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Großer Biedermeierschrank aus Nussbaum
Großer Biedermeierschrank aus Nussbaum
Sehr großer und geräumiger Biedermeierschrank aus Nussbaum, komplett zerlegbar, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1825. Der Schrank steht auf vier Stempelfüßen uns ist sehr schlicht gestaltet, wie es im Biedermeier üblich war. Große Flächen mit schönen Furnierbildern schmücken diesen Schrank. Seitlich und in den Türen ist je eine Füllung zu sehen, deren Flächen in Form einer Kreuzfuge mit Nussbaum-Sägefurnier belegt sind. Die Rahmen von den Türen und Seitenteilen sind ebenfalls mit Nussbaum furniert und an den Stoßkanten auf Gehrung geschnitten. Als Schlüsselschilder dienen ebonisierte Rauten, die in das Nussbaumfurnier eingelegt sind.Öffnet man die Türen, wird das vielfältige Innenleben sichtbar. Dies besteht aus diversen Einlegeböden, einem Mittelbrett, rechts einer Kleiderstange und links zwei größere Schubladen, hinter denen sich jeweils noch drei kleine Schubladen verbergen. Das Innenleben ist sekundär und kann bei Bedarf nach Ihren Wünschen umgestaltet werden. Dieser Schrank sucht seinesgleichen, was die Größe und den Stauraum angeht. Aber auch die Verarbeitung ist exzellent. Als Blindholz wurde ca. 3 cm starkes Eichenholz verwendet, welches an den sichtbaren Flächen mit Nussbaum-Sägefurnier belegt wurde. Auch die Rückwand und alle anderen konstruktiven Elemente sind aus Eichenholz gefertigt. Völlig ungewöhnlich ist die Tatsache, dass auch der obere und untere Boden in aufwendiger Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt ist. Bei diesem Möbel ist weder an Zeit noch an Material gespart worden. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden. Dieser Biedermeierschrank lässt sich komplett zerlegen, siehe Foto, auf dem alle Teile im zerlegten Zustand abgebildet sind.

6.900,00 € 12.800,00 €

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Jugendstil Vertiko mit Aufsatz
Jugendstil Vertiko mit Aufsatz
Dieses antike Jugendstil Vertiko mit Aufsatz wurde in der Zeit um 1910 aus Kiefer gefertigt. Es steht vorne auf gedrechselten Füßen, hinten auf Klotzfüßen. Die beiden ausnehmend schön gestalteten Türen sind mit Zapfenbändern angeschlagen und lassen sich um etwas mehr als 90° öffnen. Sie sind in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt. An beiden Türen wurde die natürliche Maserung des Nadelholzes sehr geschickt genutzt um ein florales, eingefrästes Jugendstilmotiv zu integrieren. Die seitlichen Lisenen des Korpus zeigen im oberen Bereich Applikationen mit Schnitzereien. Das Vertiko besitzt überhalb der Türen eine separat abschließbare Schublade. Der Aufsatz ist original zugehörig, was in der Regel nicht häufig vorkommt. Meistens fehlt der Aufsatz bei antiken Vertikos oder ist nur mehr teilweise erhalten. Bei diesem Jugendstil Vertiko wird der kunstvoll gestaltete Aufsatz aufgesteckt. Zwei schlanke verzierte Säulchen tragen einen schön gestalteten oberen Abschluss. Im hinteren Bereich des Aufsatzes sind zusätzlich zwei kleine Ablageflächen vorhanden, die von Konsolen gehalten werden. Der Clou allerdings ist der mittig angebrachte gerahmte Spiegel. Die 3 Einlegeböden im Korpus bieten viel Stauraum und sind über Zahnleisten in der Höhe verstellbar. Die Türen und die schublade werden durch rechteckige Schlüsselschilder und Handhaben aus Messing geschmückt. Das Jugendstil Vertiko wurde fachgerecht restauriert und geölt. Dadurch erhielt das Nadelholz einen schönen, warmen Honigton. Der Innenraum ist mit Schellack mattiert. Insgesamt ein wirklich schönes und ausgefallenes Möbel.

1.680,00 € 2.800,00 €

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Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Lebensbaumschnitzereien und Geheimfächern, von ca. 1830
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Lebensbaumschnitzereien und Geheimfächern, von ca. 1830
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Schnitzereien in Form von Lebensbäumen und fallenden Blättern auf punziertem Grund, Schubladen und Geheimfächern, Herkunft Deggenhausertal, aus der Zeit um 1830. Dieser Bodenseeschrank ist in zwei Hälften teilbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Der Korpus ist leicht nach vorne gebaucht, d.h. der Schrank ist in der Mitte etwas tiefer als an den Seiten. Mit dem leichten "Bauch" und den abgeschrägten Korpuskanten lässt sich der Schrank gut in Wohnräume integrieren, ohne zu wuchtig zu wirken. Der Innenraum ist rechts mit einer Kleiderstange und drei Einlegeböden ausgestattet. Sowohl die Kleiderstange als auch die Einlegeböden sind herausnehmbar. Die linke Türe lässt sich durch eine Zugstange öffnen, die sich im rechten Innenraum an der Mittelwand befindet. Beim Zudrücken der linken Türe verriegelt diese automatisch durch eine Schnappfeder. Im linken Innenraum ist oben eine kleine Ablage, darunter ein Schubladenkasten und unten ein herausnehmbarer Einlegeboden. In dem Schubladenkasten befinden sich zwei Geheimfächer, die nicht so einfach zugänglich sind. Diese müssen beide vor dem Öffnen von unten mit einem dünnen Gegenstand entriegelt werden. So befindet sich hinter den beiden Schubladen noch ein Stauraum und links von den Schubladen ebenfalls. Dort noch mit einer kleinen Lade. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem voll funktionstüchtigen, restaurierten Zustand. Mit einer Innentiefe von 50-53 cm ist dieser sehr gut für Kleiderbügel in der rechten Schrankhälfte geeignet. 

5.600,00 € 8.500,00 €

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Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Eleganter Biedermeierschrank aus Nussbaum mit ebonisierten Vollsäulen und Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, süddeutsch um 1820.Es handelt sich bei diesem Schrank um einen voll zerlegbaren Schrank mit zwei Türen, der bis auf wenige Elemente aus massivem Nussbaumholz gefertigt ist (Im Bereich vom Sockel und Kranz sind Elemente mit Nussbaum-Sägefurnier belegt). Das Kranzgesims ist vorstehend und der Sockel zeigt im Bereich der Säulen Verkröpfungen. Die Schranktüren und Seiten sind jeweils mit drei Füllungen ausgestattet. Oben und unten sehen wir jeweils eine große Füllung, deren Nussbaumholz gespiegelt verleimt wurde. Zwischen den großen Füllungen ist eine kleinere querrechteckigen Füllung vorhanden, auf die ebonisierte Rauten aufgesetzt sind. Der Aufbau von den Türen entspricht auch dem Aufbau der Seiten. Bei den Türen sind zusätzlich auf den ebonisierten Rauten Messingknöpfe montiert, die einen schönen Kontrast erzeugen. Ein ebonisierter Halbrundstab bildet den Übergang von den Türen zu den kräftigen, ebenfalls ebonisierten Vollsäulen, die mit Basen und Kapitellen aus Messing ausgestattet sind. Der Innenraum zeigt ein schönes Innenleben mit Einlegeböden, Stellbrett und Hutablage. Unterhalb der Hutablage sind auf der linken Seite 4 kleine Schubladen vorhanden, die an kleinen Knöpfen aus Messing herausgezogen werden können. Die linke Türe wir durch einen schwenkbaren, geschmiedeten Haken verriegelt, der an der Mittelwand der Inneneinteilung befestigt ist. Die rechte Tür lässt sich mit dem originalen Kastenschloss verriegeln. Ein wirklich prächtiger und stattlicher Schrank, der aufgrund der geringen Höhe von knapp 190 cm in jede Räumlichkeit zu hineinpasst. Schön wäre ein Platz, bei dem der Schrank auch seitlich gut zu sehen ist. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

7.950,00 € 12.500,00 €

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Biedermeierschrank aus Nussbaum, Wien um 1830
Biedermeierschrank aus Nussbaum, Wien um 1830
Biedermeierschrank aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack mattiert, Wien um 1830. Dieser zweitürige Schrank steht auf Stempelfüßen, ist mit zwei Türen ausgestattet, zeigt gerundete Korpusvorderkanten und als oberen Abschluss ein zurückhaltendes Profil mit Giebelabschluss. Beide Türen sind mit gespiegeltem Nussbaum-Sägefurnier belegt und auch von innen gegenfurniert. Klassisch, wie im Biedermeier üblich, wurde mit schönen Furnierbildern gespielt. Dies ist auf den gespiegelt furnierten Türen gut zu sehen. Die Seiten sind aus massivem Nussbaum gefertigt, aber auch hier wurde auf die Holzauswahl geachtet. So sind beide Schrankseiten aus Brettern von einem Stamm gefertigt, wodurch beide Seiten ein fast identisches Holzbild zeigen. Schön ist auch das Kranzprofil aus stehendem Massivholz, dessen Maserung sich um den Schrank herum wiederholt. Dieser Biedermeierschrank lässt sich komplett zerlegen und wird mit Holzkeilen verbunden. Mit einer Innentiefe von 49 cm, kann dieser Schrank auch als Kleiderschrank genutzt werden. Auf Wunsch kann die Inneneinteilung verändert werden, z.B. rechts Kleiderstange, links Fachböden oder wie Sie es benötigen.

2.480,00 € 3.400,00 €

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Verkauft / Sold
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Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Bandschnitzereien
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Bandschnitzereien
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit stark gebauchtem Korpus und schönen Bandschnitzereien, restaurierter Zustand mit schellackpolierter Oberfläche, aus der Zeit um 1810. Die Korpusabschrägungen und das Mittelbrett sind mit einem breiten Band aus Blattwerk beschnitzt, das von schmalen Flechtbändern und feinen Profilierungen flankiert wird. Die Türfüllungen werden von einem Flechtband gerahmt. In den Zwickeln sehen wir quadratische Klötzchen mit zentraler kreisrunder Vertiefung. In den oberen Zwickeln sind diese rautenförmig. Unterhalb der geschweiften Kopfleiste befindet sich eine vergoldete, stilisierte Sonnenblume in einem rechteckigen Feld. Auf gleicher Höhe verlaufen vertikal angeordnete Halbrundstäbe oberhalb der geschweiften Türen und den seitlich davon befindlichen Zierleisten. Die Schnitzarbeiten zeigen deutlich die Formsprache des Louis Seize, während der Korpus noch barocke Formen zeigt. Die Seitenwände von diesem Bodenseeschrank sind nicht aus Kirschbaum, sondern aus Nadelholz. Um das Möbelstück möglichst original zu belassen, haben wir diese im Zuge der Restaurierung farblich dem Kirschbaumholz angepasst. Der Korpus lässt sich in 2 Hälften zerlegen und wird mit Holzschrauben an den inneren Mittelwänden zusammengezogen. Die aushängbaren, geschweiften Türen sind mit Messing-Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sie sich beim Öffnen um fast 180° schwenken. Die rechte Tür ist mit dem original zugehörigen Schnappschloss mit Messing Zierplatte ausgestattet. In die linke Tür wurde später ein zusätzliches Schloss eingebaut, wodurch die Benutzung einfacher wird. Innen sind beide Schrankhälften mit jeweils drei herausnehmbaren Einlegeböden ausgestattet. In der linken Korpushälfte befinden sich im oberen Bereich zusätzlich 6 kleine Schubladen. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

7.500,00 € 9.850,00 €

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Intarsierter Scheinsekretär sign. David Strobelberger 1810
Intarsierter Scheinsekretär sign. David Strobelberger 1810
Intarsierter und teilbonisierter Biedermeier Scheinsekretär aus hellem, goldfarbenen Amerikanischen Mahagoni, signiert und datiert 1810. Dieser sogenannte Blender weist in der Hutschachtel den folgenden Text auf: "27. Januar, David Strobelberger auf Swartau bei Lübeck 1810". Die Ortsangabe Swartau ist Plattdeutsch und steht für Bad Schwartau bei Lübeck. Die typisch kubistische Formgebung des Scheinsekretärs ist typisch für das frühe Biedermeier. Der Kiefernkorpus ist stehend mit Amerikanischen Mahagoni Sägefurnier belegt. Die ebonisierten Klotzfüße, Profile und Zierleisten setzen einen reizvollen Akzent zu dem hellen Mahagoniholz. Die Schlüsselbuchsen sind als lang gezogene Rauten gestaltet und wie die halbkreisförmig verlaufenden zarten Blattranken auf dem Sockel aus Ebenholz eingelegt. Die obere und untere Schlüsselbuchse ist ohne Funktion, während sich im oberen und unteren Bereich der Tür ein Schloss verbirgt. Da dieser Scheinsekretär ursprünglich die Funktion eines Gewehrschrankes hatte, lässt sich die Tür doppelt sichern. Nach Angaben der Vorbesitzerfamilie diente der Schrank seit Generationen als Gewehrschrank. Der Aufbau mit Hutschachtel, wie auch ein Teil des Kranzprofils ist mit Nussbaum Wurzelholz furniert. Die Hutschachtel lässt sich abnehmen. Dadurch bekommt man Zugang zu drei sekundären Kästchen. Im Inneren sind Hakenleisten an den Seitenwänden und der Rückwand angebracht. Der vorhandene Fachboden ist sekundär. Das Innenleben gestalten wir gerne nach Ihren Vorstellungen. Durch die Innentiefe von 46 cm eignet sich dieser Scheinsekretär auch als Kleiderschrank. Das Möbel ist nicht zerlegbar, aber für einen Transport lässt sich die Tür leicht ausbauen. Insgesamt ein ausgefallenes, authentisches Möbelstück aus dem frühen Biedermeier. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Im Zuge der schonend durchgeführten Restaurierung wurde der Scheinsekretär mit Schellack poliert.

3.490,00 € 4.890,00 €

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Barockschrank aus Eiche
Barockschrank aus Eiche
Barockschrank aus massiver Eiche, solide gefertigt und komplett zerlegbar, mit qualitätsvollem Beschlagwerk, aus der Zeit um 1750. Dieser Barockschrank befindet sich in einem restaurierten und voll funktionstüchtigen Zustand. Das derzeitige Innenleben besteht aus einer Hutablage, einem Mittelbrett sowie zwei Kleiderstangen und Einlegeböden, die je nach Bedarf verwendet werden können. Auf Kundenwunsch kann die Inneneinteilung auch mit durchgehenden Fachböden ausgestattet werden, wenn Sie den Schrank z.B. als Fernsehschrank verwenden möchten. Dieser äußerst aufwendig gearbeitete, völlig zerlegbare Barockschrank ist aus massiver Eiche gefertigt. Das stark gekehlte und ausladend geschweifte Kranzprofil ist, wie auch der Sockel, dreifach verkröpft. Die Türen, wie auch deren Füllungen folgen dem Schweif des Kranzprofils. Die bis zu dreifach abgeplatteten und von Profilen gerahmten Füllungen finden wir auf den Türen, den abgeschrägten Vorderkanten, den Seiten, der wie ein Mittelbrett wirkenden Schlagleiste und ungewöhnlicherweise rundum auf dem Sockelteil. Sogar die in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigten Rückwände sind so gestaltet. Die aufschlagenden Türen sind mit schweren Messing-Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sie sich um 180° öffnen. Sehr schön sind die aus massiven Messing ausgesägten Rokoko Schlüsselschilder, die mit ziselierten Rocaillen geschmückt sind. Diese Zierelemente sehen wir auch auf der Abdeckplatte des originalen Kastenschlosses. Hier ist zusätzlich das Monogramm MS zu sehen. Ebenfalls schön und qualitätsvoll sind die geschmiedeten Türriegel an der linken Türinnenseite, die auch original zugehörig sind. Der Barockschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand und voll funktionstüchtigen Zustand. 

3.800,00 € 5.450,00 €

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Zierliches Kabinettmöbel, sog. Vargueño aus Spanien, mit Geheimfächern, 2-teilig, von 1650
Zierliches Kabinettmöbel, sog. Vargueño aus Spanien, mit Geheimfächern, 2-teilig, von 1650
Zierlicher Kabinettschrank aus Spanien, mit Klappe, zwei Türen, dahinter Schubladen und Geheimfächer, originales Untergestell, aus der Zeit um 1650. Im Zuge der Restaurierung wurde der Kabinettschrank nur zurückhaltend aufgearbeitet. Die Alters- und Gebrauchsspuren und die zugehörige Patina der letzten Jahrhunderte wurde bewusst belassen. Eine Komplettrestaurierung mit neuer Oberfläche würde diesem sehr alten Möbel nicht gerecht werden. Dieser Kabinettschrank ist in Brettbauweise aus massivem Mahagoni gefertigt. Das originale Untergestell mit gedrechselten Beinen und quadratischen Stegen ist aus Eiche gefertigt. Der Kabinettkasten ist an den Seiten mit aufgesetzten Zierleisten und Kugelsegmenten geschmückt, die einen orientalischen Einfluss zeigen. Die Türen sind doppelt gerahmt und innen mit einer Ädikula verziert. Die beiden Türen sind mit Langbändern angeschlagen. Im Inneren befinden sich 8 Schubladen, deren Fronten aus Mahagoni und die anderen Bestandteile aus Eiche gefertigt sind. Der Deckel des Kabinettschrankes ist ebenfalls mit Langbändern angeschlagen und lässt sich aufklappen. Im Truhenteil befindet sich noch das ursprüngliche Schloss mit dem originalen Schlüssel. In der rechten Tür ist ein sekundäres Schloss aus dem 19. Jahrhundert auf das ursprüngliche geschraubt worden. Von der Höhe her war der Kabinettschrank wohl als Stehpult gedacht, bei dem oben auf der Platte geschrieben wurde. Bei diesem Möbeltypus handelt es sich um ein Vargueño, ein Reiseschreibmöbel. Dies war der Vorläufer des Kabinettschrankes, der in Spanien entstand. 

2.100,00 € 3.250,00 €

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Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1816
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1816
Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaumholz, mit reichhaltigen Intarsien aus verschiedenen Edelhölzern, datiert 1816 und mit dem Schriftzug "Maria Ana Loehlin" versehen. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Laut Vorbesitzer war der Schrank immer in Familienbesitz und dürfte aus der Region Salem/Heiligenberg stammen. Es gibt auch ein originelles Geheimfach, siehe Beschreibung weiter unten.Der Schrank ist mit eindrucksvollen Intarsien geschmückt, die sich weitgehend auf die Front und die abgeschrägten Korpuskanten konzentrieren, seitlich aber auch auf den Kranzprofilen zu sehen sind. Zwei große blütenförmige Intarsien aus Buchsbaum (helles Holz), Esche-Maserknolle und Palisander (dunkelbraun) schmücken die oberen Türfüllungen. Ebenso sind zwei kleinere Blüten aus den gleichen Hölzern in der Mitte der Korpusabschrägungen eingelegt und eine Blüte in der Mitte vom Kranz. Auf den unteren Türfüllungen sehen wir jeweils große Sternintarsien, die mittig mit einer Rosette aus 12 Elementen geschmückt ist. Für den Stern und die Rosette wurden ebenfalls Sägefurniere aus Palisander, Buchsbaum und Esche-Maserknolle verwendet.Auf dem Mittelbrett und den Korpusabschrägungen sehen wir Felder mit einem Grund aus Esche-Maserknolle, mit einem Zickzack-Motiv aus Buchsbaum und Palisander. Gerahmt wird dies durch Filet-Intasienbänder aus Buchsbaum und Ahorn, welche von Ahorn-Fadenintarsien flankiert werden. Diese Filetbänder sind auch auf den Türfüllungen als Rahmung zu sehen. Ungewöhnlich ist auch, dass die Kanten der Korpusabschrägungen stark gefast sind und ebenfalls Filetintarsien zeigen. Ebenso auch das untere Kranzprofil, bei dem das Filetband auch über die Seiten eingelegt ist. Ein besonders schönes Detail sind die aus Buchsbaum eingesetzten Stücke in dem Viertelstab des Kranzprofils. Das fertige Profil wurde schräg eingesägt, Bereiche wurden ausgestemmt und es wurden einzelne Buchsbaumstücke eingesetzt. Durch die Wölbung des Profils ergibt sich eine interessante Maserung bei den Intarsien, die teils fast kunstvoll gemalt aussieht. Der Innenraum ist zu beiden Seiten jeweils mit vier Einlegeböden ausgestattet, wovon jeweils ein Einlegeboden original zugehörig ist. Die rechte Türe lässt sich durch das originale Kastenschloss mit Messingabdeckung öffnen. Die linke Türe wird vom rechten Innenraum geöffnet. Hier ist ein Schnappmechanismus  vorhanden. Durch das Ziehen an einer geschmiedeten Stange mit großer Öse wird die linke Tür geöffnet. Die linke Türe schließt beim Zudrücken automatisch. Für den Transport lassen sich die Türen aushängen, die Einlegeböden herausnehmen und der Korpus horizontal in zwei Hälften teilen. Beide Hälften werden an den Innenwänden mit alten Schraubgewinden aus Holz verbunden. Die ca. 8 cm hohen Füße dürften original zugehörig sein und werden einfach von unten eingesteckt. Das nicht ganz alltägliche Geheimfach verbirgt sich bei einem der beiden originalen Einlegeböden. Der vordere Bereich ist mit alten Dübeln nur angesteckt und lässt sich abziehen. Dahinter verbirgt sich ein kleines Fach mit einer herausnehmbaren Schachtel (19 x 9,4 x 1,4 cm). Der Schrank lässt sich auf Wunsch auch ohne Füße aufstellen, da diese nur eingesteckt werden (auf den letzten beiden Fotos dargestellt). Ohne Füße ist der Schrank ca. 8 cm niedriger. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.   

13.500,00 € 14.800,00 €

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Antiker Sakristeischrank mit weißer Oberfläche, geringe Tiefe (max. 39cm), Ende 18. Jh.
Antiker Sakristeischrank mit weißer Oberfläche, geringe Tiefe (max. 39cm), Ende 18. Jh.
Antiker Sakristeischrank mit geringer Tiefe, Fichte massiv mit weißer Fassung, restaurierter Zustand, von 1780/ 1800. Die leicht eingetönte, weiße Fassung ist an den Korpus- und Profilkanten bewusst leicht durchgerieben. Auf dem Sockel stehender, zu den Seitenwänden hin stark abgeschrägter, mittig teilbarer Korpus, mit ausladenden, kräftigen Profilen. Die mit Gratleisten versehenen Türen, mit ihrer aufgedoppelter Rahmenkonstruktion, sind stark ausgeschweift. Das Kranzprofil ist in der gleichen Manier ausladend geschweift. Die aufschlagenden Türen weisen ein schweres Kastenschloss und geschmiedete, innenliegende Bänder auf und lassen sich um fast 180° schwenken. Innen befinden sich 4 Fachböden. Für den Transport lässt sich der Schrank in 2 Hälften teilen. 

2.500,00 € 3.200,00 €

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Bodenseeschrank aus Nussbaum, "Salemer Schrank", datiert 1815
Bodenseeschrank aus Nussbaum, "Salemer Schrank", datiert 1815
Bodenseeschrank aus Nussbaum, ein sogenannter "Salemer Schrank" mit zwei Türen, aufklappbares Mittelbrett, dahinter mit 6 Schubladen und Geheimfach, datiert 1815. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem komplett restaurierten Zustand und wurde mit Schellack mattiert. Dieser Bodenseeschrank ist in einer barocken Grundform mit großen Schnecken im Kranz gefertigt und zeigt reichhaltige Schnitzereien im klassizistischen Louis-Seize-Stil mit Vasen, Blüten und Bandschnitzereien. Typisch für die "Salemer Schränke" ist neben dieser Dekoration das Highlight der "dritten Tür". Das Mittelbrett zwischen den beiden Türen lässt sich öffnen und dahinter verbergen sich 6 übereinander angeordnete Schubladen. Dies ist nur bei den Salemer Schränken vorzufinden. Der Schrank ist aus massivem Nussbaum gefertigt und lässt sich mühelos vertikal in zwei Hälften teilen. Zwei Keilverbindungen aus Holz fixieren die beide Hälften. Innen ist der Schrank zu beiden Seiten mit jeweils 3 großen Einlegeböden ausgestattet, darüber befindet sich jeweils noch ein weniger tiefer Einlegeboden. Alle Einlegeböden sind herausnehmbar und können in der Höhe nach Ihren Bedürfnissen ausgerichtet werden. 

19.800,00 € 22.500,00 €

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Barockschrank mit Pilastern, Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, von ca. 1730
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum, mit 2 Schubladen, zwei Türen, 11 Pilastern, 2 Ädikulä und Bastionsfüllungen, schön restaurierter Zustand unter erhalt der Patina, wohl Straßburg/Baden-Baden um 1735. Ein Kunstwerk in der Formgebung und der sehr aufwendigen Verarbeitung. Der Barockschrank wurde fachgerecht unter Erhalt der vorhandenen Oberfläche sorgsam aufgearbeitet und nicht geschliffen und nicht neu poliert. Diese zurückhaltende Restaurierung ist deutlich anspruchsvoller, als eine Restaurierung mit neuer Schellackpolitur und trägt zum Erhalt der Substanz und des Wertes bei. Dieser höfische Barockschrank ist mit starkem Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz belegt und wird an zahlreichen Feldern von feinen Ahorn-Fadenintarsien geschmückt. Der Schrank ist komplett zerlegbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Beide Türen zeigen eine ausgewogene Dekoration in Form von kleinen Tempeleingängen (Ädikula), die im Zentrum mit einer Bastionsfüllung verziert sind. Interessant ist: Die Darstellung der Ädikulä (ohne Giebel, Schnitzereien und Bastionsfüllung) spiegeln in verkleinerter Ausführung bis in kleinste Details den Gesamtaufbau des großen Barockschranks wider. So beginnt die Ädikula im unteren Bereich mit einem verkröpften Sockelbereich, der sowohl in der Gestaltung als auch in den reichhaltigen Profilierungen identisch mit dem großen Schrank sind. Darauf folgen die aufgesetzten Pilaster mit den gleichen barocken Marketeriefeldern, wie auf den großen Pilastern. Auch die geschnitzten Kapitelle und das sehr aufwendige Kranzgesims sind in gleicher Manier gestaltet, wie bei dem großen Schrank. Eine sehr bemerkenswerte Handwerkskunst, diese aufwendige Arbeit auch noch in verkleinerter Form dazustellen. Der Sockel steht auf den originalen, gedrückten Kugelfüßen aus massivem Nussbaumholz und ist mit zwei geräumigen Schubladen ausgestattet. Über dem Sockelelement folgen die beiden Türen, die mit kraftvollen Fitschenbändern aus Messing angeschlagen sind. Drei furnierte Pilaster mit geschnitzten Kapitellen gliedern die Front. Seitlich sind zwei Füllungen zu sehen und auch jeweils zwei Pilaster. Der aufgesetzte Kranz ist aufwendig getreppt profiliert und verkröpft. Verwendet wurde hier massiver Nussbaum und stehendes Nussbaum-Sägefurnier. Innen bietet der Schrank viel Stauraum mit einer Hutablage, einem Mittelbrett (beides original zugehörig) und zu beiden Seiten drei Einlegeböden. Auf Wunsch können wir zusätzlich Kleiderstangen einbauen. Die obere Hutablage ist nur 40 cm tief, dass man noch bequem in den oberen Bereich Dinge stellen kann. Die linke Türe wird durch einen schönen, geschmiedeten Riegelmechanismus verschlossen, der nach ca. 300 Jahren immer noch einwandfrei funktioniert und eine echte Augenweide ist. Es macht Freude, diesen zu benutzen. Die rechte Tür wird durch ein "Altdeutsches Kastenschloss" verriegelt, das zusätzlich mit zwei doppeltourigen Riegeln versehen ist. Das Beschlagwert (Bänder, Schloss, Riegel und Schlüsselbeschläge) ist original zugehörig. Bei den Schlüsselschildern handelt es sich um sehr schöne Beschläge aus graviertem Messing, durchbrochen gearbeitet und mit einer gebläuten Grundplatte unterlegt. Die Sägefurniere aus Nussbaum sind sehr stark und wurden an den Kanten auf Gehrung geschnitten. Dies ist ein Zeichen für hohe Qualität. Zahlreiche Flächen werden von Ahorn-Fadenintarsien begrenzt, sowohl auf den großen und kleinen Pilastern, als auch auf Flächen am Sockel. Sie begrenzen kleine barocke Felder, die zusätzlich zu dem Spiel aus hellem und dunklerem, stehend und liegend furniertem Nussbaum das Auge erfreuen. Der Schrank befindet sich in einem einwandfreien Zustand mit einer schönen Patinaoberfläche, die im Zuge der Restaurierung nicht erneuert, sondern lediglich aufgefrischt wurde. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden.

34.000,00 € 38.000,00 €

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Lagerverkauf
Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Lieferkosten auf Anfrage! Barocker Sakristeischrank aus Nadelholz mit 4 Türen und einer Gesamtbreite von 3,32 Metern, unrestaurierter Zustand, gefertigt in Süddeutschland, Mitte 18. Jahrhundert. Dieser Schrank besteht aus drei Korpushälften, die mit Holzkeilen verbunden werden. Beim mittleren Element ist sowohl der obere Abschluss als auch die Türen in einer Weise geschweift, wie wir es von den Bodenseeschränken kennen. Alle vier Türen werden von wulstigen Profilen flankiert, die jeweils den Verkröpfungen der Sockel- und Kopfprofile enden und an die Züricher- bzw. Frankfurter Nasenschränke erinnern. Sehr schön sind auch die konkaven Türen, die der Schweifung des Korpus angepasst sind. Dadurch, dass der Schrank, mit seiner bewegten Formgebung aus heller Fichte gearbeitet ist und seitlich jeweils stark geschweift nach hinten fluchtet, hat er trotz seiner beachtlichen Dimensionen eine gewisse Leichtigkeit. Die aufschlagenden und mit schweren Messing-Fitschenbändern angeschlagenen Türen lassen sich aushängen. Die Türen sind mit alten, aber nicht ursprünglich zugehörigen Schlösser und sehr ansprechenden, aus ziseliertem Messingblech gesägten Schlüsselschildern versehen. Die 18 Fachböden und die 2 Schubladenkästen mit jeweils 2 Schubladen sind herausnehmbar. Die Position der Schubladenkästen ist variierbar. In aller Regel werden sie auf Brusthöhe platziert. Mit einer Innentiefe von 56 cm bietet dieser Schrank auch geräumigen Platz für Kleiderbügel. Die Fachböden und die Innenwände sind zurzeit mit einer robusten und geschmackvollen Textiltapete ausgestattet. Der Sakristeischrank befindet sich in einem alt-restaurierten Zustand und ist aktuell benutzbar. Nach der Angabe des Salemer Vorbesitzers hatte er diesen vor über 30 Jahren zu einem ausgesprochen stattlichen Preis bei einem Antiquitätenhändler am Bodensee gekauft. Da der Schrank ca. 10 Jahre später wegen eines Umzugs zum Verkauf anstand, traten wir damals erstmalig mit dem Vorbesitzer in Verhandlungen. Leider kam das Geschäft damals nicht zu Stande. Wegen seiner, nicht zuletzt auch handwerklichen Einzigartigkeit ging er uns nie so ganz aus dem Kopf. Daher war die Freude groß, als wir ihn kürzlich erneut angeboten bekamen und uns handelseinig wurden. Nicht ganz ohne Stolz freuen wir uns, Ihnen jetzt dieses außergewöhnliche Möbelstück anbieten zu können. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

3.850,00 € 5.500,00 €

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Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit reichhaltigen Intarsien
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit reichhaltigen Intarsien
Solide gefertigter Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaumholz, reichhaltig mit verschiedenen Edelhölzern fein intarsiert, aus der Zeit um 1800. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit mattierter Schellackoberfläche. Der Korpus ist mittig in zwei Hälften teilbar und wird mit Holzschrauben verbunden. Wir freuen uns, Ihnen hier diesen ungewöhnlich eindrucksvollen Schrank anbieten zu können. Es handelt sich hier um einen stark gebauchten und rundum üppig intarsierten Kirschbaum Bodenseeschrank. Der Korpus ist noch im barocken Stil gefertigt, während die Intarsien bereits den Louis-Seize Stil zeigt. Ungewöhnlich ist, dass auch die Seitenwände intarsiert sind. Bei den meisten Bodenseeschränken sind die Seitenwände ohne Dekoration oder mit Füllungen ausgestattet. Die Intarsien sind u.a. aus Ahorn, Mooreiche und Halbmaser gefertigt. Er dürfte mit seinem etwas städtischen Duktus aus Raum Konstanz stammen. In den letzten Jahrzehnten haben wir in der Region immer wieder einen vergleichbaren, wenn auch selten so stark intarsierten Bodensee Schrank kaufen können. Er ist im ganz frühen 19. Jahrhundert als Spaltschrank gebaut worden. Die beiden Schrankhälften lassen sich, mit aus Holz gedrechselten Schrauben zusammenziehen. In den Türfüllungen sehen wir jeweils einen Rahmen aus Bandintarsien mit einem zentralen Motiv. In den oberen Füllungen sehen wir links ein Kreuz und das Kürzel IHS, rechts befindet sich die ikonographische Schreibweise von Maria. Unten links sehen wir das Herz Jesu und rechts ein Herz mit drei Dolchen. Innen befindet sich das original zugehörige Messing Kastenschloss und der geschmiedete Riegel, der die linke Tür sichert. Die Seitenwände des Schranks werden von Feldern aus Bandintarsien mit einem zentralen Faltstern geschmückt. Der elegant geschwungene, ausladende Profilkranz zeigt ein durchlaufendes Intarsienband, welches auf den Profilverkröpfung in veränderter Gestaltung, als aneinander gereihte Kreissegmente weitergeführt wird. Der Bodenseeschrank wurde von uns innen mit neuen Fachböden ausgestattet und mit Schellack ausgepinselt. In der rechten Schrankhälfte sind diese eingenutet. Auf der linken Seite lassen sich diese herausnehmen und durch eine Fachbodenstange ersetzen. Außen haben wir eine mattierte Schellackpolitur aufgetragen. Der Schrank war erfreulicherweise, schon vor der, von uns vorgenommenen Restaurierung, in einem guten Zustand, den wir fotografisch für Sie dokumentiert haben. 

12.500,00 € 16.500,00 €

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Lagerverkauf
Niederländischer Renaissance Schrank, sog. "Zeeuwse Kast", unrestaurierter Zustand, um 1670
Niederländischer Renaissance Schrank, sog. "Zeeuwse Kast", unrestaurierter Zustand, um 1670
Südniederländischer Renaissance-Schrank, sog. "Zeeuwse Kast" aus Eichenholz und Palisander, mit 4 Türen und 2 Schubladen, unrestaurierter Zustand, von ca. 1670. Der Schrank besteht aus zwei Elementen, die aufeinander gestellt werden. Die zwei Schlösser oben sind nicht original zugehörig, alle Schlüsselschilder sekundär. Ansonsten sehr authentisches Möbel aus der Renaissance. Ein schönes Sammlerstück, welches die letzten 350 Jahre miterlebt hat. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Lieferung in die Niederlande ist möglich. 

790,00 € 1.450,00 €

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Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restauriert und geölt, 18. Jh.
Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restauriert und geölt, 18. Jh.
Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restaurierter und voll funktionstüchtiger Zustand mit geölter Oberfläche, 18. Jahrhundert. Der zweitürige Schrank steht auf gedrechselten Füßen, zeigt abgeschrägte Korpusvorderkanten und ein schönes Kranzgesims. Der Korpus lässt sich in der Mitte teilen und wird mit Holzkeilen verbunden. Die beiden Türen sind mit geschmiedeten Langbändern aus Eisen angeschlagen und lassen sich auf fast 180° öffnen. Die linke Türe schließt automatisch beim Zudrücken, die rechte Türe lässt sich normal verschließen. Das originale Schloss ist sehr schön verziert. Auf den Türen sind aufgesetzte Zierleisten in Form von schlichten Bastionsfüllungen zu sehen. Innen befinden sich vier Einlegeböden. Der obere Einlegeboden ist weniger Tief, dass man gut in den oberen Bereich kommt. Der untere Einlegeboden ist geschweift ausgesägt, auch dass der Zugang in den unteren Bereich bequemer ist. Im Zuge der Restaurierung wurde ein Rückwandbrett ergänzt, der Schrank innen mit Schellack ausgepinselt und außen mehrfach geölt. 

2.380,00 € 2.850,00 €

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Louis Seize Intarsienschrank aus Kirschbaum, restauriert und mit Schellack poliert, datiert 1820
Louis Seize Intarsienschrank aus Kirschbaum, restauriert und mit Schellack poliert, datiert 1820
Datierter Louis Seize Intarsienschrank aus Kirschbaum, mit zwei Türen und 4 Schubladen, mittig teilbar, restauriert und mit Schellack poliert, datiert 1820. Der Schrank steht auf seinen 5 originalen Stempelfüßen. Der Korpus zeigt abgeschrägte Vorderkanten und ist leicht gebaucht (der Korpusist mittig etwas tiefer). Im unteren Bereich sind zwei Schubladen und zwischen den Türen ein festes Mittelbrett. Beide Türen sind jeweils mit einem Schloss ausgestattet und lassen sich separat voneinander öffnen. Innen sind herausnehmbare Einlegeböden vorhanden, sowie zwei Schubladen in der linken Korpushälfte. Von den Füßen bis zum Kranzgesims sind reichhaltige Intarsien, Bandintarsien und Blockintarsien aus verschiedensten Edelhölzern eingelegt. Eine unheimlich detaillierte Arbeit, die weitgehend geometrische Formen zeigt. Die Türfüllungen und anderen Felder sind mit Esche Halbmaser Sägefurnier belegt. Über den Türen sind die Ziffern und Buchstaben C1E8M2B0 intarsiert und zusätzlich graviert. Daraus lässt sich das Herstellungsjahr 1820 herauslesen und die Initialen der ursprünglichen Besitzer "CE MB". Vielleicht war es auch ein Hochzeitsschrank. Stilistisch ist das Jahr 1820 eine späte Herstellung, da in diesem Zeitraum bereits der schlichte Biedermeierstil populär war. In ländlichen Regionen war man jedoch oftmals stilistisch 10-30 Jahre hinterher, was auch an datierten Vergleichsobjekten nachzuvollziehen ist. Vor der Restaurierung befand sich der Schrank in einem ausgesprochen guten Erhaltungszustand. Fotos sind vorhanden. Ein wirklich schöner Intarsienschrank. Nicht zu groß, nicht zu klein – passt in jedes Zimmer rein.

9.850,00 € 12.500,00 €

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Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, schellackpoliert, um 1800
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, schellackpoliert, um 1800
Kirschbaum Bodenseeschrank mit Intarsien, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1800. Auf 5 Spitzkantfüßen stehender, hochgeschweifter und an den Seiten abgeschrägter Korpus aus massiven Kirschbaum. Auf den Abschrägungen sehen wir Bandintarsien aus Ahorn und Ebenholz und ein rundes Feld aus Maserholz. In den doppelt abgeplatteten Türfüllungen sind zentrale Faltsterne aus diversen Hölzern, u.a. Ebenholz und Ahorn. Diese sind von Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn gerahmt. In den Zwickeln ist ein kleiner Ahornkreis in Ebenholz eingelegt. Das Mittelbrett ist besonders reich verziert. Längliche Felder aus fischgrätartig gelegten und quadratische aus Maserknolle, von Bandintarsien gerahmt. Mit Messing Fitschenbändern sind die Türen angeschlagen und lassen sich um ca. 180° öffnen. Die linke Türe wird durch einen Federmechanismus verschlossen. Zum Öffnen der linken Türe zieht man in der rechten, geöffneten Korpushälfte an einer Metallstange, die sich an der Mittelwand befindet. Geschlossen wird die rechte Türe durch einfaches Zudrücken. Die geprägten Schlüssel- und Zierbeschläge aus Messing, sowie das schwere Kastenschloss mit Messingzierplatte sind sekundär, aber original aus der Zeit. Der Korpus ist mittig teilbar und wird durch gedrechselte, hölzerne Schrauben zusammengehalten. Im Inneren befinden sich Einlegeböden und zwei Schubladen. Im Zuge der Restaurierung wurde der Bodenseeschrank mit Schellack poliert und das Innere mit Schellack ausgepinselt.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

12.500,00 € 15.500,00 €

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Kabinettschrank aus Nussbaum mit Geheimfach, 28 Schubladen, ziselierte Beschläge, Spätrenaissance um 1680
Kabinettschrank aus Nussbaum mit Geheimfach, 28 Schubladen, ziselierte Beschläge, Spätrenaissance um 1680
Kabinettschrank aus der Spätrenaissance, Nussbaum massiv und Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, mit Geheimfach und 28 Schubladen, reichhaltige Schnitzereien, ziselierte Beschläge und geschmiedete Zierkugelkopfnägel, aus der Zeit um 1680, Untergestell sekundär (19. Jh.). Dieser Kabinettschrank befindet sich in einem schönen, restaurierten  und voll funktionstüchtigen Zustand. Im Zuge der Restaurierung wurden leichte Gebrauchsspuren belassen, die zu der Geschichte des Möbelstücks gehören. Der Kabinettschrank besteht aus drei Elementen, die aufeinander gestellt werden. Der Unterbau ist in der Art eines Tisches gefertigt, mit Füßen, einer Sockelplatte, Pilastern, einer Rückwand und einem Zargenrahmen. Darauf wird der zweitürige Kabinettschrank gestellt und als Abschluss dient ein getrepptes Korpuselement, welches mit vier Schubladen ausgestattet ist. Von außen ist der Kabinettschrank relativ schlicht gehalten, mit zwei Türen, fünf Schubladen und Kissenfüllungen an den Seiten und auf den Türen. Die schön gestalteten Eisenbeschläge wecken jedoch schon Neugierde auf Mehr im Innenraum. Kabinettschränke waren in der Regel Luxusmöbel, die für Sammlungsstücke von Kuriositäten aus aller Welt gedacht waren. Tatsächlich sind viele Kabinettschränke von außen sehr Zurückhaltend in der Dekoration, da diese im Alltag geschlossen blieben. Bei Besuch oder festlichen Anlässen wurden die Kabinettschränke geöffnet präsentiert und es wurde gezeigt, was man an Kostbarkeiten hatte. Innen zeigt sich der Kabinettschrank in seiner vollen Pracht. Zu sehen ist schönes Nussbaumholz mit reichhaltigen Schnitzereien, welches einen schönen Kontrast zu den ziselierten Eisenbeschlägen bildet. Die Ziselierungen sind auf den Beschlägen der Schubladen teils abgenutzt und wurden im Istzustand belassen. Alle Beschläge sind mit schönen, geschmiedeten Kugelkopfnägeln befestigt, die gleichzeitig auch als Zierelement dienen. Im Zentrum ist eine kleine Türe vorhanden. Öffnet man diese, ist im hinteren Teil eine Blende, hinter der sich das Geheimfach mit 10 Schubladen (kleine & feine Schubladen) verbirgt. Um daran zu gelangen, müssen sie Bossen etwas zur Seite geschoben werden und schon lässt sich die Blende herausnehmen. Zustand: Der Kabinettschrank befindet sich in einem voll funktionstüchtigen, restaurierten und gepflegten Zustand mit leichten, bewusst belassenen Alters- und Gebrauchsspuren. Die Ziselierungen, besonders an den Schubladenbeschlägen sind teils nur noch schemenhaft erkennbar und wurden lediglich gereinigt und konserviert. 

7.700,00 € 9.500,00 €

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Bemalter Barockschrank, Linz 18. Jahrhundert
Bemalter Barockschrank, Linz 18. Jahrhundert
Prächtiger Barockschrank, bemalte Oberfläche mit reichhaltigem Bandelwerk, restaurierter Zustand unter Erhalt der vorhanden Farbfassung, Linz/Österreich, 18. Jahrhundert. Es handelt sich um einen zweitürigen, gefassten Spaltschrank aus der Region Linz, der im späten 18. Jahrhundert gebaut wurde. Typisch für diesen Linzer Schranktyp ist der barock ausgesägte Sockel, der auf fünf in Brettbauweise gefertigten Füßen steht. Die Füße sind reichhaltig mit Voluten und Schnitzereien verziert. Das vielfach getreppt-profilierte Kranzprofil ist geschweift und abgesetzt. Die Form der beiden Türen verläuft analog dazu. Die geschmiedeten Langbänder mit Bordürenmuster und Sonnenwirbeln beschlagen. Das doppelzüngige Schnapp-Kastenschloss ist schmiedeeisern verziert und mit einer geriebenen Barockornamentik geschmückt. Die Messing-Schlüsselschilder sind im Louis-Seize Stil getrieben und graviert. Der Schrank schließt zur Rückwand hin, mit Pilastern und dementsprechender Verkröpfung der Sockel- und Kranzprofile ab. Die Schlagleiste an der rechten Türe bildet, im Zusammenspiel mit den Profilverkröpfungen, einen weiteren zentralen Pilaster. Tief eingezogene Vertikale Abrundungen bilden den Übergang von der Front- zu den Seitenansichten. Gemaltes Bandelwerk, Blumen- und Traubenmotive, sowie Mascarons schmücken den Schrank. Die gemalten Felder aus Blumen und Trauben auf der Innenseite der Türen sind möglicherweise späteren Datums, dürften aber auch mindestens aus dem 19. Jahrhundert stammen. Zustand:Schreinerisch komplett restauriert und funktionstüchtig gemacht, innen mit Einlegeböden ausgestattet (Kleiderstange zusätzlich auch möglich) und mit Schellack ausgepinselt. Die vorhandene, bemalte Oberfläche wurde nur partiell retuschiert (ältere Retuschen vorhanden) und auch nicht mit einem Firnis überzogen. Dadurch hat der Schrank seinen Charakter behalten und sieht nicht neu bemalt aus. Liebhaber von Volkskunst legen Wert auf eine zurückhaltende Restaurierung.  Den Vorzustand haben wir fotografisch festgehalten. 

6.850,00 € 8.900,00 €

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Salemer Bodenseeschrank aus Kirschbaum, datiert 1813, Schellack mattiert
Salemer Bodenseeschrank aus Kirschbaum, datiert 1813, Schellack mattiert
Salemer Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaumholz mit Schnitzereien, datiert 1813, restauriert und mit Schellack mattiert. Dieser Bodenseeschrank ist in zwei Hälften teilbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Der Innenraum ist jeweils mit vier herausnehmbaren Einlegeböden ausgestattet. Ein klassischer Salemer Schrank aus schönem Kirschbaumholz.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

18.500,00 € 19.500,00 €

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Qualitätsvoller Rokokoschrank aus Eiche mit reichhaltigen Intarsien und drei Henkelpilastern mit vergoldeten Kapitellen, von ca. 1760
Qualitätsvoller Rokokoschrank aus Eiche mit reichhaltigen Intarsien und drei Henkelpilastern mit vergoldeten Kapitellen, von ca. 1760
Rokokoschrank aus massiver Eiche, mit zwei Schubladen, zwei Türen, Henkelpilaster mit vergoldeten Kapitellen und zahlreichen Intarsien aus verschiedenen Hölzern, wohl Kirchheim unter Teck von ca. 1760. Der Schrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit mattierter Schellackoberfläche. Dieser Rokokoschrank mit seinen geschweiften Formen besteht aus zwei Korpushälften, die mit Holzkeilen verbunden werden. Die beiden Korpusabschrägungen und auch die Schlagleiste der Tür sind mit Henkelpilastern verziert, welche vergoldete Kapitelle zeigen. Der Schrank steht auf den fünf originalen, geschnitzten Füßen. Im Sockelbereich sind zwei Schubladen integriert. Darüber befinden sich zwei Türen, deren oberer Abschluss der geschweiften Form des Kranzgesims folgen. Die Türfüllungen sind aus Nussbaum gefertigt und zeigen verschiedene Intarsien. Auf den oberen beiden Füllungen ist jeweils ein Papagei auf einem Beerenbusch zu sehen. Auf den unteren Füllungen sehen wir eine Dorfkapelle und eine Mühle. Die Intarsien sind aus verschiedenen Hölzern gefertigt, teils gefärbt, teils brandschattiert und graviert. Bei dem teils grünen Holz, welches den Erdboden bei den Intarsien darstellt, handelt es sich um eine natürliche Färbung durch den Grünspanbecherling-Pilz. Dieser Pilz befällt morsches Holz und wurde bereits in der Renaissance in den Wäldern gesucht und für Intarsien verwendet. Die Gravuren und Äste sind teilweise mit einer farbigen Masse (vermutlich Leim + Pigmente) gefüllt. Weitere Intarsien sind auf den Pilastern zu sehen, Bandintarsien auf den Schubladen und Sternintarsien in den Füllungen der Schrankseiten. Im Zuge der Restaurierung wurden die geschnitzten Kapitelle lediglich etwas gereinigt, um die originale Vergoldung zu erhalten. Der Innenraum ist mit 5 Einlegeböden ausgestattet. Der untere Einlegeboden ist über den Schubladen eingelegt. Es folgen 3 Einlegeböden in der gesamten Tiefe. Oben befindet sich ein Einlegeboden, der nach innen gerundet ausgesägt ist, dass man guten Zugang zu dem oberen Bereich hat. Beide Schubladen sind mit qualitätsvollen Kastenschlössern ausgestattet und separat verschließbar.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

9.500,00 € 12.800,00 €

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Salemer Bodenseeschrank aus Nussbaum, datiert 1814
Salemer Bodenseeschrank aus Nussbaum, datiert 1814
Salemer Bodenseeschrank aus massivem Nussbaum mit feinen Schnitzereien und Punzierungen, restaurierter Zustand, datiert 1814. Dieser zweitürige Bodenseeschrank ist mit einem schwenkbaren Mittelbrett ausgestattet, hinter dem sich 6 Schubladen und zusätzlich auch Geheimfächer verbergen. Der Schrank lässt sich sowohl als Wohnzimmerschrank mit Einlegeböden nutzen wie auch als Kleiderschrank. Weitere Einlegeböden oder auch Kleiderstangen fertigen wir Ihnen auf Wunsch gerne farblich passend an. Im Zuge der fachgerechten Restaurierung wurde dieser Salemer Schrank mit Schellack mattiert und zeigt einen seidenmatten Glanz.  Der Korpus mit seinen breit abgeschrägten Vorderkanten steht auf fünf konischen Füße mit Kanneluren. Die Front zeigt zwei geschweifte Türen, deren oberer Abschluss zur Mitte hin geschweift ausgearbeitet ist. Zwischen den Türen befindet sich ein schwenkbares Mittelbrett. Das geschweifte, gebrochene und stark gekehlte Kranzgesims endet in gegeneinandergestellten Voluten. Diese Voluten werden umgangssprachlich auch als Schnecken bezeichnet. Deshalb spricht man auch von einem Schneckenschrank. Der Schrank besteht aus zwei Korpushälften, die in der Mitte mit Holzkeilen verbunden werden. Dieser Salemer Schrank mit seiner barocken Form zeichnet sich durch seine qualitätsvoll ausgearbeiteten Schnitzereien im Louis Seize Stil aus. Zudem sind einige Flächen und kleine Details mit Punzierungen geschmückt. Wenn wir die rechte Tür aufschließen, lässt sich ein Riegel betätigen, der die linke Tür öffnet. Sind beide Türen geöffnet, lässt sich das Mittelbrett aufschwenken. Dahinter wird ein hochrechteckiger Schubladenkasten sichtbar, der 6 kleine Schübe mit gedrechselten Knöpfen beherbergt. Dieser Schubladenkasten bildet die Mittelwand zwischen beiden Korpuselementen. Links und rechts im Korpus sind jeweils 3 Fachböden eingelegt. Das Schloss und vermutlich auch der Schlüssel und die Schlüsselbeschläge sind original zugehörig. Die geschweiften Türen wurden mit Messing Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sich die Türen um ca. 180° öffnen. Deren Füllungen sind doppelt abgeplattet und mit einem umlaufenden Flechtband beschnitzt. In den Zwickeln des Flechtbands sehen wir kleine Quadrate, die eine Blüte aufweisen. Die oberen Füllungen zeigen jeweils eine blumengeschmückte Urne, deren Grund mit Punzierungen geschmückt ist. Die unteren Türfüllungen weisen eine runde Kartusche mit einer Urne und Blumen auf. Darunter und darüber befindet sich jeweils ein Feston. Den oberen Abschluss dieser Schnitzwerke bildet eine Louis Seize Schleife. Das schwenkbare Mittelbrett zeigt im oberen Bereich die Datierung 1814 und darunter eine Monogrammierung SB. Im Zentrum ist eine Blüte zu sehen, die Meist als Sonnenblume bezeichnet wird. Nach oben und unten verlaufen mäanderartige Bänder, deren Mitten jeweils mit einer beschnitzten Blüte verziert sind. Die Schnitzereien auf dem Mittelbrett sind identisch mit denen auf den abgeschrägten Korpusabschrägungen. Die Schrankseiten sind jeweils mit zwei großen, eingeschnitzten und gerahmten Sonnenblumen gestaltet. Auf allen historischen Salemer Schränken, die wir bisher in unserem Sortiment hatten oder gesehen haben, war das Symbol der Sonnenblume mehrfach in Form von Schnitzereien vertreten. Kloster Salem war im Besitz des Zisterzienser-Ordens. Die Sonnenblume symbolisiert die Ausrichtung der Zisterzienser zum Licht/Gott. Daraus erklärt sich die häufige Verwendung der Sonnenblume als Dekorationsmittel. Salemer Schränke wurden bis zur Säkularisation im Jahre 1802 in der Klosterschreinerei gefertigt. Anschließend wurde dieser Möbeltypus auch in umliegenden Schreinereien hergestellt. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Auf der Rückwand sind zwei historische Klebeetiketten vorhanden. Im Sommer 1958 wurde der Bodenseeschrank aus Überlingen am Bodensee nach Mainz transportiert. Ein schönes Zeitdokument.

19.800,00 € 22.500,00 €

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Antiker Schrank – exklusive Antiquitäten mit Geschichte

Antiquitäten wie der antike Schrank gehören zu den eindrucksvollsten Möbelstücken vergangener Epochen. Jeder antike Schrank ist ein originales Einzelstück, das Handwerkskunst, hochwertige Materialien und zeitlose Eleganz vereint.

Antiker Schrank – Charakter, Funktion und Stil

Ein antiker Schrank ist weit mehr als ein Stauraummöbel. Er ist ein historisches Original mit Ausstrahlung und Individualität. Durch seine Materialien und seine Verarbeitung bringt er Geschichte und Atmosphäre in moderne wie klassische Wohnräume.

Jeder antike Schrank in unserem Sortiment wird sorgfältig ausgewählt, geprüft und fachgerecht restauriert, um seine ursprüngliche Qualität zu erhalten.

Stilvielfalt bei antiken Schränken

Innerhalb unseres Sortiments finden Sie verschiedene historische Stilrichtungen. Diese sind bewusst auf separate Kategorien verteilt, um Ihnen eine gezielte Auswahl zu ermöglichen.

  • Wenn Sie einen ausdrucksstarken historischen Stil suchen, entdecken Sie unsere Barockschränke mit kunstvoller Gestaltung.
  • Wenn Sie eine klare und elegante Formensprache bevorzugen, finden Sie passende Stücke in der Kategorie Biedermeier Schränke.
  • Wenn Sie Wert auf edles Nussbaumholz legen, empfehlen wir unsere Schränke aus Nussholz.

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Wenn Sie einen antiken Schrank kaufen, entscheiden Sie sich für ein langlebiges Möbelstück mit Geschichte und Wertbeständigkeit. Jedes Stück wird bei uns detailliert beschrieben, geprüft und professionell aufgearbeitet.

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Nachhaltigkeit & Qualität

Ein antiker Schrank ist eine nachhaltige Alternative zu industrieller Massenproduktion. Durch die Wiederverwendung hochwertiger Materialien bleibt historische Substanz erhalten und wird sinnvoll weiter genutzt.

Ankauf von Antiquitäten

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FAQ – Antiker Schrank

Wie erkennt man einen echten antiken Schrank?

Einen echten antiken Schrank erkennt man an traditionellen Holzverbindungen, handwerklicher Verarbeitung (Werkspuren), natürlicher Patina und der Auswahl der Hölzer. Aber natürlich spielt auch Erfahrung und kunstgeschichtliches Wissen eine große Rolle.

Was kostet ein antiker Schrank?

Der Preis eines antiken Schranks hängt von Alter, Zustand und Seltenheit ab. Einfache Stücke beginnen im unteren vierstelligen Bereich, seltene Exemplare liegen deutlich höher.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Wichtig sind Originalität, Zustand, fachgerechte Restaurierung und eine klare zeitliche Einordnung.

Sind antike Schränke alltagstauglich?

Ja, ein fachgerecht restaurierter antiker Schrank ist vollständig alltagstauglich und sehr langlebig. Die Schränke haben bereits über 100 Jahre überstanden und können bei entsprechendem Umgang, Pflege und Wertschätzung noch viele hundert Jahre älter werden.

Warum sind antike Schränke nachhaltig?

Antike Schränke werden weiterverwendet statt neu produziert, wodurch wertvolle Ressourcen geschont werden.

Kann man antike Schränke online kaufen?

Ja, in unserem Antiquitäten Online Shop finden Sie geprüfte und restaurierte Einzelstücke.

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Ja, über unseren Ankauf von Antiquitäten erwerben wir ausgewählte Möbelstücke seriös und marktgerecht.

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