Vitrinen


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Verkauft / Sold
Spätbiedermeier Bücherschrank aus Nussbaum von 1835
Spätbiedermeier Bücherschrank aus Nussbaum von 1835
Spätbiedermeier Bücherschrank aus Nussbaum, restaurierter Zustand mit schellackpolierter Oberfläche, aus der Zeit um 1835. Dieser Bücherschrank ist mit zwei teilverglasten Türen ausgestattet, die mit elegant geschweiften Streben verziert sind. Der untere Bereich zeigt jeweils eine Füllung. Der Korpus steht vorne auf tonnenförmigen Säulen, die häufig bei Biedermeiermöbeln aus Mainz zu finden sind. Über Eck gestellte feine Säulen zeigen sehr deutlich den Einfluss des späten Biedermeiers. Die Korpusseiten sind mit Nussbaum gespiegelt furniert. Das Kranzprofil ist ungewöhnlich gestaltet und zeigt auf der Front eine Verkröpfung nach oben hin. Die obere Fläche des Bücherschranks ist auch mit Nussbaum furniert. Innen ist der Bücherschrank mit 4 Einlegeböden ausgestattet und wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack mattiert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

5.800,00 €

Verkauft / Sold
Biedermeier Vitrine aus Mahagoni, 85,5cm Breite
Biedermeier Vitrine aus Mahagoni, 85,5cm Breite
Qualitätsvolle Biedermeiervitrine aus Mahagoni, dreiseitig verglast und innen verspiegelt, Berlin um 1835. Diese Vitrine befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Vitrinen in diesen Maßen sind äußerst selten. Diese eintürige Vitrine steht auf Klotzfüßen und ist mit zwei Vollsäulen mit ionischen Kapitellen ausgestattet. Im Sockel und unter dem Kranzgesims ist jeweils eine Schublade vorhanden, im Kranz zusätzlich noch ein Geheimfach. In der Türe und den Seiten sind jeweils drei Verglasungen, darunter je eine Füllung. Innen befinden sich drei Ablageflächen und in der Rückwand je ein Spiegel. Durch die Spiegel werden ausgestellte Objekte noch schöner präsentiert.  Dieses Design und die Verarbeitung sind typisch für Biedermeiermöbel aus Berlin.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

4.800,00 €

Biedermeier Vitrine Entwurf Karl Friedrich Schinkel
Biedermeier Vitrine Entwurf Karl Friedrich Schinkel
Diese klassische Biedermeiervitrine ist nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841) gefertigt. Der dreiseitig verglaste Korpus ist mit einer Türe ausgestattet und wurde mit Mahagoni Sägefurnier und feinen Fadenintarsien aus Ahorn auf Nadelholz belegt. Sowohl die Seiten wie auch die Türe zeigen jeweils drei Verglasungen. Der Innenraum ist rückseitig je Etage mit zwei Spiegelgläsern in der Rückwand ausgestattet. In der oberen Etage ist eine geschweifte Ablage vorhanden, die auf gedrechselten Säulen steht. Die gesamte Frontansicht der Biedermeier Vitrine ist mit zwei parallel verlaufenden Fadenintarsien aus Ahorn eingelegt. Die Verglasungen sind von außen durch Mahagonileisten eingestabt, die nach außen hin einen feinen, leicht überstehenden Lippenrand bilden. Diese Biedermeiervitrine befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.  Eine sehr ähnliche Vitrine nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel steht in Schloss Köthen: https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=2816&navlang=de

7.800,00 €

Louis Majorelle Salonschrank mit Cloisonné Glas
Louis Majorelle Salonschrank mit Cloisonné Glas
Edler Jugendstil Salonschrank mit floralen Schnitzereien und feiner Cloisonné-Glasarbeit, Louis Majorelle zugeschrieben, Nancy um 1900-1907. Der Salonschrank besteht aus einem Rahmengestell aus Amerikanischen Kirschbaum, in dessen Zentrum ein exklusives Notenschränkchen mit einem Türchen befestigt ist. Die Türfüllung von dem Schränkchen zeigt ein Glasperlenbild mit einer Dame des Jugendstils, die die Muse der Musik darstellt. Bei dem Glasperlenbild handelt es sich um ein seltenes Cloisonné Glas. Die Cloisonné-Technik ist eine sehr feine Glasarbeit, bei der durch Glasperlen und gemahlenes Glasgranulat, Figuren, Ornamente oder andere Motive dargestellt werden können. Es sind nur noch wenige Exemplare auf dem internationalen Kunstmarkt zu finden. Stilistisch und thematisch erinnert das Objekt an die Entwürfe von Alfons Maria Mucha. Die Mucha-Foundation teilte auf Anfrage mit, dass diese Arbeit eindeutig von Alfons Mucha beeinflusst wurde, es sich aber nicht um eine Arbeit von Ihm handelt.   Das gesamte Möbel zeigt eine äußerst qualitätsvolle und aufwendige Verarbeitung. Dieser bedeutende Jugendstil Salonschrank befindet sich in einem exzellenten Zustand. In unserer Restaurierungswerkstatt wurde lediglich die Oberfläche gereinigt. Das Rahmengestell von Louis Majorelle Der trapezförmige Grundriss des Möbels verjüngt sich sowohl von den Seiten als auch von der Front zur Rückwand hin. Vier allseitig profilierte Streben bilden das Gestell von diesem Korpus. Die beiden hinteren Streben sind mit der Rückwand verbunden. Alle vier Streben sind gekehlt und mit 3/4 Stäben profiliert. Das untere Querfries ist konkav eingezogen und dessen Unterkante geschweift ausgearbeitet. Die Zwickel sind mit Blumen im Halbrelief beschnitzt. Im oberen Bereich sind die Blumen durchbrochen beschnitzt und teilweise über die Profilierungen gelegt. Dieses sehr aufwendige und feine Verarbeitungsweise ist typisch für Louis Majorelle. Das kleine Notenschränkchen Der hochrechteckige Kasten ist an den Oberkanten gerundet und zeigt an den Seiten jeweils zwei Füllungen. Diese Füllungen werden von profilierten Zierleisten gerahmt. Die aufschlagende Tür zeigt einen gekehlten Rahmen und ist an die Form von dem Korpus angepasst. Die Lappenbänder aus Messing sind verkröpft, wodurch sich die Türe um fast 180° öffnen lässt. Innen ist das Notenschränkchen allseitig mit rötlich poliertem Vogelaugenahorn furniert. Die zwei Einlegeböden sind original zugehörig und lassen sich über Zahnleisten in der Höhe verstellen. Die Flächen sind ebenfalls beidseitig mit Vogelaugenahorn furniert. Die Füllungen im Korpus und an der Tür innen werden durch ebonisierte Viertelstäbe gerahmt. Der obere Abschluss des Schränkchens bildet ein Postament für ein dekoratives Objekt, wie eine schöne Jugendstil Tischlampe oder eine Skulptur. Cloisonné Glass Company Im Jahre 1897 meldete die in London ansässige Firma "Cloisonné Glass Company" das Patent "Improvements in Cloisonné Work" an. Bei diesem Patent handelt es sich um eine Unterart der häufig vorkommenden Cloisonne-Arbeiten, bei denen sich das Glasgranulat durch einen Schmelzprozess miteinander verbindet. Die Cloisonné Glass Company entwickelte ein Verfahren, bei dem zwischen zwei Glascheiben, die Konturen der Darstellung durch Messingstege gebildet werden. Die Zwischenräume bilden die Flächen, welche mit farbigen Glasperlen und feinem, farblich unterschiedlich schattiertem Glasgranulat aufgefüllt werden. In verschiedenen Büchern werden Anwendungsbereiche für Cloisonné-Glasbilder dieser Art erwähnt. So wurden diese beleuchtet oder opak für Fenster, Laternen, Deckenleuchten, Jalousien, Möbel, Reklametafeln oder Dekoration in Häusern und öffentlichen Gebäuden verwendet. Mittlerweile sind leider nur noch wenige derartige Glasobjekte erhalten.  Dieser äußerst gute Erhaltungszustand des Cloisonné Bilds ist sehr ungewöhnlich. Im Allgemeinen sind die wenigen erhaltenen Arbeiten sehr restaurierungsbedürftig.  Erhaltungszustand Dieses qualitätsvolle und äußerst seltene Jugendstilmöbel befindet sich in einem musealen Zustand. Es ist voll benutzbar und wurde von uns lediglich gereinigt. Das Glasperlenbild ist in einem unbeschädigten Originalzustand. Selbst die beiden Einlegeböden im Innenraum, wie auch die Beschläge, das Schloss und der Schlüssel, sind original zugehörig. Wir freuen uns, Ihnen dieses ausgesprochen qualitätsvolle Möbel anbieten zu können. Ein zweites Exemplar Ein identischer Salonschrank (mit einem anderen Cloisonné Glasbild) steht im Museo Casa Lis de Salamanca (Spanien), welcher auch Louis Majorelle zugeschrieben ist. Unter dem folgenden Link laden Sie eine PDF-Broschüre über Cloisonné-Glasarbeiten herunter: http://www.artnouveau.eu/upload/magazine_pdf/26_a_fons.pdf (PDF-Download). Auf Seite 2 ist der identische Salonschrank zu sehen. Die Broschüre stammt von der Art Nouveau European Route, einer Vereinigung staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen zum Schutz des europäischen Jugendstil-Erbes. Literaturhinweise: THE PARIS SALONS 1895- 1914, Volume III, von Alastair Duncan, ISBN: 185 149 1902, Seite 419. Louis Majorelle: Meister des Art Nouveau Design von Alastair Duncan, ISBN: 3-453-05182-3, Tafel 25 und 41. Davison, Sandra: Conservation and Restoration of Glass, 2003 (2. Auflage) Verlag Routledge Chapman & Hall, Seite 66. CLOISONNÉ GLASS Mulgrave Hall, Sutton London. Approaches to the Restauration and their Implemention, FH Erfurt, FR Konservierung und Restaurierung. Bonet, Jordi: Conservation-restauration of cloisonné windows: A case study, Jurnal of Cultural Heritage 9 (2008) Seite 69-72. http://www.artnouveau.eu/upload/magazine_pdf/26_a_fons.pdf (PDF-Download)

16.800,00 €

Neo-Barock Tischvitrine aus Rosenholz
Neo-Barock Tischvitrine aus Rosenholz
Neo-barocke Tischvitrine aus Rosenholz mit feinen, feuervergoldeten Bronzeapplikationen, wohnfertiger Zustand von ca. 1860. Dieser Vitrinentisch ist frei im Raum stellbar und ist in sehr hoher Qualität verarbeitet. Rundherum ist das Tischchen mit Rosenholz furniert. Die geschweiften Beine verjüngen sich nach unten hin und enden in Sabots aus Bronze. Im oberen Bereich sind sehr plastische Applikationen über Eck auf den Beinen montiert. Alle vier Tischzargen sind geschweift und verglast. Die Gläser werden von feuervergoldeten Ornamentstäben aus Bronze gerahmt. Auf der Vorderseite ist über dem Glas ein kleiner Druckknopf aus Messing, durch den die aufklappbare Tischplatte geöffnet werden kann. Die Tischplatte ist an den Außenkanten geschweift ausgearbeitet und wird an der Außenkante und um die Verglasung herum von Ornamentstäben aus Bronze geschmückt. Klappt man den Vitrinentisch auf, wird das Rosenholz an der Innenseite der Tischplatte sichtbar, ebenso die feine Verarbeitung an den eingelassenen Bändern und dem Riegel. Der Innenraum ist mit hellblauer Seide ausgeschlagen, die im linken Bereich etwas verschmutzt ist. Die Verglasungen werden innen durch Kordeln aus Messingfäden geschmückt. Dieser Vitrinentisch befindet sich in einem ordentlichen, stabilen und voll funktionstüchtigen Zustand. Kleinere Gebrauchsspuren und Kittungen in Randbereichen sind vorhanden. Insgesamt macht es aber einen guten und qualitätsvollen Eindruck. 

2.400,00 €

Rosenholz Tischvitrine
Rosenholz Tischvitrine
Elegante Rosenholz Tischvitrine aus Frankreich, Ende 19. Jahrhundert. Diese Tischvitrine befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Der Korpus zeigt dreiseitig Felder mit stehend verlegtem Rosenholzfurnier, welche von Fadenintarsien aus Ebenholz und Ahorn begrenzt werden. Als äußere Rahmung sind Furnierstreifen aus Palisander aufgelegt. Die verglaste Klappe ist rechts mit stabilen Lappenbändern angeschlagen und lässt sich um 180° aufschwenken und bleibt stabil in dieser Position. Die Rahmenkanten der Klappe sind stehend furniert. Die Draufsicht zeigt ein im 90° Winkel zur Glasscheibe verlegtes Rosenholz Furnier. Zum Glas hin wird es von den gleichen Fadenintarsien begrenzt, die die Felder vom Korpus einrahmen. Als Blindholz und für die Rückseite wurde Eiche verwendet. Der untere Boden ist aus Fichte. Von der Frontansicht her gesehen ist das Vorder- und das Hinterstück in der Horizontalen konkav geformt. In der Vertikalen sind diese konvex geformt. Zusätzlich verbreitert sich der Korpus zur Rückwand hin. Innen liegt ein mit Samt bezogenes Kissen. Diese Tischvitrine ist von feinster Verarbeitung und vom Entwurf bis zur Fertigung ein anspruchsvolles Objekt! Wir haben die Tischvitrine in einem bestens erhaltenen Zustand aus einem gehoben ausgestatteten Haushalt erwerben können. Der Preis bezieht sich auf die Tischvitrine ohne Deko. Damit die Tischvitrine sicher bei Ihnen zu Hause ankommt, wird dieser über eine zuverlässige Spedition mit Transportversicherung ausgeliefert. Lieferungen in der Bodenseeregion werden von uns persönlich durchgeführt.

1.480,00 €

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Antike Vitrinen - Glanzstücke der Möbelbaukunst

Vitrinen bilden eine eigene Kategorie im Bereich der Behältnismöbel, die Sie vor Ort oder auch n unserem Antiquitäten Online Shop bei Furthof Antikmöbel erwerben können. Die Vitrine war gegen Ende des 17. Jh. eine Weiterentwicklung der Aufsatzkommoden.

Original antike Vitrinen

Die Bezeichnung Vitrine leitet sich vom lateinischen vitrum „Glas“, sowie vom französischen vitre „Glas“ ab. Denn die Verglasung ist ein Hauptbestandteil der Vitrine. Im 18. Jh. war die Vitrine ein kommodenartiges Möbel mit Versprossungen, die bleiverglast waren. Bezeichnet wurden solche Vorgänger der Vitrine als „Prahlhans“. Erst im 19. Jh. war in der Biedermeierzeit eine großflächige Verglasung und eine Verspiegelung von Rückwänden der Vitrine technisch umsetzbar. Zumindest eine Seite der Vitrine besteht aus Glas. Je nach Stilepoche und Anfertigung sind originale antike Vitrinen auch 3 seitig verglast. Besonders beliebt im Biedermeier in Österreich und Ungarn für herrschaftliche Einrichtungen war diese 3 seitig verglaste Vitrine. Oft wurde eine solche Vitrine noch zusätzlich mit einer verspiegelten Rückwand ausgestattet. Viele verschiedene Varianten der Vitrine haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. So gibt es Eckvitrinen, Miniaturvitrinen und auch verglaste Schaukastenvitrinen. Je nach Verwendungszweck der Vitrine ist diese auch mit einem qualitativ hochwertigen Innenleben, wie Einlegeböden aus poliertem Ahorn- oder Kirschholz, ausgestattet.

Eine antike Vitrine für Ihr Zuhause

Nicht nur der hochgestellte Adel, auch das Großbürgertum stellte seine Kostbarkeiten gerne in der Vitrine zur Schau. Somit erfüllt die Vitrine auch die Funktion der Zurschaustellung und erhöht den Status des Besitzers. Ein großer Vorteil einer Vitrine gegenüber der Kommode oder dem Schrank besteht darin, dass die Kostbarkeiten prominent präsentiert werden können. Gleichzeitig sind diese in der Vitrine auch sicher verschlossen. Zudem sind die wertvollen Stücke in der Vitrine besser vor Staub und anderen Einflüssen geschützt.

Vitrinen aus verschiedenen Stilepochen

Furthof Antikmöbel ist bestrebt, Ihnen qualitätsvolle Vitrinen und verglaste Aufsatzkommoden anzubieten. Meist bedürfen antike Vitrinen wegen ihres Alters und ihrer Konstruktionsweise einer umfassenden Restaurierung. Insbesondere sind meist einzelne Gläser zu ersetzen oder auch gesprungene Spiegelrückwände müssen teilweise durch original alte Spiegelgläser ausgetauscht werden. Diese Arbeiten können wir dank unserer eigenen Restaurierungswerkstatt durch qualifizierte Restauratoren leisten.

Antike Vitrinen kaufen bei Furthof Antikmöbel

Auf unserer Homepage finden Sie immer wieder die begehrten und seltenen originalen antiken Vitrinen aus verschiedenen Stilepochen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Besuchen Sie uns vor Ort in unserem Ladengeschäft in der Nähe des Bodensees, oder entschließen Sie sich zum Kauf einer Vitrine in unserem Online-Shop. Ihre Vitrine wird gut verpackt und versichert von erfahrenen Transporteuren zu Ihnen nach Hause geliefert. Auf alle antiken Vitrinen, die Sie in unserem Online-Shop ordern, gewähren wir Ihnen ein 14 tägiges Widerrufsrecht.