Antikmöbel & Antiquitäten im Online-Shop


In unserem Online-Shop können Sie antike Möbel und hochwertige Antiquitäten online kaufen. Entdecken Sie eine vielfältige Auswahl an restaurierten Einzelstücken und originalen Antiquitäten aus verschiedenen Epochen. Alle Objekte sind in unserem Ladengeschäft ausgestellt und können gerne vor Ort besichtigt werden. Wir aktualisieren unser Sortiment regelmäßig, sodass Sie stets neue Antiquitäten und antike Möbel entdecken können.

Lassen Sie sich von unserem Angebot inspirieren und finden Sie Ihr persönliches antikes Traummöbel.

Möbelkategorien bei Furthof Antikmöbel GmbH

Bodenseeschränke
Bodenseeschränke
Antike Schränke Biedermeier Schränke Was ist ein Bodenseeschrank? Ein Bodenseeschrank ist ein qualitätsvoller Schranktypus, der rund um den Bodensee in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefertigt wurde. Entstanden sind diese ca. ab der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurden ca. bis in die 1830er Jahre gefertigt. Je nach Region sehen die Bodenseeschränke unterschiedlich aus, haben aber charakteristische Merkmale was die Konstruktion, Formgebung und Dekoration angeht. Für die Fertigung wurden heimische Holzarten wie Kirschbaum, Nussbaum, Eiche und Nadelhölzer verwendet. Rückwände, Einlegeböden und andere nicht sichtbare Elemente sind aus Nadelholz gefertigt.  Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1834 Merkmale von Bodenseeschränken Die Bezeichnung Bodenseeschrank ist vielen Menschen ein Begriff. Doch an welchen Merkmalen erkennt man einen Bodenseeschrank? Diese Schränke sind zweitürig und zeichnen sich durch eine barocke Korpusform aus. Der Korpusvorderkanten sind zu den Seiten hin stark abgeschrägt. Das Kranzprofil ist in der Mitte geschweift und die Türen zeigen im oberen Bereich die gleiche Schweifung wie das Kranzprofil. Zwischen den Türen befindet sich ein Mittelbrett, auf welches die zwei außen angeschlagenen Türen aufschlagen. Die Türen sind mit Fitschenbändern angeschlagen und lassen sich um 180° öffnen. Einige dieser Schränke zeigen einen gebauchten Korpus, d.h. der Schrank ist zu den Seiten hin weniger tief als in der Mitte. Der Schrank besteht aus zwei Korpushälften, die in der Mitte zusammengeschoben und mit Holzkeilen oder Holzschrauben verbunden weden. Bodenseeschränke wurden meistens aus Massivholz gefertigt und sind mit Schnitzereien oder Intarsien verziert. Vereinzelt gibt es auch Bodenseeschränke, die komplett mit Sägefurnier belegt sind. Dies sind die wesentlichen Merkmale eines Bodenseeschranks. Originale Bodenseeschränke bei Furthof Antikmöbel GmbH kaufen Im Antiquitäten-Online-Shop von Furthof Antikmöbel GmbH finden Sie ausschließlich originale und ausgewählte Bodenseeschränke aus verschiedenen Holzarten. Als Fachhändler für Bodenseeschränke achten wir bereits beim Einkauf sehr auf einen authentischen und unveränderten Zustand. Auch im Zuge der Restaurierung werden lediglich Materialien verwendet, die zu der jeweiligen Zeit schon vorhanden waren, damit die Bodenseeschränke stil- und fachgerecht restauriert sind. Geschichte der Bodenseeschränke Die Herstellung dieser besonderen Schränke begann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, wobei Bodenseeschränke vor 1790 äußerst selten sind. Meistens ist eine Datierung vorhanden, wodurch sich das Alter oft exakt bestimmen lässt. Die meisten Bodenseeschränke stammen aus der Zeit um 1790-1830. Da der Bodenseeraum in dieser Zeit eine ländlich geprägte Gegend war, wurden in dieser Zeit die Bodenseeschränke immer noch in einer gleichbleibenden barocken Form hergestellt. In Möbelzentren wie z.B. München waren zu dieser Zeit bereits strenge Empire- oder Biedermeiermöbel angesagt. Auch wenn es sich um ländliche Möbel handelt, sind diese bis zum heutigen Tag aufgrund der ausgewogenen Formgebung sehr beliebt. Durch die breit abgeschrägten Vorderkanten fügen sich diese Schränke gut in Räume ein, ohne zu wuchtig zu wirken. Es gibt Bodenseeschränke sowohl mit reichhaltigen Intarsien als auch mit Schnitzereien. Oftmals zeigen die Schnitzereien oder Intarsien bereits klassizistische Ornamente und Motive, während die äußere Form des Möbels noch völlig der barocken Formensprache entspricht. Bodenseeschränke aus Salem- die ersten Bodenseeschränke Der Salemer Schrank gilt als das ursprüngliche Modell der Bodenseeschränke. Dieser Schranktyp geht auf die Schreinerei des damaligen Klosters Salem zurück. Der Salemer Schrank weist die gleichen Merkmale der klassischen Bodenseeschränke auf, jedoch ist das Kranzgesims wuchtiger ausgearbeitet und die Schweifung der Kranzprofile endet in gegeneinandergestellten Voluten. Ein weiteres und bedeutenderes Merkmal ist das Mittelbrett zwischen den Türen. Dies ist nicht fest eingebaut, sondern als eine dritte Tür ausgearbeitet. Dahinter verbergen sich mehrere Schubladen, die übereinander angeordent sind. Oftmals sind auch Geheimfächer vorhanden. Die Salemer Schränke sind reichhaltig beschnitzt. Stilisierte Sonnenblumen stellen ein häufiges Motiv dar. Bei dem Zisterzienser-Orden, in dessen Besitz zu dieser Zeit Schloss Salem war, symbolisiert die Sonnenblume die Ausrichtung zu Licht/Gott. Daraus erklärt sich die häufige Verwendung der Sonnenblume als Dekorationsmittel. Wie alle Bodenseeschränke ist der Salemer mittig teilbar. Er besteht immer aus 2 Korpushälften, die mit gedrechselten Schrauben aus Holz oder Holzkeilen verbunden sind.Salemer Schränke wurden bis zur Säkularisation im Jahre 1802 in der Klosterschreinerei gefertigt. Anschließend wurde dieser Möbeltypus auch in umliegenden Schreinereien hergestellt. Möchten Sie Ihren Bodenseeschrank verkaufen? Wir kaufen bundesweit und auch aus benachbarten Ländern Bodenseeschränke an. Im Laufe der Zeit haben einige Bodenseeschränke einen weiten Weg hinter sich gelassen. Daher kommt es häufig vor, dass wir Bodenseeschränke z.B. aus Berlin ankaufen können. Wenn Sie einen originalen Bodenseeschrank verkaufen möchten, können Sie uns diesen gerne anbieten. Wir kümmern uns um einen reibungslosen Ablauf und bezahlen bei Abholung in bar. Informationen zum Ablauf finden Sie unter Ankauf von Antiquitäten.
Kommoden
Kommoden
Antike Kommoden bei Furthof Antikmöbel GmbH kaufen Antike Kommoden, Halbschränke, Anrichten, Vertikos & Wochenkommoden finden Sie in dieser Rubrik. Wir verfügen über ein breit gefächertes Repertoire von Kommoden aus den Stilepochen Barock, Rokoko, Louise Seize, Empire und Biedermeier. Auch Kommoden aus den Zeiten des Louis Philippe, der Gründerzeit und dem Jugendstil können sie häufig in unserem Sortiment finden. Der Schwerpunkt unsereds Angebots liegt bei Barockkommoden des 18. Jahrhunderts und Biedermeierkommoden aus dem frühen 19. Jahrhundert. Alle angebotenen Möbelstücke können Sie bequem über unseren Antiquitäten-Online Shop einkaufen oder Sie schauen einfach persönlich bei uns vorbei und genießen dabei die gemütliche Atmosphäre bei uns auf dem Furthof. Die Geschichte der Kommode Der Möbeltypus Kommode (frz. Commode = bequem) ist ein Aufbewahrungsmöbel, welches sich nach der Meinung einiger Experten aus der Truhe und dem Kabinettschrank entwickelt hat. Andere sehen den Ursprung im Unterteil des Buffets. Die ersten Kommoden sind im frühen 17. Jahrhundert im heutigen Italien entstanden. Nachdem dieser Möbeltyp sich auch in Frankreich verbreitet hatte, setzte er sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts auch im deutschsprachigen Kulturkreis durch.  
Antike Tische
Tische
Wir bieten Ihnen Tische aus verschiedensten Stilepochen, wie der Renaissance, dem Barock, dem Louise Seize, bis hin zum Jugendstil, an. Sie finden bei uns Esstische in der Form von langen Tafeln oder auch in ausziehbaren Varianten, wie z.B. den Kulissentisch. Außerdem bieten wir immer eine Auswahl an Spieltischen, Demi Lune Tischen, Konsoltischen, Beistelltischen und Näh- und Arbeitstischchen. Immer wieder können wir Ihnen auch einen Schragentisch oder einen Zahltisch anbieten. Unser Angebot reicht von feinen furnierten und polierten Tischen aus Edelhölzern, wie Kirschbaum, Nussbaum, Mahagoni und Palisander, bis zu rustikaleren Tischen aus Fichte oder Eiche. Ab dem 17., vor allem im 18. Jahrhundert wurden viele neue Tischformen erfunden, die oft einen weniger repräsentativen Charakter, dafür aber einen hohen persönlichen Nutzwert haben, wie z. B. den Konsoltisch, Gatelegtable, Spieltisch, Näh- und Arbeitstisch, Bibliothekstisch, Zahltisch, Demi- Lune Tisch und Schreibtisch. Die geschichtliche Entwicklung der Tische Schon bei den Ägyptern war der Tisch ein fester Bestandteil der damaligen Wohnkultur. Frühe Tische bestanden lediglich aus Böcken, auf die man eine Platte legte. So war der Tisch schnell bei Seite geräumt um Platz zu haben, um sich anderen Dingen zu widmen. Ein Prinzip, dass bis ins Mittelalter funktionierte. Seit dem nicht mehr weg zu denken, entwickelte sich der Esstisch von einer großen, langen Tafel in der Gotik, durch stetige Veränderung bis hin zu runden Tischen für kleinere Gesellschaften im Biedermeier. Dazwischen wurde fleißig variiert und es entstanden verschiedene Tische mit verschiedenen Funktionen und Nutzen.
Wandtische
Wandtische
Antike Wandtische In unserem Antiquitäten Online Shop und natürlich auch in unserem Ladengeschäft finden Sie eine Auswahl an verschiedensten Wandtischen. Sowohl sogenannte Konsoltische, die ihren festen Platz an der Wand haben, wie auch Tische die bei Bedarf frei in den Raum gestellt werden. Zu diesen zählt man die Spieltische, Zahltische, Gate Leg Table und manche Demi- Lune Tische. Bei diesen läßt sich konstruktionsabhängig, auf unterschiedliche Weise die Tischplatte vergrößern. Außer beim Gate Leg Table vergrößert sich die Tischplatte bei ihnen auf die doppelte Fläche. Diese Möbel gehörten nicht zur Grundausstattung eines Haushalts, sondern stellten einen Bestandteil einer verfeinerten Wohnkultur dar. Deshalb wurden diese aus Edelhözern, wie Kirsch- und Nussbaum, Rüster,  Esche, Birke und Mahagoni gefertigt. Bei den luxuriöseren Möbelmodellen wurden diese Edelhölzer auf ein Blindholz aus Eiche oder Weichholz furniert. Wandtische sind dekorativ & praktisch Antike Wandtische sind sehr dekorativ und können je nach Größe gut mit einem Ölgemälde, einer historischen Grafik oder einem antiken Spiegel kombiniert werden. Sie eignen sich auch gut als Ablagefläche im Eingangsbereich. Die oftmals integrierte Schublade unter der Tischplatte bietet Stauraum für allerlei Kleinigkeiten.
Antike Spiegel
Spiegel
Antike Spiegel Sie finden bei uns immer eine größere Auswahl an antiken Spiegeln in unserem Antiquitäten Online Shop. Der Schwerpunkt liegt bei Spiegeln aus dem 19. Jahrhundert. Elegante furnierte und polierte Biedermeier Spiegel aus Kirsch- und Nussbaum, Birke, Rüster, Mahagoni oder aus ebonisiertem Hartholz, und auch vergoldete, teilweise mit geschnitzten oder aus Stuckgearbeiteten Verzierungen. Das Angebot reicht vom Wandspiegel über den Standspiegel bis zum prächtigen Prunkspiegel. Außerdem bieten wir ihnen immer wieder auch eine Spiegelkommode, einen Schminktisch, einen Standspiegel oder einen Schrank mit einer Spiegeltür. Die Geschichte des Spiegels Seit dem der Mensch sein Spiegelbild auf der Wasseroberfläche sah, suchte er nach immer neuen Materialen, die ihn möglichst naturgetreu spiegelten. Schon 2000 Jahre vor Christus entstanden Spiegel aus Bronze. Später wurden diese versilbert. Die Herstellung von planen Raumspiegeln aus metallfoliertem Glas ist eine Erfindung der europäischen Renaissance. Erstmalig in den Glasbläserwerkstätten von Murano/Venedig gelang es, geblasene Glaszylinder so aufzurollen, zu schleifen und zu polieren, dass eine glatte, kristallklare Platte ohne Verzerrungen entstand. Mit rückseitig angebrachten Metallfolien verstärkte sich die Lichtspiegelung. Die Glasbläser in Murano hüteten ihr Fabrikationsgeheimnis bestens. Auch war es den auf Murano ansässigen Glasbläsern und ihren Familien unter Androhung von Strafe strengstens untersagt, die Insel zu verlassen. Dies war eine Maßnahme, um das Werkstattgeheimnis zu wahren. Erst im 17. Jahrhundert waren die Handwerker in der Lage, größere Spiegelgläser herzustellen. Die sogenannte „Stobtechnik“ wurde in Frankreich entwickelt, von der „Manufacture Royale des Glaces de miroirs“ (1665 - 1683) in St. Gobain. Die Neuerung bestand darin, dass man das Spiegelglas nicht mehr blies, sondern in schubladenförmige Formen gegossen hat. Dadurch war nur ein bestimmtes Maß möglich, sodann wurde noch geschliffen und poliert. Diese Art der Herstellung erklärt, warum noch bis ins 18. Jahrhundert große, hohe Wandspiegel immer aus mindestens 2 Spiegelhälften bestanden, die im Spiegelrahmen aneinandergesetzt wurden. Die Herstellung von größeren Glasplatten war erst im 19. Jahrhundert möglich. Antike Spiegel - Alles in Butter Bis ins 18. Jahrhundert war die venezianische Insel Murano das Zentrum der europäischen Spiegelfertigung. Spiegelglas wurde so teuer gehandelt, dass zwei Spiegel in einem Schloßsaal oft teuerer waren als sämtliche Möbel in dem Raum. Eine entsprechende Herausforderung war der Transport der Spiegel in den Zeiten der Kutsche. Um Glasbruch zu vermeiden wurde das Spiegelglas in Butter eingepackt. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts entstand der übliche Metallbelag eines Spiegels durch Verdampfung von Quecksilber auf einer befestigten Folie aus Zinn-Amalgam. Schon im 18. Jahrhundert wurden Spiegel mit einem Facettenschliff versehen. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Konturen des Facettenschliffs so exakt wie man es von heutigen Spiegeln kennt. Spiegel schätzte man in der Wohnkultur insbesondere als zusätzliche Lichtquelle. Kleinformatige Spiegel wurden als Leuchterspiegel gerne in Wohnräumen angebracht. Bestückt waren diese mit 1 oder auch 2 Kerzen, die zusätzlich mit dem Spiegel als Lichtquelle fungierten. Wandspiegel kombinierte man meist mit Kommoden oder auch kleinen Beistelltischen. Hohe Pfeilerspiegel setzte man in großen Sälen an Wänden zwischen den Fenstern ein, manchmal auch kombiniert mit Konsolentischen. In Prunksälen des Adels spiegelten diese die Kristallleuchter und erzeugten so den verblüffenden Eindruck von Größe, Weite und strahlender Helligkeit. Bestes Beispiel für dieses Zusammenspiel von Spiegeln und Leuchtern ist der Spiegelsaal von Schloss Versailles.
Historische Grafiken
Grafiken
Historische Grafiken Über unseren Antiquitäten Online Shop können Sie historische Grafiken erwerben. Sie finden immer eine große Auswahl an dekorativen Grafiken von Städten, Landkarten, Pflanzen, Tieren und Mode. Häufig wurden diese nach dem Druck von Hand koloriert. Jene hatten häufig keinen großen künstlerischen Anspruch, sind aber kulturhistorisch bedeutend. Auch künstlerische Grafiken finden Sie in unserem Sortiment, bei denen die Grafiken berühmte Gemälde wiedergeben oder auch völlig freie Gestaltungen. Den Grundstein für serienmäßig gedruckte Kunst bildete die Erfindung der Papiermühlen am Anfang des 15. Jahrhunderts. Das Bedrucken von Stoff mit Hilfe von Modeln war damals schon länger üblich. Obwohl es von Grafiken meist zahlreiche Abzüge gibt und es daher keine Einzelstücke sind, gilt jedes als Original des Künstlers. Dies trifft auch zu, wenn jemand Jahrhunderte nach der Entstehung des ersten Drucks einen weiteren druckt. Allerdings wird dieser dann deutlich niedriger bewertet. Die meisten Grafiken zeigen im unteren Bereich außerhalb des Druckbereichs eine Nummer wie z.B. 12/150 auf. Anhand dieser Nummer lässt sich erkennen, das wievielte Exemplar es ist und wie hoch die Auflage war. Bei diesem Beispiel handelt es sich um das 12. Exemplar bei einer Auflage von 150 Stück. Oftmals wurden die Grafiken auch vom Künstler signiert. Grafiken als Sammlerstück oder zur Dekoration Grafiken kommen gut zur Geltung, wenn diese über einem schönen Konsolentisch an der Wand aufgehängt werden. Dies ist ein beliebtes Dekorationsmittel. Kleinere Grafiken werden auch gerne auf Kommoden aufgestellt. Zudem sind Grafiken auch ein Sammelgebiet. Sammler spezialisieren sich oft auf ein Gebiet und sammeln z.B. historische Stadtansichten vom Bodensee oder aus bestimmten Städten (meist aus der Heimat). Auch historische Landkarten sind ein beliebtes Sammelgebiet. Spannend sind auch sehr alte historische Tierdarstellungen, die sehr wertvoll sein können. Hochdruckverfahren Beim Hochdruckverfahren wird der Druckstock in der Weise bearbeitet, dass man die Stellen, die sich auf dem Papier abzeichnen sollen, erhaben stehen lässt und die anderen Bereiche vertieft. Der Hochdruck findet Verwendung bei Holzschnitten und Holzstichen, bei denen der hölzerne Druckstock reliefartig ausgeschnitten wird, um Grafiken zu erzeugen. Die hergestellten Grafiken werden als Holzschnitte bezeichnet. Für den Holzschnitt wurden Druckstöcke hauptsächlich aus Nuss- und Birnbaumholz verwendet. Dies wurde längs des Faserverlaufs zugesägt. Frühe Werke zeigten häufig nicht viel mehr als die Umrisse der abgebildeten Objekte. Im 16. Jahrhundert waren Schraffuren als Binnenzeichnungen schon weit verbreitet. Diese sorgten für eine plastischere und räumlichere Wirkung. Eine sehr detaillierte Darstellung ist beim Holzschnitt nicht möglich. Durch den Einsatz von mehreren Druckstöcken, die jeweils mit einer anderen Farbe eingestrichen und nacheinander auf das gleiche Blatt gedruckt wurden, war der Farbholzschnitt möglich. Der Holzstich zählt auch zu den Hochdruckverfahren und ist eine Weiterentwicklung des Holzschnitts, bei dem eine detailliertere Darstellung möglich ist. Ende des 18. Jahrhunderts wurde dieser von Thomas Bewick entwickelt. Im Gegensatz zum Holzschnitt wurde für die Druckfläche des Druckstocks kein Längsholz, sondern Hirnholz aus dem besonders harten Buchsbaum verwendet. Mit deutlich feineren Werkzeugen als beim Holzschnitt wurde dieser bearbeitet. Bei den Druckstöcken aus Längsholz war der Schnitt quer zum Faserverlauf kaum möglich. Die Hirnholzflächen konnte man in alle Richtungen bearbeiten und der Druckstock war wesentlich langlebiger, da das Hirnholz wesentlich abriebresistenter ist als Längsholzflächen. Tiefdruckverfahren Das Tiefdruckverfahren ist eine Technik, bei dem die zu druckenden Bereiche auf den Druckstöcken vertieft werden. Dieses Verfahren wird bei Kupferstichen, Stahlstichen, Radierungen und für die Schabkunst angewendet. Für die Herstellung einer Grafik im Tiefdruckverfahren ist eine Walzendruckpresse notwendig. Beim Kupferstich werden mit dem Grabstichel, einem rautenförmig zugespitzten Stahlstift und anderen spitzen Werkzeugen, Linien und Punkte aus der Kupferplatte herausgearbeitet. Durch diese Arbeiten wurde die Oberfläche der Kupferplatte zwangsläufig verkratzt. Diese Spuren wurden anschließend durch das Glätten der Fläche beseitigt. Das Glätten der Fläche erzeugte eine Vielzahl von kleinen Rillen auf der Platte. Beim Druck entsteht so in den hellen Bereichen des Drucks eine leicht graue Tönung, den man als Plattenton bezeichnet. Nach maximal 500 bis 600 Abzügen muss die Kupferplatte nachgestochen werden. Der erste bekannte Kupferstich ist von anno 1446. Die Radierung ist eine Tiefdrucktechnik, bei der eine sehr detaillierte Darstellung möglich ist. Man unterscheidet zwischen der Kaltnadelradierung und der Ätzradierung. Bei der Kaltnadelradierung werden mit Radiernadeln aus gehärtetem Stahl feinste Linien in die Kupferplatte eingeritzt, entsprechend der Darstellung der zukünftigen Grafik. Die Linien können unterschiedlich fein und tief ausgearbeitet werden. Auch bewusst aufstehende Ränder können beim Drucken Effekte erzeugen, da sich dort mehr Farbe sammelt. Die geätzte Radierung findet sich deutlich häufiger. Hier wird die Druckplatte mit einer säurefesten Schicht wie z.B: einem Wachs überzogen. Die anschließenden Konturen der zukünftigen Grafik werden durch die Wachsschicht in die Druckplatte eingeritzt. Durch anschließendes Aufbringen einer Säure werden die angekratzten Stellen vertieft. Des Weiteren gibt es noch die Schabkunst bzw. die Schwarze Kunst, die auch zum Tiefdruckverfahren gehört.  Hier wird die Kupferplatte mit einem Granierstahl (Wiegemesser) diagonal bearbeitet und die Fläche dadurch leicht aufgeraut. Anschließend werden die Stellen entsprechend des gewünschten Helligkeitsgrads mehr oder weniger mit dem Schabeisen geglättet. Nach nur wenigen Abzügen verlieren sich zunehmend die Feinheiten der Darstellung. Daher sind die Auflagen sehr gering ausgefallen. Der Stahlstich ist auch Teil der Tiefdruckkunst. Da die Stahlplatte wesentlich härter ist als eine Kupferplatte, können die feinen Linien wesentlich enger nebeneinander gezogen werden, da sich bei der Bearbeitung kein Wulst bildet, im Gegensatz zur Kupferplatte. Dadurch sind wesentlich detailliertere Darstellungen möglich. Beim Druck nutzt sich der Stahl wesentlich weniger ab als das Kupfer. Dadurch können Auflagen von bis zu 10.000 Abzügen realisiert werden. Flachdruckverfahren Die Lithografie wird durch das Flachdruckverfahren erzeugt. Auf Solnhofer Kalkstein wurde fetthaltige Farbe aufgetragen. Die Partien, die vorher mit Wasser befeuchtet wurden, nahmen keine Farbe an. Bis 1804 gab es nur Federlithografien. Nachdem man die Poren des Steins mit Gummiarabikum geschlossen hatte, konnte man mit der Feder durchgehende Striche auftragen. Später trug man Salpetersäure auf, die die Poren des Steins deutlich vergrößerte. Anschließend konnte man mit Kreide auf diese Fläche zeichnen. Da Stein sich deutlich weniger abnutzte als Kupfer und Stahl, konnte man jetzt in beliebiger Auflage drucken. Die Farblithografie entsteht dann durch das übereinander Drucken der Farben. Chronik der Grafiken Die frühsten Werke waren Holzschnitte, Farbholzschnitte und Kupferstiche. Nur in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts gab es den Metallschnitt und den Schrotschnitt. Seitdem kennt man auch die Radierung, die ab dem 16. Jahrhundert schon sehr gebräuchlich war. Der Punktierstich stammt auch aus dieser Zeit. Um 1640 wurde die Schabkunst erfunden. Diese wird auch als die Schwarze Kunst bezeichnet. Im 18. Jahrhundert kamen die ersten Farbstiche auf. Seit dem späten 18. Jahrhundert kennt man den Naturselbstdruck. Im Jahre 1768 wurde das Aquatinta- Verfahren entwickelt. 1797 wurde die Lithografie erfunden. Ab 1816 gab es die Farblithografie. Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde das Verfahren des Holzstichs entwickelt und wurde im 19. Jahrhundert bis zur Erfindung der Fotografie immer populärer. Am Ende des 18. Jahrhunderts gibt es die ersten Lithografien. Bis 1804 kennt man nur die Federlithografie. Diese wird von der Kreidelithografie abgelöst. Ab 1816 kam die Farblithografie auf. Seit 1827 kennt man die Zinkografie. Der Stahlstich wurde 1820 in England erfunden. Als Sonderart der Radierung war die Glasradierung im 19 Jahrhundert gebräuchlich. Im 20. Jahrhundert war in Künstlerkreisen der Linolschnitt weit verbreitet.
Vitrinen
Vitrinen
Antike Vitrinen - Glanzstücke der Möbelbaukunst Vitrinen bilden eine eigene Kategorie im Bereich der Behältnismöbel, die Sie vor Ort oder auch n unserem Antiquitäten Online Shop bei Furthof Antikmöbel erwerben können. Die Vitrine war gegen Ende des 17. Jh. eine Weiterentwicklung der Aufsatzkommoden. Original antike Vitrinen Die Bezeichnung Vitrine leitet sich vom lateinischen vitrum „Glas“, sowie vom französischen vitre „Glas“ ab. Denn die Verglasung ist ein Hauptbestandteil der Vitrine. Im 18. Jh. war die Vitrine ein kommodenartiges Möbel mit Versprossungen, die bleiverglast waren. Bezeichnet wurden solche Vorgänger der Vitrine als „Prahlhans“. Erst im 19. Jh. war in der Biedermeierzeit eine großflächige Verglasung und eine Verspiegelung von Rückwänden der Vitrine technisch umsetzbar. Zumindest eine Seite der Vitrine besteht aus Glas. Je nach Stilepoche und Anfertigung sind originale antike Vitrinen auch 3 seitig verglast. Besonders beliebt im Biedermeier in Österreich und Ungarn für herrschaftliche Einrichtungen war diese 3 seitig verglaste Vitrine. Oft wurde eine solche Vitrine noch zusätzlich mit einer verspiegelten Rückwand ausgestattet. Viele verschiedene Varianten der Vitrine haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. So gibt es Eckvitrinen, Miniaturvitrinen und auch verglaste Schaukastenvitrinen. Je nach Verwendungszweck der Vitrine ist diese auch mit einem qualitativ hochwertigen Innenleben, wie Einlegeböden aus poliertem Ahorn- oder Kirschholz, ausgestattet. Eine antike Vitrine für Ihr Zuhause Nicht nur der hochgestellte Adel, auch das Großbürgertum stellte seine Kostbarkeiten gerne in der Vitrine zur Schau. Somit erfüllt die Vitrine auch die Funktion der Zurschaustellung und erhöht den Status des Besitzers. Ein großer Vorteil einer Vitrine gegenüber der Kommode oder dem Schrank besteht darin, dass die Kostbarkeiten prominent präsentiert werden können. Gleichzeitig sind diese in der Vitrine auch sicher verschlossen. Zudem sind die wertvollen Stücke in der Vitrine besser vor Staub und anderen Einflüssen geschützt. Vitrinen aus verschiedenen Stilepochen Furthof Antikmöbel ist bestrebt, Ihnen qualitätsvolle Vitrinen und verglaste Aufsatzkommoden anzubieten. Meist bedürfen antike Vitrinen wegen ihres Alters und ihrer Konstruktionsweise einer umfassenden Restaurierung. Insbesondere sind meist einzelne Gläser zu ersetzen oder auch gesprungene Spiegelrückwände müssen teilweise durch original alte Spiegelgläser ausgetauscht werden. Diese Arbeiten können wir dank unserer eigenen Restaurierungswerkstatt durch qualifizierte Restauratoren leisten. Antike Vitrinen kaufen bei Furthof Antikmöbel Auf unserer Homepage finden Sie immer wieder die begehrten und seltenen originalen antiken Vitrinen aus verschiedenen Stilepochen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Besuchen Sie uns vor Ort in unserem Ladengeschäft in der Nähe des Bodensees, oder entschließen Sie sich zum Kauf einer Vitrine in unserem Online-Shop. Ihre Vitrine wird gut verpackt und versichert von erfahrenen Transporteuren zu Ihnen nach Hause geliefert. Auf alle antiken Vitrinen, die Sie in unserem Online-Shop ordern, gewähren wir Ihnen ein 14 tägiges Widerrufsrecht.

Antike Möbel nach Holzarten sortiert

Verschiedene Stilepochen

Barockmöbel
Barock Möbel
Barockmöbel – Antike Pracht aus dem 17. und 18. Jahrhundert Barockmöbel zählen zu den eindrucksvollsten Möbelstilen Europas und stammen überwiegend aus der Zeit zwischen 1670 und etwa 1750. Diese Epoche steht für prachtvolle Gestaltung, kunstvolle Handwerkskunst und repräsentative Wohnkultur. Ausgehend von zunächst strengeren Formen entwickelten sich Barockmöbel bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts zu immer aufwendigeren, geschwungenen und dekorativen Möbelstücken. Typische Vertreter dieser Epoche sind elegante Barockkommoden, imposante Barockschränke sowie kunstvoll gearbeitete Barocktische, die durch ihre geschwungenen Formen und edlen Materialien beeindrucken. Typische Merkmale echter Barockmöbel Charakteristisch für originale Barockmöbel sind geschweifte Fronten, aufwendige Schnitzereien und hochwertige Furnierarbeiten. Besonders Barockkommoden zeigen mehrfach geschweifte Formen und sind häufig mit kunstvollen Marketerien versehen. Tische und Stühle verfügen über geschwungene Beine, die oft in Voluten oder Tierhufen enden. Barockschränke beeindrucken durch ihre Größe und Präsenz. Mit Höhen von bis zu 2,60 Metern wurden sie ursprünglich für herrschaftliche Räume konzipiert und sind bis heute beeindruckende Einzelstücke mit besonderer Ausstrahlung. Stilkunde: Frühbarock, Hochbarock und Spätbarock Das frühbarocke Möbel löst sich zunehmend von strengen architektonischen Formen. Typische Zierelemente wie Ohrmuschel- und Knorpelornamente sowie Wellen- und Flammleisten prägen diese Zeit. Gedrechselte, gewundene Säulen – sogenannte Korkenziehersäulen – treten erstmals auf. Im Hochbarock dominieren üppige Verzierungen wie Blütenranken, Fruchtgehänge und Akanthusornamente. Gleichzeitig entwickeln sich aufwendige Füllungen und großflächige Medaillons. Im Spätbarock und Übergang zum Rokoko werden die Formen zunehmend verspielter. Geometrische Strenge weicht geschwungenen Linien, während kunstvolle Marketerien wie Bandelwerk, Rocaillen und Chinoiserien die Möbel schmücken. Edle Materialien wie Nussbaum, Mahagoni oder Palisander sowie Einlegearbeiten aus Messing, Perlmutt oder Elfenbein unterstreichen den luxuriösen Charakter dieser Möbel. Nachhaltigkeit und Qualität antiker Barockmöbel Originale Barockmöbel sind nicht nur ästhetisch wertvoll, sondern auch nachhaltig. Das Holz wurde bereits vor über 200 Jahren sorgfältig verarbeitet, luftgetrocknet und in reiner Handarbeit gefertigt. Es kamen ausschließlich natürliche Materialien wie Leime und Harze zum Einsatz – ein Qualitätsstandard, der bis heute überzeugt. Barockmöbel kaufen bei Furthof Antikmöbel In unserem Antiquitäten-Onlineshop finden Sie eine exklusive Auswahl an originalen Barockmöbeln aus dem 18. Jahrhundert. Jedes Stück wird fachkundig geprüft und detailliert beschrieben. Auf Wunsch erhalten Sie ein Echtheitszertifikat für das von Ihnen erworbene Barockmöbel. Für eine sichere und zuverlässige Lieferung zu Ihnen nach Hause kümmern wir uns. Service rund um Ihre Antiquitäten Sie möchten selbst Antiquitäten verkaufen? Nutzen Sie unseren Ankauf von Antiquitäten und profitieren Sie von einer fairen und transparenten Abwicklung. Darüber hinaus bieten wir Ihnen eine professionelle Restaurierung von antiken Möbeln, bei der historische Substanz und Wert Ihrer Möbel erhalten bleiben. Häufige Fragen zu Barockmöbeln Was sind Barockmöbel? Barockmöbel sind antike Möbelstücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die sich durch aufwendige Verzierungen, geschwungene Formen und hochwertige Materialien auszeichnen. Wie erkennt man originale Barockmöbel? Echte Barockmöbel erkennt man an handwerklichen Details wie massiven Hölzern, historischen Verbindungstechniken, originalen Beschlägen und altersbedingten Gebrauchsspuren. Sind Barockmöbel wertvoll? Der Wert von Barockmöbeln hängt von Alter, Zustand, Seltenheit und Herkunft ab. Besonders gut erhaltene Originalstücke aus dem 18. Jahrhundert erzielen oft hohe Preise. Kann man Barockmöbel heute noch verwenden? Barockmöbel lassen sich hervorragend in moderne Wohnkonzepte integrieren und setzen stilvolle, hochwertige Akzente. Kann man den Wert von Barockmöbeln schätzen lassen? Ja, wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Möbel bequem online schätzen zu lassen.
Biedermeier Möbel
Biedermeier Möbel
Hochwertige Biedermeier Möbel kaufen - entdecken Sie das Angebot bei Furthof Antikmöbel im Online-Shop Biedermeier Möbel bringen stilvolles Flair in Ihren Wohnraum. Sie stammen aus der letzten Stilphase des deutschen Klassizismus und begeistern mit typischen Zierelementen in Form von Spitzbeinen oder ebonisierten Säulen. Auch eingelegte Schlüsselbuchsen in Rauten- oder Wappenform, Pilaster und Versprossungen sind immer wiederkehrende Merkmale der Biedermeiermöbel. Hier bei Furthof Antikmöbel können Sie echte Biedermeier Möbel in einem erstklassigen Zustand kaufen. Bei einer Restaurierung achten wir nicht nur auf ein schönes Erscheinungsbild, sondern auch auf kleine Details, eine einwandfreie Funktion, damit Sie Schubladen, Türen und Schlüssel einfach bedienen können. Biedermeiermöbel kommen auch als Einzelstück durch ihre schlichte Eleganz in einer modernen, minimalistischen Einrichtung hervorragend zur Geltung. Originale Biedermeier Möbel Klassische Biedermeiermöbel haben eine klare Formgebung mit großen furnierten Flächen, die eigentlich immer mit einer dekorativen Maserung ausgestattet sind. Eine glänzende Schellackpolitur als Oberflächenbehandlung sorgt für eine elegante Ausstrahlung. Biedermeiermöbel, die im gesamten deutschsprachigen Kulturkreis gefertigt wurden, haben eine vollkommen andere Ausprägung als Möbel der gleichen Stilepoche aus Österreich/Ungarn. Unter dem Einfluss von Sheraton zeigen Biedermeiermöbel aus dem norddeutschen Raum eine strenge, geradlinige kompromisslose Form. Dagegen fertigte man im südlichen Raum entsprechend der Mentalität der Menschen eher einen verspielteren Biedermeier-Stil. Je nach Region wurden Biedermeier Möbel aus verschiedenen Holzsorten gefertigt. Während in Norddeutschland vor allem Mahagoni zum Einsatz kam, dominierte in Westdeutschland das Eschefunier und im Osten Birkenfurnier. Im Süden verwendete man für die Biedermeiermöbel hingegen vorzugsweise Kirschbaum- oder Nussbaum. Dadurch ergibt sich heute eine große Vielfalt, sodass es sicher auch für Ihren Geschmack die passenden Biedermeier Möbel zu kaufen gibt. Originale Möbel aus dem stilreinen, geradlinigen Biedermeier entstanden in der Zeit von 1815 bis 1830. Biedermeier Möbel strahlen eine elegante Leichtigkeit aus. Möbel aus dieser Zeit haben ihren Reiz insbesondere dadurch, dass sie handgefertigt wurden. Zur Verwendung kamen Sägefurniere mit einer Stärke von mehreren Millimetern. Nach 1830 bis ca. 1849 deutet sich ein Wandel in der Fertigung an. Möbel aus dieser Phase sind nicht mehr ausschließlich handgefertigt, auch die Furnierstärke nimmt beständig ab. Ein neuer Zeitgeschmack bringt wieder barocke Elemente hervor. Um 1910 wurde der Biedermeierstil wieder populär, das sogenannte Neo Biedermeier. Die Möbel aus dieser Zeit wurden bereits industriell gefertigt und die Furnierstärke verringerte sich nochmals. Bei Furthof Antikmöbel können Sie sich auf Original Biedermeiermöbel sowie vereinzelnd auch auf Möbel aus der 2. Biedermeierzeit freuen. Biedermeier Möbel als stilvolle Stauraumlösungen Furthof Antikmöbel präsentiert Ihnen eine Vielzahl an hochwertigen Biedermeierschränken. Diese stammen sowohl aus der frühen Zeit der Stilepoche als auch aus dem Spätbiedermeier. Einige der Schränke sind mit den charakteristischen Voll- und Halbsäulen, die teilweise kanneliert sind, ausgestattet. Immer zeigen sie sich schlicht und geradlinig und wirken vor allem durch die Maserung des verwendeten Furniers. Ergänzend können Sie bei uns auch zahlreiche stilvolle Kommoden kaufen. Diese Biedermeier Einrichtungsgegenstände eignen sich nicht nur für das Schlafzimmer. Sie dienen auch als Stauraumlösungen für das Wohnzimmer oder für einen großzügigen Eingangsbereich. Um Kleinigkeiten zu verstauen, bieten wir Ihnen außerdem wunderschöne Schatullen sowie Kleinmöbel. Komfortable Biedermeier Sofas für das Wohnzimmer Auch bei Biedermeier Sofas wurden Flächen und Kanten mit Sägefurnier aufwendig belegt. Ausladende Armlehnen mit einem wunderschönen Schwung runden das Design stilsicher ab. Passend dazu können Sie sich in unserem gut sortierten Online-Shop elegante Biedermeier Beistelltische aussuchen. Biedermeier Möbel für das Esszimmer Exklusive Esstische mit dekorativen Säulen oder schlanken, leicht geschwungenen Beinen bringen den Biedermeier-Stil in Ihr Esszimmer. Einige der Tische lassen sich sogar ausziehen und so bei Familienfeiern oder überraschendem Besuch an die Zahl der Personen anpassen. Wunderschöne Stühle und Vitrinen vervollständigen Ihre Esszimmereinrichtung. Originale Biedermeier Stühle stehen auf geraden Spitzkantfüßen oder zeigen einen eleganten Säbelschwung. Die Rückenlehnen der Biedermeierstühle sind oftmals deutlich verspielter, als man es von Kommoden oder Schränke gewohnt ist. Zudem sind regionale Unterschiede deutlich sichtbar. Es etablieren sich ganz neue Stuhlmodelle, die eigene Bezeichnungen erhalten. So kamen z.B. Ochsenkopfstühle, Schaufelstühle, Gondelstühle und anderen Modelle auf. Bei feineren Biedermeierstühlen wurden die Zargen und Rückenlehnen mit Sägefurnieren belegt. Bei Furthof Antikmöbel können Sie im Online-Shop Biedermeier Möbel kaufen und sie an den Ort ihrer neuen Bestimmung liefern und aufstellen lassen. Wir sind ein Familienbetrieb, der großen Wert auf einen erstklassigen Kundenservice legt. Rufen Sie uns gerne an, wenn wir Ihnen mit einer telefonischen Beratung über unsere Biedermeier Möbel weiterhelfen können. Zudem bieten wir Ihnen ein 14-tägiges Widerrufsrecht entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, wenn Sie in unserem Online-Shop Biedermeier Möbel kaufen. Damit Sie sich auch von zu Hause aus einen ersten Eindruck von unserem Antiquitätenhandel machen können, haben wir einen virtuellen Rundgang für Sie eingerichtet. Gerne begrüßen wir Sie auch persönlich in unserem Ladengeschäft mit 800 m² Ausstellungsfläche.

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Rokoko Tisch mit schöner Marketerie und Schnitzereien, von 1760
Rokoko Tisch mit schöner Marketerie und Schnitzereien, von 1760
Es handelt sich um einen ausgesprochen qualitätsvollen Tisch aus der Rokoko-Epoche um 1760. Er zeigt ein attraktives Tischgestell mit durchbrochener Rokoko-Schnitzerei zu allen vier Seiten und elegant geschweifte Beine mit zarten Blatt- und Volutenschnitzereien an den unteren Enden. Das geschweifte Tischblatt ist aufwendig mit einer Marketerie belegt und zeigt im Zentrum ein Blumenbukett mit Brandschattierungen. Dieser Barocktisch wurde in unserer Restaurierungswerkstatt behutsam restauriert. Die Oberfläche wurde gereinigt und mit Schellack mattiert. Er ist etwas weniger glänzend als es auf den Fotos wirkt. Das Tischgestell aus massivem Eichenholz steht auf ausgestellten, geschwungenen Beinen, die unten in blattverzierten Voluten enden. Die Beine sind jeweils zweiseitig profiliert. Diese Profile gehen jeweils beidseitig fließend in die Zarge über, enden dort in einem S-Schwung als Volutenschnitzerei, die zur Zargenmitte auf den Gegenschwung trifft. Darüber befindet sich jeweils eine durchbrochen gearbeitete Rokoko-Schnitzerei, welche zu beiden Seiten von hellem Nussbaum-Sägefurnier mit Fadenintarsien aus Ahorn flankiert werden. Die profilierte, vielfach geschweifte Tischplatte zeigt in einem Feld aus einer Bandintarsie ein Blumenbukett mit Brandschattierungen und Binnenzeichnungen. Dieses Feld ist in ein kreuzförmig angeordnetes Furnierbild eingelegt. Um dieses Feld sind strahlenförmig angeordnete, nicht rechtwinklige Dreiecke, die im Wechselspiel zwischen Hell und Dunkel gegeneinander verlaufen. Als Schleifen ausgebildete Bandintarsien bilden einen Rahmen. Für die Tischplatte wurde heller und dunklerer Nussbaum und diverse Obsthölzer verwendet. Der Rokoko Tisch zeigt einen reizvollen Kontrast zwischen der dunkleren, geschnitzten und profilierten Eiche und den helleren Hölzern der verwendeten Sägefurniere. Es gibt nicht viele Tische aus dieser Zeit, die eine so schöne Gesamtkomposition zeigen. Fotos, die diesen Tisch in einem sehr guten, unrestaurierten Zustand zeigen, sind vorhanden.

3.950,00 €

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Biedermeier Armlehnstuhl aus Nussbaum, leichtes Design, von ca. 1835
Biedermeier Armlehnstuhl aus Nussbaum, leichtes Design, von ca. 1835
Biedermeier Armlehnstuhl aus massivem Nussbaum mit gepolsterter Sitzfläche und Rückenlehne, aus der Zeit um 1835. Im Zuge der schonenden Restaurierung wurde der alte Lack erhalten und Gebrauchsspuren mit Schellack überpoliert. Die Polsterungen haben wir erneuert und frisch bezogen. Der Stuhl überzeugt durch seine gelungene Proportionierung und die Liebe zum Detail mit der bei diesem Stuhl ans Werk gegangen wurde. Die Sitzfläche ist auffallend großzügig und ergibt sich aus einer Polsterfläche gerahmt durch einen Holzrahmen. Die Rückenlehne folgt diesem Beispiel, besitzt einen volutenförmigen Abschluss und ist zudem leicht nach außen gebogen. Die Lehne geht auf halber Höhe fließend über in die Armlehnen die sich als großzügige, gerollte Voluten auf die Sitzfläche legen. Zwischen Sitzrahmen und Volute bildet diese eine kleine Knospe aus, die eine feine Stütze der Armlehne andeutet. Ein Sessel wie dieser ist ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig Komfort im Biedermeier war. Der Armlehnpolsterstuhl wurde unter Erhalt der Patina restauriert. Leichte Gebrauchsspuren sind vorhanden.  Weiteres Maß: Sitzhöhe 42 cm.  

1.250,00 €

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Neo-Biedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Bandintarsien, um 1900
Neo-Biedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Bandintarsien, um 1900
Neobiedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Fadenintarsien, ebonisierten Zierelementen und Steinplatte, restauriert und mit Schellackpoliert, von ca. 1900.Es handelt sich um einen, auf gedrückten Kugelfüßen stehenden, hochrechteckigen Korpus, der komplett In Rahmen- und Füllungsbauweise, unter Verwendung von Nussbaum-Sägefurnier, gefertigt wurde. Eine lose aufgelegte Steinplatte, verm. Belgischer Blaustein, bildet den oberen Abschluss. Das Nussbaum-Sägefurnier wird durch Bandintarsien geschmückt. Diese sehen wir auf dem Schubladendoppel, der Türfüllung und der Oberkante des Sockelprofils. Die Kugelfüße und die Knöpfe sind ebonisiert. Die Türe ist mit einem Stangenscharnier befestigt und schließt durch einen Schnappverschluss. Es handelt sich um ein etwas ungewöhnliches Möbelstück. In der Zeit um 1900 wurde bereits industriell gefertigt und man verwendete bereits dünnes Furnier. Dieses Nachtkästchen wurde jedoch in Handarbeit hergestellt und man verwendete sehr starkes Sägefurnier. Das Stangenscharnier und der Schnappverschluss sind original zugehörig. Ein schönes kleines Möbelstück, das mit der robusten Steinplatte gut als kleine Ablage im Eingangsbereich genutzt werden kann. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

950,00 €

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Antiker Beizentisch mit Nussbaumplatte 130x69cm, Beine aus Gusseisen, Schweiz um 1900
Antiker Beizentisch mit Nussbaumplatte 130x69cm, Beine aus Gusseisen, Schweiz um 1900
Antiker Beizentisch mit einer Tischplatte aus massivem Nussbaumholz und gusseisernen Füßen, Herkunft Schweiz, um 1900. Der Tisch zeigt ein leicht wirkendes Design, ist aber mit den gusseisernen Füßen doch schwerer als erwartet. Die Konstruktion ist sehr solide und stabil. Dieser Beizentisch steht auf zwei gusseisernen Beinen, die mit ihren zwei geschweiften Auslegern dem Tisch eine gute Stabilität geben. Die Tischplatte aus Nussbaumholz ist rundum dezent profiliert und zeigt einen schönen warmen Holzfarbton. Im Zuge der Restaurierung wurde die Holzoberfläche mit Schellack mattiert. Die gusseisernen Beine sind unbeschädigt und zeigen eine schöne Gussoberfläche ohne Rost oder Beschädigungen.Ein idealer Tisch, der früher in einem Wirtshaus stand und heute ein Hingucker im Wohnraum sein kann. Durch die maximale Beinfreiheit kann dieser Tisch auch sehr gut als Arbeitstisch verwendet werden. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

1.450,00 €

Neu
Biedermeier Ochsenkopfstuhl aus Nussbaum, restauriert und neu gepolstert, von ca. 1820
Biedermeier Ochsenkopfstuhl aus Nussbaum, restauriert und neu gepolstert, von ca. 1820
Biedermeier Ochsenkopfstuhl aus Nussbaum mit gepolsterter Sitzfläche, restauriert und neu gepolstert, süddeutsch von ca. 1820. Vorne auf ausgestellten, geschwungenen Spitzkantbeinen, hinten auf säbelförmig geschwungen stehend. Die Zarge rundum stehend furniert und an den Seiten ausgeschweift. Die etwas schalenförmig gestaltete Rückenlehne schwingt deutlich nach hinten. Die Zunge ist als stilisierte, altgrichische Lyra gestaltet und ebonisiert. Die Außenkante von dem ebenfalls stehend furnierten, oberen Abschluss der Lehne ist gleichfalls ebonisiert. Der Stuhl wurde von uns komplett restauriert, gepolstert, bezogen und mit Schellack poliert.Sitzhöhe ca. 50 cm, Sitztiefe ca. 38 cm.

850,00 €

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Barocker Herrensessel mit Lederbezug, reichhaltige Drechselarbeiten und Schnitzereien, 19. Jahrhundert
Barocker Herrensessel mit Lederbezug, reichhaltige Drechselarbeiten und Schnitzereien, 19. Jahrhundert
Neo-barocker Ledersessel aus Nussbaum mit Armlehnen, restaurierter Zustand, 19. Jahrhundert. Das Gestell ist aus massivem Nussbaum gefertigt und zeigt aufwendige Drechselarbeiten in Form von gewundenen Säulen und reichhaltige Schnitzereien. Der Sessel befindet sich in einem restaurierten Zustand. Im Zuge der Restaurierung wurde das Gestell mit Schellack behandelt. Die Polsterungen wurden erneuert und mit Leder bezogen.  Weiteres Maß: Sitzhöhe 49 cm, Sitzbreite 47,5-52 cm, Sitztiefe ca. 40 cm.

1.250,00 €

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Früher Biedermeierstuhl aus Kirschbaum von 1815/20
Früher Biedermeierstuhl aus Kirschbaum von 1815/20
Früher Biedermeier Kirschbaum Posterstuhl aus Baden, sehr strenges und leichtes Design, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1815/20. Der elegante Biedermeier Kirschbaum Polsterstuhl steht vorne auf Spitzkant Füßen. Weit ausschwingende Säbelfüße, bilden in der Verlängerung die Stollen, der weit aufstrebenden Rückenlehne. Deren Zunge ist mit durchbrochenen, geometrischen Formen gestaltet. Dies weisen auf den Hepplewhite Stil des späten 18. Jahrhunderts hin, der den Biedermeier Stil maßgeblich beeinflusst hat. Typisch für die badischen Biedermeier Stühle ist der umlaufende Sägefurnierstreifen, der die Zargenkonstruktion der Sitzfläche verdeckt. Die strenge Gesamtkonzeption des Biedermeier Stuhls und der deutliche Einfluss von Hepplewhite deutet auf eine Entstehung, in der Zeit von ca. 1815- 20, hin. Der Stuhl wurde von uns komplett restauriert, neu gepolstert und bezogen und mit Schellack poliert. Sitzhöhe ca. 50 cm, Sitztiefe ca. 40,5 cm.

760,00 €

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Klassischer Louis Seize Stuhl mit bogenförmiger Rückenlehne und Schnitzereien, um 1800
Klassischer Louis Seize Stuhl mit bogenförmiger Rückenlehne und Schnitzereien, um 1800
Klassischer Louis Seize Stuhl aus Kirschbaum mit Schnitzereien und gepolsterter Sitzfläche, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1800. Dieser Polsterstuhl ist aus massivem Kirschbaum gefertigt und stammt aus der Bodenseeregion. Die vier Beine sind konisch gedrechselt, profiliert und mit Kanneluren und Zahnfriesen beschnitzt. Der Zargenrahmen zeigt Profilierungen und Zahnfriese. Darauf folgt das Sitzpolster, welches im Zuge der Restaurierung neu gepolstert und bezogen wurde. Die Rückenlehne ist oben gerundet, der Rahmen profiliert und die beschnitzte Zunge fächerförmig gestaltet. Ein schöner, klassischer Stuhl aus der Louis Seize Epoche. Die Sitzhöhe beträgt ca. 49 cm. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

680,00 €

Satz von 10 Biedermeierstühlen aus Kirsche von ca. 1800, restauriert und neu gepolstert
Satz von 10 Biedermeierstühlen aus Kirsche von ca. 1800, restauriert und neu gepolstert
Satz von 10 frühen Biedermeierstühlen aus Kirschbaum, restaurierter und neu gepolsterter Zustand, aus der Zeit um 1800. Im Zuge der Restaurierung wurde die vorhandene Oberfläche erhalten, partiell ausgebessert und mit Schellack aufpoliert. Die Oberfläche zeigt einen gepflegten Zustand mit einer schön gewachsenen Patina. Die Alters- und Gebrauchsspuren wurden nicht weggeschliffen, sondern so behandelt, dass die Oberfläche nun gepflegt und authentisch aussieht. Dieser Stuhlsatz wurde vor über 200 Jahren handwerklich sehr solide aus Kirschbaumholz gefertigt. Die Rückenlehne ist sehr bequem.Die neue Polsterung ist fachmännisch mit Naturmaterialien hergestellt und fest gepolstert (keine weiche Schaumstoffpolsterung). Als Bezugsstoff haben wir einen blauen Stoff mit Rauten gewählt, der auf Wunsch auch ausgetauscht werden kann.Diese interessante Grundform des Stuhls tritt bereits in leichter Variation im "Journal des Luxus und der Moden" im Jahre 1796 auf und ist dort bezeichnet mit "...Stühle nach der neuesten Mode". Es ist davon auszugehen, dass diese Stühle bereits um 1800 oder kurz danach gefertigt wurden und nicht erst in der Biedermeierzeit ab 1815. Die Sitzhöhe beträgt 45-46 cm.

12.500,00 €

Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit schöner Patina, von ca. 1790
Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit schöner Patina, von ca. 1790
Elegante Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit 3 Schubladen und herrlicher Patinaoberfläche, voll funktionstüchtiger Zustand, von ca. 1790. Diese Kommode wurde unter Erhalt der schönen Patina restauriert. Alle Schubladen laufen einwandfrei und sind jeweils mit einem Schlüssel ausgestattet. Die vermutlich über 200 Jahre alte Oberfläche zeigt einen schönen warmen Farbton mit Krakelee. Im Zuge der Restaurierung wurde neben konstruktiven Holzarbeiten alle Sägefurniere gefestigt. Bei der Oberfläche fand eine Reinigung, sowie partielle Ausbesserungen und ein leichtes Überpolieren statt. Eine elegante Kommode für Antiquitätenliebhaber, bei denen die Möbelstücke nicht ganz neu aussehen sollen.Diese strenge, dreischübige Kommode aus Nussbaum ist in Stollenbauweise gefertigt. Die Stollen, die spitzkantigen Füße und die umlaufende Schürze sind mit Kanneluren verziert. Im Bereich der Schürze setzen geschnitzte Blüten reizvolle Akzente. Die Seitenwände sind mit jeweils einer Scheinfüllung versehen, während die Schubladendoppel durch drei Scheinfüllungen gegliedert sind. Die mittleren Füllungen bilden mit den Verkröpfungen der Schürze und der Deckplatte ein Mittelrisalit, der für französisch beeinflusste Möbel typisch ist. Die Kommodenplatte zeigt ein Furnierbild, welches als Kreuzfuge gestaltet wurde. Ein breites umlaufendes Band aus Furnier in Fischgrätoptik rahmt es. Die Plattenkante ist stehend furniert. Das Sägefurnier ist in seiner ursprünglichen, soliden Stärke erhalten. Das Krakelee in den unteren Schichten der alten Oberfläche und alte Gebrauchsspuren, wie leichte Kratzer und Dellen, haben wir bewusst belassen, gereinigt und mit Schellack leicht überpoliert. Die geprägten Messingschlüsselschilder und Grundplatten der Handhaben, so wie die gegossenen, profilierten Fallgriffe sind original zugehörig. Sie sehen hier eine wohlproportionierte, authentische Kommode, mit einer in über 200 Jahren gewachsenen Patina und warmen Farbton. Fotos vom gut erhaltenen, unrestauriertem Zustand sind vorhanden. Alle Furniere sind gefestigt. Die Schubladen laufen einwandfrei und sind verschließbar. 

5.500,00 €

Antiker Sakristeischrank mit weißer Oberfläche, geringe Tiefe (max. 39cm), Ende 18. Jh.
Antiker Sakristeischrank mit weißer Oberfläche, geringe Tiefe (max. 39cm), Ende 18. Jh.
Antiker Sakristeischrank mit geringer Tiefe, Fichte massiv mit weißer Fassung, restaurierter Zustand, von 1780/ 1800. Die leicht eingetönte, weiße Fassung ist an den Korpus- und Profilkanten bewusst leicht durchgerieben. Auf dem Sockel stehender, zu den Seitenwänden hin stark abgeschrägter, mittig teilbarer Korpus, mit ausladenden, kräftigen Profilen. Die mit Gratleisten versehenen Türen, mit ihrer aufgedoppelter Rahmenkonstruktion, sind stark ausgeschweift. Das Kranzprofil ist in der gleichen Manier ausladend geschweift. Die aufschlagenden Türen weisen ein schweres Kastenschloss und geschmiedete, innenliegende Bänder auf und lassen sich um fast 180° schwenken. Innen befinden sich 4 Fachböden. Für den Transport lässt sich der Schrank in 2 Hälften teilen. 

3.200,00 €

Versandkostenfrei
Liebesschatulle mit Cupido, Blech mit Holzmantel und Emaille-Arbeit, 19. Jahrhundert
Liebesschatulle mit Cupido, Blech mit Holzmantel und Emaille-Arbeit, 19. Jahrhundert
Antike Blechschatulle mit Holzmantel in Form von Laubsägearbeiten, Emaille-Malerei am Deckel innen, unrestaurierter Zustand, 19. Jahrhundert. Auf dem Deckel sehen wir Cupido den Liebesengel, auf einem Löwen reitend, mit einer Armbrust und Pfeilen im Köcher. Auf der Vorderseite und Rückseite ist im Zentrum ein Engel zu sehen. Die Deckelinnenseite zeigt eine von Holz gerahmte Emaille-Arbeit mit farbenfrohen Blumen. Die Emaille-Arbeit zeigt ein starkes Krakelee und blasenförmige Anhebungen vom Blech aber ohne Fehlstellen. Diese Schatulle befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. 

280,00 €

Verkauft / Sold
Versandkostenfrei
Kleines Reise-Rollbüro aus Nussbaum von 1920
Kleines Reise-Rollbüro aus Nussbaum von 1920
Kleines Reiseschreibmöbel aus Nussbaumholz, ein sogenanntes Rollbüro mit Lamellen, aus der Zeit um 1920. Dieses kleine Schreibmöbel befindet sich in einem schönen Patinazustand, wurde leicht gereinigt und aufgefrischt. Durch das Herausziehen der Schublade öffnet sich automatisch auch das Rollbüro. Die Klappe kann auf die Schublade gelegt werden und es entsteht eine kleine Schreibfläche mit rotem Samtbezug. Im hinteren Bereich sind kleine Ablagefächer. Auf der Klappe und der hinteren Ablage oben sind originale, ornamentale Abziehbilder zu sehen (kleines nur fragmentarisch erhalten, großes nicht ganz vollständig), wie diese öfters an Möbelstücken aus dieser Zeit vorzufinden sind. Der originale Schlüssel ist funktionstüchtig. Wenn die Schublade abgeschlossen ist, ist das ganze Möbel verschlossen. Das kleine Möbelstück befindet sich in einem guten Erhaltungszustand mit Alters- und Gebrauchsspuren und wurde nicht vollständig überarbeitet. 

480,00 €

Empire Sekretär aus Nussbaum mit Vergoldungen, Perlmutteinlagen und Tuschmalerei, von 1810
Empire Sekretär aus Nussbaum mit Vergoldungen, Perlmutteinlagen und Tuschmalerei, von 1810
Zierlicher Empire Standsekretär aus Nussbaum mit ebonisieren und vergoldeten Elementen und Perlmutteinlagen, wohl Wien um 1810. Dieser Sekretär ist in hoher Qualität gefertigt und befindet sich in einem restaurierten Zustand mit einer schön gepflegten Patinaoberfläche die mit Schellack überpoliert wurde. Man sieht dem Möbelstück an, dass es in der über 200-jährigen Geschichte immer gut gepflegt wurde. Der Standsekretär steht auf hohen, rund und konisch gestalteten Beinen, deren Oberfläche ebonisiert ist und mit einem geschnitzten Kranz aus Blättern abschließt. Der beschnitzte Kranz ist mit der originalen Blattvergoldung versehen. Der Korpus ist schlicht gehalten und zeigt flächig aufgelegtes Nussbaum-Sägefurnier. Im unteren Bereich sind zwei Türen vorhanden, darüber die aufklappbare Schreibfläche und oben eine große Schublade. Der Korpus schließt mit einer ebonisierten Profilleiste ab und ist auch auf der oberen Fläche mit Nussbaum-Sägefurnier belegt. Farblich leicht abgesetzte und konisch zulaufende Pilaster flankieren die Türen und die Schreibklappe. Der obere Abschluss der Pilaster wird durch Karyatidenköpfe aus Holz mit originaler Vergoldung gebildet. An dem unteren Abschluss sehen wir vergoldete Füße. Ein schönes Detail, das es in verschiedenen Variationen und Qualitäten bei Empire-Möbeln zu sehen gibt. Dies wird als Retour d'Egypte bezeichnet. Nach dem Ägyptenfeldzug Napoleons im Jahre 1798 ist der ägyptische Stil wieder populär geworden. Die Schlüsselschilder an den Schubladen und an der Schreibklappe sind aus Perlmutt leicht erhaben eingelegt. Öffnet man die Schreibklappe (die im aufgeklappten Zustand sehr stabil ist und sich für den täglichen Gebrauch gut eignet) sieht man ein prächtiges Eingericht. Hier setzt sich der architektonische Aufbau des Sekretärs fort: 11 kleine Schubladen, gegliedert durch 4 Säulen, darüber 3 Ablagefächer jeweils mit Torbogen und Abschlußstein aus Perlmutt, Innenraum mit Nussbaum furniert. Im Zentrum des Eingerichts sehen wir zusätzlich 2 Reihen mit jeweils 4 Säulen auf einem Boden aus Ahorn, in den ein vielzackiger, halber Stern aus Schwarzlotmalerei zu sehen ist. Durch den in die Rückwand eingelassenen Spiegel verdoppeln sich optisch die Anzahl der Säulen und der Stern erscheint vollständig. Die Säulen sind aus grün eingebeizten Birkenholz. Durch diese Kombination entsteht ein Effekt, der einer Marmorierung nahekommt. Es handelt sich um einen sehr authentischen Schreibsekretär, den wir in einem erstaunlich gepflegten Zustand erwerben konnten. Wir haben den guten unrestaurierten Zustand des Sekretärs vor der Restaurierung dokumentiert. Die Qualität des Sekretärs lässt sich auch schon alleine an der qualitätsvollen Rückwand sehen, die mit Füllungen und profilierten Rahmungen gestaltet ist. Die Schreibhöhe beträgt 77,5-78 cm.

8.500,00 €

3-schübige Louis-Seize-Kommode aus Nussbaum mit Zopfschnitzereien, von ca. 1790
3-schübige Louis-Seize-Kommode aus Nussbaum mit Zopfschnitzereien, von ca. 1790
Französische Louis Seize Kommode aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack-mattierter Oberfläche, von ca. 1790. Diese dreischübige Kommode ist allseitig mit typischen Louis Seize Schnitzereien versehen und in Stollenbauweise gefertigt. Die leicht ausgestellten und gerundeten Stollen sind mit Kanneluren und Louis Seize Festons versehen, die in gedrechselten und beschnitzten Füßen enden. Durch einen Mittelrisalit ist der Korpus vertikal dreifach gegliedert. Die zentralen Schubladenfelder zeigen jeweils eine Festonschnitzerei mit stilisiertem Lorbeerkranz. Seitlich sehen wir gegeneinandergestellte, geschnitzte C-Schwünge. Unterhalb der oberen Schublade sehen wir eine mit Lorbeerblättern beschnitzte Zierleiste, die auch über die Stollen uns Seitenteile verläuft. Die Seitenteile der Kommode zeigen eine ähnliche Verzierung wie die Schubladen. Die Deckplatte bezieht in ihrer Form die ausgestellten Eckstollen mit ein und ist mit einer zurückhaltenden Hohlkehle profiliert. Die Sockelleiste besteht aus einer Kehle und einem darunter verlaufenden Schuppenband. Die Schubladen weisen noch die für das 18. Jahrhundert typische Konstruktion auf. Diese laufen direkt auf dem Schubladenboden, der mit Holznägeln befestigt ist. Die Schubladen sind leicht gängig. Alle drei Schlösser sind original zugehörig. Ein Schlüssel verschließt alle drei Schubladen. Die Handhaben sind original zugehörig. Diese Louis Seize Kommode wurde restauriert und die Oberfläche mit Schellack mattiert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

4.750,00 €

Verkauft / Sold
Versandkostenfrei
Fünf kleine Jugendstil-Rahmen, Eiche schwarz lackiert und gekalkt, um 1910
Fünf kleine Jugendstil-Rahmen, Eiche schwarz lackiert und gekalkt, um 1910
Fünf kleine und elegante Jugendstil-Rahmen aus Eichenholz, schwarz lackiert und in den Poren gekalkt, unrestaurierter Zustand, um 1910. Hinter dem originalen, mundgeblasenen Glas sind alte Fotografien von einer Sportveranstaltung zu sehen. Auf einer Rückseite ist handschriftlich vermerkt "Friedrichshafen im August 1912". Ein schönes Zeitzeugnis. Hochwertig verarbeitete Rahmen aus Eichenholz, die an den Eckverbindungen überplattet gefertigt sind. Alle fünf Rahmen sind mit den originalen Ösenaufhängungen ausgestattet. Die Technik mit einer schwarzen Oberfläche und weiß gekalkten Poren ist besonders aus dem Wiener Jugendstil bekannt. Falzmaß jeweils 14,4 x 10,3 cmDer Preis gilt für das Set.

280,00 €

Versandkostenfrei
Ranftbecher, Biedermeier Sammlerglas mit blauem Überfang
Ranftbecher, Biedermeier Sammlerglas mit blauem Überfang
Ranftbecher, Sammlerglas mit blauem Überfang, 19. Jh., geschliffen und geätzt. Darstellungen: Salzbrunn, Altwasser und Elisenhof. Nicht gereinigter Fundzustand. Keine Beschädigungen sichtbar. Ein schönes Sammlerglas.

220,00 €

Antiker Notenständer für ein Duett, höhenverstellbar, Historismus um 1870
Antiker Notenständer für ein Duett, höhenverstellbar, Historismus um 1870
Antiker Notenständer aus Hartholz mit alter ebonisierter Oberfläche, unrestauriert, stabiler Zustand, Historismus um 1870. Der Stand besteht aus drei geschweiften Auslegern auf kleinen Rollen und einer kannelierten Säule. Dieser Notenständer ist für ein Duett gedacht und kann in der Höhe verstellt werden. Die Notenablagen sind nicht klappbar. Es ist ein solider Notenständer, der stabil steht und nicht Ein schönes Stück, welches nicht nur eine Funktion hat, sondern sich auch als Deko gut macht. Höhe der Unterkante der Notenablage: min. 103 cm bis max. 140 cm. 

580,00 €

Russische Pferdeskulptur aus Gusseisen, Gießerei Kasli von 1910
Russische Pferdeskulptur aus Gusseisen, Gießerei Kasli von 1910
Kasli-Pferdeskulptur aus Gusseisen, Russland von 1910. Die abgebildete Skulptur stellt ein Pferd dar und basiert auf den Werken von Pierre-Jules Mène. Es handelt sich um ein Modell mit dem Titel "Djinn, arabischer Hengst" oder "Pferd am Zaun". Die Unterseite zeigt den Stempel der russischen Gießerei Kasli mit dem Herstellungsjahr 1910 an. Nicht gereinigter Zustand, siehe Fotos. Die Stadt Kasli in Russland ist bekannt durch das Eisenwerk "Kaslinski Sawod", in dem viele Kunstgegenstände aus Eisenguss hergestellt wurden.

650,00 €

Louis Seize Sekretär aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, von ca. 1780
Louis Seize Sekretär aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, von ca. 1780
Eleganter Louis Seize Sekretär auf hohen Beinen, mit zwei großen Schubladen und einer Schrägklappe, gefertigt aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1780. Der Sekretär wird aktuell unter Erhalt der Patina restauriert. Bei Interesse können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Dieser Sekretär ist aus einem Stück gefertigt. Die Kommodenfront ist einfach gebaucht und an den Seiten verkröpft. Die über Eck gesetzten Beine sind in der optischen Verlängerung kräftig geschuppt. Zwischen den Beinen verläuft eine, mit stehenden Kanneluren und einer zentralen Louis Seize Schleife beschnitzte Schürze. Die Flächen sind teils mit Bandelwerk-Marketerie geschmückt. Ein feiner Louis Seize Sekretär, der nicht nur durch die Fülle an Marketerie und Schnitzereieien, sondern vor Allem durch seine ausgewogene Formgebung besticht. Offensichtlich hat er sich im Laufe seiner Geschichte immer einer gewissen Wertschätzung erfreuen können. Davon zeugt der gute unrestaurierte Zustand mit einer schönen Patina, den wir mit ein paar Schnappschüssen für Sie festgehalten haben. Schreibhöhe ca. 78 cm, Tiefe geöffnet 84 cm.

Preis auf Anfrage
Barockschrank mit Pilastern, Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, von ca. 1730
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum, mit 2 Schubladen, zwei Türen, 11 Pilastern, 2 Ädikulä und Bastionsfüllungen, schön restaurierter Zustand unter erhalt der Patina, wohl Straßburg/Baden-Baden um 1735. Ein Kunstwerk in der Formgebung und der sehr aufwendigen Verarbeitung. Der Barockschrank wurde fachgerecht unter Erhalt der vorhandenen Oberfläche sorgsam aufgearbeitet und nicht geschliffen und nicht neu poliert. Diese zurückhaltende Restaurierung ist deutlich anspruchsvoller, als eine Restaurierung mit neuer Schellackpolitur und trägt zum Erhalt der Substanz und des Wertes bei. Dieser höfische Barockschrank ist mit starkem Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz belegt und wird an zahlreichen Feldern von feinen Ahorn-Fadenintarsien geschmückt. Der Schrank ist komplett zerlegbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Beide Türen zeigen eine ausgewogene Dekoration in Form von kleinen Tempeleingängen (Ädikula), die im Zentrum mit einer Bastionsfüllung verziert sind. Interessant ist: Die Darstellung der Ädikulä (ohne Giebel, Schnitzereien und Bastionsfüllung) spiegeln in verkleinerter Ausführung bis in kleinste Details den Gesamtaufbau des großen Barockschranks wider. So beginnt die Ädikula im unteren Bereich mit einem verkröpften Sockelbereich, der sowohl in der Gestaltung als auch in den reichhaltigen Profilierungen identisch mit dem großen Schrank sind. Darauf folgen die aufgesetzten Pilaster mit den gleichen barocken Marketeriefeldern, wie auf den großen Pilastern. Auch die geschnitzten Kapitelle und das sehr aufwendige Kranzgesims sind in gleicher Manier gestaltet, wie bei dem großen Schrank. Eine sehr bemerkenswerte Handwerkskunst, diese aufwendige Arbeit auch noch in verkleinerter Form dazustellen. Der Sockel steht auf den originalen, gedrückten Kugelfüßen aus massivem Nussbaumholz und ist mit zwei geräumigen Schubladen ausgestattet. Über dem Sockelelement folgen die beiden Türen, die mit kraftvollen Fitschenbändern aus Messing angeschlagen sind. Drei furnierte Pilaster mit geschnitzten Kapitellen gliedern die Front. Seitlich sind zwei Füllungen zu sehen und auch jeweils zwei Pilaster. Der aufgesetzte Kranz ist aufwendig getreppt profiliert und verkröpft. Verwendet wurde hier massiver Nussbaum und stehendes Nussbaum-Sägefurnier. Innen bietet der Schrank viel Stauraum mit einer Hutablage, einem Mittelbrett (beides original zugehörig) und zu beiden Seiten drei Einlegeböden. Auf Wunsch können wir zusätzlich Kleiderstangen einbauen. Die obere Hutablage ist nur 40 cm tief, dass man noch bequem in den oberen Bereich Dinge stellen kann. Die linke Türe wird durch einen schönen, geschmiedeten Riegelmechanismus verschlossen, der nach ca. 300 Jahren immer noch einwandfrei funktioniert und eine echte Augenweide ist. Es macht Freude, diesen zu benutzen. Die rechte Tür wird durch ein "Altdeutsches Kastenschloss" verriegelt, das zusätzlich mit zwei doppeltourigen Riegeln versehen ist. Das Beschlagwert (Bänder, Schloss, Riegel und Schlüsselbeschläge) ist original zugehörig. Bei den Schlüsselschildern handelt es sich um sehr schöne Beschläge aus graviertem Messing, durchbrochen gearbeitet und mit einer gebläuten Grundplatte unterlegt. Die Sägefurniere aus Nussbaum sind sehr stark und wurden an den Kanten auf Gehrung geschnitten. Dies ist ein Zeichen für hohe Qualität. Zahlreiche Flächen werden von Ahorn-Fadenintarsien begrenzt, sowohl auf den großen und kleinen Pilastern, als auch auf Flächen am Sockel. Sie begrenzen kleine barocke Felder, die zusätzlich zu dem Spiel aus hellem und dunklerem, stehend und liegend furniertem Nussbaum das Auge erfreuen. Der Schrank befindet sich in einem einwandfreien Zustand mit einer schönen Patinaoberfläche, die im Zuge der Restaurierung nicht erneuert, sondern lediglich aufgefrischt wurde. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden.

38.000,00 €

Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien, restauriert, aus der Zeit um 1800
Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien, restauriert, aus der Zeit um 1800
Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien aus Ebenholz und Bein, restauriert und funktionstüchtig, aus der Zeit um 1800. Die Standuhr steht auf vierkantigen, quer kannelierten und sich nach unten hin verjüngenden Füßen, die in ihrer Verlängerung Teil der Rahmen- und Füllungskonstruktionen des Sockels sind. Dessen Füllungen in den Seiten und der Front sind abgeplattet. Die unteren Friese des Sockels sind in barocker Formgebung ausgeschweift. Ein intarsiertes Sonnenmotiv mit Strahlenkranz aus Ebenholz und Bein ziert die vordere Füllung. Der Pendelkasten ist deutlich weniger tief und breit. Er ist mit einem stark profilierten Sockel- und Kranzprofil ausgestattet. Die aufschlagende Tür ist mit Messing Fitschenbändern angeschlagen. Der Rahmen ist innen und außen profiliert. Der obere Abschluss ist leicht ausgeschweift. Ein Drehknopf aus Messing mit gesägter und durchbrochener Grundplatte ist in der Formensprache des Barock gestaltet. Eine hochformatige Raute, in deren Zentrum sich das Sonnenmotiv wiederholt, ist in die Türfüllung eingelegt worden. Auch hier fand Ebenholz und Bein Verwendung. Die aufschlagende, verglaste Tür ist mit einem umlaufenden Band aus den gleichen Materialien intarsiert und schließt mit einem Bogen ab. Ein stark profiliertes und in gleicher Form geschweiftes Kranzprofil schmückt den Kopf. Das Messingschild weist in den Zwickeln gegossene Putti aus, die von Blattwerk umrankt werden. Zwei geflügelte Putti, die eine Krone halten, bilden die Bekrönung. Der Messingziffernring ist mit römischen Zahlen für die Stundenangaben und mit arabischen für die Minutenangaben versehen. Unten ist der Schriftzug "CORNELIS KOSTERS" zu lesen. Unter der 12 befindet sich ein kleines Ziffernblatt, das die Sekunden anzeigt. Die drei Zeiger sind in barocker Formgebung ausgesägt. Ein kleines Fenster dient der Datumsanzeige. Das Werk schlägt zur vollen und zur halben Stunde. Das Werk ist gangbar und wurde überholt. Diese Louis Seize Standuhr befindet sich in einem restaurierten Zustand. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

4.800,00 €

Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Lieferkosten auf Anfrage! Barocker Sakristeischrank aus Nadelholz mit 4 Türen und einer Gesamtbreite von 3,32 Metern, unrestaurierter Zustand, gefertigt in Süddeutschland, Mitte 18. Jahrhundert. Dieser Schrank besteht aus drei Korpushälften, die mit Holzkeilen verbunden werden. Beim mittleren Element ist sowohl der obere Abschluss als auch die Türen in einer Weise geschweift, wie wir es von den Bodenseeschränken kennen. Alle vier Türen werden von wulstigen Profilen flankiert, die jeweils den Verkröpfungen der Sockel- und Kopfprofile enden und an die Züricher- bzw. Frankfurter Nasenschränke erinnern. Sehr schön sind auch die konkaven Türen, die der Schweifung des Korpus angepasst sind. Dadurch, dass der Schrank, mit seiner bewegten Formgebung aus heller Fichte gearbeitet ist und seitlich jeweils stark geschweift nach hinten fluchtet, hat er trotz seiner beachtlichen Dimensionen eine gewisse Leichtigkeit. Die aufschlagenden und mit schweren Messing-Fitschenbändern angeschlagenen Türen lassen sich aushängen. Die Türen sind mit alten, aber nicht ursprünglich zugehörigen Schlösser und sehr ansprechenden, aus ziseliertem Messingblech gesägten Schlüsselschildern versehen. Die 18 Fachböden und die 2 Schubladenkästen mit jeweils 2 Schubladen sind herausnehmbar. Die Position der Schubladenkästen ist variierbar. In aller Regel werden sie auf Brusthöhe platziert. Mit einer Innentiefe von 56 cm bietet dieser Schrank auch geräumigen Platz für Kleiderbügel. Die Fachböden und die Innenwände sind zurzeit mit einer robusten und geschmackvollen Textiltapete ausgestattet. Der Sakristeischrank befindet sich in einem alt-restaurierten Zustand und ist aktuell benutzbar. Nach der Angabe des Salemer Vorbesitzers hatte er diesen vor über 30 Jahren zu einem ausgesprochen stattlichen Preis bei einem Antiquitätenhändler am Bodensee gekauft. Da der Schrank ca. 10 Jahre später wegen eines Umzugs zum Verkauf anstand, traten wir damals erstmalig mit dem Vorbesitzer in Verhandlungen. Leider kam das Geschäft damals nicht zu Stande. Wegen seiner, nicht zuletzt auch handwerklichen Einzigartigkeit ging er uns nie so ganz aus dem Kopf. Daher war die Freude groß, als wir ihn kürzlich erneut angeboten bekamen und uns handelseinig wurden. Nicht ganz ohne Stolz freuen wir uns, Ihnen jetzt dieses außergewöhnliche Möbelstück anbieten zu können. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

5.500,00 €

5 klassizistische Kirschbaum-Stühle – feine Handwerkskunst von Jean-Joseph Chapuis, Brüssel um 1815/20
5 klassizistische Kirschbaum-Stühle – feine Handwerkskunst von Jean-Joseph Chapuis, Brüssel um 1815/20
Ein außergewöhnlicher Satz von fünf klassizistischen Stühlen aus edlem Kirschbaumholz – gefertigt in der renommierten Werkstatt von Jean-Joseph Chapuis in Brüssel, um 1815/20. Diese seltene Sitzgruppe vereint historische Authentizität mit zeitloser Eleganz und bringt den Charme einer vergangenen Epoche direkt in Ihr Zuhause. Mit ihrer fein abgestimmten Formensprache strahlen die Stühle eine besondere Leichtigkeit aus: Die zart gedrechselten, nach unten hin verjüngten Vorderbeine wirken fast filigran, ohne an Stabilität einzubüßen. Die sanft geschwungene Rückenlehne schmiegt sich angenehm an und begeistert mit liebevollen Details – einer kunstvoll geschnitzten Zunge mit Palmettenmotiv sowie einem eleganten Querbrett mit intarsierter Raute. Der fein gearbeitete obere Abschlussstab greift diese Ästhetik harmonisch auf und rundet das Gesamtbild stilvoll ab. Dieser Stuhlsatz wurde mit großer Sorgfalt und handwerklichem Können restauriert – immer mit Respekt vor seiner Geschichte. Die warme Schellackpolitur bringt die natürliche Schönheit des Kirschholzes eindrucksvoll zur Geltung und verleiht den Möbeln eine sinnliche Tiefe. Die Polsterung wurde vollständig erneuert und traditionell mit Federn und hochwertigen Naturmaterialien aufgebaut – für spürbaren Sitzkomfort auf höchstem Niveau. Der gewählte rötliche Streifenstoff unterstreicht den klassischen Charakter und setzt zugleich einen eleganten Akzent. Auf Wunsch haben Sie die Möglichkeit, den Bezugsstoff individuell nach Ihrem Geschmack zu wählen – so entsteht ein ganz persönliches Möbelensemble, das sich perfekt in Ihr Interieur einfügt. Fotos des unrestaurierten Zustands sind selbstverständlich vorhanden und geben Ihnen einen faszinierenden Einblick in die behutsame Verwandlung dieser besonderen Stücke.

5.800,00 €

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