Antiquitätenhandel am Bodensee

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Biedermeier Lamellenbild
Biedermeier Lamellenbild
Biedermeier Lamellenbild mit drei kolorierten Stichen von Dembour und Gangel, aus der Zeit um 1840 bis 1852. Der Drucklithograf Adrien Dembour arbeitete in Frankreich zwischen 1840-1852 mit dem Künstler Charles Nicolas Auguste Gangel zusammen. Das Lamellenbild ist in einem Biedermeierrahmen mit dickem Sägefurnier aus Eiche gerahmt. Eiche als Sägefurnier ist bei Biedermeierrahmen äußerst selten. Die acht verwendeten Furnierstücke sind gespiegelt auf Gehrung aufgelegt. Aufgrund der Äste in dem Sägefurnier ist dieses an einigen Stellen gerissen. Das Blindholz des Rahmens ist aus Nadelholz mit Schlitz und Zapfen gefertigt. Angeboten wird dieses Lamellenbild in diesem unrestaurierten, musealen Zustand. Es wurde von uns nicht geöffnet und nicht gereinigt. Die Aufhängung ist stabil und das Lamellenbild hat in diesem Zustand Charme. Lamellenbilder werden auch als Harfenbilder bezeichnet und zeigen drei verschiedene Ansichten. Von vorne ist die heilige Jungfrau von Betlehem zu sehen, darunter folgende Schriftzüge: "Jungfrau von Betlehem" (in Deutsch, spanisch und französisch). Zudem Informationen zu dem Stich "Fabrique d'estampes de dembour et gangel, Metz Maison à paris Déposé". Von links ist Jesus zu sehen, mit den folgenden Schriftzügen: "Das h. Herz Jesu" (in Deutsch, Spanisch und Französisch). Von rechts die heilige Maria mit dem Schriftzug "Das h. Herz Maria". Die Stiche mit Jesus und Maria haben die gleichen Informationen ("Fabrique d'estampes ..."). Die drei Stiche sind koloriert und zeigen teilweise Krakelee in der Kolorierung. Die Lamellen sind vermutlich aus Glas und beidseitig mit den Stichen beklebt.

580,50 € 645,00 €

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Farblithographie von Konstanz
Farblithographie von Konstanz
Es handelt sich bei dieser Farblithographie um eine Stadtansicht von Konstanz aus der Zeit um 1840. Zu sehen sind im Vordergrund Spaziergänger auf grüner Flur. Die Bildmitte wird beherrscht von der Darstellung des Stadtkerns, den Hintergrund bildet die Schweizer Alpenkette mit Säntis und Altmann. Ein kleiner Ausschnitt des Bodensees ist ebenfalls dargestellt. Auf der Rückseite der Lithographie befinden sich Vermerke mit Bleistift: "bei Peter Bierl, Katalog 53, Herbst 1997, DM 1.250,-" darunter schräg geschrieben: "Franz. Farblithographie um 1840 - recht selten". In der linken unteren Ecke ist die Rückseite gestempelt mit: Buchantiquariat Blank/Ravensburg. Gerahmt ist diese Lithograpie mit einer schmalen, goldfarbenen Berliner Leiste.  Maße der Grafik: Höhe 18,5 cm, Breite 27 cm

436,50 € 485,00 €

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Entlassungsurkunde datiert 1761
Entlassungsurkunde datiert 1761
Entlassungsurkunde aus dem Armen, - Waisen, - und Zuchthaus Waldheim, datiert 1761. Bei diesem Objekt handelt es sich um eine sehr gut erhaltene Originalurkunde mit Lacksiegel und Unterschrift, datiert auf den 21. Dezember 1761. Das Papier zeigt altersbedingt leichte Bräunungsspuren an den Rändern. Die Urkunde besteht aus vorgedruckten Texten der Schreibweise des 18. Jahrhunderts. Sie ist im Kopfteil mit einer Vignette verziert und lässt Platz für handschriftliche Eintragungen der Geldbeträge, des Zeitraumes, des Namens und des Datums. Der Text besagt, dass 12 Taler für Extrabedürnisse und 20 Taler als Kost, - und Zuschussgeld für 26 Wochen Aufenthalt an einen Insassen ausgezahlt wurden. Das Armen, Waisen, und Zuchthaus im Jagdschloss Waldheim im Zschopautal (Mittelsachsen) wurde als Erstes dieser Art in Sachsen von August dem Starken 1716 gegründet. Ab 1830 wurde es nur mehr als Strafvollzugsanstalt genutzt.

436,50 € 485,00 €

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Landschaftsgrafik von Hans Bol
Landschaftsgrafik von Hans Bol
Handcolorierte Landschaftsgrafik von Hans (Johannes) Bol, 19. Jahrhundert. Dargestellt ist eine Landschaft mit bewegtem Himmel und Segelbooten auf See. Schroffe Berghänge bilden den Hintergrund, im Gegensatz dazu ist der Vordergrund sehr lebhaft mit Szenen des bäuerlichen Lebens mit Menschen und Tieren gestaltet. In der Bildmitte ist eine kleine Siedlung abgebildet. Am linken Bildrand zeigt sich eine sehr große Kirche. Die Umrahmung der Grafik ist besonders reich gestaltet. Geschmückt wird diese mit allerlei Getier wie Meeresfischen und Vögeln. Auch sehr fein gestaltete Blütenranken finden Verwendung. Am unteren Bildrand findet sich in extrem kleiner Schrift die Untertitelung "Joha nne. bol. inventore Eduar.hoeswinkel RV.6". Dies bezieht sich auf Hans (Johannes) Bol, einen Zeichner und Maler der Hochrenaissance (1534 in Mechelen - 1593 in Amsterdam), sowie auf den Verleger (Inventor) Eduard van Hoeswinkel (1650-1684) der die Werke von Hans Bol in Antwerpen publiziert. Hans Bol wurde viel kopiert und seine Kupferstiche wurden nachgestochen von Philipp Galle, Hieronymus Cock, Matthäus Merian, Hieronymus Wierix und vielen Anderen. Typisch für den Künstler Hans Bol und seine Landschaftsbilder, die er teils mit Aquarellfarben farbig colorierte, sind die fantasievollen Umrahmungen (elaborate borders). Maße der Grafik: Höhe 14 cm, Breite 20,5 cm.

436,50 € 485,00 €

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Historische Landkarte Metallvorkommen im Westharz
Historische Landkarte Metallvorkommen im Westharz
Historische Landkarte, Westharz, Metallvorkommen, 19. Jahrhundert. Bei diesem Objekt handelt es sich um eine historische Landkarte vom Gebiet des Westharzes. Auf der oben rechts eingezeichneten Titelkartusche befindet sich die Bezeichnung "Herniciae metalliferae accurata Chorographia". Der komplette Titel lautet: Delineatio aureae Sterilitatis Herciniensis. Es handelt sich somit um die Darstellung von Metallvorkommen im Westharz. Darunter ist in Latein zu lesen: "Edita curis Hemannianorum Heredum Norimberge". Daher ist davon auszugehen, dass die Erben des Kartografen Johann Baptist Homann (1664 - 1724) dessen Karten in Nürnberg weiter verlegt haben. Die Karte ist in schwarz und weiß gehalten, mit Einzeichnungen in rot. Der verwendete Maßstab ist eingetragen, ebenso die Windrose. Eingezeichnet ist das große Waldvorkommen und Städte wie Goslar, Clausthal-Zellerfeld, Osterrode, Seesen u.v.a. Auch der große und kleine Brocken ist dargestellt. In der rechten unteren Ecke befindet sich eine allegorische Darstellung eines bewaldeten Berges und eines Bergwerkes. Darum gruppiert sind Wappen von 7 Bergwerksstädten (Lautenthal, Grundt, Wildemann, Clausthal, Altenaw, Andreasberg). Das 7. Wappen (Zellerfeld) bildet den oberen Abschluß der Allegorie. Flankiert wird das Zellerfelder Wappen von 2 Schildhaltern, dem "Wilden Mann", der je einen Baum in Händen hält. Die links unten befindliche Erläuterungskartusche titelt "Anzeige der Züge und Gruben mit den Zeichen ihrer Metallen". Bekrönt ist die reichhaltig mit Bergmannswerkzeugen gezeichnete Kartusche mit einem Standeswappen und Krone. Rechts neben dieser Kartusche ist noch eine Legende dargestellt "Zeichen - Erklärung". Darüber ist ein Bergmann im Harnisch mit seinem Werkzeug dargestellt. Eine gleiche Grubenkarte der Mettallurgie und der Erze ist im Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek, diese ist aber farbig gestaltet. Auch in der Bibliothéqe nationale de France und im Katalog der Bibliothek der königlich sächsischen Bergakademie Freiberg finden sich Karten der gleichen Herkunft. Maße der Grafik: Höhe 49,5cm, Breite 56cm.

427,50 € 475,00 €

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Profilierter Bilderrahmen mit ebonisierter Oberfläche
Profilierter Bilderrahmen mit ebonisierter Oberfläche
Profilierter Bilderrahmen mit enthaltenem Druck und originaler Glasscheibe, guter Erhaltungszustand, 19. Jahrhundert. Der Rahmen zeigt eine feine Profilierung, hat eine ebonisierte Oberfläche und wird an zwei Halterungen aus Eisen befestigt.

265,50 € 295,00 €

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Stadtansicht Naumburg
Stadtansicht Naumburg
Druck Stadtansicht Naumburg an der Saale, 19. Jahrhundert. Es handelt sich um die historische Stadtansicht von Naumburg an der Saale, gerahmt mit einer Berliner Leiste, die versilbert und mit Goldlack überzogen ist. Die Lithografie trägt links unten den Text: "Druck v. H. Arnold, Leipzig" und rechts unten " Aufgenommen u. lith. v. G. Frank". Zu sehen ist auf der großformatigen Lithografie die Stadtansicht von Naumburg. Im Vordergrund ist eine Bewaldung dargestellt und eine eingezäunte Freifläche mit dem dahinter befindlichen "Richters Hotel". In diesem Bereich sind auch kleine Gruppen von Menschen zu entdecken. Weit in den wolkenlosen Himmel ragt links von der Bildmitte die Stadtkirche St. Wenzel. Hinter St. Wenzel ist der romanisch/gotische Naumburger Dom zu erkennen. Eine leicht hügelige Landschaft bildet den Hintergrund für diese Stadtansicht mit vielen repräsentativen Häusern. Auf der Rückseite der Lithografie ist handschriftlich der ehemalige Besitzvermerk "Dr. H. Engelien 1956" vermerkt. Auf 3 Seiten der Rahmenleiste ist ebenfalls ein Stempelvermerk "Dr. Engelien" zu sehen. Der Bilderrahmen ist mit zwei Aufhängehaken versehen. Maße der Grafik: Höhe 33,5 cm, Breite 58 cm.

238,50 € 265,00 €

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Kolorierter Stich Schloss Montfort
Kolorierter Stich Schloss Montfort
Dieser kolorierte Stich zeigt die Ansicht von Schloß Montfort bei Langenargen. Er dürfte um 1900 entstanden sein und ist signiert. Einige Stockflecken am Bildrand sind auf dem Blatt deutlich sichtbar. Die Signatur konnte leider keinem Künstler zugeordnet werden, da sie nicht zu entziffern ist. Gerahmt ist der Stich mit einem profilierten Rahmen, der teilvergoldet (leicht durchgerieben) ist. Der Stich befindet sich in einem wohnfertigen Zustand. Die Maße des kolorierten Stichs sind: Länge: 18,5 cm, Breite: 14,5 cm  

166,50 € 185,00 €

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Grafik Kloster Marchtal
Grafik Kloster Marchtal
Es handelt sich hier um die Abbildung in Draufsicht des Chorherrenstifts der Prämonstratenser Obermarchtal "Abbatia Marchtallensis". Das Original wurde unter dem damaligen Abt Ignatius Stein (1768-1772) von seinem Mitbruder, Pater Conrad Müller gezeichnet und von Godefried Berhard Göz in Augsburg gestochen. Die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart hat diesen Stich nachdrucken lassen. Auf dieser angebotenen Grafik ist die gesamte Klosteranlage mit Konventgebäuden und dem Klostergarten von 1770 abgebildet. Oben links ist ein 4 geteiltes Wappen zu sehen. Dieses bezieht sich auf die Stifter, die Grafen von Tübingen und Montfort, die Grafen von Bregenz, auch das Wappen des Abtes Ignaz Stein sowie das Stiftswappen Marchtal. In der rechten unteren Ecke ist die Legende dargestellt mit der Bezeichnung der abgebildeten Gebäude, sowie der Name des Paters C. Müller. Die Marchtaler Stiftskirche St. Peter wurde ab 1701 neu aufgebaut von Michael Thumb und seinem Bruder Christian Thumb, sowie Franz Beer. 1770 übernachtete Marie Antoinette auf ihrer Brautfahrt von Wien nach Paris im Kloster Obermarchtal. Die Grafik ist mit hellgrauem Passepartou gerahmt, wobei der Rahmen einige Beschädigungen aufweist. Sichtbares Grafikmaß: Höhe: 20 cm, Breite: 34 cm

166,50 € 185,00 €

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Grafik Ludwigshafen Bodensee
Grafik Ludwigshafen Bodensee
Kolorierte Grafik "Ludwigshafen", 19. Jahrhundert. Diese kleine, mit großer Detailtreue dargestellte Dorfidylle zeigt eine alte Ansicht von Ludwigshafen am Bodensee. Unter einem dramatisch bewölkten Himmel ist die Bodensee - Uferlandschaft mit einem Spaziergänger und Hund dargestellt. Einige Gebäude säumen das Seeufer, dominant dargestellt in der Mitte des Bildes ist die Schiffslände mit Zollhaus. Im linksseitigen Vordergrund ist ein in voller Fahrt befindliches Dampfschiff zu sehen, das auf Schloss Bodman zuhält. Die Grafik bezieht sich auf das Dorf Sernatingen, das erst 1826 den Namen Ludwighafen erhielt. Der Großherzog Ludwig von Baden ermöglichte es, dass Sernatingen am äußersten Rand des Überlinger Sees wirtschaftlich erschlossen wurde. Es wurde eine Schiffslände und ein Zollhaus erbaut (diese sind auf der Grafik dargestellt). Zu Ehren von Großherzog Ludwig wurde Sernatingen in Ludwigshafen umbenannt. Untertitel ist die Grafik am linken Rand mit "Tombleson.del.t", mittig "Ludwigshafen Lake Constance" und am rechten Rand "starling.s culp." Maße der Grafik: Höhe 13 cm, Breite 18 cm.

166,50 € 185,00 €

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Wandteller mit historischer Ansicht von Genf
Wandteller mit historischer Ansicht von Genf
Bemalter Wandteller mit einer historischen Ansicht von Genf, in einem Messingrahmen. Es handelt sich um einen Teller aus Gipsguss, der auf der Sichtseite ein bemaltes Relief vom Genfer See mit der Stadtansicht im Hintergrund zeigt. Zu sehen ist der Blick von der Straße "Quai des Bergues" auf die historische Brücke "Pont du Mont-Blanc" und "Ile Rousseau". Der runde Rahmen ist aus getriebenem Blech mit Messingbeschichtung.  Auf der Rückseite ist eine gegossene Plakette mit der Beschriftung: GENEVEPONT DU MONTBLANG [sic!]9563 Der Wandteller dürfte ein Souvenierartikel aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts sein.

166,50 € 185,00 €

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Grafik Insel Mainau
Grafik Insel Mainau
Diese Grafik zeigt die Insel Mainau mit dem Bodensee um 1830 und ist handkoloriert. Der Titel lautet: " Isle of Meinau Lake Constance". Die mit Passepartout hinter Glas gerahmte Grafik ist in einem wohnfertigen Zustand. Die Koloration dieses Motives ist farblich sehr intensiv. Die Maßangaben beziehen sich auf den Rahmen.

148,50 € 165,00 €

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Grafik Konstanz
Grafik Konstanz
Diese handkolorierte Grafik aus dem 19. Jh. von Konstanz ist mit Passepartout hinter Glas gerahmt und in einem wohnfertigen Zustand. Der vom Passepartout verdeckte Titel lautet: "Constanz und das Panorama der Alpen". Rechts oben auf der Grafik sind die römischen Zahlen CCXXXXVI (=246) zu erkennen. Untertitelt ist die Grafik mit: "Aus d. Kunstanstalt d. Bibliogr. Institut in Hildburghausen - Eigentum des Verlegers". Das Bibliographische Institut in Hildburghausen wurde 1826 von Joseph Meyer in Gotha gegründet. Es wurde insbesondere durch die Herausgabe des "Duden" und dem "Meyers Konversationslexikon" bekannt. Die Maßangaben beziehen sich auf den neuzeitlichen Rahmen.

130,50 € 145,00 €

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Grafik Frauenberg am Bodensee
Grafik Frauenberg am Bodensee
Handkolorierte Grafik von Frauenberg bei Bodman am Bodensee, Mitte 19. Jh., hinter Glas mit Passepartout gerahmt, wohnfertiger Zustand. Es ist im Vordergrund eine ländliche Idylle mit Wald, Menschen und Vieh dargestellt. Am rechten Grafikrand ist der Bodensee mit dem Ort Bodman am Ufer dargestellt. Im Hintergrund sind Höhenzüge und der Ort Ludwigshafen zu sehen. Die ehemalige Burg liegt auf einem Bergsporn und wurde von den Herren und Grafen von Bodman, in deren Besitz sie war, zu einem Schloss umgebaut. Im Gebäude befindet sich eine Wallfahrtskapelle. Der Rahmen wurde von uns geöffnet, um gute Fotos machen zu können. Die vorgefundene Verklebung wird erneuert. Die Maße beziehen sich auf den neuzeitlichen Rahmen.

130,50 € 145,00 €

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Grafik Insel Mainau
Grafik Insel Mainau
Originale Grafik der Insel Mainau, handkoloriert und hinter Glas gerahmt, aus der Zeit um 1870. Der Stich zeigt eine Ansicht aus Richtung des gegenüber liegenden Ufers auf die Insel Mainau und trägt den Titel "ISLE OF MAINAU". Die Grafik ist leicht gewellt, der Rahmen zeigt leichte Gebrauchsspuren. Die offene Rahmengehrung unten links haben wir nach dem fotografieren bereits verleimt. Die Maßangaben beziehen sich auf den neuzeitlichen Rahmen.

130,50 € 145,00 €

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Grafik Friedrichshafen
Grafik Friedrichshafen
Handkolorierte Grafik von Friedrichshafen am Bodensee, Mitte 19. Jh., mit Passepartout hinter Glas gerahmt. Das gewählte Motiv zeigt die Stadt Friedrichshafen mit dem Bodensee von der Landseite aus. Am oberen rechten Rand ist die römische Ziffernfolge DCCXXII zu sehen (in arabischen Ziffern: 722). Die Untertitelung lautet "Aus d. Kunstanst. d. Bibl. Inst. in Hildbh" und "Eigentum d. Verleger". Dahinter verbirgt sich das Bibliografische Institut in Hildburghausen in Thüringen. Gegründet wurde dieses von Joseph Meyer in Gotha und verlegte "Meyers Konversationslexikon" sowie den "Duden". Der Rahmen wurde von uns geöffnet, um gute Fotos von der Grafik machen zu können. Die vorgefundene Verklebung wird erneuert. Die Maße beziehen sich auf den neuzeitlichen Rahmen.

130,50 € 145,00 €

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Grafik Arbon am Bodensee
Grafik Arbon am Bodensee
Handkolorierte Grafik aus der Mitte des 19. Jh. von der Gemeinde Arbon am Bodensee. Die Grafik ist mit Passepartout hinter Glas gerahmt und im wohnfertigen Zustand. Das Motiv zeigt den Bodensee mit Segelschiffen und die Hafenanlage von Arbon. Dominant dargestellt ist das Schloss und der Schlossturm von Arbon. Die Maßangaben beziehen sich auf den neuzeitlichen Rahmen.

130,50 € 145,00 €

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Grafik Friedrichshafen, ca. 1840
Grafik Friedrichshafen, ca. 1840
Handkolorierte Grafik der Stadt Friedrichshafen, hinter Glas gerahmt, von ca. 1840. Dieser originale Stich trägt den Titel "Friedrichshafen". Der vergoldete Rahmen inkl. Passepartout befindet sich in einem wohnfertigen Zustand. Eine Aufhängung ist vorhanden. Die Grafik zeigt keine Stockflecken. Die Maßangaben beziehen sich auf den Rahmen.

130,50 € 145,00 €

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Grafik Ludwigshafen am Bodensee
Grafik Ludwigshafen am Bodensee
Diese handkolorierte Grafik aus der Mitte des 19. Jh. von Ludwigshafen ist hinter Glas gerahmt und in einem wohnfertigen Zustand. Als Motiv dient der Bodensee mit einem Dampfschiff im Vordergrund und dem Hafen mit Zollgebäude im Hintergrund. Mit dem Bau des Hafens 1826 im damaligen Herzogtum Baden unter Großherzog Ludwig erhielt das Dorf Sernatingen ein badisches Zollhaus und wurde in Ludwigshafen umbenannt. Am linken Bildrand ist das Dorf Bodman mit dem Bodanrück dargestellt. Die Maßangaben beziehen sich auf den neuzeitlichen Rahmen.

130,50 € 145,00 €

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Grafik Heidenhöhlen bei Überlingen
Grafik Heidenhöhlen bei Überlingen
Diese handkolorierte Grafik aus der Mitte des 19. Jh. zeigt die Heidenhöhlen bei Goldbach/Überlingen am Bodensee. Sie ist mit Passepartout hinter Glas gerahmt und in einem wohnfertigen Zustand. Untertitelt ist die Grafik mit "Die Heidenhöhlen bei Überlingen" sowie "Gez. v. K. Corradi" und "Stahlst. v. G. M. Kurz". Das überaus romantisch gestaltete Motiv zeigt im Vordergrund zwei Herren, die vom Ufer aus die Höhlen bestaunen. Auf dem Bodensee ist ein Segelschiff und am Fuß der Höhlen ein bemanntes Ruderboot dargestellt. Im Hintergrund ist der Ort Sipplingen zu erkennen. Das Motiv ist vor 1846 entstanden, da der damals durchgeführte Eisenbahnbau die Heidenhöhlen durch Sprengungen zum größten Teil vernichtet hat. Die Maße beziehen sich auf den neuzeitlichen Rahmen.

130,50 € 145,00 €

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Dorfansicht Mühlhofen von Xaver Schilling
Dorfansicht Mühlhofen von Xaver Schilling
Ansicht von Mühlhofen, Xaver Schilling, datiert 1961. Xaver Schilling wurde 1890 in Gauselfingen/bei Hechingen geborgen. In Meersburg am Bodensee verstarb er 1974. Dort liegt er auch begraben. Von ihm stammt die Ansicht von Mühlhofen, datiert 1961. Mühlhofen ist seit 1972 Teilort von Oberuhldingen und Unteruhldingen. Es liegt am Nordufer des Überlinger Sees. Dargestellt ist die Dorfansicht mit Gemeindeanger, Fachwerkhäusern und der Kirche. Im Hintergrund der aquarellierten Grafik sind leicht ansteigende, bewaldete Berghänge zu sehen. Maße der Grafik: Höhe 24,5 cm, Breite 18,5 cm.

130,50 € 145,00 €

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Grafik Wasserburg
Grafik Wasserburg
Diese handkolorierte Grafik aus dem 19. Jahrhundert zeigt die Ansicht von Wasserburg am Bodensee. Betitelt ist sie mit "Wasserburg Lake Constance". Die Grafik zeigt drei minimale Bräunungsflecken, ist aber in einem wohnfertigen Zustand und mit einem Passepartout hinter Glas gerahmt. Der Untertitel lautet: "London. Published by Tomleson & Co. U. Paternoster Row", F. Havell sculpt. Die Maßangaben beziehen sich auf den neuzeitlichen Rahmen.

130,50 € 145,00 €

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Grafik Stadt Konstanz
Grafik Stadt Konstanz
Handkolorierte Grafik von Konstanz, mit Passepartout hinter Glas gerahmt, aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Vordergrund ist eine ländliche Schäferszene zu sehen, mittig wird die Stadt Konstanz mit Obersee und Seerhein dargestellt. Den Hintergrund bildet das Alpenpanorama. Gezeichnet wurde das Motiv von R. Höfle, den Stahlstich hat M. Kurz ausgeführt. Die Grafik und der neuzeitliche Rahmen befinden sich in einem wohnfertigen Zustand. Die Maßangaben beziehen sich auf den neuzeitlichen Rahmen.

130,50 € 145,00 €

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Grafik Bodman am Bodensee
Grafik Bodman am Bodensee
Handkolorierte Grafik vom Ort Bodman am Bodensee, Mitte 19. Jh., mit Passepartout hinter Glas gerahmt, wohnfertiger Zustand. Der Vordergrund zeigt den Bodensee mit einem Ruderboot, in dem vier Personen sitzen. Weitere Ruderboote sind am Hafen zu sehen. An der Landspitze ist ein grosses Segelboot dargestellt. Über dem Ort Bodman ragt am linken Rand der Bergsporn mit dem Schloss Frauenberg auf. Dieses war lange Zeit im Besitz der Herren und Grafen von Bodman. Gegenüber des Bergsporns ist eine Burgruine sichtbar. Die vom Passepartout abgeschnittene Betitelung lautet "Bodman". Die sichtbare Bezeichnung ist "K. Corradi del.t." und "J. Riegel sculpt.". Die Maße beziehen sich auf den neuzeitlichen Rahmen.

130,50 € 145,00 €

Historische Grafiken

Über unseren Antiquitäten Online Shop können Sie historische Grafiken erwerben. Sie finden immer eine große Auswahl an dekorativen Grafiken von Städten, Landkarten, Pflanzen, Tieren und Mode. Häufig wurden diese nach dem Druck von Hand koloriert. Jene hatten häufig keinen großen künstlerischen Anspruch, sind aber kulturhistorisch bedeutend. Auch künstlerische Grafiken finden Sie in unserem Sortiment, bei denen die Grafiken berühmte Gemälde wiedergeben oder auch völlig freie Gestaltungen. Den Grundstein für serienmäßig gedruckte Kunst bildete die Erfindung der Papiermühlen am Anfang des 15. Jahrhunderts. Das Bedrucken von Stoff mit Hilfe von Modeln war damals schon länger üblich.

Obwohl es von Grafiken meist zahlreiche Abzüge gibt und es daher keine Einzelstücke sind, gilt jedes als Original des Künstlers. Dies trifft auch zu, wenn jemand Jahrhunderte nach der Entstehung des ersten Drucks einen weiteren druckt. Allerdings wird dieser dann deutlich niedriger bewertet. Die meisten Grafiken zeigen im unteren Bereich außerhalb des Druckbereichs eine Nummer wie z.B. 12/150 auf. Anhand dieser Nummer lässt sich erkennen, das wievielte Exemplar es ist und wie hoch die Auflage war. Bei diesem Beispiel handelt es sich um das 12. Exemplar bei einer Auflage von 150 Stück. Oftmals wurden die Grafiken auch vom Künstler signiert.

Grafiken als Sammlerstück oder zur Dekoration

Grafiken kommen gut zur Geltung, wenn diese über einem schönen Konsolentisch an der Wand aufgehängt werden. Dies ist ein beliebtes Dekorationsmittel. Kleinere Grafiken werden auch gerne auf Kommoden aufgestellt. Zudem sind Grafiken auch ein Sammelgebiet. Sammler spezialisieren sich oft auf ein Gebiet und sammeln z.B. historische Stadtansichten vom Bodensee oder aus bestimmten Städten (meist aus der Heimat). Auch historische Landkarten sind ein beliebtes Sammelgebiet. Spannend sind auch sehr alte historische Tierdarstellungen, die sehr wertvoll sein können.

Hochdruckverfahren

Beim Hochdruckverfahren wird der Druckstock in der Weise bearbeitet, dass man die Stellen, die sich auf dem Papier abzeichnen sollen, erhaben stehen lässt und die anderen Bereiche vertieft. Der Hochdruck findet Verwendung bei Holzschnitten und Holzstichen, bei denen der hölzerne Druckstock reliefartig ausgeschnitten wird, um Grafiken zu erzeugen. Die hergestellten Grafiken werden als Holzschnitte bezeichnet.

Für den Holzschnitt wurden Druckstöcke hauptsächlich aus Nuss- und Birnbaumholz verwendet. Dies wurde längs des Faserverlaufs zugesägt. Frühe Werke zeigten häufig nicht viel mehr als die Umrisse der abgebildeten Objekte. Im 16. Jahrhundert waren Schraffuren als Binnenzeichnungen schon weit verbreitet. Diese sorgten für eine plastischere und räumlichere Wirkung. Eine sehr detaillierte Darstellung ist beim Holzschnitt nicht möglich. Durch den Einsatz von mehreren Druckstöcken, die jeweils mit einer anderen Farbe eingestrichen und nacheinander auf das gleiche Blatt gedruckt wurden, war der Farbholzschnitt möglich.

Der Holzstich zählt auch zu den Hochdruckverfahren und ist eine Weiterentwicklung des Holzschnitts, bei dem eine detailliertere Darstellung möglich ist. Ende des 18. Jahrhunderts wurde dieser von Thomas Bewick entwickelt. Im Gegensatz zum Holzschnitt wurde für die Druckfläche des Druckstocks kein Längsholz, sondern Hirnholz aus dem besonders harten Buchsbaum verwendet. Mit deutlich feineren Werkzeugen als beim Holzschnitt wurde dieser bearbeitet. Bei den Druckstöcken aus Längsholz war der Schnitt quer zum Faserverlauf kaum möglich. Die Hirnholzflächen konnte man in alle Richtungen bearbeiten und der Druckstock war wesentlich langlebiger, da das Hirnholz wesentlich abriebresistenter ist als Längsholzflächen.

Tiefdruckverfahren

Das Tiefdruckverfahren ist eine Technik, bei dem die zu druckenden Bereiche auf den Druckstöcken vertieft werden. Dieses Verfahren wird bei Kupferstichen, Stahlstichen, Radierungen und für die Schabkunst angewendet. Für die Herstellung einer Grafik im Tiefdruckverfahren ist eine Walzendruckpresse notwendig.

Beim Kupferstich werden mit dem Grabstichel, einem rautenförmig zugespitzten Stahlstift und anderen spitzen Werkzeugen, Linien und Punkte aus der Kupferplatte herausgearbeitet. Durch diese Arbeiten wurde die Oberfläche der Kupferplatte zwangsläufig verkratzt. Diese Spuren wurden anschließend durch das Glätten der Fläche beseitigt. Das Glätten der Fläche erzeugte eine Vielzahl von kleinen Rillen auf der Platte. Beim Druck entsteht so in den hellen Bereichen des Drucks eine leicht graue Tönung, den man als Plattenton bezeichnet. Nach maximal 500 bis 600 Abzügen muss die Kupferplatte nachgestochen werden. Der erste bekannte Kupferstich ist von anno 1446.

Die Radierung ist eine Tiefdrucktechnik, bei der eine sehr detaillierte Darstellung möglich ist. Man unterscheidet zwischen der Kaltnadelradierung und der Ätzradierung. Bei der Kaltnadelradierung werden mit Radiernadeln aus gehärtetem Stahl feinste Linien in die Kupferplatte eingeritzt, entsprechend der Darstellung der zukünftigen Grafik. Die Linien können unterschiedlich fein und tief ausgearbeitet werden. Auch bewusst aufstehende Ränder können beim Drucken Effekte erzeugen, da sich dort mehr Farbe sammelt. Die geätzte Radierung findet sich deutlich häufiger. Hier wird die Druckplatte mit einer säurefesten Schicht wie z.B: einem Wachs überzogen. Die anschließenden Konturen der zukünftigen Grafik werden durch die Wachsschicht in die Druckplatte eingeritzt. Durch anschließendes Aufbringen einer Säure werden die angekratzten Stellen vertieft.

Des Weiteren gibt es noch die Schabkunst bzw. die Schwarze Kunst, die auch zum Tiefdruckverfahren gehört.  Hier wird die Kupferplatte mit einem Granierstahl (Wiegemesser) diagonal bearbeitet und die Fläche dadurch leicht aufgeraut. Anschließend werden die Stellen entsprechend des gewünschten Helligkeitsgrads mehr oder weniger mit dem Schabeisen geglättet. Nach nur wenigen Abzügen verlieren sich zunehmend die Feinheiten der Darstellung. Daher sind die Auflagen sehr gering ausgefallen.

Der Stahlstich ist auch Teil der Tiefdruckkunst. Da die Stahlplatte wesentlich härter ist als eine Kupferplatte, können die feinen Linien wesentlich enger nebeneinander gezogen werden, da sich bei der Bearbeitung kein Wulst bildet, im Gegensatz zur Kupferplatte. Dadurch sind wesentlich detailliertere Darstellungen möglich. Beim Druck nutzt sich der Stahl wesentlich weniger ab als das Kupfer. Dadurch können Auflagen von bis zu 10.000 Abzügen realisiert werden.

Flachdruckverfahren

Die Lithografie wird durch das Flachdruckverfahren erzeugt. Auf Solnhofer Kalkstein wurde fetthaltige Farbe aufgetragen. Die Partien, die vorher mit Wasser befeuchtet wurden, nahmen keine Farbe an. Bis 1804 gab es nur Federlithografien. Nachdem man die Poren des Steins mit Gummiarabikum geschlossen hatte, konnte man mit der Feder durchgehende Striche auftragen. Später trug man Salpetersäure auf, die die Poren des Steins deutlich vergrößerte. Anschließend konnte man mit Kreide auf diese Fläche zeichnen. Da Stein sich deutlich weniger abnutzte als Kupfer und Stahl, konnte man jetzt in beliebiger Auflage drucken. Die Farblithografie entsteht dann durch das übereinander Drucken der Farben.

Chronik der Grafiken

Die frühsten Werke waren Holzschnitte, Farbholzschnitte und Kupferstiche. Nur in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts gab es den Metallschnitt und den Schrotschnitt. Seitdem kennt man auch die Radierung, die ab dem 16. Jahrhundert schon sehr gebräuchlich war. Der Punktierstich stammt auch aus dieser Zeit. Um 1640 wurde die Schabkunst erfunden. Diese wird auch als die Schwarze Kunst bezeichnet. Im 18. Jahrhundert kamen die ersten Farbstiche auf. Seit dem späten 18. Jahrhundert kennt man den Naturselbstdruck. Im Jahre 1768 wurde das Aquatinta- Verfahren entwickelt. 1797 wurde die Lithografie erfunden. Ab 1816 gab es die Farblithografie. Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde das Verfahren des Holzstichs entwickelt und wurde im 19. Jahrhundert bis zur Erfindung der Fotografie immer populärer. Am Ende des 18. Jahrhunderts gibt es die ersten Lithografien. Bis 1804 kennt man nur die Federlithografie. Diese wird von der Kreidelithografie abgelöst. Ab 1816 kam die Farblithografie auf. Seit 1827 kennt man die Zinkografie. Der Stahlstich wurde 1820 in England erfunden. Als Sonderart der Radierung war die Glasradierung im 19 Jahrhundert gebräuchlich. Im 20. Jahrhundert war in Künstlerkreisen der Linolschnitt weit verbreitet.