Antiquitätenhandel am Bodensee

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Biedermeier Möbel

Auf dieser Seite finden Sie ausschließlich originale Biedermeiermöbel. Das Biedermeier geht von ca. 1815-1830. Typisch für das Biedermeier sind schlichte, geradlinige Formen, die mit schönen Furnierbildern belegt sind.
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Dreitüriger Biedermeierschrank, Wien um 1830
Dreitüriger Biedermeierschrank, Wien um 1830
Dreitüriger Biedermeierschrank aus Nussbaum mit feinen Fadenintarsien aus Ahorn, Wien um 1830. Dieser Biedermeierschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Originale dreitürige Schränke aus der Biedermeierzeit sind absolut selten. Mit einer Höhe von 155,5 cm kann dieser Schrank als 3/4 Schrank bezeichnet werden. Er eignet sich sowohl als Kleiderschrank wie auch als Bücher- oder Aktenschrank. Allansichtig zeigt der Biedermeierschrank ein fantastisches Nussbaum-Sägefurnier mit feinen Fadenintarsien aus Ahorn. Der querrechteckige Korpus ist nicht zerlegbar, steht auf Klotzfüßen und ist an den oberen Korpuskanten abgerundet. Die Front ist dreiteilig symmetrisch gegliedert. Die beiden Lisenen seitlich der Türen sind leicht gerundet und bilden zusammen mit dem Kranzabschluss eine gestalterische Einheit. Dekoriert ist diese Einheit mit einem lang gezogenen Feld aus querfurniertem Nussbaum, welches von einer dünnen Fadenintarsie begrenzt wird und eine Rahmung aus fischgrätartig aufgelegtem Nussbaumfurnier zeigt. Das lang gezogene Feld beginnt auf der Lisene über dem linken Fuß, verläuft elegant über die gerundeten Korpusoberkanten und endet über dem rechten Fuß. Beide Korpusseiten sind flächig furniert und zeigen in der Mitte ein gespiegeltes Nussbaum Sägefurnier mit lebhafter Holzmaserung. Flankiert wird dieses von einer identischen Dekoration, wie sie die Lisenen und der obere Korpusabschluss der Vorderseite zeigen. Die Deckplatte ist ebenfalls flächig furniert und zeigt ein mehrfach gespiegeltes Nussbaumfurnier, welches quer aufgelegt wurde und im vorderen und hinteren Bereich durch Fadenintarsien geschmückt wird. Auf den Türen ist ein mehrfach gespiegeltes Nussbaumfurnier zu sehen. Dieses ist bis über den schmalen Sockelabschluss aufgelegt. Auf den drei Türen sind jeweils zwei hochrechteckige Felder mit abgerundeten Ecken aus zwei unterschiedlich breiten Ahorn-Fadenintarsien eingelegt. Als Schlüsselschilder dienen flächenbündig eingelegte Messingbuchsen. Die Formen der Schlüssellöcher sind passend zu den Schlüsseln gefertigt. Die Pilaster zwischen den Türen sind ebenfalls mit filigranen Fadenintarsien eingelegt und verleihen dem Möbel eine zusätzliche Eleganz. Von innen sind die Türen gegenfurniert, was für eine qualitätsvolle Verarbeitung spricht. Bei der mittleren und der rechten Tür handelt es sich um eine Doppeltüre, die durch ein Stangenschloss verriegelt wird. Durch das Öffnen des Stangenschlosses sind beide Türen entriegelt. Der Pilaster zwischen den Doppeltüren dient als Schlagleiste und ist mit der rechten Türe verbunden. Hinter dem linken Pilaster befindet sich eine Trennwand, die den linken Innenraum von dem rechten abtrennt. Der linke Innenraum ist mit drei originalen Böden ausgestattet, die durch Zahnleisten in der Höhe verstellbar sind. In dem rechten Innenraum befinden sich drei sekundäre Einlegeböden, die ebenfalls durch Zahnleisten in der Höhe verstellbar sind oder komplett herausgenommen werden können. Im oberen Bereich des rechten Innenraums sind zusätzlich zwei sogenannte Kleiderrechen angebracht, welche original zugehörig sind. An den 26 handgeschnitzten Haken können bequem Kleidungsstücke oder andere Dinge aufgehängt werden. Bei Bedarf lassen sich die Kleiderrechen auch demontieren, wenn die Halterungen abgeschraubt werden.  Bei diesem dreitürigen Biedermeierschrank dürfte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Einzelstück handeln. Die gestalterische Eigenart mit den gerundeten Oberkanten und den feinen Fadenintarsien weist eindeutig auf Wien hin und ist dort an eleganten Kommoden und Schränken aus der Biedermeierzeit zu finden. In den letzten 30 Jahren haben wir noch kein vergleichbares Möbel gesehen. Der Schrank wurde von uns in Wien erworben. Auf der Rückwand ist noch ein Stück einer Zeitung zu sehen: "Die Presse, Abendblatt von 1860".   Bitte beachten Sie, dass der Schrank (H 155 x B 175 x 48 cm) nicht zerlegbar ist und für die Anlieferung der Weg zu dem Aufstellungsplatz ausreichend geräumig sein muss.  

16.650,00 € 18.500,00 €

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Biedermeier Schaufelstühle, 6er Satz
Biedermeier Schaufelstühle, 6er Satz
Sechser Satz von sehr eleganten Biedermeier Schaufelstühlen aus Nussbaum, süddeutsch um 1820. Diese Stühle befinden sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Im Zuge der Restaurierung wurden die Polsterungen erneuert. Diese bequemen Schaufelstühle stehen vorne auf konisch zulaufenden und leicht ausgeschweiften Spitzkantfüßen. Die hinteren Beine bilden in der Fortsetzung die eingezogenen, seitlichen Begrenzungen der Rückenlehne. Die Schaufel geht nahtlos in die Zunge über. Diese endet auf dem gebogenen Quersteg. Der Zargenrahmen und die Schaufel sind mit stehendem Nussbaum-Sägefurnier belegt. Die vordere Zarge und beide Flächen der Schaufel zeigen ein gespiegeltes Furnierbild. Es handelt sich hier um einen sehr stimmigen Entwurf und eine hervorragende, stabile Schreinerarbeit aus dem frühen 19. Jahrhundert. Schaufelstühle sind eine Rarität und als Komplettsatz mit 6 Stühlen außerst selten. Fotos von dem sehr gepflegten Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden.  Weitere Maße: Sitzhöhe 50 cm, Sitzbreite 46 cm, Sitztiefe 38 cm.

11.520,00 € 12.800,00 €

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Biedermeier Eckbuffet aus Nussbaum
Biedermeier Eckbuffet aus Nussbaum
Asymmetrisches Biedermeier Eckbuffet aus Nussbaum, Schweiz um 1825. Dieses sehr aufwendig gearbeitete Eckbuffet ist in vier Teile zerlegbar (Unterteil, Oberteil und zwei Stellbretter). Da das Buffet asymmetrisch ist, sind die Türen und Schubladen auf der rechten Seite, die ein längeres Schenkelmaß hat, etwas größer. Die konkave Grundform der Frontansicht geht an beiden seitlichen Begrenzungen in eine sehr konvexe Form über. Die Flächen des Fichte Blindholzes sind mit einem dicken Nussbaum Sägefurnier belegt. Auf den aufschlagenden Brett-Türen und den Schubladenfronten sehen wir jeweils ein gespiegeltes Furnierbild. Sowohl im Unter- wie auch das Oberteil ist das Eckbuffet jeweils mit einer zentralen doppelflügeligen Tür ausgestattet. Im Unterteil sehen wir zusätzlich 3 Schubladen. Von Schwanenhälsen getragene Voluten stützen das Oberteil. Den oberen Abschluss ziert eine ausgesägte und durchbrochene Schabracke, die vom Kranzprofil herabhängt. Eine gefaste, kräftige Sockelleiste bildet den unteren Abschluss des Möbels. Die Rückwand und die Stellbretter sind in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt. Die Türen sind mit Messingfitschenbändern ausgestattet. Dadurch lassen sich die Türen fast halbkreisförmig öffnen. Die Biedermeier Schlüsselschilder sind aus gesägtem Messingblech. Das Eckbuffet wurde vor vielen Jahren fachmännisch restauriert. Die auf den Fotos fehlenden Teile der Schabracke (2 Stück) sind vorhanden. Die Politur ist sehr gut erhalten und hat durch die Patina einen schönen warmen Ton. Dieser Möbeltyp ist sehr selten. In unserer 35 jährigen Praxis hatten wir nur einmal ein vergleichbares Objekt anzubieten. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

8.865,00 € 9.850,00 €

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Bodenseeschrank-Kirschbaum-mit-Voluten
Bodenseeschrank Kirschbaum massiv datiert 1840
Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaum mit Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, datiert 1840. Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten. Der Bodenseeschrank steht auf vier, sich dreiseitig konkav verjüngenden Füßen. Der Korpus lässt sich in der Mitte teilen und zeigt abgeschrägte Vorderkanten. Die oberen Querfriese der Türen sind geschweift. Jede Tür hat zwei abgeplattete Füllungen, in die Wagenräder mit kräftigen Speichen zentral eingeschnitzt sind. Dieses Rad war früher Symbol für das Privileg einer Stadt, eine eigene Gerichtsbarkeit zu haben. Schwerverbrecher wurden damals auf das Rad geknüpft. Die Stadt Markdorf in der Nähe des Bodensees hat dieses Symbol seit Jahrhunderten im Wappen. Wir gehen davon aus, dass der Schrank von dort stammt. Die beiden aufschlagenden Türen sind mit Messing Fitschenbändern angeschlagen. Dies hat 2 Vorteile: Zum Einen lassen sie sich fast um 180° weit öffnen, außerdem kann man sie mühelos aushängen. Beide Türen sind jeweils mit einem original zugehörigen Kastenschloss ausgestattet. Dadurch lassen sich beide Türen unabhängig voneinander öffnen. Zwei original alte, geprägte Messing Schlüsselschilder und zwei geprägte Knäufe, die nach der Vorlage alter Originale gefertigt wurden, zieren die Türen. Zwischen den Türen befindet sich ein vertikales Mittelbrett, das oben und unten mit einer geschnitzten Applikation verziert ist. Die obere stellt eine barocke Urne auf einem Postament mit der Datierung 1840 dar. Die Form des Postaments findet sich gespiegelt im unteren Bereich des Mittelbrettes wieder. Oberhalb der Urne sehen wir zwei gegeneinandergestellte, kräftige Voluten, die Teil des geschweiften und flach gekehlten Kranzprofils sind. Im weiteren Verlauf ist die Schweifung gebrochen und an den Korpusabschrägungen verkröpft. Das Sockelprofil ist dreifach verkröpft. Der Innenraum wird durch ein Stellbrett und eine zweiteilige Hutablage unterteilt. In der rechten Hälfte ist eine hölzerne Kleiderstange eingebaut. In der linken Hälfte sind zwei zusätzliche Einlegeböden vorhanden. Unter einem Einlegeboden sind zwei Schubladen mit Fronten aus Kirschbaum mit Messingknöpfen angebracht. Dieser Einlegeboden lässt sich sowohl auf der oberen Fachbodenleiste wie auch unten auflegen. Die gesamte Inneneinteilung lässt sich bequem ausbauen und kann auf Kundenwunsch verändert werden. Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten inkl. Schellackpolitur.

8.550,00 € 9.500,00 €

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Seltener Biedermeier Hallenschrank
Seltener Biedermeier Hallenschrank
Sehr großer Biedermeier Hallenschrank aus der Zeit um 1820. Der Schrank ist komplett aus 3 cm starker Eiche gearbeitet, die mit 3 mm gespiegeltem Nussbaum Sägefurnier belegt ist. Seitlich und in den Türen ist je eine Füllung, der Rahmen ist auf Gehrung furniert. Die Rückwand besteht aus zwei Teilen in Rahmenbauweise mit jeweils vier Füllungen. Völlig ungewöhnlich ist die Tatsache, dass auch der obere und untere Boden in aufwendiger Rahmen und Füllungsbauweise gefertigt ist. Bei diesem Möbel ist weder an Zeit noch an Material gespart worden. Sowohl in seinen Dimensionen, wie auch in der Verarbeitung eine absolute Rarität. Fotos vom Zustand des Biedermeier Hallenschrankes vor der Restaurierung sind vorhanden. Auf Wunsch fertigen wir Ihnen ein individuelles Innenleben an. Aufgrund der Größe des Innenraums (Höhe ca. 220cm, Breite ca. 180cm, Tiefe 66cm), kann die Inneneinteilung beliebig gestaltet werden. Die Verwendung für Kleiderbügel bietet sich bei der geräumigen Tiefe selbst für lange Personen an. Sie interessieren sich für Biedermeier Schränke? Unser stetig wachsendes Sortiment finden Sie unter Biedermeier Schränke sowie weitere Möbel aus der Zeit unter Biedermeier Möbel.

8.550,00 € 9.500,00 €

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Qualitätsvoller Schreibtisch, K. F. Schinkel zugeschr., Berlin um 1825
Qualitätsvoller Schreibtisch, K. F. Schinkel zugeschr., Berlin um 1825
Fein verarbeiteter Schreibtisch aus Mahagoni mit qualitätsvoll eingelegten Intarsien aus Ahorn, Berlin um 1825. Der Entwurf wird Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841) zugeschrieben. Der Schreibtisch ist aus Nadelholz und Eiche konstruiert und mit Mahagoni-Sägefurnier belegt. Er besteht aus zwei Wangen, die jeweils auf zwei volutenförmigen Auslegern stehen. Die Wangen und die Ausleger sind sowohl innen wie auch außen mit feinen Ahornintarsien eingelegt, die einen schönen Kontrast zu dem dunkelroten Mahagonifurnier bilden. Drechselarbeiten in Form von Rosetten fügen sich harmonisch in das Gesamtbild der Wangen und Ausleger ein. Ein relativ kräftiger, gedrechselter Stab mit mehreren Profilierungen verbindet die Wangen im unteren Bereich. Der Zargenkasten mit den beiden Schubladen ist dreiseitig reichhaltig mit Ahornintarsien auf Mahagoni geschmückt und auf der Rückseite mit schlichtem Mahagonifurnier stehend belegt. Die Eckstollen zeigen helle Ahornfelder, die mit Mahagoni eingelegt sind. Beide Schubladen sind komplett aus Ahorn gefertigt und wurden auf der Vorderseite furniert. Auf dem Mahagoni ist eine Ahorn-Rahmung und florales Dekor in feinster Ausführung zu sehen. Auf Schlüsselschilder wurde bewusst verzichtet, stattdessen bilden die Intarsien eine ansprechende Rahmung. Die profilierte Schreibplatte ist allseitig überstehend und zeigt eine schmale Rahmung aus Mahagoni. Als Schreibfläche dient eine hochwertige Ledereinlage mit Echtgoldprägung. Insgesamt ein ausnehmend vornehmes und eindrucksvolles Möbelstück, das durch seine Eleganz besticht. Provenienz: Auf der Unterseite ist ein Inventaretikett mit Fürstenkrone und den Buchstaben KR (Schloss Krauchenwies) sowie der Inventarnummer 583 vorhanden.   Informationen zu Karl Friedrich Schinkel Karl Friedrich Schinkel ist als bedeutender Architekt in Berlin und Potsdam berühmt (z. B. Neue Wache, Schauspielhaus, Museum, Nikolaikirche). Weniger bekannt dürfte sein, dass er ganze Interieurs für Königin Luise von Preußen und die königliche Familie entworfen hat. Als bildender Künstler schuf Schinkel sogar Bühnenbilder für über 40 Opern. In seiner Schaffenszeit fertigte er auch zahlreiche Möbelentwürfe, die als Vorbilder für diverse Handwerker dienten. Karl Friedrich Schinkel arbeitete eng mit den Werkstätten von Karl Georg Wanschaff und Christian Sewening zusammen, die Möbel nach seinen Entwürfen fertigten. Die Zuschreibung erfolgt aufgrund der markanten Intarsien, wie diese an einigen Möbeln von Schinkel zu sehen sind. Auch die verwendeten Hölzer und die rundum äußerst qualitätsvolle Verarbeitung sprechen für eine Fertigung nach Schinkel. Literaturempfehlung: Hedinger, Berbel und Berger, Julia: K.F. Schinkel Möbel und Interieur. Ausstellungskatalog Altonaer Museum in Hamburg, 2002, Deutschen Kunstverlag München Berlin. Inventaretikett von Krauchenwies Die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen, die auch Schloss Sigmaringen, die Burg Hohenzollern, Schloss Umkirch und das Jagdschloss Josefslust besitzen, haben das "Alte Schloss" in Krauchenwies bewohnt. Es wurde als Sommersitz benutzt, da es in unmittelbarer Nähe zu Schloss Sigmaringen liegt. Zwischen 1828 und 1832 entstand ein neues Landhaus als Ersatz für das "Alte Schloss", ebenfalls als Sommersitz der Familie genutzt. Das Inventaretikett ist zweifelsfrei der Familie Hohenzollern Sigmaringen zuzuordnen. Der Schreibtisch dürfte ehemals in dem Landhaus Krauchenwies gestanden sein. Durchgeführte Restaurierungsarbeiten Vor der Restaurierung befand sich der Schreibtisch in einem sehr guten Erhaltungszustand. Minimalste Fehlstellen im Mahagonifurnier (nicht in den Intarsien) waren vorhanden, Schlüssel und Leder haben gefehlt. Im Zuge der Restaurierung wurden die Furnierfehlstellen fachgerecht mit Mahagonifurnier geschlossen. Die Oberfläche wurde unter Erhalt von Gebrauchsspuren mit Schellack poliert. Die Schubladeninnenräume zeigen Tintenflecken und wurden lediglich gereinigt. Für die Schreibfläche wurde eine Ledereinlage (Rinder-Nappa) mit stilechter Goldprägung ausgewählt. Zwei zierliche Schlüssel wurden passend zu den originalen Schlössern angefertigt. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.  

7.650,00 € 8.500,00 €

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Bedeutender Näh- und Spieltisch
Bedeutender Näh- und Spieltisch
Hoch bedeutender, fein intarsierter Biedermeier Näh- und Spieltisch (Schach und Mühle) von 1825. Dieses sehr ausgefallene Kleinmöbel aus nordamerikanischem, hellen Mahagoni steht auf vier volutenförmigen Auslegern. Diese sind jeweils mit fein gegossenen, auf Rollen montierten Löwentatzen aus Messing versehen. Diese tragen eine zweistöckige, runde Sockelplatte. Von dieser erheben sich, in einem Gegenschwung zu den Auslegern, außen kantige und innen gerundete Stützen, die Basen aus geschnitzten Krallen aufweisen. Diese Konstruktion hält sowohl einen dreiseitigen Zargenrahmen, in dem ein herausziehbares und wendbares Spielbrett mit Schach- bzw. Mühlespielfeld untergebracht ist, wie auch einen Rahmen, an dem ein Seidensack angebracht ist. Dieser weist eine, um ein rundes Brett verlaufende Borte mit Trotteln, die teils aus Naturseide und Teils aus gelb gefärbter Seide gefertigt sind, auf. Der Sack ist samt Rahmen herausziehbar und dient zur Aufnahme von Stoff- und Garnresten. Auf das Untergestell ist ein quadratischer Nähkasten geschraubt, der an zwei gegenüber liegenden Seiten aufklappbare, halbkreisförmige Behältnisse aufweist. Die Tischplatte zeigt ein zentrales Feld aus Kuba Mahagoni, welches von einer Ebenholz Intarsie begrenzt wird. Wenn wir diese aufklappen, wird auf der Innenseite ein Spiegel sichtbar. Im Innenraum befinden sich 9 Fächer, von denen 7 mit Abdeckungen aus massivem, abgeplatteten Kuba Mahagoni und eins mit einem herausnehmbaren Nadelkissen versehen sind. Vorne links und rechts sind zwei geheime Schubladen untergebracht. In allen Flächen sind Fadenintarsien oder leicht erhabene, gerundete Stäbchen aus Ebenholz eingelassen. Kleine Flächen sind mit gedrechselten Rosetten aus Ebenholz geschmückt. Auch die technischen Messingbeschläge sind von bester Qualität. Dieses bedeutende Kleinmöbel befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

7.065,00 € 7.850,00 €

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Biedermeier Vitrine
Biedermeier Vitrine
Originale Biedermeiervitrine aus Nussbaum, 3-fach verglast und rückseitig verspiegelt, mit Schublade, aus der Zeit um 1830. Diese Biedermeiervitrine befindet sich in einem authentischen, unrestaurierten Zustand. Die Biedermeiervitrine steht auf niedrigen Klotzfüßen und ist im unteren Bereich mit einer hohen Schublade ausgestattet. Seitlich am Korpus ist dieser Bereich geschlossen. Darüber beginnt der Vitrinenteil, der in drei Ebenen gegliedert ist. Dieser ist mit zwei Türen ausgestattet und frontal und zu den Seiten auf allen drei Ebenen verglast. Rückseitig sind alle drei Ebenen mit jeweils vier Spiegeln ausgestattet, dass die zu präsentierenden Objekte gut zur Geltung kommen.  Die Korpusvorderkanten und der hintere Abschluss der Vitrinenseiten sind mit kannelierten Pilastern verziert, die leicht verkröpft herausstehen. Typisch für originale Biedermeiervitrinen sind die schmalen Türrahmen und ebenfalls schmalen Stege zwischen den Verglasungen. Neben stehend aufgelegtem Nussbaum Sägefurnier und den kannelierten Pilastern wurden ebonisierte Stäbe als Gestaltungselement verwendet. Diese Enden als kleine Halbkugeln in den oberen Verglasungen. Die drei Ablageflächen im Innenraum und deren Vorderkanten sind mit Nussbaum Sägefurnier belegt.  Es handelt sich um eine seltene und qualitätsvolle Vitrine aus der Biedermeierzeit.     

Preis auf Anfrage

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Biedermeier Sekretär aus Kirschbaum
Biedermeier Sekretär aus Kirschbaum
Bei diesem nützlichen, optisch äußerst ansprechenden Blickfang handelt es sich um einen Biedermeier-Sekretär aus Kirschbaum. Hergestellt wurde er im Raum Berlin um 1825. Der architektonisch gestaltete Korpus steht auf Klotzfüßen, die einen hohen, verkröpften Sockel mit vorstehenden Dreiviertelsäulen tragen. Auf diesen Säulen ruht das Gebälk mit aufgesetzten Konsolen. Der Aufbau des abnehmbaren Aufsatzes ist abgestuft gestaltet mit vorstehendem Giebel. Die Front ist mit drei Schubladen im unteren Bereich, einer abschließbaren Schreibklappe und einer Schublade im oberen Bereich ausgestattet. Wie im Biedermeier üblich, verläuft das Furnier vom Kranz bis zum Sockel in einem Bild durch. Die Säulen des Korpus sind aus massivem Kirschbaum gefertigt. Die Basen der Säulen sind gedrechselt, die Kapitelle zusätzlich mit Blattwerk beschnitzt. Hinter der Schreibklappe verbirgt sich ein beeindruckendes, ebenfalls architektonisch gestaltetes Eingericht mit vielen Schubladen. Dieses Eingericht zeigt mittig einen tempelartigen Eingang (Ädikula) mit Dreiecksgiebel, der von zwei Halbsäulen flankiert wird. Der Dreiecksgiebel (sog. Schinkelgiebel) ist Teil der oberen, durchgängigen Schublade des Innenlebens. Die Halbsäulen wiederum stehen auf hohen Podesten, die Teil der darunterliegenden Schublade sind. Ansonsten besteht das Innenleben aus jeweils drei übereinander angeordnete Schubladen neben den Halbsäulen und jeweils einer weiteren Schublade recht und links neben dem Podest. Die Halbsäulen des Innenlebens stützen mit einem Gebälk aus einem ebonisierten Hohlkehlenprofil den mit Olivenholz furnierten Dreiecksgiebel. Auch die drei unteren Schubladen des Eingerichts sind mit Olivenholz-Sägefurnier belegt. Der Boden des tempelartigen Innenraumes zeigt eine parkettähnliche Einlage mit Fadenintarsien. Die umgebenden Schubladen sind mit Maserfurnier belegt und lassen sich an kleinen, ebonisierten Knöpfen aufziehen. Die Traverse sind ebenfalls durch die Ebonisierungen farblich abgesetzt. Dieser Biedermeier Sekretär wurde restauriert und mit Schellack handpoliert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Auf Wunsch können die sekundären, einfachen Schlüsselschilder durch filigranere ersetzt werden. Wir bieten eine Auswahl an stilistisch passende Schlüsselschilder, aus denen Sie sich welche aussuchen können. Die Schreibklappe ist solide, dass man daran problemlos arbeiten kann. Draufsetzen sollte man sich jedoch nicht :-)

7.020,00 € 7.800,00 €

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Neu
Biedermeier Vitrinenschrank
Biedermeier Vitrinenschrank
Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten inkl. Schellackpolitur.Zweitüriger Biedermeier Vitrinenschrank aus Nussbaum, süddeutsch um 1820. Ein sehr klassisches und schlichtes Design, wie es sich für ein Biedermeiermöbel gehört. Der hochrechteckige Korpus steht auf eleganten Spitzkantfüßen. Die schlichte Hut-, Sockel und Schlagleiste ist mit dickem Sägefurnier aus Nussbaum Maserknolle belegt. Die Seitenwände sind mit einem dreifach abgewickeltem, stehendem Bildfurnier geschmückt. Die einschlagenden Türen zeigen jeweils zwei übereinander angeordneten Glascheiben. Diese sind von einem im 90° Winkel zum Glas ausgerichtetem und auf Gehrung gearbeitetem Nussbaumfurnier gerahmt. Das untere Drittel der Türen zeigt ein jeweils stehend gespiegeltes Furnierbild. Im Inneren befinden sich 4 Fachböden, die durch Zahnleisten stufig in der Höhe variiert werden können. Die Türen können durch eine ungewöhnliche technische Lösung leicht aus der Biedermeier Vitrine ausgebaut werden. Geschmiedete Stifte, die von Außen durch den oberen Boden der Korpuskonstruktion stoßen, bilden die oberen Drehpunkte der Türen. Wenn man diese nach oben herauszieht, lassen sich die Türen bequem heraus nehmen. Es handelt sich um ein authentisches Sammlerobjekt. Schloss, Riegel und Gläser sind original zugehörig. Der Vitrinenschrank wird im Zuge der Restaurierung von uns mit Schellack poliert. Die vorhandene Tapete im Innenraum wird entfernt und die Innenflächen mit Schellack mattiert. Weitere Maße: Maximale Tiefe mit geöffneten Türen: 97 cm. 

6.120,00 € 6.800,00 €

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Ovaler Biedermeiertisch aus Nussbaum
Ovaler Biedermeiertisch aus Nussbaum
Ovaler Biedermeiertisch aus Nussbaum, qualitätsvoll und solide verarbeitet, aus der Zeit um 1825. Dieser Biedermeiertisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Vier säbelförmig ausgestellte Beine aus massivem Nussbaum sind von der ovalen Tischzarge eingefasst. Die Tischzarge ist mit einem dekorativen Nussbaum-Sägefurnier belegt. An einer Längsseite befindet sich eine Schublade, die sich an einer Griffmulde herausziehen lässt. Das Sägefurnier der Zarge verläuft in einem Bild über die Schublade, sodass die Schublade kaum erkennbar ist. Die Tischplatte besteht aus massivem Nussbaumholz und zeigt ein sehr schönes, symmetrisches Holzbild. Rundherum ist die Platte gleichmäßig dezent überstehend. Im Innenraum ist diese mit Holznägeln befestigt und lässt sich dadurch abnehmen. Ovale Biedermeiertische mit vier Füßen anstatt einem Mittelfuß sind äußerst selten. Dieser Tisch bietet im Alltag geräumigen Platz für vier Personen, bei Bedarf auch für 6 Personen. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Weitere Maße: Höhe bis zur Unterkante der Zarge 61 cm.

6.120,00 € 6.800,00 €

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Goldteak Biedermeierschrank von 1820
Goldteak Biedermeierschrank von 1820
Klassisch strenger Biedermeierschrank mit Goldteak furniert, um 1820. Goldteak ist ein sehr qualitätsvolles Holz von der afrikanischen Westküste (zwischen Kongo und Elfenbeinküste beheimatet). Der botanische Name ist Afromosia elata Harms. Die Niederländer nennen es Mohole. Dieser komplett zerlegbare, zweitürige Schrank ist im Sockelteil mit einer großen Schublade ausgestattet. Bis auf die Zierprofile und die Querfriese der Türen ist dieser Biedermeierschrank rundum stehend furniert (die Maserung verläuft vertikal). Sowohl die Holzauswahl wie auch die strenge Formgebung deuten stark auf eine Entstehung in Norddeutschland oder den Niederlanden hin. Die großzügige Innentiefe ermöglicht das problemlose Aufhängen von Kleiderbügeln. Die eingebauten Einlegeböden lassen sich gegen eine Kleiderstange austauschen. Dieser Biedermeierschrank ist mit Schellack poliert.

5.265,00 € 5.850,00 €

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Intarsierter Scheinsekretär sign. David Strobelberger 1810
Intarsierter Scheinsekretär sign. David Strobelberger 1810
Intarsierter und teilbonisierter Biedermeier Scheinsekretär aus hellem, goldfarbenen Amerikanischen Mahagoni, signiert und datiert 1810. Dieser sogenannte Blender weist in der Hutschachtel den folgenden Text auf: "27. Januar, David Strobelberger auf Swartau bei Lübeck 1810". Die Ortsangabe Swartau ist Plattdeutsch und steht für Bad Schwartau bei Lübeck. Die typisch kubistische Formgebung des Scheinsekretärs ist typisch für das frühe Biedermeier. Der Kiefernkorpus ist stehend mit Amerikanischen Mahagoni Sägefurnier belegt. Die ebonisierten Klotzfüße, Profile und Zierleisten setzen einen reizvollen Akzent zu dem hellen Mahagoniholz. Die Schlüsselbuchsen sind als lang gezogene Rauten gestaltet und wie die halbkreisförmig verlaufenden zarten Blattranken auf dem Sockel aus Ebenholz eingelegt. Die obere und untere Schlüsselbuchse ist ohne Funktion, während sich im oberen und unteren Bereich der Tür ein Schloss verbirgt. Da dieser Scheinsekretär ursprünglich die Funktion eines Gewehrschrankes hatte, lässt sich die Tür doppelt sichern. Nach Angaben der Vorbesitzerfamilie diente der Schrank seit Generationen als Gewehrschrank. Der Aufbau mit Hutschachtel, wie auch ein Teil des Kranzprofils ist mit Nussbaum Wurzelholz furniert. Die Hutschachtel lässt sich abnehmen. Dadurch bekommt man Zugang zu drei sekundären Kästchen. Im Inneren sind Hakenleisten an den Seitenwänden und der Rückwand angebracht. Der vorhandene Fachboden ist sekundär. Das Innenleben gestalten wir gerne nach Ihren Vorstellungen. Durch die Innentiefe von 46 cm eignet sich dieser Scheinsekretär auch als Kleiderschrank. Das Möbel ist nicht zerlegbar, aber für einen Transport lässt sich die Tür leicht ausbauen. Insgesamt ein ausgefallenes, authentisches Möbelstück aus dem frühen Biedermeier. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Im Zuge der schonend durchgeführten Restaurierung wurde der Scheinsekretär mit Schellack poliert.

4.401,00 € 4.890,00 €

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Neu
Biedermeier Schrank aus Kirschbaum
Biedermeier Schrank aus Kirschbaum
Spätbiedermeierschrank aus Kirschbaum, mit zwei Türen und Einlegeböden, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1835. Der Korpus ist schlicht gehalten und zeigt jeweils zwei Füllungen in den Türen und Seitenteilen. Sockel und Kranz sind stufenförmig gestaltet. Der Schrank ist aus massivem Kirschbaum gefertigt, die Flächen am Sockel und Kranz sind mit Kirschbaum Sägefurnier belegt. Innen befinden sich vier Einlegeböden. Dieser Schrank ist komplett zerlegbar und lässt sich mit vier Gewindeschrauben aus geschmiedetem Eisen zusammenziehen. Schloss, Schlüssel und Türriegel sind original zugehörig, die Schlüsselschilder wurden ergänzt. Im Zuge der Restaurierung wurde der Schrank mit Schellack poliert (auch die Innenflächen der Türen). Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.  Es handelt sich um einen solide gefertigten Schrank aus Kirschbaum, der einfach montiert und zerlegt werden kann und deren Einzelteile gut zusammengesteckt werden können. 

4.320,00 € 4.800,00 €

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Biedermeier Salontisch von 1820/25
Biedermeier Salontisch von 1820/25
Dieser fein verarbeitete Esche Salontisch, von 1820/25 steht auf vier säbelförmig geschwungenen Auslegern. Diese sind mit Messingrollen und gegossenen filigranen Löwentatzen ausgestattet. Darüber erheben sich zwei stilisierte "Lyren", die den rechteckigen Zargenrahmen stützen. Zwei bogenförmige Streben laufen unter dem Tischaufbau zusammen und stabilisieren ihn zusätzlich. Eine der Zargen der Längsseite ist mit zwei einschlagenden Schubladen über die gesamte Tiefe ausgestattet, die andere Seite weist vorgetäuschte Schubladen auf. Die Schubladenfronten werden von einem Rahmen aus feinen Ebenholz Fadenintarsien und geprägten Messingknöpfen mit einer zentralen Blüte geschmückt. Die gegenüber liegende Zarge ist optisch gleich gestaltet, die vermeintlichen Schubladen sind hier allerdings vorgetäuscht. Die Tischplatte ist an den Ecken gerundet. An den kurzen Seiten des Tisches lassen sich Tischverlängerungen hochklappen. Dadurch wird das dreifach gespiegelte, gefladerte Furnierbild und der Rahmen aus einer feinen Fadenintarsie aus Ebenholz, der auf der Tischplatte die Konturen dieser nachzeichnet, deutlich sichtbar. Das Untergestell ist bis auf die horizontal verlaufenden Stege, die als Base für die Lyren dienen, komplett aus massiver Esche geschreinert. Bis auf die Tischplatte, die mit Esche Sägefurnier auf ein Fichte Blindholz furniert ist, wurde stehend auf Eichenholz furniert. An den kurzen Seiten sind die Zargen dick mit massiver Esche aufgedoppelt. Diese Aufdoppelungen sind mit schwenkbaren Fingerzinkenkonstruktionen versehen. Diese bilden die Drehpunkte für ausklappbare Stützen, die die Tischverlängerungen tragen. Die Oberfläche des Salontisches wurde von uns mit Schellack poliert. Diese Salontische sind im Vergleich zu runden Tischen, die im Biedermeier vorherrschten, sehr selten. Die Vorbesitzerin hatte ihn als Schreibtisch genutzt. Tatsächlich gibt es sehr ähnliche Schreibtische aus der Biedermeierzeit, die allerdings nicht mit Tischverlängerungen ausgestattet sind. Er ist ein gutes Beispiel für den hohen handwerklichen Standard der Biedermeierzeit. In aller Regel sind die zarten Fadenintarsien, die der Tisch aufweist, charakteristisch für die wirklich feinen Biedermeier Möbel. Es handelt sich eindeutig um eine sammelwürdige Antiquität. Wir sind begeistert und haben entsprechend intensiv zu Literaturnachweisen recherchiert. Die Konstruktion der abklappbaren Tischplatten im Zusammenhang mit der Stützfunktion durch die schwenkbaren Teile der Tischzargen geht auf ein englisches Tischmodell des 18. Jahrhunderts, den Pembroketable oder auch hinged- flap table, zurück. Lady Pembroke hatte sich dieses Modell nach ihren Vorstellungen bauen lassen. Der direkte Vorläufer des hier vorgestellten Tisches ist der Duncan Phyfe Drop Leaf Table. Der New Yorker Cabinett Maker Duncan Phyfe baute ihn in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts. Provenienz: wohl Mitteldeutschland mit starkem französischen Einfluss. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Beinfreiheit in der Höhe: 61 cm. Literaturvergleich: Kreisel, Heinrich/ Himmelheber, Georg (1983), Die Kunst des Deutschen Möbels Band III, Seite 468, Abb.470. Pressler, Rudolf/ Döbner, Stefan/ Eller, Wolfgang, Biedermeier - Möbel, Seite 188, Abb. 337. Haaff, Rainer, Biedermeier Möbel Deutschland und Donaumonarchie, Seite 246, Abb. 985, 987,988. Cook Salomonsky, Verna (2016), Masterpieces Of Furniture,  Dover Publikations, Inc.,New York, Plate No.61 Boidi Sassone,  Adriana, Cozzi, Elisabetta, Disertori, Andrea (2000), Furniture from Roccoco to Art Deco, Seite 434, aus der Zeit von Charles X Renoncourt Collection, Paris. Ledoux-Lebard, Denise, Le Mobilier Francaise Du XIXe Siècle, Paris, Meister Barraud, A.,Seite 39, Abb. 352. Ledoux-Lebard, Denise (1965), Les Èbenistes Parisiens Leurs Œures et leurs Marques, de Nobele, F., Paris, Abb. auf Tafel II.  

4.320,00 € 4.800,00 €

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Feine Biedermeierkommode von 1820
Feine Biedermeierkommode von 1820
Fein verarbeitete Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit drei Schubladen, ohne sichtbare Traverse, wohl Berlin von 1820. Diese Biedermeierkommode befindet sich in einem restaurierten Zustand. Die Oberfläche wurde mit Schellack poliert. Der Korpus ist in der Form steng architektonisch gehalten, mehrfach getreppt abgesetzt und steht auf vier querrechteckigen Klotzfüßen. Es sind drei unterschiedlich hohe und breite Schubladen vorhanden, die geräumigen Platz bieten (Maße siehe unten). Die unteren beiden Schubladen bilden einen nach innen abgesetzten Bogen, der auch als "Braunschweiger Bogen" bezeichnet wird. Die obere Schublade ist mit einer querrechteckigen Raute abgesetzt. Beides sind Gestaltungsmerkmale, die vor Allem an Möbeln aus Berlin, Anfang des 19. Jahrhunderts verwendet wurden. Gefertigt wurde diese Kommode aus Nadelholz, welches mit Sägefurnier von einem Nussbaumstamm und einer Nussbaum-Maserknolle belegt wurde. Das Sägefurnier der Nussbaum-Maserknolle wurde auf der Front sechsfach gespiegelt aufgelegt. Es zeigt einen wilden Maserrverlauf, wie er auch von Wurzelfurnier bekannt ist. Auf den Lisenen seitlich der oberen und unteren Schublade sind zusätzlich Fadenintarsien aus Nussbaum-Ahorn-Nussbaum eingelegt. Als Schlüsselschilder dienen eingelegte Biedermeierwappen aus Ahorn. Beide Kommodenseiten zeigen ein identisches, gespiegeltes Nussbaum-Sägefurnier, das von der Sockelleiste über die mehrfachen Abstufungen bis zur Kante der Kommodenplatte aufgelegt wurde. Auf der Deckplatte zeigt sich ein gespiegeltes Nussbaumfurnier, welches in Form einer Kreuzfuge aufgelegt wurde. Die Kommode verfügt in der mittleren Schublade über ein zweitouriges Schloss, welches bei der zweiten Drehung auch die obere Schublade verriegelt. Im Original waren auch keine weiteren Schlösser eingebaut. Die Schlüssel in der unteren und oberen Schublade sind lediglich eingesteckt, damit man die Schubladen herausziehen kann. Im Biedermeier hat man versucht, möglichst schöne Furnierflächen ohne Unterbrechnungen zu erzeugen und hat daher meist auf Knöpfe oder Griffe verzichtet. Daher können die Schubladen lediglich an den Schlüsseln herausgezogen werden. Die originale Rückwand ist in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt. Vor der Restaurierung befand sich die Kommode in einem sehr guten Erhaltungszustand. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Innenmaße der Schubladen: Schublade oben (Innenmaße): Höhe 7,5 cm, Breite 92 cm, Tiefe 42,5 cm. Schublade mitte (Innenmaße): Höhe 29 cm, Breite 94,5 cm, Tiefe 41 cm. Schublade unten (Innenmaße): Höhe 22,5 cm, Breite 92 cm, Tiefe 41 cm.

4.185,00 € 4.650,00 €

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Paar Biedermeier Sessel aus Kirschbaum
Paar Biedermeier Sessel aus Kirschbaum
Paar stilvolle Biedermeiersessel aus Kirschbaum, aus der Zeit um 1820. das Sesselpaar befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche und neuer Polsterung. Diese französisch angehauchten Biedermeiersessel stehen auf sich verjüngenden Säbelbeinen. Die vorderen Beine stützen in ihrer Verlängerung die kräftigen, volutenförmigen Armlehnen. Die hinteren Beine gehen in eine elegant geschwungene Rückenlehne über. Die vordere Zarge hat eine konvexe Form, während die seitlichen Zargen andeutungsweise an die der Gondelstühle erinnert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Sitzhöhe: 46cm, Sitztiefe: 45cm  

4.050,00 € 4.500,00 €

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Biedermeier Zylinderbüro
Biedermeier Zylinderbüro
Biedermeier Zylinderbüro, Kirschbaum Sägefurnier auf Nadelholz, alt-restauriert, um 1820. Dieses Zylinderbüro ist mit einem Kommodenunterbau, Schreibteil und Aufsatz dreiteilig aufgebaut. Das Kirschbaum Sägefurnier ist an allen drei Sichtseiten mehrfach gespiegelt auf die Flächen aufgelegt und läuft auch über die schlichten Zierleisten. Der Kommodenunterbau ist mit drei Schubladen ausgestattet und steht auf leicht ausgestellten Füßen. Die Schubladenvorderstücke sind mittig durch eingelegte Schlüsselbuchsen in Form von Wappen aus Elfenbein verziert. Diese finden sich am Viertelzylinder des Schreibteils und an den Türen von dem Aufsatz wieder. Als Handhaben dienen kleine, optisch zurückhaltende Knöpfe aus Messing. Der Viertelzylinder von dem Zylinderbüro wird an zwei kleinen Knöpfen geöffnet und gleitet beim nach oben ziehen, hinten in den Korpus. In dem Innenraum verbirgt sich eine herausziehbare Schreibplatte, welche auch mit Kirschbaum Sägefurnier belegt ist und sich an zwei kleinen Knöpfen herausziehen lässt. Der Innenraum des Schreibteils zeigt mittig einen freien Stauraum, welcher an der Front durch einen Korbbogen begrenzt wird. Der "Schlussstein" am höchsten Punkt des Bogens ist wohl ebenfalls aus Elfenbein. Seitlich von dem Stauraum sind jeweils drei übereinander angeordnete Schubladen, welche ebenfalls mit Kirschbaum furniert sind. Der Aufsatz über dem Schreibteil ist mit zwei Bretttüren ausgestattet, die sich über 180° öffnen lassen. Die linke Tür wird durch einen geschmiedeten Riegel verschlossen, die rechte Tür durch ein Schloss. Der obere Abschluss wird durch eine Arkadenreihe mit Spitzbögen in form einer Balustrade gebildet. Dieses Zylinderbüro besticht durch das sehr sorgfältig ausgewählte und bis heute gut erhaltene Kirschbaum Sägefurnier. Zudem ist die Form sehr elegant und klassisch gehalten. Das Möbel ist allgemein in einem guten, gebrauchsfähigen Zustand, jedoch würden sich einige Restaurierungsarbeiten empfehlen. Gerne machen wir Ihnen hierzu ein passendes Angebot. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand.

4.050,00 € 4.500,00 €

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Gondelstühle 4er Satz Biedermeier um 1825
Gondelstühle 4er Satz Biedermeier um 1825
Es handelt sich um einen 4er-Satz seltener Biedermeier Gondelstühle aus Nussbaum, von ca. 1825. Die Stühle wurden in massivem Nussbaum und Nussbaumsägefurnier auf Eiche gefertigt. Ihre vorderen und hinteren Spitzkantbeine sind leicht geschwungen ausgestellt. Die Zarge verläuft U-förmig nach hinten gerundet. Die Rückenlehne zeigt eine vasenförmige Zunge, die in einem Schwung in die Rückenlehne übergeht. An den Außenseiten der Lehnen im Bereich des Überganges zur Zarge sind kleine, dekorative gedrechselte Rosetten zu sehen. Im Zuge der Restaurierung wurden die Stühle neu gepolstert und bezogen. Die neue Polsterung wurde relativ fest ausgeführt, der neue Bezugsstoff zeigt ein schmales, blau/grünes Streifenmuster mit einer dunkelblauen Borte. Der 4er Satz Gondelstühle wurde mit Schellack poliert. Die ergonomische Form der Stühle bietet einen sehr guten Sitzkomfort. Das Team von Furthof Antikmöbel ist stolz, Ihnen diese attraktiven und äußert seltenen Gondelstühle im restaurierten Zustand anbieten zu können. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Weitere Maße: Sitzhöhe: 45 cm, Sitztiefe: 39,5 cm, Sitzbreite: 45 cm

3.465,00 € 3.850,00 €

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Vier Biedermeier Ochsenkopfstühle
Vier Biedermeier Ochsenkopfstühle
Satz von vier Biedermeier Ochsenkopfstühlen aus Nussbaum, aus der Zeit um 1820. Dieser Biedermeier Stuhlsatz wurde restauriert, mit Schellack poliert und neu gepolstert. Die Vorderbeine sind konisch ausgeführt und verjüngen sich nach hinten. Der Zargenrahmen ist in hinteren Bereich zur Lehne hin leicht gerundet. Die Hinterbeine sind säbelförmig ausgestaltet und gehen fließend in die Rückenlehne über. Diese zeigt eine eingezogene Form mit einem Quersteg. Das ochsenkopfförmige Querbrett ist aus drei Lagen Nussbaumholz gefertigt und wurde in die Rückenlehne eingegratet. Es zeigt vorderseitig ein gespiegeltes Furnierbild. Die vorderen und seitlichen Zargen sind mit Nussbaum Sägefurnier belegt. Der Rest ist aus massivem Nussbaum gefertigt. Die Stühle bieten einen bequemen Sitzkomfort, selbst für kleinere Menschen. Der Rücken wird durch die Form der Lehne sehr gut gestützt. Bei einem Stuhl ist das obere Querbrett zu einer Seite relativ schräg eingegratet. Da dies zu beheben ein großer restauratorischer Eingriff ist und es bereits im Original so gewesen sein dürfte, haben wie es so belassen. Auf Kundenwunsch können wir dies gegen Aufpreis beheben. Fotoreihenfolge: Nach dem Foto von der bezogenen Stuhlunterseite folgen alle vier Stühle mit Rundumfotos. Zusätzliche Maße: Sitzbreite 45,5 cm, Sitztiefe 37 cm.

3.465,00 € 3.850,00 €

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Spätbiedermeier Schrank aus Nussbaum
Spätbiedermeier Schrank aus Nussbaum
Der Preis beinhaltet die Kosten für eine Komplettrestaurierung inkl. zusätzlichen Einlegeböden und einer traditionellen Schellackpolitur. Spätbiedermeier Nussbaum Schrank, süddeutsch von ca. 1850. Auf hochgedrechselten Füßen stehender Schrank mit der strengen Linienführung des Biedermeiers. Senkrechte Fasen bilden den Übergang zwischen der Front und den Seitenwänden. Der Korpus ist in Brettbauweise gefertigt. Die einschlagenden Türen sind mit Zapfenbändern am Korpus befestigt. Ein kreuzförmig gelegtes Funierbild schmückt die Türflächen. Die darüber liegende Scheinschublade zeigt eine Funierabwicklung mit stehendem Funierbild. Die Sockelleiste ist ebenfalls stehend furniert. Die Seitenwände sind spiegelbildlich furniert. Diese werden im Inneren des Schranks durch liegende Gratleisten gegen Verwerfungen geschützt. Diese aufwändige Konstruktion sieht man nur gelegentlich. Ein weiteres Qualitätsmerkmal sind die mit Kirschbaum innen gegenfurnierten Türflächen, die die gleiche Funktion haben. Schlag- , Zier- und Kranzleiste sind jeweils profiliert. Die geprägten Leder Schlüsselschilder sind zeittypisch und wie das Schloss, der Schlüssel und die Riegel original zugehörig. Der Fachboden ist eingegratet. Die darunter fixierten Holzhaken lassen sich bei Bedarf entfernen und können als Gaderobenhaken an eine Wand geschraubt werden. Im Zuge der Restaurierung werden wir den Schrank innen und außen mit Schellack behandeln und mit zusätzlichen Fachböden ausstatten, die herausnehmbar sind. Auf einigen Fotos wirken die Türen verzogen. Dies liegt aber an der Fotoaufnahme.

3.420,00 € 3.800,00 €

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Verkauft
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Biedermeier Zylinderbüro von 1825
Biedermeier Zylinderbüro von 1825
Biedermeier Zylinderbüro aus Nussbaum, alt-restaurierter Zustand, aus der Zeit um 1825. Das Zylinderbüro besteht aus zwei Elementen, die aufeinander gestellt werden. Der Unterbau steht auf hohen, eleganten Säbelbeinen und ist mit zwei Schubladen ausgestattet. Darüber folgt eine herausziehbare Schreibfläche, die gleichzeitig den Viertelzylinder öffnet. Über dem Viertelzylinder ist noch eine breite Schublade vorhanden. Die Flächen sind alle mit Nussbaum-Sägefurnier vertikal gespiegelt belegt. Auf den Seiten ist gut zu sehen, wie sich das Furnierbild vom Unterbau beim Aufsatz wiederholt. Hier wurde nicht in Form einer Kreuzfuge furniert, sondern in zwei Etagen. Ebenso verhält es sich an der Front.  Die Schreibfläche ist mit einem Filz belegt und wird von Nussbaumfurnier gerahmt. Innen befinden sich 12 kleine Schubladen, die mit Maserholz belegt sind. Darunter eine Reihe mit Scheinschubladen. Die Schlösser sind original zugehörig, die Beschläge weitgehend (1 Schlüsselbeschlag fehlt, einer wurde ergänzt, die Fallgriffe/Ringe sind leicht unterschiedlich). Durch die herausziehbare Schreibfläche (98,5 x 49 cm) lässt es sich sehr bequem an diesem Sekretär arbeiten. Sie Schreibhöhe beträgt 80,5 cm. Derzeit ist der Mechanismus von Schreibfläche und Viertelzylinder etwas schwer gängig, bzw. muss mit Schwung durchgeführt werden. Im Zuge einer Komplettrestaurierung würden wir dies beheben.  Das Zylinderbüro befindet sich in einem ordentlichen, aber alt-restaurierten Zustand mit einigen Mängeln, die jedoch nicht jedermann stören würden. Gerne beraten wir Sie hierzu telefonisch, welche Arbeiten wir für sinnvoll erachten würden, dass Sie Freude an dem Sekretär haben. Alternativ bieten wir Ihnen auch gerne eine tadellose Komplettrestaurierung mit Schellackpolitur an.  Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. 

3.420,00 € 3.800,00 €

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Rarität: Biedermeier Kinderstühle von 1825
Rarität: Biedermeier Kinderstühle von 1825
Wir bieten Ihnen hier einen Satz von vier klassischen, süddeutschen Biedermeier Kinderstühlen aus Kirschbaum mit geflochtenen Sitzflächen, aus der Zeit um 1825. Die Stühle stehen auf Säbelbeinen. Die hinteren Beine bilden in ihrer Verlängerung die Holme der Rückenlehne, die in angedeuteten Voluten enden. Jeweils zwei konkave, horizontal eingezapfte Querfriese verlaufen dazwischen. Die Vorderfriese sind aus Gründen der Bequemlichkeit deutlich abgerundet. Die Stühle wurden damals aus ausgesuchtem Kirschbaum gefertigt. Im Zuge der Restaurierung wurden die Stühle mit Schellack poliert und die Sitzrahmen neu mit Jonc-Geflecht bespannt. Kinderstühle aus der Biedermeierzeit sind wie alle Kindermöbel selten auf dem Markt verfügbar. Ein Vierersatz von ihnen stellt eine absolute Rarität da. Kindermöbel, zumal aus Edelhölzern wie Kirschbaum, fanden nur in sehr wohlhabenden, häufig adeligen Familien Verwendung. Heute sind Kindermöbel ein eigenständiges Sammelgebiet. Zusätzliche Maßangaben: Sitzhöhe 37 cm, Sitztiefe 29,5 cm, Sitzbreite 31,5 bis 25 cm.

3.420,00 € 3.800,00 €

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Biedermeier Sofa aus Kirsche
Biedermeier Sofa aus Kirsche
Biedermeier Sofa aus Kirschbaum, schlicht und elegant gehalten, mit feinen Fadenintarsien, aus der Zeit um 1825. Das Sofa ist komplett mit Kirschbaum Sägefurnier belegt und mit feinen Fadenintarsien verziert. Es zeigt eine schlichte Grundform mit geradem Abschluss der Rückenlehne, die typisch für das strenge Biedermeier ist. Die volutenförmig ausgestellten Beine harmonieren mit den geschwungenen Armlehnen. Dieses Biedermeier Sofa befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche und wurde im Zuge der Restaurierung neu gepolstert und bezogen. Als Bezusstoff wurde ein hellblauer Stoff gewählt, der auf Wunsch gegen Aufpreis auch ausgetauscht werden kann. Die Sitzfläche ist relativ fest gepolstert. Man sinkt dort nicht tief ein. Das Sofa bietet Platz für drei Personen. Weitere Maße: Sitzfläche 144 cm x 57 cm, Sitzhöhe ca. 50 cm. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

3.420,00 € 3.800,00 €

Hochwertige Biedermeier Möbel kaufen - entdecken Sie das Angebot bei Furthof Antikmöbel im Online-Shop

Biedermeier Möbel bringen stilvolles Flair in Ihren Wohnraum. Sie stammen aus der letzten Stilphase des deutschen Klassizismus und begeistern mit typischen Zierelementen in Form von Spitzbeinen oder ebonisierten Säulen. Auch eingelegte Schlüsselbuchsen in Rauten- oder Wappenform, Pilaster und Versprossungen sind immer wiederkehrende Merkmale der Biedermeiermöbel. Hier bei Furthof Antikmöbel können Sie echte Biedermeier Möbel in einem erstklassigen Zustand kaufen. Bei einer Restaurierung achten wir nicht nur auf ein schönes Erscheinungsbild, sondern auch auf kleine Details, eine einwandfreie Funktion, damit Sie Schubladen, Türen und Schlüssel einfach bedienen können. Biedermeiermöbel kommen auch als Einzelstück durch ihre schlichte Eleganz in einer modernen, minimalistischen Einrichtung hervorragend zur Geltung.

Originale Biedermeier Möbel

Klassische Biedermeiermöbel haben eine klare Formgebung mit großen furnierten Flächen, die eigentlich immer mit einer dekorativen Maserung ausgestattet sind. Eine glänzende Schellackpolitur als Oberflächenbehandlung sorgt für eine elegante Ausstrahlung. Biedermeiermöbel, die im gesamten deutschsprachigen Kulturkreis gefertigt wurden, haben eine vollkommen andere Ausprägung als Möbel der gleichen Stilepoche aus Österreich/Ungarn. Unter dem Einfluss von Sheraton zeigen Biedermeiermöbel aus dem norddeutschen Raum eine strenge, geradlinige kompromisslose Form. Dagegen fertigte man im südlichen Raum entsprechend der Mentalität der Menschen eher einen verspielteren Biedermeier-Stil. Je nach Region wurden Biedermeier Möbel aus verschiedenen Holzsorten gefertigt. Während in Norddeutschland vor allem Mahagoni zum Einsatz kam, dominierte in Westdeutschland das Eschefunier und im Osten Birkenfurnier. Im Süden verwendete man für die Biedermeiermöbel hingegen vorzugsweise Kirschbaum- oder Nussbaum. Dadurch ergibt sich heute eine große Vielfalt, sodass es sicher auch für Ihren Geschmack die passenden Biedermeier Möbel zu kaufen gibt. Originale Möbel aus dem stilreinen, geradlinigen Biedermeier entstanden in der Zeit von 1815 bis 1830. Biedermeier Möbel strahlen eine elegante Leichtigkeit aus. Möbel aus dieser Zeit haben ihren Reiz insbesondere dadurch, dass sie handgefertigt wurden. Zur Verwendung kamen Sägefurniere mit einer Stärke von mehreren Millimetern. Nach 1830 bis ca. 1849 deutet sich ein Wandel in der Fertigung an. Möbel aus dieser Phase sind nicht mehr ausschließlich handgefertigt, auch die Furnierstärke nimmt beständig ab. Ein neuer Zeitgeschmack bringt wieder barocke Elemente hervor. Um 1910 wurde der Biedermeierstil wieder populär, das sogenannte Neo Biedermeier. Die Möbel aus dieser Zeit wurden bereits industriell gefertigt und die Furnierstärke verringerte sich nochmals. Bei Furthof Antikmöbel können Sie sich auf Original Biedermeiermöbel sowie vereinzelnd auch auf Möbel aus der 2. Biedermeierzeit freuen.

Biedermeier Möbel als stilvolle Stauraumlösungen

Furthof Antikmöbel präsentiert Ihnen eine Vielzahl an hochwertigen Biedermeierschränken. Diese stammen sowohl aus der frühen Zeit der Stilepoche als auch aus dem Spätbiedermeier. Einige der Schränke sind mit den charakteristischen Voll- und Halbsäulen, die teilweise kanneliert sind, ausgestattet. Immer zeigen sie sich schlicht und geradlinig und wirken vor allem durch die Maserung des verwendeten Furniers. Ergänzend können Sie bei uns auch zahlreiche stilvolle Kommoden kaufen. Diese Biedermeier Einrichtungsgegenstände eignen sich nicht nur für das Schlafzimmer. Sie dienen auch als Stauraumlösungen für das Wohnzimmer oder für einen großzügigen Eingangsbereich. Um Kleinigkeiten zu verstauen, bieten wir Ihnen außerdem wunderschöne Schatullen sowie Kleinmöbel.

Komfortable Biedermeier Sofas für das Wohnzimmer

Auch bei Biedermeier Sofas wurden Flächen und Kanten mit Sägefurnier aufwendig belegt. Ausladende Armlehnen mit einem wunderschönen Schwung runden das Design stilsicher ab. Passend dazu können Sie sich in unserem gut sortierten Online-Shop elegante Biedermeier Beistelltische aussuchen.

Biedermeier Möbel für das Esszimmer

Exklusive Esstische mit dekorativen Säulen oder schlanken, leicht geschwungenen Beinen bringen den Biedermeier-Stil in Ihr Esszimmer. Einige der Tische lassen sich sogar ausziehen und so bei Familienfeiern oder überraschendem Besuch an die Zahl der Personen anpassen. Wunderschöne Stühle und Vitrinen vervollständigen Ihre Esszimmereinrichtung. Originale Biedermeier Stühle stehen auf geraden Spitzkantfüßen oder zeigen einen eleganten Säbelschwung. Die Rückenlehnen der Biedermeierstühle sind oftmals deutlich verspielter, als man es von Kommoden oder Schränke gewohnt ist. Zudem sind regionale Unterschiede deutlich sichtbar. Es etablieren sich ganz neue Stuhlmodelle, die eigene Bezeichnungen erhalten. So kamen z.B. Ochsenkopfstühle, Schaufelstühle, Gondelstühle und anderen Modelle auf. Bei feineren Biedermeierstühlen wurden die Zargen und Rückenlehnen mit Sägefurnieren belegt.

Bei Furthof Antikmöbel können Sie im Online-Shop Biedermeier Möbel kaufen und sie an den Ort ihrer neuen Bestimmung liefern und aufstellen lassen. Wir sind ein Familienbetrieb, der großen Wert auf einen erstklassigen Kundenservice legt. Rufen Sie uns gerne an, wenn wir Ihnen mit einer telefonischen Beratung über unsere Biedermeier Möbel weiterhelfen können. Zudem bieten wir Ihnen ein 14-tägiges Widerrufsrecht entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, wenn Sie in unserem Online-Shop Biedermeier Möbel kaufen.

Damit Sie sich auch von zu Hause aus einen ersten Eindruck von unserem Antiquitätenhandel machen können, haben wir einen virtuellen Rundgang für Sie eingerichtet. Gerne begrüßen wir Sie auch persönlich in unserem Ladengeschäft mit 800 m² Ausstellungsfläche.