Biedermeier Möbel

Auf dieser Seite finden Sie ausschließlich originale Biedermeiermöbel. Der strenge Biedermeierstil geht von ca. 1815-1830. Typisch für das Biedermeier sind schlichte, geradlinige Flächen, die mit schönen Furnierbildern belegt sind.
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Satz von 10 frühen Biedermeierstühlen aus Kirsche, um 1800
Satz von 10 frühen Biedermeierstühlen aus Kirsche, um 1800
Satz von 10 frühen Biedermeierstühlen aus Kirschbaum, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1800. Dieser Stuhlsatz wird aktuell restauriert. Im Zuge der Restaurierung wird die vorhandene Oberfläche erhalten und aufpoliert. Bei Interesse können Sie sich gerne vorab melden, dass der Bezugsstoff auf Ihre Wünsche abgestimmt wird. Diese interessante Grundform des Stuhls tritt bereits in leichter Variation im "Journal des Luxus und der Moden" im Jahre 1796 auf und ist dort bezeichnet mit "...Stühle nach der neuesten Mode". Es ist davon auszugehen, dass diese Stühle bereits um 1800 oder kurz danach gefertigt wurden und nicht erst in der Biedermeierzeit ab 1815. 

Preis auf Anfrage
5 klassizistische Kirschbaum-Stühle – feine Handwerkskunst von Jean-Joseph Chapuis, Brüssel um 1815/20
5 klassizistische Kirschbaum-Stühle – feine Handwerkskunst von Jean-Joseph Chapuis, Brüssel um 1815/20
Ein außergewöhnlicher Satz von fünf klassizistischen Stühlen aus edlem Kirschbaumholz – gefertigt in der renommierten Werkstatt von Jean-Joseph Chapuis in Brüssel, um 1815/20. Diese seltene Sitzgruppe vereint historische Authentizität mit zeitloser Eleganz und bringt den Charme einer vergangenen Epoche direkt in Ihr Zuhause. Mit ihrer fein abgestimmten Formensprache strahlen die Stühle eine besondere Leichtigkeit aus: Die zart gedrechselten, nach unten hin verjüngten Vorderbeine wirken fast filigran, ohne an Stabilität einzubüßen. Die sanft geschwungene Rückenlehne schmiegt sich angenehm an und begeistert mit liebevollen Details – einer kunstvoll geschnitzten Zunge mit Palmettenmotiv sowie einem eleganten Querbrett mit intarsierter Raute. Der fein gearbeitete obere Abschlussstab greift diese Ästhetik harmonisch auf und rundet das Gesamtbild stilvoll ab. Dieser Stuhlsatz wurde mit großer Sorgfalt und handwerklichem Können restauriert – immer mit Respekt vor seiner Geschichte. Die warme Schellackpolitur bringt die natürliche Schönheit des Kirschholzes eindrucksvoll zur Geltung und verleiht den Möbeln eine sinnliche Tiefe. Die Polsterung wurde vollständig erneuert und traditionell mit Federn und hochwertigen Naturmaterialien aufgebaut – für spürbaren Sitzkomfort auf höchstem Niveau. Der gewählte rötliche Streifenstoff unterstreicht den klassischen Charakter und setzt zugleich einen eleganten Akzent. Auf Wunsch haben Sie die Möglichkeit, den Bezugsstoff individuell nach Ihrem Geschmack zu wählen – so entsteht ein ganz persönliches Möbelensemble, das sich perfekt in Ihr Interieur einfügt. Fotos des unrestaurierten Zustands sind selbstverständlich vorhanden und geben Ihnen einen faszinierenden Einblick in die behutsame Verwandlung dieser besonderen Stücke.

5.800,00 €

Biedermeier Ohrenbackensessel aus Kirschbaum mit Scherenschnittintarsien, restauriert und mit Schellack poliert, von 1825
Biedermeier Ohrenbackensessel aus Kirschbaum mit Scherenschnittintarsien, restauriert und mit Schellack poliert, von 1825
Seltener Biedermeier Ohrenbackensessel aus Kirschbaumholz mit Intarsien, aus der Zeit um 1820. Dieser Ohrenbackensessel befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Die Polsterung wurde erneuert und frisch bezogen.Dieser, bis auf den barockisierenden Abschluss der Rückenlehne, streng biedermeierlich geformte Ohrenbackensessel ist aus massiven Kirschbaumholz und aus Kirschbaum-Sägefunier gefertigt. Die Zargen, Ohrenbacken, Querfriese und die Voluten der Armlehnen sind mit schwarz durchgefärbten Birnbaumholz intarsiert. Eine gängige Praxis, da das kostbare und rare Ebenholz den wenigsten Schreinern zur Verfügung stand. Besonders schön und typisch für die Entstehungszeit sind die Silhouetten (Profilansichten) des Herrn und der Dame, die gerahmt die Ohrenbacken zieren und in der Manier der damals so beliebten Scherenschnitte dargestellt sind. Ohrenbackensessel sind sehr typisch für diese Zeit- und Stilepoche und ein Sinnbild für die heimische Gemütlichkeit. Der Sessel wurde von uns komplett restauriert, mit Schellack poliert, gepolstert und bezogen.

2.800,00 €

Versandkostenfrei
Tabakdose aus Weißblech, Ölgemälde "Die Schelme" mit zwei badenden Mädchen und zwei Buben im Hintergrund, frühes 19. Jahrhundert
Tabakdose aus Weißblech, Ölgemälde "Die Schelme" mit zwei badenden Mädchen und zwei Buben im Hintergrund, frühes 19. Jahrhundert
Es handelt sich um eine Tabakdose aus Weißblech mit einem Ölgemälde auf dem Deckel, frühes 19. Jahrhundert. Diese rechteckige Dose ist schwarz lackiert und umlaufend in Gold liniert. Der Innenraum ist in einem Gold/Ocker-Ton gehalten. Auf dem Deckel sehen wir ein fein gemaltes Ölgemälde mit zwei badenden Mädchen an einem Bach. Im Hintergrund oben links sind zwei Buben, welche die Kleidung der Mädchen weg angeln möchten. Die Darstellung des Gemäldes ist bekannt und wurde von dem französischen Maler Jean Frédéric Schall (1752-1825) gemalt. Es gibt noch eine weitere Version des Gemäldes von Charles Melchior Descourtis (1753-1820), ebenfalls ein französischer Maler. Die Gemälde tragen den Titel "Les Espiègles", übersetzt "die Schelme". In der Schatulle ist noch ein Ausschnitt aus einem Auktionskatalog von 1976, bei der eine Aquatintaradierung von Descourtis zur Versteigerung stand. Ob einer der beiden Künstler diese Tabakdose bemalt hat, können wir nicht belegen. Aber die Qualität ist sehr gut. Es handelt sich um ein nicht restauriertes und nicht gereinigtes Sammlerstück, das sich in einem sehr guten Erhaltungszustand befindet. Der Deckel schließt einwandfrei. Es sind altersgerechte, kleinere Bestoßungen in der Lackschicht vorhanden. 

750,00 €

Versandkostenfrei
Biedermeier Lackdose, Damenportrait mit Liebesbrief, Stobwasser? um 1840
Biedermeier Lackdose, Damenportrait mit Liebesbrief, Stobwasser? um 1840
Spätbiedermeier Lackdose mit Damenportrait in Ölmalerei, kleine Reparatur auf der Rückseite erkennbar, aus der Zeit um 1840. Diese Deckeldose ruht auf einem geraden Boden. Die Seitenwände und der Deckel sind gewölbt ausgearbeitet. Außen und innen ist die Lackdose braun lackiert und zeigt auf dem Deckel eine schöne Ölmalerei. Zu sehen ist eine junge Dame mit gelocktem Haar und Blumenkranz, die neben ihrem Schminktisch steht. Gerade in diesem Moment hebt sie Ihren Schal an, um einen Liebesbrief in ihr Dekolleté zu stecken. Eine kleine und schöne Lackarbeit. In der Dose liegt noch eine Notiz des Vorbesitzers, dass es sich um eine Arbeit aus der Fabrik Stobwasser aus Braunschweig handelt. Dies können wir jedoch nicht belegen. 

350,00 €

Versandkostenfrei
Biedermeier Tabakdose aus Weißblech mit Landschaftsmalerei in Öl, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose aus Weißblech mit Landschaftsmalerei in Öl, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose (Tabatiere) aus Weißblech mit Ölmalerei, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Diese Deckeldose ist grün lackiert und umlaufend Gold liniert. Der Deckel ist mit einer Ölmalerei geschmückt, die ein schönes Krakelee zeigt. Zu sehen ist eine Landschaft mit Wanderern, die zu einer Stadt gehen, welche an einem Fluss liegt. Innen ist ein kleines Etikett mit der Beschriftung "Braunschw., 1. H. 19. Jh." Sammlerobjekt: Nicht restauriert, nicht gereinigt/geputzt. Das Scharnier funktioniert einwandfrei. Zustand wie auf den Fotos abgebildet.

295,00 €

Versandkostenfrei
Biedermeier Tabakdose mit Stadtansicht, Weißblech mit Ölmalerei, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose mit Stadtansicht, Weißblech mit Ölmalerei, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose aus Weißblech, außen rot lackiert, innen grün lackiert, Deckel mit Stadtansicht in Ölmalerei, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Diese Deckeldose befindet sich in einen guten Zustand, ist nicht restauriert und nicht geputzt. Zustand siehe Fotos. Der Deckel schließt einwandfrei. Beim Kauf lag eine Visitenkarte eines Antiquitätenhändlers aus Amsterdam dabei, rückseitig mit der Beschriftung "Deventer". Hierbei handelt es sich um eine niederländische Stadt. Evtl. ist es die Stadt, die auf dem Gemälde dargestellt ist.

320,00 €

Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander und Ahorn, von ca. 1840
Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander und Ahorn, von ca. 1840
Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, gefertigt aus Palisander mit Ahornintarsien auf Eichenholz, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1840. Dieser runde Palisander Tisch steht auf drei kräftigen Auslegern, über die sich ein sechskantiger Säulenschaft erhebt. Darauf ruht eine profilierte, runde Tischplatte. Diese ist mit einem aus 12 Furnierblättern herausgeschnittenen tortenförmig gelegtem Furnierbild bedeckt. Sechs gleiche, ornamentale Intarsienkompositionen aus Ahorn verzieren dieses. Der zweistufige, sechskantige Säulenschaft, wie auch die Ausleger zeigen auf ihren Sichtflächen vergleichbare Intarsienkompositionen. Die Tischzarge ist durch sechs große und sechs kleine, liegend rechteckige Felder aus Fadenintarsien gegliedert. Die großen Felder sind reichhaltig intarsiert. Die Intarsien des Tisches zeigen ein feines, rankenförmiges Blattwerk, Blumen, Muscheln und Greifen. Diese sind mit Binnenzeichnungen geschmückt. Die Firma Knussmann hat sich häufig an den Entwürfen Friedrich Schinkels orientiert. So auch wohl bei diesem eindruckvollen Tisch aus kostbarem Palisander. Die Werkstatt von Knussmann aus Mainz war für ihre gediegene Verarbeitung bekannt. Neben soliden Möbeln für das Bürgertum fertigten sie ausgesprochen luxuriöse Möbel aus kostbaren exotischen Hölzern mit kunstvollen Intarsien. Zu dieser Kategorie zählen wir diesen Tisch. Im Laufe der langen Firmengeschichte wurden die Luxusprodukte u.a. an Fürsten und Könige verkauft. Sogar Napoleon kaufte dort eine ganze Schlafzimmereinrichtung.Dieser Tisch ist interessant gefertigt. Eine Lange Gewindestange wird in die Unterseite der Tischplatte geschraubt. Anschließend wird die Säule, welche aus 3 Elementen besteht, auf die Gewindestange gesteckt , darauf der Fuß und dann wird alles mit einer Mutter verbunden. Die einzelnen Elemente sind mit Holzdübeln versehen und sehr passgenau gefertigt. Auf der Unterseite ist der Firmenstempel "KNUSSMANN IN MAINZ 7491" mit der Seriennummer zu sehen: Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.Dieser Tisch ist Teil eines Möbelsets der Firma Knussmann aus Mainz, bestehend aus 6 Stühlen einem Sofa und diesem Tisch.

3.800,00 €

Verkauft / Sold
Satz von 6 Palisanderstühlen mit Intarsien, Firma Knussmann aus Mainz, von ca. 1840
Satz von 6 Palisanderstühlen mit Intarsien, Firma Knussmann aus Mainz, von ca. 1840
Satz von 6 Stühlen der Firma Knussmann aus Mainz, aus der Zeit um 1840. Es handelt sich um 6 qualitätsvoll gefertigte Stühle aus Palisander mit feinen Ahornintarsien. Der Stuhlsatz befindet sich in einem unrestaurierten Zustand.Diese Stühle stehen auf eleganten Säbelfüßen. Diese sind mit zwei parallel verlaufenden Ahorn Fadenintarsien versehen, die sich im weiteren Verlauf über die Seitenrahmen bis zu den abschließenden Voluten der Rückenlehne erstrecken. Die gewölbte Vorderzarge und das untere Querfries der Rückenlehne ist jeweils mit einem liegend rechteckigen Feld mit zentraler Intarsienkomposition verziert. Das, mit einer kleinen Bekrönung gestaltete, obere Querfries der Rückenlehne zeichnet mit den filigranen Intarsien die bewegte Form des Frieses nach.Restaurierung auf KundenwunschDurch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für diese Stühle inkl. Neupolsterung mit Bezugsstoff Ihrer Wahl anbieten. Diese Stühle sind Teil eines Möbelsets der Firma Knussmann aus Mainz, bestehend aus einem runden Tisch, einem Sofa und diesen Stühlen.

1.800,00 €

Spätbiedermeier Sofa der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander furniert, mit feinen Ahornintarsien
Spätbiedermeier Sofa der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander furniert, mit feinen Ahornintarsien
Das Sofa wird aktuell restauriert und neu gepolstert. Spätbiedermeiersofa aus Palisander mit feinen Ahornintarsien, Firma Knussman aus Mainz, aus der Zeit um 1840. Das Sofa befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Wir sehen einen, auf weit ausgestellten, geschwungenen Beinen stehenden Sofarahmen, der in die ausladenden Armlehnen seinen seitlichen Abschluss findet. Eine üppige Intarsienkomposition vollzieht diese bewegte Form nach. Die, im Kontrast dazu sehr biedermeierliche, gerade Form der Rückenlehne wird durch die parallel darauf verlaufenden Fadenintarsien betont.Sitztiefe: 56 cm Sitzhöhe: 47 cmDieses Möbel ist Teil eines Möbelsets, bestehend aus einem runden Tisch, 6 Stühlen und diesem Sofa. Quelltext für unrestaurierte Möbelstücke: Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Sofa inkl. Neupolsterung und Bezugsstoff nach Kundenwunsch anbieten.

1.400,00 €

Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Eleganter Biedermeierschrank aus Nussbaum mit ebonisierten Vollsäulen und Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, süddeutsch um 1820.Es handelt sich bei diesem Schrank um einen voll zerlegbaren Schrank mit zwei Türen, der bis auf wenige Elemente aus massivem Nussbaumholz gefertigt ist (Im Bereich vom Sockel und Kranz sind Elemente mit Nussbaum-Sägefurnier belegt). Das Kranzgesims ist vorstehend und der Sockel zeigt im Bereich der Säulen Verkröpfungen. Die Schranktüren und Seiten sind jeweils mit drei Füllungen ausgestattet. Oben und unten sehen wir jeweils eine große Füllung, deren Nussbaumholz gespiegelt verleimt wurde. Zwischen den großen Füllungen ist eine kleinere querrechteckigen Füllung vorhanden, auf die ebonisierte Rauten aufgesetzt sind. Der Aufbau von den Türen entspricht auch dem Aufbau der Seiten. Bei den Türen sind zusätzlich auf den ebonisierten Rauten Messingknöpfe montiert, die einen schönen Kontrast erzeugen. Ein ebonisierter Halbrundstab bildet den Übergang von den Türen zu den kräftigen, ebenfalls ebonisierten Vollsäulen, die mit Basen und Kapitellen aus Messing ausgestattet sind. Der Innenraum zeigt ein schönes Innenleben mit Einlegeböden, Stellbrett und Hutablage. Unterhalb der Hutablage sind auf der linken Seite 4 kleine Schubladen vorhanden, die an kleinen Knöpfen aus Messing herausgezogen werden können. Die linke Türe wir durch einen schwenkbaren, geschmiedeten Haken verriegelt, der an der Mittelwand der Inneneinteilung befestigt ist. Die rechte Tür lässt sich mit dem originalen Kastenschloss verriegeln. Ein wirklich prächtiger und stattlicher Schrank, der aufgrund der geringen Höhe von knapp 190 cm in jede Räumlichkeit zu hineinpasst. Schön wäre ein Platz, bei dem der Schrank auch seitlich gut zu sehen ist. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

12.500,00 €

Runder Biedermeier Salontisch aus Nussbaum von 1820, schönes Design, Ø91cm
Runder Biedermeier Salontisch aus Nussbaum von 1820, schönes Design, Ø91cm
Ausnehmend eleganter und qualitätsvoller Biedermeier Salontisch mit runder Platte und Säulenfuß, Nussbaum Sägefurnier auf Eiche, aus der Zeit um 1820. Ein sehr schönes Design. Selbst die tropfenförmige Säule ist mit schönem Nussbaum Sägefurnier belegt. Dieser Biedermeiertisch wurde unter Erhalt der Patina restauriert. Gebrauchsspuren wurden bewusst nur mit Schellack überpoliert, um den schönen Gesamteindruck zu bewahren. Eine Qualität aus der Biedermeierzeit, die selten auf dem Markt zu finden ist. Eines unserer Lieblingsstücke. 

5.800,00 €

Elegante Biedermeierkommode aus Nussbaum mit 4 Schubladen und Vollsäulen, aus der Zeit um 1820
Elegante Biedermeierkommode aus Nussbaum mit 4 Schubladen und Vollsäulen, aus der Zeit um 1820
Elegante Biedermeierkommode aus hellem Nussbaumholz, mit freistehenden Säulen und vier Schubladen. Ein schlichtes, klassisches Design mit schönen Holzmaserungen, wie es im Biedermeier üblich war.Diese süddeutsche Biedermeier Kommode, von ca. 1820 ist mit Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz und Eiche belegt und steht auf Klotzfüßen. Auf der Kommodenplatte und den Seitenteilen ist das Sägefurnier einfach, auf der Kommodenfront doppelt gespiegelt. Die kräftigen, freistehenden Säulen sind ebonisiert und mit gegossenen Messingkapitellen und -basen versehen. Die obere Schublade ist vorgesetzt und lässt sich durch verdeckte Griffmulden an der Unterkante aufziehen. Die anderen drei Schubladen sind mit den original zugehörigen Schlössern ausgestattet. Zierliche Ebenholz Wappenschilder fungieren als Schlüsselbuchsen. Alle Schubladen sind sehr leicht gängig und wurden mit Schellack innen ausgepinselt. In der oberen Schublade befindet sich eine originale Einteilung mit Trennwänden.  Bei der Restaurierung wurde die alte Patina erhalten und über die alten Gebrauchsspuren mit Schellack poliert, ohne dass das Holz geschliffen wurde. Durch den sehr guten Erhaltungszustand, in dem sich die Biedermeier Kommode vor der Restaurierung befand, war dies möglich. Fotos vom unrestauriertem Zustand liegen vor.

3.400,00 €

Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit ebonisierten Säulen und vergoldeten Kapitellen, süddeutsch um 1820
Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit ebonisierten Säulen und vergoldeten Kapitellen, süddeutsch um 1820
Klassische Biedermeierkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, ebonisierte Vollsäulen mit vergoldeten Kapitellen und Basen, süddeutsch um 1820. Diese Biedermeierkommode befindet sich in einem restaurierten, voll funktionstüchtigen Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.Der Korpus ist mit drei Schubladen ausgestattet und steht auf den originalen, ausgestellten Beinen. Die zwei unteren Schubladen werden von ebonisierten Vollsäulen flankiert, die mit vergoldeten Basen und Korinthischen Kapitellen geschmückt sind. Hierbei handelt es sich um Holz mit einer schönen Polimentvergoldung. Beide Säulen "tragen" die vorstehende, obere Schublade. Die Schubladen sind sehr leicht gängig und werden an den Schlüsseln herausgezogen. 

3.900,00 €

Biedermeier Polsterstuhl, restauriert und mit Schellack mattiert, klassische Polsterung, himmelblau bezogen
Biedermeier Polsterstuhl, restauriert und mit Schellack mattiert, klassische Polsterung, himmelblau bezogen
Klassischer Biedermeier Einzelstuhl mit gepolsterter Sitzfläche, gefertigt aus hellem Birkenholz, aus der Zeit um 1825. Dieser Stuhl befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellack-mattierter Oberfläche. Die Polsterung wurde komplett erneuert (klassische Polsterung mit Gurten) und himmelblau mit Moire-Stoff (Baumwolle/Viskose) bezogen. Bitte beachten Sie, dass die wellenförmige Struktur des echten Moire-Bezugsstoffs nicht mit Wasser in Berührung kommen darf, da es ansonsten seine Struktur verliert. D.h. nicht mit einer nassen Badehose darauf sitzen....Weitere Maße: Sitzhöhe 51 cm, Sitzbreite vorne 48 cm, Sitztiefe ca. 40 cm. 

750,00 €

Biedermeierspiegel (86,5x57cm) aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1825
Biedermeierspiegel (86,5x57cm) aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1825
Biedermeierspiegel aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1825. Der hochrechteckige Rahmen ist auf der Front mit Nussbaum-Sägefurnier quer furniert, an den Außenkanten längs furniert und zum Spiegelglas auf der Schrägen Fläche ebenfalls quer furniert. Das Spiegelglas und die Rückwand sind original zugehörig. Eine originale Ösenaufhängung aus geschmiedetem Eisen ist montiert.Das sichtbare Spiegelmaß beträgt 71 x 42 cm.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.Damit der Spiegel sicher bei Ihnen zu Hause ankommt, wird dieser über eine zuverlässige Spedition mit Transportversicherung ausgeliefert. Lieferungen in der Bodenseeregion werden von uns persönlich durchgeführt.

580,00 €

Biedermeier Lyra-Nähtisch aus Rüster
Biedermeier Lyra-Nähtisch aus Rüster
Biedermeier Nähtisch aus Rüster, restauriert und mit Schellack poliert, Mainz um 1820. Über zwei geschweiften Auslegern, unter denen sich zierliche Messingrollen befinden, erheben sich kräftig ausgeformte Lyren. Diese tragen einen Tischkasten. Unter diesem befindet sich ein abgehängter, mit einer Trichterzinkung zusammengefügter Einschub. Oberhalb des Einschubs ist eine kleine, flache Schublade in die Zarge integriert. Die Deckplatte mit einer aufgestellten Rahmung lässt sich aufklappen und legt den Blick frei auf eine kleinteilige Facheinteilung. Neben einem Nadelkissen ist auch ein herausnehmbarer Einsatz zu sehen und eine kleine verborgene Schublade. Das Öffnen der Klappe, um an die Inneneinteilung zu gelangen, wurde oftmals als umständlich empfunden. Wie es häufig bei diesem Möbeltyp zu sehen, wurde im Nachhinein die Scheinschublade in eine richtige Schublade umgebaut, was zu einer einfacheren Benutzbarkeit führt. Für das Öffnen der Schublade muss die Klappe leicht angehoben werden, das die Metallstifte von dem Schlossgegenstück leicht erhöht sind. Der hier durchgeführte Umbau ist erstklassig gelungen und erst an den leeren Nuten sichtbar, die sich hinter der Schublade verbergen. Die komplette Einteilung und das Frontstück wurden in der Schublade integriert. Das Klappenschloss dient nun nicht nur zur Verriegelung der Klappe, sondern auch der Schublade. Die Querstrebe, die die Wangen des Untergestells verbindet, ist aus Kiefer gefertigt. Darauf ist eine Polsterung aus Leder aufgesteckt, auf dessen Unterseite auf dem Holz die Signatur Felsmann zu lesen ist. Für die Entstehung des Tischchens in Mainz, evtl. in der Werkstatt des Johann Wolfgang Knußmann, spricht die typische Ausarbeitung der Lyra mit kräftigen Voluten, die handwerklich anspruchsvolle Verarbeitung, wie die Trichterzinkung des Einschubs, die Verwendung von Ahorn, nicht nur für alle innen sichtbaren Bauteile, sondern auch als Blindholz und die rundum gespiegelten Sägefurniere auf allen Sichtflächen. Wir freuen uns immer, wenn wir solch ein Objekt erwerben können, nicht zuletzt, weil wir immer wieder von den sehr durchdachten schreinerischen Lösungen dieser anspruchsvollen Möbel etwas dazu lernen. Wir hoffen auf einen fachkundigen Liebhaber.

2.650,00 €

Biedermeier Spiegel (97,5x60cm) Kirschbaum Sägefurnier auf Nadelholz, um 1820
Biedermeier Spiegel (97,5x60cm) Kirschbaum Sägefurnier auf Nadelholz, um 1820
Ein schöner Biedermeier Spiegel aus Kirschbaum, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1820. Wie im frühen Biedermeier üblich, sollte lediglich das Holz ohne Unterbrechungen oder sonstigen Verzierungen wirken können. So ist hier zu sehen, dass der Rahmen lediglich eine kräftige Hohlkehle aufweist und mit Kirschbaum Sägefurnier quer zur Faser belegt wurde. Die Rückwand und das Spiegelglas sind original zugehörig. Der Rahmen wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack poliert. Die Aufhängung ist stabil, der Rahmen kann direkt aufgehängt werden. Das sichtbare Spiegelmaß beträgt ca. 89,5 x 46 cm.Damit der Spiegel sicher bei Ihnen zu Hause ankommt, wird dieser über eine zuverlässige Spedition mit Transportversicherung ausgeliefert. Lieferungen in der Bodenseeregion führen wir persönlich durch.

1.750,00 €

Empire Spiegel (94x39cm) aus Kirschbaum mit Tuschmalerei, von 1810
Empire Spiegel (94x39cm) aus Kirschbaum mit Tuschmalerei, von 1810
Qualitätsvoller Empire Spiegel aus Kirschbaum, musealer Zustand, aus der Zeit um 1810. Vierfach gegliederter Spiegelrahmen mit einer, auf einem Klismos sitzender Dame im griechischen Gewand, die eine Lyra spielt. Die vier Eckverbindungen sind mit ebonisierten, quadratischen Plättchen akzentuiert. Die obere und untere Füllung ist jeweils aus ebonisiertem Birnbaumholz mit goldfarbener, ornamentaler Bemalung. Eine weitere ebonisierte Füllung sehen wir direkt über dem Spiegelglas. Dieses Füllungsbrett ist an drei Stellen ausgesägt. Mittig in Form eines liegenden Ovals, in dem etwas räumlich vertieft, eine griechisch anmutende Dame auf einem Klismus, die eine Lyra spielt. Flankiert wird diese von Durchbrüchen in der Form eines Halbkreises, mit vergoldeten Zweigen auf Glas bemalt und hellblau hinterlegt. Der Spiegel befindet sich in einem zurückhaltend restaurierten Zustand. Die Oberfläche wurde gereinigt und leicht aufpoliert. Ideal für Kenner und Liebhaber von Möbeln mit leichten Alters- und Gebrauchsspuren/Patina. Fotos vom Vorzustand sind vorhanden. Sehr hochwertig verarbeitet und leicht (knapp 2,5 Kg), ein kleines Kunstwerk. Das sichtbare Spiegelmaß beträgt 53,5 x 30,5 cm.Damit der Spiegel sicher bei Ihnen zu Hause ankommt, wird dieser über eine zuverlässige Spedition mit Transportversicherung ausgeliefert. Lieferungen in die Bodenseeregion führen wir persönlich durch.

1.800,00 €

Drum Table aus Satinholz mit 4 Schubladen Ø92cm, England um 1800-1820
Drum Table aus Satinholz mit 4 Schubladen Ø92cm, England um 1800-1820
Ein sog. "Drum Table" aus Satinholz mit 4 Schubladen, stehend auf 4 Rollen mit Plinthe und Säulenfuß, England um 1800-1820. Ein seltenes Modell in feiner Verarbeitung und in einem schönen, restaurierten Patinazustand. Die Tischplatte ist mit einem leicht grünlich eingefärbten Ring aus Nussbaumholz eingelegt. Von der Formgebung ist der Tisch ähnlich unseren deutschen Biedermeiertischen, jedoch ist dieser noch mit Schubladen ausgestattet. Rundherum ist die Zarge mit 8 Schubladenblenden dekoriert, wobei es sich lediglich um 4 echte Schubladen mit Lippenrand handelt. 2 Schlüssel sind vorhanden, die bei allen Schlössern passen. Im Zuge der Restaurierung wurden Gebrauchsspuren bewusst belassen und mit Schellack überpoliert. Ein schöner runder Tisch mit Charme, der in einer hohen Handwerkskunst gefertigt wurde.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

3.250,00 €

Verkauft / Sold
Biedermeier Vitrine aus Nussbaum, 3-seitig verglast und rückseitig verspiegelt, von ca. 1830
Biedermeier Vitrine aus Nussbaum, 3-seitig verglast und rückseitig verspiegelt, von ca. 1830
Eintürige Biedermeier Vitrine aus Nussbaum, Wien um 1830. Die Vitrine befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Diese Vitrine ist von allen drei Seiten verglast. Unterteilt werden die drei verglasten Flächen durch jeweils zwei feine, gerundete Quersprossen. Die Stollen sind mit Nussbaum Sägefurnier belegt und zusätzlich mit Nussbaum Maserfurnier eingelegt. Der Innenraum ist komplett in Ahornholz gehalten und in der Höhe dreigeteilt. Die Einlegeböden sind aus massivem Ahornholz gefertigt. Über den großen Einlegeböden sind zusätzliche, erhöhte Ablageflächen vorhanden, die an der Front geschweift ausgearbeitet sind und von geschweiften Elementen gestützt werden. In den oberen beiden Ebenen des Innenraums sind jeweils drei Spiegelgläser eingelassen. Im unteren Bereich des Innenraums sind die Rückwand und der Boden aus Ahornholz. Zustand Die Vitrine wurde restauriert und mit Schellack poliert. Der Innenraum zeigt eine schöne Patinaoberfläche, die aufgefrischt wurde. Die sechs Spiegelgläser sind mit Fensterkitt eingelassen und dürften original zugehörig sein. Im Zuge der Restaurierung wurde die vorhandene Kittung an den Rändern des Spiegelglases nicht erneuert. Alle sechs Spiegel zeigen dem Alter entsprechend teilweise blinde Stellen. Die Vitrinengläser sind teilweise original zugehörig. Zwei Scheiben haben einen Kratzer (Tür oben, rechte Seite oben).Der Preis ist ohne die Deko im Innenraum. Bei Interesse an der Deko, bitte einfach anfragen.

4.800,00 €

Hohe Biedermeierkommode mit Sicherheitsschloss und Vollsäulen, qualitätsvolle Verarbeitung, Nussbaum furniert, um 1820
Hohe Biedermeierkommode mit Sicherheitsschloss und Vollsäulen, qualitätsvolle Verarbeitung, Nussbaum furniert, um 1820
Transportkosten vor einem Kauf bitte Anfragen!Stattliche Biedermeierkommode mit einer Höhe von 105,5 cm, vier Schubladen und Vollsäulen, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, restaurierter Zustand, aus der Zeit um 1820. Diese qualitätsvolle Kommode steht auf hohen Stempelfüßen. Die Front wird durch zwei kräftige, ebonisierte Vollsäulen flankiert, die mit Kapitellen und Basen aus Messing ausgestattet sind. Im unteren Bereich befinden sich drei Schubladen. Die darüberliegende Schublade ist vorspringend und wird sozusagen von den Säulen "getragen". Die Schubladen sind mit vierfach gespiegeltem Nussbaum-Sägefurnier belegt und zeigen ein schönes, durchlaufendes Holzbild. Als Schlüsselschilder dienen eingelegte Wappen aus Ebenholz. Es waren an dieser Kommode noch nie Beschläge montiert, wodurch das schöne Furnierbild nicht durch Bohrungen etc. beschädigt wurde. Allseitig ist schön ausgewähltes Nussbaum-Sägefurnier aufgelegt, welches nicht stark abgeschliffen ist und dadurch eine kräftige Furnierstärke zeigt.Seitlich sind jeweils zwei gespiegelte Furnierbilder mit einer schönen Holzmaserung aufgelegt, die auch über die Plattenkante aufgelegt sind. Auf der Kommodenplatte ist ein Furnierbild in Form einer Kreuzfuge aufgelegt. Die Plattenkante wird dreiseitig durch eine ebonisierte Rundung geschmückt. Sowohl die ebonisierte Sockelleiste, als auch das schlichte Plattenprofil zeigen die Strenge des Möbelstücks. Diese Kommode ist überdurchschnittlich qualitätsvoll gefertigt. Es fängt an mit einer Holzkonstruktion, die solide und fein verarbeitet ist. So befinden sich zwischen den Schubladen sogenannte Staubböden, die wie eine Füllung eingesetzt sind. Die Eckverbindungen an den Schubladen sind sehr sauber gezinkt. Alle Schubladenfronten wurden von innen mit Nadelholz-Sägefurnier stehend furniert. Dadurch sind die Schubladenfronten alle sehr gerade und nicht verzogen. Die geschmiedeten Kastenschlösser sind alle original zugehörig, die Schlüssel wurden im Zuge der Restaurierung ergänzt. Bei dem Kastenschloss der oberen Schublade handelt es sich um ein Sicherheitsschloss. Wird dieses 2x verschlossen, lässt es sich nicht mehr regulär öffnen. Zum Öffnen dreht man den Schlüsselbart im Schloss nach oben und zieht etwas kräftiger an dem Schlüssel. Im Schloss wird dadurch ein Mechanismus gelöst, der anschließend das normale Öffnen wieder ermöglicht. Zwei Schlösser haben wir ausgebaut fotografiert. Das linke Schloss ist das Sicherheitsschloss.Im Zuge der Restaurierung wurden die Kommode mit Schellack poliert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Biedermeierkommoden in mittlerer Qualität gibt es häufig auf dem Markt. In dieser Qualität sind diese Kommoden äußerst rar. Durch die edle Verarbeitung und die Größe bringt die Kommode einiges an Gewicht zusammen. Daher bitte vor einem Kauf die Transportkosten bei uns anfragen. 

4.800,00 €

Prachtvoller Schreibtisch mit fünf Geheimfächern aus ehem. Schlossbesitz
Prachtvoller Schreibtisch mit fünf Geheimfächern aus ehem. Schlossbesitz
Prachtvoller Louis-Philippe Schreibtisch aus Nussbaum mit Aufsatz, Spiegel, Geheimfächern und Ledereinlage, aus der Zeit um 1850/60. Dieser Schreibtisch stammt aus ehemaligem Schlossbesitz  und befindet sich in einem restaurierten Zustand. Der Unterbau steht auf vier gedrechselten Beinen. Seitlich befinden sich je zwei übereinander liegende Schubladen, dazwischen ist eine deutlich breitere Schublade angeordnet. Hinter allen fünf Schubladen befinden sich je eine geheime Schublade. Dadurch wird dieser Schreibtisch zu einem wahren Raumwunder. In die Schreibplatte ist eine dunkelbraune Ledereinlage eingelassen. Dahinter erhebt sich ein Aufsatz, der mit einer umlaufenden Galerie abschließt. Ein großes Ablagefach mit einer verspiegelten Rückwand wird von je zwei übereinander liegenden Schubladen flankiert. Darüber befinden sich drei Ablagefächer nebeneinander, wovon das mittlere Fach auch noch verspiegelt ist (ein durchlaufender Spiegel). Alle Sichtflächen sind mit gespiegeltem Nussbaumfurnier gestaltet. Die Schubladen des Schreibtisches sind mit Messingeinsteckschlössern ausgestattet. Diese sind original zugehörig und funktionstüchtig. 3 Schlüssel sind vorhanden und es lassen sich alle Schubladen verschließen. Die ebenfalls original zugehörigen Lederbeschläge sind stil- und zeittypisch. Es handelt sich um einen sehr geräumigen, großzügigen und qualitätsvoll gefertigten Schreibtisch, an dem es sich gut sitzen lässt. Die Beinfreiheit beträgt in der Höhe 60 cm und in der Breite 59 cm und ist somit auch für breite (Büro-)Stühle geeignet.

4.500,00 €

Biedermeier Zylinderbüro aus Kirschbaum
Biedermeier Zylinderbüro aus Kirschbaum
Biedermeier Zylinderbüro aus Kirschbaum, restauriert und mit Schellack poliert, Thüringen um 1825/30. Dieses Zylinderbüro ist mit einem Kommodenunterbau, Schreibteil und Aufsatz dreiteilig aufgebaut und lässt sich entsprechend zerlegen. Das Kirschbaum Sägefurnier ist an allen drei Sichtseiten mehrfach gespiegelt auf die Flächen aufgelegt und läuft auch über die schlichten Zierleisten. Der Kommodenunterbau ist mit drei Schubladen ausgestattet und steht auf leicht ausgestellten Füßen. Die Schubladenvorderstücke sind mittig durch eingelegte Schlüsselbuchsen in Form von Wappen aus Elfenbein oder Bein verziert. Diese finden sich am Viertelzylinder des Schreibteils und an den Türen von dem Aufsatz wieder. Als Handhaben dienen kleine, optisch zurückhaltende Knöpfe aus Messing. Der Viertelzylinder von dem Zylinderbüro wird an zwei kleinen Knöpfen geöffnet und gleitet beim nach oben ziehen hinten in den Korpus. In dem Innenraum verbirgt sich eine weit herausziehbare Schreibplatte, welche auch mit Kirschbaum Sägefurnier belegt ist und sich an zwei kleinen Knöpfen herausziehen lässt. Der Innenraum des Schreibteils zeigt mittig einen freien Stauraum, welcher an der Front durch einen Korbbogen begrenzt wird. Der "Schlussstein" am höchsten Punkt des Bogens ist wohl ebenfalls aus Elfenbein oder Bein. Seitlich von dem Stauraum sind jeweils drei übereinander angeordnete Schubladen, welche ebenfalls mit Kirschbaum furniert sind. Auf der Rückseite von 2 Schubladen sind Stempel und verschiedene Notizen zu sehen, wie "Güterschatzer Rieth Thüringen" und auch eine Jahreszahl "1831", die das Herstellungsjahr sein könnte. Der Aufsatz über dem Schreibteil ist mit zwei Türen ausgestattet, die sich über 180° öffnen lassen. Die linke Tür wird durch einen geschmiedeten Riegel verschlossen, die rechte Tür durch ein Schloss. Der obere Abschluss wird durch eine Arkadenreihe mit Spitzbögen in Form einer Balustrade gebildet. Dieses Zylinderbüro besticht durch das sehr sorgfältig ausgewählte und bis heute gut erhaltene Kirschbaum Sägefurnier. Zudem ist die Form sehr elegant und klassisch gehalten.Ein wunderbares Zylinderbüro mit einem sehr schönen Furnierbild, einem flüssig laufenden Zylinder und einer stabilen Schreibfläche. 

5.400,00 €

Biedermeiermöbel – zeitlose Eleganz und bürgerliche Wohnkultur

Biedermeiermöbel stehen für eine der prägendsten Epochen der europäischen Möbelgeschichte. Wenn Sie klassische Biedermeier Möbel kaufen, entscheiden Sie sich für stilvolle Antiquitäten aus der Zeit zwischen 1815 und 1830 – einer Epoche, die für klare Formen, hohe Funktionalität und eine außergewöhnliche handwerkliche Qualität bekannt ist. Der Biedermeierstil ging bis 1848, wobei nach 1830 die Formen immer verspielter wurden

In unserem Antiquitäten Online-Shop finden Sie eine exklusive Auswahl originaler Möbelstücke. Einen umfassenden Überblick über unseren Antiquitätenhandel erhalten Sie in der Kategorie Antikmöbel & antike Möbel.

Die Epoche des Biedermeier – Stil, Herkunft und Bedeutung

Die Biedermeierzeit entstand nach dem Wiener Kongress und ist eng mit dem aufstrebenden Bürgertum verbunden. Im Gegensatz zu früheren, repräsentativen Stilrichtungen wie dem Barock oder Empire rückte nun das private Wohnumfeld in den Mittelpunkt.

Biedermeier Möbel zeichnen sich durch eine bewusste Reduktion aus: Klare Linien, harmonische Proportionen und die natürliche Schönheit des Holzes stehen im Vordergrund. Diese gestalterische Zurückhaltung macht Biedermeiermöbel bis heute besonders zeitlos und vielseitig kombinierbar.

Typische Merkmale originaler Biedermeiermöbel

Wenn Sie originale Biedermeiermöbel kaufen möchten, lohnt sich ein genauer Blick auf die handwerklichen Details:

  • Reduzierte Formensprache: Klare Linien ohne übermäßige Verzierung
  • Edle Holzarten: Vor allem Nussbaum, Kirschbaum und Mahagoni mit lebendiger Maserung
  • Feine Furnierbilder: Spiegelnde Flächen und symmetrische Holzzeichnungen
  • Hochwertige Konstruktion: Traditionelle Holzverbindungen
  • Zurückhaltende Eleganz: Minimaler Einsatz von Intarsien oder Schnitzereien

Anders als bei opulenten Stilen steht hier nicht der Prunk, sondern die Qualität des Materials und die handwerkliche Präzision im Fokus. Genau diese Eigenschaften machen Biedermeier Möbel heute so begehrt.

Biedermeiermöbel kaufen – Vielfalt an originalen Möbelstücken

In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl an Biedermeiermöbeln in unterschiedlichen Ausführungen und Größen. Besonders beliebt sind:

Jedes Möbelstück ist ein Unikat und überzeugt durch seine individuelle Ausstrahlung. Ob als stilprägendes Einzelstück oder als Teil eines harmonischen Gesamtkonzepts – Biedermeiermöbel lassen sich vielseitig einsetzen.

Restaurierung und Zustand von Biedermeier Möbeln

Die fachgerechte Restaurierung von Biedermeiermöbeln erfordert ein hohes Maß an Erfahrung und handwerklichem Können. Ziel ist es, die originale Substanz zu bewahren und gleichzeitig die Alltagstauglichkeit sicherzustellen.

Restaurierte Möbelstücke überzeugen durch ihre hochwertige Oberfläche – häufig in traditioneller Schellackpolitur ausgeführt – sowie durch ihre einwandfreie Funktion. Unrestaurierte Möbel bieten hingegen die Möglichkeit, den ursprünglichen Zustand zu erhalten oder individuell aufarbeiten zu lassen.

Warum Biedermeiermöbel heute besonders gefragt sind

Biedermeiermöbel erleben seit einigen Jahren eine steigende Nachfrage. Gründe dafür sind:

  • Zeitloses, reduziertes Design
  • Nachhaltigkeit durch langlebige Materialien
  • Einzigartigkeit jedes Möbelstücks
  • Hohe handwerkliche Qualität

Wenn Sie Biedermeier Möbel kaufen, investieren Sie in Antiquitäten, die Generationen überdauern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Biedermeiermöbeln

Was sind Biedermeiermöbel?

Biedermeiermöbel sind Möbelstücke aus der Zeit von etwa 1815 bis 1830, die sich durch schlichte Eleganz, klare Formen und hochwertige Materialien auszeichnen.

Woran erkenne ich originale Biedermeier Möbel?

Typisch sind große Holzflächen mit schönen Furnierbildern, symmetrisch gespiegelte Holzmaserungen, traditionelle Holzverbindungen und eine natürliche Patina.

Sind Biedermeiermöbel alltagstauglich?

Ja, fachgerecht restaurierte Möbel sind stabil und können problemlos im Alltag genutzt werden.

Warum sind Biedermeiermöbel so beliebt?

Sie vereinen zeitloses Design mit hoher handwerklicher Qualität und nachhaltigen Materialien.