Antikmöbel & Antiquitäten im Online-Shop


In unserem Online-Shop können Sie antike Möbel und hochwertige Antiquitäten online kaufen. Entdecken Sie eine vielfältige Auswahl an restaurierten Einzelstücken und originalen Antiquitäten aus verschiedenen Epochen. Alle Objekte sind in unserem Ladengeschäft ausgestellt und können gerne vor Ort besichtigt werden. Wir aktualisieren unser Sortiment regelmäßig, sodass Sie stets neue Antiquitäten und antike Möbel entdecken können.

Lassen Sie sich von unserem Angebot inspirieren und finden Sie Ihr persönliches antikes Traummöbel.

Möbelkategorien bei Furthof Antikmöbel GmbH

Bodenseeschränke
Bodenseeschränke
Antike Schränke Biedermeier Schränke Was ist ein Bodenseeschrank? Ein Bodenseeschrank ist ein qualitätsvoller Schranktypus, der rund um den Bodensee in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefertigt wurde. Entstanden sind diese ca. ab der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurden ca. bis in die 1830er Jahre gefertigt. Je nach Region sehen die Bodenseeschränke unterschiedlich aus, haben aber charakteristische Merkmale was die Konstruktion, Formgebung und Dekoration angeht. Für die Fertigung wurden heimische Holzarten wie Kirschbaum, Nussbaum, Eiche und Nadelhölzer verwendet. Rückwände, Einlegeböden und andere nicht sichtbare Elemente sind aus Nadelholz gefertigt.  Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1834 Merkmale von Bodenseeschränken Die Bezeichnung Bodenseeschrank ist vielen Menschen ein Begriff. Doch an welchen Merkmalen erkennt man einen Bodenseeschrank? Diese Schränke sind zweitürig und zeichnen sich durch eine barocke Korpusform aus. Der Korpusvorderkanten sind zu den Seiten hin stark abgeschrägt. Das Kranzprofil ist in der Mitte geschweift und die Türen zeigen im oberen Bereich die gleiche Schweifung wie das Kranzprofil. Zwischen den Türen befindet sich ein Mittelbrett, auf welches die zwei außen angeschlagenen Türen aufschlagen. Die Türen sind mit Fitschenbändern angeschlagen und lassen sich um 180° öffnen. Einige dieser Schränke zeigen einen gebauchten Korpus, d.h. der Schrank ist zu den Seiten hin weniger tief als in der Mitte. Der Schrank besteht aus zwei Korpushälften, die in der Mitte zusammengeschoben und mit Holzkeilen oder Holzschrauben verbunden weden. Bodenseeschränke wurden meistens aus Massivholz gefertigt und sind mit Schnitzereien oder Intarsien verziert. Vereinzelt gibt es auch Bodenseeschränke, die komplett mit Sägefurnier belegt sind. Dies sind die wesentlichen Merkmale eines Bodenseeschranks. Originale Bodenseeschränke bei Furthof Antikmöbel GmbH kaufen Im Antiquitäten-Online-Shop von Furthof Antikmöbel GmbH finden Sie ausschließlich originale und ausgewählte Bodenseeschränke aus verschiedenen Holzarten. Als Fachhändler für Bodenseeschränke achten wir bereits beim Einkauf sehr auf einen authentischen und unveränderten Zustand. Auch im Zuge der Restaurierung werden lediglich Materialien verwendet, die zu der jeweiligen Zeit schon vorhanden waren, damit die Bodenseeschränke stil- und fachgerecht restauriert sind. Geschichte der Bodenseeschränke Die Herstellung dieser besonderen Schränke begann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, wobei Bodenseeschränke vor 1790 äußerst selten sind. Meistens ist eine Datierung vorhanden, wodurch sich das Alter oft exakt bestimmen lässt. Die meisten Bodenseeschränke stammen aus der Zeit um 1790-1830. Da der Bodenseeraum in dieser Zeit eine ländlich geprägte Gegend war, wurden in dieser Zeit die Bodenseeschränke immer noch in einer gleichbleibenden barocken Form hergestellt. In Möbelzentren wie z.B. München waren zu dieser Zeit bereits strenge Empire- oder Biedermeiermöbel angesagt. Auch wenn es sich um ländliche Möbel handelt, sind diese bis zum heutigen Tag aufgrund der ausgewogenen Formgebung sehr beliebt. Durch die breit abgeschrägten Vorderkanten fügen sich diese Schränke gut in Räume ein, ohne zu wuchtig zu wirken. Es gibt Bodenseeschränke sowohl mit reichhaltigen Intarsien als auch mit Schnitzereien. Oftmals zeigen die Schnitzereien oder Intarsien bereits klassizistische Ornamente und Motive, während die äußere Form des Möbels noch völlig der barocken Formensprache entspricht. Bodenseeschränke aus Salem- die ersten Bodenseeschränke Der Salemer Schrank gilt als das ursprüngliche Modell der Bodenseeschränke. Dieser Schranktyp geht auf die Schreinerei des damaligen Klosters Salem zurück. Der Salemer Schrank weist die gleichen Merkmale der klassischen Bodenseeschränke auf, jedoch ist das Kranzgesims wuchtiger ausgearbeitet und die Schweifung der Kranzprofile endet in gegeneinandergestellten Voluten. Ein weiteres und bedeutenderes Merkmal ist das Mittelbrett zwischen den Türen. Dies ist nicht fest eingebaut, sondern als eine dritte Tür ausgearbeitet. Dahinter verbergen sich mehrere Schubladen, die übereinander angeordent sind. Oftmals sind auch Geheimfächer vorhanden. Die Salemer Schränke sind reichhaltig beschnitzt. Stilisierte Sonnenblumen stellen ein häufiges Motiv dar. Bei dem Zisterzienser-Orden, in dessen Besitz zu dieser Zeit Schloss Salem war, symbolisiert die Sonnenblume die Ausrichtung zu Licht/Gott. Daraus erklärt sich die häufige Verwendung der Sonnenblume als Dekorationsmittel. Wie alle Bodenseeschränke ist der Salemer mittig teilbar. Er besteht immer aus 2 Korpushälften, die mit gedrechselten Schrauben aus Holz oder Holzkeilen verbunden sind.Salemer Schränke wurden bis zur Säkularisation im Jahre 1802 in der Klosterschreinerei gefertigt. Anschließend wurde dieser Möbeltypus auch in umliegenden Schreinereien hergestellt. Möchten Sie Ihren Bodenseeschrank verkaufen? Wir kaufen bundesweit und auch aus benachbarten Ländern Bodenseeschränke an. Im Laufe der Zeit haben einige Bodenseeschränke einen weiten Weg hinter sich gelassen. Daher kommt es häufig vor, dass wir Bodenseeschränke z.B. aus Berlin ankaufen können. Wenn Sie einen originalen Bodenseeschrank verkaufen möchten, können Sie uns diesen gerne anbieten. Wir kümmern uns um einen reibungslosen Ablauf und bezahlen bei Abholung in bar. Informationen zum Ablauf finden Sie unter Ankauf von Antiquitäten.
Kommoden
Kommoden
Antike Kommoden bei Furthof Antikmöbel GmbH kaufen Antike Kommoden, Halbschränke, Anrichten, Vertikos & Wochenkommoden finden Sie in dieser Rubrik. Wir verfügen über ein breit gefächertes Repertoire von Kommoden aus den Stilepochen Barock, Rokoko, Louise Seize, Empire und Biedermeier. Auch Kommoden aus den Zeiten des Louis Philippe, der Gründerzeit und dem Jugendstil können sie häufig in unserem Sortiment finden. Der Schwerpunkt unsereds Angebots liegt bei Barockkommoden des 18. Jahrhunderts und Biedermeierkommoden aus dem frühen 19. Jahrhundert. Alle angebotenen Möbelstücke können Sie bequem über unseren Antiquitäten-Online Shop einkaufen oder Sie schauen einfach persönlich bei uns vorbei und genießen dabei die gemütliche Atmosphäre bei uns auf dem Furthof. Die Geschichte der Kommode Der Möbeltypus Kommode (frz. Commode = bequem) ist ein Aufbewahrungsmöbel, welches sich nach der Meinung einiger Experten aus der Truhe und dem Kabinettschrank entwickelt hat. Andere sehen den Ursprung im Unterteil des Buffets. Die ersten Kommoden sind im frühen 17. Jahrhundert im heutigen Italien entstanden. Nachdem dieser Möbeltyp sich auch in Frankreich verbreitet hatte, setzte er sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts auch im deutschsprachigen Kulturkreis durch.  
Antike Tische
Tische
Wir bieten Ihnen Tische aus verschiedensten Stilepochen, wie der Renaissance, dem Barock, dem Louise Seize, bis hin zum Jugendstil, an. Sie finden bei uns Esstische in der Form von langen Tafeln oder auch in ausziehbaren Varianten, wie z.B. den Kulissentisch. Außerdem bieten wir immer eine Auswahl an Spieltischen, Demi Lune Tischen, Konsoltischen, Beistelltischen und Näh- und Arbeitstischchen. Immer wieder können wir Ihnen auch einen Schragentisch oder einen Zahltisch anbieten. Unser Angebot reicht von feinen furnierten und polierten Tischen aus Edelhölzern, wie Kirschbaum, Nussbaum, Mahagoni und Palisander, bis zu rustikaleren Tischen aus Fichte oder Eiche. Ab dem 17., vor allem im 18. Jahrhundert wurden viele neue Tischformen erfunden, die oft einen weniger repräsentativen Charakter, dafür aber einen hohen persönlichen Nutzwert haben, wie z. B. den Konsoltisch, Gatelegtable, Spieltisch, Näh- und Arbeitstisch, Bibliothekstisch, Zahltisch, Demi- Lune Tisch und Schreibtisch. Die geschichtliche Entwicklung der Tische Schon bei den Ägyptern war der Tisch ein fester Bestandteil der damaligen Wohnkultur. Frühe Tische bestanden lediglich aus Böcken, auf die man eine Platte legte. So war der Tisch schnell bei Seite geräumt um Platz zu haben, um sich anderen Dingen zu widmen. Ein Prinzip, dass bis ins Mittelalter funktionierte. Seit dem nicht mehr weg zu denken, entwickelte sich der Esstisch von einer großen, langen Tafel in der Gotik, durch stetige Veränderung bis hin zu runden Tischen für kleinere Gesellschaften im Biedermeier. Dazwischen wurde fleißig variiert und es entstanden verschiedene Tische mit verschiedenen Funktionen und Nutzen.
Wandtische
Wandtische
Antike Wandtische In unserem Antiquitäten Online Shop und natürlich auch in unserem Ladengeschäft finden Sie eine Auswahl an verschiedensten Wandtischen. Sowohl sogenannte Konsoltische, die ihren festen Platz an der Wand haben, wie auch Tische die bei Bedarf frei in den Raum gestellt werden. Zu diesen zählt man die Spieltische, Zahltische, Gate Leg Table und manche Demi- Lune Tische. Bei diesen läßt sich konstruktionsabhängig, auf unterschiedliche Weise die Tischplatte vergrößern. Außer beim Gate Leg Table vergrößert sich die Tischplatte bei ihnen auf die doppelte Fläche. Diese Möbel gehörten nicht zur Grundausstattung eines Haushalts, sondern stellten einen Bestandteil einer verfeinerten Wohnkultur dar. Deshalb wurden diese aus Edelhözern, wie Kirsch- und Nussbaum, Rüster,  Esche, Birke und Mahagoni gefertigt. Bei den luxuriöseren Möbelmodellen wurden diese Edelhölzer auf ein Blindholz aus Eiche oder Weichholz furniert. Wandtische sind dekorativ & praktisch Antike Wandtische sind sehr dekorativ und können je nach Größe gut mit einem Ölgemälde, einer historischen Grafik oder einem antiken Spiegel kombiniert werden. Sie eignen sich auch gut als Ablagefläche im Eingangsbereich. Die oftmals integrierte Schublade unter der Tischplatte bietet Stauraum für allerlei Kleinigkeiten.
Antike Spiegel
Spiegel
Antike Spiegel Sie finden bei uns immer eine größere Auswahl an antiken Spiegeln in unserem Antiquitäten Online Shop. Der Schwerpunkt liegt bei Spiegeln aus dem 19. Jahrhundert. Elegante furnierte und polierte Biedermeier Spiegel aus Kirsch- und Nussbaum, Birke, Rüster, Mahagoni oder aus ebonisiertem Hartholz, und auch vergoldete, teilweise mit geschnitzten oder aus Stuckgearbeiteten Verzierungen. Das Angebot reicht vom Wandspiegel über den Standspiegel bis zum prächtigen Prunkspiegel. Außerdem bieten wir ihnen immer wieder auch eine Spiegelkommode, einen Schminktisch, einen Standspiegel oder einen Schrank mit einer Spiegeltür. Die Geschichte des Spiegels Seit dem der Mensch sein Spiegelbild auf der Wasseroberfläche sah, suchte er nach immer neuen Materialen, die ihn möglichst naturgetreu spiegelten. Schon 2000 Jahre vor Christus entstanden Spiegel aus Bronze. Später wurden diese versilbert. Die Herstellung von planen Raumspiegeln aus metallfoliertem Glas ist eine Erfindung der europäischen Renaissance. Erstmalig in den Glasbläserwerkstätten von Murano/Venedig gelang es, geblasene Glaszylinder so aufzurollen, zu schleifen und zu polieren, dass eine glatte, kristallklare Platte ohne Verzerrungen entstand. Mit rückseitig angebrachten Metallfolien verstärkte sich die Lichtspiegelung. Die Glasbläser in Murano hüteten ihr Fabrikationsgeheimnis bestens. Auch war es den auf Murano ansässigen Glasbläsern und ihren Familien unter Androhung von Strafe strengstens untersagt, die Insel zu verlassen. Dies war eine Maßnahme, um das Werkstattgeheimnis zu wahren. Erst im 17. Jahrhundert waren die Handwerker in der Lage, größere Spiegelgläser herzustellen. Die sogenannte „Stobtechnik“ wurde in Frankreich entwickelt, von der „Manufacture Royale des Glaces de miroirs“ (1665 - 1683) in St. Gobain. Die Neuerung bestand darin, dass man das Spiegelglas nicht mehr blies, sondern in schubladenförmige Formen gegossen hat. Dadurch war nur ein bestimmtes Maß möglich, sodann wurde noch geschliffen und poliert. Diese Art der Herstellung erklärt, warum noch bis ins 18. Jahrhundert große, hohe Wandspiegel immer aus mindestens 2 Spiegelhälften bestanden, die im Spiegelrahmen aneinandergesetzt wurden. Die Herstellung von größeren Glasplatten war erst im 19. Jahrhundert möglich. Antike Spiegel - Alles in Butter Bis ins 18. Jahrhundert war die venezianische Insel Murano das Zentrum der europäischen Spiegelfertigung. Spiegelglas wurde so teuer gehandelt, dass zwei Spiegel in einem Schloßsaal oft teuerer waren als sämtliche Möbel in dem Raum. Eine entsprechende Herausforderung war der Transport der Spiegel in den Zeiten der Kutsche. Um Glasbruch zu vermeiden wurde das Spiegelglas in Butter eingepackt. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts entstand der übliche Metallbelag eines Spiegels durch Verdampfung von Quecksilber auf einer befestigten Folie aus Zinn-Amalgam. Schon im 18. Jahrhundert wurden Spiegel mit einem Facettenschliff versehen. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Konturen des Facettenschliffs so exakt wie man es von heutigen Spiegeln kennt. Spiegel schätzte man in der Wohnkultur insbesondere als zusätzliche Lichtquelle. Kleinformatige Spiegel wurden als Leuchterspiegel gerne in Wohnräumen angebracht. Bestückt waren diese mit 1 oder auch 2 Kerzen, die zusätzlich mit dem Spiegel als Lichtquelle fungierten. Wandspiegel kombinierte man meist mit Kommoden oder auch kleinen Beistelltischen. Hohe Pfeilerspiegel setzte man in großen Sälen an Wänden zwischen den Fenstern ein, manchmal auch kombiniert mit Konsolentischen. In Prunksälen des Adels spiegelten diese die Kristallleuchter und erzeugten so den verblüffenden Eindruck von Größe, Weite und strahlender Helligkeit. Bestes Beispiel für dieses Zusammenspiel von Spiegeln und Leuchtern ist der Spiegelsaal von Schloss Versailles.
Historische Grafiken
Grafiken
Historische Grafiken Über unseren Antiquitäten Online Shop können Sie historische Grafiken erwerben. Sie finden immer eine große Auswahl an dekorativen Grafiken von Städten, Landkarten, Pflanzen, Tieren und Mode. Häufig wurden diese nach dem Druck von Hand koloriert. Jene hatten häufig keinen großen künstlerischen Anspruch, sind aber kulturhistorisch bedeutend. Auch künstlerische Grafiken finden Sie in unserem Sortiment, bei denen die Grafiken berühmte Gemälde wiedergeben oder auch völlig freie Gestaltungen. Den Grundstein für serienmäßig gedruckte Kunst bildete die Erfindung der Papiermühlen am Anfang des 15. Jahrhunderts. Das Bedrucken von Stoff mit Hilfe von Modeln war damals schon länger üblich. Obwohl es von Grafiken meist zahlreiche Abzüge gibt und es daher keine Einzelstücke sind, gilt jedes als Original des Künstlers. Dies trifft auch zu, wenn jemand Jahrhunderte nach der Entstehung des ersten Drucks einen weiteren druckt. Allerdings wird dieser dann deutlich niedriger bewertet. Die meisten Grafiken zeigen im unteren Bereich außerhalb des Druckbereichs eine Nummer wie z.B. 12/150 auf. Anhand dieser Nummer lässt sich erkennen, das wievielte Exemplar es ist und wie hoch die Auflage war. Bei diesem Beispiel handelt es sich um das 12. Exemplar bei einer Auflage von 150 Stück. Oftmals wurden die Grafiken auch vom Künstler signiert. Grafiken als Sammlerstück oder zur Dekoration Grafiken kommen gut zur Geltung, wenn diese über einem schönen Konsolentisch an der Wand aufgehängt werden. Dies ist ein beliebtes Dekorationsmittel. Kleinere Grafiken werden auch gerne auf Kommoden aufgestellt. Zudem sind Grafiken auch ein Sammelgebiet. Sammler spezialisieren sich oft auf ein Gebiet und sammeln z.B. historische Stadtansichten vom Bodensee oder aus bestimmten Städten (meist aus der Heimat). Auch historische Landkarten sind ein beliebtes Sammelgebiet. Spannend sind auch sehr alte historische Tierdarstellungen, die sehr wertvoll sein können. Hochdruckverfahren Beim Hochdruckverfahren wird der Druckstock in der Weise bearbeitet, dass man die Stellen, die sich auf dem Papier abzeichnen sollen, erhaben stehen lässt und die anderen Bereiche vertieft. Der Hochdruck findet Verwendung bei Holzschnitten und Holzstichen, bei denen der hölzerne Druckstock reliefartig ausgeschnitten wird, um Grafiken zu erzeugen. Die hergestellten Grafiken werden als Holzschnitte bezeichnet. Für den Holzschnitt wurden Druckstöcke hauptsächlich aus Nuss- und Birnbaumholz verwendet. Dies wurde längs des Faserverlaufs zugesägt. Frühe Werke zeigten häufig nicht viel mehr als die Umrisse der abgebildeten Objekte. Im 16. Jahrhundert waren Schraffuren als Binnenzeichnungen schon weit verbreitet. Diese sorgten für eine plastischere und räumlichere Wirkung. Eine sehr detaillierte Darstellung ist beim Holzschnitt nicht möglich. Durch den Einsatz von mehreren Druckstöcken, die jeweils mit einer anderen Farbe eingestrichen und nacheinander auf das gleiche Blatt gedruckt wurden, war der Farbholzschnitt möglich. Der Holzstich zählt auch zu den Hochdruckverfahren und ist eine Weiterentwicklung des Holzschnitts, bei dem eine detailliertere Darstellung möglich ist. Ende des 18. Jahrhunderts wurde dieser von Thomas Bewick entwickelt. Im Gegensatz zum Holzschnitt wurde für die Druckfläche des Druckstocks kein Längsholz, sondern Hirnholz aus dem besonders harten Buchsbaum verwendet. Mit deutlich feineren Werkzeugen als beim Holzschnitt wurde dieser bearbeitet. Bei den Druckstöcken aus Längsholz war der Schnitt quer zum Faserverlauf kaum möglich. Die Hirnholzflächen konnte man in alle Richtungen bearbeiten und der Druckstock war wesentlich langlebiger, da das Hirnholz wesentlich abriebresistenter ist als Längsholzflächen. Tiefdruckverfahren Das Tiefdruckverfahren ist eine Technik, bei dem die zu druckenden Bereiche auf den Druckstöcken vertieft werden. Dieses Verfahren wird bei Kupferstichen, Stahlstichen, Radierungen und für die Schabkunst angewendet. Für die Herstellung einer Grafik im Tiefdruckverfahren ist eine Walzendruckpresse notwendig. Beim Kupferstich werden mit dem Grabstichel, einem rautenförmig zugespitzten Stahlstift und anderen spitzen Werkzeugen, Linien und Punkte aus der Kupferplatte herausgearbeitet. Durch diese Arbeiten wurde die Oberfläche der Kupferplatte zwangsläufig verkratzt. Diese Spuren wurden anschließend durch das Glätten der Fläche beseitigt. Das Glätten der Fläche erzeugte eine Vielzahl von kleinen Rillen auf der Platte. Beim Druck entsteht so in den hellen Bereichen des Drucks eine leicht graue Tönung, den man als Plattenton bezeichnet. Nach maximal 500 bis 600 Abzügen muss die Kupferplatte nachgestochen werden. Der erste bekannte Kupferstich ist von anno 1446. Die Radierung ist eine Tiefdrucktechnik, bei der eine sehr detaillierte Darstellung möglich ist. Man unterscheidet zwischen der Kaltnadelradierung und der Ätzradierung. Bei der Kaltnadelradierung werden mit Radiernadeln aus gehärtetem Stahl feinste Linien in die Kupferplatte eingeritzt, entsprechend der Darstellung der zukünftigen Grafik. Die Linien können unterschiedlich fein und tief ausgearbeitet werden. Auch bewusst aufstehende Ränder können beim Drucken Effekte erzeugen, da sich dort mehr Farbe sammelt. Die geätzte Radierung findet sich deutlich häufiger. Hier wird die Druckplatte mit einer säurefesten Schicht wie z.B: einem Wachs überzogen. Die anschließenden Konturen der zukünftigen Grafik werden durch die Wachsschicht in die Druckplatte eingeritzt. Durch anschließendes Aufbringen einer Säure werden die angekratzten Stellen vertieft. Des Weiteren gibt es noch die Schabkunst bzw. die Schwarze Kunst, die auch zum Tiefdruckverfahren gehört.  Hier wird die Kupferplatte mit einem Granierstahl (Wiegemesser) diagonal bearbeitet und die Fläche dadurch leicht aufgeraut. Anschließend werden die Stellen entsprechend des gewünschten Helligkeitsgrads mehr oder weniger mit dem Schabeisen geglättet. Nach nur wenigen Abzügen verlieren sich zunehmend die Feinheiten der Darstellung. Daher sind die Auflagen sehr gering ausgefallen. Der Stahlstich ist auch Teil der Tiefdruckkunst. Da die Stahlplatte wesentlich härter ist als eine Kupferplatte, können die feinen Linien wesentlich enger nebeneinander gezogen werden, da sich bei der Bearbeitung kein Wulst bildet, im Gegensatz zur Kupferplatte. Dadurch sind wesentlich detailliertere Darstellungen möglich. Beim Druck nutzt sich der Stahl wesentlich weniger ab als das Kupfer. Dadurch können Auflagen von bis zu 10.000 Abzügen realisiert werden. Flachdruckverfahren Die Lithografie wird durch das Flachdruckverfahren erzeugt. Auf Solnhofer Kalkstein wurde fetthaltige Farbe aufgetragen. Die Partien, die vorher mit Wasser befeuchtet wurden, nahmen keine Farbe an. Bis 1804 gab es nur Federlithografien. Nachdem man die Poren des Steins mit Gummiarabikum geschlossen hatte, konnte man mit der Feder durchgehende Striche auftragen. Später trug man Salpetersäure auf, die die Poren des Steins deutlich vergrößerte. Anschließend konnte man mit Kreide auf diese Fläche zeichnen. Da Stein sich deutlich weniger abnutzte als Kupfer und Stahl, konnte man jetzt in beliebiger Auflage drucken. Die Farblithografie entsteht dann durch das übereinander Drucken der Farben. Chronik der Grafiken Die frühsten Werke waren Holzschnitte, Farbholzschnitte und Kupferstiche. Nur in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts gab es den Metallschnitt und den Schrotschnitt. Seitdem kennt man auch die Radierung, die ab dem 16. Jahrhundert schon sehr gebräuchlich war. Der Punktierstich stammt auch aus dieser Zeit. Um 1640 wurde die Schabkunst erfunden. Diese wird auch als die Schwarze Kunst bezeichnet. Im 18. Jahrhundert kamen die ersten Farbstiche auf. Seit dem späten 18. Jahrhundert kennt man den Naturselbstdruck. Im Jahre 1768 wurde das Aquatinta- Verfahren entwickelt. 1797 wurde die Lithografie erfunden. Ab 1816 gab es die Farblithografie. Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde das Verfahren des Holzstichs entwickelt und wurde im 19. Jahrhundert bis zur Erfindung der Fotografie immer populärer. Am Ende des 18. Jahrhunderts gibt es die ersten Lithografien. Bis 1804 kennt man nur die Federlithografie. Diese wird von der Kreidelithografie abgelöst. Ab 1816 kam die Farblithografie auf. Seit 1827 kennt man die Zinkografie. Der Stahlstich wurde 1820 in England erfunden. Als Sonderart der Radierung war die Glasradierung im 19 Jahrhundert gebräuchlich. Im 20. Jahrhundert war in Künstlerkreisen der Linolschnitt weit verbreitet.
Vitrinen
Vitrinen
Antike Vitrinen - Glanzstücke der Möbelbaukunst Vitrinen bilden eine eigene Kategorie im Bereich der Behältnismöbel, die Sie vor Ort oder auch n unserem Antiquitäten Online Shop bei Furthof Antikmöbel erwerben können. Die Vitrine war gegen Ende des 17. Jh. eine Weiterentwicklung der Aufsatzkommoden. Original antike Vitrinen Die Bezeichnung Vitrine leitet sich vom lateinischen vitrum „Glas“, sowie vom französischen vitre „Glas“ ab. Denn die Verglasung ist ein Hauptbestandteil der Vitrine. Im 18. Jh. war die Vitrine ein kommodenartiges Möbel mit Versprossungen, die bleiverglast waren. Bezeichnet wurden solche Vorgänger der Vitrine als „Prahlhans“. Erst im 19. Jh. war in der Biedermeierzeit eine großflächige Verglasung und eine Verspiegelung von Rückwänden der Vitrine technisch umsetzbar. Zumindest eine Seite der Vitrine besteht aus Glas. Je nach Stilepoche und Anfertigung sind originale antike Vitrinen auch 3 seitig verglast. Besonders beliebt im Biedermeier in Österreich und Ungarn für herrschaftliche Einrichtungen war diese 3 seitig verglaste Vitrine. Oft wurde eine solche Vitrine noch zusätzlich mit einer verspiegelten Rückwand ausgestattet. Viele verschiedene Varianten der Vitrine haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. So gibt es Eckvitrinen, Miniaturvitrinen und auch verglaste Schaukastenvitrinen. Je nach Verwendungszweck der Vitrine ist diese auch mit einem qualitativ hochwertigen Innenleben, wie Einlegeböden aus poliertem Ahorn- oder Kirschholz, ausgestattet. Eine antike Vitrine für Ihr Zuhause Nicht nur der hochgestellte Adel, auch das Großbürgertum stellte seine Kostbarkeiten gerne in der Vitrine zur Schau. Somit erfüllt die Vitrine auch die Funktion der Zurschaustellung und erhöht den Status des Besitzers. Ein großer Vorteil einer Vitrine gegenüber der Kommode oder dem Schrank besteht darin, dass die Kostbarkeiten prominent präsentiert werden können. Gleichzeitig sind diese in der Vitrine auch sicher verschlossen. Zudem sind die wertvollen Stücke in der Vitrine besser vor Staub und anderen Einflüssen geschützt. Vitrinen aus verschiedenen Stilepochen Furthof Antikmöbel ist bestrebt, Ihnen qualitätsvolle Vitrinen und verglaste Aufsatzkommoden anzubieten. Meist bedürfen antike Vitrinen wegen ihres Alters und ihrer Konstruktionsweise einer umfassenden Restaurierung. Insbesondere sind meist einzelne Gläser zu ersetzen oder auch gesprungene Spiegelrückwände müssen teilweise durch original alte Spiegelgläser ausgetauscht werden. Diese Arbeiten können wir dank unserer eigenen Restaurierungswerkstatt durch qualifizierte Restauratoren leisten. Antike Vitrinen kaufen bei Furthof Antikmöbel Auf unserer Homepage finden Sie immer wieder die begehrten und seltenen originalen antiken Vitrinen aus verschiedenen Stilepochen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Besuchen Sie uns vor Ort in unserem Ladengeschäft in der Nähe des Bodensees, oder entschließen Sie sich zum Kauf einer Vitrine in unserem Online-Shop. Ihre Vitrine wird gut verpackt und versichert von erfahrenen Transporteuren zu Ihnen nach Hause geliefert. Auf alle antiken Vitrinen, die Sie in unserem Online-Shop ordern, gewähren wir Ihnen ein 14 tägiges Widerrufsrecht.

Antike Möbel nach Holzarten sortiert

Verschiedene Stilepochen

Barockmöbel
Barock Möbel
Barockmöbel – Antike Pracht aus dem 17. und 18. Jahrhundert Barockmöbel zählen zu den eindrucksvollsten Möbelstilen Europas und stammen überwiegend aus der Zeit zwischen 1670 und etwa 1750. Diese Epoche steht für prachtvolle Gestaltung, kunstvolle Handwerkskunst und repräsentative Wohnkultur. Ausgehend von zunächst strengeren Formen entwickelten sich Barockmöbel bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts zu immer aufwendigeren, geschwungenen und dekorativen Möbelstücken. Typische Vertreter dieser Epoche sind elegante Barockkommoden, imposante Barockschränke sowie kunstvoll gearbeitete Barocktische, die durch ihre geschwungenen Formen und edlen Materialien beeindrucken. Typische Merkmale echter Barockmöbel Charakteristisch für originale Barockmöbel sind geschweifte Fronten, aufwendige Schnitzereien und hochwertige Furnierarbeiten. Besonders Barockkommoden zeigen mehrfach geschweifte Formen und sind häufig mit kunstvollen Marketerien versehen. Tische und Stühle verfügen über geschwungene Beine, die oft in Voluten oder Tierhufen enden. Barockschränke beeindrucken durch ihre Größe und Präsenz. Mit Höhen von bis zu 2,60 Metern wurden sie ursprünglich für herrschaftliche Räume konzipiert und sind bis heute beeindruckende Einzelstücke mit besonderer Ausstrahlung. Stilkunde: Frühbarock, Hochbarock und Spätbarock Das frühbarocke Möbel löst sich zunehmend von strengen architektonischen Formen. Typische Zierelemente wie Ohrmuschel- und Knorpelornamente sowie Wellen- und Flammleisten prägen diese Zeit. Gedrechselte, gewundene Säulen – sogenannte Korkenziehersäulen – treten erstmals auf. Im Hochbarock dominieren üppige Verzierungen wie Blütenranken, Fruchtgehänge und Akanthusornamente. Gleichzeitig entwickeln sich aufwendige Füllungen und großflächige Medaillons. Im Spätbarock und Übergang zum Rokoko werden die Formen zunehmend verspielter. Geometrische Strenge weicht geschwungenen Linien, während kunstvolle Marketerien wie Bandelwerk, Rocaillen und Chinoiserien die Möbel schmücken. Edle Materialien wie Nussbaum, Mahagoni oder Palisander sowie Einlegearbeiten aus Messing, Perlmutt oder Elfenbein unterstreichen den luxuriösen Charakter dieser Möbel. Nachhaltigkeit und Qualität antiker Barockmöbel Originale Barockmöbel sind nicht nur ästhetisch wertvoll, sondern auch nachhaltig. Das Holz wurde bereits vor über 200 Jahren sorgfältig verarbeitet, luftgetrocknet und in reiner Handarbeit gefertigt. Es kamen ausschließlich natürliche Materialien wie Leime und Harze zum Einsatz – ein Qualitätsstandard, der bis heute überzeugt. Barockmöbel kaufen bei Furthof Antikmöbel In unserem Antiquitäten-Onlineshop finden Sie eine exklusive Auswahl an originalen Barockmöbeln aus dem 18. Jahrhundert. Jedes Stück wird fachkundig geprüft und detailliert beschrieben. Auf Wunsch erhalten Sie ein Echtheitszertifikat für das von Ihnen erworbene Barockmöbel. Für eine sichere und zuverlässige Lieferung zu Ihnen nach Hause kümmern wir uns. Service rund um Ihre Antiquitäten Sie möchten selbst Antiquitäten verkaufen? Nutzen Sie unseren Ankauf von Antiquitäten und profitieren Sie von einer fairen und transparenten Abwicklung. Darüber hinaus bieten wir Ihnen eine professionelle Restaurierung von antiken Möbeln, bei der historische Substanz und Wert Ihrer Möbel erhalten bleiben. Häufige Fragen zu Barockmöbeln Was sind Barockmöbel? Barockmöbel sind antike Möbelstücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die sich durch aufwendige Verzierungen, geschwungene Formen und hochwertige Materialien auszeichnen. Wie erkennt man originale Barockmöbel? Echte Barockmöbel erkennt man an handwerklichen Details wie massiven Hölzern, historischen Verbindungstechniken, originalen Beschlägen und altersbedingten Gebrauchsspuren. Sind Barockmöbel wertvoll? Der Wert von Barockmöbeln hängt von Alter, Zustand, Seltenheit und Herkunft ab. Besonders gut erhaltene Originalstücke aus dem 18. Jahrhundert erzielen oft hohe Preise. Kann man Barockmöbel heute noch verwenden? Barockmöbel lassen sich hervorragend in moderne Wohnkonzepte integrieren und setzen stilvolle, hochwertige Akzente. Kann man den Wert von Barockmöbeln schätzen lassen? Ja, wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Möbel bequem online schätzen zu lassen.
Biedermeier Möbel
Biedermeier Möbel
Hochwertige Biedermeier Möbel kaufen - entdecken Sie das Angebot bei Furthof Antikmöbel im Online-Shop Biedermeier Möbel bringen stilvolles Flair in Ihren Wohnraum. Sie stammen aus der letzten Stilphase des deutschen Klassizismus und begeistern mit typischen Zierelementen in Form von Spitzbeinen oder ebonisierten Säulen. Auch eingelegte Schlüsselbuchsen in Rauten- oder Wappenform, Pilaster und Versprossungen sind immer wiederkehrende Merkmale der Biedermeiermöbel. Hier bei Furthof Antikmöbel können Sie echte Biedermeier Möbel in einem erstklassigen Zustand kaufen. Bei einer Restaurierung achten wir nicht nur auf ein schönes Erscheinungsbild, sondern auch auf kleine Details, eine einwandfreie Funktion, damit Sie Schubladen, Türen und Schlüssel einfach bedienen können. Biedermeiermöbel kommen auch als Einzelstück durch ihre schlichte Eleganz in einer modernen, minimalistischen Einrichtung hervorragend zur Geltung. Originale Biedermeier Möbel Klassische Biedermeiermöbel haben eine klare Formgebung mit großen furnierten Flächen, die eigentlich immer mit einer dekorativen Maserung ausgestattet sind. Eine glänzende Schellackpolitur als Oberflächenbehandlung sorgt für eine elegante Ausstrahlung. Biedermeiermöbel, die im gesamten deutschsprachigen Kulturkreis gefertigt wurden, haben eine vollkommen andere Ausprägung als Möbel der gleichen Stilepoche aus Österreich/Ungarn. Unter dem Einfluss von Sheraton zeigen Biedermeiermöbel aus dem norddeutschen Raum eine strenge, geradlinige kompromisslose Form. Dagegen fertigte man im südlichen Raum entsprechend der Mentalität der Menschen eher einen verspielteren Biedermeier-Stil. Je nach Region wurden Biedermeier Möbel aus verschiedenen Holzsorten gefertigt. Während in Norddeutschland vor allem Mahagoni zum Einsatz kam, dominierte in Westdeutschland das Eschefunier und im Osten Birkenfurnier. Im Süden verwendete man für die Biedermeiermöbel hingegen vorzugsweise Kirschbaum- oder Nussbaum. Dadurch ergibt sich heute eine große Vielfalt, sodass es sicher auch für Ihren Geschmack die passenden Biedermeier Möbel zu kaufen gibt. Originale Möbel aus dem stilreinen, geradlinigen Biedermeier entstanden in der Zeit von 1815 bis 1830. Biedermeier Möbel strahlen eine elegante Leichtigkeit aus. Möbel aus dieser Zeit haben ihren Reiz insbesondere dadurch, dass sie handgefertigt wurden. Zur Verwendung kamen Sägefurniere mit einer Stärke von mehreren Millimetern. Nach 1830 bis ca. 1849 deutet sich ein Wandel in der Fertigung an. Möbel aus dieser Phase sind nicht mehr ausschließlich handgefertigt, auch die Furnierstärke nimmt beständig ab. Ein neuer Zeitgeschmack bringt wieder barocke Elemente hervor. Um 1910 wurde der Biedermeierstil wieder populär, das sogenannte Neo Biedermeier. Die Möbel aus dieser Zeit wurden bereits industriell gefertigt und die Furnierstärke verringerte sich nochmals. Bei Furthof Antikmöbel können Sie sich auf Original Biedermeiermöbel sowie vereinzelnd auch auf Möbel aus der 2. Biedermeierzeit freuen. Biedermeier Möbel als stilvolle Stauraumlösungen Furthof Antikmöbel präsentiert Ihnen eine Vielzahl an hochwertigen Biedermeierschränken. Diese stammen sowohl aus der frühen Zeit der Stilepoche als auch aus dem Spätbiedermeier. Einige der Schränke sind mit den charakteristischen Voll- und Halbsäulen, die teilweise kanneliert sind, ausgestattet. Immer zeigen sie sich schlicht und geradlinig und wirken vor allem durch die Maserung des verwendeten Furniers. Ergänzend können Sie bei uns auch zahlreiche stilvolle Kommoden kaufen. Diese Biedermeier Einrichtungsgegenstände eignen sich nicht nur für das Schlafzimmer. Sie dienen auch als Stauraumlösungen für das Wohnzimmer oder für einen großzügigen Eingangsbereich. Um Kleinigkeiten zu verstauen, bieten wir Ihnen außerdem wunderschöne Schatullen sowie Kleinmöbel. Komfortable Biedermeier Sofas für das Wohnzimmer Auch bei Biedermeier Sofas wurden Flächen und Kanten mit Sägefurnier aufwendig belegt. Ausladende Armlehnen mit einem wunderschönen Schwung runden das Design stilsicher ab. Passend dazu können Sie sich in unserem gut sortierten Online-Shop elegante Biedermeier Beistelltische aussuchen. Biedermeier Möbel für das Esszimmer Exklusive Esstische mit dekorativen Säulen oder schlanken, leicht geschwungenen Beinen bringen den Biedermeier-Stil in Ihr Esszimmer. Einige der Tische lassen sich sogar ausziehen und so bei Familienfeiern oder überraschendem Besuch an die Zahl der Personen anpassen. Wunderschöne Stühle und Vitrinen vervollständigen Ihre Esszimmereinrichtung. Originale Biedermeier Stühle stehen auf geraden Spitzkantfüßen oder zeigen einen eleganten Säbelschwung. Die Rückenlehnen der Biedermeierstühle sind oftmals deutlich verspielter, als man es von Kommoden oder Schränke gewohnt ist. Zudem sind regionale Unterschiede deutlich sichtbar. Es etablieren sich ganz neue Stuhlmodelle, die eigene Bezeichnungen erhalten. So kamen z.B. Ochsenkopfstühle, Schaufelstühle, Gondelstühle und anderen Modelle auf. Bei feineren Biedermeierstühlen wurden die Zargen und Rückenlehnen mit Sägefurnieren belegt. Bei Furthof Antikmöbel können Sie im Online-Shop Biedermeier Möbel kaufen und sie an den Ort ihrer neuen Bestimmung liefern und aufstellen lassen. Wir sind ein Familienbetrieb, der großen Wert auf einen erstklassigen Kundenservice legt. Rufen Sie uns gerne an, wenn wir Ihnen mit einer telefonischen Beratung über unsere Biedermeier Möbel weiterhelfen können. Zudem bieten wir Ihnen ein 14-tägiges Widerrufsrecht entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, wenn Sie in unserem Online-Shop Biedermeier Möbel kaufen. Damit Sie sich auch von zu Hause aus einen ersten Eindruck von unserem Antiquitätenhandel machen können, haben wir einen virtuellen Rundgang für Sie eingerichtet. Gerne begrüßen wir Sie auch persönlich in unserem Ladengeschäft mit 800 m² Ausstellungsfläche.

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5 klassizistische Kirschbaum-Stühle – feine Handwerkskunst von Jean-Joseph Chapuis, Brüssel um 1815/20
5 klassizistische Kirschbaum-Stühle – feine Handwerkskunst von Jean-Joseph Chapuis, Brüssel um 1815/20
Ein außergewöhnlicher Satz von fünf klassizistischen Stühlen aus edlem Kirschbaumholz – gefertigt in der renommierten Werkstatt von Jean-Joseph Chapuis in Brüssel, um 1815/20. Diese seltene Sitzgruppe vereint historische Authentizität mit zeitloser Eleganz und bringt den Charme einer vergangenen Epoche direkt in Ihr Zuhause. Mit ihrer fein abgestimmten Formensprache strahlen die Stühle eine besondere Leichtigkeit aus: Die zart gedrechselten, nach unten hin verjüngten Vorderbeine wirken fast filigran, ohne an Stabilität einzubüßen. Die sanft geschwungene Rückenlehne schmiegt sich angenehm an und begeistert mit liebevollen Details – einer kunstvoll geschnitzten Zunge mit Palmettenmotiv sowie einem eleganten Querbrett mit intarsierter Raute. Der fein gearbeitete obere Abschlussstab greift diese Ästhetik harmonisch auf und rundet das Gesamtbild stilvoll ab. Dieser Stuhlsatz wurde mit großer Sorgfalt und handwerklichem Können restauriert – immer mit Respekt vor seiner Geschichte. Die warme Schellackpolitur bringt die natürliche Schönheit des Kirschholzes eindrucksvoll zur Geltung und verleiht den Möbeln eine sinnliche Tiefe. Die Polsterung wurde vollständig erneuert und traditionell mit Federn und hochwertigen Naturmaterialien aufgebaut – für spürbaren Sitzkomfort auf höchstem Niveau. Der gewählte rötliche Streifenstoff unterstreicht den klassischen Charakter und setzt zugleich einen eleganten Akzent. Auf Wunsch haben Sie die Möglichkeit, den Bezugsstoff individuell nach Ihrem Geschmack zu wählen – so entsteht ein ganz persönliches Möbelensemble, das sich perfekt in Ihr Interieur einfügt. Fotos des unrestaurierten Zustands sind selbstverständlich vorhanden und geben Ihnen einen faszinierenden Einblick in die behutsame Verwandlung dieser besonderen Stücke.

5.800,00 €

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Biedermeier Ohrenbackensessel aus Kirschbaum mit Scherenschnittintarsien, restauriert und mit Schellack poliert, von 1825
Biedermeier Ohrenbackensessel aus Kirschbaum mit Scherenschnittintarsien, restauriert und mit Schellack poliert, von 1825
Seltener Biedermeier Ohrenbackensessel aus Kirschbaumholz mit Intarsien, aus der Zeit um 1820. Dieser Ohrenbackensessel befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Die Polsterung wurde erneuert und frisch bezogen.Dieser, bis auf den barockisierenden Abschluss der Rückenlehne, streng biedermeierlich geformte Ohrenbackensessel ist aus massiven Kirschbaumholz und aus Kirschbaum-Sägefunier gefertigt. Die Zargen, Ohrenbacken, Querfriese und die Voluten der Armlehnen sind mit schwarz durchgefärbten Birnbaumholz intarsiert. Eine gängige Praxis, da das kostbare und rare Ebenholz den wenigsten Schreinern zur Verfügung stand. Besonders schön und typisch für die Entstehungszeit sind die Silhouetten (Profilansichten) des Herrn und der Dame, die gerahmt die Ohrenbacken zieren und in der Manier der damals so beliebten Scherenschnitte dargestellt sind. Ohrenbackensessel sind sehr typisch für diese Zeit- und Stilepoche und ein Sinnbild für die heimische Gemütlichkeit. Der Sessel wurde von uns komplett restauriert, mit Schellack poliert, gepolstert und bezogen.

2.800,00 €

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Tabakdose aus Weißblech, Ölgemälde "Die Schelme" mit zwei badenden Mädchen und zwei Buben im Hintergrund, frühes 19. Jahrhundert
Tabakdose aus Weißblech, Ölgemälde "Die Schelme" mit zwei badenden Mädchen und zwei Buben im Hintergrund, frühes 19. Jahrhundert
Es handelt sich um eine Tabakdose aus Weißblech mit einem Ölgemälde auf dem Deckel, frühes 19. Jahrhundert. Diese rechteckige Dose ist schwarz lackiert und umlaufend in Gold liniert. Der Innenraum ist in einem Gold/Ocker-Ton gehalten. Auf dem Deckel sehen wir ein fein gemaltes Ölgemälde mit zwei badenden Mädchen an einem Bach. Im Hintergrund oben links sind zwei Buben, welche die Kleidung der Mädchen weg angeln möchten. Die Darstellung des Gemäldes ist bekannt und wurde von dem französischen Maler Jean Frédéric Schall (1752-1825) gemalt. Es gibt noch eine weitere Version des Gemäldes von Charles Melchior Descourtis (1753-1820), ebenfalls ein französischer Maler. Die Gemälde tragen den Titel "Les Espiègles", übersetzt "die Schelme". In der Schatulle ist noch ein Ausschnitt aus einem Auktionskatalog von 1976, bei der eine Aquatintaradierung von Descourtis zur Versteigerung stand. Ob einer der beiden Künstler diese Tabakdose bemalt hat, können wir nicht belegen. Aber die Qualität ist sehr gut. Es handelt sich um ein nicht restauriertes und nicht gereinigtes Sammlerstück, das sich in einem sehr guten Erhaltungszustand befindet. Der Deckel schließt einwandfrei. Es sind altersgerechte, kleinere Bestoßungen in der Lackschicht vorhanden. 

750,00 €

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Holzschatulle mit Federzeichnungen "Jagd mit Reitern und Hunden", Schnupftabakdose aus Schottland, frühes 19. Jh.
Holzschatulle mit Federzeichnungen "Jagd mit Reitern und Hunden", Schnupftabakdose aus Schottland, frühes 19. Jh.
Schnupftabakdose aus Ahorn mit feinen Federzeichnungen geschmückt, Schottland, frühes 19. Jahrhundert. Das in seiner Form sehr bewegte Kästchen ist ein echter Handschmeichler. Es macht einfach Freude, dieses Kästchen in die Hand zu nehmen. Es wurde aus Ahorn gefertigt und rundherum mit Federzeichnungen geschmückt. Der Deckel zeigt eine Jagdszene mit drei Reitern, die gerade aus dem Wald herausreiten und 10 Jagdhunden, die voraus jagen. Die Reiter sind partiell koloriert. Auf den Seiten und der Unterseite sind flächenfüllende Ornamente aufgezeichnet. Innen sind Reste der ursprünglichen Auskleidung zu sehen. Vermutlich handelt es sich um Stanniolfolie auf rotem Grund. Als Schreiner und Restaurator kann man vor dieser Handwerkskunst nur den Hut ziehen. Diese kleine Schatulle ist in konkaven und konvexen Formen gestaltet und zeigt keine gerade Fläche. Hierfür wurde vor ca. 200 Jahren sehr ausgesuchtes Ahornholz verwendet, dass das Holz in der Form stabil bleibt und sich nicht verzieht. Selbst das Scharnier auf der Rückseite ist aus Holz gefertigt und funktioniert immer noch tadellos. Dieses Sammlerobjekt befindet sich in einem authentischen Originalzustand. Leichte Lackabplatzer und Abreibungen sind vorhanden. 

380,00 €

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Biedermeier Lackdose, Damenportrait mit Liebesbrief, Stobwasser? um 1840
Biedermeier Lackdose, Damenportrait mit Liebesbrief, Stobwasser? um 1840
Spätbiedermeier Lackdose mit Damenportrait in Ölmalerei, kleine Reparatur auf der Rückseite erkennbar, aus der Zeit um 1840. Diese Deckeldose ruht auf einem geraden Boden. Die Seitenwände und der Deckel sind gewölbt ausgearbeitet. Außen und innen ist die Lackdose braun lackiert und zeigt auf dem Deckel eine schöne Ölmalerei. Zu sehen ist eine junge Dame mit gelocktem Haar und Blumenkranz, die neben ihrem Schminktisch steht. Gerade in diesem Moment hebt sie Ihren Schal an, um einen Liebesbrief in ihr Dekolleté zu stecken. Eine kleine und schöne Lackarbeit. In der Dose liegt noch eine Notiz des Vorbesitzers, dass es sich um eine Arbeit aus der Fabrik Stobwasser aus Braunschweig handelt. Dies können wir jedoch nicht belegen. 

350,00 €

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Biedermeier Tabakdose aus Weißblech mit Landschaftsmalerei in Öl, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose aus Weißblech mit Landschaftsmalerei in Öl, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose (Tabatiere) aus Weißblech mit Ölmalerei, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Diese Deckeldose ist grün lackiert und umlaufend Gold liniert. Der Deckel ist mit einer Ölmalerei geschmückt, die ein schönes Krakelee zeigt. Zu sehen ist eine Landschaft mit Wanderern, die zu einer Stadt gehen, welche an einem Fluss liegt. Innen ist ein kleines Etikett mit der Beschriftung "Braunschw., 1. H. 19. Jh." Sammlerobjekt: Nicht restauriert, nicht gereinigt/geputzt. Das Scharnier funktioniert einwandfrei. Zustand wie auf den Fotos abgebildet.

295,00 €

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Biedermeier Tabakdose mit Stadtansicht, Weißblech mit Ölmalerei, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose mit Stadtansicht, Weißblech mit Ölmalerei, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose aus Weißblech, außen rot lackiert, innen grün lackiert, Deckel mit Stadtansicht in Ölmalerei, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Diese Deckeldose befindet sich in einen guten Zustand, ist nicht restauriert und nicht geputzt. Zustand siehe Fotos. Der Deckel schließt einwandfrei. Beim Kauf lag eine Visitenkarte eines Antiquitätenhändlers aus Amsterdam dabei, rückseitig mit der Beschriftung "Deventer". Hierbei handelt es sich um eine niederländische Stadt. Evtl. ist es die Stadt, die auf dem Gemälde dargestellt ist.

320,00 €

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Schweizer Kerzenständer mit Bär, Holz geschnitzt, Brienz um 1900
Schweizer Kerzenständer mit Bär, Holz geschnitzt, Brienz um 1900
Schweizer Kerzenständer mit Bär, Holz geschnitzt, Brienz um 1900. Es handelt sich um ein schönes Sammlerstück aus der Schweizer Gemeinde "Brienz". Diese Gemeinde hat eine über 200-jährige Tradition in Schnitzkunst und ist vor allem Bekannt für lebensgroße Tierdarstellungen (meist Bären) und kleineren Objekten, die als Souvenir verkauft wurden.

550,00 €

Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit reichhaltigen Intarsien
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit reichhaltigen Intarsien
Solide gefertigter Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaumholz, reichhaltig mit verschiedenen Edelhölzern fein intarsiert, aus der Zeit um 1800. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit mattierter Schellackoberfläche. Der Korpus ist mittig in zwei Hälften teilbar und wird mit Holzschrauben verbunden. Wir freuen uns, Ihnen hier diesen ungewöhnlich eindrucksvollen Schrank anbieten zu können. Es handelt sich hier um einen stark gebauchten und rundum üppig intarsierten Kirschbaum Bodenseeschrank. Der Korpus ist noch im barocken Stil gefertigt, während die Intarsien bereits den Louis-Seize Stil zeigt. Ungewöhnlich ist, dass auch die Seitenwände intarsiert sind. Bei den meisten Bodenseeschränken sind die Seitenwände ohne Dekoration oder mit Füllungen ausgestattet. Die Intarsien sind u.a. aus Ahorn, Mooreiche und Halbmaser gefertigt. Er dürfte mit seinem etwas städtischen Duktus aus Raum Konstanz stammen. In den letzten Jahrzehnten haben wir in der Region immer wieder einen vergleichbaren, wenn auch selten so stark intarsierten Bodensee Schrank kaufen können. Er ist im ganz frühen 19. Jahrhundert als Spaltschrank gebaut worden. Die beiden Schrankhälften lassen sich, mit aus Holz gedrechselten Schrauben zusammenziehen. In den Türfüllungen sehen wir jeweils einen Rahmen aus Bandintarsien mit einem zentralen Motiv. In den oberen Füllungen sehen wir links ein Kreuz und das Kürzel IHS, rechts befindet sich die ikonographische Schreibweise von Maria. Unten links sehen wir das Herz Jesu und rechts ein Herz mit drei Dolchen. Innen befindet sich das original zugehörige Messing Kastenschloss und der geschmiedete Riegel, der die linke Tür sichert. Die Seitenwände des Schranks werden von Feldern aus Bandintarsien mit einem zentralen Faltstern geschmückt. Der elegant geschwungene, ausladende Profilkranz zeigt ein durchlaufendes Intarsienband, welches auf den Profilverkröpfung in veränderter Gestaltung, als aneinander gereihte Kreissegmente weitergeführt wird. Der Bodenseeschrank wurde von uns innen mit neuen Fachböden ausgestattet und mit Schellack ausgepinselt. In der rechten Schrankhälfte sind diese eingenutet. Auf der linken Seite lassen sich diese herausnehmen und durch eine Fachbodenstange ersetzen. Außen haben wir eine mattierte Schellackpolitur aufgetragen. Der Schrank war erfreulicherweise, schon vor der, von uns vorgenommenen Restaurierung, in einem guten Zustand, den wir fotografisch für Sie dokumentiert haben. 

16.500,00 €

Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander und Ahorn, von ca. 1840
Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander und Ahorn, von ca. 1840
Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, gefertigt aus Palisander mit Ahornintarsien auf Eichenholz, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1840. Dieser runde Palisander Tisch steht auf drei kräftigen Auslegern, über die sich ein sechskantiger Säulenschaft erhebt. Darauf ruht eine profilierte, runde Tischplatte. Diese ist mit einem aus 12 Furnierblättern herausgeschnittenen tortenförmig gelegtem Furnierbild bedeckt. Sechs gleiche, ornamentale Intarsienkompositionen aus Ahorn verzieren dieses. Der zweistufige, sechskantige Säulenschaft, wie auch die Ausleger zeigen auf ihren Sichtflächen vergleichbare Intarsienkompositionen. Die Tischzarge ist durch sechs große und sechs kleine, liegend rechteckige Felder aus Fadenintarsien gegliedert. Die großen Felder sind reichhaltig intarsiert. Die Intarsien des Tisches zeigen ein feines, rankenförmiges Blattwerk, Blumen, Muscheln und Greifen. Diese sind mit Binnenzeichnungen geschmückt. Die Firma Knussmann hat sich häufig an den Entwürfen Friedrich Schinkels orientiert. So auch wohl bei diesem eindruckvollen Tisch aus kostbarem Palisander. Die Werkstatt von Knussmann aus Mainz war für ihre gediegene Verarbeitung bekannt. Neben soliden Möbeln für das Bürgertum fertigten sie ausgesprochen luxuriöse Möbel aus kostbaren exotischen Hölzern mit kunstvollen Intarsien. Zu dieser Kategorie zählen wir diesen Tisch. Im Laufe der langen Firmengeschichte wurden die Luxusprodukte u.a. an Fürsten und Könige verkauft. Sogar Napoleon kaufte dort eine ganze Schlafzimmereinrichtung.Dieser Tisch ist interessant gefertigt. Eine Lange Gewindestange wird in die Unterseite der Tischplatte geschraubt. Anschließend wird die Säule, welche aus 3 Elementen besteht, auf die Gewindestange gesteckt , darauf der Fuß und dann wird alles mit einer Mutter verbunden. Die einzelnen Elemente sind mit Holzdübeln versehen und sehr passgenau gefertigt. Auf der Unterseite ist der Firmenstempel "KNUSSMANN IN MAINZ 7491" mit der Seriennummer zu sehen: Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.Dieser Tisch ist Teil eines Möbelsets der Firma Knussmann aus Mainz, bestehend aus 6 Stühlen einem Sofa und diesem Tisch.

3.800,00 €

Satz von 6 Palisanderstühlen mit Intarsien, Firma Knussmann aus Mainz, von ca. 1840
Satz von 6 Palisanderstühlen mit Intarsien, Firma Knussmann aus Mainz, von ca. 1840
Satz von 6 Stühlen der Firma Knussmann aus Mainz, aus der Zeit um 1840. Es handelt sich um 6 qualitätsvoll gefertigte Stühle aus Palisander mit feinen Ahornintarsien. Der Stuhlsatz befindet sich in einem unrestaurierten Zustand.Diese Stühle stehen auf eleganten Säbelfüßen. Diese sind mit zwei parallel verlaufenden Ahorn Fadenintarsien versehen, die sich im weiteren Verlauf über die Seitenrahmen bis zu den abschließenden Voluten der Rückenlehne erstrecken. Die gewölbte Vorderzarge und das untere Querfries der Rückenlehne ist jeweils mit einem liegend rechteckigen Feld mit zentraler Intarsienkomposition verziert. Das, mit einer kleinen Bekrönung gestaltete, obere Querfries der Rückenlehne zeichnet mit den filigranen Intarsien die bewegte Form des Frieses nach.Restaurierung auf KundenwunschDurch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für diese Stühle inkl. Neupolsterung mit Bezugsstoff Ihrer Wahl anbieten. Diese Stühle sind Teil eines Möbelsets der Firma Knussmann aus Mainz, bestehend aus einem runden Tisch, einem Sofa und diesen Stühlen.

1.800,00 €

Spätbiedermeier Sofa der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander furniert, mit feinen Ahornintarsien
Spätbiedermeier Sofa der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander furniert, mit feinen Ahornintarsien
Spätbiedermeiersofa aus Palisander mit feinen Ahornintarsien, Firma Knussman aus Mainz, aus der Zeit um 1840. Das Sofa befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Wir sehen einen, auf weit ausgestellten, geschwungenen Beinen stehenden Sofarahmen, der in die ausladenden Armlehnen seinen seitlichen Abschluss findet. Eine üppige Intarsienkomposition vollzieht diese bewegte Form nach. Die, im Kontrast dazu sehr biedermeierliche, gerade Form der Rückenlehne wird durch die parallel darauf verlaufenden Fadenintarsien betont.Sitztiefe: 56 cm Sitzhöhe: 47 cmDieses Möbel ist Teil eines Möbelsets, bestehend aus einem runden Tisch, 6 Stühlen und diesem Sofa. Quelltext für unrestaurierte Möbelstücke: Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Sofa inkl. Neupolsterung und Bezugsstoff nach Kundenwunsch anbieten.

1.400,00 €

Barockes Gemälde, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 18. Jh.
Barockes Gemälde, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 18. Jh.
Barockes Gemälde, Öl auf Leinwand, ohne Rahmen, 1. Hälfte 18. Jahrhundert. Ein authentisches Gemälde aus der Zeit, welches vermutlich einen Arztbesuch zeigt. Das Gemälde wird im unrestaurierten Istzustand angeboten. 

1.400,00 €

Versandkostenfrei
Miniaturgemälde, wohl Johann Georg Trautmann (1713-1769) Öl auf Kupfertafel
Miniaturgemälde, wohl Johann Georg Trautmann (1713-1769) Öl auf Kupfertafel
Barockes Miniaturgemälde, Johann Georg Trautmann (1713-1769) zugeschrieben. Gerahmtes Ölgemälde auf Kupfertafel (Kupfertafel auf Karton montiert). Der Rahmen ist passgenau für dieses Gemälde angefertigt. Hierbei handelt es sich um einen hochwertigen Rahmen, der nach dem Verleimen die vergoldete Oberfläche erhalten hat, wodurch die Fugen an den Eckverbindungen verschwinden. 

980,00 €

Versandkostenfrei
Barocke Votivtafel, datiert 1747, Ex voto Gnadenbild mit Pferd
Barocke Votivtafel, datiert 1747, Ex voto Gnadenbild mit Pferd
Barocke Votivtafel, Ölmalerei auf Holztafel, datiert 1747. Die Holztafel ist etwas gewölbt, dadurch stehen die vertikalen Profilleisten an den Enden ab. Die Aufhängung ist nicht ganz fest. Alle vier Rahmenleisten dürften in früherer Zeit neu gestrichen worden sein, das Gemälde ist authentisch. Unrestaurierter Zustand. 

380,00 €

Verkauft / Sold
Antike Sitzbank, Länge 186 cm, Weichholz und Eiche, geölte Oberfläche, 19. Jahrhundert
Antike Sitzbank, Länge 186 cm, Weichholz und Eiche, geölte Oberfläche, 19. Jahrhundert
Antike Sitzbank aus Weichholz und Eiche, restauriert und geölt, 19. Jahrhundert. Diese Sitzbank ist solide gefertigt. Verwendet wurde Eichenholz für die Beine und helles Nadelholz für die restlichen Elemente. Ein klassisches Design, schön schlicht, mit Rundstäben in der Rückenlehne. Weitere Maße: Sitzhöhe 48 cm, Sitztiefe: 32 cm.Hier finden Sie eine zugehörige Sitzbank mit einer Länge von 285 cm.  Auf dem letzten Foto sehen Sie beide Sitzbänke

1.290,00 €

Lagerverkauf
Antike Sitzbank, Länge 2,85 Meter, Weichholz und Eiche, 19. Jahrhundert
Antike Sitzbank, Länge 2,85 Meter, Weichholz und Eiche, 19. Jahrhundert
Antike Sitzbank aus Fichte und Eiche, Länge 2,85 Meter, restauriert und geölt, 19. Jahrhundert. Die Sitzbank ist im schlichten Stil gefertigt, wie es in der Biedermeierzeit üblich war. Auf dem Land wurden diese Bänke lange im gleichen Stil gefertigt. Diese Bank stammt aus dem 19. Jahrhundert. Alle Beine sind aus Eichenholz gefertigt, der Rest ist aus Nadelholz. Die Rückenlehne ist mit Rundstäben ausgestattet. Ein schönes, klassisches Design. Im Zuge der Restaurierung wurde die Oberfläche mehrfach geölt. Bei starker Beanspruchung können Sie bei Bedarf die Oberfläche erneut ölen. Weitere Maße: Sitzhöhe 49 cm, Sitztiefe 32 cm.Aufgrund der Überlänge bitte die Transportkosten vor einem Kauf anfragen.Hier finden Sie eine zugehörige Sitzbank mit einer Länge von 186 cm.  Auf dem letzten Foto sehen Sie beide Sitzbänke.

1.950,00 €

Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Eleganter Biedermeierschrank aus Nussbaum mit ebonisierten Vollsäulen und Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, süddeutsch um 1820.Es handelt sich bei diesem Schrank um einen voll zerlegbaren Schrank mit zwei Türen, der bis auf wenige Elemente aus massivem Nussbaumholz gefertigt ist (Im Bereich vom Sockel und Kranz sind Elemente mit Nussbaum-Sägefurnier belegt). Das Kranzgesims ist vorstehend und der Sockel zeigt im Bereich der Säulen Verkröpfungen. Die Schranktüren und Seiten sind jeweils mit drei Füllungen ausgestattet. Oben und unten sehen wir jeweils eine große Füllung, deren Nussbaumholz gespiegelt verleimt wurde. Zwischen den großen Füllungen ist eine kleinere querrechteckigen Füllung vorhanden, auf die ebonisierte Rauten aufgesetzt sind. Der Aufbau von den Türen entspricht auch dem Aufbau der Seiten. Bei den Türen sind zusätzlich auf den ebonisierten Rauten Messingknöpfe montiert, die einen schönen Kontrast erzeugen. Ein ebonisierter Halbrundstab bildet den Übergang von den Türen zu den kräftigen, ebenfalls ebonisierten Vollsäulen, die mit Basen und Kapitellen aus Messing ausgestattet sind. Der Innenraum zeigt ein schönes Innenleben mit Einlegeböden, Stellbrett und Hutablage. Unterhalb der Hutablage sind auf der linken Seite 4 kleine Schubladen vorhanden, die an kleinen Knöpfen aus Messing herausgezogen werden können. Die linke Türe wir durch einen schwenkbaren, geschmiedeten Haken verriegelt, der an der Mittelwand der Inneneinteilung befestigt ist. Die rechte Tür lässt sich mit dem originalen Kastenschloss verriegeln. Ein wirklich prächtiger und stattlicher Schrank, der aufgrund der geringen Höhe von knapp 190 cm in jede Räumlichkeit zu hineinpasst. Schön wäre ein Platz, bei dem der Schrank auch seitlich gut zu sehen ist. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

12.500,00 €

Qualitätsvoller Vitrinentisch aus Rosenholz mit feuervergoldeten Bronzen, aus der Zeit um 1860
Qualitätsvoller Vitrinentisch aus Rosenholz mit feuervergoldeten Bronzen, aus der Zeit um 1860
Vitrinentisch aus Rosenholz mit feinen, feuervergoldeten Bronzeapplikationen, restauriert und mit Schellack poliert, Neobarock von ca. 1860. Dieser Vitrinentisch ist frei im Raum stellbar und ist in sehr hoher Qualität verarbeitet. Rundherum ist das Tischchen mit Rosenholz furniert. Die geschweiften Beine verjüngen sich nach unten hin und enden in Sabots aus Bronze. Im oberen Bereich sind sehr plastische Applikationen über Eck auf den Beinen montiert. Alle vier Tischzargen sind geschweift und mit ebenfalls geschweiften Glasscheiben ausgestattet. Alle Glasscheiben sind original zugehörig. Das Glas der Tischplatte ist etwas angelaufen und zeigt leichte Gebrauchsspuren. Feuervergoldete Ornamentleisten Rahmen die Außenseiten der Gläser.Auf der Vorderseite ist unter der Platte ein kleiner Druckknopf aus Messing, durch den die verglaste Tischfläche geöffnet werden kann. Die Tischplatte ist an den Außenkanten geschweift ausgearbeitet und wird an der Außenkante und um die Verglasung herum von Ornamentstäben aus Bronze geschmückt. Klappt man den Vitrinentisch auf, wird das Rosenholz an der Innenseite der Tischplatte sichtbar, ebenso die feine Verarbeitung an den eingelassenen Bändern und dem Riegel. Die Ablagefläche im Innenraum ist mit festem Wollfilz ausgeschlagen, welches einen schönen Kontrast zu den präsentierten Objekten bietet. Die Verglasungen werden innen durch Kordeln aus Messingfäden geschmückt. Dieser Vitrinentisch befindet sich in einem voll funktionsfähigen, restaurierten Zustand. Im Zuge der Restaurierung wurden alle Bronzen gereinigt, Furnier niedergeleimt, das Holz mit Schellack poliert und die innere Ablagefläche mit neuem Wollfilz ausgeschlagen. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden. 

3.800,00 €

Louis Seize Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit schöner Patina und Zentralverriegelung, schonend restauriert, um 1800
Louis Seize Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit schöner Patina und Zentralverriegelung, schonend restauriert, um 1800
Louis Seize Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit schön gewachsener Patina, schonend restauriert, aus der Zeit um 1800. Im Zuge der Restaurierung wurde die Funktion wiederhergestellt, Leimarbeiten vorgenommen, die Innenräume gereinigt und mit Schellack ausgepinselt. Die vorhandene Oberfläche wurde gereinigt und aufgefrischt. Ein schönes Möbel für Liebhaber, bei denen alte Möbel auch wirklich alt aussehen dürfen.Dieser Louis Seize Tabernakel Sekretär ist gegliedert mit einer dreischübigen Kommode und einem Tabernakelaufsatz. Die Kommode steht auf fünf gedrechselten und kannelierten Füßen, deren einschlagende Schubladenfronten jeweils durch drei Scheinfüllungen aus geschnitzten, geschuppten Bändern gegliedert werden. Diese Bänder werden in den Zwickeln und ober- und unterhalb der Louis Seize Zugbeschläge von geschnitzten Blüten unterbrochen. In den Seitenteilen der Kommode sind abgeplattete Füllungen, die rundum von Kanneluren gerahmt werden. In den Zwickeln der Rahmen sind ebenfalls geschnitzte Blüten zu sehen. Mit der profilierten Kommodenplatte ist ein Schrägklappenaufsatz fest verbunden. Von hinten wird der Tabernakelaufsatz mit den 16 kleinen Schubladen aufgesetzt bzw. eingeschoben. Diese Schubladen sind in der gleichen Manier, aber etwas einfacher geschnitzt, als die Felder auf den Schubladenfronten der Kommode. An einen vergleichbar geschnitzten Rahmen ist die beschnitzte und verglaste Tabernakeltür mit Eisen Fitschenbändern angeschlagen. Dahinter befindet sich beidseitig ein kleines bewegliches Holzklötzchen, mit dem sich die kleinen Schubladen zentral verriegeln lassen. Oberhalb der Tabernakeltür verläuft ein Kranzprofil mit Zahnleiste. Darüber erhebt sich ein fest verbundenes Kästchen mit einer Glastür, welches von zwei geschweiften, mit einem Mäandermotiv beschnitzten Stellbrettern flankiert wird. Darüber sehen wir wiederum eine Zahnleiste als Abschluss. Sämtliche Knöpfe und Handhaben des Tabernakelsekretärs sind original zugehörig. An Letzteren ist die Vergoldung noch teilweise erhalten. Lediglich die Schlüsselschilder und die Schlösser der Kommode sind sekundär. Hinter der oberen Glastür steht ein sogenannter Vorderzappler aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts, der nach Angabe des Vorbesitzers laut Überlieferung schon immer dort seinen Platz hatte. Es gibt ausgesprochen hochwertige und vornehme Möbel, in die schon bei der Herstellung in die Bekrönung eine Uhr eingebaut wurde. Vermutlich hatte sich dadurch jemand inspirieren lassen und das Möbel entsprechend anfertigen lassen.  Der Vorderzappler ist aus dem 18. Jahrhundert. Das ganz im barocken Formengut verhaftete Gehäuse von ca. 1750 ist später maseriert worden. Es besitzt eine Spindelhemmung. Eine Weckfunktion wurde aus dem Werk entfernt. Das Werk ist gangbar, aber nicht auf die Laufgenauigkeit geprüft worden. Das Kuhschwanzpendel und die gesägten Zeiger sind aus Messing. Zusätzliche Maße: Schreibhöhe mit aufgeklappter Pultfläche 90 cm. Maße des Uhrengehäuses: Höhe 25 cm, Breite 17,5 cm, Tiefe 8,5 cm.

6.500,00 €

Runder Biedermeier Salontisch aus Nussbaum von 1820, schönes Design, Ø91cm
Runder Biedermeier Salontisch aus Nussbaum von 1820, schönes Design, Ø91cm
Ausnehmend eleganter und qualitätsvoller Biedermeier Salontisch mit runder Platte und Säulenfuß, Nussbaum Sägefurnier auf Eiche, aus der Zeit um 1820. Ein sehr schönes Design. Selbst die tropfenförmige Säule ist mit schönem Nussbaum Sägefurnier belegt. Dieser Biedermeiertisch wurde unter Erhalt der Patina restauriert. Gebrauchsspuren wurden bewusst nur mit Schellack überpoliert, um den schönen Gesamteindruck zu bewahren. Eine Qualität aus der Biedermeierzeit, die selten auf dem Markt zu finden ist. Eines unserer Lieblingsstücke. 

5.800,00 €

Verkauft / Sold
Jugendstil Beistelltisch aus Eiche, Ø49cm, um 1900
Jugendstil Beistelltisch aus Eiche, Ø49cm, um 1900
Jugendstil Beistelltisch aus Eiche mit runder Tischplatte, vier runde Beine, unten eine rechteckige Ablage, restaurierter Zustand, um 1900. Ein elegantes Kleinmöbel mit vier Beinen aus Rundstäben, die nach oben hin trapezförmig in der Zarge münden. Die Füße sind mit Messingkappen verziert. Die schmalen Zargenbretter zeigen den Ausschnitt eines Kreissegments. Eine runde Tischplatte mit einer minimalen Profilierung ist auf das Tischgestell geleimt. Im unteren Bereich ist eine Ablage vorhanden. Dieser Beistelltisch aus der Jugendstilzeit befand sich vor der Restaurierung in einem guten Zustand und musste nur leicht überarbeitet werden. Wir haben das Tischchen aus Kloster Wald erworben. 

680,00 €

Versandkostenfrei
Versilberter Kerzenleuchter, 2-flammig/1-flammig, Berndorf um 1920
Versilberter Kerzenleuchter, 2-flammig/1-flammig, Berndorf um 1920
Versilberter Kerzenleuchter im barocken Stil, Berndorf um 1920. Dieser Kerzenleuchter ist sowohl 2-flammig nutzbar, als auch 1-flammig, wenn der Aufsatz heruntergenommen wird. Eine schöne Ausführung. Unterseitig gepunzt. 

280,00 €

Elegante Biedermeierkommode aus Nussbaum mit 4 Schubladen und Vollsäulen, aus der Zeit um 1820
Elegante Biedermeierkommode aus Nussbaum mit 4 Schubladen und Vollsäulen, aus der Zeit um 1820
Elegante Biedermeierkommode aus hellem Nussbaumholz, mit freistehenden Säulen und vier Schubladen. Ein schlichtes, klassisches Design mit schönen Holzmaserungen, wie es im Biedermeier üblich war.Diese süddeutsche Biedermeier Kommode, von ca. 1820 ist mit Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz und Eiche belegt und steht auf Klotzfüßen. Auf der Kommodenplatte und den Seitenteilen ist das Sägefurnier einfach, auf der Kommodenfront doppelt gespiegelt. Die kräftigen, freistehenden Säulen sind ebonisiert und mit gegossenen Messingkapitellen und -basen versehen. Die obere Schublade ist vorgesetzt und lässt sich durch verdeckte Griffmulden an der Unterkante aufziehen. Die anderen drei Schubladen sind mit den original zugehörigen Schlössern ausgestattet. Zierliche Ebenholz Wappenschilder fungieren als Schlüsselbuchsen. Alle Schubladen sind sehr leicht gängig und wurden mit Schellack innen ausgepinselt. In der oberen Schublade befindet sich eine originale Einteilung mit Trennwänden.  Bei der Restaurierung wurde die alte Patina erhalten und über die alten Gebrauchsspuren mit Schellack poliert, ohne dass das Holz geschliffen wurde. Durch den sehr guten Erhaltungszustand, in dem sich die Biedermeier Kommode vor der Restaurierung befand, war dies möglich. Fotos vom unrestauriertem Zustand liegen vor.

3.400,00 €

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Entdecken Sie stilvolle antike Schränke, Kommoden oder Tische aus unterschiedlichen Epochen. Ob elegante Biedermeier-Möbel, opulente Barockmöbel oder verspielte Jugendstil-Antiquitäten – bei uns finden Sie das passende Möbelstück für Ihr Zuhause.

Restaurierung und Service

Neben dem Verkauf bieten wir Ihnen auch die fachgerechte Restaurierung von Antikmöbeln.

Antike Möbel online oder vor Ort kaufen

Sie können Ihre antiken Möbel online kaufen oder diese direkt in unserem Ladengeschäft am Bodensee besichtigen. Gerne beraten wir Sie persönlich – vor Ort, telefonisch oder per E-Mail. Kontaktieren Sie uns gerne.