Antiquitätenhandel am Bodensee

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Mahagoni Möbel


Neu
Prunkkommode im Louis Seize Stil um 1900
Prunkkommode im Louis Seize Stil um 1900
Herrschaftliche Prunkkommode im Louis Seize Stil, Mahagoni massiv und furniert, mit reichhaltigen Messingbeschlägen (signiert E. KAHN) und Marmorplatte, Paris um 1900. Diese Kommode ist mit einer Breite von knapp 1,80 Metern ein sehr großes Präsentationsmöbel. Es handelt sich um ein authentisches Sammlerstück. Diese Kommode befindet sich in einem voll funktionstüchtigen, restaurierten Zustand.  Diese breite Kommode steht auf hohen gedrechselten Füßen und zeigt gerundete Eckstollen mit Kanneluren. Die Front ist mit zwei Türen und darüberliegend drei Schubladen gestaltet. Die Kommodenplatte aus 2,7 cm starkem Cararra-Marmor ist überstehend und an den Außenkanten der Korpusform angepasst. Hinter den beiden Türen befinden sich 6 Schubladen, die an Fallringen herausgezogen werden können. Alle drei Sichtseiten sind üppig mit Beschlägen versehen und zeigen im Zentrum große Medaillons. Gerahmt werden alle drei Medaillons von einer runden Eierstab-Ornamentleiste. Die Eckstollen zeigen Kanneluren, die mit Messing eingelegt sind. Alle Schlösser sind mit "Paris" gestempelt. An den Bronzen finden sich rückseitig teils die Gussstempel "E. Kahn". Der Korpus der Kommode lässt sich durch Gewindeschrauben zerlegenzerlegbar wurde so konstruiert, dass der Korpus komplett zerlegbar ist.  Die Kommode wurde schonend unter erhalt der Patina und leichten Gebrauchsspuren restauriert, ist voll funktionstüchtig und mit vier Schlüsseln ausgestattet. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Die in Paris ansässige Firma "E. Kahn & Cie" war auf die hochwertige Reproduktion von Möbelstücken aus dem 18. Jahrhundert spezialisiert. Kopiert wurden Möbel von den französischen Ebenisten wie Riesener, Oeben, Weisweiler, Stöckl, Cressent und Benneman, die 1:1 oder teils leicht abgeändert, qualitätsvoll nachgebaut wurden. Als Vorbild für diese Kommode diente ein königliches Kommodenpaar, welches von J. STÖCKL (Joseph Stöckel, Meister 1775) entworfen und von G. BENNEMAN (Guillaume Bennemann, Meister 1785) vollendet wurde. Im Jahre 1786 erfolgte die Lieferung des Kommodenpaars in Marie Antoinette’s Spielsalon (Salon des Jeux) auf Schloss Fontainebleau. Aktuell befindet es sich in der Sammlung des Louvre in Paris (Kommode 1, Kommode 2). Der Kommodentypus in Form einer Anrichte mit zusätzlichen Schubladen hinter den Türen wird auch als commode à vantaux bezeichnet. Speziell diese Kommode wird auch Marie Antoinette Kommode genannt. 

28.000,00 €

Vitrinentisch, England 19. Jh.
Vitrinentisch, England 19. Jh.
Englischer Vitrinentisch aus Buche und Mahagoni, achteckige Form mit verglaster Platte, unrestaurierter Zustand, um 1900. Dieser Vitrinentisch steht auf einem niedrigen Säulenfuß mit vier beschnitzten Auslegern. Über dem Säulenfuß beginnt ein schmaler, achteckiger Bereich, der nach oben hin deutlich breiter wird und den Tischkasten trägt. Dieser ist achteckig gestaltet und zeigt auf jeder Fläche ein tiefergelegtes Feld, welches von Messingperlstäben gerahmt wird. Die verglaste Tischfläche wird von einem Holzrahmen eingefasst, welcher durch einen umlaufenden Perlstab aus Messing geschmückt wird. Der gepolsterte Innenraum ist mit Seide ausgeschlagen. Die Konstruktion aus Buche und Mahagoni ist wie folgt: Säulenfuß mit Auslegern aus Buche, der achteckige Bereich unter dem Tischkasten ist aus Mahagoni. Der Tischkasten mit Deckelrahmung ist aus Buche, die tieferliegenden Felder an den Seiten aus Mahagoni. Dieser Vitrinentisch befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

750,00 €

Filigraner Jugendstil Stuhl
Filigraner Jugendstil Stuhl
Filigraner Jugendstil Stuhl aus Mahagoni, Wien um 1910. Es handelt sich um einen nicht nur optisch leicht wirkenden Wiener Jugendstil Stuhl mit einer sehr bewegten Formgebung. Der Stuhl wurde aus massiven Mahagoni gefertigt und zeigt eine geflochtene Sitzfläche. Vorne steht er auf geschweiften Beinen. Die Zargen sind geschweift und getreppt, die Kanten der Sitzfläche dreiseitig ausgeschweift und rundum profiliert. Die vierkantigen Hinterbeine sind in der Verlängerung profiliert und verbinden sich mit einem innen und außen profilierten, liegend ovalen Abschluss der Rückenlehne. Eine filigran durchbrochene Zunge ist in der Formensprache des Jugendstils gestaltet. Dieser Jugendstil Stuhl befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Das Geflecht wurde im Zuge der Restaurierung erneuert und leicht patiniert.

980,00 €

Antiker Stuhl aus Mahagoni mit Intarsien 19. Jh.
Antiker Stuhl aus Mahagoni mit Intarsien 19. Jh.
Antiker Stuhl aus Mahagoni, gepflegter unrestaurierter Zustand, England 19. Jahrhundert. Der Stuhl ist relativ streng gehalten und steht vorne auf Louis Seize Spitzkantfüßen, die mit Fadenintarsien eingelegt sind. Auf der leicht geschwungenen Vorderzarge und seitlich ist der Stuhl ebenfalls mit Fadenintarsien eingelegt. Der Rahmen der Rückenlehne zeigt breite Bandintarsien aus Zitronenholz. Die Zunge in der Rückenlehne besteht aus einer vasenförmigen Schnitzerei, die von zwei vertikalen Streben (ebenfalls intarsiert) flankiert wird. Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten inkl. Schellackpolitur und Neupolsterung. Im Zuge der Restaurierung wird das Mahagoniholz farblich wieder kräftiger und die Intarsien kommen besser zur Geltung.

780,00 €

Biedermeier Vitrine Entwurf Karl Friedrich Schinkel
Biedermeier Vitrine Entwurf Karl Friedrich Schinkel
Diese klassische Biedermeiervitrine ist nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841) gefertigt. Der dreiseitig verglaste Korpus ist mit einer Türe ausgestattet und wurde mit Mahagoni Sägefurnier und feinen Fadenintarsien auf Nadelholz belegt. Sowohl die Seiten wie auch die Türe zeigen jeweils drei Verglasungen. Der Innenraum ist rückseitig je Etage mit zwei Spiegelgläsern in der Rückwand ausgestattet. In der oberen Etage ist eine geschweifte Ablage vorhanden, die auf gedrechselten Säulen steht. Die gesamte Frontansicht der Biedermeier Vitrine ist mit zwei parallel verlaufenden Fadenintarsien aus Ahorn eingelegt. Die Verglasungen sind von außen durch Mahagonileisten eingestabt, die nach außen hin einen feinen Lippenrand bilden. Die Tür weist eine eingelegte Messingbuchse und ein original zugehöriges Einsteckschloss mit Messsing Stulp auf. Die einschlagende Sockelschublade war in gleicher Weise ausgestattet. Schloss und Messingbuchse würden wir im Zuge einer Restaurierung durch alte Originale aus unserem Fundus ergänzen. Zustand der Schinkel Vitrine Diese Biedermeiervitrine befindet sich in einem unrestaurierten Zustand, teils mit Furnierfehlstellen. In der Türe sind zwei Verglasungen vorhanden, die original zugehörig sein dürften. Auf der rechten Seite sind ebenfalls zwei alte Scheiben vorhanden. Bei den restlichen handelt es sich um später ersetzte Scheiben. Die sechs Spiegelgläser in der Rückwand zeigen Altersspuren, dürften original zugehörig sein und sind unbeschädigt. Der gesamte Innenraum des Vitrinenteils ist schwarz auslackiert, was zu späterer Zeit gemacht worden sein dürfte. Eine sehr ähnliche Vitrine steht in Schloss Köthen: <a href="https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=2816&navlang=de">https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=2816&navlang=de Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.Sollten Sie den Kauf dieser Biedermeier Vitrine in Erwägung ziehen, können Sie sich im Vorfeld der Restaurierung gerne mit uns in Verbindung setzen. Der schwarze Lack im Innenraum kann selbstverständlich entfernt werden.Auch stellt sich die Frage, ob die fehlenden/beschädigten Gläser mit Orignialglas aus der Zeit zu ersetzen sind, alternativ mit entsprechend hochwertigem Retro-Antikglas.  

3.500,00 €

Qualitätsvoller Schreibtisch, K. F. Schinkel zugeschr., Berlin um 1825
Qualitätsvoller Schreibtisch, K. F. Schinkel zugeschr., Berlin um 1825
Fein verarbeiteter Schreibtisch aus Mahagoni mit qualitätsvoll eingelegten Intarsien aus Ahorn, Berlin um 1825. Der Entwurf wird Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841) zugeschrieben. Der Schreibtisch ist aus Nadelholz und Eiche konstruiert und mit Mahagoni-Sägefurnier belegt. Er besteht aus zwei Wangen, die jeweils auf zwei volutenförmigen Auslegern stehen. Die Wangen und die Ausleger sind sowohl innen wie auch außen mit feinen Ahornintarsien eingelegt, die einen schönen Kontrast zu dem dunkelroten Mahagonifurnier bilden. Drechselarbeiten in Form von Rosetten fügen sich harmonisch in das Gesamtbild der Wangen und Ausleger ein. Ein relativ kräftiger, gedrechselter Stab mit mehreren Profilierungen verbindet die Wangen im unteren Bereich. Der Zargenkasten mit den beiden Schubladen ist dreiseitig reichhaltig mit Ahornintarsien auf Mahagoni geschmückt und auf der Rückseite mit schlichtem Mahagonifurnier stehend belegt. Die Eckstollen zeigen helle Ahornfelder, die mit Mahagoni eingelegt sind. Beide Schubladen sind komplett aus Ahorn gefertigt und wurden auf der Vorderseite furniert. Auf dem Mahagoni ist eine Ahorn-Rahmung und florales Dekor in feinster Ausführung zu sehen. Auf Schlüsselschilder wurde bewusst verzichtet, stattdessen bilden die Intarsien eine ansprechende Rahmung. Die profilierte Schreibplatte ist allseitig überstehend und zeigt eine schmale Rahmung aus Mahagoni. Als Schreibfläche dient eine hochwertige Ledereinlage mit Echtgoldprägung. Insgesamt ein ausnehmend vornehmes und eindrucksvolles Möbelstück, das durch seine Eleganz besticht. Provenienz: Auf der Unterseite ist ein Inventaretikett mit Fürstenkrone und den Buchstaben KR (Schloss Krauchenwies) sowie der Inventarnummer 583 vorhanden.   Informationen zu Karl Friedrich Schinkel Karl Friedrich Schinkel ist als bedeutender Architekt in Berlin und Potsdam berühmt (z. B. Neue Wache, Schauspielhaus, Museum, Nikolaikirche). Weniger bekannt dürfte sein, dass er ganze Interieurs für Königin Luise von Preußen und die königliche Familie entworfen hat. Als bildender Künstler schuf Schinkel sogar Bühnenbilder für über 40 Opern. In seiner Schaffenszeit fertigte er auch zahlreiche Möbelentwürfe, die als Vorbilder für diverse Handwerker dienten. Karl Friedrich Schinkel arbeitete eng mit den Werkstätten von Karl Georg Wanschaff und Christian Sewening zusammen, die Möbel nach seinen Entwürfen fertigten. Die Zuschreibung erfolgt aufgrund der markanten Intarsien, wie diese an einigen Möbeln von Schinkel zu sehen sind. Auch die verwendeten Hölzer und die rundum äußerst qualitätsvolle Verarbeitung sprechen für eine Fertigung nach Schinkel. Literaturempfehlung: Hedinger, Berbel und Berger, Julia: K.F. Schinkel Möbel und Interieur. Ausstellungskatalog Altonaer Museum in Hamburg, 2002, Deutschen Kunstverlag München Berlin. Inventaretikett von Krauchenwies Die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen, die auch Schloss Sigmaringen, die Burg Hohenzollern, Schloss Umkirch und das Jagdschloss Josefslust besitzen, haben das "Alte Schloss" in Krauchenwies bewohnt. Es wurde als Sommersitz benutzt, da es in unmittelbarer Nähe zu Schloss Sigmaringen liegt. Zwischen 1828 und 1832 entstand ein neues Landhaus als Ersatz für das "Alte Schloss", ebenfalls als Sommersitz der Familie genutzt. Das Inventaretikett ist zweifelsfrei der Familie Hohenzollern Sigmaringen zuzuordnen. Der Schreibtisch dürfte ehemals in dem Landhaus Krauchenwies gestanden sein. Durchgeführte Restaurierungsarbeiten Vor der Restaurierung befand sich der Schreibtisch in einem sehr guten Erhaltungszustand. Minimalste Fehlstellen im Mahagonifurnier (nicht in den Intarsien) waren vorhanden, Schlüssel und Leder haben gefehlt. Im Zuge der Restaurierung wurden die Furnierfehlstellen fachgerecht mit Mahagonifurnier geschlossen. Die Oberfläche wurde unter Erhalt von Gebrauchsspuren mit Schellack poliert. Die Schubladeninnenräume zeigen Tintenflecken und wurden lediglich gereinigt. Für die Schreibfläche wurde eine Ledereinlage (Rinder-Nappa) mit stilechter Goldprägung ausgewählt. Zwei zierliche Schlüssel wurden passend zu den originalen Schlössern angefertigt. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.  

8.500,00 €

Louis Philippe Damen Schreib- & Schminktisch
Louis Philippe Damen Schreib- & Schminktisch
Seine Flächen sind mit Pyramiden Mahagoni auf ein feinjähriges Kiefern Blindholz furniert. Der fünfschübige Tisch steht auf hohen geschnitzten Bocksfüßen, die mit ihren ausladenden Schnitzereien Zargenelemente bilden und zusätzlich die Lisenen schmücken. Sämtliche Sichtseiten des Korpuses, der profilierten Platte und der Konsole des Spiegels sind geschwungen. Die Fronten sämtlicher Schubladen ebenfalls. Auf Basen stehend erheben sich aufwendig mit Blattwerk, Blumen und Rocaillen geschnitzte Gebilde, zwischen denen ein rundum geschnitzter und bekrönter Spiegelrahmen schwenkbar befestigt ist. Mittels drehbarer, fein gegossener Messingknöpfe lässt sich der Spiegelrahmen in der gewünschten Position fixieren. Die Schlüsselschilder und die Schubladenknöpfe sind aus gedrechseltem Mahagoni. Die Schubladen sind aus Ahorn gefertigt und ausgesprochen fein gezinkt. Die qualitätsvollen Schlösser sind mit dem Firmennamen "F.A. Stenman" gemarkt und englischen Ursprungs. Dieses exklusive Möbel dürfte norddeutschen Ursprungs sein. Es ist gemessen an seinem Alter in einem guten, unrestaurierten Originalzustand. In Absprache mit Ihnen können wir entweder einige kleinere Mängel beseitigen oder das Möbel komplett restaurieren. Mängel: kleinere Furnierfehlstellen, 1 beschädigter Knopf, Kürschner auf der Fläche, Gebrauchsspuren in der vorhandenen Oberfläche. Die Schnitzerei ist komplett unbeschädigt und die Oberfläche ist in dem Bereich auch bestens erhalten. Zusätzliche Maßangaben: Tischhöhe: 78 cm, maximale Beinfreiheit in der Höhe: 65,2 cm Lteraturhinweis: Haaff, Reiner: Louis Philippe Möbel, Arnoldsche Verlag, Seite 124, Abb. 308.

2.800,00 €

Serviertisch aus Mahagoni, um 1860
Serviertisch aus Mahagoni, um 1860
Großzügiger Serviertisch aus Mahagoni mit abnehmbarem Tablett, restauriert und mit Schellack poliert, Louis Philippe um 1860. Dieser Serviertisch besteht aus einem gedrechselten Untergestell und einem aufsetzbaren Serviertablett. Das Untergestell ist aus 4 gedrechselten Beinen, drei gedrechselten Querstreben und zwei Auflageleisten konstruiert. Es ist faltbar und wird durch zwei Gurtbänder in der passenden Position stabilisiert. Das Tablett wird durch einen nach oben und nach unten überstehenden, umlaufenden Rahmen begrenzt und ist von beiden Seiten mit Schellack poliert. Der untere Überstand sorgt dafür, dass das Tablett sicher auf dem Untergestell fixierbar ist. Der obere Überstand ist profiliert, ausgeschweift und mit 2 Grifflöchern versehen. Die Ablagefläche ist beidseitig mit Mahagonifurnier belegt, die restlichen Holzelemente sind aus massivem Mahagoni gefertigt. Das Gestell und das Tablett können auch getrennt voneinander Verwendung finden. Dieser vornehme Serviertisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.

1.650,00 €

Sechs Empire Stühle aus Mahagoni
Sechs Empire Stühle aus Mahagoni
Satz von sechs exklusiven Empire Stühlen aus Mahagoni, massiv und furniert, Rheinland um 1810. Dieser Stuhlsatz befindet sich in einem restaurierten, mit Schellack polierten und neu gepolsterten Zustand. Es handelt sich um einen sehr hochwertigen Stoff aus Rosshaar der Firma Emil Rotter OHG, Preußisches Rosshaarstoff Archiv, Berlin-Charlottenburg. Der Bezugsstoff hat einen champagnerfarbigen Grundton, die eingewebte Raute ist cremefarben. Die Borte, ebenfalls aus Rosshaar, ist im Ton dazu passend gehalten. Diese eleganten Stühle sind sehr bequem und in der Formgebung streng gehalten. Die Vorderbeine sind säbelförmig nach vorne ausgestellt. Die Hinterbeine gehen in einem durchgehenden Schwung in die Rückenlehne über. Der Bereich der Rückenlehne ist mit zwei gerahmten Querstegen ausgestattet, deren Flächen mit Pyramidenmahagoni-Sägefurnier belegt sind. Das obere, sehr breite furnierte Feld wird zusätzlich durch Zierleisten aus Messing gerahmt. Zwischen den beiden Querstegen ist eine urnenförmige Zunge eingesetzt. Diese Zunge ist mit Blattwerk und Voluten durchbrochen beschnitzt. Weitere Maße: Sitzhöhe 49 cm, Sitztiefe 35 cm. Fotoabfolge: Es werden nacheinander immer 2 Stühle von allen Seiten gezeigt. Information zu der Firma Emil Rotter OHG: Ein Spezialist in Sachen Bezugsstoffe aus Rosshaar. Laut der Firma Rotter OHG zeichnen sich diese Rosshaarstoffe durch ihren seidigen Glanz und zeitlose Schlichtheit, ihre hohe Haltbarkeit und die Pflegeleichtigkeit aus. Polsterstoffe von dieser Firma wurden unter anderem in Schloss Bellevue, den Schlössern des Preußischen Kulturbesitzes und im Schloss Wörlitz bei der Restaurierung wertvoller Möbel verwendet. https://www.rosshaarstoff.de

6.850,00 €

Feiner Schreibtisch mit Bramahschloss
Feiner Schreibtisch mit Bramahschloss
Es handelt sich um einen großen, luxuriösen Schreibtisch mit Bramahschloss (Schlüssel vorhanden) und Zentralverriegelung. Dieser Aufsatzschreibtisch stammt aus dem Art Deco um 1925/30 und ist mit Flammenmahagoni furniert. Der Korpus ist mit einer horizontal verlaufenden Holzmaserung, die Profile und Traversen sind mit einer vertikal verlaufenden Holzmaserung furniert. Das Unterteil steht auf abgerundeten Klotzfüßen. Oberhalb von 2 Containern, die mit je 3 Schubladen ausgestattet sind, sehen wir eine große Schublade. Deren Abdeckung lässt sich nach hinten schieben. Wenn wir jetzt von oben in die vermeintliche Schublade schauen, wird links und rechts je ein Druckmechanismus sichtbar. Dieser dient zur Entriegelung der Schubladenfront, um diese auf zu klappen. Jetzt haben wir eine großzügige Schreibfläche vor uns. An deren hinterem Abschluss sind 2 Brieffächer und 2 kleine Schubladen aus massivem Mahagoni platziert. Sämtliche Kanten und Profile des Unterteils sind gerundet. Im Kontrast dazu ist der Aufsatz kantig und streng geformt. Er beherbergt ebenfalls 6 Schubladen. Insgesamt verfügt dieses imposante Schreibmöbel 14 Schubladen, ohne die Schreiblade einzurechnen. Alle Schubladen sind mit gedrechselten Mahagoniknöpfen versehen, in die jeweils Perlmutt eingelegt wurde. Bis auf die zwei kleinen Schubladen in der Schreiblade sind alle Schubladen aus massiver Eiche gefertigt. Lediglich das Blindholz der furnierten Schubladenfronten ist aus Fichte. Von der Zentralverriegelung fehlen drei lange Flacheisen. Nach der Ergänzung der Flacheisen wird die Zentralverriegelung folgendermaßen funktionieren: Im geschlossenen Zustand sind alle Schubladen zentral verriegelt. Entriegelt man das Bramahschloss, lässt sich die darüberliegende Fläche nach hinten schieben. Sobald die Schubladenabdeckung nach ganz hinten geschoben ist, entriegeln sich alle Schubladen. Das Schreibmöbel lässt sich zum Transport zerlegen. Wenn man die Rückwand abschraubt, ist der Aufsatz abnehmbar und das Schreibelement lässt sich von den Containern lösen. Die vielen Einzelteile sind nicht sonderlich schwer. Der Schlüssel für das Bramahschloss war nicht mehr vorhanden und wurde bereits nachgefertigt. Weitere Maße: Schreibhöhe: 76 cm. Beinfreiheit zwischen den Containern: Höhe 71 cm, Breite 62,5 cm.  Innenmaße der Schubladen im Unterteil: Höhe bis zu: 29,6 cm, Länge: 66,5 cm, Breite: 36 cm Innenmaße der Schubladen des Aufsatzes: Länge 25 cm, Breite:48,3 cm Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein. Verloren gegangene Teile der Zentralverriegelung (Flacheisen mit passenden Aussparungen) werden von uns im Zuge der Restaurierung ersetzt, Furnierfehlstellen und Knöpfe passend ergänzt. Die Oberfläche wird mit Schellack poliert. Die Restaurierungsarbeiten sind relativ aufwendig und werden sorgfältig durchgeführt, damit die Schubladen und auch die Zentralverriegelung nach der Restaurierung einwandfrei benutzbar sind. Das polierte Mahagoniholz wird etwas dunkler und rötlicher hervorkommen und bildet dadurch einen schönen Kontrast zu den Knöpfen mit Perlmutteinlage und dem polierten Messing (Bramahschloss & Mechanismus an Schreibschublade). Auf Wunsch fertigen wir auch einen 2. Schlüssel für das Bramahschloss nach.

2.100,00 €

Art Deco Magazinsofa
Art Deco Magazinsofa
Exklusives, fünfteiliges Magazinsofa aus Dänemark. Dieses stilvolle Art Deco Sofa aus Mahagoni steht auf zwei konkaven Podesten, über die sich zweistöckige Beisteller erheben. Diese sind mit jeweils 2 konkaven Türen aus massiven Mahagoni ausgestattet. Die unteren sind mit vertikalen Kanneluren verziert. Alle Türen sind mit ungewöhnlichen Stangenscharnieren aus Messing angeschlagen. Die eingelassenen Spezialschlösser verfügen über einen Mechanismus, der die Türen beim Entriegeln 5 mm weit aufdrückt. Die Messing Schlüsselbuchsen sind zur Sitzfläche hin in die Seitenwände eingelassen. Zwei original zugehörige Schlüssel haben sich erhalten. Die Sitzfläche hat eine Höhe von 45 cm, eine Breite von 137 cm und eine Tiefe von 50 cm. Mit samt einem unteren Querfries und einem mit einer Ornamentleiste verziertem oberen Querfries, ist dieses dreiteilige Sitzelement mit Schrauben und Verbindungsbeschlägen an den Beistellern fixiert. Das Sofa ist in einem unrestaurierten, aber stabilem Zustand. Die Polsterung ist gleichmäßig durchgesessen. Sehr schlanke Menschen spüren die Polsterfedern. Komplett restauriert, poliert, neu gepolstert und mit einem qualitätsvollen Stoff bezogen, bieten wir es Ihnen für 4500.- € an. Für einen Endpreis von 3900.- € ist auch eine Restaurierung mit weitgehender Erhaltung der alten Oberfläche möglich. Bei dieser Variante bleiben alte Gebrauchsspuren deutlicher sichtbar und die Politur ist nicht völlig perfekt und etwas weniger glänzend als eine neue Politur. Wenn ich noch Platz hätte, würde ich es mir liebend gern selber hinstellen. Der GF.Weitere Maße: Sitzhöhe 45 cm, Sitzbreite 137 cm. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.950,00 €

Bedeutender Näh- und Spieltisch
Bedeutender Näh- und Spieltisch
Hoch bedeutender, fein intarsierter Biedermeier Näh- und Spieltisch (Schach und Mühle) von 1825. Dieses sehr ausgefallene Kleinmöbel aus nordamerikanischem, hellen Mahagoni steht auf vier volutenförmigen Auslegern. Diese sind jeweils mit fein gegossenen, auf Rollen montierten Löwentatzen aus Messing versehen. Diese tragen eine zweistöckige, runde Sockelplatte. Von dieser erheben sich, in einem Gegenschwung zu den Auslegern, außen kantige und innen gerundete Stützen, die Basen aus geschnitzten Krallen aufweisen. Diese Konstruktion hält sowohl einen dreiseitigen Zargenrahmen, in dem ein herausziehbares und wendbares Spielbrett mit Schach- bzw. Mühlespielfeld untergebracht ist, wie auch einen Rahmen, an dem ein Seidensack angebracht ist. Dieser weist eine, um ein rundes Brett verlaufende Borte mit Trotteln, die teils aus Naturseide und Teils aus gelb gefärbter Seide gefertigt sind, auf. Der Sack ist samt Rahmen herausziehbar und dient zur Aufnahme von Stoff- und Garnresten. Auf das Untergestell ist ein quadratischer Nähkasten geschraubt, der an zwei gegenüber liegenden Seiten aufklappbare, halbkreisförmige Behältnisse aufweist. Die Tischplatte zeigt ein zentrales Feld aus Kuba Mahagoni, welches von einer Ebenholz Intarsie begrenzt wird. Wenn wir diese aufklappen, wird auf der Innenseite ein Spiegel sichtbar. Im Innenraum befinden sich 9 Fächer, von denen 7 mit Abdeckungen aus massivem, abgeplatteten Kuba Mahagoni und eins mit einem herausnehmbaren Nadelkissen versehen sind. Vorne links und rechts sind zwei geheime Schubladen untergebracht. In allen Flächen sind Fadenintarsien oder leicht erhabene, gerundete Stäbchen aus Ebenholz eingelassen. Kleine Flächen sind mit gedrechselten Rosetten aus Ebenholz geschmückt. Auch die technischen Messingbeschläge sind von bester Qualität. Dieses bedeutende Kleinmöbel befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

7.850,00 €

Biedermeier Polsterstühle aus Mahagoni
Biedermeier Polsterstühle aus Mahagoni
Ein Paar hochelegante Biedermeier Polsterstühle aus Mahagoni, von 1815/20. Die Stühle sind teils aus massivem Mahagoni und teils aus Mahagoni Sägefurnier auf einem Buche Blindholz gearbeitet. Stilistisch sind diese Stühle noch sehr stark vom Empirestil beeinflusst. Sowohl die 4 Säbelfüße, wie auch der deutlich zurückschwingende und in einer Volute endende Rückenlehnenabschluss sind dafür typisch. Der aufgedoppelte Sägefurnierstreifen, der als Teil der Zarge auch über alle Beine verläuft und die zur Lehne hin ansteigenden Seitenzargen finden sich vor allem bei badischen Biedermeierstühlen. Die Oberfläche wurde von uns mit einer Schellack Pinselpolitur überzogen. Durch dieses Verfahren, welches bis ca. 1820 angewandt wurde (bevor sich die Schellackpolitur durchgesetzt hatte), zeigen diese Stühle einen seidenmatten Glanz. Die Sitzpolsterung ist, wie zur Entstehungszeit der Stühle üblich, gegurtet. Die Rückenlehne ist ebenfalls gepolstert. Als Bezugstoff haben wir einen velourartigen Stoff mit antikem Finish gewählt. Einer der beiden Stühle ist an der Unterkante der Vorderzarge mit einem Schlagstempel "IGDitmar" gemarkt. Die Stühle werden auch einzeln verkauft. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Weitere Maße: Sitzhöhe 49 cm, Sitzbreite 46,5 cm, Sitztiefe 40 cm.

1.350,00 €

Empire Sitzbank für drei Personen
Empire Sitzbank für drei Personen
Stilvolle Empire Sitzbank aus massivem Mahagoni, gepolsterte Sitzfläche und Rückenlehne, Frankreich Anfang 19. Jahrhundert. Diese beschnitzte Polsterbank zeigt eine nach außen gewölbte Vorderzarge. Sie ruht auf vier vorderen und zwei rückwärtigen, säbelförmigen Vierkantbeinen, die sich nach unten verjüngen. Die Verbindungen der geradlinigen Rückenlehne zu den äußeren Vorderbeinen werden durch geschweifte Armlehnen gebildet, die volutenförmig enden. Die Verlängerung der äußeren Vorderbeine bilden ein Postament aus, das zweiseitig mit Blattwerk beschnitzt ist. Auf der leicht gewölbten Oberseite der Postamente ruhen die volutenförmigen Armlehnen. Beidseitig sind diese mit beschnitzten Sonnenblumen verziert. Die geradlinige Oberkante der Rückenlehne wird durch einen kräftigen Viertelstab begrenzt. Rückseitig ist die Rückenlehne dreifach unterteilt. Daher kann diese Sitzbank auch frei im Raum aufgestellt werden. Es handelt sich bei dieser unrestaurierten Bank um ein sehr seltenes Objekt. Armlehnsessel in diesem Stil und aus dieser Zeit sind deutlich häufiger. Zustand: Die hinteren Beine sind im unteren Bereich angesetzt. Im Zuge einer Restaurierung würden wir die angesetzten Elemente formpassend ergänzen. Im Bereich des oberen Abschlusses der linken Armlehne ist eine sekundäre Verschraubung und ein Riss sichtbar. Rundherum sind Nagelspuren von ehemaligen Polsterbezügen sichtbar. Nach einer Restaurierung werden diese Nagelspuren nicht mehr so sichtbar sein. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.850,00 €

Mahagoni Schreibtisch
Mahagoni Schreibtisch
Großzügiger Mahagoni Schreibtisch aus dem späten Biedermeier um 1840/45. Dieser Schreibtisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche und ist nicht zerlegbar.  Der Schreibtisch steht vorne auf 4 hochgezogenen Kugelfüßen, hinten auf Klotzfüßen. Die sichtbaren Außen- und Innenflächen der Container sind mit gespiegeltem Pyramidenmahagoni furniert. Diese Furnierbilder sind flächig aufgelegt und werden weder durch Füllungen noch durch Zierleisten unterbrochen. Pyramidenmahagoni war in dieser Zeit eines der begehrtesten und kostspieligsten Hölzer. Der Übergang von den Containerflächen zur Vorderseite des Schreibtisches wird durch starke Rundungen gebildet, die von den Füßen bis zur Schreibplatte durchlaufen. Etwas zurückversetzt ist auf der Vorderseite des Schreibtisches der Nutzbereich mit Schubladen und Türen zu sehen. Jeder Container ist mit einer Türe ausgestattet. Hinter der linken Tür befinden sich drei Auszüge, hinter der rechten ein Einlegeboden. Der obere Bereich wird durch drei nebeneinander angeordnete Schubladen gebildet. Über den äußeren Schubladen befindet sich je ein Tableau, das sich an einem gedrechselten Knopf herausziehen lässt. Dadurch lässt sich die Ablagefläche deutlich vergrößern. Die Front ist ebenso mit gespiegeltem Pyramidenmahagoni furniert, jedoch werden hier die Flächen bereits durch schmale, sehr dezente Halbrundstäbe unterbrochen. Diese Unterbrechungen, die gerundeten Vorderkanten und die gedrechselten Füße sind ein Zeichen für das Spätbiedermeier. Die Schreibplatte ist mit einer großen Schreibfläche aus grünem Leder bezogen. Diese wird von einem, im 90° Winkel zur Ledereinlage gelegtem Mahagonifurnier gerahmt. Ein paar Furnierergänzungen und Holzausspanungen sind bei genauer Betrachtung sichtbar. Die Schlüsselbuchsen und der Stulp der Schlösser sind aus Messing. Das Leder und die 5 Schlüssel wurden von uns ergänzt. Der Schreibtisch wurde von uns im Zuge der Restaurierung mit Schellack poliert.  Fotos vom unrestaurierten Originalzustand sind vorhanden. Der Fußraum bietet mit einer Höhe von 61,5 cm und einer Breite von 54,5 cm eine großzügige Beinfreiheit.

1.980,00 €

Biedermeier Beistelltisch aus Mahagoni
Biedermeier Beistelltisch aus Mahagoni
Elegantes Biedermeier Beistelltischchen aus Mahagoni, mit Säulenfuß und runder Tischplatte, von ca. 1825. Dieser Beistelltisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Der Tisch steht auf einem dreipassigen Sockel, welcher mit Mahagoni Sägefurnier belegt ist. Der reich gedrechselte Säulenfuß, die Schale (war ursprünglich für Handarbeitsmaterialien gedacht) und die Tischplatte sind aus massivem Mahagoni gefertigt. Dies ist sehr ungewöhnlich, da Mahagoni zu den teuersten Hölzern dieser Zeit galt. Die Tischplatte und der Sockel sind mit einem Holzgewinde an der Säule befestigt und lassen sich abschrauben. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.  

1.250,00 €

Louis Philippe Sessel aus Mahagoni
Louis Philippe Sessel aus Mahagoni
Komfortabler Louis Philippe Sessel aus Mahagoni, mit Chesterfield Polsterung, um 1850. Dieser elegante Sessel, dessen Lehne sich leicht nach hinten neigt und damit für Bequemlichkeit sorgt, ist aus massiven und furnierten Mahagoni gefertigt. Einen schönen Kontrast zu diesem Holz bilden die Zierrollen und Polsternägel aus Messing. Die aufgesteckte Bekrönung der Lehne zeigt eine Akanthus- und Rocailleornamentik. Eine schöne Eleganz wird dem Sessel durch Messingrollen gegeben, die mit Leder ummantelt sind. Insgesamt handelt es sich hier um ein aufwendig gearbeitetes, authentisches Sitzmöbel aus seiner Zeit. Dieser Louis Philippe Sessel wurde restauriert, mit Schellack poliert und neu gepolstert. Weitere Maße: Sitzhöhe: 44 cm, Sitztiefe: 50 cm.

2.150,00 €

Louis Philippe Tisch aus Mahagoni
Louis Philippe Tisch aus Mahagoni
Louis Philippe Tisch aus Mahagoni, für vier Personen, von ca. 1860. Dieser Tisch befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Gerne restaurieren wir Ihnen den Tisch gegen Aufpreis. Die Tischplatte ist mit einem vierfach gespiegelten Pyramidenmahagonifurnier belegt, welches einen schönen schimmernden Effekt zeigt. Die Tischplatte ist mit einer sehr schmalen Zarge ausgestattet und bietet dadurch eine hohe Beinfreiheit. Die Kante der allseitig geschweiften Tischplatte ist abgefast und mit Mahagonifurnier stehend belegt. Zwei geschweifte Ausleger auf Rollen und fünf gewundene Säulen bilden das Tischgestell. Die Ausleger sind mit Mahagoni furniert, die gewundenen Säulen aus gedrechseltem Mahagoni Massivholz. Der Tisch befindet sich in einem recht guten, unrestaurierten Zustand. Bei genauer Betrachtung sind jedoch kleinere Furnierfehlstellen und lose Furniere im Bereich der Ausleger vorhanden und die Oberfläche sollte aufpoliert werden. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

650,00 €

Klassizistischer Spiegel von Heinrich Gambs (1765 - 1831)
Klassizistischer Spiegel von Heinrich Gambs (1765 - 1831)
Klassizistischer Spiegel von Heinrich Gambs (1765-1831) mit Intarsien aus Ebenholz und Messing, sowie feuervergoldeten Bronzen, St. Petersburg um ca. 1800/1805. Es handelt sich um einen hochrechteckigen Spiegelrahmen, der mit Mahagoni auf ein Fichte Blindholz furniert ist. Sämtliche Profile sind mit Messingblech ummantelt. Im oberen Feld bilden Messingzierprofile einen Giebel. In dessen Zentrum sehen wir ein Palmettenmotiv. Flankiert wird der Giebel auf beiden Seiten von einem Pegasus. Die gleichen Bronzen finden sich bei einem Mahagoni Standsekretär von Guillaume Benemann (ehemaliger Hoflieferant unter König Ludwig XVI)¹. Seitlich wird das Feld von jeweils einer Palmette begrenzt. Die Längsfriese sind jeweils mit einem vertikal verlaufenden Band aus Ebenholz eingelegt, in das aufgereihte Glöckchen aus Messing intarsiert sind. Diese werden seitlich von Messing Fadenintarsien begleitet. Im unteren Feld bildet eine sehr ähnliche Bandintarsie einen Rahmen. Diese Messingintarsien in Ebenholz sind das Markenzeichen von Heinrich Gambs². Dieser hatte seine Laufbahn in der Roentgenmanufaktur begonnen. Dieser Spiegel wurde bei uns fachgerecht restauriert ohne die Oberfläche zu erneuern. Diese wurde lediglich gereinigt, partiell ausgebessert und mit Schellack etwas aufpoliert. Bilder von dem unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Die Spiegelfläche beträgt 149,5 x 34 cm. Literaturvergleiche:  Russian Furniture, The Golden Age 1780- 1840 von Antoine Cheneviére. Seite 147 bis 177, Abb.151 ISBN 0- 86565- 099- 3Weltkunst 21/1995, Die Familie Gambs, Henriette Stuchtey, 1.11.1995, Ausgabe Nr. 21 Seite 2058, Abb. Nr. 7 Fußnoten: ¹ Europäische Möbelkunst Frankreich 18. Jahrhundert, Alvar Gonzales- Palacios, Seite 90, Abb.: 136. ISBN 3-7796-5054-1.² Ein Jahrhundert- Möbel für den Fürstenhof- Karlsruhe, Mannheim, Sankt Petersburg. Seite 63 bis 76. ISBN 3- 92313233- 6 (Badisches Landesmuseum)

12.800,00 €

Louis Seize Kommode, Manufaktur Köster, Altona um 1790
Louis Seize Kommode, Manufaktur Köster, Altona um 1790
Louis Seize Kommode aus der Manufaktur Köster, Altona um 1790. Diese feine und zierliche Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand. Der glattwandige Korpus dieser zierlichen Kommode ist mit Mahagoni auf Fichte furniert. Er steht auf hohen, durchgehenden, sich nach unten verjüngenden Beinen. Deren Vorderkanten sind abgerundet und kanneliert. Die Schubladen sind komplett aus Eiche gefertigt. Deren Vorderstücke sind ebenfalls mit Mahagoni furniert und von einem Lippenrand umschlossen. An der Front sehen wir eine geschwungen ausgesägte Schürze. Diese ist mit einer vergoldeten Reliefschnitzerei, aus einer, in der Mitte kranzförmig gebundenen Girlande mit Schleifenband, verziert. Die geschwungenen Unterkanten der Seitenwände werden ebenfalls von vergoldeten Girlanden begleitet. Der profilierte, vergoldete Deckplattenrand zeigt ein graviertes Dekor aus stilisierten Akanthusblättern. Die Einlassschlösser sind original zugehörig. Ebenso die Handhaben und Schlüsselschilder, die aus gegossener und vergoldeter Bronze gefertigt sind. Diese Louis Seize Kommode wurde unter Erhalt der Patina restauriert. Die Vergoldung zeigt Abnutzungsspuren, die bewusst nicht neu vergoldet wurden. Das Mahagoniholz hat einen angenehmen rotbraunen Ton. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Der "Möbelpapst" Heinrich Kreisel bezeichnete diese Möbelgattung aus Altona "als eine der künstlerisch höchststehenden und originellsten Gruppen des deutschen Möbelhandwerks im 18. Jahrhundert". Auf der Rückwand ist ein Einlagerungsetikett der Firma Welti-Furrer angebracht; die seit ca. 175 Jahren bis zum heutigen Tag existiert und unter anderem im Bereich der Kunstlogistik tätig ist. Auf dem Etikett ist die folgende Beschriftung zu lesen: A. WELTI-FURRER AGName des Einlagerers ...1360...Einlagerung No. ... Literaturhinweise: Kratz, Annette-Isabell: Altonaer Möbel des Rokoko und Klassizismus. Tischlerhandwerk und "Mobilienfabrikation" im 18. und 19. Jahrhundert; Hamburg, 1988, Edmund J. Kratz & Co. Verlag; Abbildung auf vorderen Umschlagseite und den auf den Seiten 228 bis 230 abgebildeten Objekten.Kreisel/Himmelheber: Die Kunst des deutschen Möbels, Klassizismus Historismus Jugendstil. C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 1973. ISBN 3 406 03366 0. Abbildung Nr. 65, Text: Kommode Altona, um 1780/90 - Hamburg, Altonaer Museum  

8.450,00 €

Armlehnstuhl
Armlehnstuhl
Armlehnstuhl aus Mahagoni aus dem frühen 20. Jahrhunder im Stil des Historismus. Der Stuhl verfügt über eine leicht angedeutete Schaufellehne, die in, nach hinten geschweifte Säbelfüße übergeht. Außerdem ziert die Rückenlehne, ein geschnitztes Blumenbukett aus Tulpen, in einer Vase aus Akanthus. Von der Rückenlehne gehen ebenfalls die stark geschweiften Armlehnen aus, die sich volutenartig einrollen. Die Vorderfüße wurden gedrechselt und beschnitzt. Eine feine eingelegte Ader ziert die frontale Kante der Armlehnen, der seitlichen Rahmenfriese und rahmt die Fläche der Rückenlehne. Der Armlehnstuhl ist unrestauriert, jedoch voll funktionsfähig.Weiteres Maß: Sitzhöhe 47 cm. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

390,00 €

Jugendstil Sitzgruppe
Jugendstil Sitzgruppe
Exklusive Jugendstil Sitzgruppe aus Mahagoni, bestehend aus einer Sitzbank, zwei Stühlen und zwei Armlehnstühlen. Die Sitzgruppe für 6 Personen befindet sich in einem stabilen, unrestaurierten Zustand und wurde Ende des 19. Jahrhunderts gefertigt. Gepolstert sind die Sitzflächen, die Rückenlehne und bei den Sesseln und dem Zweisitzer zusätzlich die Armlehnen. Die Gestelle der verschiedenen Sitzmöbel sind teilweise gedrechselt und beschnitzt. Die Beine werden durch H-Stege verbunden. Die Rückenlehnen und Armlehnen zeigen flächige, teilweise brandschattierte Blumenmarketerien, welche im Zuge einer Restaurierung teilweise niedergeleimt werden sollten. Die Zungen der Rückenlehnen werden von ebonisierten Verstrebungen flankiert. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Die Bank und die Armlehnstühle sind 113,5 cm hoch und 54,5 cm tief. Die Sitzbank ist 112 cm und die Armlehnstühle sind 57,5 cm breit. Die Sitzfläche ist 104 cm, bzw. 57,5 cm breit und jeweils 43,2 cm tief. Die Stühle sind 99,8 cm hoch, 45,5 cm breit und 45,5 cm tief. Deren Sitzflächen sind 45,5 cm breit und 36 cm tief. Die Sitzhöhe beträgt durchweg 44,5 cm. Die Sitzgruppe könnte sowohl in Ostfrankreich, wie auch in Südwestdeutschland entstanden sein. Mahagoni wurde im Jugendstil in beiden Regionen häufig verwendet. Die Einlegearbeiten sind eindeutig von der Schule von Nancy beeinflusst. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein. Toprestauriert und mit einem Stoff aus derm gehobenen, mittleren Preissegment bezogen, kostet die Sitzgruppe 7000.- €.

2.390,00 €

Verkauft
Rundes Napoleon III Beistelltischchen
Rundes Napoleon III Beistelltischchen
Rundes Napoleon III Tischchen aus Mahagoni.Das Tischchen besteht aus einer runden Tischplatte, auf vier rundgedrechselten Stollen und einer Ablage. Die Tischplatte ist aus Achat gefertigt und wird von einer feinen, vergoldeten Balustrade umgeben. Darunter folgt das runde Fries, das die Platte hält. Dies wird durch die Häupter der Stollen, in vier Teile geteilt. Die Flächen wurden verziert durch feine, vergoldete Metallapplikationen, welche teilweise berieben sind. Das Ornament auf den Friesen zeigt ein durchbrochenes Mäanderband in Form von Blattvoluten mit Lilienblüten in den Zwischenräumen. Im Abschluss der Stollen sind Sonnenblumen dargestellt. Die vier säulenähnlichen Stollen besitzen ein vergoldetes Kapitell und laufen leicht konisch zu. Das letzte Viertel ist, wie bei Säbelfüßen, leicht geschwungen. Der Mittelteil ist mit jeweils vier Kanneluren verziert worden, welche im oberen Ende mit einem Tropfenornament geschmückt sind.Oberhalb des Schwunges der Füße besitzt das Tischchen eine ebenfalls runde Ablagefläche. Diese trägt an Ihrer Kante, umlaufend eine feine Bordüre auf Festons.Die Stollen durchbrechen diese Fläche. Eine vergoldete Basis vermittelt jedoch den Eindruck, dass die Stollen auf der Platte stehen.Das Empire Tischchen weist eine feine Alterspatina auf und zeigt zudem leichte Gebrauchsspuren. Es befindet sich in einem guten gebrauchsfähigen Zustand.

1.490,00 €

Kabinettschrank aus Spanien von 1650
Kabinettschrank aus Spanien von 1650
Zierlicher Kabinettschrank mit Untergestell, Spanien um 1650. Dieser Kabinettschrank ist in Brettbauweise aus massivem Mahagoni gefertigt. Das originale Untergestell mit gedrechselten Beinen und quadratischen Stegen ist aus Eiche gefertigt. Der Kabinettkasten ist an den Seiten mit aufgesetzten Zierleisten und Kugelsegmenten geschmückt, die einen orientalischen Einfluss haben. Die Türen sind doppelt gerahmt und innen mit einer Ädikula verziert. Die beiden Türen sind mit Langbändern angeschlagen. Im Inneren befinden sich 8 Schubladen, deren Fronten aus Mahagoni und die anderen Bestandteile aus Eiche gefertigt sind. Der Deckel des Kabinettschrankes ist ebenfalls mit Langbändern angeschlagen und lässt sich aufklappen. Im Truhenteil befindet sich noch das ursprüngliche Schloss mit dem originalen Schlüssel. In der rechten Tür ist ein sekundäres Schloss auf das ursprüngliche geschraubt worden. Von der Höhe her war der Kabinettschrank wohl als Stehpult gedacht, bei dem man oben auf der Klappe schreibt. Bei diesem Möbeltypus handelt es sich um ein Escritorio (Span. Schreibmöbel) oder auch Vargueño genannt. Dies war der Vorläufer des Kabinettschrankes, der in Spanien entstand. Das Möbel befindet sich im unrestaurierten Zustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

2.490,00 €