Antiquitätenhandel am Bodensee

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Bedeutende Barockkonsole, Italien 17. Jahrhundert
Bedeutende Barockkonsole, Italien 17. Jahrhundert
Bedeutende Barockkonsole mit Schublade, teilrestaurierter Zustand, Italien, letztes Drittel 17. Jahrhundert. Dieses seltene Möbelstück besteht aus einem Tischgestell mit gefasster Oberfläche und einem furnierten Zargenkasten mit integrierter Schublade. Gold oder gelüstert? Bei allen goldenen Zierelementen handelt es sich um eine sogenannte Lüsterung, d. h. eine Versilberung mit Goldlacküberzug. Durch die hohe Strahlkraft und den metallisch wirkenden Effekten wurden Lüsterungen mit Goldlack oftmals einer herkömmlichen Blattvergoldung vorgezogen. Qualitätsvolle Marketerie Der Zargenkasten zeigt breit abgeschrägte Vorderkanten und ist sowohl frontal - wie auch seitlich geschweift ausgearbeitet. Die mit Olivenholz-Sägefurnier belegten Flächen des Zargenkastens zeigen eine reichhaltige, asymmetrische Akanthusmarketerie aus Ahorn mit Brandschattierungen. In dem Zargenkasten ist eine ebenso frontal geschweifte Schublade integriert. An den originalen Messingknöpfen mit Akanthusmotiven kann diese Schublade herausgezogen werden. Tischgestell mit gefasster Oberfläche Das Tischgestell der Konsole besteht aus vier gedrechselten und kannelierten Beinen, welche im unteren Bereich durch einen x-förmigen Steg verbunden sind. Die Oberfläche zeigt eine nussbaumfarbene Holzmaserierung mit partiell gelüsterten Bereichen. Die Kanneluren, Akanthusblätter und Profilierungen erscheinen in einem metallisch-gold schimmernden Ton. Der Steg zwischen den Beinen besteht aus einer Brettkonstruktion aus S-Schwüngen mit profilierten Kanten, welche in Schnecken auslaufen. Im Zentrum des x-förmigen Stegs ist eine beschnitzte und gelüsterte Urne aufgesetzt, die mit Akanthusmotiven beschnitzt ist und von Flammen bekrönt wird. Italien, 17. Jahrhundert Es handelt sich um ein sehr frühes, höfisches Möbel aus Italien, von außergewöhnlicher Qualität. Zustand Die Fotos dokumentieren die Konsole in einem teilrestaurierten Zustand. Die furnierten Flächen wurden bereits mit Schellack aufpoliert. Die Fassung an den Beinen ist weitgehend fertig und muss an wenigen Stellen noch bearbeitet werden. Derzeit wartet die Barockkonsole auf die Aufarbeitung der versilberten Oberflächen (partielle Aufarbeitung der Schäden). Diese Arbeiten sind bei einer Vergolder-Meisterwerkstatt für Herbst 2021 eingeplant. Wir würden uns freuen, wenn dieses seltene Möbelstück einen kenntnisreichen Liebhaber findet.  

Preis auf Anfrage

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Bedeutender Näh- und Spieltisch
Bedeutender Näh- und Spieltisch
Hoch bedeutender, fein intarsierter Biedermeier Näh- und Spieltisch (Schach und Mühle) von 1825. Dieses sehr ausgefallene Kleinmöbel aus nordamerikanischem, hellen Mahagoni steht auf vier volutenförmigen Auslegern. Diese sind jeweils mit fein gegossenen, auf Rollen montierten Löwentatzen aus Messing versehen. Diese tragen eine zweistöckige, runde Sockelplatte. Von dieser erheben sich, in einem Gegenschwung zu den Auslegern, außen kantige und innen gerundete Stützen, die Basen aus geschnitzten Krallen aufweisen. Diese Konstruktion hält sowohl einen dreiseitigen Zargenrahmen, in dem ein herausziehbares und wendbares Spielbrett mit Schach- bzw. Mühlespielfeld untergebracht ist, wie auch einen Rahmen, an dem ein Seidensack angebracht ist. Dieser weist eine, um ein rundes Brett verlaufende Borte mit Trotteln, die teils aus Naturseide und Teils aus gelb gefärbter Seide gefertigt sind, auf. Der Sack ist samt Rahmen herausziehbar und dient zur Aufnahme von Stoff- und Garnresten. Auf das Untergestell ist ein quadratischer Nähkasten geschraubt, der an zwei gegenüber liegenden Seiten aufklappbare, halbkreisförmige Behältnisse aufweist. Die Tischplatte zeigt ein zentrales Feld aus Kuba Mahagoni, welches von einer Ebenholz Intarsie begrenzt wird. Wenn wir diese aufklappen, wird auf der Innenseite ein Spiegel sichtbar. Im Innenraum befinden sich 9 Fächer, von denen 7 mit Abdeckungen aus massivem, abgeplatteten Kuba Mahagoni und eins mit einem herausnehmbaren Nadelkissen versehen sind. Vorne links und rechts sind zwei geheime Schubladen untergebracht. In allen Flächen sind Fadenintarsien oder leicht erhabene, gerundete Stäbchen aus Ebenholz eingelassen. Kleine Flächen sind mit gedrechselten Rosetten aus Ebenholz geschmückt. Auch die technischen Messingbeschläge sind von bester Qualität. Dieses bedeutende Kleinmöbel befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

7.065,00 € 7.850,00 €

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Ovaler Biedermeiertisch aus Nussbaum
Ovaler Biedermeiertisch aus Nussbaum
Ovaler Biedermeiertisch aus Nussbaum, qualitätsvoll und solide verarbeitet, aus der Zeit um 1825. Dieser Biedermeiertisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Vier säbelförmig ausgestellte Beine aus massivem Nussbaum sind von der ovalen Tischzarge eingefasst. Die Tischzarge ist mit einem dekorativen Nussbaum-Sägefurnier belegt. An einer Längsseite befindet sich eine Schublade, die sich an einer Griffmulde herausziehen lässt. Das Sägefurnier der Zarge verläuft in einem Bild über die Schublade, sodass die Schublade kaum erkennbar ist. Die Tischplatte besteht aus massivem Nussbaumholz und zeigt ein sehr schönes, symmetrisches Holzbild. Rundherum ist die Platte gleichmäßig dezent überstehend. Im Innenraum ist diese mit Holznägeln befestigt und lässt sich dadurch abnehmen. Ovale Biedermeiertische mit vier Füßen anstatt einem Mittelfuß sind äußerst selten. Dieser Tisch bietet im Alltag geräumigen Platz für vier Personen, bei Bedarf auch für 6 Personen. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Weitere Maße: Höhe bis zur Unterkante der Zarge 61 cm.

6.120,00 € 6.800,00 €

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Renaissance Tisch aus Eiche
Renaissance Tisch aus Eiche
Dieser Renaissancetisch ist in Holland oder Flandern im 16. Jahrhundert aus Eiche gefertigt worden. Er steht auf gedrückten Kugelfüßen, die einen Sockelrahmen mit aufgesetzter Füllung tragen. Darüber erheben sich kräftige Balusterbeine, die in der vierkantigen Verlängerung Teil eines Tischzargenrahmen sind, in den eine Schublade eingebaut ist. Zwei Gratleisten sichern die Tischplatte, die aus zwei kräftigen Brettern besteht. Dazwischen ist nachträglich eine 6 cm breite Eichenleiste eingesetzt worden, um den Tisch zu verbreitern. Jeweils unterhalb eines Zierprofils sehen wir an der Zarge und am Sockel umlaufend jeweils eine Zahnleiste als unteren Abschluss. Dieses Stilelement ist typisch für Holland. Es taucht aber auch in Flandern vereinzelt auf. Das Schloss in der Schublade fehlt. Die Tischplatte sollte verleimt und die Sockelplatte stabilisiert werden. Gerne restaurieren wir diesen Tisch für Sie. Literaturhinweis: Möbel Europas Renaissance und Manierismus von Franz Windisch- Graetz, ISBN 3-7814- 0213- 4, Seite 315, Nr. 221, 222 und Seite 316, Nr.223, Seite 298 Vorlagenstich von Paul Vredeman de Vries

5.220,00 € 5.800,00 €

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Biedermeier Salontisch von 1820/25
Biedermeier Salontisch von 1820/25
Dieser fein verarbeitete Esche Salontisch, von 1820/25 steht auf vier säbelförmig geschwungenen Auslegern. Diese sind mit Messingrollen und gegossenen filigranen Löwentatzen ausgestattet. Darüber erheben sich zwei stilisierte "Lyren", die den rechteckigen Zargenrahmen stützen. Zwei bogenförmige Streben laufen unter dem Tischaufbau zusammen und stabilisieren ihn zusätzlich. Eine der Zargen der Längsseite ist mit zwei einschlagenden Schubladen über die gesamte Tiefe ausgestattet, die andere Seite weist vorgetäuschte Schubladen auf. Die Schubladenfronten werden von einem Rahmen aus feinen Ebenholz Fadenintarsien und geprägten Messingknöpfen mit einer zentralen Blüte geschmückt. Die gegenüber liegende Zarge ist optisch gleich gestaltet, die vermeintlichen Schubladen sind hier allerdings vorgetäuscht. Die Tischplatte ist an den Ecken gerundet. An den kurzen Seiten des Tisches lassen sich Tischverlängerungen hochklappen. Dadurch wird das dreifach gespiegelte, gefladerte Furnierbild und der Rahmen aus einer feinen Fadenintarsie aus Ebenholz, der auf der Tischplatte die Konturen dieser nachzeichnet, deutlich sichtbar. Das Untergestell ist bis auf die horizontal verlaufenden Stege, die als Base für die Lyren dienen, komplett aus massiver Esche geschreinert. Bis auf die Tischplatte, die mit Esche Sägefurnier auf ein Fichte Blindholz furniert ist, wurde stehend auf Eichenholz furniert. An den kurzen Seiten sind die Zargen dick mit massiver Esche aufgedoppelt. Diese Aufdoppelungen sind mit schwenkbaren Fingerzinkenkonstruktionen versehen. Diese bilden die Drehpunkte für ausklappbare Stützen, die die Tischverlängerungen tragen. Die Oberfläche des Salontisches wurde von uns mit Schellack poliert. Diese Salontische sind im Vergleich zu runden Tischen, die im Biedermeier vorherrschten, sehr selten. Die Vorbesitzerin hatte ihn als Schreibtisch genutzt. Tatsächlich gibt es sehr ähnliche Schreibtische aus der Biedermeierzeit, die allerdings nicht mit Tischverlängerungen ausgestattet sind. Er ist ein gutes Beispiel für den hohen handwerklichen Standard der Biedermeierzeit. In aller Regel sind die zarten Fadenintarsien, die der Tisch aufweist, charakteristisch für die wirklich feinen Biedermeier Möbel. Es handelt sich eindeutig um eine sammelwürdige Antiquität. Wir sind begeistert und haben entsprechend intensiv zu Literaturnachweisen recherchiert. Die Konstruktion der abklappbaren Tischplatten im Zusammenhang mit der Stützfunktion durch die schwenkbaren Teile der Tischzargen geht auf ein englisches Tischmodell des 18. Jahrhunderts, den Pembroketable oder auch hinged- flap table, zurück. Lady Pembroke hatte sich dieses Modell nach ihren Vorstellungen bauen lassen. Der direkte Vorläufer des hier vorgestellten Tisches ist der Duncan Phyfe Drop Leaf Table. Der New Yorker Cabinett Maker Duncan Phyfe baute ihn in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts. Provenienz: wohl Mitteldeutschland mit starkem französischen Einfluss. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Beinfreiheit in der Höhe: 61 cm. Literaturvergleich: Kreisel, Heinrich/ Himmelheber, Georg (1983), Die Kunst des Deutschen Möbels Band III, Seite 468, Abb.470. Pressler, Rudolf/ Döbner, Stefan/ Eller, Wolfgang, Biedermeier - Möbel, Seite 188, Abb. 337. Haaff, Rainer, Biedermeier Möbel Deutschland und Donaumonarchie, Seite 246, Abb. 985, 987,988. Cook Salomonsky, Verna (2016), Masterpieces Of Furniture,  Dover Publikations, Inc.,New York, Plate No.61 Boidi Sassone,  Adriana, Cozzi, Elisabetta, Disertori, Andrea (2000), Furniture from Roccoco to Art Deco, Seite 434, aus der Zeit von Charles X Renoncourt Collection, Paris. Ledoux-Lebard, Denise, Le Mobilier Francaise Du XIXe Siècle, Paris, Meister Barraud, A.,Seite 39, Abb. 352. Ledoux-Lebard, Denise (1965), Les Èbenistes Parisiens Leurs Œures et leurs Marques, de Nobele, F., Paris, Abb. auf Tafel II.  

4.320,00 € 4.800,00 €

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Barocktisch
Barocktisch
Barocktisch aus Nussbaum mit marketerierter Platte und Schublade um 1750. Vier allseitig geschweifte Beine mit abgeflachten, ebonisierten Wulst an den Kanten. Die Zarge ist geschweift ausgesägt und hat an einer Längsseite eine kleine Schublade mit einem gedrechselten Knopf. Die allseitig überstehende Tischplatte ist umlaufend an der Kante mit einem deutschen Stab verziert. Ein Marketeriebild aus Sägefurnier in Nussbaum, Nussbaum Wurzelholz, Ahorn, Zwetschge, Ebenholz ist auf der Fläche aufgelegt. Das Rahmenfries ist parallel zu den Achsen furniert. Das innere Feld wird zusätzlich durch eine Bandmarketerie aus Zwetschge gerahmt, welches mit feinen Ahornfäden flankiert wird. Der Mittelpunkt wird durch Windrose aus Zwetschge und Ebenholz verziert, welcher in Nussbaum Wurzelholz eingesetzt ist. Um den Stern ist ein Kreis aus Zwetschge und Ahorn sowie eine Raute mit diagonal eingelegten Hölzern aus Zwetschge, Ahorn und Ebenholz. Diese Raute wird zusätzlich durch eine Raute aus einem Band aus Zwetschge und flankierenden Ahornfäden begrenzt. Dieser reichhaltig eingelegte Barocktisch wurde schonend restauriert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

4.275,00 € 4.750,00 €

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Höfischer Spieltisch
Höfischer Spieltisch
Höfischer Spieltisch, ebonisiertes Birnbaum Sägefurnier auf Eiche, Frankreich um 1850. Der Spieltisch für 4 Personen ist reichhaltig mit vergoldeten und teilweise feuervergoldeten Louis XVI Applikationen aus feinem Bronzeguss geschmückt. Elegant gedrechselte Balusterbeine mit Kanneluren, nach oben hin mit zarten Akanthusschnitzereien und ionischen Kapitellen. Den unteren Abschluss zieren Sabots mit Akanthusverzierungen. Alle vier Beine sind durch Holzgewinde abschraubbar. Diese Technik wurde schon im 18. Jahrhundert von der berühmten Möbel-Manufaktur Roentgen verwendet. Auf der von einem Wellenband begrenzten Platte ist ein Feld mit Parkettierung aus Sägefurnier, mit gegenläufigem Faserverlauf. Die schwarz polierte Fläche zeigt die Parkettierung nur sehr dezent. Die Zarge zieren Festons, Schleifen und Bronzebänder. Die Spiellade ist aus massiven, polierten Mahagoni gefertigt, die Spielfläche ist mit grünem Filz belegt. Es handelt sich um ein sehr qualitätsvolles und aufwendiges Möbel aus Frankreich um 1850. Der Spieltisch ist rundum dekorativ und kann dadurch frei im Raum gestellt, oder auch als Konsoltisch an der Wand verwendet werden. Der unrestaurierte Zustand wurde vor der Restaurierung mit Fotos dokumentiert.

3.465,00 € 3.850,00 €

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Barocker Klapptisch, Hohenlohe um 1700
Barocker Klapptisch, Hohenlohe um 1700
Barocker Klapptisch aus Nussbaum, mit Intarsien, Hohenlohe um 1700. Dieser Klapptisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.  Der aufklappbare Schreibkasten steht auf einem schwarz polierten, schwenkbaren Rahmengestell mit 6 gedrechselten Säulen. Im geschlossenen Zustand zeigt die Deckplatte Nussbaumfurnier in Form einer Kreuzfuge aufgelegt. Zentral und in allen vier Ecken sind Einlagen aus brandschattiertem Ahornfurnier eingelegt. Diese Fläche wird durch quer aufgelegtes Nussbaumfurnier umrahmt. Die Plattenkanten sind mit stehendem Nussbaum Sägefurnier belegt. Wenn man die schwenkbaren Füße herausstellt, kann die Klappe darauf gelegt werden. Ein mehrfach gespiegeltes Nussbaumfurnier wird auf den Innenflächen sichtbar. Im hinteren Bereich sind drei Ablagefächer vorhanden. Der mittlere Deckel kann herausgenommen werden, wenn man auf die rechte vordere Ecke drückt. Ist dieser Deckel geöffnet, lassen sich die beiden anderen Deckel zur Mitte hin schieben und herausnehmen. Diese Art der Tische gibt es auch mit abschraubbaren Beinen, die dann als Reiseschreibtische bezeichnet werden. Weitere Maße: Tiefe bei geöffneter Schreibplatte 67,3 cm.

3.312,00 € 3.680,00 €

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Konsolentisch aus Nussbaum
Konsolentisch aus Nussbaum
Eindrucksvoller Louis Philippe Konsolentisch aus Nussbaum, mit Schublade und qualitätsvollen Schnitzereien, aus der Zeit um 1850. Der Konsolentisch befindet sich in einem einwandfreien, restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Dieser Konsolentisch steht auf einem mehrfach geschwungenen Sockel, der wiederum auf niedrigen Füßen ruht. Die vorderen Stützen aus massivem Nussbaum sind üppig beschnitzt und zeigen Löwentatzen. Etwas oberhalb sind die Beine gegurtet. An diesen Einschnürungen wächst beschnitztes Laubwerk nach oben. Darüber sehen wir jeweils außen wie innen eine Volutenschnitzerei mit Sonnenblumen, welche die Tischzarge tragen. Die hinteren Stützen des Tisches sind als Pilaster ausgebildet. Im Zargenrahmen befindet sich eine Schublade, die fast über die gesamte Front verläuft. Deren Schlüsselbuchse ist aus Bein gefertigt. Die Tischplatte ist mit einem gespiegelten Furnierbild aus Nussbaum Halbmaser geschmückt und wird an den Sichtseiten von einem kräftigen Ochsenaugenprofil begrenzt. Der Tisch ist mit einem stehend gelegten Bildfurnier auf Fichte Blindholz gearbeitet. Die Schublade besteht bis auf die furnierte Front aus Pappel. Die Tischplatte hat auf der Rückseite einen leichten Überstand. Insgesamt handelt es sich hier um einen sehr aufwendig gearbeiteten Konsoltisch mit einem wunderschönen Furnierbild und einer top Schellackpolitur.

3.105,00 € 3.450,00 €

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Empire Konsole mit Steinplatte
Empire Konsole mit Steinplatte
Süddeutsche Empire Konsolen aus Nussbaum, frühes 19. Jahrhundert. Diese absolut streng gestaltete Konsole ist äußerst fein verarbeitet. Alle Sichtflächen sind mit einem dekorativem Bild aus Nussbaum Sägefurnier belegt. Die Konsole ruht auf einer Plinthe mit konkav geformter Frontansicht. Diese ist umlaufend mit einer Furnierabwicklung geschmückt. Die Draufsicht zeigt ein gespiegeltes Bild. Die Halbsäulen stehen auf vorgesetzten Tonnenfüßen. Deren Basen und Kapitelle sind aus einem sehr qualitätsvollem Messingguss mit feinen umlaufenden Zierbändern. Der Zargenrahmen zeigt ebenfalls ein abgewickeltes Furnierbild. In der Vorderzarge verbirgt sich eine Schublade die mittels verdeckter Griffmulde geöffnet wird. Nimmt man die Granitplatte ab, ist ein fein gezinkter Rahmen sichtbar, der eine Füllung als Staubboden umschließt. Es handelt sich hier um einen völlig authentischen, gut erhaltenenen Konsoltisch aus der Zeit. Lediglich die Granitplatte ist sekundär. Die Oberfläche wurde von uns mit Schellack poliert.

3.105,00 € 3.450,00 €

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Intarsierter Biedermeier Spieltisch aus Palisander
Intarsierter Biedermeier Spieltisch aus Palisander
Sehr detailreich gestalter Spielttisch aus Norddeutschland aus der Zeit um 1820.Die Fläche des Tisches besteht aus einer zweigeteilten Tischplatte, die im zusammengeklappten Zustand ein zurückhaltendes aber interessantes Furnierbild zum Vorschein bringt. Dieses besteht aus einem zentralen, breiten Palisander Sägefurnier, das von einer zarten Ahorn-Ader begrenzt wird. Umgeben wird diese Komposition von einem Furnierband aus Rosenholz, mit dem die Platte abschließt. Die vorderen Ecken der Kante sind großzügig gerundet. Seine gesamte Plattenkante ist stehend furniert und durch eine Ahorn-Ader mittig geteilt. Zum Aufklappen dreht man die Platte, bis sie bei 90° arretiert. Bei diesem Vorgang kommt das Fach zum Vorschein, das sich unter der Platte befindet. Diese ist dazu geeignet, Spielkarten, Spielfiguren oder ähnliches aufzubewahren. Die aufgeklappte Spielfläche zeigt einen Holzrahmen, der die Spielfläche umschließt, welche aus grünem Filz besteht. Das Fach wird durch die umlaufende Zarge gebildet. Diese ist flächig mit Palisander furniert, geschmückt durch Ahorn-Adern, die rechteckige Scheinfelder auf der Fläche erzeugen. Darauf folgt die balusterförmige Mittelsäule. Sehr beachtenswert ist, dass sie aus massivem Palisander besteht. Palisander war damals schon sehr kostbar und ist heute in dieser massiven Abmessung nicht mehr zu beschaffen. Die Säule ruht auf einem prismierten Rechteck mit eingezogenen Längskanten. Die Flächen sind ebenfalls mit Palisander furniert und an den Stirnseiten zusätzlich mit Ahorn-Adern gerahmt. Vier Ausleger an den Ecken des Rechtecks bilden die Basis des Tisches. In einer geschwungenen Grundform laufen diese Vierkantfüße leicht konisch zu. Auch diese sind rundum mit Palisanderfunier und Ahorn-Adern furniert. Die Enden schließen mit aufgesteckten, sorbetartigen Eisenstulpen ab, verziert mit einem Palmettendekor. So geartete Eisenbeschläge stellten einen typischen Schmuck in der Zeit des Biedermeier dar. Alles in allem ist dies ein sehr authentische Biedermeier Spieltisch, der durch seine Ausführung und die verwendeten Materialien, ein besonderes Objekt darstellt. Der Spieltisch wurde restauriert, mit Schellack von Hand poliert und bietet Platz für vier Spieler. Vergleiche Literatur: Müller, Judith: Antiques Handbook and Priceguide 2012-2013, Seite 206

2.601,00 € 2.890,00 €

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Eleganter Biedermeiertisch aus Nussbaum
Eleganter Biedermeiertisch aus Nussbaum
Rechteckiger Biedermeiertisch aus Nussbaum, sehr elegant, restauriert und mit Schellack poliert, süddeutsch von ca. 1820. Dieser Biedermeiertisch steht auf schlanken, jeweils nach innen hin konisch angeschnitten, vierkantigen Beinen. Diese sind aus massivem Nussbaum gefertigt. Die Zarge und die Plattenkante sind stehend furniert. Die Tischplatte ziert ein ausnehmend schönes Furnierbild, welches durch eine 4-fache Abwicklung entsteht. Eine der Längszargen erweist sich als große Schublade, die mittels Schlüssel oder einer verdeckte Griffmulde geöffnet werden kann. Das Einsteckschloss und dessen Schlüssel sind original zugehörig. Ein Biedermeierwappen aus Ebenholz fungiert als Schlüsselbuchse. Die Form und Holzauswahl ist bei diesem Tisch ausgesprochen schön. Dieser rechteckige Biedermeiertisch wurde restauriert und mit Schellack poliert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Höhe vom Boden bis zur Unterkante der Zarge: 64,8 cm.

2.385,00 € 2.650,00 €

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Biedermeier Wandkonsole aus Kirschbaum
Biedermeier Wandkonsole aus Kirschbaum
Biedermeier Wandkonsole aus Kirschbaum, mit Marmorplatte, um 1830. Die Wandkonsole ist Kirschbaum massiv, teils furniert und verfügt über eine Schublade und aufgelegte Marmorplatte.

2.331,00 € 2.590,00 €

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Biedermeier Konsole aus Nussbaum
Biedermeier Konsole aus Nussbaum
Biedermeier Konsole, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, süddeutsch um 1830/35. Die Konsole befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Diese Konsole steht auf einem geschweiften Sockel und wird von geschweiften Pilastern getragen. In dem Zargenkasten ist eine Schublade integriert, die an einer verdeckten Griffmulde herausgezogen werden kann. Ein schlichtes, umlaufendes Profil schmückt die Tischplatte. Diese zeigt ein zentrales Feld aus einem kreuzförmig verlegten Furnierbild, welches zu drei Seiten von Nussbaum gerahmt wird. Der Sockel, die Zargen und die Schublade sind stehend furniert. Die Konsole ist im oberen Bereich sehr ausladend. Zur Sicherung der Standfestigkeit muss dieses Möbel in Ihrem zu Hause durch einen Haken an der Wand stabilisiert werden. Eine entsprechende Öse ist an der Unterkante des Zargenkastens montiert.

2.205,00 € 2.450,00 €

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Höhenverstellbarer Tisch aus Ahorn
Höhenverstellbarer Tisch aus Ahorn
Dieser Mehrzwecktisch aus dem Spätbiedermeier lässt sich auf verschiedenste Weise nutzen. Da er höhenverstellbar und auf Rollen beweglich ist, eignet er sich sowohl als Arbeitstisch oder auch als Serviertisch am Bett. Es handelt sich hier um einen seltenen Tischtyp aus Ahorn, dessen Konstruktion es ermöglicht, ihn zu benutzen, ohne sich aus dem Bett zu erheben. Außerdem ist er eine Alternative zum Stehpult, wenn er auf die maximale Höhe eingestellt wird. Vier gedrückte Kugelfüße tragen eine asymmetrisch geformte Grundplatte, deren Kanten profiliert sind. Darüber erhebt sich eine gedrechselte und kannelierte Säule. Diese stützt eine höhenverstellbare, rechteckige Tischplatte, die rundum profiliert ist. Durch einen gedrechselten Knopf mit Schraubgewinde lässt sich die eingestellte Höhe fixieren. Die Flächen sind mit Ahorn furniert, alle anderen Teile des Tischchens sind aus massiven Ahorn gefertigt. Unter der Tischplatte ist ein Inventaretikett mit der Nr. 97 aufgeklebt. Laut dem Vorbesitzer stammt der Tisch aus dem Hause Schaumburg-Lippe. Es handelt sich um ein authentisches und seltenes Sammlerstück. Im Zuge der Restaurierung wurde die vorhandene Oberfläche mit Schellack überpoliert. Gebrauchsspuren wurden belassen. Die vier Rollen unter den Füßen waren nicht mehr vorhanden und wurden ergänzt.

2.205,00 € 2.450,00 €

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Neo-Barock Tischvitrine aus Rosenholz
Neo-Barock Tischvitrine aus Rosenholz
Neo-barocke Tischvitrine aus Rosenholz mit feinen, feuervergoldeten Bronzeapplikationen, wohnfertiger Zustand von ca. 1860. Dieser Vitrinentisch ist frei im Raum stellbar und ist in sehr hoher Qualität verarbeitet. Rundherum ist das Tischchen mit Rosenholz furniert. Die geschweiften Beine verjüngen sich nach unten hin und enden in Sabots aus Bronze. Im oberen Bereich sind sehr plastische Applikationen über Eck auf den Beinen montiert. Alle vier Tischzargen sind geschweift und verglast. Die Gläser werden von feuervergoldeten Ornamentstäben aus Bronze gerahmt. Auf der Vorderseite ist über dem Glas ein kleiner Druckknopf aus Messing, durch den die aufklappbare Tischplatte geöffnet werden kann. Die Tischplatte ist an den Außenkanten geschweift ausgearbeitet und wird an der Außenkante und um die Verglasung herum von Ornamentstäben aus Bronze geschmückt. Klappt man den Vitrinentisch auf, wird das Rosenholz an der Innenseite der Tischplatte sichtbar, ebenso die feine Verarbeitung an den eingelassenen Bändern und dem Riegel. Der Innenraum ist mit hellblauer Seide ausgeschlagen, die im linken Bereich etwas verschmutzt ist. Die Verglasungen werden innen durch Kordeln aus Messingfäden geschmückt. Dieser Vitrinentisch befindet sich in einem ordentlichen, stabilen und voll funktionstüchtigen Zustand. Kleinere Gebrauchsspuren und Kittungen in Randbereichen sind vorhanden. Insgesamt macht es aber einen guten und qualitätsvollen Eindruck. 

2.160,00 € 2.400,00 €

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Antiker Spieltisch mit Schach und Mühle
Antiker Spieltisch mit Schach und Mühle
Antiker Spieltisch mit runder Platte und beschnitzem Säulenfuß, aus der Zeit um 1850. Dieser süddeutsche runde Tisch steht auf drei üppig beschnitzten Auslegern, die eine gedrechselte und beschnitzte Säule stützen. Diese trägt eine runde Platte mit umlaufender, mehrfach gegliederter Zarge. Die zusätzlich eingegratete Tischplatte ist mit rechteckigen Nussbaum Furnierabschnitten furniert. In dieses Nussbaumfurnier ist mittig eine marketerierte Schachspielfläche aus Ahorn-, Cocobolo- und Zwetschgenholz eingearbeitet. Auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Schachspielfläche sehen wir jeweils eine Mühlespielfläche aus Ahorn. Außerdem schmücken drei verschieden konstruierte, aufwendig gearbeitete Faltsternpaare und ein umlaufendes Intarsienband die Tischplatte. Im Zuge der Restaurierung wurde die auf Kirschbaum gebeizte Ahornsäule im oberen Bereich verlängert, da diese zu einem früheren Zeitpunkt gekürzt wurde. Die Oberfläche von diesem Spieltisch ist mit Schellack poliert. Dieses sehr standfeste Tischchen ist ein schönes Beispiel für die Intarsienkunst des 19. Jahrhunderts.

2.052,00 € 2.280,00 €

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Runder Biedermeier Tisch in Eiche, 19. Jh.
Runder Biedermeier Tisch in Eiche, 19. Jh.
Runder Biedermeier Tisch aus Eiche für 4-8 Personen, stehend auf einem rechteckigen Gestell mit vier konischen Beinen. Die Platte ist mit Gratleisten versehen und wird mit Holznägeln an dem Gestell fixiert. Der Tisch ist restauriert, die Oberfläche wurde lackiert.

1.971,00 € 2.190,00 €

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Biedermeier Demi Lune Tisch
Biedermeier Demi Lune Tisch
Biedermeier Demi Lune Tisch aus Rüster mit ausgestellten Beinen, von ca. 1820. Die drei Säbelbeine sind aus massivem Rüsterholz gefertigt. Auf die Zargen, die Tischplatte und die Tischkante ist Rüsterfurnier aufgelegt. Die Rückseite ist ebenfalls furniert. Rüsterholz stammt ursprünglich von der Ulme. Sobald der Stamm gefällt ist, heißt das Holz nicht mehr Ulme, sondern Rüster.  Dieser Demi Lune Tisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden.

1.755,00 € 1.950,00 €

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Barocktisch aus Kirschbaum, datiert 1795
Barocktisch aus Kirschbaum, datiert 1795
Es handelt sich hier um einen barocken, rechteckigen Kirschbaumtisch aus dem Bodenseeraum, mit der Datierung 1795. Der im Verhältnis zur Platte klein wirkende Tischbock steht auf gedrechselten Beinen. Diese sind durch ein umlaufendes Fußbrett miteinander verbunden. Die Tischzargen sind allseitig kräftig barock ausgeschweift. An einer Längsseite ist der Tisch mit einer aufschlagenden Schublade ausgestattet. Die Schubladenfront zeigt eine barock ausgestaltete Scheinfüllung, die Jahreszahl 1795 und eine erhaben geschnitzte Blüte mit zentralem Knauf. Rechts von dieser Schublade befindet sich eine schmale Schublade, die mittels einer Englischen Führung direkt unter dem Tischblatt angebracht ist. Diese ist ebenfalls mit einer Blütenrosette und kantig geschnitztem Knauf verziert. Die Tischplatte wird von Gratleisten gerade gehalten. Die Gratleisten sind mit dem Untergestell des Tisches verbunden. Der Tisch hat durch seine in über 220 Jahren gewachsene Patina einen besonderen Charme. Im Bereich der Füße und des umlaufenden Fußbretts sind deutliche Spuren von altem, nicht mehr aktivem Anobienbefalls zu sehen. Drei Kugelfüße sind stark angegriffen und teilweise zerbröselt. Hier empfehlen wir schon aus optischen Gründen, diese nachzufertigen und zu ergänzen. Dadurch lässt sich dann die zwischen 76 und 78 cm variierende Höhe ausgleichen. Ein Riss in der Tischplatte sollte geleimt werden. Selbst verständlich können wir Ihnen den Tisch auch komplett restaurieren und mit Schellack polieren, bzw. mit einer deutlich weniger glänzenden Pinselpolitur versehen. Letzteres würde dem Tisch unserer Ansicht nach eher gerecht werden. Im Zuge der Restaurierung würde der Tisch heller und das Kirschbaumholz käme sicher sehr schön zur Geltung. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Eine Komplettrestaurierung würde 1400 Euro kosten und 6 bis 10 Wochen dauern.    

1.755,00 € 1.950,00 €

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Spätbiedermeier Arbeitstisch aus Kirschbaum
Spätbiedermeier Arbeitstisch aus Kirschbaum
Spätbiedermeier Arbeitstisch aus Kirschbaum von ca. 1835. Dieser freistellbare Tisch wurde restauriert und mit Schellack poliert. Der Tisch ist aus massivem Kirschbaum gefertigt und verfügt über eine Schublade an einer Längsseite. Diese kann an einer Griffmulde herausgezogen werden. Die geschweift ausgearbeiteten Beine sind mit gedrechselten Stäben verbunden. Eine lilienförmige Blattschnitzerei ist zu beiden Seiten zu sehen. Die geschweifte Platte ist allseitig überstehend. Dieser Tisch ist aus massivem Kirschbaum gefertigt und befindet sich in einem restaurierten Zustand. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Beinfreiheit: Höhe 58,2 cm.

1.701,00 € 1.890,00 €

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Barocktisch aus Nussbaum von 1750
Barocktisch aus Nussbaum von 1750
Eleganter Barocktisch aus Nussbaum mit Schnitzereien und Fadenintarsien, aus der Zeit um 1750. Dieser originale Barocktisch ist aus massivem Nussbaumholz gefertigt. Alle vier Beine sind geschweift und über Eck ausgestellt. Der Übergang von den Beinen zu den Tischzargen ist in einem Schwung gestaltet. Sowohl die Beine wie auch die Zargen sind mit dezenten, symmetrischen Schnitzereien verziert. Auf der rechteckigen Tischplatte ist eine Ahorn Fadenintarsie in das Massivholz eingelassen, die in den Zwickeln zusätzlich Viertelkreise zeigt. Dieser Barocktisch aus dem 18. Jahrhundert wurde restauriert und mit Leinöl behandelt. Die Oberfläche zeigt einen seidenmatten Glanz und ist relativ robust. Der Barocktisch ist solide gefertigt und kann gut als kleinerer Arbeits- oder Schreibtisch verwendet werden. Das lichte Maß zwischen den Beinen, an der schmalsten Stelle der Längsseite beträgt 60 cm. In der Höhe bis zur Zarge 62 cm.

1.665,00 € 1.850,00 €

- 10 %
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Antiker Küchentisch Kirsche um 1870
Antiker Küchentisch Kirsche um 1870
Antiker Küchentisch aus Kirschbaum mit Schublade, restauriert und geölt, aus der Zeit um 1870. Der Tisch steht auf vier hohen, gedrechselten Beinen. Die Zarge ist an einer Längsseite mit einer Schublade ausgestattet, die an einem verzierten Messinggriff herausgezogen werden kann. Die Tischplatte ist allseitig überstehend und zeigt ein schlichtes Profil an der Außenkante. Die Tischfläche ist mit Sägefurnier belegt. Die vier Beine, die Zarge, das Schubladenvorderstück und die profilierte Kante der Tischplatte sind aus massivem Kirschbaum gefertigt. Die Tischfläche ist mit Kirschbaumfurnier belegt. Die Zarge ist nur knapp 12 cm hoch. Dadurch ist eine angenehme Beinfreiheit vorhanden. Die Tischplatte ist fest aufgeleimt. Zustand: Der Tisch befindet sich in einem einwandfreien restaurierten Zustand mit mehrfach geölter Oberfläche. 

1.665,00 € 1.850,00 €

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Verkauft
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Klapptisch aus Kirschbaum
Klapptisch aus Kirschbaum
Kleines ovales Kirschbaumtischchen mit abklappbaren Segmenten, aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Tisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Dieses massive Kirschbaum Tischchen ist in der Art des englischen Pembroke Table, bzw. eines Hinged-Flap Table konstruiert. Die Bezeichnung "Pembroke Table" geht auf Lady Pembroke zurück, die ein solches Modell in Auftrag gab. Es steht auf eleganten Spitzkantfüßen. Ein dezentes Zierprofil auf Höhe des unteren Zargenabschlusses setzt einen besonderen Akzent. An einer Stirnseite des Untergestells ist eine sehr lange Schublade eingebaut. Diese ist von außen nicht als solche erkennbar. Durch eine verdeckte Griffmulde lässt sich diese herausziehen. Die beiden abklappbaren Segmente der Tischplatte lassen sich durch zwei solide Holzschieber arretieren. Der Tisch wurde nicht in der Biedermeierzeit, sondern etwas später, Mitte des 19. Jahrhunderts gefertigt. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Weitere Maße: Zargenhöhe 59,7 cm.

1.575,00 € 1.750,00 €

Wir bieten Ihnen Tische aus verschiedensten Stilepochen, wie der Renaissance, dem Barock, dem Louise Seize, bis hin zum Jugendstil, an. Sie finden bei uns Esstische in der Form von langen Tafeln oder auch in ausziehbaren Varianten, wie z.B. den Kulissentisch. Außerdem bieten wir immer eine Auswahl an Spieltischen, Demi Lune Tischen, Konsoltischen, Beistelltischen und Näh- und Arbeitstischchen. Immer wieder können wir Ihnen auch einen Schragentisch oder einen Zahltisch anbieten. Unser Angebot reicht von feinen furnierten und polierten Tischen aus Edelhölzern, wie Kirschbaum, Nussbaum, Mahagoni und Palisander, bis zu rustikaleren Tischen aus Fichte oder Eiche.

Ab dem 17., vor allem im 18. Jahrhundert wurden viele neue Tischformen erfunden, die oft einen weniger repräsentativen Charakter, dafür aber einen hohen persönlichen Nutzwert haben, wie z. B. den Konsoltisch, Gatelegtable, Spieltisch, Näh- und Arbeitstisch, Bibliothekstisch, Zahltisch, Demi- Lune Tisch und Schreibtisch.

Die geschichtliche Entwicklung der Tische

Schon bei den Ägyptern war der Tisch ein fester Bestandteil der damaligen Wohnkultur. Frühe Tische bestanden lediglich aus Böcken, auf die man eine Platte legte. So war der Tisch schnell bei Seite geräumt um Platz zu haben, um sich anderen Dingen zu widmen. Ein Prinzip, dass bis ins Mittelalter funktionierte. Seit dem nicht mehr weg zu denken, entwickelte sich der Esstisch von einer großen, langen Tafel in der Gotik, durch stetige Veränderung bis hin zu runden Tischen für kleinere Gesellschaften im Biedermeier. Dazwischen wurde fleißig variiert und es entstanden verschiedene Tische mit verschiedenen Funktionen und Nutzen.