Antiquitätenhandel am Bodensee

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Bedeutender Barockschrank mit Bandelwerk
Bedeutender Barockschrank mit Bandelwerk
Repräsentativer Barockschrank aus Nussbaum, mit reichhaltiger Marketerie aus verschiedenen Edelhölzern, guter Erhaltungszustand, aus der Zeit um 1730. Dieser Barockschrank besticht durch seine gefällige Proportion und Formgebung, sowie der reichhaltigen Marketerie - ohne überladen zu wirken. Mit einer Gesamthöhe von 2,17 m ist dieser Schrank nicht so hoch geraten, wie die meisten Schränke aus dieser Zeit und dadurch auf für normale Raumhöhen geeignet. Dieser höfische Barockschrank steht auf 5 gedrückten Kugelfüßen und zeigt breit abgeschrägte Korpusvorderkanten. Im Sockelelement sind zwei Schubladen nebeneinander angeordnet, darüber zwei Türen. Die horizontalen Profile am Kranzgesims sind mehrfach verkröpft ausgearbeitet. Der Rahmen der Scheinfüllungen auf den Türen, das Sockelprofil und das Kranzprofil sind karnisförmig und stehend furniert. Die Korpusseitenteile und die Sockelseiten zeigen jeweils ein Nussbaumfeld, welches von Intarsienbändern aus Zwetschge und Ahorn begrenzt ist. Die Korpusabschrägungen, die Scheinfüllungen der Türen, die Schubladenfronten, das Mittelbrett und das Querfries unterhalb des Kranzprofils, sind mit Bandelwerk aus Zwetschge und Ahorn eingelegt. In den Türen wurde zusätzlich Ebenholz und Rosenholz verwendet. Ein fein graviertes Messing Schlüsselschild ist zentral auf der Schlagleiste positioniert, welche mit der rechten Türe fest verbunden ist. Im Innenraum befinden sich zwei sekundäre, sehr stabile Einlegeböden, die herausnehmbar sind. Die Türen sind mit Langbändern aus Eisen angeschlagen, die eine gebläute Oberfläche mit Schweifwerk und Fasanen aufweisen. Das schwere, doppelzüngige Schnappschloss ist mit einer durchbrochenen Abdeckung aus Messing verziert, die mit Rocailles und Blattwerk gestaltet ist. Der Schlüsselreiden aus Messing zeigt die gleichen Schmuckformen. Im oberen und unteren Bereich der linken Tür befindet sich jeweils ein Verriegelungsmechanismus, der durch das Schließen der rechten Tür ausgelöst wird. Dieser Barockschrank erinnert in seiner Gliederung an seine Vorgänger aus dem Hochbarock. Vor allem durch das hohe Sockelteil mit seinen aufschlagenden Schubladen. Deren Handhaben bestehen aus sekundären, ziselierten Messing Grundplatten mit gegossenen Knöpfen. Der Barockschrank lässt sich weitgehend zerlegen. Die Türen können ausgehängt werden, das Kranzelement abgenommen und der verbleibende Korpus (mittig teilbar) vom Sockel herunter genommen werden. Die Einzelteile sind solide und qualitätsvoll gefertigt und trotzdem relativ leicht. Es handelt sich hier um einen wohlproportionierten, ausgesprochen hochwertig verarbeiteten Schrank, der mit seinen Dimensionen nicht nur in einem Schloss zur Geltung kommt. Da er eine großzügige Innentiefe von 51 cm hat, bieten wir den nachträglichen Einbau einer Kleiderstange und gegebenenfalls von Hemdfächern an. Auch eine Verwendung als Fernsehschrank wäre denkbar, da in der Rückwand bereits ein Loch für Kabel eingebohrt wurde. Seine Formensprache, insbesondere das Bandelwerk war in ganz Süddeutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Eine Besonderheit ist der horizontal verlaufende Wulst unterhalb des Kranzgesims, welcher fast ausschließlich in der Schweiz vorzufinden ist. Nach den Angaben des Vorbesitzers soll der Schrank ursprünglich aus einem Schloss in Berchtesgaden stammen. Zustand: Der Barockschrank befindet sich in einem sehr guten Erhaltungszustand. Schloss, Schlüssel, Langbänder, Riegel und das Schlüsselschild sind original zugehörig. Die Füße, die Knöpfe auf den Schubladen und die zwei Einlegeböden sind sekundär. Die rechte Türe ist leicht verzogen, wodurch im geschlossenen Zustand oben ein Spalt vorhanden ist. Konstruktionsbedingt sind auf beiden Türflächen Risse im Furnier entstanden, bzw. das Furnier hat sich teilweise aufgestellt. Auf beiden Türen ist dies horizontal im oberen Bereich zu sehen. Auf der linken Türe war ein vertikaler Riss, der vor längerer Zeit mal ausgespant und retuschiert wurde. Auf der rechten Füllung ist ein vertikaler Knick im Furnier, der kaum sichtbar ist. Die Oberfläche zeigt Alters- und Gebrauchsspuren. Wir freuen uns, Ihnen diesen schönen Barockschrank anbieten zu können. Nachtrag: Das Innenleben wurde geändert. Links befinden sich drei Einlegeböden, rechts eine Kleiderstange. Das Bohrloch in der Rückwand wurde geschlossen. 

Preis auf Anfrage

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Louis Majorelle Salonschrank mit Cloisonné Glas
Louis Majorelle Salonschrank mit Cloisonné Glas
Edler Jugendstil Salonschrank mit floralen Schnitzereien und feiner Cloisonné-Glasarbeit, Louis Majorelle zugeschrieben, Nancy um 1900-1907. Der Salonschrank besteht aus einem Rahmengestell aus Amerikanischen Kirschbaum, in dessen Zentrum ein exklusives Notenschränkchen mit einem Türchen befestigt ist. Die Türfüllung von dem Schränkchen zeigt ein Glasperlenbild mit einer Dame des Jugendstils, die die Muse der Musik darstellt. Bei dem Glasperlenbild handelt es sich um ein seltenes Cloisonné Glas. Die Cloisonné-Technik ist eine sehr feine Glasarbeit, bei der durch Glasperlen und gemahlenes Glasgranulat, Figuren, Ornamente oder andere Motive dargestellt werden können. Es sind nur noch wenige Exemplare auf dem internationalen Kunstmarkt zu finden. Stilistisch und thematisch erinnert das Objekt an die Entwürfe von Alfons Maria Mucha. Die Mucha-Foundation teilte auf Anfrage mit, dass diese Arbeit eindeutig von Alfons Mucha beeinflusst wurde, es sich aber nicht um eine Arbeit von Ihm handelt.   Das gesamte Möbel zeigt eine äußerst qualitätsvolle und aufwendige Verarbeitung. Dieser bedeutende Jugendstil Salonschrank befindet sich in einem exzellenten Zustand. In unserer Restaurierungswerkstatt wurde lediglich die Oberfläche gereinigt. Das Rahmengestell von Louis Majorelle Der trapezförmige Grundriss des Möbels verjüngt sich sowohl von den Seiten als auch von der Front zur Rückwand hin. Vier allseitig profilierte Streben bilden das Gestell von diesem Korpus. Die beiden hinteren Streben sind mit der Rückwand verbunden. Alle vier Streben sind gekehlt und mit 3/4 Stäben profiliert. Das untere Querfries ist konkav eingezogen und dessen Unterkante geschweift ausgearbeitet. Die Zwickel sind mit Blumen im Halbrelief beschnitzt. Im oberen Bereich sind die Blumen durchbrochen beschnitzt und teilweise über die Profilierungen gelegt. Dieses sehr aufwendige und feine Verarbeitungsweise ist typisch für Louis Majorelle. Das kleine Notenschränkchen Der hochrechteckige Kasten ist an den Oberkanten gerundet und zeigt an den Seiten jeweils zwei Füllungen. Diese Füllungen werden von profilierten Zierleisten gerahmt. Die aufschlagende Tür zeigt einen gekehlten Rahmen und ist an die Form von dem Korpus angepasst. Die Lappenbänder aus Messing sind verkröpft, wodurch sich die Türe um fast 180° öffnen lässt. Innen ist das Notenschränkchen allseitig mit rötlich poliertem Vogelaugenahorn furniert. Die zwei Einlegeböden sind original zugehörig und lassen sich über Zahnleisten in der Höhe verstellen. Die Flächen sind ebenfalls beidseitig mit Vogelaugenahorn furniert. Die Füllungen im Korpus und an der Tür innen werden durch ebonisierte Viertelstäbe gerahmt. Der obere Abschluss des Schränkchens bildet ein Postament für ein dekoratives Objekt, wie eine schöne Jugendstil Tischlampe oder eine Skulptur. Cloisonné Glass Company Im Jahre 1897 meldete die in London ansässige Firma "Cloisonné Glass Company" das Patent "Improvements in Cloisonné Work" an. Bei diesem Patent handelt es sich um eine Unterart der häufig vorkommenden Cloisonne-Arbeiten, bei denen sich das Glasgranulat durch einen Schmelzprozess miteinander verbindet. Die Cloisonné Glass Company entwickelte ein Verfahren, bei dem zwischen zwei Glascheiben, die Konturen der Darstellung durch Messingstege gebildet werden. Die Zwischenräume bilden die Flächen, welche mit farbigen Glasperlen und feinem, farblich unterschiedlich schattiertem Glasgranulat aufgefüllt werden. In verschiedenen Büchern werden Anwendungsbereiche für Cloisonné-Glasbilder dieser Art erwähnt. So wurden diese beleuchtet oder opak für Fenster, Laternen, Deckenleuchten, Jalousien, Möbel, Reklametafeln oder Dekoration in Häusern und öffentlichen Gebäuden verwendet. Mittlerweile sind leider nur noch wenige derartige Glasobjekte erhalten.  Dieser äußerst gute Erhaltungszustand des Cloisonné Bilds ist sehr ungewöhnlich. Im Allgemeinen sind die wenigen erhaltenen Arbeiten sehr restaurierungsbedürftig.  Erhaltungszustand Dieses qualitätsvolle und äußerst seltene Jugendstilmöbel befindet sich in einem musealen Zustand. Es ist voll benutzbar und wurde von uns lediglich gereinigt. Das Glasperlenbild ist in einem unbeschädigten Originalzustand. Selbst die beiden Einlegeböden im Innenraum, wie auch die Beschläge, das Schloss und der Schlüssel, sind original zugehörig. Wir freuen uns, Ihnen dieses ausgesprochen qualitätsvolle Möbel anbieten zu können. Ein zweites Exemplar Ein identischer Salonschrank (mit einem anderen Cloisonné Glasbild) steht im Museo Casa Lis de Salamanca (Spanien), welcher auch Louis Majorelle zugeschrieben ist. Unter dem folgenden Link laden Sie eine PDF-Broschüre über Cloisonné-Glasarbeiten herunter: http://www.artnouveau.eu/upload/magazine_pdf/26_a_fons.pdf (PDF-Download). Auf Seite 2 ist der identische Salonschrank zu sehen. Die Broschüre stammt von der Art Nouveau European Route, einer Vereinigung staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen zum Schutz des europäischen Jugendstil-Erbes. Literaturhinweise: THE PARIS SALONS 1895- 1914, Volume III, von Alastair Duncan, ISBN: 185 149 1902, Seite 419. Louis Majorelle: Meister des Art Nouveau Design von Alastair Duncan, ISBN: 3-453-05182-3, Tafel 25 und 41. Davison, Sandra: Conservation and Restoration of Glass, 2003 (2. Auflage) Verlag Routledge Chapman & Hall, Seite 66. CLOISONNÉ GLASS Mulgrave Hall, Sutton London. Approaches to the Restauration and their Implemention, FH Erfurt, FR Konservierung und Restaurierung. Bonet, Jordi: Conservation-restauration of cloisonné windows: A case study, Jurnal of Cultural Heritage 9 (2008) Seite 69-72. http://www.artnouveau.eu/upload/magazine_pdf/26_a_fons.pdf (PDF-Download)

22.320,00 € 24.800,00 €

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Neu
Bodenseeschrank mit Schnitzereien und Intarsien
Bodenseeschrank mit Schnitzereien und Intarsien
Der angegebene Preis beinhaltet die Restaurierungskosten.Leicht gebauchter Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit ungewöhnlich reichhaltigen Intarsien und Schnitzereien. Dieser außergewöhnliche, um 1800 gefertigte Louise Seize Kirschbaumschrank ist charakteristisch für die Region Weiler, östlich von Lindau. Der geschweifte und seitlich abgeschrägte Korpus wird nach der Restaurierung vermutlich auf fünf Spitzkantfüßen stehen. Die abgeschrägten Seiten sind mit durchgehenden, doppelt abgeplatteten Scheinfüllungen versehen, die von einem umlaufenden Perlstab begrenzt werden. Darüber befindet sich jeweils ein Zierprofil. Zwischen diesem und dem, mit sowohl einem Perl-, wie auch einem Flechtband beschnitzten Kranzprofil befindet sich eine liegend rechteckige Parkettintarsie mit umlaufender Bandintarsie. Das Mittelbrett ziert ein senkrechtes Flechtband. Aus dessen natürlichen Vertiefungen erheben sich kräftig geschnitzte Blüten. Darüber, direkt unterhalb des Kranzprofils, sehen wir ein quadratisches Intarsienbild in Form von einem Fachwerk. Dieses wird von Feldern aus Bandintarsien, die in die geschwungenen Querfriese eingelegt wurden horizontal flankiert. Unter dem senkrechten, geflochtenem Band, direkt über der kräftig profilierten Sockelleiste, ist eine Stabintarsie sichtbar. Die Türen sind mit Messing-Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sich die Türen um fast 180° schwenken. Im Zentrum der Türen befindet sich eine liegend ovale Scheinfüllung mit intarsiertem Blumenbukett und Louis Seize Schleife. Den umlaufenden Profilrahmen ziert ein Perlstab. Außen schließt sich horizontal beidseitig ein geschnitztes Muschelornament an. Die ovale Scheinfüllung wird vertikal von barock ausgeformten, doppelt abgeplatteten Füllungen flankiert. Die umlaufenden Profile bilden die Konturen der Füllungen nach. In den Zwickeln zwischen dem Perlstab, der alle drei Füllungen umschließt und den einzelnen Füllungen sind unterschiedliche hexagonale Sterne intarsiert. Im obersten Zwickel befindet sich eine eingelegte Rose mit Stiel. Auf den Überplattungen der Türrahmen sehen wir quadratische Felder, die eine zentrale Blüte zeigen. In den Seitenteilen des Schranks befinden sich je zwei hochrechteckige, doppelt abgeplattete Füllungen. Deren Zwickel schmücken geschnitzte Blüten. Der Schrank ist mittig teilbar und wird dadurch auch als Spaltschrank bezeichnet. Die rechte Schrankhälfte ist mit einem eingezinkten Stellbrett versehen. Wegen der geringen Innentiefe werden wir den Bodenseeschrank mit Fachböden ausstatten. Für die Intarsien wurden unter anderem Ebenholz, Ahorn, Amaranth und grün gefärbte Pappel verwendet. Zusätzlich wurden die Intarsien teilweise brandschattiert.Dieser Bodenseeschrank befindet sich derzeit noch in einem unrestaurierten Zustand. 

16.650,00 € 18.500,00 €

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Dreitüriger Biedermeierschrank, Wien um 1830
Dreitüriger Biedermeierschrank, Wien um 1830
Dreitüriger Biedermeierschrank aus Nussbaum mit feinen Fadenintarsien aus Ahorn, Wien um 1830. Dieser Biedermeierschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Originale dreitürige Schränke aus der Biedermeierzeit sind absolut selten. Mit einer Höhe von 155,5 cm kann dieser Schrank als 3/4 Schrank bezeichnet werden. Er eignet sich sowohl als Kleiderschrank wie auch als Bücher- oder Aktenschrank. Allansichtig zeigt der Biedermeierschrank ein fantastisches Nussbaum-Sägefurnier mit feinen Fadenintarsien aus Ahorn. Der querrechteckige Korpus ist nicht zerlegbar, steht auf Klotzfüßen und ist an den oberen Korpuskanten abgerundet. Die Front ist dreiteilig symmetrisch gegliedert. Die beiden Lisenen seitlich der Türen sind leicht gerundet und bilden zusammen mit dem Kranzabschluss eine gestalterische Einheit. Dekoriert ist diese Einheit mit einem lang gezogenen Feld aus querfurniertem Nussbaum, welches von einer dünnen Fadenintarsie begrenzt wird und eine Rahmung aus fischgrätartig aufgelegtem Nussbaumfurnier zeigt. Das lang gezogene Feld beginnt auf der Lisene über dem linken Fuß, verläuft elegant über die gerundeten Korpusoberkanten und endet über dem rechten Fuß. Beide Korpusseiten sind flächig furniert und zeigen in der Mitte ein gespiegeltes Nussbaum Sägefurnier mit lebhafter Holzmaserung. Flankiert wird dieses von einer identischen Dekoration, wie sie die Lisenen und der obere Korpusabschluss der Vorderseite zeigen. Die Deckplatte ist ebenfalls flächig furniert und zeigt ein mehrfach gespiegeltes Nussbaumfurnier, welches quer aufgelegt wurde und im vorderen und hinteren Bereich durch Fadenintarsien geschmückt wird. Auf den Türen ist ein mehrfach gespiegeltes Nussbaumfurnier zu sehen. Dieses ist bis über den schmalen Sockelabschluss aufgelegt. Auf den drei Türen sind jeweils zwei hochrechteckige Felder mit abgerundeten Ecken aus zwei unterschiedlich breiten Ahorn-Fadenintarsien eingelegt. Als Schlüsselschilder dienen flächenbündig eingelegte Messingbuchsen. Die Formen der Schlüssellöcher sind passend zu den Schlüsseln gefertigt. Die Pilaster zwischen den Türen sind ebenfalls mit filigranen Fadenintarsien eingelegt und verleihen dem Möbel eine zusätzliche Eleganz. Von innen sind die Türen gegenfurniert, was für eine qualitätsvolle Verarbeitung spricht. Bei der mittleren und der rechten Tür handelt es sich um eine Doppeltüre, die durch ein Stangenschloss verriegelt wird. Durch das Öffnen des Stangenschlosses sind beide Türen entriegelt. Der Pilaster zwischen den Doppeltüren dient als Schlagleiste und ist mit der rechten Türe verbunden. Hinter dem linken Pilaster befindet sich eine Trennwand, die den linken Innenraum von dem rechten abtrennt. Der linke Innenraum ist mit drei originalen Böden ausgestattet, die durch Zahnleisten in der Höhe verstellbar sind. In dem rechten Innenraum befinden sich drei sekundäre Einlegeböden, die ebenfalls durch Zahnleisten in der Höhe verstellbar sind oder komplett herausgenommen werden können. Im oberen Bereich des rechten Innenraums sind zusätzlich zwei sogenannte Kleiderrechen angebracht, welche original zugehörig sind. An den 26 handgeschnitzten Haken können bequem Kleidungsstücke oder andere Dinge aufgehängt werden. Bei Bedarf lassen sich die Kleiderrechen auch demontieren, wenn die Halterungen abgeschraubt werden.  Bei diesem dreitürigen Biedermeierschrank dürfte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Einzelstück handeln. Die gestalterische Eigenart mit den gerundeten Oberkanten und den feinen Fadenintarsien weist eindeutig auf Wien hin und ist dort an eleganten Kommoden und Schränken aus der Biedermeierzeit zu finden. In den letzten 30 Jahren haben wir noch kein vergleichbares Möbel gesehen. Der Schrank wurde von uns in Wien erworben. Auf der Rückwand ist noch ein Stück einer Zeitung zu sehen: "Die Presse, Abendblatt von 1860".   Bitte beachten Sie, dass der Schrank (H 155 x B 175 x 48 cm) nicht zerlegbar ist und für die Anlieferung der Weg zu dem Aufstellungsplatz ausreichend geräumig sein muss.  

16.650,00 € 18.500,00 €

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Bodenseeschrank Kirschbaum um 1790
Bodenseeschrank Kirschbaum um 1790
Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaum mit Schnitzereien und Sternintarsien, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1790. Der gebauchte, mittig teilbare Korpus steht auf gedrechselten Kugelfüßen. Die breiten seitlichen Abschrägungen und das Mittelbrett kragen hervor. Entsprechend sind die umlaufenden Sockel,- Kranz,- und Zierprofile verkröpft. Das Kranzprofil ist zusätzlich ausgeschweift. Die geschweiften Türen sind mit Messing-Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sich die Türen um nahezu 180° öffnen. Geschmückt werden die Türen durch geprägte und ziselierte Messingschlüsselschilder und gegossenen, runden Handhaben. Die von profilierten Rahmen begrenzten, abgeplatteten Füllungen zeigen jeweils einen zentralen barocken Faltstern aus Zwetschge und Ahorn. Der Randbereich der Abplattungen wird durch umlaufende Schnitzereien verziert. Diese Schnitzerein zeigen langgezogene C-Schwünge und in den Zwickeln C-Schwünge, die an Jakobsmuscheln erinnern. Dieses Muschelmotiv findet sich an beiden Korpusabschrägungen wieder. Darüber, unterhalb der stark gekehlten Kranzprofile sehen wir eine stilisierte Sonnenblume. Diese befindet sich auch an zentraler Stelle auf dem Mittelbrett. Dort wird sie vertikal von mäanderartigen Schnitzbändern mit Wirbeln (eine Sonnensymbolik) flankiert. Die Formgebung dieses Schrankes ist dem barocken Formengut zuzuschreiben. Das Mittelbrett verweist in seiner Gestaltung bereits auf den kommenden Louis Seize Stil hin. In der rechten Korpushälfte befinden sich drei eingegratete, und somit fest mit dem Korpus verbundene Fachböden. In der linken Korpushälfte befindet sich eine eingegratete Hutablage. Zusätzlich befindet sich oberhalb der großen Fachböden jeweils ein schmaler Boden auf beiden Seiten. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche

16.650,00 € 18.500,00 €

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Bodenseeschrank mit Rokoko Schnitzereien
Bodenseeschrank mit Rokoko Schnitzereien
Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaum mit Rokoko-Schnitzereien, aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Der Schrank ist in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts im Hinterland des Bodensees entstanden und besteht aus zwei soliden Korpushälften (Spaltschrank), die mit Holzschrauben verbunden werden. Seine Formensprache entspricht noch ganz dem süddeutschen Barock des 18. Jahrhunderts. Er dürfte in der Gegend von Aulendorf gefertigt worden sein. Dieser Bodenseeschrank ist in seiner Gestaltung ein sehr ausgefallenes Möbel. Die aufwendig geschnitzten Rokoko Rocailles auf den Türfüllungen sowie das ausgefallen geformte und stark geschweifte Kranzprofil mit dem erhöhten Kranzprofil über dem Mittelbrett ergeben ein optisch und auch handwerklich überzeugendes Erscheinungsbild. Der Korpus ist ungewöhnlich stark gebaucht, er steht auf fünf konisch geformten Klotzfüßen. Bei der Restaurierung des Bodenseeschranks ergab sich eine kleine Überraschung: In der linken Hälfte befindet sich ein doppelter Schrankboden, zwischen dem sich ein Geheimfach samt Schublade verbirgt. Um an dieses Geheimfach zu kommen, muss zuerst die linke Türe geöffnet werden. Anschließend lässt sich das untere Querfries samt des Sockelprofils nach oben ziehen. Ein vorgesetztes Mittelbrett weist 3 Scheinfüllungen auf, überragt die flankierenden, geschnitzten Schnecken und bildet mit einem kleinen Kranzprofil den oberen Abschluss. Unter dem Kranzprofil verläuft noch eine horizontal umlaufende Zierleiste, welche die Form des Kranzprofils auf der Front betont. Die aufschlagenden Türen nehmen den bewegten Schwung des Kranzprofils und der Zierleiste auf. Auf den doppelt abgeplatteten Türfüllungen sehen wir Rocailles- und Blattschnitzereien. Die breit abgeschrägten Korpuskanten sind mit drei Scheinfüllungen verziert und bilden einen schönen Übergang zu den Schrankseiten. Der Schrank hat eine Innentiefe von bis zu 50 cm. Die rechte Seite ist mit zwei fest eingegrateten Böden und 7 kleinen Schubladen ausgestattet. Links befinden sich drei herausnehmbare Einlegeböden. Hier können wir bei Bedarf auch eine Kleiderstange einbauen. Das zweitourige Schloss, der Schlüssel, die Riegel, Fitschenbänder, Schlüsselschilder und die Zierknäufe sind original zugehörig. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

15.120,00 € 16.800,00 €

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Neu
Louis Seize Schrank aus Kirsche mit Intarsien
Louis Seize Schrank aus Kirsche mit Intarsien
Eleganter und qualitätsvoller Louis Seize Schrank aus Kirschbaum mit feinen Intarsien, restauriert und mit Schellack poliert, gefertigt in der Zeit um 1800. Der Schrank steht auf ausgestellten Füßen, zeigt abgeschrägte Korpuskanten und ein geschweift abgesetztes Kranzgesims, wie es bei Empire-Möbeln häufiger zu sehen ist. Die Türen folgen im oberen Bereich der Schweifung des Kranzgesims. Das Mittelbrett zwischen den Türen ist an der linken Türe befestigt. Er ist komplett zerlegbar und wird mit Keilen verbunden. Die Türen sind mit Fitschenbändern angeschlagen und lassen sich um 180° öffnen. Die Inneneinteilung ist bis auf die drei Einlegeböden auf der linken Seite original zugehörig. Es sind Fachböden, Schubladen und 2 Geheimfächer vorhanden. Die Schubladenfronten sind aus Kirschbaum gefertigt und mit Intarsienbändern geschmückt, wie es auch außen zu sehen ist. Sehr schön sind auch die Vorderkanten der originalen Inneneinteilung. Diese sind aus Kirschbaum und geben dem Innenleben einen noch eleganteren Charakter. In der linken Schrankhälfte sind links und rechts originale Kleiderhaken befestigt, die genutzt werden können, wenn man die linken Böden herausnimmt. Die linke Türe verschließt beim Zudrücken automatisch durch einen Schnappriegel. Der Innenraum wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack mattiert.  Massives Kirschbaumholz wurde für die Füße, die Profile, die Türrahmungen und die Schubladenfronten verwendet. Die restlichen Flächen aus Kirschbaum sind mit Sägefurnier belegt. Die Füllungen in den Türen zeigen gespiegeltes Nussbaum-Sägefurnier und werden von schmalen Bandintarsien aus Ahorn und Ebenholz gerahmt. Darauf folgt eine weitere Rahmung aus diagonal aufgelegtem Nussbaumfurnier mit Ebenholz und Ahorn in den Zwickeln sowie feine Bandintarsien, die den gesamten Bereich umrahmen. Auf dem Sockel- und Kranzelement wie auch auf der Schlagleiste sind weitere Intarsienfelder zu sehen, die mit Maserknollenfurnier eingelegt sind und von Bandintarsien gerahmt werden. Die abgeschrägten Korpuskanten zeigen Felder in Fischgrätdekor aus Nussbaum-Sägefurnier und Bandintarsien sowie oben und unten Akzente mit Maserknollenfurnier. Auf den Seiten sehen wir eine Rahmung aus Kirschbaum-Sägefurnier und intarsierte Scheinfüllungen mit Nussbaumfurnier und Intarsienbändern. Es handelt sich um einen wirklich solide gefertigten Schrank aus der Zeit um 1800, mit einer hervorragenden Holzsubstanz. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

14.220,00 € 15.800,00 €

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Neu
Bodenseeschrank Kirschbaum mit Schubladen
Bodenseeschrank Kirschbaum mit Schubladen
Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten inkl. Schellackpolitur oder Schellackmattierung.Wohlproportionierter, kräftig gebauchter Kirschbaum Bodensee Schrank, massiv Kirschbaum. Auf gedrechselten Füßen (werden ergänzt) stehender, seitlich abgeschrägter, vorne stark gebauchter und oben kräftig gebauchter Korpus. Die mit Messing Fitschenbändern angeschlagenen Türen vollziehen die Schweifung der Kopfleiste nach. Die Türfüllungen sind mit ausgewähltem Nussbaum Pyramidenfurnier auf Fichte gearbeitet. Die Korpusabschrägungen und das Mittelbrett sind mit Pilastern verziert. Auf dem Mittelbrett wird diese von feinen Bandintarsien flankiert. Oberhalb und unterhalb der Brettsäulen sind gespiegelte Kirschbaum Sägefurniere angeordnet. Unterhalb des verkröpft hervorkragenden Kopfprofils befindet sich ein gespiegeltes Eschefurnier mit gefladerter Zeichnung. Darunter, unterhalb eines umlaufenden Zierprofils, sehen wir ein geschnitztes Kapitell aus Nussbaum. Der Schrank besteht aus 2 rundum verzinkten Korpushälften, die mittels holzgedrechselter Schrauben zusammen gehalten werden. In der linken Korpushälfte befindet sich unterhalb eines umlaufenden Zierprofils eine Schublade mit aufschlagendem Doppel, welches eine liegende Raute zeigt. Auf der rechten Seite ist ein identisches Doppel aufgeleimt. Beide sind mit geprägten, runden Zugbeschlägen geschmückt. Die mittleren Querfriese der Türen zeigen vergleichbare Beschläge. Die beiden geprägten Schlüsselschilder passen optisch gut dazu. Die rechte Tür wird durch ein Schloss, die linke durch einen Riegel gesichert. In der rechten Korpusseite befindet sich unterhalb eines sehr schmalen Bodens ein Kleiderrechen. Darunter befinden sich Zahnleisten. Diese dienen der alternativen Ausstattung mit herausnehmbaren Wäschefächern die höhenverstellbar sind. Die linke Korpusseite weist eingegratete Fachböden und einen Schubladenkasten auf. Letzterer ist mit 2 Schubladen ausgestattet, deren Doppel konkav gearbeitet ist. Hinter diesen verbergen sich insgesamt 4 unterschiedlich große, fein gezinkte Einschübe. Im Zuge der Restaurierung werden wir den Bodensee Schrank mit Schellack polieren. Bis auf den fehlenden Schlüssel und die ebenfalls zu ergänzenden gedrechselten Füßen ist dieser, aus der Biedermeierzeit um 1820/25 stammende Schrank, in einem völlig authentischen Originalzustand.

11.250,00 € 12.500,00 €

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Empireschrank mit Vollsäulen
Empireschrank mit Vollsäulen
Empire Schrank mit Vollsäulen und vergoldeten Kapitellen, Wien um 1810/15. Dieser aufwendig gearbeitete Schrank steht auf kräftigen Stempelfüßen. Darüber erheben sich die, zwischen den verkröpften Elementen des Korpus, gespannten Vollsäulen. Deren fein gegossene Bronze Basen und korinthischen Kapitelle sind feuervergoldet. Dieser Empire Schrank ist in reiner Brettbauweise gefertigt und komplett zerlegbar. Als Blindholz wurde Fichte verwendet. Auf den Türen und den Seitenteilen sehen wir jeweils ein Furnierbild in Form einer Kreuzfuge. Die breiten Lisenen sind mit einem vertikal gespiegelten Furnierbild versehen. Eingelegte Wappen aus Ebenholz dienen als Schlüsselbuchsen. Wenn wir die Türen öffnen, fällt uns der Messingstulp des schweren Einlass- Schlosses und des kräftigen Schließbleches auf. Ein wuchtiger geschmiedeter Haken an der Innenseite der linken Tür und eine kräftige Schnappfeder am Stellbrett dienen dem Verschluss der linken Tür. Das Innenleben besteht aus einem Hutbrett, einem Stellbrett und 6 kleinen Fachböden. Falls gewünscht, können die Fachböden durch eine Kleiderstange ersetzt werden. Durch die großzügige Innentiefe bietet sich die Verwendung als Kleiderschrank an. Sollte der Einbau einer Kleiderstange gewünscht werden, liefern wir Ihnen selbstverständlich die jetzige Inneneinrichtung ebenfalls mit. Im Inneren des Schranks, oberhalb der Türen bildet sich konstruktionsbedingt eine "Hohe Kante". Die Sprachwendung: "etwas auf der hohen Kante haben" rührt daher. Dort verbergen sich 4 kleine und 2 größere Schubladen, die mit zierlichen Messingknöpfen versehen sind. Auf den ersten Blick entdeckt man beim Öffnen des Schrankes diese "Geheimfächer" keinesfalls. Hat man allerdings von deren Vorhandensein Kenntnis, ist es trotzdem eine Überraschung die Schubladen zu entdecken. Im Zuge der Restaurierung wurde der Empire Schrank von uns mit Schellack poliert. In diesem Zuge wurden die Einlegeböden ergänzt. Es handelt sich um ein authentisches Möbel aus der Zeit. Sogar der zugehörige Schlüssel hat sich erhalten. Bei diesem aufwendig gearbeiteten Schrank erkennt man deutlich die Betonung der Horizontale, die für das Empire typisch ist. Zum einen dadurch, dass sowohl der getreppt profilierte Hut mit Schinkelgiebel, wie auch der Sockel aus gebeizter, geflammter Birke im starken Kontrast zu den aus dickem Nussbaum Sägefurnier gearbeiteten vertikalen Elementen des Schranks stehen. Optisch tragen die kräftigen Vollsäulen das hervorkragende Hutteil. Die horizontal verlaufenden ebonisierten Profilleisten betonen ebenfalls die Waagerechte. Dieser Schrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.

11.205,00 € 12.450,00 €

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Biedermeier Eckbuffet aus Nussbaum
Biedermeier Eckbuffet aus Nussbaum
Asymmetrisches Biedermeier Eckbuffet aus Nussbaum, Schweiz um 1825. Dieses sehr aufwendig gearbeitete Eckbuffet ist in vier Teile zerlegbar (Unterteil, Oberteil und zwei Stellbretter). Da das Buffet asymmetrisch ist, sind die Türen und Schubladen auf der rechten Seite, die ein längeres Schenkelmaß hat, etwas größer. Die konkave Grundform der Frontansicht geht an beiden seitlichen Begrenzungen in eine sehr konvexe Form über. Die Flächen des Fichte Blindholzes sind mit einem dicken Nussbaum Sägefurnier belegt. Auf den aufschlagenden Brett-Türen und den Schubladenfronten sehen wir jeweils ein gespiegeltes Furnierbild. Sowohl im Unter- wie auch das Oberteil ist das Eckbuffet jeweils mit einer zentralen doppelflügeligen Tür ausgestattet. Im Unterteil sehen wir zusätzlich 3 Schubladen. Von Schwanenhälsen getragene Voluten stützen das Oberteil. Den oberen Abschluss ziert eine ausgesägte und durchbrochene Schabracke, die vom Kranzprofil herabhängt. Eine gefaste, kräftige Sockelleiste bildet den unteren Abschluss des Möbels. Die Rückwand und die Stellbretter sind in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt. Die Türen sind mit Messingfitschenbändern ausgestattet. Dadurch lassen sich die Türen fast halbkreisförmig öffnen. Die Biedermeier Schlüsselschilder sind aus gesägtem Messingblech. Das Eckbuffet wurde vor vielen Jahren fachmännisch restauriert. Die auf den Fotos fehlenden Teile der Schabracke (2 Stück) sind vorhanden. Die Politur ist sehr gut erhalten und hat durch die Patina einen schönen warmen Ton. Dieser Möbeltyp ist sehr selten. In unserer 35 jährigen Praxis hatten wir nur einmal ein vergleichbares Objekt anzubieten. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

8.865,00 € 9.850,00 €

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Bodenseeschrank-Kirschbaum-mit-Voluten
Bodenseeschrank Kirschbaum massiv datiert 1840
Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaum mit Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, datiert 1840. Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten. Der Bodenseeschrank steht auf vier, sich dreiseitig konkav verjüngenden Füßen. Der Korpus lässt sich in der Mitte teilen und zeigt abgeschrägte Vorderkanten. Die oberen Querfriese der Türen sind geschweift. Jede Tür hat zwei abgeplattete Füllungen, in die Wagenräder mit kräftigen Speichen zentral eingeschnitzt sind. Dieses Rad war früher Symbol für das Privileg einer Stadt, eine eigene Gerichtsbarkeit zu haben. Schwerverbrecher wurden damals auf das Rad geknüpft. Die Stadt Markdorf in der Nähe des Bodensees hat dieses Symbol seit Jahrhunderten im Wappen. Wir gehen davon aus, dass der Schrank von dort stammt. Die beiden aufschlagenden Türen sind mit Messing Fitschenbändern angeschlagen. Dies hat 2 Vorteile: Zum Einen lassen sie sich fast um 180° weit öffnen, außerdem kann man sie mühelos aushängen. Beide Türen sind jeweils mit einem original zugehörigen Kastenschloss ausgestattet. Dadurch lassen sich beide Türen unabhängig voneinander öffnen. Zwei original alte, geprägte Messing Schlüsselschilder und zwei geprägte Knäufe, die nach der Vorlage alter Originale gefertigt wurden, zieren die Türen. Zwischen den Türen befindet sich ein vertikales Mittelbrett, das oben und unten mit einer geschnitzten Applikation verziert ist. Die obere stellt eine barocke Urne auf einem Postament mit der Datierung 1840 dar. Die Form des Postaments findet sich gespiegelt im unteren Bereich des Mittelbrettes wieder. Oberhalb der Urne sehen wir zwei gegeneinandergestellte, kräftige Voluten, die Teil des geschweiften und flach gekehlten Kranzprofils sind. Im weiteren Verlauf ist die Schweifung gebrochen und an den Korpusabschrägungen verkröpft. Das Sockelprofil ist dreifach verkröpft. Der Innenraum wird durch ein Stellbrett und eine zweiteilige Hutablage unterteilt. In der rechten Hälfte ist eine hölzerne Kleiderstange eingebaut. In der linken Hälfte sind zwei zusätzliche Einlegeböden vorhanden. Unter einem Einlegeboden sind zwei Schubladen mit Fronten aus Kirschbaum mit Messingknöpfen angebracht. Dieser Einlegeboden lässt sich sowohl auf der oberen Fachbodenleiste wie auch unten auflegen. Die gesamte Inneneinteilung lässt sich bequem ausbauen und kann auf Kundenwunsch verändert werden. Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten inkl. Schellackpolitur.

8.550,00 € 9.500,00 €

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Seltener Biedermeier Hallenschrank
Seltener Biedermeier Hallenschrank
Sehr großer Biedermeier Hallenschrank aus der Zeit um 1820. Der Schrank ist komplett aus 3 cm starker Eiche gearbeitet, die mit 3 mm gespiegeltem Nussbaum Sägefurnier belegt ist. Seitlich und in den Türen ist je eine Füllung, der Rahmen ist auf Gehrung furniert. Die Rückwand besteht aus zwei Teilen in Rahmenbauweise mit jeweils vier Füllungen. Völlig ungewöhnlich ist die Tatsache, dass auch der obere und untere Boden in aufwendiger Rahmen und Füllungsbauweise gefertigt ist. Bei diesem Möbel ist weder an Zeit noch an Material gespart worden. Sowohl in seinen Dimensionen, wie auch in der Verarbeitung eine absolute Rarität. Fotos vom Zustand des Biedermeier Hallenschrankes vor der Restaurierung sind vorhanden. Auf Wunsch fertigen wir Ihnen ein individuelles Innenleben an. Aufgrund der Größe des Innenraums (Höhe ca. 220cm, Breite ca. 180cm, Tiefe 66cm), kann die Inneneinteilung beliebig gestaltet werden. Die Verwendung für Kleiderbügel bietet sich bei der geräumigen Tiefe selbst für lange Personen an. Sie interessieren sich für Biedermeier Schränke? Unser stetig wachsendes Sortiment finden Sie unter Biedermeier Schränke sowie weitere Möbel aus der Zeit unter Biedermeier Möbel.

8.550,00 € 9.500,00 €

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Kabinettschrank aus Nussbaum
Kabinettschrank aus Nussbaum
Renaissance Kabinettschrank von ca. 1680 mit manieristischen Einflüssen, leicht restaurierungsbedürftig. Qualitativ sehr hochwertig verarbeitet, dickes Nussbaum Sägefurnier auf Fichte teilweise massiv, reichhaltig graviertes und ziseliertes Beschlagwerk. An den seitlichen erhabenen Füllungen lassen sich noch Spuren ehemaliger Fallriegel erkennen. Das Schloss schließt mit dem Schnappriegel. An der linken Tür wurden oben und unten Riegel angebracht. Drei Schlösser wurden ersetzt.Alle Bänder und Beschläge sind original und wurden in höchster Kunstschmiedearbeit hergestellt. Im 19. Jahrhundert wurde der Kabinettschrank überarbeitet. In diesem Zuge wurde die große Schublade in Eiche neu hergestellt und mit einem Klappspiegel versehen. Im Inneren lässt sich eine Verblendung entfernen und offenbart weitere 10 kleine Schubladen. Das Untergestell ist vermutlich auch in dieser Zeit entstanden, passt jedoch farblich und von der Patina sehr gut zu dem Aufsatz. Dies ist ein Kabinett in sehr hochwertiger Verarbeitung, vergleichbare Renaissance Kabinettschränke finden Sie in Museen und im Kunsthandel.Restaurierung auf KundenwunschDurch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

8.010,00 € 8.900,00 €

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Bodenseeschrank aus Eiche mit Schnitzereien
Bodenseeschrank aus Eiche mit Schnitzereien
Bodenseeschrank mit Schnitzereien, Eiche massiv, restauriert und mit Schellack mattiert, datiert 1818. Bei diesem Spaltschrank, der mit Keilverbindungen zusammengefügt ist, weist das Mittelbrett eine floral beschnitzte und barock ausgeformte Pilastersäule auf. Neben Kerbschnitzereien ist dort ein Lebensbaum mit einer Tulpe, Anemonen, Klematis und anderen Blüten eingeschnitzt. Die Türen sind mit Messing-Fitschenbändern angeschlagen und lassen sich um fast 180° schwenken. Die oberen, abgeplatteten Füllungen sind jeweils mit einer klassizistischen Henkelvase verziert. Aus dieser wächst ein Lebensbaum mit den gleichen Blumen, wie wir sie auf der Balustersäule sehen. Die unteren Füllungen weisen Blattwerk in den Zwickeln und eine ellipsenförmige Kartusche mit einer Sonnenblumenblüte auf. Die prägten Messing-Schlüsselschilder und Knäufe sind original zugehörig. Ebenso das schwere, zweizüngige Kastenschloss, welches mit einer Messing Zierplatte beschlagen ist. Diese Zierplatte zeigt in einer ungewöhnlichen Anordnung die Datierung 1818. Das Sockelprofil und das Kranzprofil sind dreifach verkröpft. Das Querfries unter der linken Tür lässt sich bei geöffneter Tür hochziehen und gibt ein geheimes Fach frei. In dem Fach befindet sich eine breitere Schublade, die komplett herausgenommen werden kann. In dem Geheimfach können zu beiden Seiten zusätzlich zwei kleine Schubladen herausgezogen werden. In dem Geheimfach fanden wir ein Papier, welcher sich auf eine Verlobung eines Paares aus Meersburg und Pfullendorf bezieht. Dieses Dokument geben wir bei einem Kauf gerne mit.   

7.020,00 € 7.800,00 €

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Barockschrank aus Eiche mit Rokoko-Intarsien
Barockschrank aus Eiche mit Rokoko-Intarsien
Dieser komplett zerlegbare, zweitürige, südwestdeutsche Barockschrank ist um 1760 aus Eiche gefertigt worden. Der Schrank steht auf fünf geschwungenen, spitz zulaufenden und beschnitzten Beinen. Der Korpus ist zu den Seiten hin stark abgeschrägt. Die Front ist bauchig gestaltet. Sowohl das Kranzprofil wie auch das Sockelprofil sind ausladend und kräftig profiliert. Deren Verkröpfungen und die Schlagleiste bilden optisch eine Balustersäule. Die beiden aufschlagenden Türen sind mit Fitschenbändern aus Messing angeschlagen und können bis zu einem Winkel von ca. 180° geöffnet werden. In den Türen befinden sich jeweils eine lange, rechteckige Füllung, die doppelt abgeplattet ist. Jede dieser Füllungen zeigt ein mit Nussbaum gerahmtes Feld. In den Mittelpunkten der Türen befinden sich intarsierte Rocailles aus Ahorn, die eine Kartusche bilden und ein Oval aus Zwetschge-Sägefurier einfassen. Das Oval wurde das als Kreuzfuge ausgestaltet. Über den Kartuschen wurde mittig ein C-Schwung und unterhalb der Kartuschen ein S-Schwung eingelegt. Die Schlagleiste schmücken drei intarsiert Felder aus Nussbaum und Rosenholz. In die Korpusseiten und Korpusabschrägungen sind jeweils drei Scheinfüllungen geschnitzt. Besonders die Form und Anordnung der Scheinfüllungen in den Abschrägungen sprechen für eine geografische Nähe zu Frankreich. Die Rokoko-Schlüsselschilder sind aus Messingblech herausgesägt. Das originale Kasten-Schnappschloss mit Doppelriegel ist in französischer Manier gefertigt und mit einem Zierblech aus Messing versehen. Beide Riegel an der linken Türinnenseite sind aus geschmiedetem Eisen und original zugehörig. Der obere Fachboden ist original zugehörig, die restlichen Fachböden wurden ergänzt. Mit einer Innentiefe, die zwischen 48 cm und 54 cm variiert, hat dieser Barockschrank ideale Voraussetzungen, um Kleidung aufzuhängen. Auf Wunsch kann eine Kleiderstange eingebaut werden. Fotos, die den erstaunlich guten, unrestaurierten Zustand zeigen, sind vorhanden. Dank der ziemlich unverwüstlichen Eiche und der sehr soliden handwerklichen Verarbeitung, die uns alle beeindruckt hat, war der unrestaurierte Schrank bis auf die Oberfläche in einem sehr guten, originalen Zustand. Schloss, Riegel, Beschläge und Schlüssel sind original zugehörig. Im Zuge der Restaurierung wurde die Oberfläche mit Schellack mattiert.

7.020,00 € 7.800,00 €

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Barocker Überbauschrank aus Holland
Barocker Überbauschrank aus Holland
Holländischer Überbauschrank aus Eiche und Palisander, Barock um ca. 1660. Der zweiteilige, vertikal fünffach gegliederte Korpus ist aus Eiche gefertigt und steht auf wuchtigen Kugelfüßen. Die Schrankfront ist, bis auf die kräftigen Türrahmenprofile, mit Nussbaum, Palisander, Ebenholz und ebonisierten Hölzern furniert. Die unteren Türen zeigen vertikale, abgeflachte Bossen, deren Schrägen von umlaufenden Flammleisten gerahmt sind. In der Entstehungszeit dieses Barockschranks hatte man eine Technik zur Herstellung dieser Leisten entwickelt. Die Lisenen und das Mittelbrett sind mit jeweils drei, von Flammleisten begrenzten ebonisierten Feldern gegliedert, zwischen denen horizontale, schmale Bossen angebracht sind, von denen eine das Schlüsselloch abdeckt. Auf der Frontansicht des Sockels sehen wir fünf Felder, von denen drei die große Schublade zieren. Im herauskragenden Mittelgurt sind zwei Schubladen untergebracht, die von geschnitzten Löwenköpfen flankiert werden. Der Aufbau hat zwei Türen mit horizontalen, abgeflachten Bossen. Drei ionische Säulen stützen den üppig profilierten und im Frontbereich verkröpften oberen Abschluss. In den Seitenteilen sehen wir jeweils 3 Felder. Das mittlere verläuft horizontal, die anderen vertikal. Diese Art von Schrank ist ein typisches Beispiel für die besonderen und seltenen Überbauschränke des Barock. Literaturhinweis: Dr. C.H. De Jonge: Holländische Möbel und Raumkunst 1650- 1780,Stuttgart, Julius Hoffmann Verlag, Seite 89 bis 91, Abb. 142 bis 146 Peter W. Meister, Hermann Jedding: Das schöne Möbel im Lauf der Jahrhunderte, Heidelberg, Keysersche Verlagsbuchhandlung, Abb.:205 bis 207   Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

6.750,00 € 7.500,00 €

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Kirschbaum Bodenseeschrank mit Bandelwerk
Kirschbaum Bodenseeschrank mit Bandelwerk
Bedeutender Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaum mit qualitätsvollen Schnitzereien und punzierten Grundflächen, unrestaurierter Zustand, von 1735/40. Dieser Kirschbaum Bodenseeschrank steht auf einer dreifach verkröpften, gekehlten Sockelleiste. Die Kranzleiste ist ebenfalls in typischer Barockmanier stark gekehlt und mit einer steil ansteigenden Schweifung versehen. Deren höchstem Punkt krönt eine mit Rocaillen verzierte Kartusche mit Sonnenstrahlmotiv. Sowohl das Mittelbrett, wie auch die Korpusabschrägungen sind konkav gestaltet. Die sich darüber erhebenden Kranzprofilelemente sind wie liegende Mondsicheln nach oben hin geschweift. Eine Besonderheit bei diesem Bodenseeschrank sind die breiten Korpusabschrägungen, die das Gesamtbild der Front verbreitern. Dies gibt dem Schrank etwas sehr Stattliches. Im Sockelbereich, unterhalb der Türen, sehen wir zwei geschnitzte Scheinfüllungen. Deren Rahmenform wiederholt sich bei den Scheinfüllungen auf den Korpusabschrägungen und auf dem Mittelbrett. Dort sind diese zusätzlich mit Bandelwerk beschnitzt und mit einem punzierten Grund in Form von kleinen Blüten geschmückt. Die geschweiften Türen sind mit Messingfitschenbändern angeschlagen und lassen sich dadurch um 180° offnen. Beide Türen zeigen doppelt abgeplatteten Füllungen, welche ebenfalls mit Bandelwerkschnitzereien und fein gepunzten Grundflächen geschmückt sind. In den eingezogenen Ecken der Füllungen sind Sonnenstrahlmotive zu sehen. Die durchbrochen gearbeiteten Schlüsselbeschläge und Grundplatten der Zierknäufe mit fein ziselierten Rocaillen, sind original zugehörig Ebenso auch das Kastenschloss. Unter dem Schrank sind keinerlei Spuren von ehemaligen Füßen zu sehen. Ursprünglich war der Schrank in Form von zwei geschlossenen Korpushälften konstruiert, deren Mittelwände mit Holzschrauben verbunden waren. Die Mittelwände wurden zu einem späteren Zeitpunkt herausgesägt. Als neue Verbindung wurde eine Keilverbindung eingebaut, die bei Möbeln des frühen 19. Jahrhunderts üblich waren. Die Untere der beiden Tapeten, die ebenfalls auf den Keilverbindungen zu sehen ist, dürfte auch aus dem frühen 19. Jahrhundert stammen. Daher kann man davon ausgehen, dass die Umarbeitung vor gut 200 Jahren stattgefunden hat. Im Zuge einer Restaurierung würden wir den Schrank wieder mit zwei Mittelwänden und Holzschrauben ausstatten. Die seitlichen Verkröpfungen des Kranzgesims wurden um ca. 2 - 3 cm gekürzt. Die Form der später ausgeführten Ergänzungen an diesen seitlichen Verkröpfungen entsprechen nicht der Formensprache des Kranzprofils. Dies wird bei der Restaurierung in unserer Werkstatt fachgerecht behoben. Nach Angabe des Vorbesitzers gehörte der Schrank seiner verstorbenen Frau, die aus einer Familie stammt, die heute den größten Holzhandel in Süddeutschland betreibt. Dieser Betrieb geht auf einen Urahnen zurück, der anno 1712 als Säger aus Immenstadt im Allgäu nach Altdorf (seit 1865 Weingarten) kam, da man wegen dem Bau der Basilika einen Säger brauchte. Im Zusammenhang mit der Säkularisation pachtete sein Enkel 1803 die bislang klösterliche "Obere Säge". Dessen Sohn kaufte 1822 die Sägerei vom königlichen Kameralamt Weingarten. Wir gehen davon aus, dass der Schrank ursprünglich dem Benediktiner Kloster gehörte und von der Familie mit übernommen wurde. Die strahlende Sonne in der Kartusche, die Strahlen in den Türfüllungen und die kleinen strahlenden Sonnen, die den Schnitzgrund der Füllungen und Scheinfüllungen flächendeckend verzieren, halten wir für ein starkes Indiz, dass der Schrank ursprünglich dem Benediktiner Kloster in Weingarten gehörte. Im 18. Jahrhundert hatte Altdorf nicht einmal einen Marktplatz und keine nennenswerte verkehrstechnische Anbindung. Es ist deshalb schwer denkbar, dass sich dort sonst jemand einen so exklusiven Schrank leisten konnte. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

Preis auf Anfrage

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Neu
Biedermeier Vitrinenschrank
Biedermeier Vitrinenschrank
Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten inkl. Schellackpolitur.Zweitüriger Biedermeier Vitrinenschrank aus Nussbaum, süddeutsch um 1820. Ein sehr klassisches und schlichtes Design, wie es sich für ein Biedermeiermöbel gehört. Der hochrechteckige Korpus steht auf eleganten Spitzkantfüßen. Die schlichte Hut-, Sockel und Schlagleiste ist mit dickem Sägefurnier aus Nussbaum Maserknolle belegt. Die Seitenwände sind mit einem dreifach abgewickeltem, stehendem Bildfurnier geschmückt. Die einschlagenden Türen zeigen jeweils zwei übereinander angeordneten Glascheiben. Diese sind von einem im 90° Winkel zum Glas ausgerichtetem und auf Gehrung gearbeitetem Nussbaumfurnier gerahmt. Das untere Drittel der Türen zeigt ein jeweils stehend gespiegeltes Furnierbild. Im Inneren befinden sich 4 Fachböden, die durch Zahnleisten stufig in der Höhe variiert werden können. Die Türen können durch eine ungewöhnliche technische Lösung leicht aus der Biedermeier Vitrine ausgebaut werden. Geschmiedete Stifte, die von Außen durch den oberen Boden der Korpuskonstruktion stoßen, bilden die oberen Drehpunkte der Türen. Wenn man diese nach oben herauszieht, lassen sich die Türen bequem heraus nehmen. Es handelt sich um ein authentisches Sammlerobjekt. Schloss, Riegel und Gläser sind original zugehörig. Der Vitrinenschrank wird im Zuge der Restaurierung von uns mit Schellack poliert. Die vorhandene Tapete im Innenraum wird entfernt und die Innenflächen mit Schellack mattiert. Weitere Maße: Maximale Tiefe mit geöffneten Türen: 97 cm. 

6.120,00 € 6.800,00 €

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Eiche Louis Seize Schrank mit Intarsien
Eiche Louis Seize Schrank mit Intarsien
Der Kaufpreis beinhaltet die Restaurierungskosten inkl. Inneneinteilung nach Kundenwunsch. Eiche Louis Seize Schrank mit Intarsien, aus der Zeit um 1800. Dieser Schrank ist mit den breit abgeschrägten Vorderkanten und den üppigen Profilen im spätbarocken Stil gefertigt. Die Intarsien und Kanneluren zeigen bereits den nachfolgenden Louis Seize Stil. Der Korpus ist in der Mitte teilbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Die Türen sind mit Fitschenbändern angeschlagen und lassen sich um 180° öffnen. Innen befindet sich ein Einlegeboden mit Kleiderstange. Mit einer Innentiefe von 51,5 cm ist der Schrank ideal für Kleiderbügel geeignet. Schloss und Beschläge sind sekundär, werden aber im Zuge einer Restaurierung durch alte Originale ausgetauscht. Die Füllungen zeigen intarsierte Vasen aus Zwetschge und Ahorn. Der Schrank ist zusätzlich mit 6 Faltsternen intarsiert. Nach der Restaurierung kommen die Farben der Intarsien noch besser zur Geltung.  Ein gut erhaltener Schrank aus der Zeit um 1800 mit schönen Proportionen. Nicht zu groß, nicht zu klein und trotzdem für Kleiderbügel geeignet. Gerne gehen wir bei der Restaurierung auf Ihre Wünsche ein. 

6.120,00 € 6.800,00 €

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Massiver Barockschrank aus Nussbaum
Massiver Barockschrank aus Nussbaum
Voll zerlegbarer Barockschrank aus massivem Nussbaum aus der Zeit um 1750. Der gesamte Korpus ist in solider Rahmenbauweise gefertigt. Jedes Seitenteil besteht aus einem Rahmen mit einer hochrechteckigen, abgeplatteten Füllung aus Nussbaum mit einer abgeschrägten Möbelkante und einer breiten Lisene. Die abgeschrägten Kanten und die Lisenen sind mit horziontal geschnitzen Wellen verziert. Dazwischen liegen zwei massive Türen, welche mit Fitschenbändern befestigt wurden und sich somit um 180° öffnen lassen. Das Mittelfries der Türen und die Innseite des oberen Frieses erhielt zusammen mit den abgeplatteten Füllungen eine Schweifung. Die Türen werden getrennt durch eine profilierte Schlagleiste. Den oberen Abschluss bildet ein Kranz mit einer breiten Barockkehle innerhalb einer Profilfolge. Der untere Abschluss wird gebildet, durch ein breites Sockelelement mit zwei Scheinschubladen, die durch zwei abgeplattete Füllungen simuliert werden. Der Schrank steht auf vier Kugelfüßen. Momentan befindet sich kein Innenleben im Schrank. Lassen Sie uns wissen wie Sie es sich wünschen und wir fertigen ein maßgeschneidertes Eingericht mit Fachböden und Kleiderstangen, nach Ihrer Vorstellung an. Der unrestaurierte Schrank befindet sich trotz leichter Gebrauchs- und Alterungsspuren in einem sehr guten, gebrauchsfähigen Zustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Die Restaurierung beinhaltet alle gängigen Restaurierungsarbeiten, das Anfertigen von Einlegeböden und oder Kleiderstangen nach Ihren Vorstellungen, sowie eine Schellack-, Wachs- oder Ölpolitur. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

5.805,00 € 6.450,00 €

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Louis Seize Schrank aus Eiche um 1790
Louis Seize Schrank aus Eiche um 1790
Louis Seize Schrank, komplett aus massiver Eiche, rundum Rahmen-und Füllungsbauweise gearbeitet. Die unteren, abgeplatteten Füllungen in den Türen sowie die Säule auf dem Mittelbrett sind mit Kanneluren versehen. Die Oberfläche ist geölt und gewachst. Der gebauchte Korpus steht auf 5 Spitzkantfüßen, stark profiliertes und verkröpftes Gesims, die Fitschenbänder an den Türen sind mit Messing ummantelt, Beschläge, Schloss und Schlüssel sind original. Innen befindet sich das originale Innenleben mit Blumenmalerei in Roll- und Tupftechnik. Im Sockel der linken Hälfte verbirgt sich ein Geheimfach.  Ein sehr aufwendig verarbeiteter Louis Seize Schrank, selbst die Eiche Rückwand hat Rahmen und Füllung. Der Schrank ist in der Mitte teilbar (Spaltschrank). Schon vor der Restaurierung befand sich der Schrank in einem ungewöhnlich guten Erhaltungszustand. Dieses Möbel steht derzeit nicht in unseren Ausstellungsräumen. Bei Interesse bitten wir um vorherige Kontaktaufnahme.

5.355,00 € 5.950,00 €

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Goldteak Biedermeierschrank von 1820
Goldteak Biedermeierschrank von 1820
Klassisch strenger Biedermeierschrank mit Goldteak furniert, um 1820. Goldteak ist ein sehr qualitätsvolles Holz von der afrikanischen Westküste (zwischen Kongo und Elfenbeinküste beheimatet). Der botanische Name ist Afromosia elata Harms. Die Niederländer nennen es Mohole. Dieser komplett zerlegbare, zweitürige Schrank ist im Sockelteil mit einer großen Schublade ausgestattet. Bis auf die Zierprofile und die Querfriese der Türen ist dieser Biedermeierschrank rundum stehend furniert (die Maserung verläuft vertikal). Sowohl die Holzauswahl wie auch die strenge Formgebung deuten stark auf eine Entstehung in Norddeutschland oder den Niederlanden hin. Die großzügige Innentiefe ermöglicht das problemlose Aufhängen von Kleiderbügeln. Die eingebauten Einlegeböden lassen sich gegen eine Kleiderstange austauschen. Dieser Biedermeierschrank ist mit Schellack poliert.

5.265,00 € 5.850,00 €

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Geschweifter Barockschrank aus Eiche
Geschweifter Barockschrank aus Eiche
Dieser äußerst aufwendig gearbeitete, völlig zerlegbare Barockschrank ist aus massiver Eiche gefertigt. Das stark gekehlte und ausladend geschweifte Kranzprofil ist, wie auch der Sockel, dreifach verkröpft. Die Türen, wie auch deren Füllungen folgen dem Schweif des Kranzprofils. Die bis zu dreifach abgeplatteten und von Profilen gerahmten Füllungen finden wir auf den Türen, den abgeschrägten Vorderkanten, den Seiten, der wie ein Mittelbrett wirkenden Schlagleiste und ungewöhnlicher Weise rundum auf dem Sockelteil. Sogar die in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigten Rückwände sind so gestaltet. Auf den Abschrägungen des Korpus und der Schlagleiste finden sich sogenannte Nasen, wie wir sie von aufwendigeren Frankfurter Wellenschränken kennen, welche auch als Nasenschränke bezeichnet werden. Die aufschlagenden Türen sind mit schweren, üppig verkröpften Messing Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sie sich um 180° öffnen. Bis auf den Schlüssel und kleine, fehlende Profilteilchen war der Schrank vor der Restaurierung in einem sehr guten Zustand. Sogar die hochgezogenen Kugelfüße haben sich erhalten. Sehr schön sind auch die aus massiven Messing ausgesägten Rokoko Schlüsselschilder, die mit ziselierten Rocaillen geschmückt sind. Diese Zierelemente sehen wir auch auf der, mit MS monogrammierten Messingabdeckplatte des schweren, mit einem Doppelriegel versehenen Schloss. Die Grundplatten, der geschmiedeten Türriegel, sind ebenfalls rokokoartig ausgesägt. Der Barockschrank wurde komplett restauriert. Fotos vom Vorzustand sind vorhanden.

4.905,00 € 5.450,00 €

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Verkauft
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Barocker Bodenseeschrank aus Kirsche
Barocker Bodenseeschrank aus Kirsche
Kirschbaum Bodenseeschrank aus der Zeit um 1800. Der zweitürige Spaltschrank besteht vollständig aus massiver Kirsche und trägt ein typisches geschnitztes Kranzprofil. Die Türen sind in Rahmbenbauweise gefertigt und folgen in Ihrer Form der Schweifung des Kranzprofils. Die Füllungen bestehen ebenfalls aus massiver Kirsche und sind umlaufend abgeplattet. Die Türen sind durch Fitschenbänder am Korpus befestigt und lassen sich dadurch, um bis zu 180° öffnen. Durch ein breites Mittelbrett werden die Türen voneinander getrennt. Die Vorderkanten des Barockschrankes sind breit abgeschrägt und bringen das schöne Holzbild der Kirsche zum Ausdruck. Der Sockel besteht aus einem schmalen Profil, das den unteren Abschluss von dem Korpus ziert. Die Kranzzone wird eingeleitet durch ein schmales Profil, bestehend aus einem Halbstab, das von den Seiten bis zu den Türen führt und dort in einer feinen Volute endet. Darüber folgt, nach kurzem Abstand, das Kranzprofil. Dieses vollzieht zur Mitte hin eine Schweifung und endet zentral mit zwei sich berührenden nach innen gerollten Schnecken. Der Schrank steht auf fünf gedrückten Kugelfüßen. Den Barockschrank wurde in unserer Restaurierungswerkstatt fachgerecht restauriert und von Hand mit Schellack poliert. Für die rechte Korpushälfte fertigen wir gerne Fachböden an.

4.725,00 € 5.250,00 €

Welche Schränke werden als "antik" bezeichnet?

Generell spricht man von einem antiken Schrank, wenn dieser über 100 Jahre alt ist. Dazu zählen sowohl einfache Bauernschränke, wie auch Schränke aus Edelhölzern. Bis ins frühe 19. Jahrhundert wurden diese in reiner Handarbeit gefertigt. Aber auch industriell gefertigte Schränke aus dem 19. Jahrhundert gelten als Antiquität und werden somit auch als antik bezeichnet.

Antike Schränke bei Furthof Antikmöbel GmbH

Wir präsentieren Ihnen originale, antike Schränke aus verschiedenen Hölzern und verschiedenen Epochen und stellen auf Wunsch auch für jeden Schrank ein Echtheitszertifikat aus. Restaurierte Schränke sind mit traditionellen Handwerkstechniken aufgearbeitet und es werden ausschließlich Materialien verwendet, die zu der jeweiligen Zeit üblich waren. Da wir eine Vorliebe für rein handwerklich gefertigte Antiquitäten haben, finden Sie in unserem Warenangebot hauptsächlich antike Schränke vor 1840 (anschließend begann die industrielle Fertigung mit hohen Stückzahlen, dünneren Furnieren und einer teils minderwertigeren Verarbeitung). Zu den Schränken vor 1840 zählen Barockschränke, Empire- und Louis Seize Schränke sowie Biedermeierschränke. Vereinzelt finden Sie aber auch Schränke aus dem Louis Philippe, der Gründerzeit oder dem Jugendstil in unserem Angebot. Passend zu unserer Heimat der Bodenseeregion bieten wir Ihnen zahlreiche Bodenseeschränke an, die oftmals mit Schnitzereien oder Intarsien geschmückt sind. 

Antike Schränke aus Massivholz oder mit Furnier belegt

In der heutigen Zeit gilt Furnier eher als minderwertig, da lediglich eine hauchdünne Schicht Edelholz auf ein Trägermaterial aufgetragen wird. Bei antiken Möbelstücken verhält es sich jedoch ganz anders. Die qualitätsvolleren Möbelstücke wurden mit dicken Furnieren belegt, die von Hand gesägt wurden, sogenannten Sägefurnieren. Dadurch hatte man zwar zum einen auch eine Materialersparnis bei den teuren Edelhölzern. Jedoch ging es in erster Linie darum, schöne Furnierbilder zu erzeugen, was mit Massivholz in dieser Weise nicht möglich ist. In den verschiedenen Epochen hat man die Sägefurniere auf unterschiedliche Weise genutzt. Bei Barockschränken wurden Furniere verschiedener Holzsorten so zusammengesetzt, dass es ein schönes Gesamtkunstwerk mit Rahmungen, Feldern, Bandelwerk, oder sogar figürlichen Intarsien/Marketerien entstand. Bei furnierten Biedermeierschränken steht die Schlichtheit im Vordergrund. Auch hier entstanden Gesamtkunstwerke, bei denen jedoch große Flächen erzeugt werden sollten. Ein durchlaufendes Furnierbild vom Sockel bis zum Kranz sollte konstruktionsbedingte Elemente wie Türen optisch verschwinden lassen.

Inneneinteilungen von Schränken

Antike Schränke besitzen normalerweise eine durchgehende oder eine durch ein Stellbrett zweigeteilte Schrankeinteilung. Dabei handelt es sich um Einlegeböden und/oder eine Kleiderstange. Häufig ist außerdem noch ein Hutboden oberhalb der Einteilung zu finden. Verfügt der Schrank nicht mehr über die originale Inneneinteilung, so ist es uns möglich, in unserer eigenen Restaurierungswerkstatt eine neue, auf Ihre Bedürfnisse angepasste Einteilung einzubauen. Auch vorhandene Einteilungen lassen sich in den meisten Fällen mühelos erweitern oder ändern. Neue Einteilungen werden farblich entsprechend angepasst, dass das optische Bild auch im Innenraum stimmt. Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot, wenn der gewünschte Schrank nicht die passende Inneneinteilung besitzt oder Sie eine andere einteilung wünschen.  Generell achten wir darauf, dass Ergänzungen oder Veränderungen jederzeit wieder rückgängig gemacht werden können, sollte man den Originalzustand später wieder herstellen wollen.

Antike Schränke online kaufen

Über unseren Onlineshop können Sie antike Schränke kaufen, die fachgerecht restauriert und voll funktionstüchtig sind. Selbstverständlich gilt auch bei unseren Schränken ein Widerrufsrecht von 14 Tagen nach Erhalt der Ware. Wir kümmern uns um einen reibungslosen Ablauf, eine pünktliche Lieferung und den fachgerechten Aufbau mit Ihrer Mithilfe oder auf Wunsch auch mit 2 Personen.

Nachhaltige Schränke kaufen

Wenn man auf der Suche nach nachhaltigen Schränken ist, sollte man sich für einen antiken Schrank vor 1840 entscheiden. Wie man es dreht und wendet: Ein antiker Schrank ist eine geringe Belastung für die Umwelt. Die Bäume wurden ohne großen Maschineneinsatz gefällt, das geschlagene Holz an der frischen Luft getrocknet und die verwendeten Materialien wie Leim, Lack, Öl und Wachs sind natürlichen Ursprungs. Edle Überseehölzer kamen nicht mit großen Containerschiffen über die Ozeane, sondern mit Segelschiffen. Die Herstellung erfolgte durch reine Handarbeit, evtl. unterstützt durch eine Band- oder Gattersäge, die durch Wasserkraft angetrieben wurde. Auch heute benötigt es keine großen Fabriken für die Restaurierung von antiken Schränken, sondern lediglich kleine Handwerksbetriebe, die zur Erhaltung der Möbelkultur beitragen.