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Barocktische


Bedeutende Barockkonsole, Italien 17. Jahrhundert
Bedeutende Barockkonsole, Italien 17. Jahrhundert
Bedeutende Barockkonsole mit Schublade, teilrestaurierter Zustand, Italien, letztes Drittel 17. Jahrhundert. Dieses seltene Möbelstück besteht aus einem Tischgestell mit gefasster Oberfläche und einem furnierten Zargenkasten mit integrierter Schublade. Gold oder gelüstert? Bei allen goldenen Zierelementen handelt es sich um eine sogenannte Lüsterung, d. h. eine Versilberung mit Goldlacküberzug. Durch die hohe Strahlkraft und den metallisch wirkenden Effekten wurden Lüsterungen mit Goldlack oftmals einer herkömmlichen Blattvergoldung vorgezogen. Qualitätsvolle Marketerie Der Zargenkasten zeigt breit abgeschrägte Vorderkanten und ist sowohl frontal - wie auch seitlich geschweift ausgearbeitet. Die mit Olivenholz-Sägefurnier belegten Flächen des Zargenkastens zeigen eine reichhaltige, asymmetrische Akanthusmarketerie aus Ahorn mit Brandschattierungen. In dem Zargenkasten ist eine ebenso frontal geschweifte Schublade integriert. An den originalen Messingknöpfen mit Akanthusmotiven kann diese Schublade herausgezogen werden. Tischgestell mit gefasster Oberfläche Das Tischgestell der Konsole besteht aus vier gedrechselten und kannelierten Beinen, welche im unteren Bereich durch einen x-förmigen Steg verbunden sind. Die Oberfläche zeigt eine nussbaumfarbene Holzmaserierung mit partiell gelüsterten Bereichen. Die Kanneluren, Akanthusblätter und Profilierungen erscheinen in einem metallisch-gold schimmernden Ton. Der Steg zwischen den Beinen besteht aus einer Brettkonstruktion aus S-Schwüngen mit profilierten Kanten, welche in Schnecken auslaufen. Im Zentrum des x-förmigen Stegs ist eine beschnitzte und gelüsterte Urne aufgesetzt, die mit Akanthusmotiven beschnitzt ist und von Flammen bekrönt wird. Italien, 17. Jahrhundert Es handelt sich um ein sehr frühes, höfisches Möbel aus Italien, von außergewöhnlicher Qualität. Zustand Die Fotos dokumentieren die Konsole in einem teilrestaurierten Zustand. Die furnierten Flächen wurden bereits mit Schellack aufpoliert. Die Fassung an den Beinen ist weitgehend fertig und muss an wenigen Stellen noch bearbeitet werden. Derzeit wartet die Barockkonsole auf die Aufarbeitung der versilberten Oberflächen (partielle Aufarbeitung der Schäden). Diese Arbeiten sind bei einer Vergolder-Meisterwerkstatt für Herbst 2021 eingeplant. Wir würden uns freuen, wenn dieses seltene Möbelstück einen kenntnisreichen Liebhaber findet.  

Preis auf Anfrage

Barocktisch
Barocktisch
Barocktisch aus Nussbaum mit marketerierter Platte und Schublade um 1750. Vier allseitig geschweifte Beine mit abgeflachten, ebonisierten Wulst an den Kanten. Die Zarge ist geschweift ausgesägt und hat an einer Längsseite eine kleine Schublade mit einem gedrechselten Knopf. Die allseitig überstehende Tischplatte ist umlaufend an der Kante mit einem deutschen Stab verziert. Ein Marketeriebild aus Sägefurnier in Nussbaum, Nussbaum Wurzelholz, Ahorn, Zwetschge, Ebenholz ist auf der Fläche aufgelegt. Das Rahmenfries ist parallel zu den Achsen furniert. Das innere Feld wird zusätzlich durch eine Bandmarketerie aus Zwetschge gerahmt, welches mit feinen Ahornfäden flankiert wird. Der Mittelpunkt wird durch Windrose aus Zwetschge und Ebenholz verziert, welcher in Nussbaum Wurzelholz eingesetzt ist. Um den Stern ist ein Kreis aus Zwetschge und Ahorn sowie eine Raute mit diagonal eingelegten Hölzern aus Zwetschge, Ahorn und Ebenholz. Diese Raute wird zusätzlich durch eine Raute aus einem Band aus Zwetschge und flankierenden Ahornfäden begrenzt. Dieser reichhaltig eingelegte Barocktisch wurde schonend restauriert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

4.750,00 €

Barocker Klapptisch, Hohenlohe um 1700
Barocker Klapptisch, Hohenlohe um 1700
Barocker Klapptisch aus Nussbaum, mit Intarsien, Hohenlohe um 1700. Dieser Klapptisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.  Der aufklappbare Schreibkasten steht auf einem schwarz polierten, schwenkbaren Rahmengestell mit 6 gedrechselten Säulen. Im geschlossenen Zustand zeigt die Deckplatte Nussbaumfurnier in Form einer Kreuzfuge aufgelegt. Zentral und in allen vier Ecken sind Einlagen aus brandschattiertem Ahornfurnier eingelegt. Diese Fläche wird durch quer aufgelegtes Nussbaumfurnier umrahmt. Die Plattenkanten sind mit stehendem Nussbaum Sägefurnier belegt. Wenn man die schwenkbaren Füße herausstellt, kann die Klappe darauf gelegt werden. Ein mehrfach gespiegeltes Nussbaumfurnier wird auf den Innenflächen sichtbar. Im hinteren Bereich sind drei Ablagefächer vorhanden. Der mittlere Deckel kann herausgenommen werden, wenn man auf die rechte vordere Ecke drückt. Ist dieser Deckel geöffnet, lassen sich die beiden anderen Deckel zur Mitte hin schieben und herausnehmen. Diese Art der Tische gibt es auch mit abschraubbaren Beinen, die dann als Reiseschreibtische bezeichnet werden. Weitere Maße: Tiefe bei geöffneter Schreibplatte 67,3 cm.

3.680,00 €

Neo-Barock Tischvitrine aus Rosenholz
Neo-Barock Tischvitrine aus Rosenholz
Neo-barocke Tischvitrine aus Rosenholz mit feinen, feuervergoldeten Bronzeapplikationen, wohnfertiger Zustand von ca. 1860. Dieser Vitrinentisch ist frei im Raum stellbar und ist in sehr hoher Qualität verarbeitet. Rundherum ist das Tischchen mit Rosenholz furniert. Die geschweiften Beine verjüngen sich nach unten hin und enden in Sabots aus Bronze. Im oberen Bereich sind sehr plastische Applikationen über Eck auf den Beinen montiert. Alle vier Tischzargen sind geschweift und verglast. Die Gläser werden von feuervergoldeten Ornamentstäben aus Bronze gerahmt. Auf der Vorderseite ist über dem Glas ein kleiner Druckknopf aus Messing, durch den die aufklappbare Tischplatte geöffnet werden kann. Die Tischplatte ist an den Außenkanten geschweift ausgearbeitet und wird an der Außenkante und um die Verglasung herum von Ornamentstäben aus Bronze geschmückt. Klappt man den Vitrinentisch auf, wird das Rosenholz an der Innenseite der Tischplatte sichtbar, ebenso die feine Verarbeitung an den eingelassenen Bändern und dem Riegel. Der Innenraum ist mit hellblauer Seide ausgeschlagen, die im linken Bereich etwas verschmutzt ist. Die Verglasungen werden innen durch Kordeln aus Messingfäden geschmückt. Dieser Vitrinentisch befindet sich in einem ordentlichen, stabilen und voll funktionstüchtigen Zustand. Kleinere Gebrauchsspuren und Kittungen in Randbereichen sind vorhanden. Insgesamt macht es aber einen guten und qualitätsvollen Eindruck. 

2.400,00 €

Barocktisch aus Kirschbaum, datiert 1795
Barocktisch aus Kirschbaum, datiert 1795
Es handelt sich hier um einen barocken, rechteckigen Kirschbaumtisch aus dem Bodenseeraum, mit der Datierung 1795. Der im Verhältnis zur Platte klein wirkende Tischbock steht auf gedrechselten Beinen. Diese sind durch ein umlaufendes Fußbrett miteinander verbunden. Die Tischzargen sind allseitig kräftig barock ausgeschweift. An einer Längsseite ist der Tisch mit einer aufschlagenden Schublade ausgestattet. Die Schubladenfront zeigt eine barock ausgestaltete Scheinfüllung, die Jahreszahl 1795 und eine erhaben geschnitzte Blüte mit zentralem Knauf. Rechts von dieser Schublade befindet sich eine schmale Schublade, die mittels einer Englischen Führung direkt unter dem Tischblatt angebracht ist. Diese ist ebenfalls mit einer Blütenrosette und kantig geschnitztem Knauf verziert. Die Tischplatte wird von Gratleisten gerade gehalten. Die Gratleisten sind mit dem Untergestell des Tisches verbunden. Der Tisch hat durch seine in über 220 Jahren gewachsene Patina einen besonderen Charme. Im Bereich der Füße und des umlaufenden Fußbretts sind deutliche Spuren von altem, nicht mehr aktivem Anobienbefalls zu sehen. Drei Kugelfüße sind stark angegriffen und teilweise zerbröselt. Hier empfehlen wir schon aus optischen Gründen, diese nachzufertigen und zu ergänzen. Dadurch lässt sich dann die zwischen 76 und 78 cm variierende Höhe ausgleichen. Ein Riss in der Tischplatte sollte geleimt werden. Selbst verständlich können wir Ihnen den Tisch auch komplett restaurieren und mit Schellack polieren, bzw. mit einer deutlich weniger glänzenden Pinselpolitur versehen. Letzteres würde dem Tisch unserer Ansicht nach eher gerecht werden. Im Zuge der Restaurierung würde der Tisch heller und das Kirschbaumholz käme sicher sehr schön zur Geltung. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Eine Komplettrestaurierung würde 1400 Euro kosten und 6 bis 10 Wochen dauern.    

1.950,00 €

Barocktisch aus Nussbaum von 1750
Barocktisch aus Nussbaum von 1750
Eleganter Barocktisch aus Nussbaum mit Schnitzereien und Fadenintarsien, aus der Zeit um 1750. Dieser originale Barocktisch ist aus massivem Nussbaumholz gefertigt. Alle vier Beine sind geschweift und über Eck ausgestellt. Der Übergang von den Beinen zu den Tischzargen ist in einem Schwung gestaltet. Sowohl die Beine wie auch die Zargen sind mit dezenten, symmetrischen Schnitzereien verziert. Auf der rechteckigen Tischplatte ist eine Ahorn Fadenintarsie in das Massivholz eingelassen, die in den Zwickeln zusätzlich Viertelkreise zeigt. Dieser Barocktisch aus dem 18. Jahrhundert wurde restauriert und mit Leinöl behandelt. Die Oberfläche zeigt einen seidenmatten Glanz und ist relativ robust. Der Barocktisch ist solide gefertigt und kann gut als kleinerer Arbeits- oder Schreibtisch verwendet werden. Das lichte Maß zwischen den Beinen, an der schmalsten Stelle der Längsseite beträgt 60 cm. In der Höhe bis zur Zarge 62 cm.

1.850,00 €

Verkauft
Rokoko Tisch mit Schublade
Rokoko Tisch mit Schublade
Eleganter Rokoko Tisch aus Nussbaum, mit Schublade, wohl Würzburg um 1760. Dieser Barocktisch steht auf vier filigranen Beinen, die im oberen Bereich leicht hervorgesetzt sind. Die Außenkonturen der Beine gehen in einem Schwung in die geschweifte Zarge über. Die seitlichen Zargen und die vordere Zarge sind mit Blatt- und Blütenschnitzereien verziert. In der vorderen Zarge ist eine aufschlagende Schublade mit beschnitzter Front vorhanden. Die Schublade wird an einem Holzknopf herausgezogen, der ebenfalls eine beschnitzte Blüte zeigt. Die allseitig überstehende Tischplatte ist an den Außenkanten gerundet und zeigt eine schlichte profilierung. Dieser Barocktisch befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Die unteren ca. 20 cm aller Beine sind zu einem späteren Zeitpunkt angesetzt worden. Partiell ist starker Holzwurmbefall vorhanden. Der Tisch befindet sich in einem unrestaurierten Zustand und kann verwendet werden, wenn man sich nicht an dem ein- oder anderen Mangel stört. An der Zarge, der Schublade und teilweise auch an den Beinen sind sehr schön die Handwerksspuren zu sehen, wie der Schnitzer die Flächen bearbeitet hat.  Die Beinfreiheit beträgt 58,5 cm in der Höhe und an den Längsseiten 74 cm in der Breite zwischen den Beinen.  Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

850,00 €