Antiquitäten Online Shop

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Lassen Sie sich von unserem Sortiment begeistern. Wir hoffen, dass auch Sie Ihr antikes Traummöbel bei uns finden!

Möbelkategorien bei Furthof Antikmöbel GmbH

Bodenseeschränke
Bodenseeschränke
Antike Schränke Biedermeier Schränke Was ist ein Bodenseeschrank? Ein Bodenseeschrank ist ein qualitätsvoller Schranktypus, der rund um den Bodensee in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefertigt wurde. Entstanden sind diese ca. ab der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurden ca. bis in die 1830er Jahre gefertigt. Je nach Region sehen die Bodenseeschränke unterschiedlich aus, haben aber charakteristische Merkmale was die Konstruktion, Formgebung und Dekoration angeht. Für die Fertigung wurden heimische Holzarten wie Kirschbaum, Nussbaum, Eiche und Nadelhölzer verwendet. Rückwände, Einlegeböden und andere nicht sichtbare Elemente sind aus Nadelholz gefertigt.  Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1834 Merkmale von Bodenseeschränken Die Bezeichnung Bodenseeschrank ist vielen Menschen ein Begriff. Doch an welchen Merkmalen erkennt man einen Bodenseeschrank? Diese Schränke sind zweitürig und zeichnen sich durch eine barocke Korpusform aus. Der Korpusvorderkanten sind zu den Seiten hin stark abgeschrägt. Das Kranzprofil ist in der Mitte geschweift und die Türen zeigen im oberen Bereich die gleiche Schweifung wie das Kranzprofil. Zwischen den Türen befindet sich ein Mittelbrett, auf welches die zwei außen angeschlagenen Türen aufschlagen. Die Türen sind mit Fitschenbändern angeschlagen und lassen sich um 180° öffnen. Einige dieser Schränke zeigen einen gebauchten Korpus, d.h. der Schrank ist zu den Seiten hin weniger tief als in der Mitte. Der Schrank besteht aus zwei Korpushälften, die in der Mitte zusammengeschoben und mit Holzkeilen oder Holzschrauben verbunden weden. Bodenseeschränke wurden meistens aus Massivholz gefertigt und sind mit Schnitzereien oder Intarsien verziert. Vereinzelt gibt es auch Bodenseeschränke, die komplett mit Sägefurnier belegt sind. Dies sind die wesentlichen Merkmale eines Bodenseeschranks. Originale Bodenseeschränke bei Furthof Antikmöbel GmbH kaufen Im Antiquitäten-Online-Shop von Furthof Antikmöbel GmbH finden Sie ausschließlich originale und ausgewählte Bodenseeschränke aus verschiedenen Holzarten. Als Fachhändler für Bodenseeschränke achten wir bereits beim Einkauf sehr auf einen authentischen und unveränderten Zustand. Auch im Zuge der Restaurierung werden lediglich Materialien verwendet, die zu der jeweiligen Zeit schon vorhanden waren, damit die Bodenseeschränke stil- und fachgerecht restauriert sind. Geschichte der Bodenseeschränke Die Herstellung dieser besonderen Schränke begann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, wobei Bodenseeschränke vor 1790 äußerst selten sind. Meistens ist eine Datierung vorhanden, wodurch sich das Alter oft exakt bestimmen lässt. Die meisten Bodenseeschränke stammen aus der Zeit um 1790-1830. Da der Bodenseeraum in dieser Zeit eine ländlich geprägte Gegend war, wurden in dieser Zeit die Bodenseeschränke immer noch in einer gleichbleibenden barocken Form hergestellt. In Möbelzentren wie z.B. München waren zu dieser Zeit bereits strenge Empire- oder Biedermeiermöbel angesagt. Auch wenn es sich um ländliche Möbel handelt, sind diese bis zum heutigen Tag aufgrund der ausgewogenen Formgebung sehr beliebt. Durch die breit abgeschrägten Vorderkanten fügen sich diese Schränke gut in Räume ein, ohne zu wuchtig zu wirken. Es gibt Bodenseeschränke sowohl mit reichhaltigen Intarsien als auch mit Schnitzereien. Oftmals zeigen die Schnitzereien oder Intarsien bereits klassizistische Ornamente und Motive, während die äußere Form des Möbels noch völlig der barocken Formensprache entspricht. Bodenseeschränke aus Salem- die ersten Bodenseeschränke Der Salemer Schrank gilt als das ursprüngliche Modell der Bodenseeschränke. Dieser Schranktyp geht auf die Schreinerei des damaligen Klosters Salem zurück. Der Salemer Schrank weist die gleichen Merkmale der klassischen Bodenseeschränke auf, jedoch ist das Kranzgesims wuchtiger ausgearbeitet und die Schweifung der Kranzprofile endet in gegeneinandergestellten Voluten. Ein weiteres und bedeutenderes Merkmal ist das Mittelbrett zwischen den Türen. Dies ist nicht fest eingebaut, sondern als eine dritte Tür ausgearbeitet. Dahinter verbergen sich mehrere Schubladen, die übereinander angeordent sind. Oftmals sind auch Geheimfächer vorhanden. Die Salemer Schränke sind reichhaltig beschnitzt. Stilisierte Sonnenblumen stellen ein häufiges Motiv dar. Bei dem Zisterzienser-Orden, in dessen Besitz zu dieser Zeit Schloss Salem war, symbolisiert die Sonnenblume die Ausrichtung zu Licht/Gott. Daraus erklärt sich die häufige Verwendung der Sonnenblume als Dekorationsmittel. Wie alle Bodenseeschränke ist der Salemer mittig teilbar. Er besteht immer aus 2 Korpushälften, die mit gedrechselten Schrauben aus Holz oder Holzkeilen verbunden sind.Salemer Schränke wurden bis zur Säkularisation im Jahre 1802 in der Klosterschreinerei gefertigt. Anschließend wurde dieser Möbeltypus auch in umliegenden Schreinereien hergestellt. Möchten Sie Ihren Bodenseeschrank verkaufen? Wir kaufen bundesweit und auch aus benachbarten Ländern Bodenseeschränke an. Im Laufe der Zeit haben einige Bodenseeschränke einen weiten Weg hinter sich gelassen. Daher kommt es häufig vor, dass wir Bodenseeschränke z.B. aus Berlin ankaufen können. Wenn Sie einen originalen Bodenseeschrank verkaufen möchten, können Sie uns diesen gerne anbieten. Wir kümmern uns um einen reibungslosen Ablauf und bezahlen bei Abholung in bar. Informationen zum Ablauf finden Sie unter Ankauf von Antiquitäten.
Kommoden
Kommoden
Antike Kommoden bei Furthof Antikmöbel GmbH kaufen Antike Kommoden, Halbschränke, Anrichten, Vertikos & Wochenkommoden finden Sie in dieser Rubrik. Wir verfügen über ein breit gefächertes Repertoire von Kommoden aus den Stilepochen Barock, Rokoko, Louise Seize, Empire und Biedermeier. Auch Kommoden aus den Zeiten des Louis Philippe, der Gründerzeit und dem Jugendstil können sie häufig in unserem Sortiment finden. Der Schwerpunkt unsereds Angebots liegt bei Barockkommoden des 18. Jahrhunderts und Biedermeierkommoden aus dem frühen 19. Jahrhundert. Alle angebotenen Möbelstücke können Sie bequem über unseren Antiquitäten-Online Shop einkaufen oder Sie schauen einfach persönlich bei uns vorbei und genießen dabei die gemütliche Atmosphäre bei uns auf dem Furthof. Die Geschichte der Kommode Der Möbeltypus Kommode (frz. Commode = bequem) ist ein Aufbewahrungsmöbel, welches sich nach der Meinung einiger Experten aus der Truhe und dem Kabinettschrank entwickelt hat. Andere sehen den Ursprung im Unterteil des Buffets. Die ersten Kommoden sind im frühen 17. Jahrhundert im heutigen Italien entstanden. Nachdem dieser Möbeltyp sich auch in Frankreich verbreitet hatte, setzte er sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts auch im deutschsprachigen Kulturkreis durch.  
Antike Tische
Tische
Wir bieten Ihnen Tische aus verschiedensten Stilepochen, wie der Renaissance, dem Barock, dem Louise Seize, bis hin zum Jugendstil, an. Sie finden bei uns Esstische in der Form von langen Tafeln oder auch in ausziehbaren Varianten, wie z.B. den Kulissentisch. Außerdem bieten wir immer eine Auswahl an Spieltischen, Demi Lune Tischen, Konsoltischen, Beistelltischen und Näh- und Arbeitstischchen. Immer wieder können wir Ihnen auch einen Schragentisch oder einen Zahltisch anbieten. Unser Angebot reicht von feinen furnierten und polierten Tischen aus Edelhölzern, wie Kirschbaum, Nussbaum, Mahagoni und Palisander, bis zu rustikaleren Tischen aus Fichte oder Eiche. Ab dem 17., vor allem im 18. Jahrhundert wurden viele neue Tischformen erfunden, die oft einen weniger repräsentativen Charakter, dafür aber einen hohen persönlichen Nutzwert haben, wie z. B. den Konsoltisch, Gatelegtable, Spieltisch, Näh- und Arbeitstisch, Bibliothekstisch, Zahltisch, Demi- Lune Tisch und Schreibtisch. Die geschichtliche Entwicklung der Tische Schon bei den Ägyptern war der Tisch ein fester Bestandteil der damaligen Wohnkultur. Frühe Tische bestanden lediglich aus Böcken, auf die man eine Platte legte. So war der Tisch schnell bei Seite geräumt um Platz zu haben, um sich anderen Dingen zu widmen. Ein Prinzip, dass bis ins Mittelalter funktionierte. Seit dem nicht mehr weg zu denken, entwickelte sich der Esstisch von einer großen, langen Tafel in der Gotik, durch stetige Veränderung bis hin zu runden Tischen für kleinere Gesellschaften im Biedermeier. Dazwischen wurde fleißig variiert und es entstanden verschiedene Tische mit verschiedenen Funktionen und Nutzen.
Wandtische
Wandtische
Antike Wandtische In unserem Antiquitäten Online Shop und natürlich auch in unserem Ladengeschäft finden Sie eine Auswahl an verschiedensten Wandtischen. Sowohl sogenannte Konsoltische, die ihren festen Platz an der Wand haben, wie auch Tische die bei Bedarf frei in den Raum gestellt werden. Zu diesen zählt man die Spieltische, Zahltische, Gate Leg Table und manche Demi- Lune Tische. Bei diesen läßt sich konstruktionsabhängig, auf unterschiedliche Weise die Tischplatte vergrößern. Außer beim Gate Leg Table vergrößert sich die Tischplatte bei ihnen auf die doppelte Fläche. Diese Möbel gehörten nicht zur Grundausstattung eines Haushalts, sondern stellten einen Bestandteil einer verfeinerten Wohnkultur dar. Deshalb wurden diese aus Edelhözern, wie Kirsch- und Nussbaum, Rüster,  Esche, Birke und Mahagoni gefertigt. Bei den luxuriöseren Möbelmodellen wurden diese Edelhölzer auf ein Blindholz aus Eiche oder Weichholz furniert. Wandtische sind dekorativ & praktisch Antike Wandtische sind sehr dekorativ und können je nach Größe gut mit einem Ölgemälde, einer historischen Grafik oder einem antiken Spiegel kombiniert werden. Sie eignen sich auch gut als Ablagefläche im Eingangsbereich. Die oftmals integrierte Schublade unter der Tischplatte bietet Stauraum für allerlei Kleinigkeiten.
Antike Spiegel
Spiegel
Antike Spiegel Sie finden bei uns immer eine größere Auswahl an antiken Spiegeln in unserem Antiquitäten Online Shop. Der Schwerpunkt liegt bei Spiegeln aus dem 19. Jahrhundert. Elegante furnierte und polierte Biedermeier Spiegel aus Kirsch- und Nussbaum, Birke, Rüster, Mahagoni oder aus ebonisiertem Hartholz, und auch vergoldete, teilweise mit geschnitzten oder aus Stuckgearbeiteten Verzierungen. Das Angebot reicht vom Wandspiegel über den Standspiegel bis zum prächtigen Prunkspiegel. Außerdem bieten wir ihnen immer wieder auch eine Spiegelkommode, einen Schminktisch, einen Standspiegel oder einen Schrank mit einer Spiegeltür. Die Geschichte des Spiegels Seit dem der Mensch sein Spiegelbild auf der Wasseroberfläche sah, suchte er nach immer neuen Materialen, die ihn möglichst naturgetreu spiegelten. Schon 2000 Jahre vor Christus entstanden Spiegel aus Bronze. Später wurden diese versilbert. Die Herstellung von planen Raumspiegeln aus metallfoliertem Glas ist eine Erfindung der europäischen Renaissance. Erstmalig in den Glasbläserwerkstätten von Murano/Venedig gelang es, geblasene Glaszylinder so aufzurollen, zu schleifen und zu polieren, dass eine glatte, kristallklare Platte ohne Verzerrungen entstand. Mit rückseitig angebrachten Metallfolien verstärkte sich die Lichtspiegelung. Die Glasbläser in Murano hüteten ihr Fabrikationsgeheimnis bestens. Auch war es den auf Murano ansässigen Glasbläsern und ihren Familien unter Androhung von Strafe strengstens untersagt, die Insel zu verlassen. Dies war eine Maßnahme, um das Werkstattgeheimnis zu wahren. Erst im 17. Jahrhundert waren die Handwerker in der Lage, größere Spiegelgläser herzustellen. Die sogenannte „Stobtechnik“ wurde in Frankreich entwickelt, von der „Manufacture Royale des Glaces de miroirs“ (1665 - 1683) in St. Gobain. Die Neuerung bestand darin, dass man das Spiegelglas nicht mehr blies, sondern in schubladenförmige Formen gegossen hat. Dadurch war nur ein bestimmtes Maß möglich, sodann wurde noch geschliffen und poliert. Diese Art der Herstellung erklärt, warum noch bis ins 18. Jahrhundert große, hohe Wandspiegel immer aus mindestens 2 Spiegelhälften bestanden, die im Spiegelrahmen aneinandergesetzt wurden. Die Herstellung von größeren Glasplatten war erst im 19. Jahrhundert möglich. Antike Spiegel - Alles in Butter Bis ins 18. Jahrhundert war die venezianische Insel Murano das Zentrum der europäischen Spiegelfertigung. Spiegelglas wurde so teuer gehandelt, dass zwei Spiegel in einem Schloßsaal oft teuerer waren als sämtliche Möbel in dem Raum. Eine entsprechende Herausforderung war der Transport der Spiegel in den Zeiten der Kutsche. Um Glasbruch zu vermeiden wurde das Spiegelglas in Butter eingepackt. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts entstand der übliche Metallbelag eines Spiegels durch Verdampfung von Quecksilber auf einer befestigten Folie aus Zinn-Amalgam. Schon im 18. Jahrhundert wurden Spiegel mit einem Facettenschliff versehen. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Konturen des Facettenschliffs so exakt wie man es von heutigen Spiegeln kennt. Spiegel schätzte man in der Wohnkultur insbesondere als zusätzliche Lichtquelle. Kleinformatige Spiegel wurden als Leuchterspiegel gerne in Wohnräumen angebracht. Bestückt waren diese mit 1 oder auch 2 Kerzen, die zusätzlich mit dem Spiegel als Lichtquelle fungierten. Wandspiegel kombinierte man meist mit Kommoden oder auch kleinen Beistelltischen. Hohe Pfeilerspiegel setzte man in großen Sälen an Wänden zwischen den Fenstern ein, manchmal auch kombiniert mit Konsolentischen. In Prunksälen des Adels spiegelten diese die Kristallleuchter und erzeugten so den verblüffenden Eindruck von Größe, Weite und strahlender Helligkeit. Bestes Beispiel für dieses Zusammenspiel von Spiegeln und Leuchtern ist der Spiegelsaal von Schloss Versailles.
Historische Grafiken
Grafiken
Historische Grafiken Über unseren Antiquitäten Online Shop können Sie historische Grafiken erwerben. Sie finden immer eine große Auswahl an dekorativen Grafiken von Städten, Landkarten, Pflanzen, Tieren und Mode. Häufig wurden diese nach dem Druck von Hand koloriert. Jene hatten häufig keinen großen künstlerischen Anspruch, sind aber kulturhistorisch bedeutend. Auch künstlerische Grafiken finden Sie in unserem Sortiment, bei denen die Grafiken berühmte Gemälde wiedergeben oder auch völlig freie Gestaltungen. Den Grundstein für serienmäßig gedruckte Kunst bildete die Erfindung der Papiermühlen am Anfang des 15. Jahrhunderts. Das Bedrucken von Stoff mit Hilfe von Modeln war damals schon länger üblich. Obwohl es von Grafiken meist zahlreiche Abzüge gibt und es daher keine Einzelstücke sind, gilt jedes als Original des Künstlers. Dies trifft auch zu, wenn jemand Jahrhunderte nach der Entstehung des ersten Drucks einen weiteren druckt. Allerdings wird dieser dann deutlich niedriger bewertet. Die meisten Grafiken zeigen im unteren Bereich außerhalb des Druckbereichs eine Nummer wie z.B. 12/150 auf. Anhand dieser Nummer lässt sich erkennen, das wievielte Exemplar es ist und wie hoch die Auflage war. Bei diesem Beispiel handelt es sich um das 12. Exemplar bei einer Auflage von 150 Stück. Oftmals wurden die Grafiken auch vom Künstler signiert. Grafiken als Sammlerstück oder zur Dekoration Grafiken kommen gut zur Geltung, wenn diese über einem schönen Konsolentisch an der Wand aufgehängt werden. Dies ist ein beliebtes Dekorationsmittel. Kleinere Grafiken werden auch gerne auf Kommoden aufgestellt. Zudem sind Grafiken auch ein Sammelgebiet. Sammler spezialisieren sich oft auf ein Gebiet und sammeln z.B. historische Stadtansichten vom Bodensee oder aus bestimmten Städten (meist aus der Heimat). Auch historische Landkarten sind ein beliebtes Sammelgebiet. Spannend sind auch sehr alte historische Tierdarstellungen, die sehr wertvoll sein können. Hochdruckverfahren Beim Hochdruckverfahren wird der Druckstock in der Weise bearbeitet, dass man die Stellen, die sich auf dem Papier abzeichnen sollen, erhaben stehen lässt und die anderen Bereiche vertieft. Der Hochdruck findet Verwendung bei Holzschnitten und Holzstichen, bei denen der hölzerne Druckstock reliefartig ausgeschnitten wird, um Grafiken zu erzeugen. Die hergestellten Grafiken werden als Holzschnitte bezeichnet. Für den Holzschnitt wurden Druckstöcke hauptsächlich aus Nuss- und Birnbaumholz verwendet. Dies wurde längs des Faserverlaufs zugesägt. Frühe Werke zeigten häufig nicht viel mehr als die Umrisse der abgebildeten Objekte. Im 16. Jahrhundert waren Schraffuren als Binnenzeichnungen schon weit verbreitet. Diese sorgten für eine plastischere und räumlichere Wirkung. Eine sehr detaillierte Darstellung ist beim Holzschnitt nicht möglich. Durch den Einsatz von mehreren Druckstöcken, die jeweils mit einer anderen Farbe eingestrichen und nacheinander auf das gleiche Blatt gedruckt wurden, war der Farbholzschnitt möglich. Der Holzstich zählt auch zu den Hochdruckverfahren und ist eine Weiterentwicklung des Holzschnitts, bei dem eine detailliertere Darstellung möglich ist. Ende des 18. Jahrhunderts wurde dieser von Thomas Bewick entwickelt. Im Gegensatz zum Holzschnitt wurde für die Druckfläche des Druckstocks kein Längsholz, sondern Hirnholz aus dem besonders harten Buchsbaum verwendet. Mit deutlich feineren Werkzeugen als beim Holzschnitt wurde dieser bearbeitet. Bei den Druckstöcken aus Längsholz war der Schnitt quer zum Faserverlauf kaum möglich. Die Hirnholzflächen konnte man in alle Richtungen bearbeiten und der Druckstock war wesentlich langlebiger, da das Hirnholz wesentlich abriebresistenter ist als Längsholzflächen. Tiefdruckverfahren Das Tiefdruckverfahren ist eine Technik, bei dem die zu druckenden Bereiche auf den Druckstöcken vertieft werden. Dieses Verfahren wird bei Kupferstichen, Stahlstichen, Radierungen und für die Schabkunst angewendet. Für die Herstellung einer Grafik im Tiefdruckverfahren ist eine Walzendruckpresse notwendig. Beim Kupferstich werden mit dem Grabstichel, einem rautenförmig zugespitzten Stahlstift und anderen spitzen Werkzeugen, Linien und Punkte aus der Kupferplatte herausgearbeitet. Durch diese Arbeiten wurde die Oberfläche der Kupferplatte zwangsläufig verkratzt. Diese Spuren wurden anschließend durch das Glätten der Fläche beseitigt. Das Glätten der Fläche erzeugte eine Vielzahl von kleinen Rillen auf der Platte. Beim Druck entsteht so in den hellen Bereichen des Drucks eine leicht graue Tönung, den man als Plattenton bezeichnet. Nach maximal 500 bis 600 Abzügen muss die Kupferplatte nachgestochen werden. Der erste bekannte Kupferstich ist von anno 1446. Die Radierung ist eine Tiefdrucktechnik, bei der eine sehr detaillierte Darstellung möglich ist. Man unterscheidet zwischen der Kaltnadelradierung und der Ätzradierung. Bei der Kaltnadelradierung werden mit Radiernadeln aus gehärtetem Stahl feinste Linien in die Kupferplatte eingeritzt, entsprechend der Darstellung der zukünftigen Grafik. Die Linien können unterschiedlich fein und tief ausgearbeitet werden. Auch bewusst aufstehende Ränder können beim Drucken Effekte erzeugen, da sich dort mehr Farbe sammelt. Die geätzte Radierung findet sich deutlich häufiger. Hier wird die Druckplatte mit einer säurefesten Schicht wie z.B: einem Wachs überzogen. Die anschließenden Konturen der zukünftigen Grafik werden durch die Wachsschicht in die Druckplatte eingeritzt. Durch anschließendes Aufbringen einer Säure werden die angekratzten Stellen vertieft. Des Weiteren gibt es noch die Schabkunst bzw. die Schwarze Kunst, die auch zum Tiefdruckverfahren gehört.  Hier wird die Kupferplatte mit einem Granierstahl (Wiegemesser) diagonal bearbeitet und die Fläche dadurch leicht aufgeraut. Anschließend werden die Stellen entsprechend des gewünschten Helligkeitsgrads mehr oder weniger mit dem Schabeisen geglättet. Nach nur wenigen Abzügen verlieren sich zunehmend die Feinheiten der Darstellung. Daher sind die Auflagen sehr gering ausgefallen. Der Stahlstich ist auch Teil der Tiefdruckkunst. Da die Stahlplatte wesentlich härter ist als eine Kupferplatte, können die feinen Linien wesentlich enger nebeneinander gezogen werden, da sich bei der Bearbeitung kein Wulst bildet, im Gegensatz zur Kupferplatte. Dadurch sind wesentlich detailliertere Darstellungen möglich. Beim Druck nutzt sich der Stahl wesentlich weniger ab als das Kupfer. Dadurch können Auflagen von bis zu 10.000 Abzügen realisiert werden. Flachdruckverfahren Die Lithografie wird durch das Flachdruckverfahren erzeugt. Auf Solnhofer Kalkstein wurde fetthaltige Farbe aufgetragen. Die Partien, die vorher mit Wasser befeuchtet wurden, nahmen keine Farbe an. Bis 1804 gab es nur Federlithografien. Nachdem man die Poren des Steins mit Gummiarabikum geschlossen hatte, konnte man mit der Feder durchgehende Striche auftragen. Später trug man Salpetersäure auf, die die Poren des Steins deutlich vergrößerte. Anschließend konnte man mit Kreide auf diese Fläche zeichnen. Da Stein sich deutlich weniger abnutzte als Kupfer und Stahl, konnte man jetzt in beliebiger Auflage drucken. Die Farblithografie entsteht dann durch das übereinander Drucken der Farben. Chronik der Grafiken Die frühsten Werke waren Holzschnitte, Farbholzschnitte und Kupferstiche. Nur in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts gab es den Metallschnitt und den Schrotschnitt. Seitdem kennt man auch die Radierung, die ab dem 16. Jahrhundert schon sehr gebräuchlich war. Der Punktierstich stammt auch aus dieser Zeit. Um 1640 wurde die Schabkunst erfunden. Diese wird auch als die Schwarze Kunst bezeichnet. Im 18. Jahrhundert kamen die ersten Farbstiche auf. Seit dem späten 18. Jahrhundert kennt man den Naturselbstdruck. Im Jahre 1768 wurde das Aquatinta- Verfahren entwickelt. 1797 wurde die Lithografie erfunden. Ab 1816 gab es die Farblithografie. Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde das Verfahren des Holzstichs entwickelt und wurde im 19. Jahrhundert bis zur Erfindung der Fotografie immer populärer. Am Ende des 18. Jahrhunderts gibt es die ersten Lithografien. Bis 1804 kennt man nur die Federlithografie. Diese wird von der Kreidelithografie abgelöst. Ab 1816 kam die Farblithografie auf. Seit 1827 kennt man die Zinkografie. Der Stahlstich wurde 1820 in England erfunden. Als Sonderart der Radierung war die Glasradierung im 19 Jahrhundert gebräuchlich. Im 20. Jahrhundert war in Künstlerkreisen der Linolschnitt weit verbreitet.
Vitrinen
Vitrinen
Antike Vitrinen - Glanzstücke der Möbelbaukunst Vitrinen bilden eine eigene Kategorie im Bereich der Behältnismöbel, die Sie vor Ort oder auch n unserem Antiquitäten Online Shop bei Furthof Antikmöbel erwerben können. Die Vitrine war gegen Ende des 17. Jh. eine Weiterentwicklung der Aufsatzkommoden. Original antike Vitrinen Die Bezeichnung Vitrine leitet sich vom lateinischen vitrum „Glas“, sowie vom französischen vitre „Glas“ ab. Denn die Verglasung ist ein Hauptbestandteil der Vitrine. Im 18. Jh. war die Vitrine ein kommodenartiges Möbel mit Versprossungen, die bleiverglast waren. Bezeichnet wurden solche Vorgänger der Vitrine als „Prahlhans“. Erst im 19. Jh. war in der Biedermeierzeit eine großflächige Verglasung und eine Verspiegelung von Rückwänden der Vitrine technisch umsetzbar. Zumindest eine Seite der Vitrine besteht aus Glas. Je nach Stilepoche und Anfertigung sind originale antike Vitrinen auch 3 seitig verglast. Besonders beliebt im Biedermeier in Österreich und Ungarn für herrschaftliche Einrichtungen war diese 3 seitig verglaste Vitrine. Oft wurde eine solche Vitrine noch zusätzlich mit einer verspiegelten Rückwand ausgestattet. Viele verschiedene Varianten der Vitrine haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. So gibt es Eckvitrinen, Miniaturvitrinen und auch verglaste Schaukastenvitrinen. Je nach Verwendungszweck der Vitrine ist diese auch mit einem qualitativ hochwertigen Innenleben, wie Einlegeböden aus poliertem Ahorn- oder Kirschholz, ausgestattet. Eine antike Vitrine für Ihr Zuhause Nicht nur der hochgestellte Adel, auch das Großbürgertum stellte seine Kostbarkeiten gerne in der Vitrine zur Schau. Somit erfüllt die Vitrine auch die Funktion der Zurschaustellung und erhöht den Status des Besitzers. Ein großer Vorteil einer Vitrine gegenüber der Kommode oder dem Schrank besteht darin, dass die Kostbarkeiten prominent präsentiert werden können. Gleichzeitig sind diese in der Vitrine auch sicher verschlossen. Zudem sind die wertvollen Stücke in der Vitrine besser vor Staub und anderen Einflüssen geschützt. Vitrinen aus verschiedenen Stilepochen Furthof Antikmöbel ist bestrebt, Ihnen qualitätsvolle Vitrinen und verglaste Aufsatzkommoden anzubieten. Meist bedürfen antike Vitrinen wegen ihres Alters und ihrer Konstruktionsweise einer umfassenden Restaurierung. Insbesondere sind meist einzelne Gläser zu ersetzen oder auch gesprungene Spiegelrückwände müssen teilweise durch original alte Spiegelgläser ausgetauscht werden. Diese Arbeiten können wir dank unserer eigenen Restaurierungswerkstatt durch qualifizierte Restauratoren leisten. Antike Vitrinen kaufen bei Furthof Antikmöbel Auf unserer Homepage finden Sie immer wieder die begehrten und seltenen originalen antiken Vitrinen aus verschiedenen Stilepochen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Besuchen Sie uns vor Ort in unserem Ladengeschäft in der Nähe des Bodensees, oder entschließen Sie sich zum Kauf einer Vitrine in unserem Online-Shop. Ihre Vitrine wird gut verpackt und versichert von erfahrenen Transporteuren zu Ihnen nach Hause geliefert. Auf alle antiken Vitrinen, die Sie in unserem Online-Shop ordern, gewähren wir Ihnen ein 14 tägiges Widerrufsrecht.

Antike Möbel nach Holzarten sortiert

Verschiedene Stilepochen

Barockmöbel
Barock Möbel
Was sind Barockmöbel? Die meisten Möbelstücke der Barock-Epoche stammen aus der Zeit zwischen 1670 bis ca. 1750. Ausgehend von strengen, aber pompösen Formen entwickeln sich die Barockmöbel bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts in verspielte Möbelstücke mit zahlreichen Schweifungen und prunkvollen Beschlägen. Barockkommoden stammen meist aus der Zeit zwischen 1720 bis 1750 und sind an der Front mehrfach geschweift ausgearbeitet und mit Furniermarketerien belegt. Barocktische und Barockstühle zeigen üppig geschweifte Beine, deren untere Enden in Voluten oder Tierhufen enden. Zum Ende der Barock-Epoche hin zum Rokoko, gehen die geschweiften Beine von Tischen und Stühlen in einem Schwung in die Zargen über. Barockschränke sind für heutige Wohnverhältnisse meist überproportioniert, da diese ursprünglich in Schlössern standen. Höhen von 2,40 bis 2,60 Meter sind bei Barockschränken keine Seltenheit. Das frühbarocke Möbel und seine Merkmale Bei dem frühbarocken Möbel verliert der architektonische Aufbau zusehends an Bedeutung. Zierformen wie das Ohrmuschel- und Knorpelornament kommen auf. Von Nürnberg ausgehend finden die Wellen- und Flammleisten bei den Barockmöbeln zusehends an Bedeutung. Diese zieren Säulen, Lisenen und werden als Rahmungen verwendet. Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts werden zusätzlich zu den klassischen Säulenordnungen auch gewundene Säulen (Korkenziehersäulen) verwendet. Die gewundenen Säulen treten als gedrechseltes Element erstmalig bei Barockmöbeln auf. Seit ca. 1700 finden sich ausgehend vom südlichen Holland zusehends Blumenmarketerien. Das hochbarocke Möbel Nach der Mitte des 17. Jahrhunderts setzten sich mehr und mehr Blütenranken, Blumen- und Fruchtgehänge durch. Ausgehend von Italien kommen im späten 17. Jahrhundert Akanthusverzierungen an Barockmöbeln in Mode. Gleichzeitig setzen sich von Norden kommend Aufdoppelungen von Kissen- und Kassettenfüllungen durch. Daraus entwickelten sich Bastionsfüllungen und großflächige Medaillonflächen. Das Möbel im Spätbarock und Rokoko Ab 1720 finden wir eine zunehmende Auflösung der strengen geometrischen Formen und immer häufiger sind die vorderen Korpuskanten abgeschrägt. Die Flächen werden mit Marketerien aus Bandelwerk, Rocailles und Chinoiserie verziert. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts gewinnt die Parkettmarketerie immer mehr an Bedeutung und die Barockmöbel bekommen zusehends einen privateren Charakter. Das höfische Barockmöbel war mit Marketerien aus Nussbaum - oft kombiniert mit exotischen Hölzern wie Buchsbaum, Zwetschge, Amarant, Mahagoni und verschiedenen Palisanderarten belegt. Holzfremde Materialien wie Messing, Zinn, Silber, Kupfer, Elfenbein, Perlmutt, Schildpatt und Horn waren sehr beliebt und wurden häufig zusätzlich graviert. Das bäuerliche, wie auch das bürgerliche Barockmöbel wurde vorwiegend aus massivem Nadel- oder Eichenholz, vereinzelt auch aus massiven Nussbaum, gefertigt. Barockmöbel sind nachhaltig Möbel aus dem Barock sind nachhaltige Möbelstücke. Das Holz wurde bereits vor über 200 Jahren ohne Maschineneinsatz gefällt und mit Pferden aus dem Wald gezogen. Die Baumstämme hat man von Hand oder mit Gattersägen (mit Wasserkraft) aufgesägt und an der frischen Luft für mehrere Jahre abgelagert. Auch exotische Hölzer aus Übersee wurden mit Segelschiffen nach Europa gebracht. Die Fertigung erfolgte in reiner Handarbeit und es kamen ausschließlich natürliche Materialien (Leime & Naturharze) zum Einsatz, die wir auch heute noch für die Restaurierung verwenden. Barockmöbel bei Furthof Antikmöbel online kaufen In unserem Antiquitäten Online Shop bieten wir Ihnen originale Barockmöbel aus dem 18. Jahrhundert an. Diese können Sie bequem von zu Hause aus bestellen und wir kümmern uns um eine einwandfreie und sichere Lieferung. Auf Wunsch erhalten Sie für jedes Möbelstück ein Echtheitszertifikat. Gerne können Sie unser Antiquitäten-Sortiment auch vor Ort begutachten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Biedermeier Möbel
Biedermeier Möbel
Hochwertige Biedermeier Möbel kaufen - entdecken Sie das Angebot bei Furthof Antikmöbel im Online-Shop Biedermeier Möbel bringen stilvolles Flair in Ihren Wohnraum. Sie stammen aus der letzten Stilphase des deutschen Klassizismus und begeistern mit typischen Zierelementen in Form von Spitzbeinen oder ebonisierten Säulen. Auch eingelegte Schlüsselbuchsen in Rauten- oder Wappenform, Pilaster und Versprossungen sind immer wiederkehrende Merkmale der Biedermeiermöbel. Hier bei Furthof Antikmöbel können Sie echte Biedermeier Möbel in einem erstklassigen Zustand kaufen. Bei einer Restaurierung achten wir nicht nur auf ein schönes Erscheinungsbild, sondern auch auf kleine Details, eine einwandfreie Funktion, damit Sie Schubladen, Türen und Schlüssel einfach bedienen können. Biedermeiermöbel kommen auch als Einzelstück durch ihre schlichte Eleganz in einer modernen, minimalistischen Einrichtung hervorragend zur Geltung. Originale Biedermeier Möbel Klassische Biedermeiermöbel haben eine klare Formgebung mit großen furnierten Flächen, die eigentlich immer mit einer dekorativen Maserung ausgestattet sind. Eine glänzende Schellackpolitur als Oberflächenbehandlung sorgt für eine elegante Ausstrahlung. Biedermeiermöbel, die im gesamten deutschsprachigen Kulturkreis gefertigt wurden, haben eine vollkommen andere Ausprägung als Möbel der gleichen Stilepoche aus Österreich/Ungarn. Unter dem Einfluss von Sheraton zeigen Biedermeiermöbel aus dem norddeutschen Raum eine strenge, geradlinige kompromisslose Form. Dagegen fertigte man im südlichen Raum entsprechend der Mentalität der Menschen eher einen verspielteren Biedermeier-Stil. Je nach Region wurden Biedermeier Möbel aus verschiedenen Holzsorten gefertigt. Während in Norddeutschland vor allem Mahagoni zum Einsatz kam, dominierte in Westdeutschland das Eschefunier und im Osten Birkenfurnier. Im Süden verwendete man für die Biedermeiermöbel hingegen vorzugsweise Kirschbaum- oder Nussbaum. Dadurch ergibt sich heute eine große Vielfalt, sodass es sicher auch für Ihren Geschmack die passenden Biedermeier Möbel zu kaufen gibt. Originale Möbel aus dem stilreinen, geradlinigen Biedermeier entstanden in der Zeit von 1815 bis 1830. Biedermeier Möbel strahlen eine elegante Leichtigkeit aus. Möbel aus dieser Zeit haben ihren Reiz insbesondere dadurch, dass sie handgefertigt wurden. Zur Verwendung kamen Sägefurniere mit einer Stärke von mehreren Millimetern. Nach 1830 bis ca. 1849 deutet sich ein Wandel in der Fertigung an. Möbel aus dieser Phase sind nicht mehr ausschließlich handgefertigt, auch die Furnierstärke nimmt beständig ab. Ein neuer Zeitgeschmack bringt wieder barocke Elemente hervor. Um 1910 wurde der Biedermeierstil wieder populär, das sogenannte Neo Biedermeier. Die Möbel aus dieser Zeit wurden bereits industriell gefertigt und die Furnierstärke verringerte sich nochmals. Bei Furthof Antikmöbel können Sie sich auf Original Biedermeiermöbel sowie vereinzelnd auch auf Möbel aus der 2. Biedermeierzeit freuen. Biedermeier Möbel als stilvolle Stauraumlösungen Furthof Antikmöbel präsentiert Ihnen eine Vielzahl an hochwertigen Biedermeierschränken. Diese stammen sowohl aus der frühen Zeit der Stilepoche als auch aus dem Spätbiedermeier. Einige der Schränke sind mit den charakteristischen Voll- und Halbsäulen, die teilweise kanneliert sind, ausgestattet. Immer zeigen sie sich schlicht und geradlinig und wirken vor allem durch die Maserung des verwendeten Furniers. Ergänzend können Sie bei uns auch zahlreiche stilvolle Kommoden kaufen. Diese Biedermeier Einrichtungsgegenstände eignen sich nicht nur für das Schlafzimmer. Sie dienen auch als Stauraumlösungen für das Wohnzimmer oder für einen großzügigen Eingangsbereich. Um Kleinigkeiten zu verstauen, bieten wir Ihnen außerdem wunderschöne Schatullen sowie Kleinmöbel. Komfortable Biedermeier Sofas für das Wohnzimmer Auch bei Biedermeier Sofas wurden Flächen und Kanten mit Sägefurnier aufwendig belegt. Ausladende Armlehnen mit einem wunderschönen Schwung runden das Design stilsicher ab. Passend dazu können Sie sich in unserem gut sortierten Online-Shop elegante Biedermeier Beistelltische aussuchen. Biedermeier Möbel für das Esszimmer Exklusive Esstische mit dekorativen Säulen oder schlanken, leicht geschwungenen Beinen bringen den Biedermeier-Stil in Ihr Esszimmer. Einige der Tische lassen sich sogar ausziehen und so bei Familienfeiern oder überraschendem Besuch an die Zahl der Personen anpassen. Wunderschöne Stühle und Vitrinen vervollständigen Ihre Esszimmereinrichtung. Originale Biedermeier Stühle stehen auf geraden Spitzkantfüßen oder zeigen einen eleganten Säbelschwung. Die Rückenlehnen der Biedermeierstühle sind oftmals deutlich verspielter, als man es von Kommoden oder Schränke gewohnt ist. Zudem sind regionale Unterschiede deutlich sichtbar. Es etablieren sich ganz neue Stuhlmodelle, die eigene Bezeichnungen erhalten. So kamen z.B. Ochsenkopfstühle, Schaufelstühle, Gondelstühle und anderen Modelle auf. Bei feineren Biedermeierstühlen wurden die Zargen und Rückenlehnen mit Sägefurnieren belegt. Bei Furthof Antikmöbel können Sie im Online-Shop Biedermeier Möbel kaufen und sie an den Ort ihrer neuen Bestimmung liefern und aufstellen lassen. Wir sind ein Familienbetrieb, der großen Wert auf einen erstklassigen Kundenservice legt. Rufen Sie uns gerne an, wenn wir Ihnen mit einer telefonischen Beratung über unsere Biedermeier Möbel weiterhelfen können. Zudem bieten wir Ihnen ein 14-tägiges Widerrufsrecht entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, wenn Sie in unserem Online-Shop Biedermeier Möbel kaufen. Damit Sie sich auch von zu Hause aus einen ersten Eindruck von unserem Antiquitätenhandel machen können, haben wir einen virtuellen Rundgang für Sie eingerichtet. Gerne begrüßen wir Sie auch persönlich in unserem Ladengeschäft mit 800 m² Ausstellungsfläche.

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Antike Sitzbank, Länge 186 cm, Weichholz und Eiche, geölte Oberfläche, 19. Jahrhundert
Antike Sitzbank, Länge 186 cm, Weichholz und Eiche, geölte Oberfläche, 19. Jahrhundert
Antike Sitzbank aus Weichholz und Eiche, restauriert und geölt, 19. Jahrhundert. Diese Sitzbank ist solide gefertigt. Verwendet wurde Eichenholz für die Beine und helles Nadelholz für die restlichen Elemente. Ein klassisches Design, schön schlicht, mit Rundstäben in der Rückenlehne. Weitere Maße: Sitzhöhe 48 cm, Sitztiefe: 32 cm.Hier finden Sie eine zugehörige Sitzbank mit einer Länge von 285 cm.  Auf dem letzten Foto sehen Sie beide Sitzbänke

1.290,00 €

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Antike Sitzbank, Länge 2,85 Meter, Weichholz und Eiche, 19. Jahrhundert
Antike Sitzbank, Länge 2,85 Meter, Weichholz und Eiche, 19. Jahrhundert
Antike Sitzbank aus Fichte und Eiche, Länge 2,85 Meter, restauriert und geölt, 19. Jahrhundert. Die Sitzbank ist im schlichten Stil gefertigt, wie es in der Biedermeierzeit üblich war. Auf dem Land wurden diese Bänke lange im gleichen Stil gefertigt. Diese Bank stammt aus dem 19. Jahrhundert. Alle Beine sind aus Eichenholz gefertigt, der Rest ist aus Nadelholz. Die Rückenlehne ist mit Rundstäben ausgestattet. Ein schönes, klassisches Design. Im Zuge der Restaurierung wurde die Oberfläche mehrfach geölt. Bei starker Beanspruchung können Sie bei Bedarf die Oberfläche erneut ölen. Weitere Maße: Sitzhöhe 49 cm, Sitztiefe 32 cm.Aufgrund der Überlänge bitte die Transportkosten vor einem Kauf anfragen.Hier finden Sie eine zugehörige Sitzbank mit einer Länge von 186 cm.  Auf dem letzten Foto sehen Sie beide Sitzbänke.

1.950,00 €

Neu
Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Weitere Fotos folgen in Kürze.Eleganter Biedermeierschrank aus Nussbaum mit ebonisierten Vollsäulen und Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, süddeutsch um 1820.Es handelt sich bei diesem Schrank um einen voll zerlegbaren Schrank mit zwei Türen, der bis auf wenige Elemente aus massivem Nussbaumholz gefertigt ist (Im Bereich vom Sockel und Kranz sind Elemente mit Nussbaum-Sägefurnier belegt). Das Kranzgesims ist vorstehend und der Sockel zeigt im Bereich der Säulen Verkröpfungen. Die Schranktüren und Seiten sind jeweils mit drei Füllungen ausgestattet. Oben und unten sehen wir jeweils eine große Füllung, deren Nussbaumholz gespiegelt verleimt wurde. Zwischen den großen Füllungen ist eine kleinere querrechteckigen Füllung vorhanden, auf die ebonisierte Rauten aufgesetzt sind. Der Aufbau von den Türen entspricht auch dem Aufbau der Seiten. Bei den Türen sind zusätzlich auf den ebonisierten Rauten Messingknöpfe montiert, die einen schönen Kontrast erzeugen. Ein ebonisierter Halbrundstab bildet den Übergang von den Türen zu den kräftigen, ebenfalls ebonisierten Vollsäulen, die mit Basen und Kapitellen aus Messing ausgestattet sind. Der Innenraum zeigt ein schönes Innenleben mit Einlegeböden, Stellbrett und Hutablage. Unterhalb der Hutablage sind auf der linken Seite 4 kleine Schubladen vorhanden, die an kleinen Knöpfen aus Messing herausgezogen werden können. Die linke Türe wir durch einen schwenkbaren, geschmiedeten Haken verriegelt, der an der Mittelwand der Inneneinteilung befestigt ist. Die rechte Tür lässt sich mit dem originalen Kastenschloss verriegeln. Ein wirklich prächtiger und stattlicher Schrank, der aufgrund der geringen Höhe von knapp 190 cm in jede Räumlichkeit zu hineinpasst. Schön wäre ein Platz, bei dem der Schrank auch seitlich gut zu sehen ist. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

12.500,00 €

Neu
Qualitätsvoller Vitrinentisch aus Rosenholz mit feuervergoldeten Bronzen, aus der Zeit um 1860
Qualitätsvoller Vitrinentisch aus Rosenholz mit feuervergoldeten Bronzen, aus der Zeit um 1860
Vitrinentisch aus Rosenholz mit feinen, feuervergoldeten Bronzeapplikationen, restauriert und mit Schellack poliert, Neobarock von ca. 1860. Dieser Vitrinentisch ist frei im Raum stellbar und ist in sehr hoher Qualität verarbeitet. Rundherum ist das Tischchen mit Rosenholz furniert. Die geschweiften Beine verjüngen sich nach unten hin und enden in Sabots aus Bronze. Im oberen Bereich sind sehr plastische Applikationen über Eck auf den Beinen montiert. Alle vier Tischzargen sind geschweift und mit ebenfalls geschweiften Glasscheiben ausgestattet. Alle Glasscheiben sind original zugehörig. Das Glas der Tischplatte ist etwas angelaufen und zeigt leichte Gebrauchsspuren. Feuervergoldete Ornamentleisten Rahmen die Außenseiten der Gläser.Auf der Vorderseite ist unter der Platte ein kleiner Druckknopf aus Messing, durch den die verglaste Tischfläche geöffnet werden kann. Die Tischplatte ist an den Außenkanten geschweift ausgearbeitet und wird an der Außenkante und um die Verglasung herum von Ornamentstäben aus Bronze geschmückt. Klappt man den Vitrinentisch auf, wird das Rosenholz an der Innenseite der Tischplatte sichtbar, ebenso die feine Verarbeitung an den eingelassenen Bändern und dem Riegel. Die Ablagefläche im Innenraum ist mit festem Wollfilz ausgeschlagen, welches einen schönen Kontrast zu den präsentierten Objekten bietet. Die Verglasungen werden innen durch Kordeln aus Messingfäden geschmückt. Dieser Vitrinentisch befindet sich in einem voll funktionsfähigen, restaurierten Zustand. Im Zuge der Restaurierung wurden alle Bronzen gereinigt, Furnier niedergeleimt, das Holz mit Schellack poliert und die innere Ablagefläche mit neuem Wollfilz ausgeschlagen. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden. 

3.800,00 €

Neu
Louis Seize Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit schöner Patina und Zentralverriegelung, schonend restauriert, um 1800
Louis Seize Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit schöner Patina und Zentralverriegelung, schonend restauriert, um 1800
Louis Seize Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit schön gewachsener Patina, schonend restauriert, aus der Zeit um 1800. Im Zuge der Restaurierung wurde die Funktion wiederhergestellt, Leimarbeiten vorgenommen, die Innenräume gereinigt und mit Schellack ausgepinselt. Die vorhandene Oberfläche wurde gereinigt und aufgefrischt. Ein schönes Möbel für Liebhaber, bei denen alte Möbel auch wirklich alt aussehen dürfen.Dieser Louis Seize Tabernakel Sekretär ist gegliedert mit einer dreischübigen Kommode und einem Tabernakelaufsatz. Die Kommode steht auf fünf gedrechselten und kannelierten Füßen, deren einschlagende Schubladenfronten jeweils durch drei Scheinfüllungen aus geschnitzten, geschuppten Bändern gegliedert werden. Diese Bänder werden in den Zwickeln und ober- und unterhalb der Louis Seize Zugbeschläge von geschnitzten Blüten unterbrochen. In den Seitenteilen der Kommode sind abgeplattete Füllungen, die rundum von Kanneluren gerahmt werden. In den Zwickeln der Rahmen sind ebenfalls geschnitzte Blüten zu sehen. Mit der profilierten Kommodenplatte ist ein Schrägklappenaufsatz fest verbunden. Von hinten wird der Tabernakelaufsatz mit den 16 kleinen Schubladen aufgesetzt bzw. eingeschoben. Diese Schubladen sind in der gleichen Manier, aber etwas einfacher geschnitzt, als die Felder auf den Schubladenfronten der Kommode. An einen vergleichbar geschnitzten Rahmen ist die beschnitzte und verglaste Tabernakeltür mit Eisen Fitschenbändern angeschlagen. Dahinter befindet sich beidseitig ein kleines bewegliches Holzklötzchen, mit dem sich die kleinen Schubladen zentral verriegeln lassen. Oberhalb der Tabernakeltür verläuft ein Kranzprofil mit Zahnleiste. Darüber erhebt sich ein fest verbundenes Kästchen mit einer Glastür, welches von zwei geschweiften, mit einem Mäandermotiv beschnitzten Stellbrettern flankiert wird. Darüber sehen wir wiederum eine Zahnleiste als Abschluss. Sämtliche Knöpfe und Handhaben des Tabernakelsekretärs sind original zugehörig. An Letzteren ist die Vergoldung noch teilweise erhalten. Lediglich die Schlüsselschilder und die Schlösser der Kommode sind sekundär. Hinter der oberen Glastür steht ein sogenannter Vorderzappler aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts, der nach Angabe des Vorbesitzers laut Überlieferung schon immer dort seinen Platz hatte. Es gibt ausgesprochen hochwertige und vornehme Möbel, in die schon bei der Herstellung in die Bekrönung eine Uhr eingebaut wurde. Vermutlich hatte sich dadurch jemand inspirieren lassen und das Möbel entsprechend anfertigen lassen.  Der Vorderzappler ist aus dem 18. Jahrhundert. Das ganz im barocken Formengut verhaftete Gehäuse von ca. 1750 ist später maseriert worden. Es besitzt eine Spindelhemmung. Eine Weckfunktion wurde aus dem Werk entfernt. Das Werk ist gangbar, aber nicht auf die Laufgenauigkeit geprüft worden. Das Kuhschwanzpendel und die gesägten Zeiger sind aus Messing. Zusätzliche Maße: Schreibhöhe mit aufgeklappter Pultfläche 90 cm. Maße des Uhrengehäuses: Höhe 25 cm, Breite 17,5 cm, Tiefe 8,5 cm.

6.500,00 €

Runder Biedermeier Salontisch aus Nussbaum von 1820, schönes Design, Ø91cm
Runder Biedermeier Salontisch aus Nussbaum von 1820, schönes Design, Ø91cm
Ausnehmend eleganter und qualitätsvoller Biedermeier Salontisch mit runder Platte und Säulenfuß, Nussbaum Sägefurnier auf Eiche, aus der Zeit um 1820. Ein sehr schönes Design. Selbst die tropfenförmige Säule ist mit schönem Nussbaum Sägefurnier belegt. Dieser Biedermeiertisch wurde unter Erhalt der Patina restauriert. Gebrauchsspuren wurden bewusst nur mit Schellack überpoliert, um den schönen Gesamteindruck zu bewahren. Eine Qualität aus der Biedermeierzeit, die selten auf dem Markt zu finden ist. Eines unserer Lieblingsstücke. 

5.800,00 €

Jugendstil Beistelltisch aus Eiche, Ø49cm, um 1900
Jugendstil Beistelltisch aus Eiche, Ø49cm, um 1900
Jugendstil Beistelltisch aus Eiche mit runder Tischplatte, vier runde Beine, unten eine rechteckige Ablage, restaurierter Zustand, um 1900. Ein elegantes Kleinmöbel mit vier Beinen aus Rundstäben, die nach oben hin trapezförmig in der Zarge münden. Die Füße sind mit Messingkappen verziert. Die schmalen Zargenbretter zeigen den Ausschnitt eines Kreissegments. Eine runde Tischplatte mit einer minimalen Profilierung ist auf das Tischgestell geleimt. Im unteren Bereich ist eine Ablage vorhanden. Dieser Beistelltisch aus der Jugendstilzeit befand sich vor der Restaurierung in einem guten Zustand und musste nur leicht überarbeitet werden. Wir haben das Tischchen aus Kloster Wald erworben. 

680,00 €

Elegante Biedermeierkommode aus Nussbaum mit 4 Schubladen und Vollsäulen, aus der Zeit um 1820
Elegante Biedermeierkommode aus Nussbaum mit 4 Schubladen und Vollsäulen, aus der Zeit um 1820
Elegante Biedermeierkommode aus hellem Nussbaumholz, mit freistehenden Säulen und vier Schubladen. Ein schlichtes, klassisches Design mit schönen Holzmaserungen, wie es im Biedermeier üblich war.Diese süddeutsche Biedermeier Kommode, von ca. 1820 ist mit Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz und Eiche belegt und steht auf Klotzfüßen. Auf der Kommodenplatte und den Seitenteilen ist das Sägefurnier einfach, auf der Kommodenfront doppelt gespiegelt. Die kräftigen, freistehenden Säulen sind ebonisiert und mit gegossenen Messingkapitellen und -basen versehen. Die obere Schublade ist vorgesetzt und lässt sich durch verdeckte Griffmulden an der Unterkante aufziehen. Die anderen drei Schubladen sind mit den original zugehörigen Schlössern ausgestattet. Zierliche Ebenholz Wappenschilder fungieren als Schlüsselbuchsen. Alle Schubladen sind sehr leicht gängig und wurden mit Schellack innen ausgepinselt. In der oberen Schublade befindet sich eine originale Einteilung mit Trennwänden.  Bei der Restaurierung wurde die alte Patina erhalten und über die alten Gebrauchsspuren mit Schellack poliert, ohne dass das Holz geschliffen wurde. Durch den sehr guten Erhaltungszustand, in dem sich die Biedermeier Kommode vor der Restaurierung befand, war dies möglich. Fotos vom unrestauriertem Zustand liegen vor.

3.400,00 €

Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760
Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760
Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit 3 Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760. Diese große Barockkommode mit gebauchter und mehrfach gebrochener Front steht auf gedrückten Kugelfüßen. Die Schubladenfronten sind durch jeweils fünf Felder gegliedert, die äußeren beiden sind quadratisch und die mittlere quer-rechteckig. Die Felder aus Nussbaum bzw. Halbmaser sind jeweils durch Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn begrenzt. Auf der Kommodenplatte, parallel zum umlaufenden Profil, sehen wir eine schmale Ahornintarsie. Die zentralen Motive sind zwei große Felder aus Nussbaum, die durch Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn gerahmt sind. Diese werden von einem umlaufenden Streifen Halbmaser begrenzt, der wiederum durch Zwetschge und Ahorn Bandintarsien gerahmt ist. Die Seiten zeigen je ein schlichtes, gerahmtes Feld mit gespiegeltem Nussbaum.Die hübschen Messingbeschläge sind original zugehörig. Zwei Schnappschlösser haben sich erhalten. In der oberen Schublade wurde das fehlende Schloss bei der Restaurierung durch ein zeitlich passendes Tourenschloss aus unserem Fundus ergänzt. Die Schubladen wurden in früherer Zeit innen dunkel gebeizt und zeigen schöne Werkspuren des Schrupphobels. Die Beize haben wir belassen und den Innenraum mit Schellack ausgepinselt.Ein ansprechendes Barockmöbel, welches wir Ihnen zu einem moderaten Preis anbieten können. Fotos vom unrestaurierten Originalzustand sind vorhanden.

4.500,00 €

Barocker Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit figürlichen Marketerien, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck um 1740
Barocker Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit figürlichen Marketerien, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck um 1740
Ein schöner Barock-Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit reichhaltiger Marketerie aus verschiedenen Hölzern, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck von ca. 1740. Ein sehr schönes und qualitätsvolles Exemplar der Kirchheim-Teck Möbel. Eine sehr feinteilige Marketerie aus verschiedenen Edelhölzern, teils gefärbten und brandschattierten Hölzern. Dargestellt sind u.a. figürliche Jagdszenen und verschiedene Vögel. Weitere Fotos folgen in Kürze.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

12.500,00 €

Weichholz Brandschrank, 3-teilig, mit schönen Messingbeschlägen, Jugendstil um 1910
Weichholz Brandschrank, 3-teilig, mit schönen Messingbeschlägen, Jugendstil um 1910
Schöner Brandschrank aus Weichholz mit geölter Oberfläche, 3-teilig mit schönen Messingbeschlägen und Griffen an den Seiten, restauriert und geölt, Jugendstil um 1900.Dieser Brandschrank besteht aus 3 Elementen, die einfach aufeinander gestellt werden. Es ist keinerlei Montage notwendig. Die 3 Teile stehen solide aufeinander und können nicht verrutschen. Zum Tragen können die schönen Messinggriffe verwendet werden. Die 6 Türen lassen sich bequem öffnen und sind jeweils mit einem typischen Jugendstil-Schlüssel ausgestattet. In jeder Etage ist ein Einlegeboden vorhanden. Die Oberfläche wurde im Zuge der Restaurierung mit Leinöl behandelt. Sollten im Laufe der Jahre Gebrauchsspuren entstehen, können Sie einfach die Stellen mit Leinöl von z.B. Livos einreiben.

2.800,00 €

Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit ebonisierten Säulen und vergoldeten Kapitellen, süddeutsch um 1820
Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit ebonisierten Säulen und vergoldeten Kapitellen, süddeutsch um 1820
Klassische Biedermeierkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, ebonisierte Vollsäulen mit vergoldeten Kapitellen und Basen, süddeutsch um 1820. Diese Biedermeierkommode befindet sich in einem restaurierten, voll funktionstüchtigen Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.Der Korpus ist mit drei Schubladen ausgestattet und steht auf den originalen, ausgestellten Beinen. Die zwei unteren Schubladen werden von ebonisierten Vollsäulen flankiert, die mit vergoldeten Basen und Korinthischen Kapitellen geschmückt sind. Hierbei handelt es sich um Holz mit einer schönen Polimentvergoldung. Beide Säulen "tragen" die vorstehende, obere Schublade. Die Schubladen sind sehr leicht gängig und werden an den Schlüsseln herausgezogen. 

3.900,00 €

Fein intarsierte Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit Bandintarsien und Originalbeschlägen, von 1780
Fein intarsierte Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit Bandintarsien und Originalbeschlägen, von 1780
Fein intarsierte Louis Seize Kommode, Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandintarsien, Beschlagwerk und Schlösser sind original zugehörig, aus der Zeit um 1780. Diese schöne Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Diese Louis Seize Kommode, aus der Zeit um 1780 steht auf intarsierten Spitzkantfüßen und zeigt eine komplett gebauchte Front. In England werden Kommoden diese Kommodenformen als "Bowfront Drawer Chest" bezeichnet. Sämtliche Sichtflächen sind mit Nussbaumfeldern belegt, die von Bandintarsien aus Eben- und Ahornholz begrenzt werden und außen von queraufgelegten Nussbaum-Sägefurnier gerahmt werden. Auf der Kommodenplatte zeigt das zentrale Feld eine Kreuzfuge, die Kommodenseiten jeweils Funierspiegelungen. Die äußere Rahmung der aufschlagenden Schubladen, der Viertelstab als Teil des Plattenprofils und die Sockelleiste sind aus Eibe gefertigt. Sämtliche Schlösser, gegossene Messing Schlüsselschilder und Handhaben sind original zugehörig. Durch die äußerst sorgfältige Holzauswahl und die qualitätsvolle Bauweise war die Kommode vor der Restaurierung bereits in einem schönen Zustand ohne Verwerfungen oder Risse. Selbst der Korpusboden ist nicht einfach aus einem Brett gefertigt, sondern  in einer Rahmen- und Füllungsbauweise. Im Zuge der Restaurierung wurde die Kommode mit Schellack von Hand poliert. Gebrauchsspuren wurden bewusst belassen. Alle drei Schubladen wurden innen mit Schellack ausgepinselt. Die Flecken auf den Schubladenböden lassen sich leider nicht entfernen, ohne viel Substanz abzutragen. Auf Wunsch, können wir die Schubladen mit einem schönen Stoff oder einer historischen Tapete ausschlagen (gegen Aufpreis). das kann auch sehr edel aussehen.

7.800,00 €

Louis Seize Stuhl aus Buche mit Resten von weißer Fassung, neu gepolstert und bezogen, um 1780
Louis Seize Stuhl aus Buche mit Resten von weißer Fassung, neu gepolstert und bezogen, um 1780
Höfischer Louis Seize Stuhl mit fragmentarisch erhaltener, weißer Fassung, aus der Zeit um 1780. Der Stuhl hatte bereits so eine schöne Ausstrahlung, dass wir entschieden haben, die Reste der Fassung zu belassen. Das Gestell wurde komplett verleimt/stabilisiert und die Polsterung erneuert. Es handelt sich um eine klassische Polsterung mit Gurten und Naturmaterialien. Bezogen wurde der Stuhl mit einem himmelblauen Moire-Stoff. Ein echter Hingucker!Sitzhöhe ca. 48 cm, Sitzbreite vorne 48 cm, Sitztiefe ca. 40 cm,Bitte beachten Sie, dass die wellenförmige Struktur des echten Moire-Bezugsstoffs nicht mit Wasser in Berührung kommen darf, da es ansonsten seine Struktur verliert. 

750,00 €

Paar Louis Seize Stühle aus Nussbaum mit gepolsterter Sitzfläche, restauriert und mit Schellack mattiert, um 1800
Paar Louis Seize Stühle aus Nussbaum mit gepolsterter Sitzfläche, restauriert und mit Schellack mattiert, um 1800
Paar Louis Seize Stühle aus Nussbaum mit gepolsterter Sitzfläche, restauriert und mit Schellack mattiert, aus der Zeit um 1800. Die beiden Stühle sind aus massivem Nussbaum gefertigt und mit typischen Louis-Seize-Schnitzereien dezent verziert. Im Zuge der Restaurierung wurden die Stühle verleimt, mit Schellack mattiert und die Polsterung mit Gurten erneuert. Die Sitzrahmen sind herausnehmbar. Bezogen sind die Stühle mit einem hellblauen Streifenstoff. Sollten Sie einen anderen Bezug wünschen, kann der Bezugsstoff gerne gegen Aufpreis gewechselt werden. Weitere Maße: Sitzhöhe ca. 49 cm, Sitzbreite 46 cm, Sitztiefe 37 cm.Der Preis bezieht sich auf das Stuhlpaar.

1.400,00 €

Biedermeier Polsterstuhl, restauriert und mit Schellack mattiert, klassische Polsterung, himmelblau bezogen
Biedermeier Polsterstuhl, restauriert und mit Schellack mattiert, klassische Polsterung, himmelblau bezogen
Klassischer Biedermeier Einzelstuhl mit gepolsterter Sitzfläche, gefertigt aus hellem Birkenholz, aus der Zeit um 1825. Dieser Stuhl befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellack-mattierter Oberfläche. Die Polsterung wurde komplett erneuert (klassische Polsterung mit Gurten) und himmelblau mit Moire-Stoff (Baumwolle/Viskose) bezogen. Bitte beachten Sie, dass die wellenförmige Struktur des echten Moire-Bezugsstoffs nicht mit Wasser in Berührung kommen darf, da es ansonsten seine Struktur verliert. D.h. nicht mit einer nassen Badehose darauf sitzen....Weitere Maße: Sitzhöhe 51 cm, Sitzbreite vorne 48 cm, Sitztiefe ca. 40 cm. 

750,00 €

Biedermeierspiegel (86,5x57cm) aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1825
Biedermeierspiegel (86,5x57cm) aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1825
Biedermeierspiegel aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1825. Der hochrechteckige Rahmen ist auf der Front mit Nussbaum-Sägefurnier quer furniert, an den Außenkanten längs furniert und zum Spiegelglas auf der Schrägen Fläche ebenfalls quer furniert. Das Spiegelglas und die Rückwand sind original zugehörig. Eine originale Ösenaufhängung aus geschmiedetem Eisen ist montiert.Das sichtbare Spiegelmaß beträgt 71 x 42 cm.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.Damit der Spiegel sicher bei Ihnen zu Hause ankommt, wird dieser über eine zuverlässige Spedition mit Transportversicherung ausgeliefert. Lieferungen in der Bodenseeregion werden von uns persönlich durchgeführt.

580,00 €

Biedermeier Lyra-Nähtisch aus Rüster
Biedermeier Lyra-Nähtisch aus Rüster
Biedermeier Nähtisch aus Rüster, restauriert und mit Schellack poliert, Mainz um 1820. Über zwei geschweiften Auslegern, unter denen sich zierliche Messingrollen befinden, erheben sich kräftig ausgeformte Lyren. Diese tragen einen Tischkasten. Unter diesem befindet sich ein abgehängter, mit einer Trichterzinkung zusammengefügter Einschub. Oberhalb des Einschubs ist eine kleine, flache Schublade in die Zarge integriert. Die Deckplatte mit einer aufgestellten Rahmung lässt sich aufklappen und legt den Blick frei auf eine kleinteilige Facheinteilung. Neben einem Nadelkissen ist auch ein herausnehmbarer Einsatz zu sehen und eine kleine verborgene Schublade. Das Öffnen der Klappe, um an die Inneneinteilung zu gelangen, wurde oftmals als umständlich empfunden. Wie es häufig bei diesem Möbeltyp zu sehen, wurde im Nachhinein die Scheinschublade in eine richtige Schublade umgebaut, was zu einer einfacheren Benutzbarkeit führt. Für das Öffnen der Schublade muss die Klappe leicht angehoben werden, das die Metallstifte von dem Schlossgegenstück leicht erhöht sind. Der hier durchgeführte Umbau ist erstklassig gelungen und erst an den leeren Nuten sichtbar, die sich hinter der Schublade verbergen. Die komplette Einteilung und das Frontstück wurden in der Schublade integriert. Das Klappenschloss dient nun nicht nur zur Verriegelung der Klappe, sondern auch der Schublade. Die Querstrebe, die die Wangen des Untergestells verbindet, ist aus Kiefer gefertigt. Darauf ist eine Polsterung aus Leder aufgesteckt, auf dessen Unterseite auf dem Holz die Signatur Felsmann zu lesen ist. Für die Entstehung des Tischchens in Mainz, evtl. in der Werkstatt des Johann Wolfgang Knußmann, spricht die typische Ausarbeitung der Lyra mit kräftigen Voluten, die handwerklich anspruchsvolle Verarbeitung, wie die Trichterzinkung des Einschubs, die Verwendung von Ahorn, nicht nur für alle innen sichtbaren Bauteile, sondern auch als Blindholz und die rundum gespiegelten Sägefurniere auf allen Sichtflächen. Wir freuen uns immer, wenn wir solch ein Objekt erwerben können, nicht zuletzt, weil wir immer wieder von den sehr durchdachten schreinerischen Lösungen dieser anspruchsvollen Möbel etwas dazu lernen. Wir hoffen auf einen fachkundigen Liebhaber.

2.650,00 €

Seltenes Paar Scabello-Stühle aus Nussbaum, mit qualitätsvollen Schnitzereien, Neorenaissance, Italien 19. Jh.
Seltenes Paar Scabello-Stühle aus Nussbaum, mit qualitätsvollen Schnitzereien, Neorenaissance, Italien 19. Jh.
Ein Paar seltene Scabello Stühle aus Nussbaum, mit reichhaltigen Schnitzereien, Neo-Renaissance, 19. Jahrhundert. Das Stuhlpaar befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schöner Patinaoberfläche, die im Zuge der Restaurierung mit Schellack aufgefrischt wurde.  Jeder Scabello Stuhl besteht aus zwei Wangen, die die Sitzfläche tragen. In die Sitzfläche ist die Rückenlehne eingesteckt und unten verschraubt. Die Rückenlehne und die frontale Wange sind sehr aufwendig, im Hochrelief, flächenfüllend beschnitzt. Die vordere Wange zeigt zwei Fabelmischwesen, sogenannte Chimären, hier eine Kombination aus einem Löwenkopf mit einem Schlangen- bzw. Drachenkörper und Flügeln. Diese sind im Profil dargestellt, lehnen an einer Art Beschlagwerk und bilden so den seitlichen Abschluss der Wange. Ein Vorhang verbindet zentral das symmetrisch angelegte Bild. Darunter ruht eine frontal ausgerichtete Kartusche mit einer darin sitzenden Putte. Zahlreiche Durchbrechungen lockern die Erscheinung der Schnitzerei auf. Die Rückenlehne ist ebenfalls sehr plastisch ausgeführt worden und ist der Hingucker bei diesen Stühlen. Sie zeigt zwei Meerjungfrauen, die auf ihren geschuppten Schwanzflossen stehen und eine große, architektonisch angelegte Kartusche zwischen sich tragen. Diese besteht aus einem stilisierten Wappen, das eiförmig aus der Oberfläche tritt. Das Wappen ist umgeben von einem stark konkav und konvex verkröpften Profilrahmen, der sich an seinen seitlichen Enden volutenartig einrollt, woran sich die Meerjungfrauen festhalten. Darunter ruht ein Dämonenkopf, der dem Betrachter entgegen stiert, umgeben von Voluten, die die Flossen der Meerjungfrauen umgreifen. Der obere Abschluss der Rückenlehne wird durch ein geschweiftes Kranzprofil gebildet, welches in Voluten endet. In der Mitte ist ein muschelförmiges Blatt zu sehen.  Die Sitzfläche ist ebenfalls ornamental ausgearbeitet und wurde Flächen füllend mit einem floralen Akanthus Ornament graviert. Umgeben von einem beschnitzten, abgesetzten und verkröpften Viertelstab als umlaufender Abschluss.Dieses Stuhlpaar lässt sich deutlich von weniger hochwertigen, einfacheren Scabello Stühlen unterscheiden. Auch von Hinten sind die Stühle reizvoll, mit den Silhouetten der beiden Meerjungfrauen. Scabello Stühle waren damals wie heute Repräsentationsmöbel, die zur Dekoration an die Wand gestellt wurden. Wenn diese benutzt wurden, dann wurde darauf aufrecht gesessen. Die originalen Exemplare dieses Stuhltyps stammen aus der Zeit um 1450 und wurden in Italien gefertigt. Modelle aus dieser Zeit sind heute kaum noch auf dem freien Markt zu finden. Diese Scabello Stühle befinden sich in einem gepflegten, restaurierten Zustand mit schöner Patina und sind eine echte Augenweide. Die Sitzhöhe beträgt 51 cm.

2.800,00 €

Lagerverkauf
Viktorianischer Apothekerschrank aus Mahagoni mit zahlreichen Schubladen und Türen, unrestaurierter Zustand
Viktorianischer Apothekerschrank aus Mahagoni mit zahlreichen Schubladen und Türen, unrestaurierter Zustand
Viktorianischer Apothekerschrank aus Mahagoni mit außergewöhnlichen Maßen (H 239 x B 305 x T 26 cm), 28 Schubladen, 7 Türen (davon 2 Schiebetüren aus Glas), unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1900. Dieser Apothekerschrank ist zweiteilig und wird einfach aufeinander gestellt. Das Unterteil hat eine Höhe von 117 cm und verfügt über 5 Türen und 28 kleinen Schubladen, die teils noch mit den originalen Schildern bestückt sind. Der Aufsatz ist seitlich für Regalböden gedacht (Regalböden nicht vollständig). In den oberen Zwickeln sehen wir Schnitzereien. Dies sind auch die einzigen, plastischen Dekorationselemente, bei dem ansonsten sehr geradlinigen Möbel. Mittig ist der Aufsatz mit Schiebetüren aus Glas ausgestattet, dahinter Regalböden aus Glas und eine verspiegelte Rückwand. Die hölzernen Rückwände sind bereits aus dünnem Sperrholz und fehlen teilweise. Dieser Apothekerschrank wurde von den Vorbesitzern direkt aus einer Apotheke in London erworben. Mit einer maximalen Tiefe von 26 cm hat dieses Möbel sehr seltene Maße.Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.900,00 €

Niederländischer Renaissance Schrank, sog. "Zeeuwse Kast", unrestaurierter Zustand, um 1670
Niederländischer Renaissance Schrank, sog. "Zeeuwse Kast", unrestaurierter Zustand, um 1670
Südniederländischer Renaissance-Schrank, sog. "Zeeuwse Kast" aus Eichenholz und Palisander, mit 4 Türen und 2 Schubladen, unrestaurierter Zustand, von ca. 1670. Der Schrank besteht aus zwei Elementen, die aufeinander gestellt werden. Die zwei Schlösser oben sind nicht original zugehörig, alle Schlüsselschilder sekundär. Ansonsten sehr authentisches Möbel aus der Renaissance. Ein schönes Sammlerstück, welches die letzten 350 Jahre miterlebt hat. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Lieferung in die Niederlande ist möglich. 

1.450,00 €

Barockkommode aus Nussbaum, 3-schübig, mit Messingbeschlägen, Schellack-Handpolitur, Sachsen um 1760
Barockkommode aus Nussbaum, 3-schübig, mit Messingbeschlägen, Schellack-Handpolitur, Sachsen um 1760
Diese formschöne Barockkommode aus Nussbaum und Kirschbaum wurde in der Zeit um 1760 in Sachsen gefertigt. Sie ist stehend furniert, üppig gebaucht und im Sockelbereich mit einer Schürze und eleganten Zwickeln gestaltet. Die kräftig profilierte Kommodenplatte schwingt im hinteren Bereich eindrucksvoll nach außen. Die Fläche ist mit einem Feld aus einem lebhaften, dunklen Nussbaumfurnier mit Kreuzfuge gestaltet und mit schönem Kirschbaum-Sägefurnier umrandet. Auf den Seitenwänden wird das gespiegelte Nussbaumfurnier von quer aufgelegtem Nussbaum flankiert. Die drei aufschlagenden, mit feinen Lippen gerahmten Schubladenfronten zeigen Nussbaumfelder, die ebenfalls von hellerem Nussbaum gerahmt sind. Die Handhaben und Schlüsselschilder sind später hinzugekommen, waren vor der Restaurierung aber schon vorhanden und passen stilistisch sehr gut. Die Schlösser sind original zugehörig. Ein Schlüssel ist vorhanden, der bei allen drei Schlössern passt. Die Kommodenplatte ist durch eine liegende Gradleiste zuverlässig gegen Verwerfungen geschützt und dadurch sehr gerade geblieben.Die Kommode wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack seidenglänzend mit Schellack von Hand poliert. Sie hat uns unmittelbar begeistert. Trotz einer beachtlichen Gesamtbreite von 133 cm wirkt sie, durch ihre bewegte Formgebung und den Umstand, dass der Korpus lediglich 114 cm breit ist, nicht ausladend. Es wurde sehr ausgewähltes Sägefurnier verwendet, welches eine schöne Holzmaserung und einen leuchtenden Farbton zeigt. Die Innenräume sind sauber und wurden mit Schellack mattiert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

5.600,00 €

Spätbarocke Kommode, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandelwerk, restauriert und mattiert, von ca. 1770
Spätbarocke Kommode, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandelwerk, restauriert und mattiert, von ca. 1770
Spätbarocke Kommode mit einer Breite von knapp über einem Meter, drei Schubladen, Nussbaum Sägefurnier und andere Edelhölzer auf Nadelholz furniert, süddeutsch um 1770. Diese Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit mattierter Schellackoberfläche.  Der geschweifte Korpus steht auf gedrechselten Füßen, ist relativ streng gehalten und zeigt ein schönes Farbenspiel zwischen den ebonisierten Elementen (Sockel- und Plattenprofil, Traverse und Lisenen) und dem farbenfrohen, leuchtenden Nussbaumholz.Auf der Kommodenplatte, den Seitenwänden und den Schubladenfronten sehen wir mehrfach gerahmte Funierfelder. Das Feld auf der Kommodenplatte und die zentralen Felder auf den konkav geschweiften und doppelt gebrochenen Schubladenfronten sind mit Bandelwerk intarsiert. Das Bandelwerk besteht zum einen aus querfurnierten Nussbaumholz, flankiert von hellen Ahorn-Fadenintarsien. Zum anderen aus Amarant (dunkelrotes Furnier), ebenfalls flankiert von Ahorn-Fadenintarsien. Die Felder der Seitenwände wurden mit einem gespiegelten Funierbild gestaltet. Diese Barockkommode wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack mattiert. Leichte Alters- und Gebrauchsspuren wurden belassen und überpoliert/mattiert. Die Handhaben und Schlüsselschilder sind sekundär. Wir wählten runde, gegossene Louis Seize Beschläge aus Messing, die den verbliebenen Abdrücken auf den Schubladen entsprachen und sich mit unserer Erfahrung decken, dass die, im späten 18. Jahrhundert entstandenen Barock Kommoden in aller Regel schon Louise Seize Beschläge aufweisen. Die Schlösser sind original zugehörig. Hierbei handelt es sich um Schnappschlösser oder auch Altdeutsche-Schlösser genannt. Sowohl beim Öffnen, als auch beim Zuschieben der Schubladen muss der Schlüssel betätigt werden, da der Schlossriegel automatisch durch eine Feder verriegelt. Auf Wunsch fertigen wir Ihnen 2 weitere Schlüssel an. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

3.800,00 €

Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restauriert und geölt, 18. Jh.
Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restauriert und geölt, 18. Jh.
Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restaurierter und voll funktionstüchtiger Zustand mit geölter Oberfläche, 18. Jahrhundert. Der zweitürige Schrank steht auf gedrechselten Füßen, zeigt abgeschrägte Korpusvorderkanten und ein schönes Kranzgesims. Der Korpus lässt sich in der Mitte teilen und wird mit Holzkeilen verbunden. Die beiden Türen sind mit geschmiedeten Langbändern aus Eisen angeschlagen und lassen sich auf fast 180° öffnen. Die linke Türe schließt automatisch beim Zudrücken, die rechte Türe lässt sich normal verschließen. Das originale Schloss ist sehr schön verziert. Auf den Türen sind aufgesetzte Zierleisten in Form von schlichten Bastionsfüllungen zu sehen. Innen befinden sich vier Einlegeböden. Der obere Einlegeboden ist weniger Tief, dass man gut in den oberen Bereich kommt. Der untere Einlegeboden ist geschweift ausgesägt, auch dass der Zugang in den unteren Bereich bequemer ist. Im Zuge der Restaurierung wurde ein Rückwandbrett ergänzt, der Schrank innen mit Schellack ausgepinselt und außen mehrfach geölt. 

2.850,00 €

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