Antiquitätenhandel am Bodensee

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Sonstige Hölzer


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Bedeutende Barockkonsole, Italien 17. Jahrhundert
Bedeutende Barockkonsole, Italien 17. Jahrhundert
Bedeutende Barockkonsole mit Schublade, teilrestaurierter Zustand, Italien, letztes Drittel 17. Jahrhundert. Dieses seltene Möbelstück besteht aus einem Tischgestell mit gefasster Oberfläche und einem furnierten Zargenkasten mit integrierter Schublade. Gold oder gelüstert? Bei allen goldenen Zierelementen handelt es sich um eine sogenannte Lüsterung, d. h. eine Versilberung mit Goldlacküberzug. Durch die hohe Strahlkraft und den metallisch wirkenden Effekten wurden Lüsterungen mit Goldlack oftmals einer herkömmlichen Blattvergoldung vorgezogen. Qualitätsvolle Marketerie Der Zargenkasten zeigt breit abgeschrägte Vorderkanten und ist sowohl frontal - wie auch seitlich geschweift ausgearbeitet. Die mit Olivenholz-Sägefurnier belegten Flächen des Zargenkastens zeigen eine reichhaltige, asymmetrische Akanthusmarketerie aus Ahorn mit Brandschattierungen. In dem Zargenkasten ist eine ebenso frontal geschweifte Schublade integriert. An den originalen Messingknöpfen mit Akanthusmotiven kann diese Schublade herausgezogen werden. Tischgestell mit gefasster Oberfläche Das Tischgestell der Konsole besteht aus vier gedrechselten und kannelierten Beinen, welche im unteren Bereich durch einen x-förmigen Steg verbunden sind. Die Oberfläche zeigt eine nussbaumfarbene Holzmaserierung mit partiell gelüsterten Bereichen. Die Kanneluren, Akanthusblätter und Profilierungen erscheinen in einem metallisch-gold schimmernden Ton. Der Steg zwischen den Beinen besteht aus einer Brettkonstruktion aus S-Schwüngen mit profilierten Kanten, welche in Schnecken auslaufen. Im Zentrum des x-förmigen Stegs ist eine beschnitzte und gelüsterte Urne aufgesetzt, die mit Akanthusmotiven beschnitzt ist und von Flammen bekrönt wird. Italien, 17. Jahrhundert Es handelt sich um ein sehr frühes, höfisches Möbel aus Italien, von außergewöhnlicher Qualität. Zustand Die Fotos dokumentieren die Konsole in einem teilrestaurierten Zustand. Die furnierten Flächen wurden bereits mit Schellack aufpoliert. Die Fassung an den Beinen ist weitgehend fertig und muss an wenigen Stellen noch bearbeitet werden. Derzeit wartet die Barockkonsole auf die Aufarbeitung der versilberten Oberflächen (partielle Aufarbeitung der Schäden). Diese Arbeiten sind bei einer Vergolder-Meisterwerkstatt für Herbst 2021 eingeplant. Wir würden uns freuen, wenn dieses seltene Möbelstück einen kenntnisreichen Liebhaber findet.  

Preis auf Anfrage

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Louis Majorelle Salonschrank mit Cloisonné Glas
Louis Majorelle Salonschrank mit Cloisonné Glas
Edler Jugendstil Salonschrank mit floralen Schnitzereien und feiner Cloisonné-Glasarbeit, Louis Majorelle zugeschrieben, Nancy um 1900-1907. Der Salonschrank besteht aus einem Rahmengestell aus Amerikanischen Kirschbaum, in dessen Zentrum ein exklusives Notenschränkchen mit einem Türchen befestigt ist. Die Türfüllung von dem Schränkchen zeigt ein Glasperlenbild mit einer Dame des Jugendstils, die die Muse der Musik darstellt. Bei dem Glasperlenbild handelt es sich um ein seltenes Cloisonné Glas. Die Cloisonné-Technik ist eine sehr feine Glasarbeit, bei der durch Glasperlen und gemahlenes Glasgranulat, Figuren, Ornamente oder andere Motive dargestellt werden können. Es sind nur noch wenige Exemplare auf dem internationalen Kunstmarkt zu finden. Stilistisch und thematisch erinnert das Objekt an die Entwürfe von Alfons Maria Mucha. Die Mucha-Foundation teilte auf Anfrage mit, dass diese Arbeit eindeutig von Alfons Mucha beeinflusst wurde, es sich aber nicht um eine Arbeit von Ihm handelt.   Das gesamte Möbel zeigt eine äußerst qualitätsvolle und aufwendige Verarbeitung. Dieser bedeutende Jugendstil Salonschrank befindet sich in einem exzellenten Zustand. In unserer Restaurierungswerkstatt wurde lediglich die Oberfläche gereinigt. Das Rahmengestell von Louis Majorelle Der trapezförmige Grundriss des Möbels verjüngt sich sowohl von den Seiten als auch von der Front zur Rückwand hin. Vier allseitig profilierte Streben bilden das Gestell von diesem Korpus. Die beiden hinteren Streben sind mit der Rückwand verbunden. Alle vier Streben sind gekehlt und mit 3/4 Stäben profiliert. Das untere Querfries ist konkav eingezogen und dessen Unterkante geschweift ausgearbeitet. Die Zwickel sind mit Blumen im Halbrelief beschnitzt. Im oberen Bereich sind die Blumen durchbrochen beschnitzt und teilweise über die Profilierungen gelegt. Dieses sehr aufwendige und feine Verarbeitungsweise ist typisch für Louis Majorelle. Das kleine Notenschränkchen Der hochrechteckige Kasten ist an den Oberkanten gerundet und zeigt an den Seiten jeweils zwei Füllungen. Diese Füllungen werden von profilierten Zierleisten gerahmt. Die aufschlagende Tür zeigt einen gekehlten Rahmen und ist an die Form von dem Korpus angepasst. Die Lappenbänder aus Messing sind verkröpft, wodurch sich die Türe um fast 180° öffnen lässt. Innen ist das Notenschränkchen allseitig mit rötlich poliertem Vogelaugenahorn furniert. Die zwei Einlegeböden sind original zugehörig und lassen sich über Zahnleisten in der Höhe verstellen. Die Flächen sind ebenfalls beidseitig mit Vogelaugenahorn furniert. Die Füllungen im Korpus und an der Tür innen werden durch ebonisierte Viertelstäbe gerahmt. Der obere Abschluss des Schränkchens bildet ein Postament für ein dekoratives Objekt, wie eine schöne Jugendstil Tischlampe oder eine Skulptur. Cloisonné Glass Company Im Jahre 1897 meldete die in London ansässige Firma "Cloisonné Glass Company" das Patent "Improvements in Cloisonné Work" an. Bei diesem Patent handelt es sich um eine Unterart der häufig vorkommenden Cloisonne-Arbeiten, bei denen sich das Glasgranulat durch einen Schmelzprozess miteinander verbindet. Die Cloisonné Glass Company entwickelte ein Verfahren, bei dem zwischen zwei Glascheiben, die Konturen der Darstellung durch Messingstege gebildet werden. Die Zwischenräume bilden die Flächen, welche mit farbigen Glasperlen und feinem, farblich unterschiedlich schattiertem Glasgranulat aufgefüllt werden. In verschiedenen Büchern werden Anwendungsbereiche für Cloisonné-Glasbilder dieser Art erwähnt. So wurden diese beleuchtet oder opak für Fenster, Laternen, Deckenleuchten, Jalousien, Möbel, Reklametafeln oder Dekoration in Häusern und öffentlichen Gebäuden verwendet. Mittlerweile sind leider nur noch wenige derartige Glasobjekte erhalten.  Dieser äußerst gute Erhaltungszustand des Cloisonné Bilds ist sehr ungewöhnlich. Im Allgemeinen sind die wenigen erhaltenen Arbeiten sehr restaurierungsbedürftig.  Erhaltungszustand Dieses qualitätsvolle und äußerst seltene Jugendstilmöbel befindet sich in einem musealen Zustand. Es ist voll benutzbar und wurde von uns lediglich gereinigt. Das Glasperlenbild ist in einem unbeschädigten Originalzustand. Selbst die beiden Einlegeböden im Innenraum, wie auch die Beschläge, das Schloss und der Schlüssel, sind original zugehörig. Wir freuen uns, Ihnen dieses ausgesprochen qualitätsvolle Möbel anbieten zu können. Ein zweites Exemplar Ein identischer Salonschrank (mit einem anderen Cloisonné Glasbild) steht im Museo Casa Lis de Salamanca (Spanien), welcher auch Louis Majorelle zugeschrieben ist. Unter dem folgenden Link laden Sie eine PDF-Broschüre über Cloisonné-Glasarbeiten herunter: http://www.artnouveau.eu/upload/magazine_pdf/26_a_fons.pdf (PDF-Download). Auf Seite 2 ist der identische Salonschrank zu sehen. Die Broschüre stammt von der Art Nouveau European Route, einer Vereinigung staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen zum Schutz des europäischen Jugendstil-Erbes. Literaturhinweise: THE PARIS SALONS 1895- 1914, Volume III, von Alastair Duncan, ISBN: 185 149 1902, Seite 419. Louis Majorelle: Meister des Art Nouveau Design von Alastair Duncan, ISBN: 3-453-05182-3, Tafel 25 und 41. Davison, Sandra: Conservation and Restoration of Glass, 2003 (2. Auflage) Verlag Routledge Chapman & Hall, Seite 66. CLOISONNÉ GLASS Mulgrave Hall, Sutton London. Approaches to the Restauration and their Implemention, FH Erfurt, FR Konservierung und Restaurierung. Bonet, Jordi: Conservation-restauration of cloisonné windows: A case study, Jurnal of Cultural Heritage 9 (2008) Seite 69-72. http://www.artnouveau.eu/upload/magazine_pdf/26_a_fons.pdf (PDF-Download)

22.320,00 € 24.800,00 €

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Neu
Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen
Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen
Große Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen, Venedig, frühes 18. Jahrhundert. Wenn wir die Frontpartie dieser Kommode betrachten, fällt sofort die dreischübige Gestaltung mit auffälligen figürlichen Marketerien ins Auge. Die vierfach gestufte, konkave Kommodenfront ist stehend mit Sägefurnier aus Olivenholz belegt. Auf jeder Schubladenfront befindet sich ein langes, horizontal verlaufendes Feld, welches von einer Bandintarsie aus Nussbaum und Ahorn gebildet wird. Darin befindet sich jeweils ein zentral angeordnetes Feld mit einer in klassisch römisch-griechischer Pose und Kleidung daliegender Dame, die sich auf einen Ellbogen stützt. Deren Kopf, Hände, Unterarme und Beine sind aus Elfenbein gearbeitet und mit Binnenzeichnungen versehen. Die Dame auf der mittleren Schublade schaut zum Betrachter und hält einen ovalen Spiegel (Vanitas/ Eitelkeit Symbol), der ebenfalls aus Elfenbein ist. Über ihr fliegt ein Vogel. Links von Ihr ist eine Architekturdarstellung und rechts ein Baum. Davon abweichend ist die Darstellung dieser Dame auf der unteren und oberen Schubladenfront identisch. Hier schaut sie in eine Wolke. Links von ihr ist eine Architekturdarstellung und rechts ein Baum zu sehen. Auf der mittleren Schublade wird das zentrale Feld von je einem Feld flankiert, in dem ein galoppierendes Pferd sich vor dem Hintergrund einer Naturlandschaft zum seitlichen Kommodenrand hinbewegt. Auf der oberen Schubladenfront zeigen diese Felder links einen springenden Hirsch und rechts einen laufenden Hasen. Die untere zeigt in den flankierenden Feldern unterschiedliche Darstellungen von einem laufenden Hasen. Die Plattendraufsicht zeigt einen umlaufenden Rahmen aus Kirschbaum, an dessen Innenseite eine Bandintarsie aus Nussbaum, Mooreiche und Ahorn verläuft. Ein als Kreuzfuge gelegtes Olivenholzfurnier mit einem zentralen Medaillon aus Ahorn und Nussbaum bildet das Zentrum. Dort befindet sich die Darstellung eines Harlekins aus der Commedia dell'arte, der in der erhobenen Hand einen Olivenzweig hält. Diese Hand und der Kopf, der mittels Binnenzeichnung eine typische Mimik zeigt, sind aus Elfenbein. Im Hintergrund sehen wir einen Baum, eine Kirche und darüber fliegende Vögel und Schmetterlinge. In den Zwickeln des großen Felds sehen wir jeweils einen papageienartigen Vogel, der auf einem Zweig sitzt. Die Seitenteile der Kommode sind jeweils mit einem Rahmen aus Kirschbaum furniert, der zum Inneren durch eine Fadenintarsie aus Ebenholz begrenzt wird. Das darin liegende Feld ist aus horizontal furniertem Kirschbaum. In dessen Zwickeln befinden sich Rechtecke aus Mooreiche, die zur Mitte der Seitenwände hin viertelkreisförmig ausgeschnitten sind. Diese dreischübige Kommode steht auf gedrückten Kugelfüßen. Darüber befindet sich eine kräftig gekehlte Sockelleiste. Die Sockelleiste, das Plattenprofil, die Traversen und Lisenen sind ebonisiert, wie es bei diesen Modellen üblich ist. Die fein gegossenen Schlüsselschilder und Handhaben sind sekundär, ein Schubladenschloss wurde im Zuge der Restaurierung stilgerecht in Handarbeit nachgefertigt.  Die Schubladenverbindungen sind nicht gezinkt, sondern stumpf verleimt und mit innen aufgeleimten Hölzern stabilisiert. Dies ist charakteristisch bei italienischen Barock Kommoden.Diese Barockkommode wurde zurückhaltend restauriert inkl. dem bewussten Erhalt von Gebrauchsspuren.  Literaturhinweis: IL MOBILE BAROCCO IN ITALIA ARREDI E DECORAZIONE D´INTERNI DAL 1600 AL 1738 Enrico Colle LA REPUBLICA DI VENEZIA Seite 326 bis 331

17.820,00 € 19.800,00 €

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Klassizistischer Spiegel von Heinrich Gambs (1765 - 1831)
Klassizistischer Spiegel von Heinrich Gambs (1765 - 1831)
Klassizistischer Spiegel von Heinrich Gambs (1765-1831) mit Intarsien aus Ebenholz und Messing, sowie feuervergoldeten Bronzen, St. Petersburg um ca. 1800/1805. Es handelt sich um einen hochrechteckigen Spiegelrahmen, der mit Mahagoni auf ein Fichte Blindholz furniert ist. Sämtliche Profile sind mit Messingblech ummantelt. Im oberen Feld bilden Messingzierprofile einen Giebel. In dessen Zentrum sehen wir ein Palmettenmotiv. Flankiert wird der Giebel auf beiden Seiten von einem Pegasus. Die gleichen Bronzen finden sich bei einem Mahagoni Standsekretär von Guillaume Benemann (ehemaliger Hoflieferant unter König Ludwig XVI)¹. Seitlich wird das Feld von jeweils einer Palmette begrenzt. Die Längsfriese sind jeweils mit einem vertikal verlaufenden Band aus Ebenholz eingelegt, in das aufgereihte Glöckchen aus Messing intarsiert sind. Diese werden seitlich von Messing Fadenintarsien begleitet. Im unteren Feld bildet eine sehr ähnliche Bandintarsie einen Rahmen. Diese Messingintarsien in Ebenholz sind das Markenzeichen von Heinrich Gambs². Dieser hatte seine Laufbahn in der Roentgenmanufaktur begonnen. Dieser Spiegel wurde bei uns fachgerecht restauriert ohne die Oberfläche zu erneuern. Diese wurde lediglich gereinigt, partiell ausgebessert und mit Schellack etwas aufpoliert. Bilder von dem unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Die Spiegelfläche beträgt 149,5 x 34 cm. Literaturvergleiche:  Russian Furniture, The Golden Age 1780- 1840 von Antoine Cheneviére. Seite 147 bis 177, Abb.151 ISBN 0- 86565- 099- 3Weltkunst 21/1995, Die Familie Gambs, Henriette Stuchtey, 1.11.1995, Ausgabe Nr. 21 Seite 2058, Abb. Nr. 7 Fußnoten: ¹ Europäische Möbelkunst Frankreich 18. Jahrhundert, Alvar Gonzales- Palacios, Seite 90, Abb.: 136. ISBN 3-7796-5054-1.² Ein Jahrhundert- Möbel für den Fürstenhof- Karlsruhe, Mannheim, Sankt Petersburg. Seite 63 bis 76. ISBN 3- 92313233- 6 (Badisches Landesmuseum)

11.520,00 € 12.800,00 €

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Qualitätsvoller Schreibtisch, K. F. Schinkel zugeschr., Berlin um 1825
Qualitätsvoller Schreibtisch, K. F. Schinkel zugeschr., Berlin um 1825
Fein verarbeiteter Schreibtisch aus Mahagoni mit qualitätsvoll eingelegten Intarsien aus Ahorn, Berlin um 1825. Der Entwurf wird Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841) zugeschrieben. Der Schreibtisch ist aus Nadelholz und Eiche konstruiert und mit Mahagoni-Sägefurnier belegt. Er besteht aus zwei Wangen, die jeweils auf zwei volutenförmigen Auslegern stehen. Die Wangen und die Ausleger sind sowohl innen wie auch außen mit feinen Ahornintarsien eingelegt, die einen schönen Kontrast zu dem dunkelroten Mahagonifurnier bilden. Drechselarbeiten in Form von Rosetten fügen sich harmonisch in das Gesamtbild der Wangen und Ausleger ein. Ein relativ kräftiger, gedrechselter Stab mit mehreren Profilierungen verbindet die Wangen im unteren Bereich. Der Zargenkasten mit den beiden Schubladen ist dreiseitig reichhaltig mit Ahornintarsien auf Mahagoni geschmückt und auf der Rückseite mit schlichtem Mahagonifurnier stehend belegt. Die Eckstollen zeigen helle Ahornfelder, die mit Mahagoni eingelegt sind. Beide Schubladen sind komplett aus Ahorn gefertigt und wurden auf der Vorderseite furniert. Auf dem Mahagoni ist eine Ahorn-Rahmung und florales Dekor in feinster Ausführung zu sehen. Auf Schlüsselschilder wurde bewusst verzichtet, stattdessen bilden die Intarsien eine ansprechende Rahmung. Die profilierte Schreibplatte ist allseitig überstehend und zeigt eine schmale Rahmung aus Mahagoni. Als Schreibfläche dient eine hochwertige Ledereinlage mit Echtgoldprägung. Insgesamt ein ausnehmend vornehmes und eindrucksvolles Möbelstück, das durch seine Eleganz besticht. Provenienz: Auf der Unterseite ist ein Inventaretikett mit Fürstenkrone und den Buchstaben KR (Schloss Krauchenwies) sowie der Inventarnummer 583 vorhanden.   Informationen zu Karl Friedrich Schinkel Karl Friedrich Schinkel ist als bedeutender Architekt in Berlin und Potsdam berühmt (z. B. Neue Wache, Schauspielhaus, Museum, Nikolaikirche). Weniger bekannt dürfte sein, dass er ganze Interieurs für Königin Luise von Preußen und die königliche Familie entworfen hat. Als bildender Künstler schuf Schinkel sogar Bühnenbilder für über 40 Opern. In seiner Schaffenszeit fertigte er auch zahlreiche Möbelentwürfe, die als Vorbilder für diverse Handwerker dienten. Karl Friedrich Schinkel arbeitete eng mit den Werkstätten von Karl Georg Wanschaff und Christian Sewening zusammen, die Möbel nach seinen Entwürfen fertigten. Die Zuschreibung erfolgt aufgrund der markanten Intarsien, wie diese an einigen Möbeln von Schinkel zu sehen sind. Auch die verwendeten Hölzer und die rundum äußerst qualitätsvolle Verarbeitung sprechen für eine Fertigung nach Schinkel. Literaturempfehlung: Hedinger, Berbel und Berger, Julia: K.F. Schinkel Möbel und Interieur. Ausstellungskatalog Altonaer Museum in Hamburg, 2002, Deutschen Kunstverlag München Berlin. Inventaretikett von Krauchenwies Die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen, die auch Schloss Sigmaringen, die Burg Hohenzollern, Schloss Umkirch und das Jagdschloss Josefslust besitzen, haben das "Alte Schloss" in Krauchenwies bewohnt. Es wurde als Sommersitz benutzt, da es in unmittelbarer Nähe zu Schloss Sigmaringen liegt. Zwischen 1828 und 1832 entstand ein neues Landhaus als Ersatz für das "Alte Schloss", ebenfalls als Sommersitz der Familie genutzt. Das Inventaretikett ist zweifelsfrei der Familie Hohenzollern Sigmaringen zuzuordnen. Der Schreibtisch dürfte ehemals in dem Landhaus Krauchenwies gestanden sein. Durchgeführte Restaurierungsarbeiten Vor der Restaurierung befand sich der Schreibtisch in einem sehr guten Erhaltungszustand. Minimalste Fehlstellen im Mahagonifurnier (nicht in den Intarsien) waren vorhanden, Schlüssel und Leder haben gefehlt. Im Zuge der Restaurierung wurden die Furnierfehlstellen fachgerecht mit Mahagonifurnier geschlossen. Die Oberfläche wurde unter Erhalt von Gebrauchsspuren mit Schellack poliert. Die Schubladeninnenräume zeigen Tintenflecken und wurden lediglich gereinigt. Für die Schreibfläche wurde eine Ledereinlage (Rinder-Nappa) mit stilechter Goldprägung ausgewählt. Zwei zierliche Schlüssel wurden passend zu den originalen Schlössern angefertigt. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.  

7.650,00 € 8.500,00 €

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Louis Seize Kommode, Manufaktur Köster, Altona um 1790
Louis Seize Kommode, Manufaktur Köster, Altona um 1790
Louis Seize Kommode aus der Manufaktur Köster, Altona um 1790. Diese feine und zierliche Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand. Der glattwandige Korpus dieser zierlichen Kommode ist mit Mahagoni auf Fichte furniert. Er steht auf hohen, durchgehenden, sich nach unten verjüngenden Beinen. Deren Vorderkanten sind abgerundet und kanneliert. Die Schubladen sind komplett aus Eiche gefertigt. Deren Vorderstücke sind ebenfalls mit Mahagoni furniert und von einem Lippenrand umschlossen. An der Front sehen wir eine geschwungen ausgesägte Schürze. Diese ist mit einer vergoldeten Reliefschnitzerei, aus einer, in der Mitte kranzförmig gebundenen Girlande mit Schleifenband, verziert. Die geschwungenen Unterkanten der Seitenwände werden ebenfalls von vergoldeten Girlanden begleitet. Der profilierte, vergoldete Deckplattenrand zeigt ein graviertes Dekor aus stilisierten Akanthusblättern. Die Einlassschlösser sind original zugehörig. Ebenso die Handhaben und Schlüsselschilder, die aus gegossener und vergoldeter Bronze gefertigt sind. Diese Louis Seize Kommode wurde unter Erhalt der Patina restauriert. Die Vergoldung zeigt Abnutzungsspuren, die bewusst nicht neu vergoldet wurden. Das Mahagoniholz hat einen angenehmen rotbraunen Ton. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Der "Möbelpapst" Heinrich Kreisel bezeichnete diese Möbelgattung aus Altona "als eine der künstlerisch höchststehenden und originellsten Gruppen des deutschen Möbelhandwerks im 18. Jahrhundert". Auf der Rückwand ist ein Einlagerungsetikett der Firma Welti-Furrer angebracht; die seit ca. 175 Jahren bis zum heutigen Tag existiert und unter anderem im Bereich der Kunstlogistik tätig ist. Auf dem Etikett ist die folgende Beschriftung zu lesen: A. WELTI-FURRER AGName des Einlagerers ...1360...Einlagerung No. ... Literaturhinweise: Kratz, Annette-Isabell: Altonaer Möbel des Rokoko und Klassizismus. Tischlerhandwerk und "Mobilienfabrikation" im 18. und 19. Jahrhundert; Hamburg, 1988, Edmund J. Kratz & Co. Verlag; Abbildung auf vorderen Umschlagseite und den auf den Seiten 228 bis 230 abgebildeten Objekten.Kreisel/Himmelheber: Die Kunst des deutschen Möbels, Klassizismus Historismus Jugendstil. C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 1973. ISBN 3 406 03366 0. Abbildung Nr. 65, Text: Kommode Altona, um 1780/90 - Hamburg, Altonaer Museum  

7.605,00 € 8.450,00 €

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Bedeutender Näh- und Spieltisch
Bedeutender Näh- und Spieltisch
Hoch bedeutender, fein intarsierter Biedermeier Näh- und Spieltisch (Schach und Mühle) von 1825. Dieses sehr ausgefallene Kleinmöbel aus nordamerikanischem, hellen Mahagoni steht auf vier volutenförmigen Auslegern. Diese sind jeweils mit fein gegossenen, auf Rollen montierten Löwentatzen aus Messing versehen. Diese tragen eine zweistöckige, runde Sockelplatte. Von dieser erheben sich, in einem Gegenschwung zu den Auslegern, außen kantige und innen gerundete Stützen, die Basen aus geschnitzten Krallen aufweisen. Diese Konstruktion hält sowohl einen dreiseitigen Zargenrahmen, in dem ein herausziehbares und wendbares Spielbrett mit Schach- bzw. Mühlespielfeld untergebracht ist, wie auch einen Rahmen, an dem ein Seidensack angebracht ist. Dieser weist eine, um ein rundes Brett verlaufende Borte mit Trotteln, die teils aus Naturseide und Teils aus gelb gefärbter Seide gefertigt sind, auf. Der Sack ist samt Rahmen herausziehbar und dient zur Aufnahme von Stoff- und Garnresten. Auf das Untergestell ist ein quadratischer Nähkasten geschraubt, der an zwei gegenüber liegenden Seiten aufklappbare, halbkreisförmige Behältnisse aufweist. Die Tischplatte zeigt ein zentrales Feld aus Kuba Mahagoni, welches von einer Ebenholz Intarsie begrenzt wird. Wenn wir diese aufklappen, wird auf der Innenseite ein Spiegel sichtbar. Im Innenraum befinden sich 9 Fächer, von denen 7 mit Abdeckungen aus massivem, abgeplatteten Kuba Mahagoni und eins mit einem herausnehmbaren Nadelkissen versehen sind. Vorne links und rechts sind zwei geheime Schubladen untergebracht. In allen Flächen sind Fadenintarsien oder leicht erhabene, gerundete Stäbchen aus Ebenholz eingelassen. Kleine Flächen sind mit gedrechselten Rosetten aus Ebenholz geschmückt. Auch die technischen Messingbeschläge sind von bester Qualität. Dieses bedeutende Kleinmöbel befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

7.065,00 € 7.850,00 €

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Barocker Überbauschrank aus Holland
Barocker Überbauschrank aus Holland
Holländischer Überbauschrank aus Eiche und Palisander, Barock um ca. 1660. Der zweiteilige, vertikal fünffach gegliederte Korpus ist aus Eiche gefertigt und steht auf wuchtigen Kugelfüßen. Die Schrankfront ist, bis auf die kräftigen Türrahmenprofile, mit Nussbaum, Palisander, Ebenholz und ebonisierten Hölzern furniert. Die unteren Türen zeigen vertikale, abgeflachte Bossen, deren Schrägen von umlaufenden Flammleisten gerahmt sind. In der Entstehungszeit dieses Barockschranks hatte man eine Technik zur Herstellung dieser Leisten entwickelt. Die Lisenen und das Mittelbrett sind mit jeweils drei, von Flammleisten begrenzten ebonisierten Feldern gegliedert, zwischen denen horizontale, schmale Bossen angebracht sind, von denen eine das Schlüsselloch abdeckt. Auf der Frontansicht des Sockels sehen wir fünf Felder, von denen drei die große Schublade zieren. Im herauskragenden Mittelgurt sind zwei Schubladen untergebracht, die von geschnitzten Löwenköpfen flankiert werden. Der Aufbau hat zwei Türen mit horizontalen, abgeflachten Bossen. Drei ionische Säulen stützen den üppig profilierten und im Frontbereich verkröpften oberen Abschluss. In den Seitenteilen sehen wir jeweils 3 Felder. Das mittlere verläuft horizontal, die anderen vertikal. Diese Art von Schrank ist ein typisches Beispiel für die besonderen und seltenen Überbauschränke des Barock. Literaturhinweis: Dr. C.H. De Jonge: Holländische Möbel und Raumkunst 1650- 1780,Stuttgart, Julius Hoffmann Verlag, Seite 89 bis 91, Abb. 142 bis 146 Peter W. Meister, Hermann Jedding: Das schöne Möbel im Lauf der Jahrhunderte, Heidelberg, Keysersche Verlagsbuchhandlung, Abb.:205 bis 207   Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

6.750,00 € 7.500,00 €

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Paar Birke Sessel, Anfang 20. Jahrhundert
Paar Birke Sessel, Anfang 20. Jahrhundert
Ein Paar sehr außergewöhnlich gestaltete Sessel aus honigfarbener Birke, wohl österreichisch, frühes 20. Jahrhundert. Das Sesselpaar wurde neu gepolstert und mit einem hochwertigen Stoff der Wiener Werkstätten bezogen. Hierbei handelt es sich um einem Originalentwurf aus der Zeit um 1905. Entworfen wurde der Stoff namens Zackenkrone von dem bekannten Jugendstil Architekten und Designer Prof. Josef Hoffmann. Die Frontansicht der Armlehne und der Vorderbeine zeigt den Schwung und Gegenschwung der barocken Formensprache in einer flächigen, extrem reduzierten Form. Ein stehend verlegtes Holzbild aus Birke-Sägefurnier schmückt die vordere Zarge. Die seitlichen und die rückseitige Zarge sind nach unten hin abgerundet. Die leicht geschwungenen Hinterbeine sind ausgestellt und verjüngen sich nach unten hin. Die Armlehnen steigen gleichmäßig zur gebogten Rückenlehne an. Die Sessel wurden restauriert und neu gepolstert. Die alte Schellackoberfläche wurde unter Erhalt der Patina und leichten Gebrauchsspuren gereinigt und aufpoliert. Ähnliche Formen gab es schon hin und wieder im frühen Biedermeier. Dann tauchten diese wieder in der Jugendstilzeit vereinzelt auf und nahmen das spätere Art Deco vorweg. Sitzhöhe 48 cm, Sitzfäche ca. 50 x 50 cm

6.165,00 € 6.850,00 €

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Goldteak Biedermeierschrank von 1820
Goldteak Biedermeierschrank von 1820
Klassisch strenger Biedermeierschrank mit Goldteak furniert, um 1820. Goldteak ist ein sehr qualitätsvolles Holz von der afrikanischen Westküste (zwischen Kongo und Elfenbeinküste beheimatet). Der botanische Name ist Afromosia elata Harms. Die Niederländer nennen es Mohole. Dieser komplett zerlegbare, zweitürige Schrank ist im Sockelteil mit einer großen Schublade ausgestattet. Bis auf die Zierprofile und die Querfriese der Türen ist dieser Biedermeierschrank rundum stehend furniert (die Maserung verläuft vertikal). Sowohl die Holzauswahl wie auch die strenge Formgebung deuten stark auf eine Entstehung in Norddeutschland oder den Niederlanden hin. Die großzügige Innentiefe ermöglicht das problemlose Aufhängen von Kleiderbügeln. Die eingebauten Einlegeböden lassen sich gegen eine Kleiderstange austauschen. Dieser Biedermeierschrank ist mit Schellack poliert.

5.265,00 € 5.850,00 €

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Biedermeier Salontisch von 1820/25
Biedermeier Salontisch von 1820/25
Dieser fein verarbeitete Esche Salontisch, von 1820/25 steht auf vier säbelförmig geschwungenen Auslegern. Diese sind mit Messingrollen und gegossenen filigranen Löwentatzen ausgestattet. Darüber erheben sich zwei stilisierte "Lyren", die den rechteckigen Zargenrahmen stützen. Zwei bogenförmige Streben laufen unter dem Tischaufbau zusammen und stabilisieren ihn zusätzlich. Eine der Zargen der Längsseite ist mit zwei einschlagenden Schubladen über die gesamte Tiefe ausgestattet, die andere Seite weist vorgetäuschte Schubladen auf. Die Schubladenfronten werden von einem Rahmen aus feinen Ebenholz Fadenintarsien und geprägten Messingknöpfen mit einer zentralen Blüte geschmückt. Die gegenüber liegende Zarge ist optisch gleich gestaltet, die vermeintlichen Schubladen sind hier allerdings vorgetäuscht. Die Tischplatte ist an den Ecken gerundet. An den kurzen Seiten des Tisches lassen sich Tischverlängerungen hochklappen. Dadurch wird das dreifach gespiegelte, gefladerte Furnierbild und der Rahmen aus einer feinen Fadenintarsie aus Ebenholz, der auf der Tischplatte die Konturen dieser nachzeichnet, deutlich sichtbar. Das Untergestell ist bis auf die horizontal verlaufenden Stege, die als Base für die Lyren dienen, komplett aus massiver Esche geschreinert. Bis auf die Tischplatte, die mit Esche Sägefurnier auf ein Fichte Blindholz furniert ist, wurde stehend auf Eichenholz furniert. An den kurzen Seiten sind die Zargen dick mit massiver Esche aufgedoppelt. Diese Aufdoppelungen sind mit schwenkbaren Fingerzinkenkonstruktionen versehen. Diese bilden die Drehpunkte für ausklappbare Stützen, die die Tischverlängerungen tragen. Die Oberfläche des Salontisches wurde von uns mit Schellack poliert. Diese Salontische sind im Vergleich zu runden Tischen, die im Biedermeier vorherrschten, sehr selten. Die Vorbesitzerin hatte ihn als Schreibtisch genutzt. Tatsächlich gibt es sehr ähnliche Schreibtische aus der Biedermeierzeit, die allerdings nicht mit Tischverlängerungen ausgestattet sind. Er ist ein gutes Beispiel für den hohen handwerklichen Standard der Biedermeierzeit. In aller Regel sind die zarten Fadenintarsien, die der Tisch aufweist, charakteristisch für die wirklich feinen Biedermeier Möbel. Es handelt sich eindeutig um eine sammelwürdige Antiquität. Wir sind begeistert und haben entsprechend intensiv zu Literaturnachweisen recherchiert. Die Konstruktion der abklappbaren Tischplatten im Zusammenhang mit der Stützfunktion durch die schwenkbaren Teile der Tischzargen geht auf ein englisches Tischmodell des 18. Jahrhunderts, den Pembroketable oder auch hinged- flap table, zurück. Lady Pembroke hatte sich dieses Modell nach ihren Vorstellungen bauen lassen. Der direkte Vorläufer des hier vorgestellten Tisches ist der Duncan Phyfe Drop Leaf Table. Der New Yorker Cabinett Maker Duncan Phyfe baute ihn in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts. Provenienz: wohl Mitteldeutschland mit starkem französischen Einfluss. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Beinfreiheit in der Höhe: 61 cm. Literaturvergleich: Kreisel, Heinrich/ Himmelheber, Georg (1983), Die Kunst des Deutschen Möbels Band III, Seite 468, Abb.470. Pressler, Rudolf/ Döbner, Stefan/ Eller, Wolfgang, Biedermeier - Möbel, Seite 188, Abb. 337. Haaff, Rainer, Biedermeier Möbel Deutschland und Donaumonarchie, Seite 246, Abb. 985, 987,988. Cook Salomonsky, Verna (2016), Masterpieces Of Furniture,  Dover Publikations, Inc.,New York, Plate No.61 Boidi Sassone,  Adriana, Cozzi, Elisabetta, Disertori, Andrea (2000), Furniture from Roccoco to Art Deco, Seite 434, aus der Zeit von Charles X Renoncourt Collection, Paris. Ledoux-Lebard, Denise, Le Mobilier Francaise Du XIXe Siècle, Paris, Meister Barraud, A.,Seite 39, Abb. 352. Ledoux-Lebard, Denise (1965), Les Èbenistes Parisiens Leurs Œures et leurs Marques, de Nobele, F., Paris, Abb. auf Tafel II.  

4.320,00 € 4.800,00 €

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Bureau Plat 161x81cm, Frankreich 19. Jh.
Bureau Plat 161x81cm, Frankreich 19. Jh.
Prunkvolles Bureau Plat mit Palisander furniert und mit Bronzeapplikationen geschmückt, Frankreich 19. Jahrhundert. Das Bureau Plat befindet sich in einem unrestaurierten Zustand.  Dieser großzügige Schreibtisch steht auf hohen geschweiften Beinen und ist frei im Raum stellbar. An einer Längsseite befinden sich drei herausziehbare Schubladen, auf der anderen Seite sind es angedeutete Scheinschubladen. Zahlreiche Bronzen in Form von Zierleisten und Applikationen sind rundherum angebracht. Auf der Tischfläche ist ein Leder (137 x 57 cm) eingelegt, welches von Palisander gerahmt wird.  Weitere Maße: Schreibhöhe: 76,5 cm, Beinfreiheit an der mittleren Schublade (lichtes Maß) 57 cm.  Der Preis bezieht sich auf den Istzustand.  Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein. Das Leder würden wir im Zuge einer Restaurierung reinigen und retuschieren. Das Holz ist stark ausgeblichen und wird mit einer Schellackpolitur wieder kräftiger und etwas dunkler. 

Preis auf Anfrage

- 10 %
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Louis Seize Standuhr intarsiert, Kirschbaum, um 1800
Louis Seize Standuhr intarsiert, Kirschbaum, um 1800
Die flämische Standuhr steht auf vierkantigen, quer kannelierten und sich nach unten hin verjüngenden Füßen, die in ihrer Verlängerung Teil der Rahmen- und Füllungskonstruktionen des Sockels sind. Dessen Füllungen in den Seiten und der Front sind abgeplattet. Die unteren Friese des Sockels sind in barocker Formgebung ausgeschweift. Ein intarsiertes Sonnenmotiv mit Strahlenkranz aus Ebenholz und Bein ziert die vordere Füllung. Der Pendelkasten ist deutlich weniger tief und breit. Er ist mit einem stark profilierten Sockel- und Kranzprofil ausgestattet. Die aufschlagende Tür ist mit Messing Fitschenbändern angeschlagen. Der Rahmen ist innen und außen profiliert. Der obere Abschluss ist leicht ausgeschweift. Ein Drehknopf aus Messing mit gesägter und durchbrochener Grundplatte ist in der Formensprache des Barock gestaltet. Eine hochformatige Raute, in deren Zentrum sich das Sonnenmotiv wiederholt, ist in die Türfüllung eingelegt worden. Auch hier fand Ebenholz und Bein Verwendung. Die aufschlagende, verglaste Tür ist mit einem umlaufenden Band aus den gleichen Materialien eingelegt und schließt mit einem Bogen ab. Ein stark profiliertes und in gleicher Form geschweiftes Kranzprofil schmückt den Kopf. Das Messingschild weist in den Zwickeln gegossene Putti, die von Blattwerk umrankt werden, auf. Zwei geflügelte Putti, die eine Krone halten, bilden die Bekrönung. Der Messingziffernring ist mit römischen Zahlen für die Stundenangaben und mit arabischen für die Minutenangaben versehen. Unter der 12 befindet sich ein etwas tiefer liegendes, kleines Ziffernblatt, das die Sekunden an zeigt. Die drei Zeiger sind in barocker Formgebung ausgesägt. Ein kleines Fenster dient der Datumsanzeige. Das originale Messingwerk ist mit einem Doppelschlag auf die Glocke ausgestattet. Das Werk schlägt zur vollen und zur halben Stunde. Das Werk ist gangbar, wurde aber nicht auf Genauigkeit geprüft. Diese Louis Seize Standuhr befindet sich in einem unrestaurierten, authentischen Originalzustand mit schöner Patinaoberfläche. Auf den Holzflächen sind die welligen Schrubbhobelspuren noch gut sichtbar.

3.510,00 € 3.900,00 €

- 10 %
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Teilvergoldeter Barockstuhl mit Armlehnen, 18. Jh.
Teilvergoldeter Barockstuhl mit Armlehnen, 18. Jh.
Barocker Stuhl mit Armlehnen, Königsholz Sägefurnier auf Buche, rundherum an den Kanten vergoldet, Frankreich um 1730. Dieser üppige Armlehnstuhl ist mit einer geflochtenen Sitzfläche und Rückenlehne versehen. Die Beine sind rundherum geschweift ausgearbeitet und enden in Bocksfüßen. Die Beine gehen in einem Schwung in die geschweiften Zargen über und bilden eine bewegte Formgebung. Die Außenkanten von den Stuhlbeinen, der Zarge, Sitzfläche und Rückenlehne sind mit Gold abgesetzt. Die verkürzten Armlehnen sind zu 3/4 gepolstert und enden in furnierten Voluten,  Dieser Armlehnstuhl wurde zurückhaltend restauriert und mit Schellack aufpoliert. Das Geflecht in der Rückenlehne wurde belassen, die Sitzfläche musste neu geflochten werden. Im Zuge der Restaurierung wurden die Armlehnen neu gepolstert und bezogen und ein passgenaues, sehr bequemes, weiches Sitzkissen angefertigt. Bei der Vergoldung handelt es sich um echtes Blattgold.  Weitere Maße: Sitzhöhe mit heruntergedrücktem Polster: 44 cm, Sitzbreite zwischen den Armlehnen unten 55 cm, Sitztiefe 50 cm.  Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

3.510,00 € 3.900,00 €

- 10 %
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Höfischer Spieltisch
Höfischer Spieltisch
Höfischer Spieltisch, ebonisiertes Birnbaum Sägefurnier auf Eiche, Frankreich um 1850. Der Spieltisch für 4 Personen ist reichhaltig mit vergoldeten und teilweise feuervergoldeten Louis XVI Applikationen aus feinem Bronzeguss geschmückt. Elegant gedrechselte Balusterbeine mit Kanneluren, nach oben hin mit zarten Akanthusschnitzereien und ionischen Kapitellen. Den unteren Abschluss zieren Sabots mit Akanthusverzierungen. Alle vier Beine sind durch Holzgewinde abschraubbar. Diese Technik wurde schon im 18. Jahrhundert von der berühmten Möbel-Manufaktur Roentgen verwendet. Auf der von einem Wellenband begrenzten Platte ist ein Feld mit Parkettierung aus Sägefurnier, mit gegenläufigem Faserverlauf. Die schwarz polierte Fläche zeigt die Parkettierung nur sehr dezent. Die Zarge zieren Festons, Schleifen und Bronzebänder. Die Spiellade ist aus massiven, polierten Mahagoni gefertigt, die Spielfläche ist mit grünem Filz belegt. Es handelt sich um ein sehr qualitätsvolles und aufwendiges Möbel aus Frankreich um 1850. Der Spieltisch ist rundum dekorativ und kann dadurch frei im Raum gestellt, oder auch als Konsoltisch an der Wand verwendet werden. Der unrestaurierte Zustand wurde vor der Restaurierung mit Fotos dokumentiert.

3.465,00 € 3.850,00 €

- 10 %
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Rokoko Kommode von 1900, 62cm breit
Rokoko Kommode von 1900, 62cm breit
Zierliche Rokoko Kommode auf hohen Beinen, bombierter Korpus, aus der Zeit um 1900. Der Korpus wurde aus Nadelholz gefertigt, die Schubladen aus Eiche. Furniert wurde die bombierte Kommode mit edlen Hölzern wie Amarant, Rosenholz, Palisander und Ahorn. Beide Schubladen und die Seiten der Kommode zeigen Felder mit eleganter Würfelmarketerie, die von feinen Fadenintarsien begrenzt werden. Eine Marmorplatte in lichten rotbraun,- und steingrauen Tönen bildet den oberen Abschluss. Ihre Form ist der Schweifung der Kommode angepasst. An den Korpusaußenkanten sind beiderseits gegossene Beschläge aus Messing angebracht. Diese betonen die zierliche Erscheinungsform der Kommode zusätzlich. Die Kommode steht auf hohen, leicht säbelförmigen Beinen. Die vorderen Beine sind aus Messing gegossene Sabots verziert. Die Schlösser und das Beschlagwerk sind original zugehörig. Bis auf diverse kleine Furnierfehlstellen befindet sich die Kommode in einem authentischen Originalzustand. Die Kommode stammt aus der Zeit um 1900 und zeigt den Möbelstil "Transition", einem Übergangsstil vom Rokoko zum Klassizismus (Zeitraum 1765/1780).

Preis auf Anfrage

- 10 %
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Intarsierter Biedermeier Spieltisch aus Palisander
Intarsierter Biedermeier Spieltisch aus Palisander
Sehr detailreich gestalter Spielttisch aus Norddeutschland aus der Zeit um 1820.Die Fläche des Tisches besteht aus einer zweigeteilten Tischplatte, die im zusammengeklappten Zustand ein zurückhaltendes aber interessantes Furnierbild zum Vorschein bringt. Dieses besteht aus einem zentralen, breiten Palisander Sägefurnier, das von einer zarten Ahorn-Ader begrenzt wird. Umgeben wird diese Komposition von einem Furnierband aus Rosenholz, mit dem die Platte abschließt. Die vorderen Ecken der Kante sind großzügig gerundet. Seine gesamte Plattenkante ist stehend furniert und durch eine Ahorn-Ader mittig geteilt. Zum Aufklappen dreht man die Platte, bis sie bei 90° arretiert. Bei diesem Vorgang kommt das Fach zum Vorschein, das sich unter der Platte befindet. Diese ist dazu geeignet, Spielkarten, Spielfiguren oder ähnliches aufzubewahren. Die aufgeklappte Spielfläche zeigt einen Holzrahmen, der die Spielfläche umschließt, welche aus grünem Filz besteht. Das Fach wird durch die umlaufende Zarge gebildet. Diese ist flächig mit Palisander furniert, geschmückt durch Ahorn-Adern, die rechteckige Scheinfelder auf der Fläche erzeugen. Darauf folgt die balusterförmige Mittelsäule. Sehr beachtenswert ist, dass sie aus massivem Palisander besteht. Palisander war damals schon sehr kostbar und ist heute in dieser massiven Abmessung nicht mehr zu beschaffen. Die Säule ruht auf einem prismierten Rechteck mit eingezogenen Längskanten. Die Flächen sind ebenfalls mit Palisander furniert und an den Stirnseiten zusätzlich mit Ahorn-Adern gerahmt. Vier Ausleger an den Ecken des Rechtecks bilden die Basis des Tisches. In einer geschwungenen Grundform laufen diese Vierkantfüße leicht konisch zu. Auch diese sind rundum mit Palisanderfunier und Ahorn-Adern furniert. Die Enden schließen mit aufgesteckten, sorbetartigen Eisenstulpen ab, verziert mit einem Palmettendekor. So geartete Eisenbeschläge stellten einen typischen Schmuck in der Zeit des Biedermeier dar. Alles in allem ist dies ein sehr authentische Biedermeier Spieltisch, der durch seine Ausführung und die verwendeten Materialien, ein besonderes Objekt darstellt. Der Spieltisch wurde restauriert, mit Schellack von Hand poliert und bietet Platz für vier Spieler. Vergleiche Literatur: Müller, Judith: Antiques Handbook and Priceguide 2012-2013, Seite 206

2.601,00 € 2.890,00 €

- 10 %
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Jugendstil Schatulle mit Lederrelief
Jugendstil Schatulle mit Lederrelief
Es handelt sich hier um eine hochbedeutende und seltene Schatulle mit ebonisiertem Korpus, deren Flächen mit Leder belegt sind. Die Schatulle ist dem Art Nouveau (frz. Jugendstil) zuzuordnen und dürfte aus der Schule von Nancy (Ecole de Nancy) von 1900/05 stammen. Die Lederflächen sind in einem Relief ausgearbeitet. Auf dem Deckel sind zwei Zauneidechsen und Distelgewächse zu sehen, die sich jeweils goldfarbig abheben. Ein dunkler Fleck und kleine Druckstellen haben sich bei der schonenden Restaurierung in dieser Fläche erhalten. Sowohl auf der vorderen, wie auch der rückseitigen Fläche sehen wir je drei versilberte Schwäne in goldenen Wellen vor einem Hintergrund aus stilisierten Wasserpfanzen. Beide Seiten zeigen das gleiche Motiv mit zwei Schwänen. Auf einer Seite sind diese versilbert, auf der anderen sind sie kurioserweise in einem patinierten Kupferfarbton gehalten. Innen ist die Schatulle mit Mahagoni furniert. Diese rechteckige Schatulle lebt von dem optischen Spannungsverhältnis zwischen den allseitig sichtbaren Reliefs auf hellbraunem Schafsledergrund und den Rahmungen aus ebenonisierten Birnbaumprofilen. Die original zugehörigen Beschläge und das Schloss sind aus Messing gefertigt. Der Schlüsselraiden ist nach einem Original aus der Zeit qualitätsvoll nachgegossen worden. Diese Form von Lederprägung, wie wir sie hier an der Schatulle vorfinden, kennen wir von Bucheinbänden und Tapeten aus der Renaissance. Populär wurde es wieder in der Neorenaissance und blühte im französischen Jugendstil nochmals auf. Unter anderem wurden Spiegelrahmen, Kamineinfassungen, Truhen, Mappen und Handtaschen auf diese Art gearbeitet. Vergleichbare Schatullen wurden zwischen 1900 und 1905 von bedeutenden Künstlern gefertigt und teilweise unmittelbar von Museen angekauft. Auf dem freien Markt sind diese heute eine absolute Rarität. Ein großartiges Fachbuch zu diesem Thema stammt von Alastair Duncan und hat den Titel: Art Nouveau Designers at The Paris Salons 1895- 1914 Volume VI, Textiles u. Leather. Vergleiche dort mit dem Objekt auf Seite 55 von Gabrielle Levoy- Desrivièrs. Auch Camille Martin könnte für den Entwurf in Frage kommen.

2.565,00 € 2.850,00 €

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Kabinettschrank aus Spanien von 1650
Kabinettschrank aus Spanien von 1650
Zierlicher Kabinettschrank mit Untergestell, Spanien um 1650. Dieser Kabinettschrank ist in Brettbauweise aus massivem Mahagoni gefertigt. Das originale Untergestell mit gedrechselten Beinen und quadratischen Stegen ist aus Eiche gefertigt. Der Kabinettkasten ist an den Seiten mit aufgesetzten Zierleisten und Kugelsegmenten geschmückt, die einen orientalischen Einfluss haben. Die Türen sind doppelt gerahmt und innen mit einer Ädikula verziert. Die beiden Türen sind mit Langbändern angeschlagen. Im Inneren befinden sich 8 Schubladen, deren Fronten aus Mahagoni und die anderen Bestandteile aus Eiche gefertigt sind. Der Deckel des Kabinettschrankes ist ebenfalls mit Langbändern angeschlagen und lässt sich aufklappen. Im Truhenteil befindet sich noch das ursprüngliche Schloss mit dem originalen Schlüssel. In der rechten Tür ist ein sekundäres Schloss auf das ursprüngliche geschraubt worden. Von der Höhe her war der Kabinettschrank wohl als Stehpult gedacht, bei dem man oben auf der Klappe schreibt. Bei diesem Möbeltypus handelt es sich um ein Escritorio (Span. Schreibmöbel) oder auch Vargueño genannt. Dies war der Vorläufer des Kabinettschrankes, der in Spanien entstand. Das Möbel befindet sich im unrestaurierten Zustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

2.241,00 € 2.490,00 €

- 10 %
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Höhenverstellbarer Tisch aus Ahorn
Höhenverstellbarer Tisch aus Ahorn
Dieser Mehrzwecktisch aus dem Spätbiedermeier lässt sich auf verschiedenste Weise nutzen. Da er höhenverstellbar und auf Rollen beweglich ist, eignet er sich sowohl als Arbeitstisch oder auch als Serviertisch am Bett. Es handelt sich hier um einen seltenen Tischtyp aus Ahorn, dessen Konstruktion es ermöglicht, ihn zu benutzen, ohne sich aus dem Bett zu erheben. Außerdem ist er eine Alternative zum Stehpult, wenn er auf die maximale Höhe eingestellt wird. Vier gedrückte Kugelfüße tragen eine asymmetrisch geformte Grundplatte, deren Kanten profiliert sind. Darüber erhebt sich eine gedrechselte und kannelierte Säule. Diese stützt eine höhenverstellbare, rechteckige Tischplatte, die rundum profiliert ist. Durch einen gedrechselten Knopf mit Schraubgewinde lässt sich die eingestellte Höhe fixieren. Die Flächen sind mit Ahorn furniert, alle anderen Teile des Tischchens sind aus massiven Ahorn gefertigt. Unter der Tischplatte ist ein Inventaretikett mit der Nr. 97 aufgeklebt. Laut dem Vorbesitzer stammt der Tisch aus dem Hause Schaumburg-Lippe. Es handelt sich um ein authentisches und seltenes Sammlerstück. Im Zuge der Restaurierung wurde die vorhandene Oberfläche mit Schellack überpoliert. Gebrauchsspuren wurden belassen. Die vier Rollen unter den Füßen waren nicht mehr vorhanden und wurden ergänzt.

2.205,00 € 2.450,00 €

- 10 %
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Weibliche Heilige
Weibliche Heilige
Weibliche Heilige mit Buch, Linde geschnitzt, originale Fassung mit Teilvergoldung, versilbert mit Lüsterung (rot/grün), 18. Jahrhundert. Es könnte sich um die heilige Sophie, Anna oder Ottilie handeln. Die schöne, originale Fassung zeigt Fehlstellen, ist aber weitgehend stabil.

2.205,00 € 2.450,00 €

- 10 %
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Schwarzwaldkreuz mit Weinblättern und Trauben
Schwarzwaldkreuz mit Weinblättern und Trauben
Reichhaltig beschnitztes Tischkreuz aus Linde mit Weinblättern und Trauben, Schwarzwald um 1910/20. Der Sockel wird von stilisierten Felsstücken getragen. Darüber befindet sich eine Anhäufung von Felsbrocken, auf denen das Kreuz steht. Weinblätter und Trauben umschlingen den Sockel und das Kreuz bis zum oberen Abschluss. Die Darstellung von Weinblättern und Weintrauben beziehen sich direkt auf Worte von Jesus "Ich bin der Weinstock und ihr seid meine Trauben". Am oberen Abschluss des Kreuzes sehen wir das "blutende Herz Jesu". Zu den Füßen des Christus befindet sich ein gedrechselter Abendmahlskelch, der ebenfalls mit Weinblättern fein verziert ist. Dieser wird von vier Ähren flankiert. Ursprünglich waren es 6 Ähren. Auf Wunsch können wir diese nachschnitzen und farblich anpassen. Dieses schöne Kreuz ist äußerst qualitätsvoll beschnitzt und befand sich in einem Pfarrhaus im Schwarzwald.

2.205,00 € 2.450,00 €

- 10 %
Verkauft
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Vier Spätbiedermeierstühle
Vier Spätbiedermeierstühle
Vier Spätbiedermeierstühle aus Apfel- und Birnbaumholz, mit geflochtenen Sitzflächen, aus der Zeit um 1835. Dieser Stuhlsatz befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierten, kirschbaumfarbenen Oberflächen  und neuem Jonc-Geflechten. Diese Stühle zeigen eine elegante Formgebung, bei der die säbelförmigen Beine in einem Schwung in die seitlichen Zargen übergehen und einen fließenden Übergang zur Rückenlehne bilden. Die Rückenlehne zeigt eine symmetrisch beschnitzte Querstrebe und einen geschweift ausgesägten Abschluss. Bei der Sitzfläche handelt es sich um eine Rahmenkonstruktion, die an den seitlichen Zargen befestigt ist. Die Vorderkante der Sitzfläche ist gerundet ausgearbeitet und bietet dadurch einen bequemen Sitzkomfort. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

2.160,00 € 2.400,00 €

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Neo-Barock Tischvitrine aus Rosenholz
Neo-Barock Tischvitrine aus Rosenholz
Neo-barocke Tischvitrine aus Rosenholz mit feinen, feuervergoldeten Bronzeapplikationen, wohnfertiger Zustand von ca. 1860. Dieser Vitrinentisch ist frei im Raum stellbar und ist in sehr hoher Qualität verarbeitet. Rundherum ist das Tischchen mit Rosenholz furniert. Die geschweiften Beine verjüngen sich nach unten hin und enden in Sabots aus Bronze. Im oberen Bereich sind sehr plastische Applikationen über Eck auf den Beinen montiert. Alle vier Tischzargen sind geschweift und verglast. Die Gläser werden von feuervergoldeten Ornamentstäben aus Bronze gerahmt. Auf der Vorderseite ist über dem Glas ein kleiner Druckknopf aus Messing, durch den die aufklappbare Tischplatte geöffnet werden kann. Die Tischplatte ist an den Außenkanten geschweift ausgearbeitet und wird an der Außenkante und um die Verglasung herum von Ornamentstäben aus Bronze geschmückt. Klappt man den Vitrinentisch auf, wird das Rosenholz an der Innenseite der Tischplatte sichtbar, ebenso die feine Verarbeitung an den eingelassenen Bändern und dem Riegel. Der Innenraum ist mit hellblauer Seide ausgeschlagen, die im linken Bereich etwas verschmutzt ist. Die Verglasungen werden innen durch Kordeln aus Messingfäden geschmückt. Dieser Vitrinentisch befindet sich in einem ordentlichen, stabilen und voll funktionstüchtigen Zustand. Kleinere Gebrauchsspuren und Kittungen in Randbereichen sind vorhanden. Insgesamt macht es aber einen guten und qualitätsvollen Eindruck. 

2.160,00 € 2.400,00 €