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Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1816
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1816
Bodenseeschrank aus Kirschbaum, mit reichhaltigen Intarsien aus verschiedenen Edelhölzern, datiert 1816. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Innen befindet sich ein kleines Geheimfach. Weitere Fotos und eine ausführliche Beschreibung folgen.

14.800,00 €

Rokoko Tisch mit schöner Marketerie und Schnitzereien, von 1760
Rokoko Tisch mit schöner Marketerie und Schnitzereien, von 1760
Es handelt sich um einen ausgesprochen qualitätsvollen Tisch aus der Rokoko-Epoche um 1760. Er zeigt ein attraktives Tischgestell mit durchbrochener Rokoko-Schnitzerei zu allen vier Seiten und elegant geschweifte Beine mit zarten Blatt- und Volutenschnitzereien an den unteren Enden. Das geschweifte Tischblatt ist aufwendig mit einer Marketerie belegt und zeigt im Zentrum ein Blumenbukett mit Brandschattierungen. Dieser Barocktisch wurde in unserer Restaurierungswerkstatt behutsam restauriert. Die Oberfläche wurde gereinigt und mit Schellack mattiert. Er ist etwas weniger glänzend als es auf den Fotos wirkt. Das Tischgestell aus massivem Eichenholz steht auf ausgestellten, geschwungenen Beinen, die unten in blattverzierten Voluten enden. Die Beine sind jeweils zweiseitig profiliert. Diese Profile gehen jeweils beidseitig fließend in die Zarge über, enden dort in einem S-Schwung als Volutenschnitzerei, die zur Zargenmitte auf den Gegenschwung trifft. Darüber befindet sich jeweils eine durchbrochen gearbeitete Rokoko-Schnitzerei, welche zu beiden Seiten von hellem Nussbaum-Sägefurnier mit Fadenintarsien aus Ahorn flankiert werden. Die profilierte, vielfach geschweifte Tischplatte zeigt in einem Feld aus einer Bandintarsie ein Blumenbukett mit Brandschattierungen und Binnenzeichnungen. Dieses Feld ist in ein kreuzförmig angeordnetes Furnierbild eingelegt. Um dieses Feld sind strahlenförmig angeordnete, nicht rechtwinklige Dreiecke, die im Wechselspiel zwischen Hell und Dunkel gegeneinander verlaufen. Als Schleifen ausgebildete Bandintarsien bilden einen Rahmen. Für die Tischplatte wurde heller und dunklerer Nussbaum und diverse Obsthölzer verwendet. Der Rokoko Tisch zeigt einen reizvollen Kontrast zwischen der dunkleren, geschnitzten und profilierten Eiche und den helleren Hölzern der verwendeten Sägefurniere. Es gibt nicht viele Tische aus dieser Zeit, die eine so schöne Gesamtkomposition zeigen. Fotos, die diesen Tisch in einem sehr guten, unrestaurierten Zustand zeigen, sind vorhanden.

3.950,00 €

Biedermeier Armlehnstuhl aus Nussbaum, leichtes Design, von ca. 1835
Biedermeier Armlehnstuhl aus Nussbaum, leichtes Design, von ca. 1835
Biedermeier Armlehnstuhl aus massivem Nussbaum mit gepolsterter Sitzfläche und Rückenlehne, aus der Zeit um 1835. Im Zuge der schonenden Restaurierung wurde der alte Lack erhalten und Gebrauchsspuren mit Schellack überpoliert. Die Polsterungen haben wir erneuert und frisch bezogen. Der Stuhl überzeugt durch seine gelungene Proportionierung und die Liebe zum Detail mit der bei diesem Stuhl ans Werk gegangen wurde. Die Sitzfläche ist auffallend großzügig und ergibt sich aus einer Polsterfläche gerahmt durch einen Holzrahmen. Die Rückenlehne folgt diesem Beispiel, besitzt einen volutenförmigen Abschluss und ist zudem leicht nach außen gebogen. Die Lehne geht auf halber Höhe fließend über in die Armlehnen die sich als großzügige, gerollte Voluten auf die Sitzfläche legen. Zwischen Sitzrahmen und Volute bildet diese eine kleine Knospe aus, die eine feine Stütze der Armlehne andeutet. Ein Sessel wie dieser ist ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig Komfort im Biedermeier war. Der Armlehnpolsterstuhl wurde unter Erhalt der Patina restauriert. Leichte Gebrauchsspuren sind vorhanden.  Weiteres Maß: Sitzhöhe 42 cm.  

1.250,00 €

Neo-Biedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Bandintarsien, um 1900
Neo-Biedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Bandintarsien, um 1900
Neobiedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Fadenintarsien, ebonisierten Zierelementen und Steinplatte, restauriert und mit Schellackpoliert, von ca. 1900.Es handelt sich um einen, auf gedrückten Kugelfüßen stehenden, hochrechteckigen Korpus, der komplett In Rahmen- und Füllungsbauweise, unter Verwendung von Nussbaum-Sägefurnier, gefertigt wurde. Eine lose aufgelegte Steinplatte, verm. Belgischer Blaustein, bildet den oberen Abschluss. Das Nussbaum-Sägefurnier wird durch Bandintarsien geschmückt. Diese sehen wir auf dem Schubladendoppel, der Türfüllung und der Oberkante des Sockelprofils. Die Kugelfüße und die Knöpfe sind ebonisiert. Die Türe ist mit einem Stangenscharnier befestigt und schließt durch einen Schnappverschluss. Es handelt sich um ein etwas ungewöhnliches Möbelstück. In der Zeit um 1900 wurde bereits industriell gefertigt und man verwendete bereits dünnes Furnier. Dieses Nachtkästchen wurde jedoch in Handarbeit hergestellt und man verwendete sehr starkes Sägefurnier. Das Stangenscharnier und der Schnappverschluss sind original zugehörig. Ein schönes kleines Möbelstück, das mit der robusten Steinplatte gut als kleine Ablage im Eingangsbereich genutzt werden kann. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

950,00 €

Antiker Beizentisch mit Nussbaumplatte 130x69cm, Beine aus Gusseisen, Schweiz um 1900
Antiker Beizentisch mit Nussbaumplatte 130x69cm, Beine aus Gusseisen, Schweiz um 1900
Antiker Beizentisch mit einer Tischplatte aus massivem Nussbaumholz und gusseisernen Füßen, Herkunft Schweiz, um 1900. Der Tisch zeigt ein leicht wirkendes Design, ist aber mit den gusseisernen Füßen doch schwerer als erwartet. Die Konstruktion ist sehr solide und stabil. Dieser Beizentisch steht auf zwei gusseisernen Beinen, die mit ihren zwei geschweiften Auslegern dem Tisch eine gute Stabilität geben. Die Tischplatte aus Nussbaumholz ist rundum dezent profiliert und zeigt einen schönen warmen Holzfarbton. Im Zuge der Restaurierung wurde die Holzoberfläche mit Schellack mattiert. Die gusseisernen Beine sind unbeschädigt und zeigen eine schöne Gussoberfläche ohne Rost oder Beschädigungen.Ein idealer Tisch, der früher in einem Wirtshaus stand und heute ein Hingucker im Wohnraum sein kann. Durch die maximale Beinfreiheit kann dieser Tisch auch sehr gut als Arbeitstisch verwendet werden. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

1.450,00 €

Biedermeier Ochsenkopfstuhl aus Nussbaum, restauriert und neu gepolstert, von ca. 1820
Biedermeier Ochsenkopfstuhl aus Nussbaum, restauriert und neu gepolstert, von ca. 1820
Biedermeier Ochsenkopfstuhl aus Nussbaum mit gepolsterter Sitzfläche, restauriert und neu gepolstert, süddeutsch von ca. 1820. Vorne auf ausgestellten, geschwungenen Spitzkantbeinen, hinten auf säbelförmig geschwungen stehend. Die Zarge rundum stehend furniert und an den Seiten ausgeschweift. Die etwas schalenförmig gestaltete Rückenlehne schwingt deutlich nach hinten. Die Zunge ist als stilisierte, altgrichische Lyra gestaltet und ebonisiert. Die Außenkante von dem ebenfalls stehend furnierten, oberen Abschluss der Lehne ist gleichfalls ebonisiert. Der Stuhl wurde von uns komplett restauriert, gepolstert, bezogen und mit Schellack poliert.Sitzhöhe ca. 50 cm, Sitztiefe ca. 38 cm.

850,00 €

Barocker Herrensessel mit Lederbezug, reichhaltige Drechselarbeiten und Schnitzereien, 19. Jahrhundert
Barocker Herrensessel mit Lederbezug, reichhaltige Drechselarbeiten und Schnitzereien, 19. Jahrhundert
Neo-barocker Ledersessel aus Nussbaum mit Armlehnen, restaurierter Zustand, 19. Jahrhundert. Das Gestell ist aus massivem Nussbaum gefertigt und zeigt aufwendige Drechselarbeiten in Form von gewundenen Säulen und reichhaltige Schnitzereien. Der Sessel befindet sich in einem restaurierten Zustand. Im Zuge der Restaurierung wurde das Gestell mit Schellack behandelt. Die Polsterungen wurden erneuert und mit Leder bezogen.  Weiteres Maß: Sitzhöhe 49 cm, Sitzbreite 47,5-52 cm, Sitztiefe ca. 40 cm.

1.250,00 €

Früher Biedermeierstuhl aus Kirschbaum von 1815/20
Früher Biedermeierstuhl aus Kirschbaum von 1815/20
Früher Biedermeier Kirschbaum Posterstuhl aus Baden, sehr strenges und leichtes Design, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1815/20. Der elegante Biedermeier Kirschbaum Polsterstuhl steht vorne auf Spitzkant Füßen. Weit ausschwingende Säbelfüße, bilden in der Verlängerung die Stollen, der weit aufstrebenden Rückenlehne. Deren Zunge ist mit durchbrochenen, geometrischen Formen gestaltet. Dies weisen auf den Hepplewhite Stil des späten 18. Jahrhunderts hin, der den Biedermeier Stil maßgeblich beeinflusst hat. Typisch für die badischen Biedermeier Stühle ist der umlaufende Sägefurnierstreifen, der die Zargenkonstruktion der Sitzfläche verdeckt. Die strenge Gesamtkonzeption des Biedermeier Stuhls und der deutliche Einfluss von Hepplewhite deutet auf eine Entstehung, in der Zeit von ca. 1815- 20, hin. Der Stuhl wurde von uns komplett restauriert, neu gepolstert und bezogen und mit Schellack poliert. Sitzhöhe ca. 50 cm, Sitztiefe ca. 40,5 cm.

760,00 €

Klassischer Louis Seize Stuhl mit bogenförmiger Rückenlehne und Schnitzereien, um 1800
Klassischer Louis Seize Stuhl mit bogenförmiger Rückenlehne und Schnitzereien, um 1800
Klassischer Louis Seize Stuhl aus Kirschbaum mit Schnitzereien und gepolsterter Sitzfläche, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1800. Dieser Polsterstuhl ist aus massivem Kirschbaum gefertigt und stammt aus der Bodenseeregion. Die vier Beine sind konisch gedrechselt, profiliert und mit Kanneluren und Zahnfriesen beschnitzt. Der Zargenrahmen zeigt Profilierungen und Zahnfriese. Darauf folgt das Sitzpolster, welches im Zuge der Restaurierung neu gepolstert und bezogen wurde. Die Rückenlehne ist oben gerundet, der Rahmen profiliert und die beschnitzte Zunge fächerförmig gestaltet. Ein schöner, klassischer Stuhl aus der Louis Seize Epoche. Die Sitzhöhe beträgt ca. 49 cm. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

680,00 €

Satz von 10 Biedermeierstühlen aus Kirsche von ca. 1800, restauriert und neu gepolstert
Satz von 10 Biedermeierstühlen aus Kirsche von ca. 1800, restauriert und neu gepolstert
Satz von 10 frühen Biedermeierstühlen aus Kirschbaum, restaurierter und neu gepolsterter Zustand, aus der Zeit um 1800. Im Zuge der Restaurierung wurde die vorhandene Oberfläche erhalten, partiell ausgebessert und mit Schellack aufpoliert. Die Oberfläche zeigt einen gepflegten Zustand mit einer schön gewachsenen Patina. Die Alters- und Gebrauchsspuren wurden nicht weggeschliffen, sondern so behandelt, dass die Oberfläche nun gepflegt und authentisch aussieht. Dieser Stuhlsatz wurde vor über 200 Jahren handwerklich sehr solide aus Kirschbaumholz gefertigt. Die Rückenlehne ist sehr bequem.Die neue Polsterung ist fachmännisch mit Naturmaterialien hergestellt und fest gepolstert (keine weiche Schaumstoffpolsterung). Als Bezugsstoff haben wir einen blauen Stoff mit Rauten gewählt, der auf Wunsch auch ausgetauscht werden kann.Diese interessante Grundform des Stuhls tritt bereits in leichter Variation im "Journal des Luxus und der Moden" im Jahre 1796 auf und ist dort bezeichnet mit "...Stühle nach der neuesten Mode". Es ist davon auszugehen, dass diese Stühle bereits um 1800 oder kurz danach gefertigt wurden und nicht erst in der Biedermeierzeit ab 1815. Die Sitzhöhe beträgt 45-46 cm.

12.500,00 €

Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit schöner Patina, von ca. 1790
Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit schöner Patina, von ca. 1790
Elegante Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit 3 Schubladen und herrlicher Patinaoberfläche, voll funktionstüchtiger Zustand, von ca. 1790. Diese Kommode wurde unter Erhalt der schönen Patina restauriert. Alle Schubladen laufen einwandfrei und sind jeweils mit einem Schlüssel ausgestattet. Die vermutlich über 200 Jahre alte Oberfläche zeigt einen schönen warmen Farbton mit Krakelee. Im Zuge der Restaurierung wurde neben konstruktiven Holzarbeiten alle Sägefurniere gefestigt. Bei der Oberfläche fand eine Reinigung, sowie partielle Ausbesserungen und ein leichtes Überpolieren statt. Eine elegante Kommode für Antiquitätenliebhaber, bei denen die Möbelstücke nicht ganz neu aussehen sollen.Diese strenge, dreischübige Kommode aus Nussbaum ist in Stollenbauweise gefertigt. Die Stollen, die spitzkantigen Füße und die umlaufende Schürze sind mit Kanneluren verziert. Im Bereich der Schürze setzen geschnitzte Blüten reizvolle Akzente. Die Seitenwände sind mit jeweils einer Scheinfüllung versehen, während die Schubladendoppel durch drei Scheinfüllungen gegliedert sind. Die mittleren Füllungen bilden mit den Verkröpfungen der Schürze und der Deckplatte ein Mittelrisalit, der für französisch beeinflusste Möbel typisch ist. Die Kommodenplatte zeigt ein Furnierbild, welches als Kreuzfuge gestaltet wurde. Ein breites umlaufendes Band aus Furnier in Fischgrätoptik rahmt es. Die Plattenkante ist stehend furniert. Das Sägefurnier ist in seiner ursprünglichen, soliden Stärke erhalten. Das Krakelee in den unteren Schichten der alten Oberfläche und alte Gebrauchsspuren, wie leichte Kratzer und Dellen, haben wir bewusst belassen, gereinigt und mit Schellack leicht überpoliert. Die geprägten Messingschlüsselschilder und Grundplatten der Handhaben, so wie die gegossenen, profilierten Fallgriffe sind original zugehörig. Sie sehen hier eine wohlproportionierte, authentische Kommode, mit einer in über 200 Jahren gewachsenen Patina und warmen Farbton. Fotos vom gut erhaltenen, unrestauriertem Zustand sind vorhanden. Alle Furniere sind gefestigt. Die Schubladen laufen einwandfrei und sind verschließbar. 

5.500,00 €

Antiker Sakristeischrank mit weißer Oberfläche, geringe Tiefe (max. 39cm), Ende 18. Jh.
Antiker Sakristeischrank mit weißer Oberfläche, geringe Tiefe (max. 39cm), Ende 18. Jh.
Antiker Sakristeischrank mit geringer Tiefe, Fichte massiv mit weißer Fassung, restaurierter Zustand, von 1780/ 1800. Die leicht eingetönte, weiße Fassung ist an den Korpus- und Profilkanten bewusst leicht durchgerieben. Auf dem Sockel stehender, zu den Seitenwänden hin stark abgeschrägter, mittig teilbarer Korpus, mit ausladenden, kräftigen Profilen. Die mit Gratleisten versehenen Türen, mit ihrer aufgedoppelter Rahmenkonstruktion, sind stark ausgeschweift. Das Kranzprofil ist in der gleichen Manier ausladend geschweift. Die aufschlagenden Türen weisen ein schweres Kastenschloss und geschmiedete, innenliegende Bänder auf und lassen sich um fast 180° schwenken. Innen befinden sich 4 Fachböden. Für den Transport lässt sich der Schrank in 2 Hälften teilen. 

3.200,00 €

Versandkostenfrei
Liebesschatulle mit Cupido, Blech mit Holzmantel und Emaille-Arbeit, 19. Jahrhundert
Liebesschatulle mit Cupido, Blech mit Holzmantel und Emaille-Arbeit, 19. Jahrhundert
Antike Blechschatulle mit Holzmantel in Form von Laubsägearbeiten, Emaille-Malerei am Deckel innen, unrestaurierter Zustand, 19. Jahrhundert. Auf dem Deckel sehen wir Cupido den Liebesengel, auf einem Löwen reitend, mit einer Armbrust und Pfeilen im Köcher. Auf der Vorderseite und Rückseite ist im Zentrum ein Engel zu sehen. Die Deckelinnenseite zeigt eine von Holz gerahmte Emaille-Arbeit mit farbenfrohen Blumen. Die Emaille-Arbeit zeigt ein starkes Krakelee und blasenförmige Anhebungen vom Blech aber ohne Fehlstellen. Diese Schatulle befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. 

280,00 €

Verkauft / Sold
Versandkostenfrei
Kleines Reise-Rollbüro aus Nussbaum von 1920
Kleines Reise-Rollbüro aus Nussbaum von 1920
Kleines Reiseschreibmöbel aus Nussbaumholz, ein sogenanntes Rollbüro mit Lamellen, aus der Zeit um 1920. Dieses kleine Schreibmöbel befindet sich in einem schönen Patinazustand, wurde leicht gereinigt und aufgefrischt. Durch das Herausziehen der Schublade öffnet sich automatisch auch das Rollbüro. Die Klappe kann auf die Schublade gelegt werden und es entsteht eine kleine Schreibfläche mit rotem Samtbezug. Im hinteren Bereich sind kleine Ablagefächer. Auf der Klappe und der hinteren Ablage oben sind originale, ornamentale Abziehbilder zu sehen (kleines nur fragmentarisch erhalten, großes nicht ganz vollständig), wie diese öfters an Möbelstücken aus dieser Zeit vorzufinden sind. Der originale Schlüssel ist funktionstüchtig. Wenn die Schublade abgeschlossen ist, ist das ganze Möbel verschlossen. Das kleine Möbelstück befindet sich in einem guten Erhaltungszustand mit Alters- und Gebrauchsspuren und wurde nicht vollständig überarbeitet. 

480,00 €

Empire Sekretär aus Nussbaum mit Vergoldungen, Perlmutteinlagen und Tuschmalerei, von 1810
Empire Sekretär aus Nussbaum mit Vergoldungen, Perlmutteinlagen und Tuschmalerei, von 1810
Zierlicher Empire Standsekretär aus Nussbaum mit ebonisieren und vergoldeten Elementen und Perlmutteinlagen, wohl Wien um 1810. Dieser Sekretär ist in hoher Qualität gefertigt und befindet sich in einem restaurierten Zustand mit einer schön gepflegten Patinaoberfläche die mit Schellack überpoliert wurde. Man sieht dem Möbelstück an, dass es in der über 200-jährigen Geschichte immer gut gepflegt wurde. Der Standsekretär steht auf hohen, rund und konisch gestalteten Beinen, deren Oberfläche ebonisiert ist und mit einem geschnitzten Kranz aus Blättern abschließt. Der beschnitzte Kranz ist mit der originalen Blattvergoldung versehen. Der Korpus ist schlicht gehalten und zeigt flächig aufgelegtes Nussbaum-Sägefurnier. Im unteren Bereich sind zwei Türen vorhanden, darüber die aufklappbare Schreibfläche und oben eine große Schublade. Der Korpus schließt mit einer ebonisierten Profilleiste ab und ist auch auf der oberen Fläche mit Nussbaum-Sägefurnier belegt. Farblich leicht abgesetzte und konisch zulaufende Pilaster flankieren die Türen und die Schreibklappe. Der obere Abschluss der Pilaster wird durch Karyatidenköpfe aus Holz mit originaler Vergoldung gebildet. An dem unteren Abschluss sehen wir vergoldete Füße. Ein schönes Detail, das es in verschiedenen Variationen und Qualitäten bei Empire-Möbeln zu sehen gibt. Dies wird als Retour d'Egypte bezeichnet. Nach dem Ägyptenfeldzug Napoleons im Jahre 1798 ist der ägyptische Stil wieder populär geworden. Die Schlüsselschilder an den Schubladen und an der Schreibklappe sind aus Perlmutt leicht erhaben eingelegt. Öffnet man die Schreibklappe (die im aufgeklappten Zustand sehr stabil ist und sich für den täglichen Gebrauch gut eignet) sieht man ein prächtiges Eingericht. Hier setzt sich der architektonische Aufbau des Sekretärs fort: 11 kleine Schubladen, gegliedert durch 4 Säulen, darüber 3 Ablagefächer jeweils mit Torbogen und Abschlußstein aus Perlmutt, Innenraum mit Nussbaum furniert. Im Zentrum des Eingerichts sehen wir zusätzlich 2 Reihen mit jeweils 4 Säulen auf einem Boden aus Ahorn, in den ein vielzackiger, halber Stern aus Schwarzlotmalerei zu sehen ist. Durch den in die Rückwand eingelassenen Spiegel verdoppeln sich optisch die Anzahl der Säulen und der Stern erscheint vollständig. Die Säulen sind aus grün eingebeizten Birkenholz. Durch diese Kombination entsteht ein Effekt, der einer Marmorierung nahekommt. Es handelt sich um einen sehr authentischen Schreibsekretär, den wir in einem erstaunlich gepflegten Zustand erwerben konnten. Wir haben den guten unrestaurierten Zustand des Sekretärs vor der Restaurierung dokumentiert. Die Qualität des Sekretärs lässt sich auch schon alleine an der qualitätsvollen Rückwand sehen, die mit Füllungen und profilierten Rahmungen gestaltet ist. Die Schreibhöhe beträgt 77,5-78 cm.

8.500,00 €

3-schübige Louis-Seize-Kommode aus Nussbaum mit Zopfschnitzereien, von ca. 1790
3-schübige Louis-Seize-Kommode aus Nussbaum mit Zopfschnitzereien, von ca. 1790
Französische Louis Seize Kommode aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack-mattierter Oberfläche, von ca. 1790. Diese dreischübige Kommode ist allseitig mit typischen Louis Seize Schnitzereien versehen und in Stollenbauweise gefertigt. Die leicht ausgestellten und gerundeten Stollen sind mit Kanneluren und Louis Seize Festons versehen, die in gedrechselten und beschnitzten Füßen enden. Durch einen Mittelrisalit ist der Korpus vertikal dreifach gegliedert. Die zentralen Schubladenfelder zeigen jeweils eine Festonschnitzerei mit stilisiertem Lorbeerkranz. Seitlich sehen wir gegeneinandergestellte, geschnitzte C-Schwünge. Unterhalb der oberen Schublade sehen wir eine mit Lorbeerblättern beschnitzte Zierleiste, die auch über die Stollen uns Seitenteile verläuft. Die Seitenteile der Kommode zeigen eine ähnliche Verzierung wie die Schubladen. Die Deckplatte bezieht in ihrer Form die ausgestellten Eckstollen mit ein und ist mit einer zurückhaltenden Hohlkehle profiliert. Die Sockelleiste besteht aus einer Kehle und einem darunter verlaufenden Schuppenband. Die Schubladen weisen noch die für das 18. Jahrhundert typische Konstruktion auf. Diese laufen direkt auf dem Schubladenboden, der mit Holznägeln befestigt ist. Die Schubladen sind leicht gängig. Alle drei Schlösser sind original zugehörig. Ein Schlüssel verschließt alle drei Schubladen. Die Handhaben sind original zugehörig. Diese Louis Seize Kommode wurde restauriert und die Oberfläche mit Schellack mattiert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

4.750,00 €

Verkauft / Sold
Versandkostenfrei
Fünf kleine Jugendstil-Rahmen, Eiche schwarz lackiert und gekalkt, um 1910
Fünf kleine Jugendstil-Rahmen, Eiche schwarz lackiert und gekalkt, um 1910
Fünf kleine und elegante Jugendstil-Rahmen aus Eichenholz, schwarz lackiert und in den Poren gekalkt, unrestaurierter Zustand, um 1910. Hinter dem originalen, mundgeblasenen Glas sind alte Fotografien von einer Sportveranstaltung zu sehen. Auf einer Rückseite ist handschriftlich vermerkt "Friedrichshafen im August 1912". Ein schönes Zeitzeugnis. Hochwertig verarbeitete Rahmen aus Eichenholz, die an den Eckverbindungen überplattet gefertigt sind. Alle fünf Rahmen sind mit den originalen Ösenaufhängungen ausgestattet. Die Technik mit einer schwarzen Oberfläche und weiß gekalkten Poren ist besonders aus dem Wiener Jugendstil bekannt. Falzmaß jeweils 14,4 x 10,3 cmDer Preis gilt für das Set.

280,00 €

Versandkostenfrei
Ranftbecher, Biedermeier Sammlerglas mit blauem Überfang
Ranftbecher, Biedermeier Sammlerglas mit blauem Überfang
Ranftbecher, Sammlerglas mit blauem Überfang, 19. Jh., geschliffen und geätzt. Darstellungen: Salzbrunn, Altwasser und Elisenhof. Nicht gereinigter Fundzustand. Keine Beschädigungen sichtbar. Ein schönes Sammlerglas.

220,00 €

Antiker Notenständer für ein Duett, höhenverstellbar, Historismus um 1870
Antiker Notenständer für ein Duett, höhenverstellbar, Historismus um 1870
Antiker Notenständer aus Hartholz mit alter ebonisierter Oberfläche, unrestauriert, stabiler Zustand, Historismus um 1870. Der Stand besteht aus drei geschweiften Auslegern auf kleinen Rollen und einer kannelierten Säule. Dieser Notenständer ist für ein Duett gedacht und kann in der Höhe verstellt werden. Die Notenablagen sind nicht klappbar. Es ist ein solider Notenständer, der stabil steht und nicht Ein schönes Stück, welches nicht nur eine Funktion hat, sondern sich auch als Deko gut macht. Höhe der Unterkante der Notenablage: min. 103 cm bis max. 140 cm. 

580,00 €

Russische Pferdeskulptur aus Gusseisen, Gießerei Kasli von 1910
Russische Pferdeskulptur aus Gusseisen, Gießerei Kasli von 1910
Kasli-Pferdeskulptur aus Gusseisen, Russland von 1910. Die abgebildete Skulptur stellt ein Pferd dar und basiert auf den Werken von Pierre-Jules Mène. Es handelt sich um ein Modell mit dem Titel "Djinn, arabischer Hengst" oder "Pferd am Zaun". Die Unterseite zeigt den Stempel der russischen Gießerei Kasli mit dem Herstellungsjahr 1910 an. Nicht gereinigter Zustand, siehe Fotos. Die Stadt Kasli in Russland ist bekannt durch das Eisenwerk "Kaslinski Sawod", in dem viele Kunstgegenstände aus Eisenguss hergestellt wurden.

650,00 €

Louis Seize Sekretär aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, von ca. 1780
Louis Seize Sekretär aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, von ca. 1780
Eleganter Louis Seize Sekretär auf hohen Beinen, mit zwei großen Schubladen und einer Schrägklappe, gefertigt aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1780. Der Sekretär wird aktuell unter Erhalt der Patina restauriert. Bei Interesse können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Dieser Sekretär ist aus einem Stück gefertigt. Die Kommodenfront ist einfach gebaucht und an den Seiten verkröpft. Die über Eck gesetzten Beine sind in der optischen Verlängerung kräftig geschuppt. Zwischen den Beinen verläuft eine, mit stehenden Kanneluren und einer zentralen Louis Seize Schleife beschnitzte Schürze. Die Flächen sind teils mit Bandelwerk-Marketerie geschmückt. Ein feiner Louis Seize Sekretär, der nicht nur durch die Fülle an Marketerie und Schnitzereieien, sondern vor Allem durch seine ausgewogene Formgebung besticht. Offensichtlich hat er sich im Laufe seiner Geschichte immer einer gewissen Wertschätzung erfreuen können. Davon zeugt der gute unrestaurierte Zustand mit einer schönen Patina, den wir mit ein paar Schnappschüssen für Sie festgehalten haben. Schreibhöhe ca. 78 cm, Tiefe geöffnet 84 cm.

Preis auf Anfrage
Barockschrank mit Pilastern, Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, von ca. 1730
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum, mit 2 Schubladen, zwei Türen, 11 Pilastern, 2 Ädikulä und Bastionsfüllungen, schön restaurierter Zustand unter erhalt der Patina, wohl Straßburg/Baden-Baden um 1735. Ein Kunstwerk in der Formgebung und der sehr aufwendigen Verarbeitung. Der Barockschrank wurde fachgerecht unter Erhalt der vorhandenen Oberfläche sorgsam aufgearbeitet und nicht geschliffen und nicht neu poliert. Diese zurückhaltende Restaurierung ist deutlich anspruchsvoller, als eine Restaurierung mit neuer Schellackpolitur und trägt zum Erhalt der Substanz und des Wertes bei. Dieser höfische Barockschrank ist mit starkem Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz belegt und wird an zahlreichen Feldern von feinen Ahorn-Fadenintarsien geschmückt. Der Schrank ist komplett zerlegbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Beide Türen zeigen eine ausgewogene Dekoration in Form von kleinen Tempeleingängen (Ädikula), die im Zentrum mit einer Bastionsfüllung verziert sind. Interessant ist: Die Darstellung der Ädikulä (ohne Giebel, Schnitzereien und Bastionsfüllung) spiegeln in verkleinerter Ausführung bis in kleinste Details den Gesamtaufbau des großen Barockschranks wider. So beginnt die Ädikula im unteren Bereich mit einem verkröpften Sockelbereich, der sowohl in der Gestaltung als auch in den reichhaltigen Profilierungen identisch mit dem großen Schrank sind. Darauf folgen die aufgesetzten Pilaster mit den gleichen barocken Marketeriefeldern, wie auf den großen Pilastern. Auch die geschnitzten Kapitelle und das sehr aufwendige Kranzgesims sind in gleicher Manier gestaltet, wie bei dem großen Schrank. Eine sehr bemerkenswerte Handwerkskunst, diese aufwendige Arbeit auch noch in verkleinerter Form dazustellen. Der Sockel steht auf den originalen, gedrückten Kugelfüßen aus massivem Nussbaumholz und ist mit zwei geräumigen Schubladen ausgestattet. Über dem Sockelelement folgen die beiden Türen, die mit kraftvollen Fitschenbändern aus Messing angeschlagen sind. Drei furnierte Pilaster mit geschnitzten Kapitellen gliedern die Front. Seitlich sind zwei Füllungen zu sehen und auch jeweils zwei Pilaster. Der aufgesetzte Kranz ist aufwendig getreppt profiliert und verkröpft. Verwendet wurde hier massiver Nussbaum und stehendes Nussbaum-Sägefurnier. Innen bietet der Schrank viel Stauraum mit einer Hutablage, einem Mittelbrett (beides original zugehörig) und zu beiden Seiten drei Einlegeböden. Auf Wunsch können wir zusätzlich Kleiderstangen einbauen. Die obere Hutablage ist nur 40 cm tief, dass man noch bequem in den oberen Bereich Dinge stellen kann. Die linke Türe wird durch einen schönen, geschmiedeten Riegelmechanismus verschlossen, der nach ca. 300 Jahren immer noch einwandfrei funktioniert und eine echte Augenweide ist. Es macht Freude, diesen zu benutzen. Die rechte Tür wird durch ein "Altdeutsches Kastenschloss" verriegelt, das zusätzlich mit zwei doppeltourigen Riegeln versehen ist. Das Beschlagwert (Bänder, Schloss, Riegel und Schlüsselbeschläge) ist original zugehörig. Bei den Schlüsselschildern handelt es sich um sehr schöne Beschläge aus graviertem Messing, durchbrochen gearbeitet und mit einer gebläuten Grundplatte unterlegt. Die Sägefurniere aus Nussbaum sind sehr stark und wurden an den Kanten auf Gehrung geschnitten. Dies ist ein Zeichen für hohe Qualität. Zahlreiche Flächen werden von Ahorn-Fadenintarsien begrenzt, sowohl auf den großen und kleinen Pilastern, als auch auf Flächen am Sockel. Sie begrenzen kleine barocke Felder, die zusätzlich zu dem Spiel aus hellem und dunklerem, stehend und liegend furniertem Nussbaum das Auge erfreuen. Der Schrank befindet sich in einem einwandfreien Zustand mit einer schönen Patinaoberfläche, die im Zuge der Restaurierung nicht erneuert, sondern lediglich aufgefrischt wurde. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden.

38.000,00 €

Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien, restauriert, aus der Zeit um 1800
Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien, restauriert, aus der Zeit um 1800
Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien aus Ebenholz und Bein, restauriert und funktionstüchtig, aus der Zeit um 1800. Die Standuhr steht auf vierkantigen, quer kannelierten und sich nach unten hin verjüngenden Füßen, die in ihrer Verlängerung Teil der Rahmen- und Füllungskonstruktionen des Sockels sind. Dessen Füllungen in den Seiten und der Front sind abgeplattet. Die unteren Friese des Sockels sind in barocker Formgebung ausgeschweift. Ein intarsiertes Sonnenmotiv mit Strahlenkranz aus Ebenholz und Bein ziert die vordere Füllung. Der Pendelkasten ist deutlich weniger tief und breit. Er ist mit einem stark profilierten Sockel- und Kranzprofil ausgestattet. Die aufschlagende Tür ist mit Messing Fitschenbändern angeschlagen. Der Rahmen ist innen und außen profiliert. Der obere Abschluss ist leicht ausgeschweift. Ein Drehknopf aus Messing mit gesägter und durchbrochener Grundplatte ist in der Formensprache des Barock gestaltet. Eine hochformatige Raute, in deren Zentrum sich das Sonnenmotiv wiederholt, ist in die Türfüllung eingelegt worden. Auch hier fand Ebenholz und Bein Verwendung. Die aufschlagende, verglaste Tür ist mit einem umlaufenden Band aus den gleichen Materialien intarsiert und schließt mit einem Bogen ab. Ein stark profiliertes und in gleicher Form geschweiftes Kranzprofil schmückt den Kopf. Das Messingschild weist in den Zwickeln gegossene Putti aus, die von Blattwerk umrankt werden. Zwei geflügelte Putti, die eine Krone halten, bilden die Bekrönung. Der Messingziffernring ist mit römischen Zahlen für die Stundenangaben und mit arabischen für die Minutenangaben versehen. Unten ist der Schriftzug "CORNELIS KOSTERS" zu lesen. Unter der 12 befindet sich ein kleines Ziffernblatt, das die Sekunden anzeigt. Die drei Zeiger sind in barocker Formgebung ausgesägt. Ein kleines Fenster dient der Datumsanzeige. Das Werk schlägt zur vollen und zur halben Stunde. Das Werk ist gangbar und wurde überholt. Diese Louis Seize Standuhr befindet sich in einem restaurierten Zustand. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

4.800,00 €

Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Lieferkosten auf Anfrage! Barocker Sakristeischrank aus Nadelholz mit 4 Türen und einer Gesamtbreite von 3,32 Metern, unrestaurierter Zustand, gefertigt in Süddeutschland, Mitte 18. Jahrhundert. Dieser Schrank besteht aus drei Korpushälften, die mit Holzkeilen verbunden werden. Beim mittleren Element ist sowohl der obere Abschluss als auch die Türen in einer Weise geschweift, wie wir es von den Bodenseeschränken kennen. Alle vier Türen werden von wulstigen Profilen flankiert, die jeweils den Verkröpfungen der Sockel- und Kopfprofile enden und an die Züricher- bzw. Frankfurter Nasenschränke erinnern. Sehr schön sind auch die konkaven Türen, die der Schweifung des Korpus angepasst sind. Dadurch, dass der Schrank, mit seiner bewegten Formgebung aus heller Fichte gearbeitet ist und seitlich jeweils stark geschweift nach hinten fluchtet, hat er trotz seiner beachtlichen Dimensionen eine gewisse Leichtigkeit. Die aufschlagenden und mit schweren Messing-Fitschenbändern angeschlagenen Türen lassen sich aushängen. Die Türen sind mit alten, aber nicht ursprünglich zugehörigen Schlösser und sehr ansprechenden, aus ziseliertem Messingblech gesägten Schlüsselschildern versehen. Die 18 Fachböden und die 2 Schubladenkästen mit jeweils 2 Schubladen sind herausnehmbar. Die Position der Schubladenkästen ist variierbar. In aller Regel werden sie auf Brusthöhe platziert. Mit einer Innentiefe von 56 cm bietet dieser Schrank auch geräumigen Platz für Kleiderbügel. Die Fachböden und die Innenwände sind zurzeit mit einer robusten und geschmackvollen Textiltapete ausgestattet. Der Sakristeischrank befindet sich in einem alt-restaurierten Zustand und ist aktuell benutzbar. Nach der Angabe des Salemer Vorbesitzers hatte er diesen vor über 30 Jahren zu einem ausgesprochen stattlichen Preis bei einem Antiquitätenhändler am Bodensee gekauft. Da der Schrank ca. 10 Jahre später wegen eines Umzugs zum Verkauf anstand, traten wir damals erstmalig mit dem Vorbesitzer in Verhandlungen. Leider kam das Geschäft damals nicht zu Stande. Wegen seiner, nicht zuletzt auch handwerklichen Einzigartigkeit ging er uns nie so ganz aus dem Kopf. Daher war die Freude groß, als wir ihn kürzlich erneut angeboten bekamen und uns handelseinig wurden. Nicht ganz ohne Stolz freuen wir uns, Ihnen jetzt dieses außergewöhnliche Möbelstück anbieten zu können. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

5.500,00 €

In unserem Onlineshop können Sie Antiquitäten und antike Möbelstücke bequem bestellen und wir liefern sie im Anschluss direkt zu Ihnen nach Hause. Oder Sie besuchen uns ganz einfach persönlich und schauen sich unsere Möbel in unseren Ausstellungsräumen an. Gerne begrüßen wir Sie auf dem Furthof.

Originale Antiquitäten aus vier Jahrhunderten

Bei uns auf dem Furthof und hier im Onlineshop bieten wir Ihnen originale Antiquitäten aus vier Jahrhunderten an. Um den Originalzustand zu dokumentieren,werden die Objekte vor der Restaurierung fotografiert. Gerne erstellen wir Ihnen beim Kauf ein Echtheitszertifikat.