Möbelstile
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Neu
Großer Biedermeierschrank aus Nussbaum
Sehr großer und geräumiger Biedermeierschrank aus Nussbaum, komplett zerlegbar, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1825. Der Schrank steht auf vier Stempelfüßen uns ist sehr schlicht gestaltet, wie es im Biedermeier üblich war. Große Flächen mit schönen Furnierbildern schmücken diesen Schrank. Seitlich und in den Türen ist je eine Füllung zu sehen, deren Flächen in Form einer Kreuzfuge mit Nussbaum-Sägefurnier belegt sind. Die Rahmen von den Türen und Seitenteilen sind ebenfalls mit Nussbaum furniert und an den Stoßkanten auf Gehrung geschnitten. Als Schlüsselschilder dienen ebonisierte Rauten, die in das Nussbaumfurnier eingelegt sind.Öffnet man die Türen, wird das vielfältige Innenleben sichtbar. Dies besteht aus diversen Einlegeböden, einem Mittelbrett, rechts einer Kleiderstange und links zwei größere Schubladen, hinter denen sich jeweils noch drei kleine Schubladen verbergen. Das Innenleben ist sekundär und kann bei Bedarf nach Ihren Wünschen umgestaltet werden. Dieser Schrank sucht seinesgleichen, was die Größe und den Stauraum angeht. Aber auch die Verarbeitung ist exzellent. Als Blindholz wurde ca. 3 cm starkes Eichenholz verwendet, welches an den sichtbaren Flächen mit Nussbaum-Sägefurnier belegt wurde. Auch die Rückwand und alle anderen konstruktiven Elemente sind aus Eichenholz gefertigt. Völlig ungewöhnlich ist die Tatsache, dass auch der obere und untere Boden in aufwendiger Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt ist. Bei diesem Möbel ist weder an Zeit noch an Material gespart worden. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden. Dieser Biedermeierschrank lässt sich komplett zerlegen, siehe Foto, auf dem alle Teile im zerlegten Zustand abgebildet sind.
6.900,00 € 12.800,00 €
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Neu
Jugendstil Vertiko mit Aufsatz
Dieses antike Jugendstil Vertiko mit Aufsatz wurde in der Zeit um 1910 aus Kiefer gefertigt. Es steht vorne auf gedrechselten Füßen, hinten auf Klotzfüßen. Die beiden ausnehmend schön gestalteten Türen sind mit Zapfenbändern angeschlagen und lassen sich um etwas mehr als 90° öffnen. Sie sind in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt. An beiden Türen wurde die natürliche Maserung des Nadelholzes sehr geschickt genutzt um ein florales, eingefrästes Jugendstilmotiv zu integrieren. Die seitlichen Lisenen des Korpus zeigen im oberen Bereich Applikationen mit Schnitzereien. Das Vertiko besitzt überhalb der Türen eine separat abschließbare Schublade. Der Aufsatz ist original zugehörig, was in der Regel nicht häufig vorkommt. Meistens fehlt der Aufsatz bei antiken Vertikos oder ist nur mehr teilweise erhalten. Bei diesem Jugendstil Vertiko wird der kunstvoll gestaltete Aufsatz aufgesteckt. Zwei schlanke verzierte Säulchen tragen einen schön gestalteten oberen Abschluss. Im hinteren Bereich des Aufsatzes sind zusätzlich zwei kleine Ablageflächen vorhanden, die von Konsolen gehalten werden. Der Clou allerdings ist der mittig angebrachte gerahmte Spiegel. Die 3 Einlegeböden im Korpus bieten viel Stauraum und sind über Zahnleisten in der Höhe verstellbar. Die Türen und die schublade werden durch rechteckige Schlüsselschilder und Handhaben aus Messing geschmückt. Das Jugendstil Vertiko wurde fachgerecht restauriert und geölt. Dadurch erhielt das Nadelholz einen schönen, warmen Honigton. Der Innenraum ist mit Schellack mattiert. Insgesamt ein wirklich schönes und ausgefallenes Möbel.
1.680,00 € 2.800,00 €
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Neu
Louis Seize Kommode "sans traverse" mit Bandelwerk, um 1790
Louis Seize Kommode "sans traverse" aus Nussbaum, mit 3 Schubladen, aus der Zeit um 1790. Diese Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Die Beschläge und Schlösser sind original zugehörig. Die Schlüssel wurden im Zuge der Restaurierung hergestellt. Der 3-schübige Korpus steht auf vier intarsierten Spitzkantfüßen. Die Front zeigt ein Mittelrisalit. Zu den Kommodenseiten ist der Korpus pilasterförmig abgeschrägt und jeweils mit einem Feld aus Bandintarsien versehenen. Diese pilasterförmigen Aufdoppelungen wiederholen sich als hintere Abschlüsse der Seitenwände. Die Kommodenplatte zeigt eine Kreuzfuge in einem Feld aus Intarsienbändern und Blockintarsien, die Seiten jeweils ein Feld mit einem gespiegeltem Holzbild. Dieses wird von einer, teilweise bandelwerkartig verschlungenen Bandintarsie begrenzt. Die Kommodenfront ist mit einem stehend furniertem und dreifach gespiegeltem Funierbild geschmückt, in welches 3 hochrechteckige Felder aus Bandintarsien eingelegt sind. Die sehr schönen, gegossenen Messing Louis Seize Beschläge mit Urnenmotiv sind original zugehörig. Die mittlere und untere Schublade sind jeweils mit einem schweren Kastenschloss ausgestattet. Das Schloss in der mittleren Schublade verschließt durch eine zusätzliche Schlüsseldrehung auch die obere. Insgesamt handelt sich um eine qualitätsvoll verarbeitete Kommode mit einem französischen Einfluss, der sich in dem Mittelrisalit, der "sans traverse" Konstruktion und den 3 vertikalen Felder auf der Kommodenfront ausdrückt. Tatsächlich dürfte sie aus der Pfalz stammen. Siehe das Vergleichsobjekt, welches wir in der Literatur gefunden haben. Hölzer: Als Blindholz wurde Kiefer verwendet, der Korpus wurde mit Nussbaum Sägefurnier furniert und die Intarsien aus Ahorn, Palisander, Mahagoni und Ebenholz gefertigt. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Vergleichsobjekt aus der Literatur: Eller, Wolfgang,L., Möbel des Klassizismus, Louis XVI und Empire, Antiquitätenkatalog, 2002 Battenberg Verlag, Seite 116, Nr.27
2.850,00 € 4.850,00 €
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Neu
Biedermeier Halbschrank mit Säulen, Nussbaum furniert, von 1820
Eleganter Biedermeier Halbschrank mit ebonisierten Vollsäulen, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, aus der Zeit um 1820. Dieser Halbschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand inkl. schellackpolierter Oberfläche.Den Halbschrank haben wir im Kloster in Wald erworben. Das schöne an Möbeln aus Klöstern ist, dass diese meist seit Generationen nicht mehr auf dem Markt waren. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.
2.250,00 € 3.400,00 €
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Verkauft / Sold
Neu
Biedermeier Ochsenkopfstuhl aus Nussbaum, restauriert und neu gepolstert, von ca. 1820
Biedermeier Ochsenkopfstuhl aus Nussbaum mit gepolsterter Sitzfläche, restauriert und neu gepolstert, süddeutsch von ca. 1820. Vorne auf ausgestellten, geschwungenen Spitzkantbeinen, hinten auf säbelförmig geschwungen stehend. Die Zarge rundum stehend furniert und an den Seiten ausgeschweift. Die etwas schalenförmig gestaltete Rückenlehne schwingt deutlich nach hinten. Die Zunge ist als stilisierte, altgrichische Lyra gestaltet und ebonisiert. Die Außenkante von dem ebenfalls stehend furnierten, oberen Abschluss der Lehne ist gleichfalls ebonisiert. Der Stuhl wurde von uns komplett restauriert, gepolstert, bezogen und mit Schellack poliert.Sitzhöhe ca. 50 cm, Sitztiefe ca. 38 cm.
490,00 € 850,00 €
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Neu
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Lebensbaumschnitzereien und Geheimfächern, von ca. 1830
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Schnitzereien in Form von Lebensbäumen und fallenden Blättern auf punziertem Grund, Schubladen und Geheimfächern, Herkunft Deggenhausertal, aus der Zeit um 1830. Dieser Bodenseeschrank ist in zwei Hälften teilbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Der Korpus ist leicht nach vorne gebaucht, d.h. der Schrank ist in der Mitte etwas tiefer als an den Seiten. Mit dem leichten "Bauch" und den abgeschrägten Korpuskanten lässt sich der Schrank gut in Wohnräume integrieren, ohne zu wuchtig zu wirken. Der Innenraum ist rechts mit einer Kleiderstange und drei Einlegeböden ausgestattet. Sowohl die Kleiderstange als auch die Einlegeböden sind herausnehmbar. Die linke Türe lässt sich durch eine Zugstange öffnen, die sich im rechten Innenraum an der Mittelwand befindet. Beim Zudrücken der linken Türe verriegelt diese automatisch durch eine Schnappfeder. Im linken Innenraum ist oben eine kleine Ablage, darunter ein Schubladenkasten und unten ein herausnehmbarer Einlegeboden. In dem Schubladenkasten befinden sich zwei Geheimfächer, die nicht so einfach zugänglich sind. Diese müssen beide vor dem Öffnen von unten mit einem dünnen Gegenstand entriegelt werden. So befindet sich hinter den beiden Schubladen noch ein Stauraum und links von den Schubladen ebenfalls. Dort noch mit einer kleinen Lade. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem voll funktionstüchtigen, restaurierten Zustand. Mit einer Innentiefe von 50-53 cm ist dieser sehr gut für Kleiderbügel in der rechten Schrankhälfte geeignet.
5.600,00 € 8.500,00 €
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Neu
Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Eleganter Biedermeierschrank aus Nussbaum mit ebonisierten Vollsäulen und Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, süddeutsch um 1820.Es handelt sich bei diesem Schrank um einen voll zerlegbaren Schrank mit zwei Türen, der bis auf wenige Elemente aus massivem Nussbaumholz gefertigt ist (Im Bereich vom Sockel und Kranz sind Elemente mit Nussbaum-Sägefurnier belegt). Das Kranzgesims ist vorstehend und der Sockel zeigt im Bereich der Säulen Verkröpfungen. Die Schranktüren und Seiten sind jeweils mit drei Füllungen ausgestattet. Oben und unten sehen wir jeweils eine große Füllung, deren Nussbaumholz gespiegelt verleimt wurde. Zwischen den großen Füllungen ist eine kleinere querrechteckigen Füllung vorhanden, auf die ebonisierte Rauten aufgesetzt sind. Der Aufbau von den Türen entspricht auch dem Aufbau der Seiten. Bei den Türen sind zusätzlich auf den ebonisierten Rauten Messingknöpfe montiert, die einen schönen Kontrast erzeugen. Ein ebonisierter Halbrundstab bildet den Übergang von den Türen zu den kräftigen, ebenfalls ebonisierten Vollsäulen, die mit Basen und Kapitellen aus Messing ausgestattet sind. Der Innenraum zeigt ein schönes Innenleben mit Einlegeböden, Stellbrett und Hutablage. Unterhalb der Hutablage sind auf der linken Seite 4 kleine Schubladen vorhanden, die an kleinen Knöpfen aus Messing herausgezogen werden können. Die linke Türe wir durch einen schwenkbaren, geschmiedeten Haken verriegelt, der an der Mittelwand der Inneneinteilung befestigt ist. Die rechte Tür lässt sich mit dem originalen Kastenschloss verriegeln. Ein wirklich prächtiger und stattlicher Schrank, der aufgrund der geringen Höhe von knapp 190 cm in jede Räumlichkeit zu hineinpasst. Schön wäre ein Platz, bei dem der Schrank auch seitlich gut zu sehen ist. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.
7.950,00 € 12.500,00 €
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Neu
Gründerzeit Schreibtisch aus Eiche
Reichhaltig verzierter Gründerzeit Schreibtisch aus Eiche mit Schnitzereien und Ledereinlage, aus der Zeit um 1880. Der Schreibtisch befindet sich in einem voll funktionstüchtigen, restaurierten Zustand. Im Zuge der Restaurierung wurde neues Leder als Schreibunterlage eingelegt. Dieser solide Schreibtisch besteht aus zwei Containern, die einen Zargenrahmen mit den drei Schubladen tragen. Die profilierte Schreibplatte wird dreiseitig von einer Galerie aus profilierten, aufrechten Leisten begrenzt. An der Wandseite erhebt sich eine kleine Konsole, die mit einer Balustrade abschließt. Die Türfüllungen sind mit zentralen Löwenköpfen vor dem Hintergrund von Flachschnitzerei verziert. In den Zwickeln sehen wir quadratische Bossen. Die Schubladenfronten zieren gerahmte Flachschnitzereien. Die originalen Handhaben und Schlüsselschilder sind aus feinem Messingguss.Dieser Gründerzeit Schreibtisch ist teils aus massiver Eiche, teils aus Eiche Furnier auf Kiefer gefertigt. Die außen sichtbaren Schubladen sind aus Eiche und Buche, die im Inneren aus Kiefer hergestellt. Hinter der linken Türe befinden sich drei Schubladen, rechts ein Einlegeboden. Der Schreibtisch ist nicht zerlegbar, lediglich der Aufsatz ist abnehmbar. Beinfreiheit zwischen den Containern: Höhe 60 cm, Breite 45,5 cm. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.
1.850,00 € 2.800,00 €
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Neu
Antike Schreibkommode aus Weichholz mit Aufsatz und Säulen, von 1850
Antike Schreibkommode aus Weichholz mit Aufsatz und zahlreichen Schubladen, restauriert und geölt, aus der Zeit um 1850. Ein schön ländliches Biedermeiermöbel mit einer schönen Formgebung. Die Schubladen laufen einwandfrei.Die Schreibhöhe beträgt 74 cm.
1.850,00 € 2.680,00 €
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Neu
Biedermeierschrank aus Nussbaum, Wien um 1830
Biedermeierschrank aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack mattiert, Wien um 1830. Dieser zweitürige Schrank steht auf Stempelfüßen, ist mit zwei Türen ausgestattet, zeigt gerundete Korpusvorderkanten und als oberen Abschluss ein zurückhaltendes Profil mit Giebelabschluss. Beide Türen sind mit gespiegeltem Nussbaum-Sägefurnier belegt und auch von innen gegenfurniert. Klassisch, wie im Biedermeier üblich, wurde mit schönen Furnierbildern gespielt. Dies ist auf den gespiegelt furnierten Türen gut zu sehen. Die Seiten sind aus massivem Nussbaum gefertigt, aber auch hier wurde auf die Holzauswahl geachtet. So sind beide Schrankseiten aus Brettern von einem Stamm gefertigt, wodurch beide Seiten ein fast identisches Holzbild zeigen. Schön ist auch das Kranzprofil aus stehendem Massivholz, dessen Maserung sich um den Schrank herum wiederholt. Dieser Biedermeierschrank lässt sich komplett zerlegen und wird mit Holzkeilen verbunden. Mit einer Innentiefe von 49 cm, kann dieser Schrank auch als Kleiderschrank genutzt werden. Auf Wunsch kann die Inneneinteilung verändert werden, z.B. rechts Kleiderstange, links Fachböden oder wie Sie es benötigen.
2.480,00 € 3.400,00 €
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Verkauft / Sold
Neu
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Bandschnitzereien
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit stark gebauchtem Korpus und schönen Bandschnitzereien, restaurierter Zustand mit schellackpolierter Oberfläche, aus der Zeit um 1810. Die Korpusabschrägungen und das Mittelbrett sind mit einem breiten Band aus Blattwerk beschnitzt, das von schmalen Flechtbändern und feinen Profilierungen flankiert wird. Die Türfüllungen werden von einem Flechtband gerahmt. In den Zwickeln sehen wir quadratische Klötzchen mit zentraler kreisrunder Vertiefung. In den oberen Zwickeln sind diese rautenförmig. Unterhalb der geschweiften Kopfleiste befindet sich eine vergoldete, stilisierte Sonnenblume in einem rechteckigen Feld. Auf gleicher Höhe verlaufen vertikal angeordnete Halbrundstäbe oberhalb der geschweiften Türen und den seitlich davon befindlichen Zierleisten. Die Schnitzarbeiten zeigen deutlich die Formsprache des Louis Seize, während der Korpus noch barocke Formen zeigt. Die Seitenwände von diesem Bodenseeschrank sind nicht aus Kirschbaum, sondern aus Nadelholz. Um das Möbelstück möglichst original zu belassen, haben wir diese im Zuge der Restaurierung farblich dem Kirschbaumholz angepasst. Der Korpus lässt sich in 2 Hälften zerlegen und wird mit Holzschrauben an den inneren Mittelwänden zusammengezogen. Die aushängbaren, geschweiften Türen sind mit Messing-Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sie sich beim Öffnen um fast 180° schwenken. Die rechte Tür ist mit dem original zugehörigen Schnappschloss mit Messing Zierplatte ausgestattet. In die linke Tür wurde später ein zusätzliches Schloss eingebaut, wodurch die Benutzung einfacher wird. Innen sind beide Schrankhälften mit jeweils drei herausnehmbaren Einlegeböden ausgestattet. In der linken Korpushälfte befinden sich im oberen Bereich zusätzlich 6 kleine Schubladen. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.
7.500,00 € 9.850,00 €
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Neu
Intarsierter Scheinsekretär sign. David Strobelberger 1810
Intarsierter und teilbonisierter Biedermeier Scheinsekretär aus hellem, goldfarbenen Amerikanischen Mahagoni, signiert und datiert 1810. Dieser sogenannte Blender weist in der Hutschachtel den folgenden Text auf: "27. Januar, David Strobelberger auf Swartau bei Lübeck 1810". Die Ortsangabe Swartau ist Plattdeutsch und steht für Bad Schwartau bei Lübeck. Die typisch kubistische Formgebung des Scheinsekretärs ist typisch für das frühe Biedermeier. Der Kiefernkorpus ist stehend mit Amerikanischen Mahagoni Sägefurnier belegt. Die ebonisierten Klotzfüße, Profile und Zierleisten setzen einen reizvollen Akzent zu dem hellen Mahagoniholz. Die Schlüsselbuchsen sind als lang gezogene Rauten gestaltet und wie die halbkreisförmig verlaufenden zarten Blattranken auf dem Sockel aus Ebenholz eingelegt. Die obere und untere Schlüsselbuchse ist ohne Funktion, während sich im oberen und unteren Bereich der Tür ein Schloss verbirgt. Da dieser Scheinsekretär ursprünglich die Funktion eines Gewehrschrankes hatte, lässt sich die Tür doppelt sichern. Nach Angaben der Vorbesitzerfamilie diente der Schrank seit Generationen als Gewehrschrank. Der Aufbau mit Hutschachtel, wie auch ein Teil des Kranzprofils ist mit Nussbaum Wurzelholz furniert. Die Hutschachtel lässt sich abnehmen. Dadurch bekommt man Zugang zu drei sekundären Kästchen. Im Inneren sind Hakenleisten an den Seitenwänden und der Rückwand angebracht. Der vorhandene Fachboden ist sekundär. Das Innenleben gestalten wir gerne nach Ihren Vorstellungen. Durch die Innentiefe von 46 cm eignet sich dieser Scheinsekretär auch als Kleiderschrank. Das Möbel ist nicht zerlegbar, aber für einen Transport lässt sich die Tür leicht ausbauen. Insgesamt ein ausgefallenes, authentisches Möbelstück aus dem frühen Biedermeier. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Im Zuge der schonend durchgeführten Restaurierung wurde der Scheinsekretär mit Schellack poliert.
3.490,00 € 4.890,00 €
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Neu
Zylinderbüro aus der Gründerzeit
Zylinderbüro aus Eiche, aus der Zeit um 1880. Dreiteiliges Zylinderbüro auf hohen, gedrechselten Beinen. Das Untergestell hat an den Seiten zwei übereinander angeordnete Schubladen. In der oberen Ebene befindet sich dazwischen eine breitere Schublade. Alle fünf Schubladen sind auf der Front mit einem Profil gerahmt. Die Zwickel unter der mittleren Schublade sind mit geschweift ausgesägten Flachschnitt-Schnitzereien geschmückt. Die Stollen über den Vorderbeinen sind frontal mit zwei dreier Kannelurenreihen übereinander verziert. Der untere Abschluss der Kanneluren wird jeweils durch drei feine Halbkugeln auf einem Absatz gebildet. Das Mittelteil verfügt über einen Viertelzylinder, der seitlich ebenfalls von einer dreier Kannelurenreihe flankiert wird. Der Viertelzylinder lässt sich aufschieben und gleitet in den Korpus. Abgeschlossen wird dieser durch ein eingelassenes Stangenschloss an der Innenseite, welches sich beim Abschließen in beide Außenwände verriegelt. Die Schreibfläche lässt sich weit herausziehen. Innen befinden sich rechts und links jeweils zwei Schubladen, mittig eine kleine Tür. Über den kleinen Schubladen mit Holzknöpfen sind Ablageflächen. Der kleine Aufsatz wird auf das Mittelteil aufgesteckt und ist mit den drei Schubladen wie das Unterteil gegliedert. Zwischen den Schubladen sind ebonisierte Bossen aufgesetzt, die an allen vier Seiten durch ein goldfarbenes Kügelchen geschmückt wird. Der obere Abschluss wird durch eine Balustrade gebildet. Das Zylinderbüro wurde restauriert und mit einer Wachspolitur versehen. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.
1.950,00 € 2.980,00 €
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Neu
Barockschrank aus Eiche
Barockschrank aus massiver Eiche, solide gefertigt und komplett zerlegbar, mit qualitätsvollem Beschlagwerk, aus der Zeit um 1750. Dieser Barockschrank befindet sich in einem restaurierten und voll funktionstüchtigen Zustand. Das derzeitige Innenleben besteht aus einer Hutablage, einem Mittelbrett sowie zwei Kleiderstangen und Einlegeböden, die je nach Bedarf verwendet werden können. Auf Kundenwunsch kann die Inneneinteilung auch mit durchgehenden Fachböden ausgestattet werden, wenn Sie den Schrank z.B. als Fernsehschrank verwenden möchten. Dieser äußerst aufwendig gearbeitete, völlig zerlegbare Barockschrank ist aus massiver Eiche gefertigt. Das stark gekehlte und ausladend geschweifte Kranzprofil ist, wie auch der Sockel, dreifach verkröpft. Die Türen, wie auch deren Füllungen folgen dem Schweif des Kranzprofils. Die bis zu dreifach abgeplatteten und von Profilen gerahmten Füllungen finden wir auf den Türen, den abgeschrägten Vorderkanten, den Seiten, der wie ein Mittelbrett wirkenden Schlagleiste und ungewöhnlicherweise rundum auf dem Sockelteil. Sogar die in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigten Rückwände sind so gestaltet. Die aufschlagenden Türen sind mit schweren Messing-Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sie sich um 180° öffnen. Sehr schön sind die aus massiven Messing ausgesägten Rokoko Schlüsselschilder, die mit ziselierten Rocaillen geschmückt sind. Diese Zierelemente sehen wir auch auf der Abdeckplatte des originalen Kastenschlosses. Hier ist zusätzlich das Monogramm MS zu sehen. Ebenfalls schön und qualitätsvoll sind die geschmiedeten Türriegel an der linken Türinnenseite, die auch original zugehörig sind. Der Barockschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand und voll funktionstüchtigen Zustand.
3.800,00 € 5.450,00 €
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Neu
Elegante Biedermeierkommode aus Nussbaum mit 4 Schubladen und Vollsäulen, aus der Zeit um 1820
Elegante Biedermeierkommode aus hellem Nussbaumholz, mit freistehenden Säulen und vier Schubladen. Ein schlichtes, klassisches Design mit schönen Holzmaserungen, wie es im Biedermeier üblich war.Diese süddeutsche Biedermeier Kommode, von ca. 1820 ist mit Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz und Eiche belegt und steht auf Klotzfüßen. Auf der Kommodenplatte und den Seitenteilen ist das Sägefurnier einfach, auf der Kommodenfront doppelt gespiegelt. Die kräftigen, freistehenden Säulen sind ebonisiert und mit gegossenen Messingkapitellen und -basen versehen. Die obere Schublade ist vorgesetzt und lässt sich durch verdeckte Griffmulden an der Unterkante aufziehen. Die anderen drei Schubladen sind mit den original zugehörigen Schlössern ausgestattet. Zierliche Ebenholz Wappenschilder fungieren als Schlüsselbuchsen. Alle Schubladen sind sehr leicht gängig und wurden mit Schellack innen ausgepinselt. In der oberen Schublade befindet sich eine originale Einteilung mit Trennwänden. Bei der Restaurierung wurde die alte Patina erhalten und über die alten Gebrauchsspuren mit Schellack poliert, ohne dass das Holz geschliffen wurde. Durch den sehr guten Erhaltungszustand, in dem sich die Biedermeier Kommode vor der Restaurierung befand, war dies möglich. Fotos vom unrestauriertem Zustand liegen vor.
2.250,00 € 3.400,00 €
Verkauft / Sold
Neu
Kleiner Jugendstil Tisch aus Eiche, hexagonale Grundform mit 6 Säulen, restauriert, von ca. 1910
Kleiner Tisch aus Eichenholz mit hexagonaler Grundform und sechs freistehenden Säulen, Jugendstil um 1910. Dieser aufwendig verarbeitete Tisch aus hellem Eichenholz befindet sich in einem stabilen, restaurierten Zustand mit schön mattierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.
650,00 €
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Neu
Nierenförmiger Damenschreibtisch mit 22 ebonisierten Säulen, freistellbar, von ca. 1910
Außergewöhnlicher Damenschreibtisch in nierenförmiger Ausführung und einem eleganten Design, frei im Raum stellbar, Klassizismus-Jugendstil* um 1910. In meinen Augen ist es nicht nur ein Möbelstück, sondern ein Kunstwerk. Der Schreibtisch wurde in unserer Restaurierungswerkstatt fachgerecht und liebevoll restauriert und mit Schellack poliert. Der nierenförmige Sockel und das Schreibelement sind mit Esche-Maserfurnier belegt. Sie werden durch 11 ebonisierte Säulenpaare verbunden. Der Schreibbereich ist wie eine halbe Arena gestaltet und bietet im hinteren Bereich fünf kleine Ablagefächer. Auf der Front sind drei Schubladen integriert, die der geschwungenen Form angepasst sind. Schön und aufwendig gestaltete Schlüsselschilder aus verschiedenen Hölzern mit Schlüsselbuchse aus Messing zieren die Schubladenfronten. Passend dazu sehen wir unterhalb der Schubladen ein Marketerie-Mäanderband, welches um das komplette Schreibelement herumläuft. Die drei Schubladen laufen einwandfrei und sind mit einem Schlüssel verschließbar. Die Beinfreiheit beträgt 64,5 cm. Es lässt sich sehr gut und bequem daran sitzen. Als Vorläufer oder Idee dürfte der berühmte Schreibtisch von Josef Danhauser gedient haben. *Rainer Haaf, ein Autor zahlreicher Fachbücher über historische Möbel, bezeichnet Möbel aus der Jahrhundertwende, die sowohl klassizistische Einflüsse zeigen, als auch Einflüsse des Jugendstils als Klassizismus-Jugendstil.
3.400,00 € 3.850,00 €
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Neu
Zierliches Kabinettmöbel, sog. Vargueño aus Spanien, mit Geheimfächern, 2-teilig, von 1650
Zierlicher Kabinettschrank aus Spanien, mit Klappe, zwei Türen, dahinter Schubladen und Geheimfächer, originales Untergestell, aus der Zeit um 1650. Im Zuge der Restaurierung wurde der Kabinettschrank nur zurückhaltend aufgearbeitet. Die Alters- und Gebrauchsspuren und die zugehörige Patina der letzten Jahrhunderte wurde bewusst belassen. Eine Komplettrestaurierung mit neuer Oberfläche würde diesem sehr alten Möbel nicht gerecht werden. Dieser Kabinettschrank ist in Brettbauweise aus massivem Mahagoni gefertigt. Das originale Untergestell mit gedrechselten Beinen und quadratischen Stegen ist aus Eiche gefertigt. Der Kabinettkasten ist an den Seiten mit aufgesetzten Zierleisten und Kugelsegmenten geschmückt, die einen orientalischen Einfluss zeigen. Die Türen sind doppelt gerahmt und innen mit einer Ädikula verziert. Die beiden Türen sind mit Langbändern angeschlagen. Im Inneren befinden sich 8 Schubladen, deren Fronten aus Mahagoni und die anderen Bestandteile aus Eiche gefertigt sind. Der Deckel des Kabinettschrankes ist ebenfalls mit Langbändern angeschlagen und lässt sich aufklappen. Im Truhenteil befindet sich noch das ursprüngliche Schloss mit dem originalen Schlüssel. In der rechten Tür ist ein sekundäres Schloss aus dem 19. Jahrhundert auf das ursprüngliche geschraubt worden. Von der Höhe her war der Kabinettschrank wohl als Stehpult gedacht, bei dem oben auf der Platte geschrieben wurde. Bei diesem Möbeltypus handelt es sich um ein Vargueño, ein Reiseschreibmöbel. Dies war der Vorläufer des Kabinettschrankes, der in Spanien entstand.
2.100,00 € 3.250,00 €
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Verkauft / Sold
Neu
Kleine Kommode von 1900, 62cm breit
Zierliche Kommode auf hohen Beinen, bombierter Korpus, aus der Zeit um 1900. Der Korpus wurde aus Nadelholz gefertigt, die Schubladen aus Eiche. Furniert wurde die bombierte Kommode mit edlen Hölzern wie Amarant, Rosenholz, Palisander und Ahorn. Beide Schubladen und die Seiten der Kommode zeigen Felder mit leuchtender Würfelmarketerie, die von feinen Fadenintarsien begrenzt werden. Eine Marmorplatte in lichten rotbraun,- und steingrauen Tönen bildet den oberen Abschluss. Ihre Form ist der Schweifung der Kommode angepasst. An den Korpusaußenkanten sind beiderseits gegossene Beschläge aus Messing angebracht. Diese betonen die zierliche Erscheinungsform der Kommode zusätzlich. Die Kommode steht auf hohen, leicht säbelförmigen Beinen. Die vorderen Beine sind aus Messing gegossene Sabots verziert. Die Schlösser und das Beschlagwerk sind original zugehörig. Die Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit Schellackpolierter Oberfläche. Die Kommode stammt aus der Zeit um 1900 und zeigt den Möbelstil "Transition", einem Übergangsstil vom Rokoko zum Klassizismus (Zeitraum 1765/1780).Eine schöne kleine Kommode, die mit einer Tiefe von 31 cm und einer Breite von 62 cm immer einen schönen Platz findet.
1.580,00 € 2.400,00 €
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Neu
Louis Seize Kommode mit Musikinstrumenten und Festons eingelegt, versilberte Beschläge, um 1790
Es handelt sich um eine schön gearbeitete Nussbaum Barockkommode, die noch die geschweifte Form des Barocks zeigt, bereits aber mit Intarsien im klassizistischen Zopfstil (Louis Seize) eingelegt ist. Gefertigt wurde die Kommode im ausgehenden 18. Jahrhundert. Es ist ein interessantes Möbelstück, das durch die Bauweise in massivem Nussbaumholz (Platte + Kommodenseiten) einen nicht so höfischen Eindruck machen könnte. Schaut man sich jedoch die Intarsien an (Musikinstrumente & Festons), sind diese in einer außergewöhnlich guten Qualität gefertigt. Es gibt noch zwei weitere Besonderheiten bei dieser Kommode: Die Füße sind nicht mit Dübeln und Leim befestigt, sondern mit Holzgewinden eingeschraubt. Diese lassen sich bei Bedarf einfach herausdrehen. Bei den Beschlägen handelt es sich um versilberte Beschläge. Dies findet man nur selten bei antiken Möbeln und das zeigt eine gewisse Qualität. Zustand: Die Kommode wurde in unserer Restaurierungswerkstatt aufgearbeitet. Die Schubladen laufen einwandfrei, die historische Oberfläche mit Alters- und Gebrauchsspuren wurde bewusst belassen. Es ist eine schöne Oberfläche und der Farbton ist heller als bei einer neuen Politur.Nun zur eigentlichen Möbelbeschreibung: Barock geschweifte Louis Seize Kommode san- traverse mit feinen Intarsien, franz. Schweiz, aus dem ausgehendem 18. Jahrhundert. Auf konisch gedrechselten und kannelierten Beinen stehender dreischübiger Korpus aus massiven Nussbaum. Die Schublden mit 4 mm starken Sägefunier aus Nussbaum belegt. In die Schubladen wurden 3 Felder aus Bandintarsien eingelegt. Die Kommodenplatte, wie auch die Seitenteile sind mit jeweils einem Feld aus diesen Bandintarien eingelegt. Deren Zwickel sind auf der Platte mit einer Blüte und auf den Schüben und den Seitenteilen mit Bossen verziert. In den seitlichen Feldern sehen wir Festons mit einem daran hängendem Sonnenradmotiv. In dem Feld auf der Platte befindet sich ein zentrales ovales Feld in dem ein intarsiertes Notenbuch eingelegt wurde. Außerhalb des Feldes sehen wir wie verstreut klassische Instrumente des 18. Jahrhunderts: ein Posthorn, zwei Klarinetten und 2 Geigen mit Bögen. Die fein verzierten, runden Handhaben und Schlüsselschilder sind aus versilberten Messing und bis auf das untere Schlüsselschild (Form leicht abweichend), original zugehörig. Ein schweres Kastenschloss in der mittleren Schublade schließt bei mehrfacher Drehung des Schlüssels auch die obere und untere Schublade mit ab. Die Bandintarsien sind aus Eibe und Ahorn. Ebenholz, Buchsbaum und verschiedene Obsthölzer fanden außerdem bei den Intarsienarbeiten Verwendung. Zusätzlich wurden die Intarsien teilweise brandschattiert, eingefärbt und mit Binnenzeichnungen verziert. Bei genauerer Betrachtung wird die hohe Qualität der Intarsienarbeit an deren Deatailverliebtheit deutlich. Sogar die Saiten der Geigen sind mit hauchdünnen Fadenintarsien handwerklich äußerst anspruchsvoll eingelegt. Es handelt sich um eine sehr authentische Kommode, die die vielen Jahre nach ihrer Herstellung ohne substantielle Schäden überdauert hat. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.
5.450,00 € 8.900,00 €
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Verkauft / Sold
Neu
Hohe Biedermeierkommode mit Sicherheitsschloss und Vollsäulen, qualitätsvolle Verarbeitung, Nussbaum furniert, um 1820
Transportkosten vor einem Kauf bitte Anfragen!Stattliche Biedermeierkommode mit einer Höhe von 105,5 cm, vier Schubladen und Vollsäulen, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, restaurierter Zustand, aus der Zeit um 1820. Diese qualitätsvolle Kommode steht auf hohen Stempelfüßen. Die Front wird durch zwei kräftige, ebonisierte Vollsäulen flankiert, die mit Kapitellen und Basen aus Messing ausgestattet sind. Im unteren Bereich befinden sich drei Schubladen. Die darüberliegende Schublade ist vorspringend und wird sozusagen von den Säulen "getragen". Die Schubladen sind mit vierfach gespiegeltem Nussbaum-Sägefurnier belegt und zeigen ein schönes, durchlaufendes Holzbild. Als Schlüsselschilder dienen eingelegte Wappen aus Ebenholz. Es waren an dieser Kommode noch nie Beschläge montiert, wodurch das schöne Furnierbild nicht durch Bohrungen etc. beschädigt wurde. Allseitig ist schön ausgewähltes Nussbaum-Sägefurnier aufgelegt, welches nicht stark abgeschliffen ist und dadurch eine kräftige Furnierstärke zeigt.Seitlich sind jeweils zwei gespiegelte Furnierbilder mit einer schönen Holzmaserung aufgelegt, die auch über die Plattenkante aufgelegt sind. Auf der Kommodenplatte ist ein Furnierbild in Form einer Kreuzfuge aufgelegt. Die Plattenkante wird dreiseitig durch eine ebonisierte Rundung geschmückt. Sowohl die ebonisierte Sockelleiste, als auch das schlichte Plattenprofil zeigen die Strenge des Möbelstücks. Diese Kommode ist überdurchschnittlich qualitätsvoll gefertigt. Es fängt an mit einer Holzkonstruktion, die solide und fein verarbeitet ist. So befinden sich zwischen den Schubladen sogenannte Staubböden, die wie eine Füllung eingesetzt sind. Die Eckverbindungen an den Schubladen sind sehr sauber gezinkt. Alle Schubladenfronten wurden von innen mit Nadelholz-Sägefurnier stehend furniert. Dadurch sind die Schubladenfronten alle sehr gerade und nicht verzogen. Die geschmiedeten Kastenschlösser sind alle original zugehörig, die Schlüssel wurden im Zuge der Restaurierung ergänzt. Bei dem Kastenschloss der oberen Schublade handelt es sich um ein Sicherheitsschloss. Wird dieses 2x verschlossen, lässt es sich nicht mehr regulär öffnen. Zum Öffnen dreht man den Schlüsselbart im Schloss nach oben und zieht etwas kräftiger an dem Schlüssel. Im Schloss wird dadurch ein Mechanismus gelöst, der anschließend das normale Öffnen wieder ermöglicht. Zwei Schlösser haben wir ausgebaut fotografiert. Das linke Schloss ist das Sicherheitsschloss.Im Zuge der Restaurierung wurden die Kommode mit Schellack poliert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Biedermeierkommoden in mittlerer Qualität gibt es häufig auf dem Markt. In dieser Qualität sind diese Kommoden äußerst rar. Durch die edle Verarbeitung und die Größe bringt die Kommode einiges an Gewicht zusammen. Daher bitte vor einem Kauf die Transportkosten bei uns anfragen.
4.100,00 € 4.800,00 €
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Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit ebonisierten Säulen und vergoldeten Kapitellen, süddeutsch um 1820
Klassische Biedermeierkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, ebonisierte Vollsäulen mit vergoldeten Kapitellen und Basen, süddeutsch um 1820. Diese Biedermeierkommode befindet sich in einem restaurierten, voll funktionstüchtigen Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.Der Korpus ist mit drei Schubladen ausgestattet und steht auf den originalen, ausgestellten Beinen. Die zwei unteren Schubladen werden von ebonisierten Vollsäulen flankiert, die mit vergoldeten Basen und Korinthischen Kapitellen geschmückt sind. Hierbei handelt es sich um Holz mit einer schönen Polimentvergoldung. Beide Säulen "tragen" die vorstehende, obere Schublade. Die Schubladen sind sehr leicht gängig und werden an den Schlüsseln herausgezogen.
3.300,00 € 3.900,00 €
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3-schübige Louis-Seize-Kommode aus Nussbaum mit Zopfschnitzereien, von ca. 1790
Französische Louis Seize Kommode aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack-mattierter Oberfläche, von ca. 1790. Diese dreischübige Kommode ist allseitig mit typischen Louis Seize Schnitzereien versehen und in Stollenbauweise gefertigt. Die leicht ausgestellten und gerundeten Stollen sind mit Kanneluren und Louis Seize Festons versehen, die in gedrechselten und beschnitzten Füßen enden. Durch einen Mittelrisalit ist der Korpus vertikal dreifach gegliedert. Die zentralen Schubladenfelder zeigen jeweils eine Festonschnitzerei mit stilisiertem Lorbeerkranz. Seitlich sehen wir gegeneinandergestellte, geschnitzte C-Schwünge. Unterhalb der oberen Schublade sehen wir eine mit Lorbeerblättern beschnitzte Zierleiste, die auch über die Stollen uns Seitenteile verläuft. Die Seitenteile der Kommode zeigen eine ähnliche Verzierung wie die Schubladen. Die Deckplatte bezieht in ihrer Form die ausgestellten Eckstollen mit ein und ist mit einer zurückhaltenden Hohlkehle profiliert. Die Sockelleiste besteht aus einer Kehle und einem darunter verlaufenden Schuppenband. Die Schubladen weisen noch die für das 18. Jahrhundert typische Konstruktion auf. Diese laufen direkt auf dem Schubladenboden, der mit Holznägeln befestigt ist. Die Schubladen sind leicht gängig. Alle drei Schlösser sind original zugehörig. Ein Schlüssel verschließt alle drei Schubladen. Die Handhaben sind original zugehörig. Diese Louis Seize Kommode wurde restauriert und die Oberfläche mit Schellack mattiert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.
3.690,00 € 4.750,00 €
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Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1816
Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaumholz, mit reichhaltigen Intarsien aus verschiedenen Edelhölzern, datiert 1816 und mit dem Schriftzug "Maria Ana Loehlin" versehen. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Laut Vorbesitzer war der Schrank immer in Familienbesitz und dürfte aus der Region Salem/Heiligenberg stammen. Es gibt auch ein originelles Geheimfach, siehe Beschreibung weiter unten.Der Schrank ist mit eindrucksvollen Intarsien geschmückt, die sich weitgehend auf die Front und die abgeschrägten Korpuskanten konzentrieren, seitlich aber auch auf den Kranzprofilen zu sehen sind. Zwei große blütenförmige Intarsien aus Buchsbaum (helles Holz), Esche-Maserknolle und Palisander (dunkelbraun) schmücken die oberen Türfüllungen. Ebenso sind zwei kleinere Blüten aus den gleichen Hölzern in der Mitte der Korpusabschrägungen eingelegt und eine Blüte in der Mitte vom Kranz. Auf den unteren Türfüllungen sehen wir jeweils große Sternintarsien, die mittig mit einer Rosette aus 12 Elementen geschmückt ist. Für den Stern und die Rosette wurden ebenfalls Sägefurniere aus Palisander, Buchsbaum und Esche-Maserknolle verwendet.Auf dem Mittelbrett und den Korpusabschrägungen sehen wir Felder mit einem Grund aus Esche-Maserknolle, mit einem Zickzack-Motiv aus Buchsbaum und Palisander. Gerahmt wird dies durch Filet-Intasienbänder aus Buchsbaum und Ahorn, welche von Ahorn-Fadenintarsien flankiert werden. Diese Filetbänder sind auch auf den Türfüllungen als Rahmung zu sehen. Ungewöhnlich ist auch, dass die Kanten der Korpusabschrägungen stark gefast sind und ebenfalls Filetintarsien zeigen. Ebenso auch das untere Kranzprofil, bei dem das Filetband auch über die Seiten eingelegt ist. Ein besonders schönes Detail sind die aus Buchsbaum eingesetzten Stücke in dem Viertelstab des Kranzprofils. Das fertige Profil wurde schräg eingesägt, Bereiche wurden ausgestemmt und es wurden einzelne Buchsbaumstücke eingesetzt. Durch die Wölbung des Profils ergibt sich eine interessante Maserung bei den Intarsien, die teils fast kunstvoll gemalt aussieht. Der Innenraum ist zu beiden Seiten jeweils mit vier Einlegeböden ausgestattet, wovon jeweils ein Einlegeboden original zugehörig ist. Die rechte Türe lässt sich durch das originale Kastenschloss mit Messingabdeckung öffnen. Die linke Türe wird vom rechten Innenraum geöffnet. Hier ist ein Schnappmechanismus vorhanden. Durch das Ziehen an einer geschmiedeten Stange mit großer Öse wird die linke Tür geöffnet. Die linke Türe schließt beim Zudrücken automatisch. Für den Transport lassen sich die Türen aushängen, die Einlegeböden herausnehmen und der Korpus horizontal in zwei Hälften teilen. Beide Hälften werden an den Innenwänden mit alten Schraubgewinden aus Holz verbunden. Die ca. 8 cm hohen Füße dürften original zugehörig sein und werden einfach von unten eingesteckt. Das nicht ganz alltägliche Geheimfach verbirgt sich bei einem der beiden originalen Einlegeböden. Der vordere Bereich ist mit alten Dübeln nur angesteckt und lässt sich abziehen. Dahinter verbirgt sich ein kleines Fach mit einer herausnehmbaren Schachtel (19 x 9,4 x 1,4 cm). Der Schrank lässt sich auf Wunsch auch ohne Füße aufstellen, da diese nur eingesteckt werden (auf den letzten beiden Fotos dargestellt). Ohne Füße ist der Schrank ca. 8 cm niedriger. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.
13.500,00 € 14.800,00 €


















