Antiquitätenhandel am Bodensee

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Nussbaum Möbel


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Höfischer Barocksekretär mit versilberten Beschlägen
Höfischer Barocksekretär mit versilberten Beschlägen
Zweiteiliger Barocksekretär mit verspiegelten Türen, außergewöhnlichen, versilberten Originalbeschlägen mit zahlreichen Fürstenkronen, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, Thüringen um 1730/35. Dieser Sekretär stammt aus fürstlichem Besitz, wurde in sehr hoher Handwerksqualität gefertigt und befindet in einem tadellos restaurierten Zustand. Die Holzsubstanz war vor der Restaurierung außergewöhnlich gut erhalten, was an der dicken Furnierstärke und den teils geringen Abnutzungsspuren z.B. der Laufleisten zu sehen ist. Der Unterbau des Schreibsekretärs besteht aus einem Schrägklappensekretär mit drei Schubladen, der auf karniesförmig profilierten Füßen steht. Das Sockelprofil, wie auch alle anderen Profile an diesem Möbelstück sind stehend furniert. Die drei Schubladen zeigen jeweils ein Feld mit gespiegelten Furnieren. Gerahmt werden diese Felder von feinsten, doppelt gespiegelten Fischgrät-Filetbändern. Auf den Schubladenfronten sehen wir die original zugehörigen Handhaben und Schlüsselschilder. Diese sind bereits asymmetrisch geformt, wodurch der Sekretär in die 1730er Jahre zu datieren ist. Sie zeigen mittig eine Kartusche und als Bekrönung eine Fürstenkrone. Die schmalen Lisenen seitlich der Schubladen und auch die Traversen sind aus stehendem Nussbaum-Massivholz aufgedoppelt. Die Laufleisten im Korpus der Kommode sind noch original zugehörig und zeigen kaum Abnutzungserscheinungen. Die Innenflächen der Schubladen sind mit historischen Tapeten ausgeschlagen. Die drei originalen Kastenschlösser der Schubladen sind von außen schlicht gehalten und zeigen im Innenraum bei der Mechanik dezente Gravuren und jeweils eine schöne gebogene Feder. Die Kommode schließt mit einem umlaufenden Profil in Form eines "Deutschen Stabs" ab. Die Schrägklappe des Schreibelements zeigt im geschlossenen Zustand ein vierfach gespiegeltes Furnierfeld in Form einer Kreuzfuge, welches ebenfalls von doppelt gespiegelten Fischgrät-Filetbändern gerahmt wird. Aus dem "Deutschen Stab" lassen sich zwei "Englische Auszüge" herausziehen, die als Stütze für die geöffnete Schreibklappe dienen. Öffnet man diese, wird das sogenannte Eingericht sichtbar. Dieses zeigt seitlich jeweils drei Schubladen, die treppenartig angeordnet sind. Deren seitliche Begrenzung zum mittleren Fach hin wird von geschweift gestalteten Lisenen gebildet. Alle Schubladenfronten sind mit einem Furnierfeld dekoriert, welches von einem einfachen Filetband geschmückt wird. Das Furnier in den Feldern stammt aus einem Stück Holz und weicht wachstumsbedingt von der Maserung leicht ab. Als Handhaben dienen tropfenförmige Fallknöpfe, die vornehmlich an englischen Möbelstücken Verwendung fanden. Zwischen den Schubladen befindet sich im unteren Bereich eine rekonstruierte Schublade, inkl. rekonstruiertem Fallknopf. Darüber, im hinteren Bereich sind neun kleine Schubladen vorhanden, die jeweils mit einem dicken Nussbaum-Sägefurnier belegt sind und sich an einem zierlichen Messingknopf herausziehen lassen. Sowohl die größeren Schubladen im Schreibbereich wie auch die kleineren Schubladen sind innen mit Tapeten ausgeschlagen. Die Schreibfläche ist aus Nadelholz mit entsprechender Patina, ebenso das hintere Ablagebrett über der rekonstruierten Schublade. Das Schloss der Schreibklappe ist auf der Sichtseite unscheinbar schlicht gehalten. Innen bei der Mechanik findet sich erneut die kunstvoll geschwungene Metallfeder und dezente Gravuren, wie es bei den Kastenschlössern der Schubladen zu sehen ist. Die schlichte und strenge Form des Schrägklappensekretärs, die sehr an englische Schreibmöbel angelehnt ist, wird beim Aufsatz aufgelockert. Dies beginnt bereits bei der oberen Fläche des Unterteils, auf die der Aufsatz gestellt wird. Hier ist eine querfurnierte Rahmung aufgeleimt, deren Konturen exakt an die Form des dreifach verkröpften Aufsatzes angepasst ist. Der Aufsatz zeigt am oberen Abschluss zwei Kreissegmente, deren Form auch von englischen und sächsischen Schreibsekretären bekannt ist. Beide verspiegelten Flügeltüren lassen sich um 180° öffnen und sind am oberen Abschluss der Form der Kranzprofile angepasst. Die zierlichen Schlüsselschilder sind original zugehörig und zeigen als oberen Abschluss eine kleine Fürstenkrone. Die originalen Spiegelgläser sind am oberen Abschluss gerundet und allseitig facettiert. Seitlich und unten werden die Spiegelgläser durch getriebene Profilleisten aus versilberten Messingblech gerahmt. Auf diesen wurden Blüten und Kartuschen ziseliert. In den unteren Zwickeln sehen wir fein ziselierte, versilberte Messingbleche in Form von stilisierten Blättern. Auf den unteren Querfriesen der Türen sind kräftig getriebene und fein ausgestaltete Zierbleche aus versilberten Messing angebracht. Im oberen Bereich werden die Spiegel von versilberten Messingbeschlagwerk eingefasst, deren oberer Abschluss jeweils durch eine prunkvolle Fürstenkrone gebildet wird. Diese ragt noch etwas über das stehende, qualitätsvoll profilierte Kranzgesims. Wenn wir die imposanten Spiegeltüren öffnen, werden an der linken Tür ziselierte Einlassriegel und an der rechten Tür ein doppelriegeliges Kastenschloss mit graviertem Messingzierblech sichtbar. Das Messingblech zeigt ein graviertes Brustbild, welches vermutlich den ursprünglichen Besitzer Fürst Günther I. (XLIII) von Schwarzburg-Sondershausen (1678-1740) darstellt. Im demontierten Zustand wird die Besonderheit des Kastenschlosses noch einmal hervorgehoben. Das Schloss wurde nicht nur von außen mit Messing geschmückt, sondern auch im nicht sichtbaren Innenraum. Ein Detail, das eigentlich nur dem Restaurator sichtbar wird und ihm eine Überraschung bereitet. Die Innenflächen der Türen werden von gespiegelten Nussbaumfeldern mit querfurnierter Rahmung geschmückt, welches ein schönes Bild ergibt, wenn man beide Flügeltüren um 180° geöffnet hat. Im Inneren des Aufsatzes sehen wir eine zentrale, aufschlagende Tabernakeltür. Diese ist mit Messing Lappenbändern angeschlagen. Die Tabernakeltür zeigt ein gespiegeltes Nussbaumfeld, das von einem ebenfalls gespiegelten doppelten Filetband gerahmt wird. Ein geprägtes Messing Schlüsselschild ziert die Tür. Das Kastenschloss ist mit einem ziselierten Messingblech beschlagen, welches Bandel- und Blattwerk zeigt. Der Innenraum des Tabernakels zeigt zwei fest eingebaute Einlegeböden mit geschweiften Vorderkanten und ist komplett mit historischer Tapete ausgeschlagen. Jeweils 4 Schubladen mit gespiegelten, doppelten Filetbändern gerahmten Feldern flankieren das Türchen. Alle Schubladen sind mit kleinen versilberten Fallgriffen ausgestattet und mit historischen Tapeten ausgeschlagen. Unter der Tür befinden sich 2 größere Schubladen, in die im 19. Jahrhundert Kastenschlösser eingebaut wurden. Der obere Bereich des Aufsatzes ist mit einem barock ausgeschweiften Einlegeboden versehen. Auch hier ist der gesamte Innenraum mit historischer Tapete ausgekleidet. Die aufwendig gestaltete Front des Aufsatzes wird zusätzlich zu den Spiegelgläsern durch drei Pilaster geschmückt, deren Schaft von doppelten Filetbändern gerahmt wird und mittig ein Nussbaumfeld zeigt. Die profilierten Basen sind aus versilberten Messing gegossen. Bei den drei Kapitellen handelt es sich um aufwendig gestaltete, versilberte Güsse mit Blättern und Voluten. Unter den Türen können zwei zierliche Tablare mit Fronten aus Nussbaum an feinen versilberten Knöpfen herausgezogen werden. Bei den Knöpfen handelt es sich um das gleiche Modell wie bei den kleinen Schubladen im Eingericht. Zieht man die Tablare heraus, kommt eine gerahmte Fläche aus Eiche zum Vorschein. Die Rahmung ist mehrfach profiliert, sehr fein gearbeitet und auf Gehrung geschnitten. Die Tablare waren wohl für Kerzenständer gedacht. Das Licht der Kerzen wird durch die Spiegel deutlich verstärkt. Diesen Effekt hat man damals auch bei Wandblakern zu nutzen gewusst. Die Korpusseiten des gesamten Möbels sind identisch gestaltet. Der Unterbau zeigt gespiegelte Felder mit einer querfurnierten Rahmung. Bei dem Aufsatz ist das Feld in Form einer Kreuzfuge vierfach gespiegelt und ebenfalls durch eine querfurnierte Rahmung begrenzt. Beidseits des Unterbaus und des Aufsatzes sind kräftige, versilberte Griffe angebracht, mit prunkvoll gestalteter Grundplatte aus getriebenem, versilberten Messingblech. Auch hier begegnet uns wieder die Fürstenkrone. Auf der originalen Rückwand befindet sich eine handschriftliche Notiz aus Kreide: "Salon der Durchl. Fürstin von der Lippe". Fürstin Emilie Friederike Charlotte von der Lippe, geborene von Schwarzburg- Sondershausen geb. 23.04.1801 in Sondershausen, gestorben 2.04.1867 in Detmold Gemahlin von Fürst Leopold II. von der Lippe. Wir freuen uns, Ihnen diesen qualitätsvollen und außergewöhnlichen Barocksekretär aus dem Thüringer Hochadel anbieten zu können. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.Zusätzliche Maßangaben: Schreibhöhe 79,5 cm   Literaturhinweise: von Arps-Aubert, Rudolf: Sächsische Barockmöbel von 1700- 1770, Berlin,1939, Deutscher Verein für Kunstwissenschaft, Tafel 53, 54, 56a/b Haase, Gisela: Dresdner Möbel des 18. Jahrhunderts 3. verbesserte Auflage, Leipzig,1993 ISBN 3-363-00092-8 (Laut der Kunsthistorikerin Gisela Haase sind hervorragende Erzeugnisse erst zwischen 1720 und 1730 nachweisbar.) Ehret und Andrews, Gloria und John, Englische Möbel, München,1980, Battenberg ISBN 3-87045178-5 Seite 66, Abb. 73   Ergänzende Informationen: Die erste Erwähnung eines Schreibschrankes in Sachsen findet sich in einer Dresdner Akte von 1717. Ab 1734 wurde der Schreibschrank als Möbelstück das vorgeschriebene Meisterstück in Dresden. Die Spiegelherstellung war in dieser Zeit teilweise teurer als das restliche Möbel. Schreibschränke dieser Art wurden damals als "Englische Schränke" bezeichnet. Ein vergleichbarer Schreibschrank aus Schloss Moritzburg, der ein Meisterstück war, enthält ein Schriftstück, in dem eine Fertigungszeit von 3 Jahren für dieses Möbel erwähnt wird.

112.500,00 € 125.000,00 €

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Bedeutende Barockkonsole, Italien 17. Jahrhundert
Bedeutende Barockkonsole, Italien 17. Jahrhundert
Bedeutende Barockkonsole mit Schublade, teilrestaurierter Zustand, Italien, letztes Drittel 17. Jahrhundert. Dieses seltene Möbelstück besteht aus einem Tischgestell mit gefasster Oberfläche und einem furnierten Zargenkasten mit integrierter Schublade. Gold oder gelüstert? Bei allen goldenen Zierelementen handelt es sich um eine sogenannte Lüsterung, d. h. eine Versilberung mit Goldlacküberzug. Durch die hohe Strahlkraft und den metallisch wirkenden Effekten wurden Lüsterungen mit Goldlack oftmals einer herkömmlichen Blattvergoldung vorgezogen. Qualitätsvolle Marketerie Der Zargenkasten zeigt breit abgeschrägte Vorderkanten und ist sowohl frontal - wie auch seitlich geschweift ausgearbeitet. Die mit Olivenholz-Sägefurnier belegten Flächen des Zargenkastens zeigen eine reichhaltige, asymmetrische Akanthusmarketerie aus Ahorn mit Brandschattierungen. In dem Zargenkasten ist eine ebenso frontal geschweifte Schublade integriert. An den originalen Messingknöpfen mit Akanthusmotiven kann diese Schublade herausgezogen werden. Tischgestell mit gefasster Oberfläche Das Tischgestell der Konsole besteht aus vier gedrechselten und kannelierten Beinen, welche im unteren Bereich durch einen x-förmigen Steg verbunden sind. Die Oberfläche zeigt eine nussbaumfarbene Holzmaserierung mit partiell gelüsterten Bereichen. Die Kanneluren, Akanthusblätter und Profilierungen erscheinen in einem metallisch-gold schimmernden Ton. Der Steg zwischen den Beinen besteht aus einer Brettkonstruktion aus S-Schwüngen mit profilierten Kanten, welche in Schnecken auslaufen. Im Zentrum des x-förmigen Stegs ist eine beschnitzte und gelüsterte Urne aufgesetzt, die mit Akanthusmotiven beschnitzt ist und von Flammen bekrönt wird. Italien, 17. Jahrhundert Es handelt sich um ein sehr frühes, höfisches Möbel aus Italien, von außergewöhnlicher Qualität. Zustand Die Fotos dokumentieren die Konsole in einem teilrestaurierten Zustand. Die furnierten Flächen wurden bereits mit Schellack aufpoliert. Die Fassung an den Beinen ist weitgehend fertig und muss an wenigen Stellen noch bearbeitet werden. Derzeit wartet die Barockkonsole auf die Aufarbeitung der versilberten Oberflächen (partielle Aufarbeitung der Schäden). Diese Arbeiten sind bei einer Vergolder-Meisterwerkstatt für Herbst 2021 eingeplant. Wir würden uns freuen, wenn dieses seltene Möbelstück einen kenntnisreichen Liebhaber findet.  

Preis auf Anfrage

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Bedeutender Barockschrank mit Bandelwerk
Bedeutender Barockschrank mit Bandelwerk
Repräsentativer Barockschrank aus Nussbaum, mit reichhaltiger Marketerie aus verschiedenen Edelhölzern, guter Erhaltungszustand, aus der Zeit um 1730. Dieser Barockschrank besticht durch seine gefällige Proportion und Formgebung, sowie der reichhaltigen Marketerie - ohne überladen zu wirken. Mit einer Gesamthöhe von 2,17 m ist dieser Schrank nicht so hoch geraten, wie die meisten Schränke aus dieser Zeit und dadurch auf für normale Raumhöhen geeignet. Dieser höfische Barockschrank steht auf 5 gedrückten Kugelfüßen und zeigt breit abgeschrägte Korpusvorderkanten. Im Sockelelement sind zwei Schubladen nebeneinander angeordnet, darüber zwei Türen. Die horizontalen Profile am Kranzgesims sind mehrfach verkröpft ausgearbeitet. Der Rahmen der Scheinfüllungen auf den Türen, das Sockelprofil und das Kranzprofil sind karnisförmig und stehend furniert. Die Korpusseitenteile und die Sockelseiten zeigen jeweils ein Nussbaumfeld, welches von Intarsienbändern aus Zwetschge und Ahorn begrenzt ist. Die Korpusabschrägungen, die Scheinfüllungen der Türen, die Schubladenfronten, das Mittelbrett und das Querfries unterhalb des Kranzprofils, sind mit Bandelwerk aus Zwetschge und Ahorn eingelegt. In den Türen wurde zusätzlich Ebenholz und Rosenholz verwendet. Ein fein graviertes Messing Schlüsselschild ist zentral auf der Schlagleiste positioniert, welche mit der rechten Türe fest verbunden ist. Im Innenraum befinden sich zwei sekundäre, sehr stabile Einlegeböden, die herausnehmbar sind. Die Türen sind mit Langbändern aus Eisen angeschlagen, die eine gebläute Oberfläche mit Schweifwerk und Fasanen aufweisen. Das schwere, doppelzüngige Schnappschloss ist mit einer durchbrochenen Abdeckung aus Messing verziert, die mit Rocailles und Blattwerk gestaltet ist. Der Schlüsselreiden aus Messing zeigt die gleichen Schmuckformen. Im oberen und unteren Bereich der linken Tür befindet sich jeweils ein Verriegelungsmechanismus, der durch das Schließen der rechten Tür ausgelöst wird. Dieser Barockschrank erinnert in seiner Gliederung an seine Vorgänger aus dem Hochbarock. Vor allem durch das hohe Sockelteil mit seinen aufschlagenden Schubladen. Deren Handhaben bestehen aus sekundären, ziselierten Messing Grundplatten mit gegossenen Knöpfen. Der Barockschrank lässt sich weitgehend zerlegen. Die Türen können ausgehängt werden, das Kranzelement abgenommen und der verbleibende Korpus (mittig teilbar) vom Sockel herunter genommen werden. Die Einzelteile sind solide und qualitätsvoll gefertigt und trotzdem relativ leicht. Es handelt sich hier um einen wohlproportionierten, ausgesprochen hochwertig verarbeiteten Schrank, der mit seinen Dimensionen nicht nur in einem Schloss zur Geltung kommt. Da er eine großzügige Innentiefe von 51 cm hat, bieten wir den nachträglichen Einbau einer Kleiderstange und gegebenenfalls von Hemdfächern an. Auch eine Verwendung als Fernsehschrank wäre denkbar, da in der Rückwand bereits ein Loch für Kabel eingebohrt wurde. Seine Formensprache, insbesondere das Bandelwerk war in ganz Süddeutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Eine Besonderheit ist der horizontal verlaufende Wulst unterhalb des Kranzgesims, welcher fast ausschließlich in der Schweiz vorzufinden ist. Nach den Angaben des Vorbesitzers soll der Schrank ursprünglich aus einem Schloss in Berchtesgaden stammen. Zustand: Der Barockschrank befindet sich in einem sehr guten Erhaltungszustand. Schloss, Schlüssel, Langbänder, Riegel und das Schlüsselschild sind original zugehörig. Die Füße, die Knöpfe auf den Schubladen und die zwei Einlegeböden sind sekundär. Die rechte Türe ist leicht verzogen, wodurch im geschlossenen Zustand oben ein Spalt vorhanden ist. Konstruktionsbedingt sind auf beiden Türflächen Risse im Furnier entstanden, bzw. das Furnier hat sich teilweise aufgestellt. Auf beiden Türen ist dies horizontal im oberen Bereich zu sehen. Auf der linken Türe war ein vertikaler Riss, der vor längerer Zeit mal ausgespant und retuschiert wurde. Auf der rechten Füllung ist ein vertikaler Knick im Furnier, der kaum sichtbar ist. Die Oberfläche zeigt Alters- und Gebrauchsspuren. Wir freuen uns, Ihnen diesen schönen Barockschrank anbieten zu können. Nachtrag: Das Innenleben wurde geändert. Links befinden sich drei Einlegeböden, rechts eine Kleiderstange. Das Bohrloch in der Rückwand wurde geschlossen. 

Preis auf Anfrage

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Dreitüriger Biedermeierschrank, Wien um 1830
Dreitüriger Biedermeierschrank, Wien um 1830
Dreitüriger Biedermeierschrank aus Nussbaum mit feinen Fadenintarsien aus Ahorn, Wien um 1830. Dieser Biedermeierschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Originale dreitürige Schränke aus der Biedermeierzeit sind absolut selten. Mit einer Höhe von 155,5 cm kann dieser Schrank als 3/4 Schrank bezeichnet werden. Er eignet sich sowohl als Kleiderschrank wie auch als Bücher- oder Aktenschrank. Allansichtig zeigt der Biedermeierschrank ein fantastisches Nussbaum-Sägefurnier mit feinen Fadenintarsien aus Ahorn. Der querrechteckige Korpus ist nicht zerlegbar, steht auf Klotzfüßen und ist an den oberen Korpuskanten abgerundet. Die Front ist dreiteilig symmetrisch gegliedert. Die beiden Lisenen seitlich der Türen sind leicht gerundet und bilden zusammen mit dem Kranzabschluss eine gestalterische Einheit. Dekoriert ist diese Einheit mit einem lang gezogenen Feld aus querfurniertem Nussbaum, welches von einer dünnen Fadenintarsie begrenzt wird und eine Rahmung aus fischgrätartig aufgelegtem Nussbaumfurnier zeigt. Das lang gezogene Feld beginnt auf der Lisene über dem linken Fuß, verläuft elegant über die gerundeten Korpusoberkanten und endet über dem rechten Fuß. Beide Korpusseiten sind flächig furniert und zeigen in der Mitte ein gespiegeltes Nussbaum Sägefurnier mit lebhafter Holzmaserung. Flankiert wird dieses von einer identischen Dekoration, wie sie die Lisenen und der obere Korpusabschluss der Vorderseite zeigen. Die Deckplatte ist ebenfalls flächig furniert und zeigt ein mehrfach gespiegeltes Nussbaumfurnier, welches quer aufgelegt wurde und im vorderen und hinteren Bereich durch Fadenintarsien geschmückt wird. Auf den Türen ist ein mehrfach gespiegeltes Nussbaumfurnier zu sehen. Dieses ist bis über den schmalen Sockelabschluss aufgelegt. Auf den drei Türen sind jeweils zwei hochrechteckige Felder mit abgerundeten Ecken aus zwei unterschiedlich breiten Ahorn-Fadenintarsien eingelegt. Als Schlüsselschilder dienen flächenbündig eingelegte Messingbuchsen. Die Formen der Schlüssellöcher sind passend zu den Schlüsseln gefertigt. Die Pilaster zwischen den Türen sind ebenfalls mit filigranen Fadenintarsien eingelegt und verleihen dem Möbel eine zusätzliche Eleganz. Von innen sind die Türen gegenfurniert, was für eine qualitätsvolle Verarbeitung spricht. Bei der mittleren und der rechten Tür handelt es sich um eine Doppeltüre, die durch ein Stangenschloss verriegelt wird. Durch das Öffnen des Stangenschlosses sind beide Türen entriegelt. Der Pilaster zwischen den Doppeltüren dient als Schlagleiste und ist mit der rechten Türe verbunden. Hinter dem linken Pilaster befindet sich eine Trennwand, die den linken Innenraum von dem rechten abtrennt. Der linke Innenraum ist mit drei originalen Böden ausgestattet, die durch Zahnleisten in der Höhe verstellbar sind. In dem rechten Innenraum befinden sich drei sekundäre Einlegeböden, die ebenfalls durch Zahnleisten in der Höhe verstellbar sind oder komplett herausgenommen werden können. Im oberen Bereich des rechten Innenraums sind zusätzlich zwei sogenannte Kleiderrechen angebracht, welche original zugehörig sind. An den 26 handgeschnitzten Haken können bequem Kleidungsstücke oder andere Dinge aufgehängt werden. Bei Bedarf lassen sich die Kleiderrechen auch demontieren, wenn die Halterungen abgeschraubt werden.  Bei diesem dreitürigen Biedermeierschrank dürfte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Einzelstück handeln. Die gestalterische Eigenart mit den gerundeten Oberkanten und den feinen Fadenintarsien weist eindeutig auf Wien hin und ist dort an eleganten Kommoden und Schränken aus der Biedermeierzeit zu finden. In den letzten 30 Jahren haben wir noch kein vergleichbares Möbel gesehen. Der Schrank wurde von uns in Wien erworben. Auf der Rückwand ist noch ein Stück einer Zeitung zu sehen: "Die Presse, Abendblatt von 1860".   Bitte beachten Sie, dass der Schrank (H 155 x B 175 x 48 cm) nicht zerlegbar ist und für die Anlieferung der Weg zu dem Aufstellungsplatz ausreichend geräumig sein muss.  

16.650,00 € 18.500,00 €

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Bedeutende Barockkommode mit Landschafts- und Architekturdarstellungen, Thüringen um 1750
Bedeutende Barockkommode mit Landschafts- und Architekturdarstellungen, Thüringen um 1750
Bedeutende Barockkommode mit eingelegtem Bandelwerk, Rocailles, Blüten und Landschaftsdarstellungen, hergestellt in Erfurt/Thüringen um 1750. Diese Barockkommode befindet sich in einem guten Erhaltungszustand mit Alters- und Gebrauchsspuren. Liebhaber von historischen Möbeln mit Patina, die sich nicht an dem ein oder anderen leicht angehobenen Furnier stören, können diese Kommode gut im Istzustand aufstellen und verwenden. Gerne bieten wir Ihnen auch eine schonende Restaurierung an. Diese reichhaltig eingelegte Barockkommode steht auf vier gedrechselten Füßen. Die Front ist mehrfach stark ausgeprägt geschweift, die Seiten zeigen eine elegante, leichte Schweifung, die zu den Seiten hervortritt. Ungewöhnlich ist die optische Aufteilung der Kommode in drei Etagen. Die gerundeten Traverse zwischen den Schubladen laufen über die Kommodenseiten weiter. Dadurch ist nicht nur die Front vertikal dreifach gegliedert, sondern auch die Seiten. Als Grundfurnier wurde Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz aufgelegt. Verschiedene Edelhölzer wurden für die Marketerie verwendet, die teils gefärbt und graviert sind. Auf der Kommodenplatte sehen wir im Zentrum ein vierfach gespiegeltes Nussbaumfurnier, welches in Form einer Kreuzfuge aufgelegt ist. Diese Fläche wird von Bandelwerk umschlossen, aus deren Ecken und Enden Blätter und Blüten mit verschiedenfarbigen Gravuren entspringen. Die äußere Rahmung wird durch einen breiten Rahnd aus querfurniertem Nussbaum-Sägefurnier gebildet. Die Plattenkante besteht aus einem eleganten, abgesetzten Viertelstab aus stehendem Zwetschgenholz. Bei den eingelegten Blättern und Stilen sind Reste von einer grünen Färbung zu sehen. Hier dürfte es sich um Pappelholz handeln, welches von dem Pilz "Grünspanbecherling" verfärbt wurde. Dieses Holz wurde bereits schon in der Renaissance speziell für farbige Einlagen gesammelt. Durch UV-Licht verblasst die Farbe oberflächlich. Würde man das Holz schleifen, käme die grüne Farbe wieder hervor. Die mehrfach geschweiften Schubladenfronten sind mit sekundären Messingbeschlägen ausgestattet, die jedoch stilistisch gut passen. Die Holzflächen zeigen eine aufwendige Marketerie. Seitlich der Schlüsselschilder sind verschiedene Landschaftsdarstellungen eingelegt und graviert. Die Landschaften sind mit Hügeln, Bäumen, Flüssen, Häusern, Burgen, Ruinen und Personen gestaltet. Auch hier sind teils grüne Färbungen in den Furnieren erkennbar, z.B. in den Baumkronen. Nach außen hin folgen vertikale Rocailles-Darstellungen, die in den schmalen, abgesetzten Flächen eingelegt sind und ebenfalls Gravuren zeigen. Darauf folgen die asymmetrischen Zugbeschläge, die ebenfalls mit Rocailles geschmückt sind. Im äußeren Bereich der Schubladen finden sich eingelegte Blumen, die aus Rocailles-Ornamenten entspringen. Auch hier ist wieder eine leichte Grünfärbung in den Stilen und Blättern zu sehen. Die Blüten sind verschiedenfarbig koloriert. Die elegant geschweiften Korpusseiten sind in drei Ebenen gegliedert und zeigen sehr geometrisches Bandelwerk, aus deren Spitzen gravierte Blätter und Blüten entspringen. Diese sehr besondere Barockkommode befindet sich in einem guten Erhaltungszustand. Alle drei Schlösser und auch der Schlüssel sind original zugehörig. Wir freuen uns, Ihnen dieses Möbel anbieten zu dürfen. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

13.320,00 € 14.800,00 €

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Biedermeier Schaufelstühle, 6er Satz
Biedermeier Schaufelstühle, 6er Satz
Sechser Satz von sehr eleganten Biedermeier Schaufelstühlen aus Nussbaum, süddeutsch um 1820. Diese Stühle befinden sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Im Zuge der Restaurierung wurden die Polsterungen erneuert. Diese bequemen Schaufelstühle stehen vorne auf konisch zulaufenden und leicht ausgeschweiften Spitzkantfüßen. Die hinteren Beine bilden in der Fortsetzung die eingezogenen, seitlichen Begrenzungen der Rückenlehne. Die Schaufel geht nahtlos in die Zunge über. Diese endet auf dem gebogenen Quersteg. Der Zargenrahmen und die Schaufel sind mit stehendem Nussbaum-Sägefurnier belegt. Die vordere Zarge und beide Flächen der Schaufel zeigen ein gespiegeltes Furnierbild. Es handelt sich hier um einen sehr stimmigen Entwurf und eine hervorragende, stabile Schreinerarbeit aus dem frühen 19. Jahrhundert. Schaufelstühle sind eine Rarität und als Komplettsatz mit 6 Stühlen außerst selten. Fotos von dem sehr gepflegten Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden.  Weitere Maße: Sitzhöhe 50 cm, Sitzbreite 46 cm, Sitztiefe 38 cm.

11.520,00 € 12.800,00 €

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Empireschrank mit Vollsäulen
Empireschrank mit Vollsäulen
Empire Schrank mit Vollsäulen und vergoldeten Kapitellen, Wien um 1810/15. Dieser aufwendig gearbeitete Schrank steht auf kräftigen Stempelfüßen. Darüber erheben sich die, zwischen den verkröpften Elementen des Korpus, gespannten Vollsäulen. Deren fein gegossene Bronze Basen und korinthischen Kapitelle sind feuervergoldet. Dieser Empire Schrank ist in reiner Brettbauweise gefertigt und komplett zerlegbar. Als Blindholz wurde Fichte verwendet. Auf den Türen und den Seitenteilen sehen wir jeweils ein Furnierbild in Form einer Kreuzfuge. Die breiten Lisenen sind mit einem vertikal gespiegelten Furnierbild versehen. Eingelegte Wappen aus Ebenholz dienen als Schlüsselbuchsen. Wenn wir die Türen öffnen, fällt uns der Messingstulp des schweren Einlass- Schlosses und des kräftigen Schließbleches auf. Ein wuchtiger geschmiedeter Haken an der Innenseite der linken Tür und eine kräftige Schnappfeder am Stellbrett dienen dem Verschluss der linken Tür. Das Innenleben besteht aus einem Hutbrett, einem Stellbrett und 6 kleinen Fachböden. Falls gewünscht, können die Fachböden durch eine Kleiderstange ersetzt werden. Durch die großzügige Innentiefe bietet sich die Verwendung als Kleiderschrank an. Sollte der Einbau einer Kleiderstange gewünscht werden, liefern wir Ihnen selbstverständlich die jetzige Inneneinrichtung ebenfalls mit. Im Inneren des Schranks, oberhalb der Türen bildet sich konstruktionsbedingt eine "Hohe Kante". Die Sprachwendung: "etwas auf der hohen Kante haben" rührt daher. Dort verbergen sich 4 kleine und 2 größere Schubladen, die mit zierlichen Messingknöpfen versehen sind. Auf den ersten Blick entdeckt man beim Öffnen des Schrankes diese "Geheimfächer" keinesfalls. Hat man allerdings von deren Vorhandensein Kenntnis, ist es trotzdem eine Überraschung die Schubladen zu entdecken. Im Zuge der Restaurierung wurde der Empire Schrank von uns mit Schellack poliert. In diesem Zuge wurden die Einlegeböden ergänzt. Es handelt sich um ein authentisches Möbel aus der Zeit. Sogar der zugehörige Schlüssel hat sich erhalten. Bei diesem aufwendig gearbeiteten Schrank erkennt man deutlich die Betonung der Horizontale, die für das Empire typisch ist. Zum einen dadurch, dass sowohl der getreppt profilierte Hut mit Schinkelgiebel, wie auch der Sockel aus gebeizter, geflammter Birke im starken Kontrast zu den aus dickem Nussbaum Sägefurnier gearbeiteten vertikalen Elementen des Schranks stehen. Optisch tragen die kräftigen Vollsäulen das hervorkragende Hutteil. Die horizontal verlaufenden ebonisierten Profilleisten betonen ebenfalls die Waagerechte. Dieser Schrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.

11.205,00 € 12.450,00 €

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Biedermeier Eckbuffet aus Nussbaum
Biedermeier Eckbuffet aus Nussbaum
Asymmetrisches Biedermeier Eckbuffet aus Nussbaum, Schweiz um 1825. Dieses sehr aufwendig gearbeitete Eckbuffet ist in vier Teile zerlegbar (Unterteil, Oberteil und zwei Stellbretter). Da das Buffet asymmetrisch ist, sind die Türen und Schubladen auf der rechten Seite, die ein längeres Schenkelmaß hat, etwas größer. Die konkave Grundform der Frontansicht geht an beiden seitlichen Begrenzungen in eine sehr konvexe Form über. Die Flächen des Fichte Blindholzes sind mit einem dicken Nussbaum Sägefurnier belegt. Auf den aufschlagenden Brett-Türen und den Schubladenfronten sehen wir jeweils ein gespiegeltes Furnierbild. Sowohl im Unter- wie auch das Oberteil ist das Eckbuffet jeweils mit einer zentralen doppelflügeligen Tür ausgestattet. Im Unterteil sehen wir zusätzlich 3 Schubladen. Von Schwanenhälsen getragene Voluten stützen das Oberteil. Den oberen Abschluss ziert eine ausgesägte und durchbrochene Schabracke, die vom Kranzprofil herabhängt. Eine gefaste, kräftige Sockelleiste bildet den unteren Abschluss des Möbels. Die Rückwand und die Stellbretter sind in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt. Die Türen sind mit Messingfitschenbändern ausgestattet. Dadurch lassen sich die Türen fast halbkreisförmig öffnen. Die Biedermeier Schlüsselschilder sind aus gesägtem Messingblech. Das Eckbuffet wurde vor vielen Jahren fachmännisch restauriert. Die auf den Fotos fehlenden Teile der Schabracke (2 Stück) sind vorhanden. Die Politur ist sehr gut erhalten und hat durch die Patina einen schönen warmen Ton. Dieser Möbeltyp ist sehr selten. In unserer 35 jährigen Praxis hatten wir nur einmal ein vergleichbares Objekt anzubieten. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

8.865,00 € 9.850,00 €

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Seltener Biedermeier Hallenschrank
Seltener Biedermeier Hallenschrank
Sehr großer Biedermeier Hallenschrank aus der Zeit um 1820. Der Schrank ist komplett aus 3 cm starker Eiche gearbeitet, die mit 3 mm gespiegeltem Nussbaum Sägefurnier belegt ist. Seitlich und in den Türen ist je eine Füllung, der Rahmen ist auf Gehrung furniert. Die Rückwand besteht aus zwei Teilen in Rahmenbauweise mit jeweils vier Füllungen. Völlig ungewöhnlich ist die Tatsache, dass auch der obere und untere Boden in aufwendiger Rahmen und Füllungsbauweise gefertigt ist. Bei diesem Möbel ist weder an Zeit noch an Material gespart worden. Sowohl in seinen Dimensionen, wie auch in der Verarbeitung eine absolute Rarität. Fotos vom Zustand des Biedermeier Hallenschrankes vor der Restaurierung sind vorhanden. Auf Wunsch fertigen wir Ihnen ein individuelles Innenleben an. Aufgrund der Größe des Innenraums (Höhe ca. 220cm, Breite ca. 180cm, Tiefe 66cm), kann die Inneneinteilung beliebig gestaltet werden. Die Verwendung für Kleiderbügel bietet sich bei der geräumigen Tiefe selbst für lange Personen an. Sie interessieren sich für Biedermeier Schränke? Unser stetig wachsendes Sortiment finden Sie unter Biedermeier Schränke sowie weitere Möbel aus der Zeit unter Biedermeier Möbel.

8.550,00 € 9.500,00 €

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Barockkommode mit Bandelwerk
Barockkommode mit Bandelwerk
Diese qualitätsvolle, dreischübige Barockkommode aus Nussbaum stammt aus der Zeit um 1730/40. Sie zeichnet sich durch ihre feine Marketerie mit Bandelwerk und Faltsternen aus und befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.  Die Kommode zeigt eine stark gebauchte Front und steht auf gedrechselten Kugelfüßen. Das Profil an dem Sockel und der Kommodenplatte ist aus massivem Zwetschgenholz gefertigt. Auf den Traversen ist Zwetschgenholz stehend als Sägefurnier aufgelegt. Das Zwetschgenholz ist auch in der Marketerie auf den Flächen zu sehen und zeigt einen schönen Kontrast zwischen dem dunkelroten Kernholz und dem hellen Splintholz. Auf der Kommodenplatte sehen wir jeweils zwei, von Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn begrenzte Felder, die von fischgrätartig gelegtem und gespiegeltem Nussbaumfurnier gerahmt werden. Die Felder auf der Kommodenplatte zeigen Faltsterne aus Ahorn und Mooreiche. Diese sind in fächerförmig angeordneten Nussbaum Sägefurnier eingelegt. In die Schubladenfronten ist je ein geometrisches Bandelwerk aus Zwetschge und Ahorn eingelegt. Besonders schön sind die jeweils gleichen Furnierbilder, welche in die Innenbereiche des Bandelwerks gespiegelt eingelegt sind. Die Bereiche um das Schlüsselschild zeigen eine kleine Raute aus Ebenholz und Ahorn. Die Seiten der Kommode sind mit einem Feld aus stehend furniertem Nussbaum ausgestattet, das von einem im 90°-Winkel dazu verlegtem Nussbaum gerahmt ist. In das Feld ist eine große Bandintarsienraute aus Zwetschge eingelegt, die eine Kreuzfuge aus Nussbaum umschließt. Diese Barockkommode ist mit den original zugehörigen Schlössern und Beschlägen ausgestattet. Bei den Schlössern handelt es sich um schöne, schwere Kastenschlösser. Im Zuge der Restaurierung wurden drei qualitätsvolle Schlüssel gefertigt. Die originalen Beschläge sind aus Messing gearbeitet. Vor der Restaurierung befand sich diese qualitätsvolle Barockkommode in einem authentischen Originalzustand ohne Spuren einer früheren Restaurierung. Die im Außenbereich entstandenen Fotos zeigen den Zustand der Kommode vor der Restaurierung. Im Händlerjargon bezeichnen wir diese Kommodenform als "Bäcker Kommode". Leider konnte uns noch niemand den Ursprung dieser Bezeichnung verraten. Über einen diesbezüglichen Hinweis würden wir uns sehr freuen. Die Engländer sprechen bei dieser Kommodenform von einer Bowfront Commode. Die Fronten der frühen Barockkommoden waren gerade, konkav oder konvex gestaltet. Im weiteren Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde die Form zusehends bewegter.

8.550,00 € 9.500,00 €

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Kabinettschrank aus Nussbaum
Kabinettschrank aus Nussbaum
Renaissance Kabinettschrank von ca. 1680 mit manieristischen Einflüssen, leicht restaurierungsbedürftig. Qualitativ sehr hochwertig verarbeitet, dickes Nussbaum Sägefurnier auf Fichte teilweise massiv, reichhaltig graviertes und ziseliertes Beschlagwerk. An den seitlichen erhabenen Füllungen lassen sich noch Spuren ehemaliger Fallriegel erkennen. Das Schloss schließt mit dem Schnappriegel. An der linken Tür wurden oben und unten Riegel angebracht. Drei Schlösser wurden ersetzt.Alle Bänder und Beschläge sind original und wurden in höchster Kunstschmiedearbeit hergestellt. Im 19. Jahrhundert wurde der Kabinettschrank überarbeitet. In diesem Zuge wurde die große Schublade in Eiche neu hergestellt und mit einem Klappspiegel versehen. Im Inneren lässt sich eine Verblendung entfernen und offenbart weitere 10 kleine Schubladen. Das Untergestell ist vermutlich auch in dieser Zeit entstanden, passt jedoch farblich und von der Patina sehr gut zu dem Aufsatz. Dies ist ein Kabinett in sehr hochwertiger Verarbeitung, vergleichbare Renaissance Kabinettschränke finden Sie in Museen und im Kunsthandel.Restaurierung auf KundenwunschDurch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

8.010,00 € 8.900,00 €

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Barockschreibtisch aus Nussbaum
Barockschreibtisch aus Nussbaum
Bedeutender, reichhaltig intarsierter Barockschreibtisch aus Nussbaum, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jahrhundert. Dieser zweiteilige, außergewöhnliche Schreibtisch steht auf gedrückten und profilierten Kugelfüßen. Das Unterteil weist auf der linken und rechten Seite jeweils drei übereinander angeordnete große, bauchige Schubladen und mittig eine weitere Schublade auf. In der darunter liegenden prismiert zulaufenden Aussparung für die Beine sind zwei Türen sichtbar, hinter denen sich ein Stauraum verbirgt. Der Aufsatz zeigt mittig eine Pultklappe mit intarsiertem Faltstern, die als Schreibfläche mit Buchleiste genutzt werden kann. Darüber befindet sich eine kleine Tabernakeltür, welche beidseitig von drei kleinen Schubladen flankiert wird. Zusätzlich zeigt der Aufsatz beidseitig jeweils drei übereinander angeordnete Schubladen. Die Fronten der Schubladen sind zu einem Drittel zu der Tabernakeltür abgeschrägt. Alle Sichtseiten sind mit Feldern aus Nussbaum Maserknolle versehen, welche von Ahorn Fadenintarsien begrenzt werden. Sämtliche Felder sind von Filetbändern gerahmt. Bei einer früheren Restaurierung wurden drei Schubladen am Aufsatz und das untere Element der Rückwand fachgerecht ergänzt. Schreibtische sind im Gegensatz zu Sekretären in der Barockzeit selten gefertigt worden und daher kaum auf dem Markt. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Gerne erstellen wir Ihnen ein Restaurierungsangebot. Weitere Maße: Pulthöhe vorne 86 cm, Beinfreiheit: Höhe 68 cm, Breite 62 cm, Tiefe 31 cm. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

7.020,00 € 7.800,00 €

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Barockkommode aus Nussbaum von 1740
Barockkommode aus Nussbaum von 1740
Elegante Barockkommode aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1740. Diese frühe deutsche Barockkommode zeigt eine schöne, ungewöhnlich kantige Grundform mit drei Schubladen. Die Flächen sind sehr aufwendig mit Nussbaum Sägefurnier belegt. Auf der Deckplatte sehen wir 2 Felder, die vierfach gerahmt sind, unter anderem mit einem Obstholz und einer Fadenintarsie aus Ahorn. An den Seiten sehen wir ein mehrfach gerahmtes Feld. Die aufschlagenden Schubladen sind mit jeweils 5 mehrfach gerahmten Feldern geschmückt. Im Zuge der Restaurierung wurde diese Barockkommode mit Schellack von Hand poliert. Die qualitätsvollen Handhaben und Schlüsselschilder sind sekundär. Alle Schubladen sind mit einem Schlüssel verschließbar und lassen sich einwandfrei benutzten.  Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

7.020,00 € 7.800,00 €

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Biedermeier Vitrine
Biedermeier Vitrine
Originale Biedermeiervitrine aus Nussbaum, 3-fach verglast und rückseitig verspiegelt, mit Schublade, aus der Zeit um 1830. Diese Biedermeiervitrine befindet sich in einem authentischen, unrestaurierten Zustand. Die Biedermeiervitrine steht auf niedrigen Klotzfüßen und ist im unteren Bereich mit einer hohen Schublade ausgestattet. Seitlich am Korpus ist dieser Bereich geschlossen. Darüber beginnt der Vitrinenteil, der in drei Ebenen gegliedert ist. Dieser ist mit zwei Türen ausgestattet und frontal und zu den Seiten auf allen drei Ebenen verglast. Rückseitig sind alle drei Ebenen mit jeweils vier Spiegeln ausgestattet, dass die zu präsentierenden Objekte gut zur Geltung kommen.  Die Korpusvorderkanten und der hintere Abschluss der Vitrinenseiten sind mit kannelierten Pilastern verziert, die leicht verkröpft herausstehen. Typisch für originale Biedermeiervitrinen sind die schmalen Türrahmen und ebenfalls schmalen Stege zwischen den Verglasungen. Neben stehend aufgelegtem Nussbaum Sägefurnier und den kannelierten Pilastern wurden ebonisierte Stäbe als Gestaltungselement verwendet. Diese Enden als kleine Halbkugeln in den oberen Verglasungen. Die drei Ablageflächen im Innenraum und deren Vorderkanten sind mit Nussbaum Sägefurnier belegt.  Es handelt sich um eine seltene und qualitätsvolle Vitrine aus der Biedermeierzeit.     

Preis auf Anfrage

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Neu
Biedermeier Vitrinenschrank
Biedermeier Vitrinenschrank
Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten inkl. Schellackpolitur.Zweitüriger Biedermeier Vitrinenschrank aus Nussbaum, süddeutsch um 1820. Ein sehr klassisches und schlichtes Design, wie es sich für ein Biedermeiermöbel gehört. Der hochrechteckige Korpus steht auf eleganten Spitzkantfüßen. Die schlichte Hut-, Sockel und Schlagleiste ist mit dickem Sägefurnier aus Nussbaum Maserknolle belegt. Die Seitenwände sind mit einem dreifach abgewickeltem, stehendem Bildfurnier geschmückt. Die einschlagenden Türen zeigen jeweils zwei übereinander angeordneten Glascheiben. Diese sind von einem im 90° Winkel zum Glas ausgerichtetem und auf Gehrung gearbeitetem Nussbaumfurnier gerahmt. Das untere Drittel der Türen zeigt ein jeweils stehend gespiegeltes Furnierbild. Im Inneren befinden sich 4 Fachböden, die durch Zahnleisten stufig in der Höhe variiert werden können. Die Türen können durch eine ungewöhnliche technische Lösung leicht aus der Biedermeier Vitrine ausgebaut werden. Geschmiedete Stifte, die von Außen durch den oberen Boden der Korpuskonstruktion stoßen, bilden die oberen Drehpunkte der Türen. Wenn man diese nach oben herauszieht, lassen sich die Türen bequem heraus nehmen. Es handelt sich um ein authentisches Sammlerobjekt. Schloss, Riegel und Gläser sind original zugehörig. Der Vitrinenschrank wird im Zuge der Restaurierung von uns mit Schellack poliert. Die vorhandene Tapete im Innenraum wird entfernt und die Innenflächen mit Schellack mattiert. Weitere Maße: Maximale Tiefe mit geöffneten Türen: 97 cm. 

6.120,00 € 6.800,00 €

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Ovaler Biedermeiertisch aus Nussbaum
Ovaler Biedermeiertisch aus Nussbaum
Ovaler Biedermeiertisch aus Nussbaum, qualitätsvoll und solide verarbeitet, aus der Zeit um 1825. Dieser Biedermeiertisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Vier säbelförmig ausgestellte Beine aus massivem Nussbaum sind von der ovalen Tischzarge eingefasst. Die Tischzarge ist mit einem dekorativen Nussbaum-Sägefurnier belegt. An einer Längsseite befindet sich eine Schublade, die sich an einer Griffmulde herausziehen lässt. Das Sägefurnier der Zarge verläuft in einem Bild über die Schublade, sodass die Schublade kaum erkennbar ist. Die Tischplatte besteht aus massivem Nussbaumholz und zeigt ein sehr schönes, symmetrisches Holzbild. Rundherum ist die Platte gleichmäßig dezent überstehend. Im Innenraum ist diese mit Holznägeln befestigt und lässt sich dadurch abnehmen. Ovale Biedermeiertische mit vier Füßen anstatt einem Mittelfuß sind äußerst selten. Dieser Tisch bietet im Alltag geräumigen Platz für vier Personen, bei Bedarf auch für 6 Personen. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Weitere Maße: Höhe bis zur Unterkante der Zarge 61 cm.

6.120,00 € 6.800,00 €

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Rokoko Kommode mit Gravuren
Rokoko Kommode mit Gravuren
Rokoko Kommode aus Nussbaum mit doppelt geschweifter Front und drei Schubladen, reichhaltige Marketerie mit Gravuren, unrestaurierter Zustand von 1750. Alle Sichtseiten sind mit intarsierten Feldern ausgestattet. Die Deckplatte weist 2 mehrfach gerahmte, große Felder auf, in deren Mittelpunkten sich jeweils eine Rocaillenornamentik, aus Ahorn mit Binnenzeichnungen, in einem kleeblattförmigen Feld aus Tropenholz befindet. In den Rahmungen sehen wir jeweils 4 barock geformte Felder, von denen sich jeweils 2 gegenüber liegen. Die Seitenteile der Rokoko Kommode sind in gleicher Weise intarsiert. Auf den Schubladenfronten befinden sich 2 liegend rechteckige Felder mit C Schwung Ornamentik aus Ahorn mit Binnenzeichnungen. Links und rechts von diesen Feldern befindet sich je ein quadratisches Feld. Die Kastenschlösser sind original zugehörig. Schlüssel, Schlüsselschilder, Handhaben und die nicht zur Kommode passenden Füße werden wir durch stilgerechte ersetzen. Im Zuge der Restaurierung werden wir die diversen Überseehölzer und die Maserknolle, die bei der Fertigung der Barock Kommode verwendet wurde, so weit wie möglich bestimmen. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

6.120,00 € 6.800,00 €

- 10 %
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Barockkommode mit Tabernakelaufsatz
Barockkommode mit Tabernakelaufsatz
Intarsierte Barockkommode mit Tabernakelaufsatz, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, Österreich um 1740. Diese Aufsatzkommode befindet sich derzeit in einem alt-restaurierten Zustand (siehe Textabschnitt unten). Sowohl die auf gedrückten, stark profilierten Kugelfüßen stehende Kommode, wie auch der ebenfalls auf Kugelfüßen stehende Aufsatz sind dreifach geschweift. Während der mittlere Teil der Kommode konkav gestaltet ist, sehen wir bei dem Aufsatz ein konvexes Mittelelement mit der Tabernakeltür. Die drei Schubladenfronten der Kommode und die 12 sichtbaren Schubladenfronten des Aufsatzes, sowie die Tabernakeltür schlagen auf den Korpus auf. Die Flächen sind mit Bandelwerk aus Zwetschge, Ahorn und Ebenholz verziert. Die Kommodenplatte zeigt zwei Felder, deren Konturen passig zu der Kommodenfront wie auch der Frontseite des Aufsatzes verlaufen. Diese beiden Felder weisen ein kreuzförmig verlegtes Furnierbild auf, welches von einer Ahorn Fadenintarsie begrenzt wird. Beide Möbelteile weisen an den Seiten rechteckige Felder auf. Diese werden von Bandintarsien aus Zwetschge begrenzt, welche mit Ahorn Fadenintarsien eingefasst sind und von Nussbaumfurnier begrenzt werden. Sämtliche Traversen und Lisenen beider Möbelstücke sind mit Zwetschge furniert. Im Tabernakel befindet sich eine Schublade. Dahinter war wohl ein geheimer Schubkasten, den wir im Zuge der Restaurierung ergänzen würden. Die Schlösser sind original zugehörig, die Messingknöpfe ebenfalls. Die aus Messingblech gesägten Rosetten und Schlüsselschilder dürften sekundär sein. Zustand Dieses Barockmöbel befindet sich in einem alt-restaurierten Zustand. Der Innenraum ist mit einer Tapete ausgeschlagen, die vor allem im Bereich des Tabernakels Verschmutzungen zeigt. Im Zuge einer früheren Restaurierung wurden drei kleine Schubladen komplett ergänzt, die beiden Rückwände erneuert und ein Streifen inkl. Furnier an der linken Korpusseite der Kommode ergänzt. Die Ergänzungsmaßnahmen wurden qualitätsvoll durchgeführt. Die Furniere und auch die Oberflächen befinden sich in einem relativ guten Zustand. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand.  

5.850,00 € 6.500,00 €

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Massiver Barockschrank aus Nussbaum
Massiver Barockschrank aus Nussbaum
Voll zerlegbarer Barockschrank aus massivem Nussbaum aus der Zeit um 1750. Der gesamte Korpus ist in solider Rahmenbauweise gefertigt. Jedes Seitenteil besteht aus einem Rahmen mit einer hochrechteckigen, abgeplatteten Füllung aus Nussbaum mit einer abgeschrägten Möbelkante und einer breiten Lisene. Die abgeschrägten Kanten und die Lisenen sind mit horziontal geschnitzen Wellen verziert. Dazwischen liegen zwei massive Türen, welche mit Fitschenbändern befestigt wurden und sich somit um 180° öffnen lassen. Das Mittelfries der Türen und die Innseite des oberen Frieses erhielt zusammen mit den abgeplatteten Füllungen eine Schweifung. Die Türen werden getrennt durch eine profilierte Schlagleiste. Den oberen Abschluss bildet ein Kranz mit einer breiten Barockkehle innerhalb einer Profilfolge. Der untere Abschluss wird gebildet, durch ein breites Sockelelement mit zwei Scheinschubladen, die durch zwei abgeplattete Füllungen simuliert werden. Der Schrank steht auf vier Kugelfüßen. Momentan befindet sich kein Innenleben im Schrank. Lassen Sie uns wissen wie Sie es sich wünschen und wir fertigen ein maßgeschneidertes Eingericht mit Fachböden und Kleiderstangen, nach Ihrer Vorstellung an. Der unrestaurierte Schrank befindet sich trotz leichter Gebrauchs- und Alterungsspuren in einem sehr guten, gebrauchsfähigen Zustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Die Restaurierung beinhaltet alle gängigen Restaurierungsarbeiten, das Anfertigen von Einlegeböden und oder Kleiderstangen nach Ihren Vorstellungen, sowie eine Schellack-, Wachs- oder Ölpolitur. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

5.805,00 € 6.450,00 €

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Louis Seize Kommode von ca. 1800
Louis Seize Kommode von ca. 1800
Louis Seize Kommode aus Nussbaum, mit Mittelrisalit und Schnitzereien, von ca. 1800. Diese dreischübige Louis Seiz Kommode steht auf den originalen gedrehten und kannelierten Füßen. Die Flächen sind mit einer Marketerie aus Nussbaum Sägefurnier, Ahorn und Mooreiche belegt. Die Traverse, Lisenen und die Sockelleiste sind beschnitzt. Diese, wie auch die gerundete Plattenkante sind aus massivem Birnbaumholz. Die Flächen der Kommode sind mit Nussbaum Sägefurnier als Grundholz belegt. Auf den Schubladen sind jeweils drei Felder aus Mooreiche und Ahorn eingelegt. Die Kommodenseiten zeigen jeweils ein großes Feld in derselben Art, auf der Kommodenplatte sind zwei Felder eingelegt. Diese Louis Seize Kommode war vor der Restaurierung in einem guten Originalzustand. Die Restaurierung wurde äußerst schonend durchgeführt, ohne die Holzoberfläche zu schleifen. Dadurch sind gewisse Gebrauchsspuren im Furnier vorhanden. Die Füße, Beschläge und Schlösser sind original zugehörig zu dieser Kommode. Die drei Schlüssel wurden im Zuge der Restaurierung ergänzt. Als Oberflächenbehandlung haben wir eine matte Schellack-Pinselpolitur gewählt. Bei der Pinselpolitur sind leichte Pinselspuren sichtbar, dafür ist die Oberfläche nicht hochglänzend, sondern seidenmatt.

4.941,00 € 5.490,00 €

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Louis Seize Tabernakelsekretär
Louis Seize Tabernakelsekretär
Dieser Louis Seize Tabernakel Sekretär ist gegliedert mit einer dreischübigen Kommode und einem Tabernakelaufsatz. Die Kommode steht auf fünf gedrechselten und kannelierten Füßen, deren einschlagende Schubladenfronten jeweils durch drei Scheinfüllungen aus geschnitzten, geschuppten Bändern gegliedert werden. Diese Bänder werden in den Zwickeln und ober- und unterhalb der Louis Seize Zugbeschläge von geschnitzten Blüten unterbrochen. In den Seitenteilen der Kommode sind abgeplattete Füllungen, die rundum von Kanneluren gerahmt werden. In den Zwickeln der Rahmen sind ebenfalls geschnitzte Blüten zu sehen. Mit der profilierten Kommodenplatte ist ein Schrägklappenaufsatz fest verbunden. Von hinten wird der Tabernakelaufsatz mit den 16 kleinen Schubladen eingeschoben. Diese Schubladen sind in der gleichen Manier, aber etwas einfacher geschnitzt, als die Felder auf den Schubladenfronten der Kommode. An einen vergleichbar geschnitzten Rahmen ist die beschnitzte und verglaste Tabernakeltür mit Eisen Fitschenbändern angeschlagen. Dahinter befindet sich beidseitig ein kleines bewegliches Holzklötzchen, mit dem sich die kleinen Schubladen zentral verriegeln lassen. Oberhalb der Tabernakeltür verläuft ein Kranzprofil mit Zahnleiste. Darüber erhebt sich ein fest verbundenes Kästchen mit einer Glastür, welches von zwei geschweiften, mit einem Mäandermotiv beschnitzten Stellbrettern flankiert wird. Darüber sehen wir wiederum eine Zahnleiste als Abschluss. Hinter der oberen Glastür steht ein sogenannter Vorderzappler aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts, der nach Angabe des Vorbesitzers laut Überlieferung schon immer dort seinen Platz hatte. Es gibt ausgesprochen hochwertige und vornehme Möbel, in die schon bei der Herstellung in die Bekrönung eine Uhr eingebaut wurde. Vermutlich hatte sich dadurch jemand inspirieren lassen und das Möbel entsprechend anfertigen lassen. Dadurch ergäbe die obere Glastür einen Sinn. Sämtliche Knöpfe und Handhaben des Tabernakelsekretärs sind original zugehörig. An Letzteren ist die Vergoldung noch teilweise erhalten. Lediglich die Schlüsselschilder und die Schlösser der Kommode sind sekundär. Ansonsten handelt es sich um ein völlig authentisches Möbel aus der Zeit, in einem schönen, unrestaurierten Patinazustand. Der Vorderzappler ist aus dem 18. Jahrhundert. Das ganz im barocken Formengut verhaftete Gehäuse von ca. 1750 ist später maseriert worden. Die beiden seitlichen Sockelleisten und eine ehemalige Bekrönung aus Holz fehlt. Mit Letzterer hätte die Uhr nicht in den Aufsatz gepasst. Das Blechschild ist bemalt. Das Messing-Uhrwerk dürfte aus dem 1. Drittel des 18. Jahrhunderts sein und war ursprünglich in einem anderen Uhrengehäuse eingebaut. Es besitzt eine Spindelhemmung. Eine Weckfunktion wurde aus dem Werk entfernt. Das Werk ist gangbar, aber nicht auf die Laufgenauigkeit geprüft worden. Das Kuhschwanzpendel und die gesägten Zeiger sind aus Messing. Zusätzliche Maße: Schreibhöhe mit aufgeklappter Pultfläche 90 cm. Maße des Uhrengehäuses: Höhe 25 cm, Breite 17,5 cm, Tiefe 8,5 cm. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

4.905,00 € 5.450,00 €

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Louis Seize Kommode mit Schnitzereien
Louis Seize Kommode mit Schnitzereien
Französische Louis Seize Kommode aus Nussbaum, mit mattierter Oberfläche, von ca. 1770. Diese dreischübige Kommode ist allseitig mit typischen Louis Seize Schnitzereien versehen und in Stollenbauweise gefertigt. Die leicht ausgestellten und gerundeten Stollen sind mit Kanneluren und Louis Seize Festons versehen, die in gedrechselten und beschnitzten Füßen enden. Durch einen Mittelrisalit ist der Korpus vertikal dreifach gegliedert. Die zentralen Schubladenfelder zeigen jeweils eine Festonschnitzerei mit stilisiertem Lorbeerkranz. Seitlich sehen wir gegeneinandergestellte, geschnitzte C-Schwünge. Unterhalb der oberen Schublade sehen wir eine mit Lorbeerblättern beschnitzte Zierleiste, die auch über die Stollen uns Seitenteile verläuft. Die Seitenteile der Kommode zeigen eine ähnliche Verzierung wie die Schubladen. Die Deckplatte bezieht in ihrer Form die ausgestellten Eckstollen mit ein und ist mit einer zurückhaltenden Hohlkehle profiliert. Die Sockelleiste besteht aus einer Kehle und einem darunter verlaufenden Schuppenband. Die Schubladen weisen noch die für das 18. Jahrhundert typische Konstruktion auf. Diese laufen direkt auf dem Schubladenboden, der mit Holznägeln befestigt ist. Im Zuge der Restaurierung wurden die Laufleisten im Korpus erneuert. Die Schubladen sind leicht gängig und lassen sich mit den drei originalen Schlössern verschließen. Drei passende Schlüssel werden mitgeliefert. Die Handhaben sind original zugehörig. Diese Louis Seize Kommode wurde restauriert und die Oberfläche mit Schellack mattiert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Zur Zeit steht die Kommode beim Geschäftsführer. Nach einer Terminabsprache kann sie in unseren Geschäftsräumen besichtigt werden.

4.725,00 € 5.250,00 €

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Intarsierter Scheinsekretär sign. David Strobelberger 1810
Intarsierter Scheinsekretär sign. David Strobelberger 1810
Intarsierter und teilbonisierter Biedermeier Scheinsekretär aus hellem, goldfarbenen Amerikanischen Mahagoni, signiert und datiert 1810. Dieser sogenannte Blender weist in der Hutschachtel den folgenden Text auf: "27. Januar, David Strobelberger auf Swartau bei Lübeck 1810". Die Ortsangabe Swartau ist Plattdeutsch und steht für Bad Schwartau bei Lübeck. Die typisch kubistische Formgebung des Scheinsekretärs ist typisch für das frühe Biedermeier. Der Kiefernkorpus ist stehend mit Amerikanischen Mahagoni Sägefurnier belegt. Die ebonisierten Klotzfüße, Profile und Zierleisten setzen einen reizvollen Akzent zu dem hellen Mahagoniholz. Die Schlüsselbuchsen sind als lang gezogene Rauten gestaltet und wie die halbkreisförmig verlaufenden zarten Blattranken auf dem Sockel aus Ebenholz eingelegt. Die obere und untere Schlüsselbuchse ist ohne Funktion, während sich im oberen und unteren Bereich der Tür ein Schloss verbirgt. Da dieser Scheinsekretär ursprünglich die Funktion eines Gewehrschrankes hatte, lässt sich die Tür doppelt sichern. Nach Angaben der Vorbesitzerfamilie diente der Schrank seit Generationen als Gewehrschrank. Der Aufbau mit Hutschachtel, wie auch ein Teil des Kranzprofils ist mit Nussbaum Wurzelholz furniert. Die Hutschachtel lässt sich abnehmen. Dadurch bekommt man Zugang zu drei sekundären Kästchen. Im Inneren sind Hakenleisten an den Seitenwänden und der Rückwand angebracht. Der vorhandene Fachboden ist sekundär. Das Innenleben gestalten wir gerne nach Ihren Vorstellungen. Durch die Innentiefe von 46 cm eignet sich dieser Scheinsekretär auch als Kleiderschrank. Das Möbel ist nicht zerlegbar, aber für einen Transport lässt sich die Tür leicht ausbauen. Insgesamt ein ausgefallenes, authentisches Möbelstück aus dem frühen Biedermeier. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Im Zuge der schonend durchgeführten Restaurierung wurde der Scheinsekretär mit Schellack poliert.

4.401,00 € 4.890,00 €

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Paar Empire Sessel aus Nussbaum
Paar Empire Sessel aus Nussbaum
Paar Empire Sessel aus Nussbaum, mit gepolsterter Sitzfläche und Rückenlehne, aus der Zeit um 1820. Dieses Sesselpaar ist aus massivem Nussbaum gefertigt. Die konvexe Vorderzarge wird von säbelförmigen Vorderbeinen begrenzt. Auf die Vorderbeine sind die Armlehnen aufgesetzt, welche an stilisierte Füllhörner erinnern. Dieses Sesselpaar wurde restauriert und mit Schellack poliert. Im Zuge der Restaurierung wurden die Stuhlbeine verlängert und die Polsterung erneuert. Weitere Maße: Sitzhöhe: 46 cm, Sitztiefe 44 cm Der Preis bezieht sich auf das Sesselpaar.

4.365,00 € 4.850,00 €