Biedermeier Möbel

Auf dieser Seite finden Sie ausschließlich originale Biedermeiermöbel. Der strenge Biedermeierstil geht von ca. 1815-1830. Typisch für das Biedermeier sind schlichte, geradlinige Flächen, die mit schönen Furnierbildern belegt sind.
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Neu
Großer Biedermeierschrank aus Nussbaum
Großer Biedermeierschrank aus Nussbaum
Sehr großer und geräumiger Biedermeierschrank aus Nussbaum, komplett zerlegbar, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1825. Der Schrank steht auf vier Stempelfüßen uns ist sehr schlicht gestaltet, wie es im Biedermeier üblich war. Große Flächen mit schönen Furnierbildern schmücken diesen Schrank. Seitlich und in den Türen ist je eine Füllung zu sehen, deren Flächen in Form einer Kreuzfuge mit Nussbaum-Sägefurnier belegt sind. Die Rahmen von den Türen und Seitenteilen sind ebenfalls mit Nussbaum furniert und an den Stoßkanten auf Gehrung geschnitten. Als Schlüsselschilder dienen ebonisierte Rauten, die in das Nussbaumfurnier eingelegt sind.Öffnet man die Türen, wird das vielfältige Innenleben sichtbar. Dies besteht aus diversen Einlegeböden, einem Mittelbrett, rechts einer Kleiderstange und links zwei größere Schubladen, hinter denen sich jeweils noch drei kleine Schubladen verbergen. Das Innenleben ist sekundär und kann bei Bedarf nach Ihren Wünschen umgestaltet werden. Dieser Schrank sucht seinesgleichen, was die Größe und den Stauraum angeht. Aber auch die Verarbeitung ist exzellent. Als Blindholz wurde ca. 3 cm starkes Eichenholz verwendet, welches an den sichtbaren Flächen mit Nussbaum-Sägefurnier belegt wurde. Auch die Rückwand und alle anderen konstruktiven Elemente sind aus Eichenholz gefertigt. Völlig ungewöhnlich ist die Tatsache, dass auch der obere und untere Boden in aufwendiger Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt ist. Bei diesem Möbel ist weder an Zeit noch an Material gespart worden. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden. Dieser Biedermeierschrank lässt sich komplett zerlegen, siehe Foto, auf dem alle Teile im zerlegten Zustand abgebildet sind.

6.900,00 € 12.800,00 €

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Neu
Biedermeier Halbschrank mit Säulen, Nussbaum furniert, von 1820
Biedermeier Halbschrank mit Säulen, Nussbaum furniert, von 1820
Eleganter Biedermeier Halbschrank mit ebonisierten Vollsäulen, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, aus der Zeit um 1820. Dieser Halbschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand inkl. schellackpolierter Oberfläche.Den Halbschrank haben wir im Kloster in Wald erworben. Das schöne an Möbeln aus Klöstern ist, dass diese meist seit Generationen nicht mehr auf dem Markt waren. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

2.250,00 € 3.400,00 €

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Verkauft / Sold
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Biedermeier Ochsenkopfstuhl aus Nussbaum, restauriert und neu gepolstert, von ca. 1820
Biedermeier Ochsenkopfstuhl aus Nussbaum, restauriert und neu gepolstert, von ca. 1820
Biedermeier Ochsenkopfstuhl aus Nussbaum mit gepolsterter Sitzfläche, restauriert und neu gepolstert, süddeutsch von ca. 1820. Vorne auf ausgestellten, geschwungenen Spitzkantbeinen, hinten auf säbelförmig geschwungen stehend. Die Zarge rundum stehend furniert und an den Seiten ausgeschweift. Die etwas schalenförmig gestaltete Rückenlehne schwingt deutlich nach hinten. Die Zunge ist als stilisierte, altgrichische Lyra gestaltet und ebonisiert. Die Außenkante von dem ebenfalls stehend furnierten, oberen Abschluss der Lehne ist gleichfalls ebonisiert. Der Stuhl wurde von uns komplett restauriert, gepolstert, bezogen und mit Schellack poliert.Sitzhöhe ca. 50 cm, Sitztiefe ca. 38 cm.

490,00 € 850,00 €

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Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Eleganter Biedermeierschrank aus Nussbaum mit ebonisierten Vollsäulen und Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, süddeutsch um 1820.Es handelt sich bei diesem Schrank um einen voll zerlegbaren Schrank mit zwei Türen, der bis auf wenige Elemente aus massivem Nussbaumholz gefertigt ist (Im Bereich vom Sockel und Kranz sind Elemente mit Nussbaum-Sägefurnier belegt). Das Kranzgesims ist vorstehend und der Sockel zeigt im Bereich der Säulen Verkröpfungen. Die Schranktüren und Seiten sind jeweils mit drei Füllungen ausgestattet. Oben und unten sehen wir jeweils eine große Füllung, deren Nussbaumholz gespiegelt verleimt wurde. Zwischen den großen Füllungen ist eine kleinere querrechteckigen Füllung vorhanden, auf die ebonisierte Rauten aufgesetzt sind. Der Aufbau von den Türen entspricht auch dem Aufbau der Seiten. Bei den Türen sind zusätzlich auf den ebonisierten Rauten Messingknöpfe montiert, die einen schönen Kontrast erzeugen. Ein ebonisierter Halbrundstab bildet den Übergang von den Türen zu den kräftigen, ebenfalls ebonisierten Vollsäulen, die mit Basen und Kapitellen aus Messing ausgestattet sind. Der Innenraum zeigt ein schönes Innenleben mit Einlegeböden, Stellbrett und Hutablage. Unterhalb der Hutablage sind auf der linken Seite 4 kleine Schubladen vorhanden, die an kleinen Knöpfen aus Messing herausgezogen werden können. Die linke Türe wir durch einen schwenkbaren, geschmiedeten Haken verriegelt, der an der Mittelwand der Inneneinteilung befestigt ist. Die rechte Tür lässt sich mit dem originalen Kastenschloss verriegeln. Ein wirklich prächtiger und stattlicher Schrank, der aufgrund der geringen Höhe von knapp 190 cm in jede Räumlichkeit zu hineinpasst. Schön wäre ein Platz, bei dem der Schrank auch seitlich gut zu sehen ist. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

7.950,00 € 12.500,00 €

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Neu
Antike Schreibkommode aus Weichholz mit Aufsatz und Säulen, von 1850
Antike Schreibkommode aus Weichholz mit Aufsatz und Säulen, von 1850
Antike Schreibkommode aus Weichholz mit Aufsatz und zahlreichen Schubladen, restauriert und geölt, aus der Zeit um 1850. Ein schön ländliches Biedermeiermöbel mit einer schönen Formgebung. Die Schubladen laufen einwandfrei.Die Schreibhöhe beträgt 74 cm. 

1.850,00 € 2.680,00 €

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Biedermeierschrank aus Nussbaum, Wien um 1830
Biedermeierschrank aus Nussbaum, Wien um 1830
Biedermeierschrank aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack mattiert, Wien um 1830. Dieser zweitürige Schrank steht auf Stempelfüßen, ist mit zwei Türen ausgestattet, zeigt gerundete Korpusvorderkanten und als oberen Abschluss ein zurückhaltendes Profil mit Giebelabschluss. Beide Türen sind mit gespiegeltem Nussbaum-Sägefurnier belegt und auch von innen gegenfurniert. Klassisch, wie im Biedermeier üblich, wurde mit schönen Furnierbildern gespielt. Dies ist auf den gespiegelt furnierten Türen gut zu sehen. Die Seiten sind aus massivem Nussbaum gefertigt, aber auch hier wurde auf die Holzauswahl geachtet. So sind beide Schrankseiten aus Brettern von einem Stamm gefertigt, wodurch beide Seiten ein fast identisches Holzbild zeigen. Schön ist auch das Kranzprofil aus stehendem Massivholz, dessen Maserung sich um den Schrank herum wiederholt. Dieser Biedermeierschrank lässt sich komplett zerlegen und wird mit Holzkeilen verbunden. Mit einer Innentiefe von 49 cm, kann dieser Schrank auch als Kleiderschrank genutzt werden. Auf Wunsch kann die Inneneinteilung verändert werden, z.B. rechts Kleiderstange, links Fachböden oder wie Sie es benötigen.

2.480,00 € 3.400,00 €

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Intarsierter Scheinsekretär sign. David Strobelberger 1810
Intarsierter Scheinsekretär sign. David Strobelberger 1810
Intarsierter und teilbonisierter Biedermeier Scheinsekretär aus hellem, goldfarbenen Amerikanischen Mahagoni, signiert und datiert 1810. Dieser sogenannte Blender weist in der Hutschachtel den folgenden Text auf: "27. Januar, David Strobelberger auf Swartau bei Lübeck 1810". Die Ortsangabe Swartau ist Plattdeutsch und steht für Bad Schwartau bei Lübeck. Die typisch kubistische Formgebung des Scheinsekretärs ist typisch für das frühe Biedermeier. Der Kiefernkorpus ist stehend mit Amerikanischen Mahagoni Sägefurnier belegt. Die ebonisierten Klotzfüße, Profile und Zierleisten setzen einen reizvollen Akzent zu dem hellen Mahagoniholz. Die Schlüsselbuchsen sind als lang gezogene Rauten gestaltet und wie die halbkreisförmig verlaufenden zarten Blattranken auf dem Sockel aus Ebenholz eingelegt. Die obere und untere Schlüsselbuchse ist ohne Funktion, während sich im oberen und unteren Bereich der Tür ein Schloss verbirgt. Da dieser Scheinsekretär ursprünglich die Funktion eines Gewehrschrankes hatte, lässt sich die Tür doppelt sichern. Nach Angaben der Vorbesitzerfamilie diente der Schrank seit Generationen als Gewehrschrank. Der Aufbau mit Hutschachtel, wie auch ein Teil des Kranzprofils ist mit Nussbaum Wurzelholz furniert. Die Hutschachtel lässt sich abnehmen. Dadurch bekommt man Zugang zu drei sekundären Kästchen. Im Inneren sind Hakenleisten an den Seitenwänden und der Rückwand angebracht. Der vorhandene Fachboden ist sekundär. Das Innenleben gestalten wir gerne nach Ihren Vorstellungen. Durch die Innentiefe von 46 cm eignet sich dieser Scheinsekretär auch als Kleiderschrank. Das Möbel ist nicht zerlegbar, aber für einen Transport lässt sich die Tür leicht ausbauen. Insgesamt ein ausgefallenes, authentisches Möbelstück aus dem frühen Biedermeier. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Im Zuge der schonend durchgeführten Restaurierung wurde der Scheinsekretär mit Schellack poliert.

3.490,00 € 4.890,00 €

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Elegante Biedermeierkommode aus Nussbaum mit 4 Schubladen und Vollsäulen, aus der Zeit um 1820
Elegante Biedermeierkommode aus Nussbaum mit 4 Schubladen und Vollsäulen, aus der Zeit um 1820
Elegante Biedermeierkommode aus hellem Nussbaumholz, mit freistehenden Säulen und vier Schubladen. Ein schlichtes, klassisches Design mit schönen Holzmaserungen, wie es im Biedermeier üblich war.Diese süddeutsche Biedermeier Kommode, von ca. 1820 ist mit Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz und Eiche belegt und steht auf Klotzfüßen. Auf der Kommodenplatte und den Seitenteilen ist das Sägefurnier einfach, auf der Kommodenfront doppelt gespiegelt. Die kräftigen, freistehenden Säulen sind ebonisiert und mit gegossenen Messingkapitellen und -basen versehen. Die obere Schublade ist vorgesetzt und lässt sich durch verdeckte Griffmulden an der Unterkante aufziehen. Die anderen drei Schubladen sind mit den original zugehörigen Schlössern ausgestattet. Zierliche Ebenholz Wappenschilder fungieren als Schlüsselbuchsen. Alle Schubladen sind sehr leicht gängig und wurden mit Schellack innen ausgepinselt. In der oberen Schublade befindet sich eine originale Einteilung mit Trennwänden.  Bei der Restaurierung wurde die alte Patina erhalten und über die alten Gebrauchsspuren mit Schellack poliert, ohne dass das Holz geschliffen wurde. Durch den sehr guten Erhaltungszustand, in dem sich die Biedermeier Kommode vor der Restaurierung befand, war dies möglich. Fotos vom unrestauriertem Zustand liegen vor.

2.250,00 € 3.400,00 €

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Nierenförmiger Damenschreibtisch mit 22 ebonisierten Säulen, freistellbar, von ca. 1910
Nierenförmiger Damenschreibtisch mit 22 ebonisierten Säulen, freistellbar, von ca. 1910
Außergewöhnlicher Damenschreibtisch in nierenförmiger Ausführung und einem eleganten Design, frei im Raum stellbar, Klassizismus-Jugendstil* um 1910. In meinen Augen ist es nicht nur ein Möbelstück, sondern ein Kunstwerk. Der Schreibtisch wurde in unserer Restaurierungswerkstatt fachgerecht und liebevoll restauriert und mit Schellack poliert. Der nierenförmige Sockel und das Schreibelement sind mit Esche-Maserfurnier belegt. Sie werden durch 11 ebonisierte Säulenpaare verbunden. Der Schreibbereich ist wie eine halbe Arena gestaltet und bietet im hinteren Bereich fünf kleine Ablagefächer. Auf der Front sind drei Schubladen integriert, die der geschwungenen Form angepasst sind. Schön und aufwendig gestaltete Schlüsselschilder aus verschiedenen Hölzern mit Schlüsselbuchse aus Messing zieren die Schubladenfronten. Passend dazu sehen wir unterhalb der Schubladen ein Marketerie-Mäanderband, welches um das komplette Schreibelement herumläuft. Die drei Schubladen laufen einwandfrei und sind mit einem Schlüssel verschließbar. Die Beinfreiheit beträgt 64,5 cm. Es lässt sich sehr gut und bequem daran sitzen. Als Vorläufer oder Idee dürfte der berühmte Schreibtisch von Josef Danhauser gedient haben. *Rainer Haaf, ein Autor zahlreicher Fachbücher über historische Möbel, bezeichnet Möbel aus der Jahrhundertwende, die sowohl klassizistische Einflüsse zeigen, als auch Einflüsse des Jugendstils als Klassizismus-Jugendstil.

3.400,00 € 3.850,00 €

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Verkauft / Sold
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Hohe Biedermeierkommode mit Sicherheitsschloss und Vollsäulen, qualitätsvolle Verarbeitung, Nussbaum furniert, um 1820
Hohe Biedermeierkommode mit Sicherheitsschloss und Vollsäulen, qualitätsvolle Verarbeitung, Nussbaum furniert, um 1820
Transportkosten vor einem Kauf bitte Anfragen!Stattliche Biedermeierkommode mit einer Höhe von 105,5 cm, vier Schubladen und Vollsäulen, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, restaurierter Zustand, aus der Zeit um 1820. Diese qualitätsvolle Kommode steht auf hohen Stempelfüßen. Die Front wird durch zwei kräftige, ebonisierte Vollsäulen flankiert, die mit Kapitellen und Basen aus Messing ausgestattet sind. Im unteren Bereich befinden sich drei Schubladen. Die darüberliegende Schublade ist vorspringend und wird sozusagen von den Säulen "getragen". Die Schubladen sind mit vierfach gespiegeltem Nussbaum-Sägefurnier belegt und zeigen ein schönes, durchlaufendes Holzbild. Als Schlüsselschilder dienen eingelegte Wappen aus Ebenholz. Es waren an dieser Kommode noch nie Beschläge montiert, wodurch das schöne Furnierbild nicht durch Bohrungen etc. beschädigt wurde. Allseitig ist schön ausgewähltes Nussbaum-Sägefurnier aufgelegt, welches nicht stark abgeschliffen ist und dadurch eine kräftige Furnierstärke zeigt.Seitlich sind jeweils zwei gespiegelte Furnierbilder mit einer schönen Holzmaserung aufgelegt, die auch über die Plattenkante aufgelegt sind. Auf der Kommodenplatte ist ein Furnierbild in Form einer Kreuzfuge aufgelegt. Die Plattenkante wird dreiseitig durch eine ebonisierte Rundung geschmückt. Sowohl die ebonisierte Sockelleiste, als auch das schlichte Plattenprofil zeigen die Strenge des Möbelstücks. Diese Kommode ist überdurchschnittlich qualitätsvoll gefertigt. Es fängt an mit einer Holzkonstruktion, die solide und fein verarbeitet ist. So befinden sich zwischen den Schubladen sogenannte Staubböden, die wie eine Füllung eingesetzt sind. Die Eckverbindungen an den Schubladen sind sehr sauber gezinkt. Alle Schubladenfronten wurden von innen mit Nadelholz-Sägefurnier stehend furniert. Dadurch sind die Schubladenfronten alle sehr gerade und nicht verzogen. Die geschmiedeten Kastenschlösser sind alle original zugehörig, die Schlüssel wurden im Zuge der Restaurierung ergänzt. Bei dem Kastenschloss der oberen Schublade handelt es sich um ein Sicherheitsschloss. Wird dieses 2x verschlossen, lässt es sich nicht mehr regulär öffnen. Zum Öffnen dreht man den Schlüsselbart im Schloss nach oben und zieht etwas kräftiger an dem Schlüssel. Im Schloss wird dadurch ein Mechanismus gelöst, der anschließend das normale Öffnen wieder ermöglicht. Zwei Schlösser haben wir ausgebaut fotografiert. Das linke Schloss ist das Sicherheitsschloss.Im Zuge der Restaurierung wurden die Kommode mit Schellack poliert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Biedermeierkommoden in mittlerer Qualität gibt es häufig auf dem Markt. In dieser Qualität sind diese Kommoden äußerst rar. Durch die edle Verarbeitung und die Größe bringt die Kommode einiges an Gewicht zusammen. Daher bitte vor einem Kauf die Transportkosten bei uns anfragen. 

4.100,00 € 4.800,00 €

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Neu
Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit ebonisierten Säulen und vergoldeten Kapitellen, süddeutsch um 1820
Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit ebonisierten Säulen und vergoldeten Kapitellen, süddeutsch um 1820
Klassische Biedermeierkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, ebonisierte Vollsäulen mit vergoldeten Kapitellen und Basen, süddeutsch um 1820. Diese Biedermeierkommode befindet sich in einem restaurierten, voll funktionstüchtigen Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.Der Korpus ist mit drei Schubladen ausgestattet und steht auf den originalen, ausgestellten Beinen. Die zwei unteren Schubladen werden von ebonisierten Vollsäulen flankiert, die mit vergoldeten Basen und Korinthischen Kapitellen geschmückt sind. Hierbei handelt es sich um Holz mit einer schönen Polimentvergoldung. Beide Säulen "tragen" die vorstehende, obere Schublade. Die Schubladen sind sehr leicht gängig und werden an den Schlüsseln herausgezogen. 

3.300,00 € 3.900,00 €

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Verkauft / Sold
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Biedermeier Armlehnstuhl aus Nussbaum, leichtes Design, von ca. 1835
Biedermeier Armlehnstuhl aus Nussbaum, leichtes Design, von ca. 1835
Biedermeier Armlehnstuhl aus massivem Nussbaum mit gepolsterter Sitzfläche und Rückenlehne, aus der Zeit um 1835. Im Zuge der schonenden Restaurierung wurde der alte Lack erhalten und Gebrauchsspuren mit Schellack überpoliert. Die Polsterungen haben wir erneuert und frisch bezogen. Der Stuhl überzeugt durch seine gelungene Proportionierung und die Liebe zum Detail mit der bei diesem Stuhl ans Werk gegangen wurde. Die Sitzfläche ist auffallend großzügig und ergibt sich aus einer Polsterfläche gerahmt durch einen Holzrahmen. Die Rückenlehne folgt diesem Beispiel, besitzt einen volutenförmigen Abschluss und ist zudem leicht nach außen gebogen. Die Lehne geht auf halber Höhe fließend über in die Armlehnen die sich als großzügige, gerollte Voluten auf die Sitzfläche legen. Zwischen Sitzrahmen und Volute bildet diese eine kleine Knospe aus, die eine feine Stütze der Armlehne andeutet. Ein Sessel wie dieser ist ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig Komfort im Biedermeier war. Der Armlehnpolsterstuhl wurde unter Erhalt der Patina restauriert. Leichte Gebrauchsspuren sind vorhanden.  Weiteres Maß: Sitzhöhe 42 cm.  

825,00 € 1.190,00 €

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Neo-Biedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Bandintarsien, um 1900
Neo-Biedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Bandintarsien, um 1900
Neobiedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Fadenintarsien, ebonisierten Zierelementen und Steinplatte, restauriert und mit Schellackpoliert, von ca. 1900.Es handelt sich um einen, auf gedrückten Kugelfüßen stehenden, hochrechteckigen Korpus, der komplett In Rahmen- und Füllungsbauweise, unter Verwendung von Nussbaum-Sägefurnier, gefertigt wurde. Eine lose aufgelegte Steinplatte, verm. Belgischer Blaustein, bildet den oberen Abschluss. Das Nussbaum-Sägefurnier wird durch Bandintarsien geschmückt. Diese sehen wir auf dem Schubladendoppel, der Türfüllung und der Oberkante des Sockelprofils. Die Kugelfüße und die Knöpfe sind ebonisiert. Die Türe ist mit einem Stangenscharnier befestigt und schließt durch einen Schnappverschluss. Es handelt sich um ein etwas ungewöhnliches Möbelstück. In der Zeit um 1900 wurde bereits industriell gefertigt und man verwendete bereits dünnes Furnier. Dieses Nachtkästchen wurde jedoch in Handarbeit hergestellt und man verwendete sehr starkes Sägefurnier. Das Stangenscharnier und der Schnappverschluss sind original zugehörig. Ein schönes kleines Möbelstück, das mit der robusten Steinplatte gut als kleine Ablage im Eingangsbereich genutzt werden kann. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

690,00 € 950,00 €

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Früher Biedermeierstuhl aus Kirschbaum von 1815/20
Früher Biedermeierstuhl aus Kirschbaum von 1815/20
Früher Biedermeier Kirschbaum Posterstuhl aus Baden, sehr strenges und leichtes Design, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1815/20. Der elegante Biedermeier Kirschbaum Polsterstuhl steht vorne auf Spitzkant Füßen. Weit ausschwingende Säbelfüße, bilden in der Verlängerung die Stollen, der weit aufstrebenden Rückenlehne. Deren Zunge ist mit durchbrochenen, geometrischen Formen gestaltet. Dies weisen auf den Hepplewhite Stil des späten 18. Jahrhunderts hin, der den Biedermeier Stil maßgeblich beeinflusst hat. Typisch für die badischen Biedermeier Stühle ist der umlaufende Sägefurnierstreifen, der die Zargenkonstruktion der Sitzfläche verdeckt. Die strenge Gesamtkonzeption des Biedermeier Stuhls und der deutliche Einfluss von Hepplewhite deutet auf eine Entstehung, in der Zeit von ca. 1815- 20, hin. Der Stuhl wurde von uns komplett restauriert, neu gepolstert und bezogen und mit Schellack poliert. Sitzhöhe ca. 50 cm, Sitztiefe ca. 40,5 cm.

580,00 € 760,00 €

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Satz von 10 Biedermeierstühlen aus Kirsche von ca. 1800, restauriert und neu gepolstert
Satz von 10 Biedermeierstühlen aus Kirsche von ca. 1800, restauriert und neu gepolstert
Satz von 10 frühen Biedermeierstühlen aus Kirschbaum, restaurierter und neu gepolsterter Zustand, aus der Zeit um 1800. Im Zuge der Restaurierung wurde die vorhandene Oberfläche erhalten, partiell ausgebessert und mit Schellack aufpoliert. Die Oberfläche zeigt einen gepflegten Zustand mit einer schön gewachsenen Patina. Die Alters- und Gebrauchsspuren wurden nicht weggeschliffen, sondern so behandelt, dass die Oberfläche nun gepflegt und authentisch aussieht. Dieser Stuhlsatz wurde vor über 200 Jahren handwerklich sehr solide aus Kirschbaumholz gefertigt. Die Rückenlehne ist sehr bequem.Die neue Polsterung ist fachmännisch mit Naturmaterialien hergestellt und fest gepolstert (keine weiche Schaumstoffpolsterung). Als Bezugsstoff haben wir einen blauen Stoff mit Rauten gewählt, der auf Wunsch auch ausgetauscht werden kann.Diese interessante Grundform des Stuhls tritt bereits in leichter Variation im "Journal des Luxus und der Moden" im Jahre 1796 auf und ist dort bezeichnet mit "...Stühle nach der neuesten Mode". Es ist davon auszugehen, dass diese Stühle bereits um 1800 oder kurz danach gefertigt wurden und nicht erst in der Biedermeierzeit ab 1815. Die Sitzhöhe beträgt 45-46 cm.

9.980,00 € 12.500,00 €

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Empire Sekretär aus Nussbaum mit Vergoldungen, Perlmutteinlagen und Tuschmalerei, von 1810
Empire Sekretär aus Nussbaum mit Vergoldungen, Perlmutteinlagen und Tuschmalerei, von 1810
Zierlicher Empire Standsekretär aus Nussbaum mit ebonisieren und vergoldeten Elementen und Perlmutteinlagen, wohl Wien um 1810. Dieser Sekretär ist in hoher Qualität gefertigt und befindet sich in einem restaurierten Zustand mit einer schön gepflegten Patinaoberfläche die mit Schellack überpoliert wurde. Man sieht dem Möbelstück an, dass es in der über 200-jährigen Geschichte immer gut gepflegt wurde. Der Standsekretär steht auf hohen, rund und konisch gestalteten Beinen, deren Oberfläche ebonisiert ist und mit einem geschnitzten Kranz aus Blättern abschließt. Der beschnitzte Kranz ist mit der originalen Blattvergoldung versehen. Der Korpus ist schlicht gehalten und zeigt flächig aufgelegtes Nussbaum-Sägefurnier. Im unteren Bereich sind zwei Türen vorhanden, darüber die aufklappbare Schreibfläche und oben eine große Schublade. Der Korpus schließt mit einer ebonisierten Profilleiste ab und ist auch auf der oberen Fläche mit Nussbaum-Sägefurnier belegt. Farblich leicht abgesetzte und konisch zulaufende Pilaster flankieren die Türen und die Schreibklappe. Der obere Abschluss der Pilaster wird durch Karyatidenköpfe aus Holz mit originaler Vergoldung gebildet. An dem unteren Abschluss sehen wir vergoldete Füße. Ein schönes Detail, das es in verschiedenen Variationen und Qualitäten bei Empire-Möbeln zu sehen gibt. Dies wird als Retour d'Egypte bezeichnet. Nach dem Ägyptenfeldzug Napoleons im Jahre 1798 ist der ägyptische Stil wieder populär geworden. Die Schlüsselschilder an den Schubladen und an der Schreibklappe sind aus Perlmutt leicht erhaben eingelegt. Öffnet man die Schreibklappe (die im aufgeklappten Zustand sehr stabil ist und sich für den täglichen Gebrauch gut eignet) sieht man ein prächtiges Eingericht. Hier setzt sich der architektonische Aufbau des Sekretärs fort: 11 kleine Schubladen, gegliedert durch 4 Säulen, darüber 3 Ablagefächer jeweils mit Torbogen und Abschlußstein aus Perlmutt, Innenraum mit Nussbaum furniert. Im Zentrum des Eingerichts sehen wir zusätzlich 2 Reihen mit jeweils 4 Säulen auf einem Boden aus Ahorn, in den ein vielzackiger, halber Stern aus Schwarzlotmalerei zu sehen ist. Durch den in die Rückwand eingelassenen Spiegel verdoppeln sich optisch die Anzahl der Säulen und der Stern erscheint vollständig. Die Säulen sind aus grün eingebeizten Birkenholz. Durch diese Kombination entsteht ein Effekt, der einer Marmorierung nahekommt. Es handelt sich um einen sehr authentischen Schreibsekretär, den wir in einem erstaunlich gepflegten Zustand erwerben konnten. Wir haben den guten unrestaurierten Zustand des Sekretärs vor der Restaurierung dokumentiert. Die Qualität des Sekretärs lässt sich auch schon alleine an der qualitätsvollen Rückwand sehen, die mit Füllungen und profilierten Rahmungen gestaltet ist. Die Schreibhöhe beträgt 77,5-78 cm.

7.300,00 € 8.500,00 €

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5 klassizistische Kirschbaum-Stühle – feine Handwerkskunst von Jean-Joseph Chapuis, Brüssel um 1815/20
5 klassizistische Kirschbaum-Stühle – feine Handwerkskunst von Jean-Joseph Chapuis, Brüssel um 1815/20
Ein außergewöhnlicher Satz von fünf klassizistischen Stühlen aus edlem Kirschbaumholz – gefertigt in der renommierten Werkstatt von Jean-Joseph Chapuis in Brüssel, um 1815/20. Diese seltene Sitzgruppe vereint historische Authentizität mit zeitloser Eleganz und bringt den Charme einer vergangenen Epoche direkt in Ihr Zuhause. Mit ihrer fein abgestimmten Formensprache strahlen die Stühle eine besondere Leichtigkeit aus: Die zart gedrechselten, nach unten hin verjüngten Vorderbeine wirken fast filigran, ohne an Stabilität einzubüßen. Die sanft geschwungene Rückenlehne schmiegt sich angenehm an und begeistert mit liebevollen Details – einer kunstvoll geschnitzten Zunge mit Palmettenmotiv sowie einem eleganten Querbrett mit intarsierter Raute. Der fein gearbeitete obere Abschlussstab greift diese Ästhetik harmonisch auf und rundet das Gesamtbild stilvoll ab. Dieser Stuhlsatz wurde mit großer Sorgfalt und handwerklichem Können restauriert – immer mit Respekt vor seiner Geschichte. Die warme Schellackpolitur bringt die natürliche Schönheit des Kirschholzes eindrucksvoll zur Geltung und verleiht den Möbeln eine sinnliche Tiefe. Die Polsterung wurde vollständig erneuert und traditionell mit Federn und hochwertigen Naturmaterialien aufgebaut – für spürbaren Sitzkomfort auf höchstem Niveau. Der gewählte rötliche Streifenstoff unterstreicht den klassischen Charakter und setzt zugleich einen eleganten Akzent. Auf Wunsch haben Sie die Möglichkeit, den Bezugsstoff individuell nach Ihrem Geschmack zu wählen – so entsteht ein ganz persönliches Möbelensemble, das sich perfekt in Ihr Interieur einfügt. Fotos des unrestaurierten Zustands sind selbstverständlich vorhanden und geben Ihnen einen faszinierenden Einblick in die behutsame Verwandlung dieser besonderen Stücke.

4.580,00 € 5.800,00 €

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Biedermeier Ohrenbackensessel aus Kirschbaum mit Scherenschnittintarsien, restauriert und mit Schellack poliert, von 1825
Biedermeier Ohrenbackensessel aus Kirschbaum mit Scherenschnittintarsien, restauriert und mit Schellack poliert, von 1825
Seltener Biedermeier Ohrenbackensessel aus Kirschbaumholz mit Intarsien, aus der Zeit um 1820. Dieser Ohrenbackensessel befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Die Polsterung wurde erneuert und frisch bezogen.Dieser, bis auf den barockisierenden Abschluss der Rückenlehne, streng biedermeierlich geformte Ohrenbackensessel ist aus massiven Kirschbaumholz und aus Kirschbaum-Sägefunier gefertigt. Die Zargen, Ohrenbacken, Querfriese und die Voluten der Armlehnen sind mit schwarz durchgefärbten Birnbaumholz intarsiert. Eine gängige Praxis, da das kostbare und rare Ebenholz den wenigsten Schreinern zur Verfügung stand. Besonders schön und typisch für die Entstehungszeit sind die Silhouetten (Profilansichten) des Herrn und der Dame, die gerahmt die Ohrenbacken zieren und in der Manier der damals so beliebten Scherenschnitte dargestellt sind. Ohrenbackensessel sind sehr typisch für diese Zeit- und Stilepoche und ein Sinnbild für die heimische Gemütlichkeit. Der Sessel wurde von uns komplett restauriert, mit Schellack poliert, gepolstert und bezogen.

2.250,00 € 2.800,00 €

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Tabakdose aus Weißblech, Ölgemälde "Die Schelme" mit zwei badenden Mädchen und zwei Buben im Hintergrund, frühes 19. Jahrhundert
Tabakdose aus Weißblech, Ölgemälde "Die Schelme" mit zwei badenden Mädchen und zwei Buben im Hintergrund, frühes 19. Jahrhundert
Es handelt sich um eine Tabakdose aus Weißblech mit einem Ölgemälde auf dem Deckel, frühes 19. Jahrhundert. Diese rechteckige Dose ist schwarz lackiert und umlaufend in Gold liniert. Der Innenraum ist in einem Gold/Ocker-Ton gehalten. Auf dem Deckel sehen wir ein fein gemaltes Ölgemälde mit zwei badenden Mädchen an einem Bach. Im Hintergrund oben links sind zwei Buben, welche die Kleidung der Mädchen weg angeln möchten. Die Darstellung des Gemäldes ist bekannt und wurde von dem französischen Maler Jean Frédéric Schall (1752-1825) gemalt. Es gibt noch eine weitere Version des Gemäldes von Charles Melchior Descourtis (1753-1820), ebenfalls ein französischer Maler. Die Gemälde tragen den Titel "Les Espiègles", übersetzt "die Schelme". In der Schatulle ist noch ein Ausschnitt aus einem Auktionskatalog von 1976, bei der eine Aquatintaradierung von Descourtis zur Versteigerung stand. Ob einer der beiden Künstler diese Tabakdose bemalt hat, können wir nicht belegen. Aber die Qualität ist sehr gut. Es handelt sich um ein nicht restauriertes und nicht gereinigtes Sammlerstück, das sich in einem sehr guten Erhaltungszustand befindet. Der Deckel schließt einwandfrei. Es sind altersgerechte, kleinere Bestoßungen in der Lackschicht vorhanden. 

550,00 € 750,00 €

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Verkauft / Sold
Biedermeier Lackdose, Damenportrait mit Liebesbrief, Stobwasser? um 1840
Biedermeier Lackdose, Damenportrait mit Liebesbrief, Stobwasser? um 1840
Spätbiedermeier Lackdose mit Damenportrait in Ölmalerei, kleine Reparatur auf der Rückseite erkennbar, aus der Zeit um 1840. Diese Deckeldose ruht auf einem geraden Boden. Die Seitenwände und der Deckel sind gewölbt ausgearbeitet. Außen und innen ist die Lackdose braun lackiert und zeigt auf dem Deckel eine schöne Ölmalerei. Zu sehen ist eine junge Dame mit gelocktem Haar und Blumenkranz, die neben ihrem Schminktisch steht. Gerade in diesem Moment hebt sie Ihren Schal an, um einen Liebesbrief in ihr Dekolleté zu stecken. Eine kleine und schöne Lackarbeit. In der Dose liegt noch eine Notiz des Vorbesitzers, dass es sich um eine Arbeit aus der Fabrik Stobwasser aus Braunschweig handelt. Dies können wir jedoch nicht belegen. 

250,00 € 350,00 €

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Biedermeier Tabakdose aus Weißblech mit Landschaftsmalerei in Öl, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose aus Weißblech mit Landschaftsmalerei in Öl, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose (Tabatiere) aus Weißblech mit Ölmalerei, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Diese Deckeldose ist grün lackiert und umlaufend Gold liniert. Der Deckel ist mit einer Ölmalerei geschmückt, die ein schönes Krakelee zeigt. Zu sehen ist eine Landschaft mit Wanderern, die zu einer Stadt gehen, welche an einem Fluss liegt. Innen ist ein kleines Etikett mit der Beschriftung "Braunschw., 1. H. 19. Jh." Sammlerobjekt: Nicht restauriert, nicht gereinigt/geputzt. Das Scharnier funktioniert einwandfrei. Zustand wie auf den Fotos abgebildet.

220,00 € 295,00 €

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Biedermeier Tabakdose mit Stadtansicht, Weißblech mit Ölmalerei, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose mit Stadtansicht, Weißblech mit Ölmalerei, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose aus Weißblech, außen rot lackiert, innen grün lackiert, Deckel mit Stadtansicht in Ölmalerei, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Diese Deckeldose befindet sich in einen guten Zustand, ist nicht restauriert und nicht geputzt. Zustand siehe Fotos. Der Deckel schließt einwandfrei. Beim Kauf lag eine Visitenkarte eines Antiquitätenhändlers aus Amsterdam dabei, rückseitig mit der Beschriftung "Deventer". Hierbei handelt es sich um eine niederländische Stadt. Evtl. ist es die Stadt, die auf dem Gemälde dargestellt ist.

230,00 € 320,00 €

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Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander und Ahorn, von ca. 1840
Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander und Ahorn, von ca. 1840
Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, gefertigt aus Palisander mit Ahornintarsien auf Eichenholz, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1840. Dieser runde Palisander Tisch steht auf drei kräftigen Auslegern, über die sich ein sechskantiger Säulenschaft erhebt. Darauf ruht eine profilierte, runde Tischplatte. Diese ist mit einem aus 12 Furnierblättern herausgeschnittenen tortenförmig gelegtem Furnierbild bedeckt. Sechs gleiche, ornamentale Intarsienkompositionen aus Ahorn verzieren dieses. Der zweistufige, sechskantige Säulenschaft, wie auch die Ausleger zeigen auf ihren Sichtflächen vergleichbare Intarsienkompositionen. Die Tischzarge ist durch sechs große und sechs kleine, liegend rechteckige Felder aus Fadenintarsien gegliedert. Die großen Felder sind reichhaltig intarsiert. Die Intarsien des Tisches zeigen ein feines, rankenförmiges Blattwerk, Blumen, Muscheln und Greifen. Diese sind mit Binnenzeichnungen geschmückt. Die Firma Knussmann hat sich häufig an den Entwürfen Friedrich Schinkels orientiert. So auch wohl bei diesem eindruckvollen Tisch aus kostbarem Palisander. Die Werkstatt von Knussmann aus Mainz war für ihre gediegene Verarbeitung bekannt. Neben soliden Möbeln für das Bürgertum fertigten sie ausgesprochen luxuriöse Möbel aus kostbaren exotischen Hölzern mit kunstvollen Intarsien. Zu dieser Kategorie zählen wir diesen Tisch. Im Laufe der langen Firmengeschichte wurden die Luxusprodukte u.a. an Fürsten und Könige verkauft. Sogar Napoleon kaufte dort eine ganze Schlafzimmereinrichtung.Dieser Tisch ist interessant gefertigt. Eine Lange Gewindestange wird in die Unterseite der Tischplatte geschraubt. Anschließend wird die Säule, welche aus 3 Elementen besteht, auf die Gewindestange gesteckt , darauf der Fuß und dann wird alles mit einer Mutter verbunden. Die einzelnen Elemente sind mit Holzdübeln versehen und sehr passgenau gefertigt. Auf der Unterseite ist der Firmenstempel "KNUSSMANN IN MAINZ 7491" mit der Seriennummer zu sehen: Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.Passend zu diesem Tisch gibt es auch noch ein Sofa in unserem Sortiment.

2.900,00 € 3.800,00 €

Verkauft / Sold
Satz von 6 Palisanderstühlen mit Intarsien, Firma Knussmann aus Mainz, von ca. 1840
Satz von 6 Palisanderstühlen mit Intarsien, Firma Knussmann aus Mainz, von ca. 1840
Satz von 6 Stühlen der Firma Knussmann aus Mainz, aus der Zeit um 1840. Es handelt sich um 6 qualitätsvoll gefertigte Stühle aus Palisander mit feinen Ahornintarsien. Der Stuhlsatz befindet sich in einem unrestaurierten Zustand.Diese Stühle stehen auf eleganten Säbelfüßen. Diese sind mit zwei parallel verlaufenden Ahorn Fadenintarsien versehen, die sich im weiteren Verlauf über die Seitenrahmen bis zu den abschließenden Voluten der Rückenlehne erstrecken. Die gewölbte Vorderzarge und das untere Querfries der Rückenlehne ist jeweils mit einem liegend rechteckigen Feld mit zentraler Intarsienkomposition verziert. Das, mit einer kleinen Bekrönung gestaltete, obere Querfries der Rückenlehne zeichnet mit den filigranen Intarsien die bewegte Form des Frieses nach.Restaurierung auf KundenwunschDurch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für diese Stühle inkl. Neupolsterung mit Bezugsstoff Ihrer Wahl anbieten. Diese Stühle sind Teil eines Möbelsets der Firma Knussmann aus Mainz, bestehend aus einem runden Tisch, einem Sofa und diesen Stühlen.

1.800,00 €

Biedermeiermöbel – zeitlose Eleganz und bürgerliche Wohnkultur

Biedermeiermöbel stehen für eine der prägendsten Epochen der europäischen Möbelgeschichte. Wenn Sie klassische Biedermeier Möbel kaufen, entscheiden Sie sich für stilvolle Antiquitäten aus der Zeit zwischen 1815 und 1830 – einer Epoche, die für klare Formen, hohe Funktionalität und eine außergewöhnliche handwerkliche Qualität bekannt ist. Der Biedermeierstil ging bis 1848, wobei nach 1830 die Formen immer verspielter wurden

In unserem Antiquitäten Online-Shop finden Sie eine exklusive Auswahl originaler Möbelstücke. Einen umfassenden Überblick über unseren Antiquitätenhandel erhalten Sie in der Kategorie Antikmöbel & antike Möbel.

Die Epoche des Biedermeier – Stil, Herkunft und Bedeutung

Die Biedermeierzeit entstand nach dem Wiener Kongress und ist eng mit dem aufstrebenden Bürgertum verbunden. Im Gegensatz zu früheren, repräsentativen Stilrichtungen wie dem Barock oder Empire rückte nun das private Wohnumfeld in den Mittelpunkt.

Biedermeier Möbel zeichnen sich durch eine bewusste Reduktion aus: Klare Linien, harmonische Proportionen und die natürliche Schönheit des Holzes stehen im Vordergrund. Diese gestalterische Zurückhaltung macht Biedermeiermöbel bis heute besonders zeitlos und vielseitig kombinierbar.

Typische Merkmale originaler Biedermeiermöbel

Wenn Sie originale Biedermeiermöbel kaufen möchten, lohnt sich ein genauer Blick auf die handwerklichen Details:

  • Reduzierte Formensprache: Klare Linien ohne übermäßige Verzierung
  • Edle Holzarten: Vor allem Nussbaum, Kirschbaum und Mahagoni mit lebendiger Maserung
  • Feine Furnierbilder: Spiegelnde Flächen und symmetrische Holzzeichnungen
  • Hochwertige Konstruktion: Traditionelle Holzverbindungen
  • Zurückhaltende Eleganz: Minimaler Einsatz von Intarsien oder Schnitzereien

Anders als bei opulenten Stilen steht hier nicht der Prunk, sondern die Qualität des Materials und die handwerkliche Präzision im Fokus. Genau diese Eigenschaften machen Biedermeier Möbel heute so begehrt.

Biedermeiermöbel kaufen – Vielfalt an originalen Möbelstücken

In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl an Biedermeiermöbeln in unterschiedlichen Ausführungen und Größen. Besonders beliebt sind:

Jedes Möbelstück ist ein Unikat und überzeugt durch seine individuelle Ausstrahlung. Ob als stilprägendes Einzelstück oder als Teil eines harmonischen Gesamtkonzepts – Biedermeiermöbel lassen sich vielseitig einsetzen.

Restaurierung und Zustand von Biedermeier Möbeln

Die fachgerechte Restaurierung von Biedermeiermöbeln erfordert ein hohes Maß an Erfahrung und handwerklichem Können. Ziel ist es, die originale Substanz zu bewahren und gleichzeitig die Alltagstauglichkeit sicherzustellen.

Restaurierte Möbelstücke überzeugen durch ihre hochwertige Oberfläche – häufig in traditioneller Schellackpolitur ausgeführt – sowie durch ihre einwandfreie Funktion. Unrestaurierte Möbel bieten hingegen die Möglichkeit, den ursprünglichen Zustand zu erhalten oder individuell aufarbeiten zu lassen.

Warum Biedermeiermöbel heute besonders gefragt sind

Biedermeiermöbel erleben seit einigen Jahren eine steigende Nachfrage. Gründe dafür sind:

  • Zeitloses, reduziertes Design
  • Nachhaltigkeit durch langlebige Materialien
  • Einzigartigkeit jedes Möbelstücks
  • Hohe handwerkliche Qualität

Wenn Sie Biedermeier Möbel kaufen, investieren Sie in Antiquitäten, die Generationen überdauern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Biedermeiermöbeln

Was sind Biedermeiermöbel?

Biedermeiermöbel sind Möbelstücke aus der Zeit von etwa 1815 bis 1830, die sich durch schlichte Eleganz, klare Formen und hochwertige Materialien auszeichnen.

Woran erkenne ich originale Biedermeier Möbel?

Typisch sind große Holzflächen mit schönen Furnierbildern, symmetrisch gespiegelte Holzmaserungen, traditionelle Holzverbindungen und eine natürliche Patina.

Sind Biedermeiermöbel alltagstauglich?

Ja, fachgerecht restaurierte Möbel sind stabil und können problemlos im Alltag genutzt werden.

Warum sind Biedermeiermöbel so beliebt?

Sie vereinen zeitloses Design mit hoher handwerklicher Qualität und nachhaltigen Materialien.