer Zeit mal ausgespant und retuschiert wurde. Auf der rechten Füllung ist ein vertikaler Knick im Furnier, der kaum sichtbar ist. Die Oberfläche zeigt Alters- und Gebrauchsspuren. Wir freuen uns, Ihnen diesen schönen Barockschrank anbieten zu können. Nachtrag: Das Innenleben wurde geändert. Links befinden sich drei Einlegeböden, rechts eine Kleiderstange. Das Bohrloch in der Rückwand wurde geschlossen. 

Preis auf Anfrage

Bodenseeschrank Kirschbaum um 1790
Bodenseeschrank Kirschbaum um 1790
Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaum mit Schnitzereien und Sternintarsien, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1790. Der gebauchte, mittig teilbare Korpus steht auf gedrechselten Kugelfüßen. Die breiten seitlichen Abschrägungen und das Mittelbrett kragen hervor. Entsprechend sind die umlaufenden Sockel,- Kranz,- und Zierprofile verkröpft. Das Kranzprofil ist zusätzlich ausgeschweift. Die geschweiften Türen sind mit Messing-Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sich die Türen um nahezu 180° öffnen. Geschmückt werden die Türen durch geprägte und ziselierte Messingschlüsselschilder und gegossenen, runden Handhaben. Die von profilierten Rahmen begrenzten, abgeplatteten Füllungen zeigen jeweils einen zentralen barocken Faltstern aus Zwetschge und Ahorn. Der Randbereich der Abplattungen wird durch umlaufende Schnitzereien verziert. Diese Schnitzerein zeigen langgezogene C-Schwünge und in den Zwickeln C-Schwünge, die an Jakobsmuscheln erinnern. Dieses Muschelmotiv findet sich an beiden Korpusabschrägungen wieder. Darüber, unterhalb der stark gekehlten Kranzprofile sehen wir eine stilisierte Sonnenblume. Diese befindet sich auch an zentraler Stelle auf dem Mittelbrett. Dort wird sie vertikal von mäanderartigen Schnitzbändern mit Wirbeln (eine Sonnensymbolik) flankiert. Die Formgebung dieses Schrankes ist dem barocken Formengut zuzuschreiben. Das Mittelbrett verweist in seiner Gestaltung bereits auf den kommenden Louis Seize Stil hin. In der rechten Korpushälfte befinden sich drei eingegratete, und somit fest mit dem Korpus verbundene Fachböden. In der linken Korpushälfte befindet sich eine eingegratete Hutablage. Zusätzlich befindet sich oberhalb der großen Fachböden jeweils ein schmaler Boden auf beiden Seiten. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche

18.500,00 €

Bodenseeschrank mit Rokoko Schnitzereien
Bodenseeschrank mit Rokoko Schnitzereien
Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaum mit Rokoko-Schnitzereien, aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Der Schrank ist in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts im Hinterland des Bodensees entstanden und besteht aus zwei soliden Korpushälften (Spaltschrank), die mit Holzschrauben verbunden werden. Seine Formensprache entspricht noch ganz dem süddeutschen Barock des 18. Jahrhunderts. Er dürfte in der Gegend von Aulendorf gefertigt worden sein. Dieser Bodenseeschrank ist in seiner Gestaltung ein sehr ausgefallenes Möbel. Die aufwendig geschnitzten Rokoko Rocailles auf den Türfüllungen sowie das ausgefallen geformte und stark geschweifte Kranzprofil mit dem erhöhten Kranzprofil über dem Mittelbrett ergeben ein optisch und auch handwerklich überzeugendes Erscheinungsbild. Der Korpus ist ungewöhnlich stark gebaucht, er steht auf fünf konisch geformten Klotzfüßen. Bei der Restaurierung des Bodenseeschranks ergab sich eine kleine Überraschung: In der linken Hälfte befindet sich ein doppelter Schrankboden, zwischen dem sich ein Geheimfach samt Schublade verbirgt. Um an dieses Geheimfach zu kommen, muss zuerst die linke Türe geöffnet werden. Anschließend lässt sich das untere Querfries samt des Sockelprofils nach oben ziehen. Ein vorgesetztes Mittelbrett weist 3 Scheinfüllungen auf, überragt die flankierenden, geschnitzten Schnecken und bildet mit einem kleinen Kranzprofil den oberen Abschluss. Unter dem Kranzprofil verläuft noch eine horizontal umlaufende Zierleiste, welche die Form des Kranzprofils auf der Front betont. Die aufschlagenden Türen nehmen den bewegten Schwung des Kranzprofils und der Zierleiste auf. Auf den doppelt abgeplatteten Türfüllungen sehen wir Rocailles- und Blattschnitzereien. Die breit abgeschrägten Korpuskanten sind mit drei Scheinfüllungen verziert und bilden einen schönen Übergang zu den Schrankseiten. Der Schrank hat eine Innentiefe von bis zu 50 cm. Die rechte Seite ist mit zwei fest eingegrateten Böden und 7 kleinen Schubladen ausgestattet. Links befinden sich drei herausnehmbare Einlegeböden. Hier können wir bei Bedarf auch eine Kleiderstange einbauen. Das zweitourige Schloss, der Schlüssel, die Riegel, Fitschenbänder, Schlüsselschilder und die Zierknäufe sind original zugehörig. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

16.800,00 €

Barockschrank aus Eiche mit Rokoko-Intarsien
Barockschrank aus Eiche mit Rokoko-Intarsien
Dieser komplett zerlegbare, zweitürige, südwestdeutsche Barockschrank ist um 1760 aus Eiche gefertigt worden. Der Schrank steht auf fünf geschwungenen, spitz zulaufenden und beschnitzten Beinen. Der Korpus ist zu den Seiten hin stark abgeschrägt. Die Front ist bauchig gestaltet. Sowohl das Kranzprofil wie auch das Sockelprofil sind ausladend und kräftig profiliert. Deren Verkröpfungen und die Schlagleiste bilden optisch eine Balustersäule. Die beiden aufschlagenden Türen sind mit Fitschenbändern aus Messing angeschlagen und können bis zu einem Winkel von ca. 180° geöffnet werden. In den Türen befinden sich jeweils eine lange, rechteckige Füllung, die doppelt abgeplattet ist. Jede dieser Füllungen zeigt ein mit Nussbaum gerahmtes Feld. In den Mittelpunkten der Türen befinden sich intarsierte Rocailles aus Ahorn, die eine Kartusche bilden und ein Oval aus Zwetschge-Sägefurier einfassen. Das Oval wurde das als Kreuzfuge ausgestaltet. Über den Kartuschen wurde mittig ein C-Schwung und unterhalb der Kartuschen ein S-Schwung eingelegt. Die Schlagleiste schmücken drei intarsiert Felder aus Nussbaum und Rosenholz. In die Korpusseiten und Korpusabschrägungen sind jeweils drei Scheinfüllungen geschnitzt. Besonders die Form und Anordnung der Scheinfüllungen in den Abschrägungen sprechen für eine geografische Nähe zu Frankreich. Die Rokoko-Schlüsselschilder sind aus Messingblech herausgesägt. Das originale Kasten-Schnappschloss mit Doppelriegel ist in französischer Manier gefertigt und mit einem Zierblech aus Messing versehen. Beide Riegel an der linken Türinnenseite sind aus geschmiedetem Eisen und original zugehörig. Der obere Fachboden ist original zugehörig, die restlichen Fachböden wurden ergänzt. Mit einer Innentiefe, die zwischen 48 cm und 54 cm variiert, hat dieser Barockschrank ideale Voraussetzungen, um Kleidung aufzuhängen. Auf Wunsch kann eine Kleiderstange eingebaut werden. Fotos, die den erstaunlich guten, unrestaurierten Zustand zeigen, sind vorhanden. Dank der ziemlich unverwüstlichen Eiche und der sehr soliden handwerklichen Verarbeitung, die uns alle beeindruckt hat, war der unrestaurierte Schrank bis auf die Oberfläche in einem sehr guten, originalen Zustand. Schloss, Riegel, Beschläge und Schlüssel sind original zugehörig. Im Zuge der Restaurierung wurde die Oberfläche mit Schellack mattiert.

7.800,00 €

Bodenseeschrank aus Eiche mit Schnitzereien
Bodenseeschrank aus Eiche mit Schnitzereien
Bodenseeschrank mit Schnitzereien, Eiche massiv, restauriert und mit Schellack mattiert, datiert 1818. Bei diesem Spaltschrank, der mit Keilverbindungen zusammengefügt ist, weist das Mittelbrett eine floral beschnitzte und barock ausgeformte Pilastersäule auf. Neben Kerbschnitzereien ist dort ein Lebensbaum mit einer Tulpe, Anemonen, Klematis und anderen Blüten eingeschnitzt. Die Türen sind mit Messing-Fitschenbändern angeschlagen und lassen sich um fast 180° schwenken. Die oberen, abgeplatteten Füllungen sind jeweils mit einer klassizistischen Henkelvase verziert. Aus dieser wächst ein Lebensbaum mit den gleichen Blumen, wie wir sie auf der Balustersäule sehen. Die unteren Füllungen weisen Blattwerk in den Zwickeln und eine ellipsenförmige Kartusche mit einer Sonnenblumenblüte auf. Die prägten Messing-Schlüsselschilder und Knäufe sind original zugehörig. Ebenso das schwere, zweizüngige Kastenschloss, welches mit einer Messing Zierplatte beschlagen ist. Diese Zierplatte zeigt in einer ungewöhnlichen Anordnung die Datierung 1818. Das Sockelprofil und das Kranzprofil sind dreifach verkröpft. Das Querfries unter der linken Tür lässt sich bei geöffneter Tür hochziehen und gibt ein geheimes Fach frei. In dem Fach befindet sich eine breitere Schublade, die komplett herausgenommen werden kann. In dem Geheimfach können zu beiden Seiten zusätzlich zwei kleine Schubladen herausgezogen werden. In dem Geheimfach fanden wir ein Papier, welcher sich auf eine Verlobung eines Paares aus Meersburg und Pfullendorf bezieht. Dieses Dokument geben wir bei einem Kauf gerne mit.   

7.800,00 €

Barocker Überbauschrank aus Holland
Barocker Überbauschrank aus Holland
Holländischer Überbauschrank aus Eiche und Palisander, Barock um ca. 1660. Der zweiteilige, vertikal fünffach gegliederte Korpus ist aus Eiche gefertigt und steht auf wuchtigen Kugelfüßen. Die Schrankfront ist, bis auf die kräftigen Türrahmenprofile, mit Nussbaum, Palisander, Ebenholz und ebonisierten Hölzern furniert. Die unteren Türen zeigen vertikale, abgeflachte Bossen, deren Schrägen von umlaufenden Flammleisten gerahmt sind. In der Entstehungszeit dieses Barockschranks hatte man eine Technik zur Herstellung dieser Leisten entwickelt. Die Lisenen und das Mittelbrett sind mit jeweils drei, von Flammleisten begrenzten ebonisierten Feldern gegliedert, zwischen denen horizontale, schmale Bossen angebracht sind, von denen eine das Schlüsselloch abdeckt. Auf der Frontansicht des Sockels sehen wir fünf Felder, von denen drei die große Schublade zieren. Im herauskragenden Mittelgurt sind zwei Schubladen untergebracht, die von geschnitzten Löwenköpfen flankiert werden. Der Aufbau hat zwei Türen mit horizontalen, abgeflachten Bossen. Drei ionische Säulen stützen den üppig profilierten und im Frontbereich verkröpften oberen Abschluss. In den Seitenteilen sehen wir jeweils 3 Felder. Das mittlere verläuft horizontal, die anderen vertikal. Diese Art von Schrank ist ein typisches Beispiel für die besonderen und seltenen Überbauschränke des Barock. Literaturhinweis: Dr. C.H. De Jonge: Holländische Möbel und Raumkunst 1650- 1780,Stuttgart, Julius Hoffmann Verlag, Seite 89 bis 91, Abb. 142 bis 146 Peter W. Meister, Hermann Jedding: Das schöne Möbel im Lauf der Jahrhunderte, Heidelberg, Keysersche Verlagsbuchhandlung, Abb.:205 bis 207   Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

7.500,00 €

Kirschbaum Bodenseeschrank mit Bandelwerk
Kirschbaum Bodenseeschrank mit Bandelwerk
Bedeutender Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaum mit qualitätsvollen Schnitzereien und punzierten Grundflächen, unrestaurierter Zustand, von 1735/40. Dieser Kirschbaum Bodenseeschrank steht auf einer dreifach verkröpften, gekehlten Sockelleiste. Die Kranzleiste ist ebenfalls in typischer Barockmanier stark gekehlt und mit einer steil ansteigenden Schweifung versehen. Deren höchstem Punkt krönt eine mit Rocaillen verzierte Kartusche mit Sonnenstrahlmotiv. Sowohl das Mittelbrett, wie auch die Korpusabschrägungen sind konkav gestaltet. Die sich darüber erhebenden Kranzprofilelemente sind wie liegende Mondsicheln nach oben hin geschweift. Eine Besonderheit bei diesem Bodenseeschrank sind die breiten Korpusabschrägungen, die das Gesamtbild der Front verbreitern. Dies gibt dem Schrank etwas sehr Stattliches. Im Sockelbereich, unterhalb der Türen, sehen wir zwei geschnitzte Scheinfüllungen. Deren Rahmenform wiederholt sich bei den Scheinfüllungen auf den Korpusabschrägungen und auf dem Mittelbrett. Dort sind diese zusätzlich mit Bandelwerk beschnitzt und mit einem punzierten Grund in Form von kleinen Blüten geschmückt. Die geschweiften Türen sind mit Messingfitschenbändern angeschlagen und lassen sich dadurch um 180° offnen. Beide Türen zeigen doppelt abgeplatteten Füllungen, welche ebenfalls mit Bandelwerkschnitzereien und fein gepunzten Grundflächen geschmückt sind. In den eingezogenen Ecken der Füllungen sind Sonnenstrahlmotive zu sehen. Die durchbrochen gearbeiteten Schlüsselbeschläge und Grundplatten der Zierknäufe mit fein ziselierten Rocaillen, sind original zugehörig Ebenso auch das Kastenschloss. Unter dem Schrank sind keinerlei Spuren von ehemaligen Füßen zu sehen. Ursprünglich war der Schrank in Form von zwei geschlossenen Korpushälften konstruiert, deren Mittelwände mit Holzschrauben verbunden waren. Die Mittelwände wurden zu einem späteren Zeitpunkt herausgesägt. Als neue Verbindung wurde eine Keilverbindung eingebaut, die bei Möbeln des frühen 19. Jahrhunderts üblich waren. Die Untere der beiden Tapeten, die ebenfalls auf den Keilverbindungen zu sehen ist, dürfte auch aus dem frühen 19. Jahrhundert stammen. Daher kann man davon ausgehen, dass die Umarbeitung vor gut 200 Jahren stattgefunden hat. Im Zuge einer Restaurierung würden wir den Schrank wieder mit zwei Mittelwänden und Holzschrauben ausstatten. Die seitlichen Verkröpfungen des Kranzgesims wurden um ca. 2 - 3 cm gekürzt. Die Form der später ausgeführten Ergänzungen an diesen seitlichen Verkröpfungen entsprechen nicht der Formensprache des Kranzprofils. Dies wird bei der Restaurierung in unserer Werkstatt fachgerecht behoben. Nach Angabe des Vorbesitzers gehörte der Schrank seiner verstorbenen Frau, die aus einer Familie stammt, die heute den größten Holzhandel in Süddeutschland betreibt. Dieser Betrieb geht auf einen Urahnen zurück, der anno 1712 als Säger aus Immenstadt im Allgäu nach Altdorf (seit 1865 Weingarten) kam, da man wegen dem Bau der Basilika einen Säger brauchte. Im Zusammenhang mit der Säkularisation pachtete sein Enkel 1803 die bislang klösterliche "Obere Säge". Dessen Sohn kaufte 1822 die Sägerei vom königlichen Kameralamt Weingarten. Wir gehen davon aus, dass der Schrank ursprünglich dem Benediktiner Kloster gehörte und von der Familie mit übernommen wurde. Die strahlende Sonne in der Kartusche, die Strahlen in den Türfüllungen und die kleinen strahlenden Sonnen, die den Schnitzgrund der Füllungen und Scheinfüllungen flächendeckend verzieren, halten wir für ein starkes Indiz, dass der Schrank ursprünglich dem Benediktiner Kloster in Weingarten gehörte. Im 18. Jahrhundert hatte Altdorf nicht einmal einen Marktplatz und keine nennenswerte verkehrstechnische Anbindung. Es ist deshalb schwer denkbar, dass sich dort sonst jemand einen so exklusiven Schrank leisten konnte. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

Preis auf Anfrage

Massiver Barockschrank aus Nussbaum
Massiver Barockschrank aus Nussbaum
Voll zerlegbarer Barockschrank aus massivem Nussbaum aus der Zeit um 1750. Der gesamte Korpus ist in solider Rahmenbauweise gefertigt. Jedes Seitenteil besteht aus einem Rahmen mit einer hochrechteckigen, abgeplatteten Füllung aus Nussbaum mit einer abgeschrägten Möbelkante und einer breiten Lisene. Die abgeschrägten Kanten und die Lisenen sind mit horziontal geschnitzen Wellen verziert. Dazwischen liegen zwei massive Türen, welche mit Fitschenbändern befestigt wurden und sich somit um 180° öffnen lassen. Das Mittelfries der Türen und die Innseite des oberen Frieses erhielt zusammen mit den abgeplatteten Füllungen eine Schweifung. Die Türen werden getrennt durch eine profilierte Schlagleiste. Den oberen Abschluss bildet ein Kranz mit einer breiten Barockkehle innerhalb einer Profilfolge. Der untere Abschluss wird gebildet, durch ein breites Sockelelement mit zwei Scheinschubladen, die durch zwei abgeplattete Füllungen simuliert werden. Der Schrank steht auf vier Kugelfüßen. Momentan befindet sich kein Innenleben im Schrank. Lassen Sie uns wissen wie Sie es sich wünschen und wir fertigen ein maßgeschneidertes Eingericht mit Fachböden und Kleiderstangen, nach Ihrer Vorstellung an. Der unrestaurierte Schrank befindet sich trotz leichter Gebrauchs- und Alterungsspuren in einem sehr guten, gebrauchsfähigen Zustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Die Restaurierung beinhaltet alle gängigen Restaurierungsarbeiten, das Anfertigen von Einlegeböden und oder Kleiderstangen nach Ihren Vorstellungen, sowie eine Schellack-, Wachs- oder Ölpolitur. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

6.450,00 €

Neu
Barockschrank aus Eiche
Barockschrank aus Eiche
Barockschrank aus massiver Eiche, solide gefertigt und komplett zerlegbar, mit qualitätsvollem Beschlagwerk, aus der Zeit um 1750. Dieser Barockschrank befindet sich in einem restaurierten und voll funktionstüchtigen Zustand. Das derzeitige Innenleben besteht aus einer Hutablage, einem Mittelbrett sowie zwei Kleiderstangen und Einlegeböden, die je nach Bedarf verwendet werden können. Auf Kundenwunsch kann die Inneneinteilung auch mit durchgehenden Fachböden ausgestattet werden, wenn Sie den Schrank z.B. als Fernsehschrank verwenden möchten. Dieser äußerst aufwendig gearbeitete, völlig zerlegbare Barockschrank ist aus massiver Eiche gefertigt. Das stark gekehlte und ausladend geschweifte Kranzprofil ist, wie auch der Sockel, dreifach verkröpft. Die Türen, wie auch deren Füllungen folgen dem Schweif des Kranzprofils. Die bis zu dreifach abgeplatteten und von Profilen gerahmten Füllungen finden wir auf den Türen, den abgeschrägten Vorderkanten, den Seiten, der wie ein Mittelbrett wirkenden Schlagleiste und ungewöhnlicherweise rundum auf dem Sockelteil. Sogar die in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigten Rückwände sind so gestaltet. Die aufschlagenden Türen sind mit schweren Messing-Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sie sich um 180° öffnen. Sehr schön sind die aus massiven Messing ausgesägten Rokoko Schlüsselschilder, die mit ziselierten Rocaillen geschmückt sind. Diese Zierelemente sehen wir auch auf der Abdeckplatte des originalen Kastenschlosses. Hier ist zusätzlich das Monogramm MS zu sehen. Ebenfalls schön und qualitätsvoll sind die geschmiedeten Türriegel an der linken Türinnenseite, die auch original zugehörig sind. Der Barockschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand und voll funktionstüchtigen Zustand. 

5.450,00 €

Verkauft
Barocker Bodenseeschrank aus Kirsche
Barocker Bodenseeschrank aus Kirsche
Kirschbaum Bodenseeschrank aus der Zeit um 1800. Der zweitürige Spaltschrank besteht vollständig aus massiver Kirsche und trägt ein typisches geschnitztes Kranzprofil. Die Türen sind in Rahmbenbauweise gefertigt und folgen in Ihrer Form der Schweifung des Kranzprofils. Die Füllungen bestehen ebenfalls aus massiver Kirsche und sind umlaufend abgeplattet. Die Türen sind durch Fitschenbänder am Korpus befestigt und lassen sich dadurch, um bis zu 180° öffnen. Durch ein breites Mittelbrett werden die Türen voneinander getrennt. Die Vorderkanten des Barockschrankes sind breit abgeschrägt und bringen das schöne Holzbild der Kirsche zum Ausdruck. Der Sockel besteht aus einem schmalen Profil, das den unteren Abschluss von dem Korpus ziert. Die Kranzzone wird eingeleitet durch ein schmales Profil, bestehend aus einem Halbstab, das von den Seiten bis zu den Türen führt und dort in einer feinen Volute endet. Darüber folgt, nach kurzem Abstand, das Kranzprofil. Dieses vollzieht zur Mitte hin eine Schweifung und endet zentral mit zwei sich berührenden nach innen gerollten Schnecken. Der Schrank steht auf fünf gedrückten Kugelfüßen. Den Barockschrank wurde in unserer Restaurierungswerkstatt fachgerecht restauriert und von Hand mit Schellack poliert. Für die rechte Korpushälfte fertigen wir gerne Fachböden an.

5.250,00 €

Barockschrank mit sekundärer Fassung
Barockschrank mit sekundärer Fassung
Barockschrank mit Schnitzereien und sekundärer Fassung, 18. Jahrhundert. Der Schrank stammt laut Vorbesitzer aus einem Schloss bei Schaffhausen. Die rechte Türe und ein Pilaster wurden bei einer früheren Restaurierung ergänzt. Vermutlich fand diese Restaurierung/Ergänzung im 19. Jahrhundert statt, aus der auch die spätere Bemalung stammen dürfte. Der Korpus ist komplett zerlegbar. Die Türen sind mit geschmiedeten Langbändern angeschlagen. Dieser Barockschrank befindet sich in einem unrestaurierten Zustand.

4.750,00 €

Intarsierter Barockschrank aus Eiche
Intarsierter Barockschrank aus Eiche
Niedriger, intarsierter Barockschrank mit Kleiderbügeltiefe, mitteldeutsch um 1790. Dieser auf Spitzkantfüssen stehende, kräftig abgeschrägte Barockschrank, ist aus massiver heller Eiche. Er ist mit Louis Seize Intarsien geschmückt. Auf allen Sichtflächen und der Schlagleiste sehen wir hochrechteckige Felder, die sich durch intarsierte, gefederte Bänder bilden, die von Zwetschgenholzeinlagen flankiert werden. Dafür fanden unter anderem Zwetschge, Kirschbaum, Ebenholz und Ahorn Verwendung. In den Türfeldern sehen wir fein intarsierte Louis Seize Vasen aus brandschattiertem Ahorn und Ebenholz. In die Füllungen der Seitenteile sind Sonnenwirbel eingelegt. Der Barockschrank ist komplett zerlegbar. Sowohl das Kranz- wie auch das Sockelprofil ist mit einer starken Hohlkehle versehen. Ober- und unterhalb der Türen verläuft jeweils ein stark profiliertes Zierprofil. Gegossene Louis Seize Schlüsselschilder aus Messing zieren die Türen. Ein schweres zweitouriges Schloss und zwei Riegel sichern die Türen. Im Inneren befindet sich ein Fachboden und eine durchgehende Kleiderstange. Die zweiteilige Rückwand ist in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt. Auf Wunsch statten wir den Schrank mit weiteren Einlegeböden aus. Sehr ungewöhnlich ist das quadratische Maß (Höhe 178,5 cm x Breite 178,5 cm).

4.650,00 €

Barockschrank aus Nussbaum von 1750
Barockschrank aus Nussbaum von 1750
Wohlproportionierter Barockschrank aus massivem Nussbaum, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1750. Dieser Barockschrank steht auf fünf Kugelfüßen und zeigt abgeschrägte Korpuskanten. Die beiden Türen sind mit Fitschenbändern angeschlagen und lassen sich um 180° öffnen. Die Flächen sind mit Bandelwerk-Intarsien eingelegt, wobei hier nicht wie anzunehmen Zwetschgenholz von Ahorn-Fadenintarsien flankiert wird. Lediglich die Fadenintarsien aus Ahorn sind intarsiert, der Bereich dazwischen ist Nussbaum dunkel gebeizt. Der Schrank ist auf der linken Seite deutlich ausgeblichen und partiell stark verwurmt. Ebenso ist ein größerer Holzschaden auf der linken Seite. Der Korpus ist in zwei Hälften teilbar und wird mit Keilen verbunden. Die Mittelwand ist fest eingebaut. Das schöne Schlüsselschild und das barocke Kastenschloss sind original zugehörig. Es handelt sich um einen ländlichen Barockschrank, der sehr gelungene Proportionen zeigt. Ein nachträgliches Lob an den damaligen Schreiner!  Der Preis bezieht sich auf den unrestaurierten Zustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein. Bei diesem Schrank würden wir auf jeden Fall die Tapete im Innenraum entfernen und die Flächen mit Schellack mattieren. Gerne fertigen wir auch ein Inennleben nach Ihren Wünschen an. 

4.500,00 €

Bodenseeschrank aus Eiche mit Intarsien
Bodenseeschrank aus Eiche mit Intarsien
Bodenseeschrank aus Eiche mit Schneckenprofil und Intarsien, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1810. Der Korpus ist kräftig gebaucht, lässt sich mittig teilen und steht auf gedrechselten Füßen. Die breit abgeschrägten Vorderkanten werden durch aufgesetzte Bretter betont, die mit Bandelwerk aus Ahorn und Ebenholz intarsiert sind. Dieses Bandelwerk sehen wir auch auf den Scheinschubladen im Sockel. Im Bereich der fein ausgearbeiteten Schnecken kragt das geschweifte, getreppte und gebrochene Kranzprofil beachtliche 10 cm hervor. Die aufschlagenden Türen des Spaltschranks sind mit Messing-Fitschenbändern angeschlagen, die es ermöglichen, dass man die Türen um fast 180° öffnen kann. Der Halbstab der barocken Schlagleiste ist mit einem zarten Flechtband geschmückt. Die Schweifung der Türen verläuft passig zum Kranzprofil. Die doppelt abgeplatteten Füllungen sind jeweils mit einem Feld aus Bandintarsien verziert. Die Bandintarsien auf den oberen Türfüllungen passen sich der Schweifung der oberen Querfriese an. Deren Zwickel sind mit kleinen Quadraten bzw. Rauten aus Ebenholz verziert. Die Schlüsselschilder und Zierknöpfe sind sekundär. Das schwere, altdeutsche Schloss ist mit zwei Schnappriegeln ausgestattet und original zugehörig.

3.500,00 €

Geschweifter Barockschrank
Geschweifter Barockschrank
Geschweifter Barockschrank aus Fichte, geölte und gewachste Oberfläche, Österreich um 1800. Schrankkorpus mit breit abgeschrägten Vorderkanten, mit zwei Türen und zwei darunterliegenden Schubladen, stehend auf fünf gedrechselten Kugelfüßen. Der Schrank zeigt eine hochwertige Verarbeitung auf, welche an der kleinteiligen Konstruktion in Rahmen- und Füllungsbau gut erkennbar ist. Es wurden nicht nur, wie üblich, die Türen mit jeweils zwei doppelt abgeplatteten Füllungen ausgestattet, sondern auch das Mittelbrett zwischen den beiden Türen. Zudem zeigen auch die abgeschrägten Vorderkanten und die Frontstücke der Schubladen einen Rahmen- und Füllungsbau. Der Schrank besteht aus zwei Korpushälften mit eigener Trennwand, welche mit Holzschrauben zusammengezogen werden. Die Türen sind mit Fitschenbändern aus Eisen angeschlagen und lassen sich um 180° öffnen. Die alten Beschläge mit Ziehknopf und das Kastenschloss sind aus Eisen. Innen befinden sich in der linken Korpushälfte gedrechselte Kleiderhaken an der Rückwand und darüber ein kleiner Einlegeboden. In der rechten Korpushälfte sind Einlegeböden und fünf kleine Schubladen vorhanden. Zudem besitzt der Barockschrank ein wirklich "geheimes" Geheimfach, auf das nicht einmal Kenner alter Möbel so schnell kommen.

3.250,00 €

Zierlicher doppelgeschossiger Barockschrank
Zierlicher doppelgeschossiger Barockschrank
Sehr zierlicher Barockschrank aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Es handelt sich um einen zierlichen doppelgeschossigen Schrank, bestehend aus zwei Kästen, welche auf einen Sockel gestellt werden. Der auf frühbarocken Füßen stehende Sockel ist mit zwei Schubladen ausgestattet. Die Schubladenfronten sind mit Wellenleisten gerahmt. Der Bereich neben den Schubladen zeigt ebenfalls Flammleisten, welche quadratisch aufgelegt sind. Die Türen sind mit gravierten Langbändern angeschlagen, welche mit schwarzer Farbe überstrichen wurden. Auf den Türen ist eine Rahmung mit Wellenleisten aufgesetzt, wie sie auch bei dem Sockelelement zu sehen ist. Zentral ist eine Schnitzerei aufgesetzt, welche durch die mehreren Fassungen in der Form etwas verunklärt ist.  Die Schlagleisten der beiden rechten Türen sind in gleicher Weise wie die Lisenen gestaltet. Davor sind gewundene Säulen aufgesetzt, welche im oberen Geschoss durch Putten gestützt werden und im unteren Geschoss durch Fratzen, welche damals zur Dämonenabwehr dienten. Seitlich sind die Kästen mit geschmiedeten Fallgriffen ausgestattet, welche von Flammleisten gerahmt werden. Zustand Die Restaurierung ist bereits begonnen und die Maserierung wurde weitgehend abgenommen. Auf Wunsch informieren wir Sie per E-Mail sobald dieser Barockschrank fertig ist.

2.850,00 €

Spätbarocker Einbauschrank aus Fichte
Spätbarocker Einbauschrank aus Fichte
Spätbarocker Einbauschrank aus Fichte, ehemals aus Kloster Wald bei Meßkirch, aus der Zeit um 1800. Dieser seltene Einbauschrank befindet sich in einem unrestaurierten Zustand (teilzerlegt, wie auf den Fotos dargestellt) und war ursprünglich in einer Nische eingebaut. Der geschweifte Korpus zeigt breit abgeschrägte Vorderkanten, die an den Profilen Verkröpfungen ausbilden. Die Türen sind in Rahmen- und Füllungsbau gefertigt und folgen im oberen Bereich der Schweifung des Kranzprofils. Bis auf die Türen ist der Einbauschrank in Brettbauweise gefertigt. Der Korpus verjüngt sich nach hinten. Dies ist an den vorhandenen Einlegeböden erkennbar. Die vier Einlegeböden waren ursprünglich in die Seitenwände eingegratet. Das originale Türschloss ist nicht mehr vorhanden. Am Querfries oberhalb der rechten Türe wurde eine Holzergänzung vorgenommen. Zum Verriegeln der linken Tür dient der originale Schnappriegel an der Unterseite eines Einlegebodens inkl. der passenden Zuhalterung an der Tür. Bitte beachten Sie, dass der Einbauschrank wie abgebildet teilzerlegt angeboten wird. Wenn Sie Interesse an einer Restaurierung des Einbauschrankes haben, können Sie uns gerne kontaktieren. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

950,00 €