Antiquitätenhandel am Bodensee

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Louis Seize Möbel


Louis Seize Kommode mit feiner Marketerie
Louis Seize Kommode mit feiner Marketerie
Louis Seize Kommode aus Kirschbaum mit feiner Marketerie aus verschiedenen Edelhölzern, Österreich um 1780. Diese Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.Der Korpus steht auf 4 hochgedrechselten Füßen und ist mit drei Schubladen ausgestattet. Bei dem Grundfurnier handelt es sich um dickes Kirschbaum-Sägefurnier, welches auf Nadelholz aufgelegt ist. Die Schubladenfronten zieren jeweils drei liegend rechteckige Felder, die alle von Bandintarsien aus Zwetschge begrenzt sind und in den Zwickeln verzierte Ahornquadrate aufweisen. Hier bestehen die Felder aus senkrecht eingelegten, schmalen Streifen aus Ahorn, Zwetschge, Eiche, Esche und Eibe. Die Ahornstreifen werden von eingravierten Ornamenten geschmückt, die der Kommode eine zusätzliche Eleganz verleihen. Die Quadrate aus Ahorn zeigen eine vereinfachte Form der Blume des Lebens und sind 52 Mal auf der gesamten Kommode graviert vorzufinden. Während an den Seitenteilen und auf der Platte das Kirschbaumfurnier im 90° Winkel zu den Feldern verlegt ist, wurde für die Schubladenfronten ein Winkel von 45° gewählt. Die Traverse sind mit einer Bandintarsie aus stehend verlegten Streifen aus Eibe, Zwetschge, Eiche, Esche und Ahorn verziert. Die Korpusabschrägungen, die den Übergang von der Front zu den Seitenteilen der Kommode bilden, werden durch ein gespiegeltes, fischrätartig gelegtes Furnierbild aus schmalen Edelholzstreifen gebildet. Hier wurden wieder die gleichen Holzarten verwendet wie auf den Schubladen und den Traversen. Das Sockel- und Plattenprofil aus Kirschbaum ist mit seinen Kehlungen noch ganz in der barocken Formensprache gestaltet und am Übergang von der Front zu den Seitenteilen gerundet. Die geprägten Messing-Handhaben und Schlüsselschilder weisen Blatt- und Blütenornamentik auf, sind stilistisch einwandfrei passend, aber nicht original zugehörig. Die drei Kastenschlösser sind original zugehörig. Ein Schlüssel ist vorhanden, der alle drei Schlösser verschließen lässt. Auf der Deckplatte sehen wir zwei große und auf den Seitenteilen jeweils ein großes Feld mit Kreuzfuge. Diese sind von Bandintarsien aus Zwetschge begrenzt, die Kreuzfugen durch eine Zwetschgenbandintarsie betont. In den Zwickeln und im Zentrum der großen Felder sind  wieder die gravierten Ahornquadrate mit der Blume des Lebens zu sehen. Die gleiche Dekoration wie auf der Platte findet sich an den Seiten wieder.  Es handelt sich um eine sehr authentische, absolut sammelwürdige, frühe Louis Seize Kommode mit einem sehr angenehmen Kirschbaumfarbton. Sowohl das sehr starke Sägefurnier, wie auch die noch stumpf mit Holznägeln befestigten Schubladenböden sprechen für eine frühe Entstehungszeit. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Die Kommode stammt aus Österreich und dort wird der Stil als Josefinisch bezeichnet.

8.500,00 €

Louis Seize Schrank aus Kirsche mit Intarsien
Louis Seize Schrank aus Kirsche mit Intarsien
Eleganter und qualitätsvoller Louis Seize Schrank aus Kirschbaum mit feinen Intarsien, restauriert und mit Schellack poliert, gefertigt in der Zeit um 1800. Der Schrank steht auf ausgestellten Füßen, zeigt abgeschrägte Korpuskanten und ein geschweift abgesetztes Kranzgesims, wie es bei Empire-Möbeln häufiger zu sehen ist. Die Türen folgen im oberen Bereich der Schweifung des Kranzgesims. Das Mittelbrett zwischen den Türen ist an der linken Türe befestigt. Er ist komplett zerlegbar und wird mit Keilen verbunden. Die Türen sind mit Fitschenbändern angeschlagen und lassen sich um 180° öffnen. Die Inneneinteilung ist bis auf die drei Einlegeböden auf der linken Seite original zugehörig. Es sind Fachböden, Schubladen und 2 Geheimfächer vorhanden. Die Schubladenfronten sind aus Kirschbaum gefertigt und mit Intarsienbändern geschmückt, wie es auch außen zu sehen ist. Sehr schön sind auch die Vorderkanten der originalen Inneneinteilung. Diese sind aus Kirschbaum und geben dem Innenleben einen noch eleganteren Charakter. In der linken Schrankhälfte sind links und rechts originale Kleiderhaken befestigt, die genutzt werden können, wenn man die linken Böden herausnimmt. Die linke Türe verschließt beim Zudrücken automatisch durch einen Schnappriegel. Der Innenraum wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack mattiert.  Massives Kirschbaumholz wurde für die Füße, die Profile, die Türrahmungen und die Schubladenfronten verwendet. Die restlichen Flächen aus Kirschbaum sind mit Sägefurnier belegt. Die Füllungen in den Türen zeigen gespiegeltes Nussbaum-Sägefurnier und werden von schmalen Bandintarsien aus Ahorn und Ebenholz gerahmt. Darauf folgt eine weitere Rahmung aus diagonal aufgelegtem Nussbaumfurnier mit Ebenholz und Ahorn in den Zwickeln sowie feine Bandintarsien, die den gesamten Bereich umrahmen. Auf dem Sockel- und Kranzelement wie auch auf der Schlagleiste sind weitere Intarsienfelder zu sehen, die mit Maserknollenfurnier eingelegt sind und von Bandintarsien gerahmt werden. Die abgeschrägten Korpuskanten zeigen Felder in Fischgrätdekor aus Nussbaum-Sägefurnier und Bandintarsien sowie oben und unten Akzente mit Maserknollenfurnier. Auf den Seiten sehen wir eine Rahmung aus Kirschbaum-Sägefurnier und intarsierte Scheinfüllungen mit Nussbaumfurnier und Intarsienbändern. Es handelt sich um einen wirklich solide gefertigten Schrank aus der Zeit um 1800, mit einer hervorragenden Holzsubstanz. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

15.800,00 €

Bodenseeschrank mit Schnitzereien und Intarsien
Bodenseeschrank mit Schnitzereien und Intarsien
Der angegebene Preis beinhaltet die Restaurierungskosten.Leicht gebauchter Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit ungewöhnlich reichhaltigen Intarsien und Schnitzereien. Dieser außergewöhnliche, um 1800 gefertigte Louise Seize Kirschbaumschrank ist charakteristisch für die Region Weiler, östlich von Lindau. Der geschweifte und seitlich abgeschrägte Korpus wird nach der Restaurierung vermutlich auf fünf Spitzkantfüßen stehen. Die abgeschrägten Seiten sind mit durchgehenden, doppelt abgeplatteten Scheinfüllungen versehen, die von einem umlaufenden Perlstab begrenzt werden. Darüber befindet sich jeweils ein Zierprofil. Zwischen diesem und dem, mit sowohl einem Perl-, wie auch einem Flechtband beschnitzten Kranzprofil befindet sich eine liegend rechteckige Parkettintarsie mit umlaufender Bandintarsie. Das Mittelbrett ziert ein senkrechtes Flechtband. Aus dessen natürlichen Vertiefungen erheben sich kräftig geschnitzte Blüten. Darüber, direkt unterhalb des Kranzprofils, sehen wir ein quadratisches Intarsienbild in Form von einem Fachwerk. Dieses wird von Feldern aus Bandintarsien, die in die geschwungenen Querfriese eingelegt wurden horizontal flankiert. Unter dem senkrechten, geflochtenem Band, direkt über der kräftig profilierten Sockelleiste, ist eine Stabintarsie sichtbar. Die Türen sind mit Messing-Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sich die Türen um fast 180° schwenken. Im Zentrum der Türen befindet sich eine liegend ovale Scheinfüllung mit intarsiertem Blumenbukett und Louis Seize Schleife. Den umlaufenden Profilrahmen ziert ein Perlstab. Außen schließt sich horizontal beidseitig ein geschnitztes Muschelornament an. Die ovale Scheinfüllung wird vertikal von barock ausgeformten, doppelt abgeplatteten Füllungen flankiert. Die umlaufenden Profile bilden die Konturen der Füllungen nach. In den Zwickeln zwischen dem Perlstab, der alle drei Füllungen umschließt und den einzelnen Füllungen sind unterschiedliche hexagonale Sterne intarsiert. Im obersten Zwickel befindet sich eine eingelegte Rose mit Stiel. Auf den Überplattungen der Türrahmen sehen wir quadratische Felder, die eine zentrale Blüte zeigen. In den Seitenteilen des Schranks befinden sich je zwei hochrechteckige, doppelt abgeplattete Füllungen. Deren Zwickel schmücken geschnitzte Blüten. Der Schrank ist mittig teilbar und wird dadurch auch als Spaltschrank bezeichnet. Die rechte Schrankhälfte ist mit einem eingezinkten Stellbrett versehen. Wegen der geringen Innentiefe werden wir den Bodenseeschrank mit Fachböden ausstatten. Für die Intarsien wurden unter anderem Ebenholz, Ahorn, Amaranth und grün gefärbte Pappel verwendet. Zusätzlich wurden die Intarsien teilweise brandschattiert.Dieser Bodenseeschrank befindet sich derzeit noch in einem unrestaurierten Zustand. 

18.500,00 €

Eiche Louis Seize Schrank mit Intarsien
Eiche Louis Seize Schrank mit Intarsien
Der Kaufpreis beinhaltet die Restaurierungskosten inkl. Inneneinteilung nach Kundenwunsch. Eiche Louis Seize Schrank mit Intarsien, aus der Zeit um 1800. Dieser Schrank ist mit den breit abgeschrägten Vorderkanten und den üppigen Profilen im spätbarocken Stil gefertigt. Die Intarsien und Kanneluren zeigen bereits den nachfolgenden Louis Seize Stil. Der Korpus ist in der Mitte teilbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Die Türen sind mit Fitschenbändern angeschlagen und lassen sich um 180° öffnen. Innen befindet sich ein Einlegeboden mit Kleiderstange. Mit einer Innentiefe von 51,5 cm ist der Schrank ideal für Kleiderbügel geeignet. Schloss und Beschläge sind sekundär, werden aber im Zuge einer Restaurierung durch alte Originale ausgetauscht. Die Füllungen zeigen intarsierte Vasen aus Zwetschge und Ahorn. Der Schrank ist zusätzlich mit 6 Faltsternen intarsiert. Nach der Restaurierung kommen die Farben der Intarsien noch besser zur Geltung.  Ein gut erhaltener Schrank aus der Zeit um 1800 mit schönen Proportionen. Nicht zu groß, nicht zu klein und trotzdem für Kleiderbügel geeignet. Gerne gehen wir bei der Restaurierung auf Ihre Wünsche ein. 

6.800,00 €

Louis Seize Spiegel um 1800
Louis Seize Spiegel um 1800
Beschnitzter Louis Seize Spiegel aus Holz, goldfarben gefasst, Schweden um 1800. Filigraner, hochrechteckiger Spiegelrahmen aus Holz, leicht profiliert und im oberen Bereich verkröpft. Die Bekrönung wird durch eine Vase gebildet, durch deren Henkel optisch Festons durchgelegt sind. Zu den Seiten schwingen diese nach außen und treten unter dem verkröpften Rahmen hervor. Der untere Abschluss wird durch zwei kurze Zöpfe gebildet. Das Spiegelglas ist alt, jedoch sekundär. Leichte blinde Stellen sind vorhanden, die den Gesamteindruck aber nicht stören.  Dieser Louis Seize Spiegel befindet sich in einem wohnfertigen Zustand mit einer schönen Patinaoberfläche. Rückseitig ist eine Metallöse angebracht, die als Halterung dient.  Die sichtbare Spiegelfläche beträgt 60,5 x 32 cm.

890,00 €

Louis Seize Kommode aus Nussbaum
Louis Seize Kommode aus Nussbaum
Louis Seize Kommode aus Nussbaum, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1800. Diese Louis Seize Kommode ist mit drei Schubladen ausgestattet und wurde auf den Flächen mit dickem Sägefurnier aus Nussbaumholz belegt. Auf den Seiten ist ein gespiegeltes Furnierbild ausgelegt, welches durch eine breite, querfurnierte Rahmung begrenzt wird. Auf der Kommodenplatte ist das Feld mehrfach gespiegelt und wird ebenfalls von quer aufgelegtem Nussbaumfurnier gerahmt. Die drei Schubladen zeigen jeweils drei Felder, welche wiederum mit jeweils acht dekorativ eingelegten Feldern enthalten und von schmalen Rahmungen begrenzt werden. Die Holzsubstanz ist allgemein gut, bis auf einen großen Furnierflicken in der linken Kommodenseite, den wir im Zuge einer Restaurierung etwas retuschieren würden. Die Beschläge sind nicht mehr vorhanden, können aber ersetzt werden. Alle drei Schlösser sind original zugehörig, ebenso die vier Füße. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand.  Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.800,00 €

Louis Seize Stuhl aus Kirschbaum von 1790
Louis Seize Stuhl aus Kirschbaum von 1790
Eleganter Louis Seize Stuhl aus Kirschbaum, unrestaurierter Zustand, süddeutsch von 1790. Der Louis Seize Stuhl steht auf vier gedrechselten Beinen, die sich nach unten verjüngen und mit Kanneluren beschnitzt sind. Die Beine gehen in einem Stück in die Zarge über, in der diese als Eckstück eingearbeitet sind. Die Zargen sind rundum profiliert und mit Zahnschnitt beschnitzt. Der Rahmen der Rückenlehne ist nach oben hin bogenförmig ausgearbeitet und zeigt profilierte Rahmenflächen. Von dem unteren Querfries der Rückenlehne geht eine beschnitzte Zunge nach oben, die sich fächerförmig ausbreitet. Weitere Maße: Sitzbreite 46 cm, Sitztiefe 36,5 cm, Sitzhöhe nach Restaurierung ca. 46/47 cm. Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten inkl. Schellackpolitur (matt oder glänzend nach Kundenwunsch) und Neupolsterung.

Preis auf Anfrage

Louis Seize Polstersitzbank Eiche um 1800
Louis Seize Polstersitzbank Eiche um 1800
Die hier angebotene Louis Seize Sitzbank aus Eiche wurde um 1800 gefertigt. Sie steht auf 7 Beinen, ihre vorderen äußeren Stollen sind Teil der nach hinten hochschwingenden Seitenwände. Die hinteren äußeren Stollen sind gleichzeitig Teil der durch ein kanneliertes Mittelstück zweigeteilten Rückenlehne. Deren Bekrönung ist ein Kreissegment aus Blattwerk. Die Louis Seize Sitzbank ist rundum mit klassizistischen Ornamentbändern und Kanneluren beschnitzt. Der Gesamteindruck des Polsterbezugs ist gut, weist aber einige kleine Flecken auf. Die qualitätsvolle Polsterung ist ca. 20 Jahre alt. Die Rückseite der Polsterbank ist mit schwarzem Stoff bezogen. Bei einer früheren Überarbeitung der Bank wurden die leicht geschweiften Querhölzer der Armlehnen erneuert. Die Bekrönung der Rückenlehne ist vermutlich nicht original zugehörig. Der linke von den beiden Mittelfüßen ist leicht locker, er kann auf Wunsch stabilisiert werden. Diese Louis Seize Sitzbank macht einen insgesamt guten Eindruck und kann bei nicht allzu peniblen Ansprüchen ohne Weiteres verwendet werden. Zusätzliche Maße: Sitzbreite: 169,5 cm, Sitztiefe: 65 cm, Sitzhöhe: 45 cm  

1.100,00 €

Louis Seize Ohrenbackensessel mit Mechanik
Louis Seize Ohrenbackensessel mit Mechanik
Eleganter Louis Seize Ohrenbackensessel aus Eiche mit Mechanik und Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, von ca. 1800. Dieser elegante Louis Seize Ohrenbackensessel steht vorne auf spitzkantigen, kannelierten und geschuppten Beinen. Die aus Buche gefertigten Armlehnen enden in geschnitzten Voluten, die als Handknäufe fungieren. Die am oberen Abschluss geschweifte Rückenlehne zeigt gegeneinander gestellte Voluten. Beidseitig angebrachte, elegant geschmiedete Eisenbeschläge ermöglichen das stufenweise Verstellen der Rückenlehne. Die Zarge ist dreiseitig mit einem Schuppenband verziert. Zusätzliche Maßangaben: Sitzhöhe:46 cm, Sitztiefe: 49 cm Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten.Gerne beziehen wir den Ohrenbackensessel nach einer Komplettrestaurierung und Neupolsterung mit einem Bezugsstoff Ihrer Wahl.  

Preis auf Anfrage

Intarsierte Louis Seize Kommode
Intarsierte Louis Seize Kommode
Leicht gebauchte, intarsierte Louis Seize Kommode aus Süddeutschland um 1770. Diese süddeutsche Louis Seize Nussbaum Kommode steht auf vier gedrechselten und geschnitzten Eichefüssen. Der dreischübige Korpus ist leicht gebaucht. Dies ist noch der Einfluss des vorhergehenden Barockstils. Die aufschlagenden Schubladen zeigen jeweils ein kleines zentrales Feld, welches mit den Schlüsselbeschlägen verziert sind. Zu beiden Seiten sind dunkle Nussbaumfelder zu sehen, deren Furnierbild untereinander und mit denen auf den anderen Schüben gespiegelt ist. Die Seitenteile schmückt je ein Feld mit gespiegeltem, dunklem Nussbaum. Auf der Deckplatte sind zwei derartige Felder zu sehen. Sämtliche Felder sind mit einem Band aus Wengenholz begrenzt. In den Zwickeln finden sich vierblättrige Blüten aus Zwetschgenholz, die in Buchsbaum eingelassen sind. Die drei Schlösser, die Schlüsselschilder und Handhaben sind original zugehörig. Literaturnachweis: Möbel des Klassizismus, Louis XVI und Empire Wolfgang Eller ISBN: 3-89441-516-9 Seite 118, Abbildung 31 Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

2.900,00 €

Louis Seize Standuhr intarsiert, Kirschbaum, um 1800
Louis Seize Standuhr intarsiert, Kirschbaum, um 1800
Die flämische Standuhr steht auf vierkantigen, quer kannelierten und sich nach unten hin verjüngenden Füßen, die in ihrer Verlängerung Teil der Rahmen- und Füllungskonstruktionen des Sockels sind. Dessen Füllungen in den Seiten und der Front sind abgeplattet. Die unteren Friese des Sockels sind in barocker Formgebung ausgeschweift. Ein intarsiertes Sonnenmotiv mit Strahlenkranz aus Ebenholz und Bein ziert die vordere Füllung. Der Pendelkasten ist deutlich weniger tief und breit. Er ist mit einem stark profilierten Sockel- und Kranzprofil ausgestattet. Die aufschlagende Tür ist mit Messing Fitschenbändern angeschlagen. Der Rahmen ist innen und außen profiliert. Der obere Abschluss ist leicht ausgeschweift. Ein Drehknopf aus Messing mit gesägter und durchbrochener Grundplatte ist in der Formensprache des Barock gestaltet. Eine hochformatige Raute, in deren Zentrum sich das Sonnenmotiv wiederholt, ist in die Türfüllung eingelegt worden. Auch hier fand Ebenholz und Bein Verwendung. Die aufschlagende, verglaste Tür ist mit einem umlaufenden Band aus den gleichen Materialien eingelegt und schließt mit einem Bogen ab. Ein stark profiliertes und in gleicher Form geschweiftes Kranzprofil schmückt den Kopf. Das Messingschild weist in den Zwickeln gegossene Putti, die von Blattwerk umrankt werden, auf. Zwei geflügelte Putti, die eine Krone halten, bilden die Bekrönung. Der Messingziffernring ist mit römischen Zahlen für die Stundenangaben und mit arabischen für die Minutenangaben versehen. Unter der 12 befindet sich ein etwas tiefer liegendes, kleines Ziffernblatt, das die Sekunden an zeigt. Die drei Zeiger sind in barocker Formgebung ausgesägt. Ein kleines Fenster dient der Datumsanzeige. Das originale Messingwerk ist mit einem Doppelschlag auf die Glocke ausgestattet. Das Werk schlägt zur vollen und zur halben Stunde. Das Werk ist gangbar, wurde aber nicht auf Genauigkeit geprüft. Diese Louis Seize Standuhr befindet sich in einem unrestaurierten, authentischen Originalzustand mit schöner Patinaoberfläche. Auf den Holzflächen sind die welligen Schrubbhobelspuren noch gut sichtbar.

3.900,00 €

Louis Seize Halbschrank aus Eiche
Louis Seize Halbschrank aus Eiche
Louis Seize Halbschrank aus Eiche, mit Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1800. Der Korpus zeigt abgeschrägte Vorderkanten und ist mit zwei Türen ausgestattet. Die Türen sind mit Fitschenbändern aus Eisen angeschlagen und lassen sich um ca. 180° öffnen. Das Schloss und der Schlüssel an der rechten Türe sind funktionstüchtig. Zum Öffnen der linken Tür muss eine geschmiedete Schnappfeder aus Metall leicht angehoben werden, die unter dem oberen Einlegeboden befestigt ist. Beim Zudrücken verriegelt diese Türe automatisch mit dieser Schnappfeder. Innen befinden sich zwei fest eingebaute Einlegeböden. Schloss, Schlüssel, Beschläge und Schnappfeder sind original zugehörig zu diesem Möbel. Die Türen sind in Rahmenbauweise gefertigt und jeweils mit doppelt abgeplatteten Füllungen ausgestattet. Die Füllungen werden von Profilierungen gerahmt und sind in den Ecken mit kleinen Bossen geschmückt. Die Stark profilierte Schlagleiste an der rechten Türe ist mit einem Schuppenband beschnitzt. Auf den abgeschrägten Vorderkanten sehen wir im oberen Bereich geschnitzte Festons, die aufgeleimt sind. Darunter ist ein Münzband mit einem Rahmen eingeschnitzt. Zustand: Dieser Louis Seize Halbschrank befindet sich in einem unrestaurierten, aber benutzbaren und funktionstüchtigen Zustand. Alters- und Gebrauchsspuren sind vorhanden. Die Profilleisten haben teilweise etwas Luft zum Korpus, sind aber durch die Holznägel noch relativ stabil. Die rechte Tür mit dem Schloss muss beim Zuschwenken etwas angehoben werden. Auf der Rückseite sind im oberen Bereich geschmiedete Scharniere zu sehen. Dies deutet darauf hin, dass der Deckel ursprünglich vermutlich geöffnet werden konnte. Wie die ursprüngliche Funktionalität wirklich war, lässt sich schwer rekonstruieren. Mit einer Breite von 130,5 cm und einer geringen Tiefe von 41 cm eignet sich dieser Halbschrank ideal als Sideboard an einer Wand, z.B. als Fernsehunterschrank. Weitere Maße: Die fest eingebauten Einlegeböden haben folgende Höhen: Oben: 31 cm, Einstiegshöhe 19,5 cm (durch oberes Querfries) Mitte: 24,5 cm Unten: 24,5 cm, Einstiegshöhe 22,5 cm. Die Gesamttiefe bei geöffneten Türen beträgt 89 cm. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.190,00 €

Louis Seize Tabernakelsekretär
Louis Seize Tabernakelsekretär
Dieser Louis Seize Tabernakel Sekretär ist gegliedert mit einer dreischübigen Kommode und einem Tabernakelaufsatz. Die Kommode steht auf fünf gedrechselten und kannelierten Füßen, deren einschlagende Schubladenfronten jeweils durch drei Scheinfüllungen aus geschnitzten, geschuppten Bändern gegliedert werden. Diese Bänder werden in den Zwickeln und ober- und unterhalb der Louis Seize Zugbeschläge von geschnitzten Blüten unterbrochen. In den Seitenteilen der Kommode sind abgeplattete Füllungen, die rundum von Kanneluren gerahmt werden. In den Zwickeln der Rahmen sind ebenfalls geschnitzte Blüten zu sehen. Mit der profilierten Kommodenplatte ist ein Schrägklappenaufsatz fest verbunden. Von hinten wird der Tabernakelaufsatz mit den 16 kleinen Schubladen eingeschoben. Diese Schubladen sind in der gleichen Manier, aber etwas einfacher geschnitzt, als die Felder auf den Schubladenfronten der Kommode. An einen vergleichbar geschnitzten Rahmen ist die beschnitzte und verglaste Tabernakeltür mit Eisen Fitschenbändern angeschlagen. Dahinter befindet sich beidseitig ein kleines bewegliches Holzklötzchen, mit dem sich die kleinen Schubladen zentral verriegeln lassen. Oberhalb der Tabernakeltür verläuft ein Kranzprofil mit Zahnleiste. Darüber erhebt sich ein fest verbundenes Kästchen mit einer Glastür, welches von zwei geschweiften, mit einem Mäandermotiv beschnitzten Stellbrettern flankiert wird. Darüber sehen wir wiederum eine Zahnleiste als Abschluss. Hinter der oberen Glastür steht ein sogenannter Vorderzappler aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts, der nach Angabe des Vorbesitzers laut Überlieferung schon immer dort seinen Platz hatte. Es gibt ausgesprochen hochwertige und vornehme Möbel, in die schon bei der Herstellung in die Bekrönung eine Uhr eingebaut wurde. Vermutlich hatte sich dadurch jemand inspirieren lassen und das Möbel entsprechend anfertigen lassen. Dadurch ergäbe die obere Glastür einen Sinn. Sämtliche Knöpfe und Handhaben des Tabernakelsekretärs sind original zugehörig. An Letzteren ist die Vergoldung noch teilweise erhalten. Lediglich die Schlüsselschilder und die Schlösser der Kommode sind sekundär. Ansonsten handelt es sich um ein völlig authentisches Möbel aus der Zeit, in einem schönen, unrestaurierten Patinazustand. Der Vorderzappler ist aus dem 18. Jahrhundert. Das ganz im barocken Formengut verhaftete Gehäuse von ca. 1750 ist später maseriert worden. Die beiden seitlichen Sockelleisten und eine ehemalige Bekrönung aus Holz fehlt. Mit Letzterer hätte die Uhr nicht in den Aufsatz gepasst. Das Blechschild ist bemalt. Das Messing-Uhrwerk dürfte aus dem 1. Drittel des 18. Jahrhunderts sein und war ursprünglich in einem anderen Uhrengehäuse eingebaut. Es besitzt eine Spindelhemmung. Eine Weckfunktion wurde aus dem Werk entfernt. Das Werk ist gangbar, aber nicht auf die Laufgenauigkeit geprüft worden. Das Kuhschwanzpendel und die gesägten Zeiger sind aus Messing. Zusätzliche Maße: Schreibhöhe mit aufgeklappter Pultfläche 90 cm. Maße des Uhrengehäuses: Höhe 25 cm, Breite 17,5 cm, Tiefe 8,5 cm. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

5.450,00 €

Medaillon aus Linde, Louis Seize um 1790
Medaillon aus Linde, Louis Seize um 1790
Bei diesem außergewöhnlichen Wandschmuck handelt es sich um ein Medaillon im Stil Louis Seize um 1790 aus beschnitzter Linde. Es ist farblich gefasst und mit Blattgold teilvergoldet. Das Motiv zeigt zwei im Hochrelief geschnitzte musizierende Putti, wovon der Flöte spielende Putto auf einem grünen Bergmotiv sitzt. Ihm gegenüber hält der zweite Putto einen Reif mit 4 Glocken in die Höhe. Der Hintergrund des Motives ist in hellem Türkis gehalten. Die Breite des vergoldeten Rahmens beträgt 1,5 cm. Die Verzierung des Medaillons besteht aus reich beschnitzten Zöpfen mit stilisierten Lorbeerblättern. Den oberen Abschluss bildet ein ebenfalls vergoldetes und verknotetes Schleifenband, das im rechten unteren Bereich durch ein kleines Fehlstück einen Spalt aufweist. Auf der Rückseite sind 2 Ergänzungen erkennbar. Das Blattgold ist partiell leicht berieben und zeigt den darunter befindlichen Bolus. Die Vorbesitzerin hat das Medaillon vor etlichen Jahren restaurieren lassen. Weitere Maße: Medaillon inkl. ovalem Rahmen: Höhe 30 cm, Breite 23 cm

485,00 €

Bodenseeschrank mit Intarsien
Bodenseeschrank mit Intarsien
Es handelt sich hier um einen massiven Kirschbaum Bodenseeschrank mit feinen Intarsien und bauchigem Korpus von ca. 1810. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Der gebauchte und geschweifte Spaltschrank zeigt im Bereich der abgeschrägten Vorderkanten und des Mittelbretts verkröpfte Kranz- und Sockelprofile. Die aufschlagenden Türen sind mit Messingfitschenbändern angeschlagen und lassen sich dadurch um ca. 180° öffnen. Die Türen sind jeweils mit abgeplatteten Nussbaum Füllungen ausgestattet. Im Zentrum der Füllungen sehen wir jeweils ein Blumenarrangement in einem Gefäß, eingelegt aus brandschattiertem Ahorn und Buchsbaum. Die Füllungen sind durch einen Rahmen aus Bandintarsien in Ahorn und Buchsbaum gerahmt. In den Zwickeln finden sich kleine Quadrate mit Kreisornamentik. Das Mittelbrett schmückt eine Brettsäule. In deren Schaft ist auf halber Höhe ein quadratisches Holz eingearbeitet, in welches eine Blattkompostion aus brandschattiertem Ahorn eingelegt ist. Die abgeschrägten Vorderkanten zeigen je ein ähnlich verziertes Quadrat aus Ebenholz und Ahorn, das von 2 Feldern flankiert wird, die denen in den Türfüllungen entsprechen. Das untere linke Querfries lässt sich nach oben verschieben und öffnet den Raum zu einem Geheimfach. Die rechte Tür wird durch ein schweres, messsingbeschlagenes Schloss gesichert. Die linke Tür lässt sich durch einen Schnappmechanismus öffnen, den man betätigen kann, wenn man die rechte Tür geöffnet hat. Gerne können wir alternativ dazu in die linke Tür ein altes Eisenschloss aus unserem Fundus einbauen, um die Benutzung komfortabler zu gestalten. Die geprägten Messing Schlüsselschilder sind original zugehörig. Die Zierknöpfe sind sekundär und werden im Zuge der Restaurierung gegen passendere ausgetauscht. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

Preis auf Anfrage

Prunkkommode im Louis Seize Stil um 1900
Prunkkommode im Louis Seize Stil um 1900
Herrschaftliche Prunkkommode im Louis Seize Stil, Mahagoni massiv und furniert, mit reichhaltigen Bronzebeschlägen und Marmorplatte, Paris um 1900. Diese Kommode ist mit einer Breite von knapp 1,80 Metern ein sehr großes Präsentationsmöbel. Der Preis bezieht sich auf den unrestaurierten Zustand. Es handelt sich um ein authentisches Sammlerstück. Als Vorbild für diese Kommode diente ein königliches Kommodenpaar, welches von J. STÖCKL (Joseph Stöckel, Meister 1775) entworfen und von G. BENNEMANN (Guillaume Bennemann, Meister 1785) vollendet wurde. Im Jahre 1786 wurde das originale, reich verzierte Kommodenpaar in Marie Antoinette’s Spielsalon (Salon des Jeux) auf Schloss Fontainebleau geliefert. Diese breite Kommode steht auf hohen gedrechselten Füßen und zeigt gerundete Eckstollen. Die Front ist mit zwei Türen und darüberliegend drei Schubladen gestaltet. Die Kommodenplatte aus 2,7 cm starkem Cararra-Marmor ist überstehend und an den Außenkanten der Korpusform angepasst. Hinter den beiden Türen befinden sich 6 Schubladen, die an Fallringen herausgezogen werden können. Alle drei Sichtseiten sind üppig mit Bronzebeschlägen versehen und zeigen im Zentrum große Medaillons aus Bronze. Gerahmt werden alle drei Medaillons von einer runden Eierstab-Ornamentleiste. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

Preis auf Anfrage

Louis Seize Aufsatzsekretär
Louis Seize Aufsatzsekretär
Louis Seize Nussbaum Schrägklappensekretär mit Aufsatz, Frankreich um 1800. Dieser Aufsatzsekretär befindet sich in einem alt-restaurierten Zustand. Der strenge, geradlinige Sekretär steht auf kannelierten Spitzkantfüßen. Die Kanneluren setzen sich auf den Lisenen des Unter- und Oberteils fort und zieren in abgewandelter Form die Sockelleiste. Die drei einschlagenden Schubladen des Kommodenteils sind jeweils mit vertikal gelegtem Nussbaum-Sägefurnier geschmückt. Horizontal sehen wir eine doppelte Spiegelung des Holzbilds. Die Schubladenfronten werden von leicht vorstehenden, schmalen Profilen, den sogenannten Lippen, eingefasst. Im Inneren des Sekretärteils sehen wir mittig eine größere Schublade mit Inneneinteilung, deren Front aus massivem Nussbaum gefertigt ist. Die kleineren Schubladen, die links und rechts von ihr angeordnet sind, sind mit Sägefurnier belegt. Die solide Schreibklappe wird durch Scheren stabilisiert. Die Außenansicht der Klappe wie auch die, mit Messingfitschenbändern angeschlagenen, aufschlagenden Türen des Aufsatzes zeigen eine Rahmen- und Füllungskostruktion. Die Füllungen sind jeweils einfach abgeplattet und werden von Viertelstäben gerahmt. Schlanke, vertikal intarsierte Rauten aus Ebenholz dienen als Schlüsselbuchsen. Der Aufsatz dürfte der Aufbewahrung von Büchern gedient haben. Die darin liegenden Fachböden haben eine Tiefe von 27,5 cm. Im Unterteil fehlen 2 Schlösser und die Messing Zugbeschläge sind sekundär, allerdings relativ alt und stilistisch passend. Zwei kleine Schubladen des Sekretärteils haben sich nicht erhalten. Sie werden gegebenenfalls in unserer Restaurierungswerkstatt nachgebaut. Die zwei fehlenden Einlassschlösser in den großen Schubladen des Kommodenelements können auf Ihren Wunsch durch alte Schlösser aus unserem großen Fundus ersetzt werden. Bis auf die 5 Schubladen sind alle Sichtseiten des Schreibmöbels aus massivem, hellen Nussbaum. Der Schrägklappensekretär ist vom Vorbesitzer vor wenigen Jahren im restaurierten Zustand in Antiquitätenhandel gekauft worden. Der Zustand ist entsprechend gut. Es handelt sich um ein solides, unprezisöses Möbel aus der Zeit. Einige Innenflächen sind mit Stoff ausgeschlagen. Der Aufsatz ist abnehmbar, das Schreibelement und der Kommodenkorpus sind aus einem Stück gefertigt. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Weitere Maße: Tiefe mit geöffneter Klappe 99,5 cm, Schreibhöhe 81 cm.   Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

3.800,00 €

Schatulle mit Strohmarketerie
Schatulle mit Strohmarketerie
Schatulle mit Strohmarketerie, unrestaurierter Zustand, um 1800/1810. Es handelt sich um ein authentisches Sammlerstück. Der prismierte Korpus zeigt auf allen Sichtflächen ein Feld mit einem Blumen- und Blattbukett. Dies wird von zarten Blattranken umschlossen. Die abgeschrägten Vorderkanten sind mit fischgrätartig aufgelegem Stroh belegt. Auf der Front ist ein rautenförmiges Schlüsselschild aus Bein eingelegt. Die Lappenbänder und Schloss sind original zugehörig. Im Innenraum haben sich Reste von Stanniol (Zinnfolie) erhalten. Diese Beschichtung schützte den damals extrem teuren Tee vor dem Verderben. Das Stroh wurde vor der Verarbeitung teilweise durchgefärbt, anschließend aufgetrennt und mit der Innenseite nach unten aufgeleimt. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Stroh als Dekorationsmaterial Seit dem 17. Jahrhundert wurde Stroh anstelle von Furnier verwendet. Vor allem bei Kleinkunstobjekten wie z.B. Schatullen handelte es sich oft um Arbeiten von Seefahrern, Ordensleuten und Kriegsgefangenen. Sehr viele Kleinobjekte wurden in englischen Gefängnissen wie z.B. Dartmoor von Kriegsgefangenen aus den napoleanischen Kriegen gefertigt. Eine bekannte Werkstatt für Strohmarketerie ist die Firma Lübecker Hering-Werkstatt. Dort entwarf Carl Hinrich Hering Schatullen, Dosen, Bildtafeln und vieles mehr. In der heutigen Zeit hat sich die Künstlerin Lison de Caunes mit Stroharbeiten einen Namen gemacht. Für die Firma Davidoff entwarf die Künstlerin drei Editionen von Humidoren, die mit Stroh belegt wurden https://www.houseofgrauer.com/en/blog/2018/05/cave-de-paille-saison-i-ii-iii. Im Jahre 2015 wurde die erste Edition CAVE DE PAILLE SAISON I auf der Art Basel vorgestellt. Die Humidore wurden für 20.000 bis 21.500 CHF angeboten. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

490,00 €

Louis Seize Stühle aus Nussbaum
Louis Seize Stühle aus Nussbaum
Der Preis gilt pro Stuhl inkl. Restaurierungs- und PolsterarbeitenSatz von fünf Louis Seize Stühlen aus Nussbaum, mit Schnitzereien, Süddeutschland um 1800. Der Preis beinhaltet die Kosten einer fachgerechten Restaurierung inkl. neuer Polsterung. Die mehrfach abgesetzten Beine verlaufen konisch und sind mit Kanneluren beschnitzt. An den Eckverbindungen sind Quadrate mit je einer Rosette zu sehen. Die Zargen der Stühle sind rundum mit einer abgesetzten Kehle beschnitzt. Die Hinterbeine gehen in einem Stück in die leicht nach hinten gestellte Rückenlehne über. Diese zeigen einen mehrfach profilierten Rahmen mit drei vertikalen Streben, welche mit je einer Kannelur beschnitzt sind. Verkauft werden diese Stühle als Satz von 5 Stück, 4 Stück oder ein einzelner Stuhl. Diese Louis Seize Stühle befinden sich derzeit in einem unrestaurierten Zustand.Weiteres Maß: Sitzhöhe ca. 47 cm. Die Preise beinhalten die Restaurierungskosten inkl. Polsterarbeiten. Gerne verwenden wir einen Bezugsstoff Ihrer Wahl. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.450,00 €

Louis Seize Kommode von ca. 1800
Louis Seize Kommode von ca. 1800
Louis Seize Kommode aus Nussbaum, mit Mittelrisalit und Schnitzereien, von ca. 1800. Diese dreischübige Louis Seiz Kommode steht auf den originalen gedrehten und kannelierten Füßen. Die Flächen sind mit einer Marketerie aus Nussbaum Sägefurnier, Ahorn und Mooreiche belegt. Die Traverse, Lisenen und die Sockelleiste sind beschnitzt. Diese, wie auch die gerundete Plattenkante sind aus massivem Birnbaumholz. Die Flächen der Kommode sind mit Nussbaum Sägefurnier als Grundholz belegt. Auf den Schubladen sind jeweils drei Felder aus Mooreiche und Ahorn eingelegt. Die Kommodenseiten zeigen jeweils ein großes Feld in derselben Art, auf der Kommodenplatte sind zwei Felder eingelegt. Diese Louis Seize Kommode war vor der Restaurierung in einem guten Originalzustand. Die Restaurierung wurde äußerst schonend durchgeführt, ohne die Holzoberfläche zu schleifen. Dadurch sind gewisse Gebrauchsspuren im Furnier vorhanden. Die Füße, Beschläge und Schlösser sind original zugehörig zu dieser Kommode. Die drei Schlüssel wurden im Zuge der Restaurierung ergänzt. Als Oberflächenbehandlung haben wir eine matte Schellack-Pinselpolitur gewählt. Bei der Pinselpolitur sind leichte Pinselspuren sichtbar, dafür ist die Oberfläche nicht hochglänzend, sondern seidenmatt.

5.490,00 €

Louis Seize Kommode, Manufaktur Köster, Altona um 1790
Louis Seize Kommode, Manufaktur Köster, Altona um 1790
Louis Seize Kommode aus der Manufaktur Köster, Altona um 1790. Diese feine und zierliche Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand. Der glattwandige Korpus dieser zierlichen Kommode ist mit Mahagoni auf Fichte furniert. Er steht auf hohen, durchgehenden, sich nach unten verjüngenden Beinen. Deren Vorderkanten sind abgerundet und kanneliert. Die Schubladen sind komplett aus Eiche gefertigt. Deren Vorderstücke sind ebenfalls mit Mahagoni furniert und von einem Lippenrand umschlossen. An der Front sehen wir eine geschwungen ausgesägte Schürze. Diese ist mit einer vergoldeten Reliefschnitzerei, aus einer, in der Mitte kranzförmig gebundenen Girlande mit Schleifenband, verziert. Die geschwungenen Unterkanten der Seitenwände werden ebenfalls von vergoldeten Girlanden begleitet. Der profilierte, vergoldete Deckplattenrand zeigt ein graviertes Dekor aus stilisierten Akanthusblättern. Die Einlassschlösser sind original zugehörig. Ebenso die Handhaben und Schlüsselschilder, die aus gegossener und vergoldeter Bronze gefertigt sind. Diese Louis Seize Kommode wurde unter Erhalt der Patina restauriert. Die Vergoldung zeigt Abnutzungsspuren, die bewusst nicht neu vergoldet wurden. Das Mahagoniholz hat einen angenehmen rotbraunen Ton. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Der "Möbelpapst" Heinrich Kreisel bezeichnete diese Möbelgattung aus Altona "als eine der künstlerisch höchststehenden und originellsten Gruppen des deutschen Möbelhandwerks im 18. Jahrhundert". Auf der Rückwand ist ein Einlagerungsetikett der Firma Welti-Furrer angebracht; die seit ca. 175 Jahren bis zum heutigen Tag existiert und unter anderem im Bereich der Kunstlogistik tätig ist. Auf dem Etikett ist die folgende Beschriftung zu lesen: A. WELTI-FURRER AGName des Einlagerers ...1360...Einlagerung No. ... Literaturhinweise: Kratz, Annette-Isabell: Altonaer Möbel des Rokoko und Klassizismus. Tischlerhandwerk und "Mobilienfabrikation" im 18. und 19. Jahrhundert; Hamburg, 1988, Edmund J. Kratz & Co. Verlag; Abbildung auf vorderen Umschlagseite und den auf den Seiten 228 bis 230 abgebildeten Objekten.Kreisel/Himmelheber: Die Kunst des deutschen Möbels, Klassizismus Historismus Jugendstil. C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 1973. ISBN 3 406 03366 0. Abbildung Nr. 65, Text: Kommode Altona, um 1780/90 - Hamburg, Altonaer Museum  

8.450,00 €

Paar Stühle, Louis Seize um 1900
Paar Stühle, Louis Seize um 1900
Ein paar Louis Seize Stühle von ca. 1900, Buchenholz vergoldet, unrestaurierter Zustand. Alle vier Stuhlbeine sind nach unten konisch zulaufend gedrechselt und mit Kanneluren verziert. Die Stuhlzargen sind allseitig profiliert ausgearbeitet und an drei Seiten zusätzlich mit einem Ornamentstab beschnitzt, der ein Band zeigt, welches sich um einen Stab wickelt. Die vordere Zarge ist gebaucht ausgearbeitet. An den vorderen Ecken ist die Stuhlzarge mit Quadraten geschmückt, welche im Zentrum eine beschnitzte Blüte zeigen. An den hinteren Ecken sind Bossen in die Quadrate eingeschnitzt. Die hochrechteckige Rückenlehne zeigt an der Oberkante eine abgesetzte Schweifung, die am höchsten Punkt eine beschnitzte Bekrönung mit einer Schleife und Blättern endet. Die Sitzhöhe beträgt ca. 43 cm, die Sitztiefe 42cm. Laut des Vorbesitzers standen die Möbelstücke im rheinland-pfälzischen Schloss Ernich, welches von der Familie Guilleaume bewohnt wurde. Vergoldete Oberfläche Bei der vergoldeten Oberfläche handelt es sich um eine echte Blattvergoldung, die stark abgerieben ist und an einigen Stellen den rötlichen Grund, bzw. auch das Holz sichtbar macht. Zugehörige Sitzbank Die Sitzbank Artikel-Nr. 745 "Louis Seize Sitzbank von ca. 1900" ist zu den Stühlen zugehörig. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

790,00 €

Louis Seize Sitzbank von ca. 1900
Louis Seize Sitzbank von ca. 1900
Louis Seize Sitzbank mit Armlehnen, Buche massiv und vergoldet, aus der Zeit um 1900. Die Sitzbank steht auf sechs gedrechselten Beinen, die konisch zulaufen und mit Kanneluren verziert sind. Die Verbindungen von den Beinen zu der Zarge sind mit eingeschnitzten Quadraten dekoriert. An der Vorderseite der Sitzbank ist jedes Quadrat mit einer beschnitzten Blüte verziert, die Quadrate an den Hinterbeinen zeigen jeweils eine Bosse. Die Zarge der Sitzfläche und der Rahmen der Rückenlehne sind profiliert und mit einem Ornamentband geschmückt, welches um einen Stab gewunden ist. Die Rückenlehne ist an der Oberkante geschweift ausgearbeitet und zeigt mittig eine beschnitzte Bekrönung mit einer Schleife und Blattwerk. Laut des Vorbesitzers standen die Möbelstücke im rheinland-pfälzischen Schloss Ernich, welches von der Familie Guilleaume bewohnt wurde. Zustand und Oberfläche Die Sitzbank befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Die Oberfläche ist mit echtem Blattgold belegt, welches teilweise abgerieben ist. An vielen Stellen ist der rötliche Grund bzw. auch das Holz sichtbar. Zugehörige Stühle Das Stuhlpaar Artikel-Nr. 743 "Paar Stühle, Louis Seize um 1900" ist zugehörig. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

980,00 €

Louis Seize Schrägklappensekretär mit Aufsatz
Louis Seize Schrägklappensekretär mit Aufsatz
Louis Seize Schrägklappensekretär aus Kiefer, mit Aufsatz, aus der Zeit um 1800.Der Sekretär besitzt einen einfachen, geradlinigen Aufbau mit einer gerillten Oberfläche. Eine, im Stollenbau gefertigte, zweischübige Kommode, die auf Spitzkantfüßen steht, bildet die Basis. Die Seiten wurden mit einer quadratischen Füllung versehen. Darauf folgt ein gerader Profilrahmen, der leicht abgesetzt die Kommode an den Sichtseiten umläuft. Die Vorderkante ist herausziehbar und stützt die aufgeklappte Schreibplatte. Darüber folgt der Schreibaufsatz. Dieser besteht aus einem abgeschrägten Korpus mit einer Klappe. Dahinter befindet sich ein Eingericht, bestehend aus sechs Schubladen mit jeweils drei auf jeder Seite. Dazwischen befindet sich ein Ablagefach. Die Seiten wurden mit einer Scheinfüllung versehen. Auf den Korpus der Schreibklappe folgt der Aufsatz. Zwei aufschlagende Türen in Rahmenbauweise gestalten die Front. Jede Tür trägt eine abgeplattete, hochrechteckige Füllung. Die Seiten erhielten, wie der der Schreibaufsatz, eine Scheinfüllung. Hinter den Türen befinden sich drei Einlegeböden. Als oberen Abschluss erhielt der Schrägklappensekretär ein Kranzprofil, bestehend aus einer Profilfolge.

3.980,00 €