Antiquitätenhandel am Bodensee

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Sonstige Möbel


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Louis Philippe Vertiko um 1860
Louis Philippe Vertiko um 1860
Louis Philippe Vertiko aus Nussbaum, aus der Zeit um 1860, restauriert und mit Schellack poliert. Das Vertiko verfügt über zwei Türen und einer darüber liegenden Schublade. Es steht vorne auf eleganten Kugelfüßen und zeigt an beiden Korpusvorderkanten qualitätsvolle, über Eck gestellte Applikationen. Der Korpus selbst ist leicht abgeschrägt, die Deckplatte zeigt an ihren Vorderkanten abgesetzte Rundungen. Die Schublade und beide Türen werden von aufgesetzten, profilierten Zierleisten geschmückt. Das Vertiko ist im Vergleich mit den meisten Vertikos etwas breiter gefertigt und bietet dadurch guten Stauraum. Die zwei Einlegeböden lassen sich über Zahnleisten in der Höhe verstellen. Dadurch kann das Vertiko individuell für Aktenordner oder andere Dinge verwendet werden. Auf Wunsch können wir Ihnen auch einen dritten Einlegeboden anfertigen.  Das Vertiko ist auf den Seiten und der Deckplatte mit lebhaftem Nussbaumfurnier belegt. Auf der Front wurde Nussbaum Maserfurnier verwendet, welches eine sehr "wilde" Maserung zeigt. Die Schlüssellöcher werden von gedrechselten Rosetten geschmückt. Das Nussbaumfurnier hat eine relativ dunkle Maserung. Wir empfehlen, das Vertiko in einem hellen Raum aufzustellen, damit die Maserung gut zur Geltung kommt.   

2.950,00 €

Antikes Spinnrad mit Verzierungen aus Messing und Bein
Antikes Spinnrad mit Verzierungen aus Messing und Bein
Antikes Spinnrad aus Buche, nussbaumfarben poliert, 19. Jahrhundert. Das Spinnrad befindet sich in einem guten Erhaltungszustand und wird wie auf den Fotos dargestellt angeboten. Schöne Verzierungen aus Messing und Bein runden die Optik ab. Das Spinnrad ist ein schönes Dekorationsstück und dürfte auch noch funktionstüchtig sein. Da wir keine Experten für Garnspinnen sind, können wir nicht beurteilen, ob es vollständig ist. Das Pedal und das Rad sind funktionstüchtig. Der Ständer für das Rohmaterial lässt sich für den Versand einfach zerlegen. Ein schönes Detail ist der obere Abschluss des Ständers. Dieser ist polychrom bemalt und im Inneren ist ein kleines Glöckchen vorhanden.  Der Ständer hat eine Gesamthöhe von 198 cm.  Das Spinnrad kann per DHL versendet werden. 

680,00 €

Biedermeier Grafikrahmen aus Nussbaum, um 1820
Biedermeier Grafikrahmen aus Nussbaum, um 1820
Biedermeier Grafikrahmen aus Nussbaum, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1820. Dieser Biedermeier-Rahmen ist auf der Fläche und der Außenkante mit Nussbaum-Sägefurnier belegt. Die Rückwand ist original zugehörig. Eingerahmt ist eine Grafik hinter Glas. Die beiden Aufhängungen, an der die Schnur befestigt ist, sind original zugehörig. Gerne können wir im Zuge einer Restaurierung das Glas und die Grafik durch einen Spiegel austauschen. Der Rahmen ist 6,7 cm breit.

Preis auf Anfrage

Comtoise Standuhr, 18. Jahrhundert
Comtoise Standuhr, 18. Jahrhundert
Comtoise Uhr mit Spindelhemmung und Kronrad, unrestaurierter Zustand, 18. Jahrhundert. Diese Comtoise Uhr wird wie auf den Fotos abgebildet angeboten. Die Funktionstüchtigkeit ist nicht geprüft. Eine Wandaufhängung mit Austarierung durch Gewindeschrauben ist inklusive.

750,00 €

Verkauft
Barocke Zunftlade aus dem 18. Jh.
Barocke Zunftlade aus dem 18. Jh.
Barocke Zunftlade aus Nussbaum, mit qualitätsvollen Schlössern und Bändern aus geschmiedeten Eisen und Beschlagwerk aus Messing, unrestaurierter Zustand, 18. Jahrhundert. Die Zunftlade ist in Form einer kleinen Flachdeckeltruhe gefertigt, seitlich mit schönen Messingriffen (einer fehlt), auf der Front mit zwei hochformatigen Schlüsselbeschlägen aus Messing. Der Deckel der Truhe zeigt ein spitzovales Messingschild mit der Beschriftung "Lade No.82". Im Innenraum sind zwei starke geschmiedete barocke Bänder zu sehen, die der Verriegelung durch 2 Schlüssel dienen. In Zunftladen wurden insbesondere die schriftlichen Unterlagen der jeweiligen Zunft wie Zunftbücher, Statuten, Namensverzeichnisse sowie Siegelstempel und das Geldvermögen der Zunft aufbewahrt. Diese Laden sind immer mit mindestens 2 Schlössern versehen. Die zugehörigen Schlüssel wurden von 2 verschiedenen Zünftigen verwahrt. So konnte die Lade immer nur von diesen beiden Personen gemeinsam geöffnet werden. Nach Auflösung der Zünfte wurde diese barocke Zunftlade im Jahre 1814 als eine Totenlade umfunktioniert, was durch ein beschriftetes Blech an der Innenseite des Truhendeckels gut dokumentiert ist. Folgender Text ist zu lesen: "Die Todtenlade genannt - Die brüderliche Ewigkeit nach dem Ende. Gestiftet im Jahr 1814 den 16. Oktb." Eine sogenannte Totenlade ist mit der Funktion einer Sterbekasse gleichzusetzen. Bürger und Handwerker zahlten bestimmte kleine Beträge ein, um entweder ihr Begräbnis bezahlen zu können oder die Hinterbliebenen finanziell zu unterstützen. Die Zunftlade ist rundum profiliert und lässt sich frei im Raum aufstellen. Der aufgeklappte Truhendeckel bleibt in einer Schrägposition stehen. Innenmaße: Höhe 34 cm, Breite 63 cm, Tiefe 33 cm (Schlösser und Bänder im Innenraum nicht berücksichtigt). Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein. Alle Fehlteile können im Zuge der Restaurierung fachgerecht ersetzt werden.

750,00 €

Neogotisches Schränkchen von 1860
Neogotisches Schränkchen von 1860
Neogotisches Schränkchen aus Nadelholz mit originaler Oberfläche (Bierlasur), unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1860. Das zierliche Schränkchen ist an der Vorderseite geschlossen. Zu beiden Korpusseiten lässt sich jeweils eine Türe öffnen und innen befindet sich ein herausnehmbarer Einlegeboden. Die Auflageleisten sind nur eingesteckt und können ebenfalls herausgenommen werden. Das neogotische Schränkchen stammt aus dem 19. Jahrhundert. Es steht direkt auf dem Sockel und zeigt abgeschrägte Korpuskanten. Die Front ist in Form von zwei Türen (Scheintüren) gestaltet, die in den Füllungen Maßwerk im gotischen Stil zeigen. Diese Dekoration ist auch auf den seitlichen Türen zu sehen. Laut Angaben des Vorbesitzers stammt das Möbel ursprünglich aus einem Kloster. Zustand: Dieser Halbschrank befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Verschiedene Leimfugen am Korpus, dem aufgesetzen Maßwerk und an den Profilen sind offen (es fällt aber nichts ab). Die originale Oberfläche (aufgemalte Bierlasur) zeigt deutliche Gebrauchsspuren und ist teilweise stark abgerieben. Beide Türen sind mit einem Schlüssel ausgestattet und lassen sich verschließen. Die Türen werden von den originalen, geprägten Schlüsselschildern aus Leder verziert. Wer etwas rustikalere und nicht perfekt restaurierte Möbelstücke mag, kann sich das Schränkchen in diesem Zustand in die Wohnung stellen. Trotz einer geringen Breite von 92 cm sollten Sie für dieses Möbel ausreichend Platz einplanen, dass die Türen an den Seiten noch benutzt werden können. Mit beiden Türen geöffnet ist das Schränkchen 146 cm breit.

980,00 €

Barocke Ofenplatte mit kaiserlichem Doppeladler, datiert 1737
Barocke Ofenplatte mit kaiserlichem Doppeladler, datiert 1737
Barocke Ofenplatte aus Gusseisen, mit bekröntem Doppeladler, Zepter und Schwert, datiert 1737.

780,00 €

Ofenplatte aus Gusseisen, Carl Herzog zu Württemberg, datiert 1787
Ofenplatte aus Gusseisen, Carl Herzog zu Württemberg, datiert 1787
Ofenplatte aus Gusseisen mit der Darstellung des Württembergischen Wappens als Relief, datiert 1787. Die Ofenplatte zeigt im oberen Bereich die Initialen C. H. Z. W. (Carl Herzog zu Württemberg). Im Zentrum ist das Württembergische Wappen mit Herzschild zeigt links oben das Herzogtum Teck. Rechts oben die Reichssturmfahne von Rottweil. Links unten das Wappen der Grafschaft Mömpelgard, rechts unten den Heidenheimer Heidenkopf. Im Herzschild sehen wir die Hirschstangen. Unter dem Wappen ist die Datierung 1787 zu sehen.

480,00 €

Antikes Tellerboard 19. Jh.
Antikes Tellerboard 19. Jh.
Antikes Tellerboard aus Nadelholz, unrestaurierter Zustand mit abgelaugter Oberfläche, 19. Jahrhundert. Das geräumige Tellerboard besteht aus zwei Wangen, die an der Vorderkante geschweift ausgearbeitet sind und nach unten stufenweise schmaler werden. In die beiden Wangen sind fünf Ablagebretter eingegratet. Bei der 2. und 3. Ablagefläche befindet sich im hinteren Teil eine schmale Leiste, hinter die Teller aufrecht aufgestellt werden können. Bei drei Ebenen sind im vorderen Bereich noch Leisten als Kipp- und Fallschutz angebracht. Dieses Tellerboard kann auch in diesem unrestaurierten Zustand verwendet werden, wenn man es etwas rustikaler und nicht ganz perfekt möchte. An den Innenseiten der Wangen sind vier geschmiedete Bänder montiert, die als Aufhängung dienen. D.h. das Regal können Sie mit vier rechtwinkligen Haken sichern. Das lichte Maß (Höhe) zwischen den Böden beträgt von oben nach unten: 30,5 cm, 27,5 cm, 24 cm, 20 cm.

480,00 €

Lüsterweibchen um 1900
Lüsterweibchen um 1900
Hier bieten wir Ihnen hier einen seltenen Beleuchtungskörper an, ein sogenanntes Lüsterweibchen aus dem Jugendstil um 1900 an. Es ist in seiner Gestaltung den im Mittelalter und der Renaissance so beliebten Leuchtkörpern nachempfunden. Bei diesem Lüsterweibchen handelt es sich um die dafür typische Darstellung eines Mischwesens aus Frau, Fisch bzw. Reptil. So sehen wir hier einen sehr anmutigen Frauenkopf mit Oberkörper, der schulterfrei mit einem grünen Tuch nur eine Brust bedeckt. Dieser Frauenkörper geht in einen Fischkörper über, dessen Schuppen sehr ausdrucksvoll gestaltet sind. Der Fischschwanz erhebt sich über die Geweihschaufeln eines Damhirsches, die am oberen Rücken des Fischleibs angebracht sind. Die Dame trägt an ihrem linken Arm einen Armreif und hält in ihren Händen ein Füllhorn, aus dem ein Rosenbukett ragt. Eine kleine Lampenfassung aus Metall mit Akanthusblättern ragt aus diesen Rosen heraus. Insgesamt hat das Lüsterweibchen noch zwei Lampenfassungen, die ähnlich gearbeitet sind. Die dazugehörige Elektrifizierung ist in den 3 Aufhängungen aus Metallketten eingefädelt. Den Abschluss der Aufhängung bildet eine metallene Rosette. Als Besonderheit ziert dieses Lüsterweibchen noch das Hauswappen einer Familie Forster. Dieses Wappen wird von reptilartig aussehenden Beinen des Fischkörpers gehalten. Die Bekrönung des Wappens besteht aus einem im seitlichen Profil dargestellten Bären, der in seinen Pranken einen stilisierten Zweig hält. Darunter ist eine dreizackige Krone sowie ein sehr grosser Zylinderhut zu sehen. Der Bär taucht dann in verkleinerter Form nochmals auf. Den Abschluss des Hauswappens bilden schräge Bänder in Rot und Gold. Die originale Fassung ist teils beschädigt. Das Lüsterweibchen befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Die Elektrik wurde nicht geprüft und die Aufhängung muss nachbearbeitet werden, damit das Lüsterweibchen gerade hängt. Sollten Sie dieses Lüsterweibchen zu sich in Ihre Wohnung holen wollen, dann achten Sie doch bitte darauf, dass deren Gesicht zur Türe weist. Der Hintergrund dafür ist mystische Überlieferung: Ein Lüsterweibchen wehrt das "Böse" beim Eintreten ab.  

1.850,00 €

Antike Stabellenbank, Länge 231cm
Antike Stabellenbank, Länge 231cm
Antike Stabellenbank mit fünf Beinen, unrestaurierter Zustand mit abgelaugter Oberfläche, 19. Jahrhundert. Die konischen Beine sind rundum angefast und aus Buchenholz gefertigt. Diese sind in Gratleisten aus Eiche eingezapft und stoßen zusätzlich durch die Sitzfläche. Das Sitzbrett ist aus Fichte und zeigt Frasgänge von Anobienbefall (nicht aktiv). Es handelt sich um eine schöne, rustikale Stabellenbank mit Charme, die als Sitzgelegenheit vor einem Bauernhaus einen schönen Platz finden könnte. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand.  

590,00 €

Orientalisches Kästchen 16./17. Jh
Orientalisches Kästchen 16./17. Jh
Orientalisches Kästchen mit Resten von originaler Malerei, 16./17. Jahrhundert. Das kleine Kästchen zeigt eine Deckelform, wie es von gotischen Giebeltruhen bekannt ist. Der Korpus ist mit Metallbändern beschlagen und zeigt auf den Flächen einen rötlichen Grundton mit schwarz aufgemalten Ornamenten. Auf der Front ist das originale Schloss zu sehen. Ein Schlüssel ist nicht mehr vorhanden. Innen befindet sich eine Beilade mit Deckel. An einer Handhabe aus Messing kann das Kästchen angehoben werden. Das alpenländische Kästchen befindet sich in einem unrestaurierten Zustand mit schöner Patina. Der Deckel ist rückseitig nur noch an einem Scharnier befestigt, das andere ist gebrochen. Bei der Holzart handelt es sich wohl um ein leichtes Tropenholz.

980,00 €

Empire Miniaturkommode mit Intarsien
Empire Miniaturkommode mit Intarsien
Empire Modellkommode aus Nussbaum mit Intarsien und Vollsäulen, unrestaurierter Zustand, Anfang 19. Jahrhundert. Diese dreischübige Empire Kommode steht auf Klotzfüßen. Zwischen den Verkröpfungen des Sockels und dem vorgesetzten Korpusteil, in dem sich die oberste Schublade befindet, sind gespannte, ebonisierte Vollsäulen angeordnet. Die Schubladenfronten zeigen jeweils ein Feld mit gespiegeltem, hellem Nussbaum Furnier, welches von hauchdünnen Fadenintarsien aus Ahorn und Ebenholz begrenzt wird. Ein filetartig aufgelegtes und an allen vier Seiten gespiegeltes Mahagonifurnier rahmt jeweils das Feld. Die Seitenwände zeigen jeweils ein gespiegeltes Nussfurnier. Die Deckplatte ziert ein Feld mit einem in der Form einer Kreuzfuge gelegtem Nussbaum Furnier, welches von einer Fadenintarsie aus Ahorn und Ebenholz begrenzt wird. Ein lang gezogener, vierzackiger Faltstern aus gedämpften Birnbaum und Amaranth ersetzt die dadurch nicht mehr sichtbare Kreuzfuge in voller Breite und Tiefe. In den Zwickeln des Feldes sehen wir Viertelkreise, die fächerartig abwechselnd Amaranth und gedämpfte Birne zeigen. Sockel- und Kranzprofil sind ebonisiert. Die trapezförmige Schlüsseleinlage ist aus Ahorn. Bei zwei Schubladen fehlt diese Einlage. Die beiden Einsteckschlösser sind original zugehörig. Als Blindholz wurde bei dieser Modellkommode Fichte verwendet. Lediglich die obere Schublade, die mit einer Einteilung ausgestattet ist, wurde bis auf die Furnierung der Front komplett aus Ahorn gefertigt. Außerdem ist diese Schublade mit einem hölzernen Schnappverschluss gefertigt. Diesen kann man betätigen, wenn man die darunter liegende Schublade herausnimmt. Diese Empire Modellkommode befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Am Sockelprofil wurden bereits zwei Elemente aus Birnbaum nachgefertigt. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.450,00 €

Louis Seize Standuhr intarsiert, Kirschbaum, um 1800
Louis Seize Standuhr intarsiert, Kirschbaum, um 1800
Die flämische Standuhr steht auf vierkantigen, quer kannelierten und sich nach unten hin verjüngenden Füßen, die in ihrer Verlängerung Teil der Rahmen- und Füllungskonstruktionen des Sockels sind. Dessen Füllungen in den Seiten und der Front sind abgeplattet. Die unteren Friese des Sockels sind in barocker Formgebung ausgeschweift. Ein intarsiertes Sonnenmotiv mit Strahlenkranz aus Ebenholz und Bein ziert die vordere Füllung. Der Pendelkasten ist deutlich weniger tief und breit. Er ist mit einem stark profilierten Sockel- und Kranzprofil ausgestattet. Die aufschlagende Tür ist mit Messing Fitschenbändern angeschlagen. Der Rahmen ist innen und außen profiliert. Der obere Abschluss ist leicht ausgeschweift. Ein Drehknopf aus Messing mit gesägter und durchbrochener Grundplatte ist in der Formensprache des Barock gestaltet. Eine hochformatige Raute, in deren Zentrum sich das Sonnenmotiv wiederholt, ist in die Türfüllung eingelegt worden. Auch hier fand Ebenholz und Bein Verwendung. Die aufschlagende, verglaste Tür ist mit einem umlaufenden Band aus den gleichen Materialien eingelegt und schließt mit einem Bogen ab. Ein stark profiliertes und in gleicher Form geschweiftes Kranzprofil schmückt den Kopf. Das Messingschild weist in den Zwickeln gegossene Putti, die von Blattwerk umrankt werden, auf. Zwei geflügelte Putti, die eine Krone halten, bilden die Bekrönung. Der Messingziffernring ist mit römischen Zahlen für die Stundenangaben und mit arabischen für die Minutenangaben versehen. Unter der 12 befindet sich ein etwas tiefer liegendes, kleines Ziffernblatt, das die Sekunden an zeigt. Die drei Zeiger sind in barocker Formgebung ausgesägt. Ein kleines Fenster dient der Datumsanzeige. Das originale Messingwerk ist mit einem Doppelschlag auf die Glocke ausgestattet. Das Werk schlägt zur vollen und zur halben Stunde. Das Werk ist gangbar, wurde aber nicht auf Genauigkeit geprüft. Diese Louis Seize Standuhr befindet sich in einem unrestaurierten, authentischen Originalzustand mit schöner Patinaoberfläche. Auf den Holzflächen sind die welligen Schrubbhobelspuren noch gut sichtbar.

3.900,00 €

Louis Philippe Damen Schreib- & Schminktisch
Louis Philippe Damen Schreib- & Schminktisch
Seine Flächen sind mit Pyramiden Mahagoni auf ein feinjähriges Kiefern Blindholz furniert. Der fünfschübige Tisch steht auf hohen geschnitzten Bocksfüßen, die mit ihren ausladenden Schnitzereien Zargenelemente bilden und zusätzlich die Lisenen schmücken. Sämtliche Sichtseiten des Korpuses, der profilierten Platte und der Konsole des Spiegels sind geschwungen. Die Fronten sämtlicher Schubladen ebenfalls. Auf Basen stehend erheben sich aufwendig mit Blattwerk, Blumen und Rocaillen geschnitzte Gebilde, zwischen denen ein rundum geschnitzter und bekrönter Spiegelrahmen schwenkbar befestigt ist. Mittels drehbarer, fein gegossener Messingknöpfe lässt sich der Spiegelrahmen in der gewünschten Position fixieren. Die Schlüsselschilder und die Schubladenknöpfe sind aus gedrechseltem Mahagoni. Die Schubladen sind aus Ahorn gefertigt und ausgesprochen fein gezinkt. Die qualitätsvollen Schlösser sind mit dem Firmennamen "F.A. Stenman" gemarkt und englischen Ursprungs. Dieses exklusive Möbel dürfte norddeutschen Ursprungs sein. Es ist gemessen an seinem Alter in einem guten, unrestaurierten Originalzustand. In Absprache mit Ihnen können wir entweder einige kleinere Mängel beseitigen oder das Möbel komplett restaurieren. Mängel: kleinere Furnierfehlstellen, 1 beschädigter Knopf, Kürschner auf der Fläche, Gebrauchsspuren in der vorhandenen Oberfläche. Die Schnitzerei ist komplett unbeschädigt und die Oberfläche ist in dem Bereich auch bestens erhalten. Zusätzliche Maßangaben: Tischhöhe: 78 cm, maximale Beinfreiheit in der Höhe: 65,2 cm Lteraturhinweis: Haaff, Reiner: Louis Philippe Möbel, Arnoldsche Verlag, Seite 124, Abb. 308.

2.800,00 €

Louis Seize Halbschrank aus Eiche
Louis Seize Halbschrank aus Eiche
Louis Seize Halbschrank aus Eiche, mit Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1800. Der Korpus zeigt abgeschrägte Vorderkanten und ist mit zwei Türen ausgestattet. Die Türen sind mit Fitschenbändern aus Eisen angeschlagen und lassen sich um ca. 180° öffnen. Das Schloss und der Schlüssel an der rechten Türe sind funktionstüchtig. Zum Öffnen der linken Tür muss eine geschmiedete Schnappfeder aus Metall leicht angehoben werden, die unter dem oberen Einlegeboden befestigt ist. Beim Zudrücken verriegelt diese Türe automatisch mit dieser Schnappfeder. Innen befinden sich zwei fest eingebaute Einlegeböden. Schloss, Schlüssel, Beschläge und Schnappfeder sind original zugehörig zu diesem Möbel. Die Türen sind in Rahmenbauweise gefertigt und jeweils mit doppelt abgeplatteten Füllungen ausgestattet. Die Füllungen werden von Profilierungen gerahmt und sind in den Ecken mit kleinen Bossen geschmückt. Die Stark profilierte Schlagleiste an der rechten Türe ist mit einem Schuppenband beschnitzt. Auf den abgeschrägten Vorderkanten sehen wir im oberen Bereich geschnitzte Festons, die aufgeleimt sind. Darunter ist ein Münzband mit einem Rahmen eingeschnitzt. Zustand: Dieser Louis Seize Halbschrank befindet sich in einem unrestaurierten, aber benutzbaren und funktionstüchtigen Zustand. Alters- und Gebrauchsspuren sind vorhanden. Die Profilleisten haben teilweise etwas Luft zum Korpus, sind aber durch die Holznägel noch relativ stabil. Die rechte Tür mit dem Schloss muss beim Zuschwenken etwas angehoben werden. Auf der Rückseite sind im oberen Bereich geschmiedete Scharniere zu sehen. Dies deutet darauf hin, dass der Deckel ursprünglich vermutlich geöffnet werden konnte. Wie die ursprüngliche Funktionalität wirklich war, lässt sich schwer rekonstruieren. Mit einer Breite von 130,5 cm und einer geringen Tiefe von 41 cm eignet sich dieser Halbschrank ideal als Sideboard an einer Wand, z.B. als Fernsehunterschrank. Weitere Maße: Die fest eingebauten Einlegeböden haben folgende Höhen: Oben: 31 cm, Einstiegshöhe 19,5 cm (durch oberes Querfries) Mitte: 24,5 cm Unten: 24,5 cm, Einstiegshöhe 22,5 cm. Die Gesamttiefe bei geöffneten Türen beträgt 89 cm. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.190,00 €

Antike Blumenbank von 1900/1920
Antike Blumenbank von 1900/1920
Antiker Blumenständer aus Weichholz von 1900-1920. Dieser Blumenständer steht auf vier sich nach unten verjüngenden Stollen. Vier Querstege stabilisieren den unteren Bereich, acht Querstege den oberen. Diese sind durch zahlreiche Leisten miteinander verbunden und bilden dadurch eine Balustrade. Unter diesem Rahmen befindet sich ein Boden. Der Blumenständer befindet sich in einem unrestaurierten, aber stabilen und benutzbaren Zustand. Reste des alten Anstrichs (vermutlich Bierfarbe) sind sichtbar. Bei der Balustrade fehlt ein Steg, den wir auf Wunsch gerne ergänzen können. Dies ist auf einem Detailfoto gut erkennbar. Einer der beiden langen Querstege im unteren Bereich ist nach oben hin verzogen. Zusätzliche Maßangaben für Innen: Länge: 104,7 cm, Breite: 18,8 cm, Höhe: 18 cm Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

385,00 €

Barockes Kruzifix, 18. Jahrhundert
Barockes Kruzifix, 18. Jahrhundert
Barockes Kruzifix, Holz geschnitzt und gefasst, unrestaurierter Zustand, 18. Jahrhundert. Das Kruzifix ist vollplastisch aus Holz geschnitzt. Die vorhandene Fassung, besonders das Inkarnat wurde später mit einem Firnis überstrichen, das mittlerweile vergilbt ist. Das Lendentuch wurde wohl bronziert. Das Kreuz aus Eichenholz ist nicht original zugehörig. Im oberen Bereich ist die Tafel mit INRI befestigt. Weitere Maße: Jesusfigur ohne Kreuz: Höhe 67 cm, Breite 54 cm, Tiefe 16 cm (ohne Kreuz, ohne Dornenkrone)

750,00 €

Truhe aus Fichte, Ende 19. Jh.
Truhe aus Fichte, Ende 19. Jh.
Abgelaugte kleine, flache Fichtentruhe aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Diese einfach gearbeitete kleine Fichtentruhe ist mit einem leicht gewölbten Deckel ausgestattet. Dieser ist mit Lappenbändern aus Metall angeschlagen. Ein Fallriegel ermöglicht es die Truhe mittels eines Vorhängeschlosses abzuschließen. Die Verbindungen sind genagelt.

180,00 €

Gebäckzange 800er Silber
Gebäckzange 800er Silber
Diese Gebäckzange aus 800er Silber hat ein Gewicht von 59 g. An der Innenseite einer Zangebacke finden sich die Punzen "WS 800". WS ist der Firma Willy Schmitt aus Hanau zuzuordnen. Die Gebäckzange ist sehr fein gearbeitet und überreich mit Rosendekor versehen. So finden sich an den Zangengriffen und den Festhaltebacken kleine und große Rosen, teils mit Blattwerk. Die Zange ist voll funktionsfähig und zeigt keinerlei Beschädigungen. Einzeln, oder zusammen mit dem Tortenheber (Art.Nr. 9083), der das gleiche Dekor aufweist, könnte sie ein Highlight bei einer Kaffeetafel bilden.Mit dem gleichen Rosendekor sind auch die Dose mit Deckel (Art.Nr. 9080) und die kleine Schale mit blauem Glaseinsatz (Art.Nr.9085) ausgestattet.

95,00 €

Präsentierschale 800er Silber
Präsentierschale 800er Silber
Diese Schale ist aus 800er Silber gearbeitet und hat ein Gewicht von 433 g. Die Punze "WS 800" ist der Firma Willy Schmitt aus Hanau zuzuordnen. Auf der Bodenplatte der Schale ist reliefartig und erhaben eine sehr lebhafte Landschaftsszene dargestellt mit Tempelchen und Ruinengebäude. Mittig ist ein großer Henkelkorb mit Rosen zu sehen. Darüber thront ein Putto, der über Kopf eine Blumengirlande schwenkt. Flankiert wird der Korb beidseitig mit weiteren Putti, die allesamt sehr freudig im Spiel begriffen sind. Der Rand der Schale ist sehr aufwendig und fein gearbeitet. Er zeigt eine Durchbruchsarbeit, teils mit Gitterwerk, teils mit girlandenförmigen Elementen. Vier Elemente des Randes zeigen einen mit Rosen gefüllten Korb. Zwei der sich gegenüber liegenden Zwischenelemente weisen eine starke Wölbung nach innen auf. Verziert sind diese mit einem eng umschlungenem Putti Paar. Die beiden restlichen Zwischenelemente des Randes zeigen ein florales Dekor. Die Schale weist keinerlei Beschädigungen auf und ist ein sehr dekoratives Stück der gehobenen Tischkultur.

580,00 €

Deckeldose 800er Silber
Deckeldose 800er Silber
Diese Deckeldose aus 800er Silber hat ein Gewicht von 500 g. Die Punze "WS 800" stammt von der Firma Willy Schmitt aus Hanau. Eine Verwendung als Gebäckdose oder auch als Zuckerdose ist denkbar. Sie steht auf vier tatzenartigen Füßchen und ist allseitig reich mit Rosendekor und kleinen Kartuschen verziert. Diese Verzierungen finden sich spiegelbildlich auf dem Deckel wider. Die Gestaltung des Deckelgriffs mittels eines stilisierten Blattes ist sehr dekorativ gehalten. Die Dose befindet sich in einem sehr guten Erhaltungszustand. Der Deckel schließt einwandfrei und die vergoldete Oberfläche im Innenraum ist nicht durchgerieben. Die vorhandene Patina auf dem Silber wurde belassen. Ursprünglich gehörte diese Deckeldose zu einem Tortenheber (Art.Nr.9083) und einer Gebäckzange (Art.Nr. 9082) und einer kleinen Schale mit blauem Glaseinsatz (Art.Nr. 9085) mit dem gleichen Dekor, ist aber selbstverständlich als Einzelstück zu erwerben.

890,00 €

Klassizistischer Stuckrahmen, 1830 mit Ölgemälde
Klassizistischer Stuckrahmen, 1830 mit Ölgemälde
Klassizistischer Stuckrahmen mit Ölgemälde von 1830. Das Gemälde, Öl auf Leinwand zeigt eine idealisierende, norditalienische Gebirgslandschaft mit dörflicher Idylle, Ruinen und einem Bergsee. Zustand: Der Rahmen wurde nachträglich laienhaft bronziert. Die Bronzierung ist auch im Randbereich auf die Gemäldeleinwand gestrichen worden. Der Keilrahmen ist auf der Leinwand leicht durchgedrückt. Eine kleine, alte Doublierung ist vorhanden. Mit dieser wurde ein ca. 6 cm langer Riss laienhaft von der Rückseite geschlossen. Die Doublierung befindet sich zwischen der Ruinenmauer und dem Dorf und erstreckt sich vertikal auf den See. Links von der Kirche auf dem Gebäude mit dem qualmenden Schornstein ist ein 2,5 cm langer Riss vorhanden. Im Himmel sind zwei kleine Risse, jeweils 6-7 mm lang. Trotz der Beschädigungen zeigt das Gemälde eine sehr schöne Darstellung. Ein Gemälderestaurator bekommt die Schäden wieder gut behoben. Innenmaße des Rahmens: Länge 84 cm, Breite 46 cm. Maße Ölgemälde: 65,5 cm x 47 cm.  

790,00 €

Medaillon aus Linde, Louis Seize um 1790
Medaillon aus Linde, Louis Seize um 1790
Bei diesem außergewöhnlichen Wandschmuck handelt es sich um ein Medaillon im Stil Louis Seize um 1790 aus beschnitzter Linde. Es ist farblich gefasst und mit Blattgold teilvergoldet. Das Motiv zeigt zwei im Hochrelief geschnitzte musizierende Putti, wovon der Flöte spielende Putto auf einem grünen Bergmotiv sitzt. Ihm gegenüber hält der zweite Putto einen Reif mit 4 Glocken in die Höhe. Der Hintergrund des Motives ist in hellem Türkis gehalten. Die Breite des vergoldeten Rahmens beträgt 1,5 cm. Die Verzierung des Medaillons besteht aus reich beschnitzten Zöpfen mit stilisierten Lorbeerblättern. Den oberen Abschluss bildet ein ebenfalls vergoldetes und verknotetes Schleifenband, das im rechten unteren Bereich durch ein kleines Fehlstück einen Spalt aufweist. Auf der Rückseite sind 2 Ergänzungen erkennbar. Das Blattgold ist partiell leicht berieben und zeigt den darunter befindlichen Bolus. Die Vorbesitzerin hat das Medaillon vor etlichen Jahren restaurieren lassen. Weitere Maße: Medaillon inkl. ovalem Rahmen: Höhe 30 cm, Breite 23 cm

485,00 €