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Louis Seize Kommode "sans traverse" mit Bandelwert, um 1790
Louis Seize Kommode "sans traverse" mit Bandelwert, um 1790
Louis Seize Kommode "sans traverse" aus Nussbaum, mit 3 Schubladen, aus der Zeit um 1790. Diese Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Die Beschläge und Schlösser sind original zugehörig. Die Schlüssel wurden im Zuge der Restaurierung hergestellt. Der 3-schübige Korpus steht auf vier intarsierten Spitzkantfüßen. Die Front zeigt ein Mittelrisalit. Zu den Kommodenseiten ist der Korpus pilasterförmig abgeschrägt und jeweils mit einem Feld aus Bandintarsien versehenen. Diese pilasterförmigen Aufdoppelungen wiederholen sich als hintere Abschlüsse der Seitenwände. Die Kommodenplatte zeigt eine Kreuzfuge in einem Feld aus Intarsienbändern und Blockintarsien, die Seiten jeweils ein Feld mit einem gespiegeltem Holzbild. Dieses wird von einer, teilweise bandelwerkartig verschlungenen Bandintarsie begrenzt. Die Kommodenfront ist mit einem stehend furniertem und dreifach gespiegeltem Funierbild geschmückt, in welches 3 hochrechteckige Felder aus Bandintarsien eingelegt sind. Die sehr schönen, gegossenen Messing Louis Seize Beschläge mit Urnenmotiv sind original zugehörig. Die mittlere und untere Schublade sind jeweils mit einem schweren Kastenschloss ausgestattet. Das Schloss in der mittleren Schublade verschließt durch eine zusätzliche Schlüsseldrehung auch die obere. Insgesamt handelt sich um eine qualitätsvoll verarbeitete Kommode mit einem französischen Einfluss, der sich in dem Mittelrisalit, der "sans traverse" Konstruktion und den 3 vertikalen Felder auf der Kommodenfront ausdrückt. Tatsächlich dürfte sie aus der Pfalz stammen. Siehe das Vergleichsobjekt, welches wir in der Literatur gefunden haben. Hölzer: Als Blindholz wurde Kiefer verwendet, der Korpus wurde mit Nussbaum Sägefurnier furniert und die Intarsien aus Ahorn, Palisander, Mahagoni und Ebenholz gefertigt. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Vergleichsobjekt aus der Literatur: Eller, Wolfgang,L., Möbel des Klassizismus, Louis XVI und Empire, Antiquitätenkatalog, 2002 Battenberg Verlag, Seite 116, Nr.27

4.850,00 €

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Neogotische Kommode mit schwarzer Oberfläche, 19. Jahrhundert
Neogotische Kommode mit schwarzer Oberfläche, 19. Jahrhundert
Interessante und außergewöhnliche Kommode mit drei Schubladen, im gotischen Stil gefertigt, mit ebonisierter Oberfläche, wohl Niederlande, 2. Hälfte 19. Jahrhundert. Die Kommode befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Die Schubladen laufen einwandfrei. Die Kommodenplatte wurde zu einem späteren Zeitpunkt mit Sperrholz belegt, welches auch schwarz lackiert wurde. Die Schubladenfronten werden durch aufgesetztes Maßwerk verziert, auf den Kommodenseiten ist Faltwerk zu sehen. Beides Stilmittel, die aus der Gotik stammen. Über Eck gestellte Halbsäulen mit eckigem Säulenschaft zieren die Korpusvorderkanten. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

750,00 €

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Feine Louis Seize Kommode, Breite 84,5 cm
Feine Louis Seize Kommode, Breite 84,5 cm
Kleine & feine Louis Seize Kommode aus Kirschbaum mit reichhaltigen Intarsien, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1790.  Diese Louis Seize Kommode ist mit zwei Schubladen ausgestattet, zeigt abgeschrägte Korpuskanten und steht auf hohen Spitzkantbeinen. Die Beine werden unterhalb vom Korpus durch eine dreiseitig umlaufende Schürze, mit eingelegter Fadenintarsie, miteinander verbunden. Auf den Schubladenfronten ist jeweils ein Feld aus Nussbaumfurnier in Form einer Kreuzfuge fischgrätartig eingelegt. Eine Fadenintarsie rahmt dieses Feld. In den Zwickeln befinden sich kleine Quadrate. Im Zentrum des Feldes sind zahlreiche in sich verschlungene Rauten aus verschiedenen Hölzern intarsiert, die wiederum von Fadenintarsien begrenzt werden. Die Seiten sind ebenfalls mit einem, von einer Fadenintarsie begrenzten Feld aus Nussbaum versehen, welches als Kreuzfuge zusammengefügt ist. Die profilierte, minimal überstehende und verkröpfte Kommodenplatte zeigt in einem rechteckigen Nussbaumfeld ein weiteres Feld. Dieses ist gespiegelt und von einer Bandintarsie kreisförmig begrenzt. Die feinen Louis Seize Intarsien dieser Kirschbaum Kommode sind aus Ebenholz, Ahorn, Nussbaum und Amaranth. Die schweren Kastenschlösser und ein Schlüssel sind original zugehörig. Der 2. Schlüssel wurde im Zuge der Restaurierung ergänzt. 

5.800,00 €

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Barockkommode mit Marketerien
Bedeutende Barockkommode mit Landschafts- und Architekturdarstellungen
____________________________________________________________Aus der Literatur: „Erfurt war bekannt für seine reichen Marketerien mit Architektur- und Figurendarstellungen verbunden mit genrehaft bildlicher Darstellung von Pflanzen. Diese Darstellungen sind von einem sonst bei der Marketerie ungewöhnlichen, naturalistischen und erzählenden Charakter geprägt, der durch die Beschriftung der einzelnen Szenen noch unterstrichen wird. Themen wie Silhouetteneinlagen sind auch Jagt- und Schäferszenen. Manchmal kommen farbige Ornamente vor. Dabei werden grüne Beizen, Färbungen, Lasuren und Brandschattierungen in Verbindung mit anderen Binnenzeichnungen verwandt. Die facettenreiche und ursprünglich kräftige Farbigkeit wurde mit Pinsel und Farbe erzielt. Auch pastos deckende Farben kommen vor. (...) Zeitgenössische Graphiken und graphisch illustrierte literarische Vorlagen dienten den Schreinern als Anregung.“ Quelle: Eller, Wolfgang L.: Schreibmöbel 1700-1850 in Deutschland, Österreich und der Schweiz; Michael Imhof Verlag, Petersberg, 2006, Seite 169. ____________________________________________________________Bedeutende Barockkommode mit eingelegtem Bandelwerk, Rocailles, Blüten- und Landschaftsdarstellungen, hergestellt in Erfurt/Thüringen um 1750. Die Barockkommode befindet sich in einem einwandfrei restaurierten Zustand mit einer schönen Patina. Diese reichhaltig eingelegte Barockkommode steht auf vier gedrechselten Füßen. Die Front ist mehrfach stark ausgeprägt geschweift, die Seiten zeigen eine elegante, leichte Schweifung, die zu den Seiten hervortritt. Ungewöhnlich ist die optische Aufteilung der Kommode in drei Etagen. Die gerundeten Traversen mit Lippenprofil werden auch über die gesamten Kommodenseiten geführt. Dadurch ist nicht nur die Front vertikal dreifach gegliedert, sondern auch die Seiten.Dekor: Allseitig mit Einlegearbeit und Marketerie dekoriert. Die Deckplatte und die Seiten sind mit Bandelwerk, Rocailles, Muschelwerk, stilisierte Papageientulpen, naturalistische Osterglocken u.a. Blüten versehen. Die Schubkastenfronten zeigen Rosenzweige mit roten Blüten und Knospen die aus Rocaille-Ornamenten herauswachsen sowie einem Bildprogramm einer Kulturlandschaft. Holzarten:Der Korpus ist aus Nadelholz gefertigt. Das Grundfurnier besteht aus Nussbaum, die Einlegearbeiten aus Ahorn, Zwetsche u.a.Kunsttechnologie:Das Trägerholz ist mit starkem Sägefurnier aus Nussbaum belegt. Die einzelnen Motive der Marketerien sind mit Hölzfärbungen (rot, grün, blau u.a.) und Gravuren versehen. Diese sind mit verschiedenfarbiger Gravurmasse (rot, dunkelblau, schwarz und gelb) ausgefüllt. Bildprogramm auf den Schubkästen:Jeder Schubkasten zeigt zwei marketierte Bilder. Die Bilder sind verschieden und dennoch zusammengehörig. Sie zeigen Ausschnitte von Landschaftsmerkmalen, die aus einer Kulturlandschaft stammen. Die Bilder erinnern an kolorierte (Kupfer)-Stiche mit der Abbildung von Kirchen, Häusern, Brücken, Ruinen, Bäumen, Himmel, Bäche und zwei Personen (verm. ein Hirte und ein Angler). Für diese Motive gab es Stiche oder Vorlagenzeichnungen, die künstlerisch umgesetzt wurden. Nach Durchsicht von Stichen und Zeichnungen aus der Zeit um Erfurt, ist eine Verbindung in das nahegelegene Weimar zu sehen. Die Steinbrücke (Kegelbrücke), verschiedene Kirchen, die Floßbrücke über die Ilm, Schloss Tieffurth u.a. Landschaftsmerkmale sind zu finden. Vor diesem Hintergrund ist der Auftraggeber vermutlich bei den heimatverbundenen Kunstliebhabern zu finden. Ursprünglich wurde ein Kommodenpaar gefertigt, das Gegenstück stand im Kunsthandel zum Verkauf. Anmerkung: Im 18. Jahrhundert wurde in Thüringen die Färbepflanze Waid angebaut. Mit ihr wurde Leinen in einem Indigoblau gefärbt. Vermutlich war der Himmel und das Wasser im Bildprogramm mit diesem Farbstoff eingefärbt. Reste in diesen Bereichen deuten darauf hin.  Diese sehr besondere Barockkommode befindet sich in einem schonend restaurierten Zustand inkl. Erhalt der Patina. Die stilistisch passenden Handhaben und Schlüsselschilder sind ergänzt. Alle drei Kastenschlösser und auch der Schlüssel sind original zugehörig.Wir freuen uns, Ihnen dieses Möbel anbieten zu dürfen.Vergleichsobjekte in der Literatur: Eller, Wolfgang L.: Schreibmöbel 1700-1850 in Deutschland, Österreich und der Schweiz; Michael Imhof Verlag, Petersberg, 2006, Seite 169 ff. und Voigt, Jochen/Götze, Robby Joachim, Möbel aus schönburgischen Schlössern. Renaissance, Barock, Klassizismus. Chemnitz 2003, S. 55ff.

19.800,00 €

Biedermeier Wochenkommode Semainier aus Kirschbaum von 1830
Biedermeier Wochenkommode Semainier aus Kirschbaum von 1830
Süddeutsche Biedermeier Wochenkommode (frz. Semainier) aus Kirschbaum, unrestaurierter Zustand, von 1830. Wir sehen hier einen, auf stark profilierten Füßen stehenden, zu den Seiten hin stark abgerundeten Korpus, der sich zu nach oben hin tulpenförmig erweitert und kräftig profiliert abschließt. Die Seitenwände zeigen ein gespiegeltes Bild aus Kirschbaum Sägefurnier auf einem Fichte Blindholz. Die Frontansicht, mit seinen 7 Schubladen, wird von einem doppelt gespiegelten Furnierbild geschmückt. Die Schubladenfronten sind von innen mit Eiche gegenfurniert, was für eine gute Qualität spricht. Von den Schlüsselbuchsen aus Bein haben sich 2 erhalten. Die 7 Schlösser sind original zugehörig. Die Schlüssel und Buchsen werden wir ergänzen. Die Biedermeier Wochenkommode entspricht in ihren Proportionen denen des süddeutschen Standsekretärs. Diese beiden Möbeltypen wurden bei der Einrichtung des bürgerlichen Salons gerne kombiniert. Nach den Angaben des Vorbesitzers handelt es sich um ein Konstanzer Möbel, das seit der Entstehung in Familienbesitz war. Besonders schön ist, dass die Schubladenfronten in den letzten knapp 200 Jahren keine Beschläge oder Knöpfe hatten und dadurch das Furnier nicht durch Bohrlöcher oder Nägel beschädigt wurde. Das ist sehr selten. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein. Im Zuge einer Komplettrestaurierung würden wir alle Schubladen mit einem hochwertigen Schlüssel ausstatten und die fehlenden Buchsen aus Bein rekonstruieren. 

Preis auf Anfrage
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Große Biedermeier Anrichte aus Nussbaum
Große Biedermeier Anrichte aus Nussbaum
Große Biedermeier Anrichte aus massiven Nussbaum, mit 2 Türen und einer Schublade, aus der Zeit um 1830. Diese Anrichte befindet sich in einem restaurierten Zustand mit mattierter Schellackoberfläche. Der zu den Seiten hin stark gerundete Korpus wird von Klotzfüßen getragen. Die aufschlagenden Türen sind mit Messing-Fitschenbändern angeschlagen. Die zweiteilig gegliederte große Schubladenblende schlägt ebenfalls auf den Korpus auf. Die Rahmen der Türen sind aus ungewöhnlich breiten Friesen gefertigt, deren Füllungen eine untereinander gespiegelte, gefladerte Holzmaserung zeigen. Die beiden Schlösser, einer der Schlüssel und die kleinen Messing-Schlüsselschilder an den Türen, in der für das Biedermeier typischen Wappenform, sind original zugehörig. Im Inneren befindet sich ein durchgehender Fachboden. Darüber und darunter lassen sich Aktenordner aufstellen, wenn man diese etwas schräg einschiebt. Bei der schreinerischen Verarbeitung des lebhaften und eher hellem Nussbaumholz hat man zum Einen gute Holzauswahl getroffen. Zum Anderen war man nicht knauserig. es wurden bis zu 23 mm stark ausgehobelte Nussbaum Bretter verarbeitet. Es handelt sich hier um ein sehr solides und wertiges Gebrauchsmöbel mit einer rund 200 Jahre alten Geschichte.

3.200,00 € 3.800,00 €

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Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen
Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen
Große Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen, Venedig, frühes 18. Jahrhundert. Wenn wir die Frontpartie dieser Kommode betrachten, fällt sofort die dreischübige Gestaltung mit auffälligen figürlichen Marketerien ins Auge. Die vierfach gestufte, konkave Kommodenfront ist stehend mit Sägefurnier aus Olivenholz belegt. Auf jeder Schubladenfront befindet sich ein langes, horizontal verlaufendes Feld, welches von einer Bandintarsie aus Nussbaum und Ahorn gebildet wird. Darin befindet sich jeweils ein zentral angeordnetes Feld mit einer in klassisch römisch-griechischer Pose und Kleidung daliegender Dame, die sich auf einen Ellbogen stützt. Deren Kopf, Hände, Unterarme und Beine sind aus Elfenbein gearbeitet und mit Binnenzeichnungen versehen. Die Dame auf der mittleren Schublade schaut zum Betrachter und hält einen ovalen Spiegel (Vanitas/ Eitelkeit Symbol), der ebenfalls aus Elfenbein ist. Über ihr fliegt ein Vogel. Links von Ihr ist eine Architekturdarstellung und rechts ein Baum. Davon abweichend ist die Darstellung dieser Dame auf der unteren und oberen Schubladenfront identisch. Hier schaut sie in eine Wolke. Links von ihr ist eine Architekturdarstellung und rechts ein Baum zu sehen. Auf der mittleren Schublade wird das zentrale Feld von je einem Feld flankiert, in dem ein galoppierendes Pferd sich vor dem Hintergrund einer Naturlandschaft zum seitlichen Kommodenrand hinbewegt. Auf der oberen Schubladenfront zeigen diese Felder links einen springenden Hirsch und rechts einen laufenden Hasen. Die untere zeigt in den flankierenden Feldern unterschiedliche Darstellungen von einem laufenden Hasen. Die Plattendraufsicht zeigt einen umlaufenden Rahmen aus Kirschbaum, an dessen Innenseite eine Bandintarsie aus Nussbaum, Mooreiche und Ahorn verläuft. Ein als Kreuzfuge gelegtes Olivenholzfurnier mit einem zentralen Medaillon aus Ahorn und Nussbaum bildet das Zentrum. Dort befindet sich die Darstellung eines Harlekins aus der Commedia dell'arte, der in der erhobenen Hand einen Olivenzweig hält. Diese Hand und der Kopf, der mittels Binnenzeichnung eine typische Mimik zeigt, sind aus Elfenbein. Im Hintergrund sehen wir einen Baum, eine Kirche und darüber fliegende Vögel und Schmetterlinge. In den Zwickeln des großen Felds sehen wir jeweils einen papageienartigen Vogel, der auf einem Zweig sitzt. Die Seitenteile der Kommode sind jeweils mit einem Rahmen aus Kirschbaum furniert, der zum Inneren durch eine Fadenintarsie aus Ebenholz begrenzt wird. Das darin liegende Feld ist aus horizontal furniertem Kirschbaum. In dessen Zwickeln befinden sich Rechtecke aus Mooreiche, die zur Mitte der Seitenwände hin viertelkreisförmig ausgeschnitten sind. Diese dreischübige Kommode steht auf gedrückten Kugelfüßen. Darüber befindet sich eine kräftig gekehlte Sockelleiste. Die Sockelleiste, das Plattenprofil, die Traversen und Lisenen sind ebonisiert, wie es bei diesen Modellen üblich ist. Die fein gegossenen Schlüsselschilder und Handhaben sind sekundär, ein Schubladenschloss wurde im Zuge der Restaurierung stilgerecht in Handarbeit nachgefertigt.  Die Schubladenverbindungen sind nicht gezinkt, sondern stumpf verleimt und mit innen aufgeleimten Hölzern stabilisiert. Dies ist charakteristisch bei italienischen Barock Kommoden.Diese Barockkommode wurde zurückhaltend restauriert inkl. dem bewussten Erhalt von Gebrauchsspuren.  Literaturhinweis: IL MOBILE BAROCCO IN ITALIA ARREDI E DECORAZIONE D´INTERNI DAL 1600 AL 1738 Enrico Colle LA REPUBLICA DI VENEZIA Seite 326 bis 331

16.800,00 €

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Louis Seize Kommode mit 3 Schubladen von ca. 1800
Louis Seize Kommode mit 3 Schubladen von ca. 1800
Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit eingelegten Obsthölzern, restauriert und mit Schellack mattiert, aus der Zeit um 1800. Diese Louis Seize Kommode ist mit drei Schubladen ausgestattet und wurde auf den Flächen mit dickem Sägefurnier belegt. Auf den Seiten ist ein gespiegeltes Furnierbild aus Obstholz ausgelegt, welches durch eine breite, querfurnierte Rahmung aus Nussbaum begrenzt wird. Auf der Kommodenplatte ist das Feld mehrfach gespiegelt und wird ebenfalls von quer aufgelegtem Nussbaumfurnier gerahmt. Die drei Schubladen zeigen jeweils drei Felder, welche wiederum mit jeweils acht dekorativ eingelegten Feldern enthalten und von schmalen Rahmungen begrenzt werden. Besonders die Schubladen zeigen eine fantastische Holzmaserung. Sekundäre Beschläge aus Messing zieren die Schubladenfronten. Alle drei Schubladen laufen einwandfrei, sind mit den originalen Schlössern ausgestattet und mit ergänzten Schlüsseln versehen. Die Oberfläche ist mit Schellack mattiert. An den Schubladenfronten ist gut erkennbar, wie das dicke Sägefurnier gut erhalten ist. 

2.800,00 € 3.400,00 €

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Verkauft / Sold
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Barockkommode mit gebauchter Front und Originalbeschlägen, von 1750
Barockkommode mit gebauchter Front und Originalbeschlägen, von 1750
Kleine Barockkommode aus Nussbaum mit gebogener Front, qualitätsvollen Originalschlössern, Schlüsseln und Originalbeschlägen, wohnfertiger Zustand mit Alters- und Gebrauchsspuren, aus der Zeit um 1750. Die Kommode steht auf gedrechselten Füßen und ist mit 3 Schubladen (san traverse) ausgestattet. Die Schubladenfronten sind jeweils mit zwei Furnierblättern gespiegelt belegt und zeigen einen schrägen Hirnholzschnitt. Originale Handhaben und Schlüsselschilder aus Messing mit Ziselierungen schmücken die Schubladenfronten. Die Kommodenseiten zeigen jeweils ein gespiegeltes Furnierbild, auf der Platte ist ein Feld mit einer Kreuzfuge eingelegt, welches von querfurnierten Nussbaum gerahmt wird. Die Schubladen sind mit sehr schönen Originalschlössern ausgestattet, für die wir hochwertige Schlüssel angefertigt haben. Jede Schublade ist mit einem eigenen Schlüssel abschließbar. Die obere Schublade ist mit zwei originalen Trennwänden ausgestattet. Zwischen den Schubladen sind sogenannte Staubböden eingebaut, wodurch jede Schublade ihren eigenen Raum hat. Staubböden sind selten und zählen neben den qualitätsvollen Schlössern auch zu einer hochwertigen Verarbeitung in der Zeit. Zustand: Diese Barockkommode befindet sich in einem wohnfertigen Zustand mit Alters- und Gebrauchsspuren. Sie ist voll funktionstüchtig. Die Schellackpolitur bzw. das Nussbaumfurnier darunter ist an verschiedenen Stellen etwas heller. 

3.400,00 € 3.800,00 €

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Rokoko Kommode mit Gravuren von ca. 1760
Rokoko Kommode mit Gravuren von ca. 1760
Rokoko Kommode aus Nussbaum mit doppelt geschweifter Front und drei Schubladen, reichhaltige Marketerie mit Gravuren, restaurierter Zustand, aus der Zeit um 1760. Alle Sichtseiten sind mit intarsierten Feldern ausgestattet. Die Deckplatte weist 2 mehrfach gerahmte, große Felder auf, in deren Mittelpunkten sich jeweils eine Rocaillenornamentik, aus Ahorn mit Binnenzeichnungen, in einem kleeblattförmigen Feld aus Tropenholz befindet. In den Rahmungen sehen wir jeweils 4 barock geformte Felder, von denen sich jeweils 2 gegenüber liegen. Die Seitenteile der Rokoko Kommode sind in gleicher Weise intarsiert. Auf den Schubladenfronten befinden sich 2 liegend rechteckige Felder mit C-Schwung Ornamentik aus Ahorn mit Binnenzeichnungen. Links und rechts von diesen Feldern befindet sich je ein quadratisches Feld. Als Handhaben dienen ausgesägte Messingbeschläge mit Fallgriffen.  Jede Schublade ist mit einem eigenen Schlüssel verschließbar. Die Kommode befindet sich in einem einwandfrei restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. 

6.800,00 €

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4-schübige Barockkommode von 1750
4-schübige Barockkommode von 1750
4-schübige Barockkommode aus Nussbaum mit Originalbeschlägen aus Messing und originalen Kastenschlössern, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1750. Diese Barockkommode ist im Vergleich mit anderen Modellen höher und weniger tief. Zudem ist das Design sehr schlicht gehalten und wirkt modern. Der Korpus steht auf vier gedrechselten Kugelfüßen und zeigt eine doppelte Schweifung an der Front. Die Flächen sind mit einer querfurnierten Rahmung aus Nussbaum und einem furnierten Feld, ebenfalls aus Nussbaum geschmückt. Auf den Schubladenfronten sehen wir zusätzlich ein geometrisches Bandelwerk aus Zwetschgenholz. Alle Flächen sind mit Sägefurnier belegt, die Plattenkante ist aus stehendem Nussbaum zusammengesetzt. Die Beschläge bestehen aus gegossenen Messingknöpfen mit ovaler Unterlegplatte. Als Schlüsselschilder dienen ovale Messingbleche. Die vier Schlüssel sind sekundär. Die Innenräume sind mit Schellack mattiert. Diese Barockkommode befindet sich in einem einwandfreien, restaurierten Zustand. Alle Schubladen lassen sich verschließen, die Oberfläche wurde mit Schellack poliert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

4.800,00 €

Verkauft / Sold
Art Deco Schuhschrank aus Birke mit Präsentierschublade
Art Deco Schuhschrank aus Birke mit Präsentierschublade
Art Deco Schränkchen aus Birke, vermutlich original als Schuhschrank hergestellt, mit Präsentierschublade, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1925. Das Schränkchen ist in einer guten handwerklichen Qualität gefertigt, mit fein geschnitzten Zierleisten. Der Innenraum ist mit drei höhenverstellbaren Leistenrahmen versehen, auf denen die Schuhe abgestellt werden können. Die obere Ablagefläche des Schränkchens ist verglast. Dadurch können die Gegenstände (z.B. eine kleine Sammlung Uhren), die in der Schublade abgelegt werden, präsentiert werden. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. 

890,00 €

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Louis Philippe Damen Schreib- & Schminktisch aus Mahagoni
Louis Philippe Damen Schreib- & Schminktisch aus Mahagoni
Louis Philippe Schmink- & Arbeitstisch aus Mahagoni mit schwenkbarem Spiegel, sehr qualitätsvolle Schreiner- und Bildhauerarbeit, wohl Schweden um 1870. Dieses Möbel befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Der Aufsatz ist für den Transport abnehmbar.  Der fünfschübige Tisch steht auf hohen geschnitzten Bocksfüßen, die mit ihren ausladenden Schnitzereien Zargenelemente bilden und zusätzlich die Lisenen schmücken. Sämtliche Sichtseiten des Korpus, der profilierten Platte und der Konsole des Spiegels sind geschwungen. Die Fronten sämtlicher Schubladen ebenfalls. Die Flächen sind mit Pyramidenmahagoni auf ein feinjähriges Kiefern Blindholz furniert. Der schwenkbare Spiegel zeigt einen geschweiften und profilierten Rahmen aus Mahagoniholz, welcher oben mit einer aufwendigen Bekrönung geschmückt wird. Seitlich des Spiegels erheben sich vom Aufsatz Blatt- und Blütenranken, die den Spiegel tragen. An zwei fein gegossenen Messingknöpfen ist der Spiegel befestigt. Durch das drehen des rechten Knopfes lässt sich der Spiegel in der gewünschten Position fixieren.  Alle Schubladen sind aus Ahorn gefertigt und ausgesprochen fein gezinkt. Die qualitätsvollen Schlösser sind mit dem Firmennamen "F.A. Stenman" gemarkt (Frans August Stenman) und schwedischen Ursprungs. Jede Schublade verfügt über einen qualitätsvollen Schlüssel. Im Zuge der Restaurierung wurde die Arbeitsfläche mit Schellack frisch poliert. Die restlichen Oberflächen waren sehr gut erhalten und konnten unter Erhalt der Patina mit Schellack aufpoliert werden. Zusätzliche Maßangaben: Tischhöhe: 78 cm, maximale Beinfreiheit in der Höhe: 65,2 cm 

3.800,00 €

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Biedermeier Aufsatzkommode aus Nussbaum von 1820
Biedermeier Aufsatzkommode aus Nussbaum von 1820
Biedermeier Aufsatzkommode aus Nussbaum mit vier Türen, ebonisierten Halbsäulen mit Schwarzlotmalerei, wohl München um 1820. Diese Aufsatzkommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit leichten Gebrauchsspuren. Die matte Oberfläche ist mit Schellack poliert.Der Unterbau ist mit zwei Türen und einer darüberliegenden Schublade ausgestattet. In der rechten Türe ist ein altdeutsches Kastenschloss (Schnappschloss) eingebaut. Die linke Türe wird mit zwei Riegeln innen verschlossen. Der Innenraum verfügt über zwei Einlegeböden. Die Schublade über den Türen zeigt – wie es im Biedermeier üblich war – keine Knöpfe oder Beschläge und wird an einer Griffmulde an der Unterseite herausgezogen. Der Aufsatz wird in die passende Furnieraussparung auf den Unterbau lediglich aufgesetzt. Dieser ist mit jeweils zwei Türen ausgestattet, die innen gegenfurniert sind. Rechts ist ein Kastenschloss eingebaut, die linke Türe verriegelt automatisch beim Zudrücken durch eine Schnappfeder. Der Innenraum ist mit einem Einlegeboden und drei kleinen Schubladen ausgestattet. Ein wirklich klassisches Biedermeiermöbel mit schön gespiegelten Furnierbildern in Nussbaum, hochwertig verarbeitet, elegante Säulen auf den Lisenen, eingelegte Biedermeierrauten aus Ebenholz und einem Schinkelgiebel als oberen Abschluss. Feine Akzente mit ebonisierten Elementen an den Stempelfüßen und Zierleisten und ein Maserholz im Feld des Giebels runden das Gesamtbild ab. Diese höfische Aufsatzkommode wurde vor wenigen Jahren bei einem Antiquitätenhändler gekauft. Es wurde sorgsam damit umgegangen und nun ist es aus Platzgründen (Höhe 230,5 cm) in unser Angebot gekommen. Weitere Maße: Höhe Unterteil 109 cm, Höhe Aufsatz 121,5 cm

7.800,00 €

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Große Weichholzkommode mit Schnitzereien
Große Weichholzkommode mit Schnitzereien
Große Kommode aus Weichholz mit drei Schubladen und schönen Schnitzereien, datiert 1892. Der Korpus steht auf vier gedrechselten Füßen und ist mit drei Schubladen ausgestattet. Alle drei Schubladen sind auf der Front durch profilierte Zierleisten gerahmt. Schöne Beschläge aus Messing mit Fallgriffen schmücken die Schubladenfronten. Auf den Lisenen seitlich der Schubladen sind Rahmungen mit einem Flechtband aufgesetzt, welches innen durch beschnitzte Rosetten geschmückt wird. Im oberen Bereich befindet sich ein dreidimensional gewölbtes Zierelement mit Schnitzereien. Unter einem Schubladenboden ist die folgende Inschrift zu lesen:Fecit im November 1892für meine Junggesellen EinrichtungRenoviert am Donnerstag den 9. Mai 1935nach 42 Jahren und 56 Wochen nach dem Tode meiner lieben Anna († 11.4.1934)Viel tausendmal hat Anna diesen Kastenbenützt in den 41 JahrenDiese außergewöhnliche Weichholzkommode wurde restauriert und mehrfach geölt. Die Schubladen sind einwandfrei nutzbar und können jeweils mit einem separaten Schlüssel verschlossen werden.

2.850,00 €

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Intarsierte Louis Seize Kommode
Intarsierte Louis Seize Kommode
Leicht geschweifte und eingelegte Louis Seize Kommode aus Süddeutschland um 1770. Diese Louis Seize Nussbaum Kommode steht auf vier gedrechselten und geschnitzten Füßen. Der dreischübige Korpus ist leicht gebaucht. Dies ist noch der Einfluss des vorhergehenden Barockstils. Die aufschlagenden Schubladen zeigen jeweils ein kleines zentrales Feld, welches mit den Schlüsselbeschlägen verziert sind. Zu beiden Seiten sind dunkle Nussbaumfelder zu sehen, deren Furnierbild untereinander und mit denen auf den anderen Schüben gespiegelt ist. Die Seitenteile schmückt je ein Feld mit gespiegeltem, dunklem Nussbaum. Auf der Deckplatte sind zwei derartige Felder zu sehen. Sämtliche Felder sind mit einem Band aus Wengenholz begrenzt. In den Zwickeln finden sich vierblättrige Blüten aus Zwetschgenholz, die in Buchsbaum eingelassen sind. Diese Kommode befindet sich in einem voll funktionstüchtigen Zustand mit schelllackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Literaturnachweis: Möbel des Klassizismus, Louis XVI und Empire Wolfgang Eller ISBN: 3-89441-516-9 Seite 118, Abbildung 31.

4.500,00 €

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Barockkommode Frontansicht
Barockkommode mit Bandelwerk
Diese qualitätsvolle, dreischübige Barockkommode aus Nussbaum stammt aus der Zeit um 1730/40. Sie zeichnet sich durch ihre feine Marketerie mit Bandelwerk und Faltsternen aus und befindet sich in einem restaurierten Zustand. Die Oberfläche wurde mit Schellack mattiert.  Die Kommode zeigt eine stark gebauchte Front und steht auf gedrechselten Kugelfüßen. Das Profil an dem Sockel und der Kommodenplatte ist aus massivem Zwetschgenholz gefertigt. Auf den Traversen ist Zwetschgenholz stehend als Sägefurnier aufgelegt. Das Zwetschgenholz ist auch in der Marketerie auf den Flächen zu sehen und zeigt einen schönen Kontrast zwischen dem dunkelroten Kernholz und dem hellen Splintholz. Auf der Kommodenplatte sehen wir jeweils zwei, von Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn begrenzte Felder, die von fischgrätartig gelegtem und gespiegeltem Nussbaumfurnier gerahmt werden. Die Felder auf der Kommodenplatte zeigen Faltsterne aus Ahorn und Mooreiche. Diese sind in fächerförmig angeordneten Nussbaum Sägefurnier eingelegt. In die Schubladenfronten ist je ein geometrisches Bandelwerk aus Zwetschge und Ahorn eingelegt. Besonders schön sind die jeweils gleichen Furnierbilder, welche in die Innenbereiche des Bandelwerks gespiegelt eingelegt sind. Die Bereiche um das Schlüsselschild zeigen eine kleine Raute aus Ebenholz und Ahorn. Die Seiten der Kommode sind mit einem Feld aus stehend furniertem Nussbaum ausgestattet, das von einem im 90°-Winkel dazu verlegtem Nussbaum gerahmt ist. In das Feld ist eine große Bandintarsienraute aus Zwetschge eingelegt, die eine Kreuzfuge aus Nussbaum umschließt. Diese Barockkommode ist mit den original zugehörigen Schlössern und Beschlägen ausgestattet. Bei den Schlössern handelt es sich um schöne, schwere Kastenschlösser. Im Zuge der Restaurierung wurden drei qualitätsvolle Schlüssel gefertigt. Die originalen Beschläge sind aus Messing gearbeitet. Vor der Restaurierung befand sich diese qualitätsvolle Barockkommode in einem authentischen Originalzustand ohne Spuren einer früheren Restaurierung. Die im Außenbereich entstandenen Fotos zeigen den Zustand der Kommode vor der Restaurierung. Im Händlerjargon bezeichnen wir diese Kommodenform als "Bäcker Kommode". Leider konnte uns noch niemand den Ursprung dieser Bezeichnung verraten. Über einen diesbezüglichen Hinweis würden wir uns sehr freuen. Die Engländer sprechen bei dieser Kommodenform von einer Bowfront Commode. Die Fronten der frühen Barockkommoden waren gerade, konkav oder konvex gestaltet. Im weiteren Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde die Form zusehends bewegter.

7.500,00 €

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Prunkkommode im Louis Seize Stil um 1900
Prunkkommode im Louis Seize Stil um 1900
Herrschaftliche Prunkkommode im Louis Seize Stil, Mahagoni massiv und furniert, mit reichhaltigen Messingbeschlägen (signiert E. KAHN) und Marmorplatte, Paris um 1900. Diese Kommode ist mit einer Breite von knapp 1,80 Metern ein sehr großes Präsentationsmöbel. Es handelt sich um ein authentisches Sammlerstück. Diese Kommode befindet sich in einem voll funktionstüchtigen, restaurierten Zustand.  Diese breite Kommode steht auf hohen gedrechselten Füßen und zeigt gerundete Eckstollen mit Kanneluren. Die Front ist mit zwei Türen und darüberliegend drei Schubladen gestaltet. Die Kommodenplatte aus 2,7 cm starkem Cararra-Marmor ist überstehend und an den Außenkanten der Korpusform angepasst. Hinter den beiden Türen befinden sich 6 Schubladen, die an Fallringen herausgezogen werden können. Alle drei Sichtseiten sind üppig mit Beschlägen versehen und zeigen im Zentrum große Medaillons. Gerahmt werden alle drei Medaillons von einer runden Eierstab-Ornamentleiste. Die Eckstollen zeigen Kanneluren, die mit Messing eingelegt sind. Alle Schlösser sind mit "Paris" gestempelt. An den Bronzen finden sich rückseitig teils die Gussstempel "E. Kahn". Der Korpus der Kommode lässt sich durch Gewindeschrauben zerlegenzerlegbar wurde so konstruiert, dass der Korpus komplett zerlegbar ist. Die Kommode wurde schonend unter erhalt der Patina und leichten Gebrauchsspuren restauriert, ist voll funktionstüchtig und mit vier Schlüsseln ausgestattet. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Die in Paris ansässige Firma "E. Kahn & Cie" war auf die hochwertige Reproduktion von Möbelstücken aus dem 18. Jahrhundert spezialisiert. Kopiert wurden Möbel von den französischen Ebenisten wie Riesener, Oeben, Weisweiler, Stöckl, Cressent und Benneman, die 1:1 oder teils leicht abgeändert, qualitätsvoll nachgebaut wurden. Als Vorbild für diese Kommode diente ein königliches Kommodenpaar, welches von J. STÖCKL (Joseph Stöckel, Meister 1775) entworfen und von G. BENNEMAN (Guillaume Bennemann, Meister 1785) vollendet wurde. Im Jahre 1786 erfolgte die Lieferung des Kommodenpaars in Marie Antoinette’s Spielsalon (Salon des Jeux) auf Schloss Fontainebleau. Aktuell befindet es sich in der Sammlung des Louvre in Paris (Kommode 1, Kommode 2). Der Kommodentypus in Form einer Anrichte mit zusätzlichen Schubladen hinter den Türen wird auch als commode à vantaux bezeichnet. Speziell diese Kommode wird auch Marie Antoinette Kommode genannt. 

28.000,00 €

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Kleine Kommode von 1900, 62cm breit
Kleine Kommode von 1900, 62cm breit
Zierliche Kommode auf hohen Beinen, bombierter Korpus, aus der Zeit um 1900. Der Korpus wurde aus Nadelholz gefertigt, die Schubladen aus Eiche. Furniert wurde die bombierte Kommode mit edlen Hölzern wie Amarant, Rosenholz, Palisander und Ahorn. Beide Schubladen und die Seiten der Kommode zeigen Felder mit leuchtender Würfelmarketerie, die von feinen Fadenintarsien begrenzt werden. Eine Marmorplatte in lichten rotbraun,- und steingrauen Tönen bildet den oberen Abschluss. Ihre Form ist der Schweifung der Kommode angepasst. An den Korpusaußenkanten sind beiderseits gegossene Beschläge aus Messing angebracht. Diese betonen die zierliche Erscheinungsform der Kommode zusätzlich. Die Kommode steht auf hohen, leicht säbelförmigen Beinen. Die vorderen Beine sind aus Messing gegossene Sabots verziert. Die Schlösser und das Beschlagwerk sind original zugehörig. Die Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit Schellackpolierter Oberfläche.  Die Kommode stammt aus der Zeit um 1900 und zeigt den Möbelstil "Transition", einem Übergangsstil vom Rokoko zum Klassizismus (Zeitraum 1765/1780).Eine schöne kleine Kommode, die mit einer Tiefe von 31 cm und einer Breite von 62 cm immer einen schönen Platz findet. 

2.200,00 € 2.800,00 €

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Biedermeierkommode mit Intarsien
Biedermeierkommode mit Intarsien
Biedermeierkommode aus Nussbaum mit Intarsien, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1825. Diese Biedermeierkommode verfügt über drei verschließbare Schubladen und einer zusätzlichen, relativ verborgenen Schublade im Sockel. Alle drei Schlösser sind original zugehörig und im Zuge der Restaurierung wurden hochwertige Stahlschlüssel angefertigt. Die Kommodenfront zeigt ein vierfach gespiegeltes Nussbaum-Sägefurnier, welches vertikal über die Schubladenfronten aufgelegt wurde. Zierliche Halbrundstäbe sind an den Unterkanten der ersten beiden Schubladen angebracht. Als Schlüsselschilder dienen eingelegte Buchsen aus Bein. Auf der oberen Schublade sind floral verschlungene Intarsien eingelegt, die von einer dünnen Fadenintarsie gerahmt werden. Auf der Kommodenplatte ist das Furnier in Form einer Kreuzfuge aufgelegt und im Zentrum ist eine dezente Intarsie mit Blüten und Blättern eingelegt, die von einer ovalen Fadenintarsie gerahmt wird. Die abgesetzte Kommodenplatte wird von einem ebonisierten Zierprofil gerahmt. Die Kommodenseiten zeigen ein gespiegeltes Furnierbild, welches auch auf das Sockelelement aufgelegt ist. Auf der linken Seite ist das ursprüngliche Furnierbild nicht mehr ganz erhalten. Hier wurde bei einer früheren Restaurierung der Sockelbereich neu furniert und im hinteren Bereich der Seite ein großes dreiecksförmiges Nussbaumfurnier eingesetzt. Diese Furnierergänzungen beeinträchtigen bei kritischer Betrachtung das Holzbild auf der linken Seite. Die Schubladenfronten sind mit Nadelholz gegenfurniert, was das Verwerfen der Schubladenfronten verhindert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

2.400,00 € 3.200,00 €

Neogotisches Schränkchen von 1860
Neogotisches Schränkchen von 1860
Neogotisches Schränkchen aus Nadelholz mit originaler Oberfläche (Bierlasur), unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1860. Das zierliche Schränkchen ist an der Vorderseite geschlossen. Zu beiden Korpusseiten lässt sich jeweils eine Türe öffnen und innen befindet sich ein herausnehmbarer Einlegeboden. Die Auflageleisten sind nur eingesteckt und können ebenfalls herausgenommen werden. Das neogotische Schränkchen stammt aus dem 19. Jahrhundert. Es steht direkt auf dem Sockel und zeigt abgeschrägte Korpuskanten. Die Front ist in Form von zwei Türen (Scheintüren) gestaltet, die in den Füllungen Maßwerk im gotischen Stil zeigen. Diese Dekoration ist auch auf den seitlichen Türen zu sehen. Laut Angaben des Vorbesitzers stammt das Möbel ursprünglich aus einem Kloster. Zustand: Dieser Halbschrank befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Verschiedene Leimfugen am Korpus, dem aufgesetzen Maßwerk und an den Profilen sind offen (es fällt aber nichts ab). Die originale Oberfläche (aufgemalte Bierlasur) zeigt deutliche Gebrauchsspuren und ist teilweise stark abgerieben. Beide Türen sind mit einem Schlüssel ausgestattet und lassen sich verschließen. Die Türen werden von den originalen, geprägten Schlüsselschildern aus Leder verziert. Wer etwas rustikalere und nicht perfekt restaurierte Möbelstücke mag, kann sich das Schränkchen in diesem Zustand in die Wohnung stellen. Trotz einer geringen Breite von 92 cm sollten Sie für dieses Möbel ausreichend Platz einplanen, dass die Türen an den Seiten noch benutzt werden können. Mit beiden Türen geöffnet ist das Schränkchen 146 cm breit.

980,00 €

Jugendstil Vertiko mit Aufsatz
Jugendstil Vertiko mit Aufsatz
Dieses antike Jugendstil Vertiko mit Aufsatz wurde in der Zeit um 1910 aus Kiefer gefertigt. Es steht vorne auf gedrechselten Füßen, hinten auf Klotzfüßen. Die beiden ausnehmend schön gestalteten Türen sind mit Zapfenbändern angeschlagen und lassen sich um etwas mehr als 90° öffnen. Sie sind in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt. An beiden Türen wurde die natürliche Maserung des Nadelholzes sehr geschickt genutzt um ein florales, eingefrästes Jugendstilmotiv zu integrieren. Die seitlichen Lisenen des Korpus zeigen im oberen Bereich Applikationen mit Schnitzereien. Das Vertiko besitzt überhalb der Türen eine separat abschließbare Schublade. Der Aufsatz ist original zugehörig, was in der Regel nicht häufig vorkommt. Meistens fehlt der Aufsatz bei antiken Vertikos oder ist nur mehr teilweise erhalten. Bei diesem Jugendstil Vertiko wird der kunstvoll gestaltete Aufsatz aufgesteckt. Zwei schlanke verzierte Säulchen tragen einen schön gestalteten oberen Abschluss. Im hinteren Bereich des Aufsatzes sind zusätzlich zwei kleine Ablageflächen vorhanden, die von Konsolen gehalten werden. Der Clou allerdings ist der mittig angebrachte gerahmte Spiegel. Die 3 Einlegeböden im Korpus bieten viel Stauraum und sind über Zahnleisten in der Höhe verstellbar. Die Türen und die schublade werden durch rechteckige Schlüsselschilder und Handhaben aus Messing geschmückt. Das Jugendstil Vertiko wurde fachgerecht restauriert und geölt. Dadurch erhielt das Nadelholz einen schönen, warmen Honigton. Der Innenraum ist mit Schellack mattiert. Insgesamt ein wirklich schönes und ausgefallenes Möbel.

2.800,00 €

Versandkostenfrei
Barockkommode aus Nussbaum von 1740
Barockkommode aus Nussbaum von 1740
Elegante Barockkommode aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1740. Diese frühe deutsche Barockkommode zeigt eine schöne, ungewöhnlich kantige Grundform mit drei Schubladen. Die Flächen sind sehr aufwendig mit Nussbaum Sägefurnier belegt. Auf der Deckplatte sehen wir 2 Felder, die vierfach gerahmt sind, unter anderem mit einem Obstholz und einer Fadenintarsie aus Ahorn. An den Seiten sehen wir ein mehrfach gerahmtes Feld. Die aufschlagenden Schubladen sind mit jeweils 5 mehrfach gerahmten Feldern geschmückt. Im Zuge der Restaurierung wurde diese Barockkommode mit Schellack von Hand poliert. Die qualitätsvollen Handhaben und Schlüsselschilder sind sekundär. Alle Schubladen sind mit einem Schlüssel verschließbar und lassen sich einwandfrei benutzten.  Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

5.800,00 €

Louis Seize Halbschrank aus Eiche
Louis Seize Halbschrank aus Eiche
Louis Seize Halbschrank aus Eiche, mit Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1800. Der Korpus zeigt abgeschrägte Vorderkanten und ist mit zwei Türen ausgestattet. Die Türen sind mit Fitschenbändern aus Eisen angeschlagen und lassen sich um ca. 180° öffnen. Das Schloss und der Schlüssel an der rechten Türe sind funktionstüchtig. Zum Öffnen der linken Tür muss eine geschmiedete Schnappfeder aus Metall leicht angehoben werden, die unter dem oberen Einlegeboden befestigt ist. Beim Zudrücken verriegelt diese Türe automatisch mit dieser Schnappfeder. Innen befinden sich zwei fest eingebaute Einlegeböden. Schloss, Schlüssel, Beschläge und Schnappfeder sind original zugehörig zu diesem Möbel. Die Türen sind in Rahmenbauweise gefertigt und jeweils mit doppelt abgeplatteten Füllungen ausgestattet. Die Füllungen werden von Profilierungen gerahmt und sind in den Ecken mit kleinen Bossen geschmückt. Die Stark profilierte Schlagleiste an der rechten Türe ist mit einem Schuppenband beschnitzt. Auf den abgeschrägten Vorderkanten sehen wir im oberen Bereich geschnitzte Festons, die aufgeleimt sind. Darunter ist ein Münzband mit einem Rahmen eingeschnitzt. Zustand: Dieser Louis Seize Halbschrank befindet sich in einem unrestaurierten, aber benutzbaren und funktionstüchtigen Zustand. Alters- und Gebrauchsspuren sind vorhanden. Die Profilleisten haben teilweise etwas Luft zum Korpus, sind aber durch die Holznägel noch relativ stabil. Die rechte Tür mit dem Schloss muss beim Zuschwenken etwas angehoben werden. Auf der Rückseite sind im oberen Bereich geschmiedete Scharniere zu sehen. Dies deutet darauf hin, dass der Deckel ursprünglich vermutlich geöffnet werden konnte. Wie die ursprüngliche Funktionalität wirklich war, lässt sich schwer rekonstruieren. Mit einer Breite von 130,5 cm und einer geringen Tiefe von 41 cm eignet sich dieser Halbschrank ideal als Sideboard an einer Wand, z.B. als Fernsehunterschrank. Weitere Maße: Die fest eingebauten Einlegeböden haben folgende Höhen: Oben: 31 cm, Einstiegshöhe 19,5 cm (durch oberes Querfries) Mitte: 24,5 cm Unten: 24,5 cm, Einstiegshöhe 22,5 cm. Die Gesamttiefe bei geöffneten Türen beträgt 89 cm. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.190,00 €

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Die Geschichte der Kommode

Der Möbeltypus Kommode (frz. Commode = bequem) ist ein Aufbewahrungsmöbel, welches sich nach der Meinung einiger Experten aus der Truhe und dem Kabinettschrank entwickelt hat. Andere sehen den Ursprung im Unterteil des Buffets. Die ersten Kommoden sind im frühen 17. Jahrhundert im heutigen Italien entstanden. Nachdem dieser Möbeltyp sich auch in Frankreich verbreitet hatte, setzte er sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts auch im deutschsprachigen Kulturkreis durch.