Barockmöbel


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Neu
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Lebensbaumschnitzereien und Geheimfächern, von ca. 1830
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Lebensbaumschnitzereien und Geheimfächern, von ca. 1830
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Schnitzereien in Form von Lebensbäumen und fallenden Blättern auf punziertem Grund, Schubladen und Geheimfächern, Herkunft Deggenhausertal, aus der Zeit um 1830. Dieser Bodenseeschrank ist in zwei Hälften teilbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Der Korpus ist leicht nach vorne gebaucht, d.h. der Schrank ist in der Mitte etwas tiefer als an den Seiten. Mit dem leichten "Bauch" und den abgeschrägten Korpuskanten lässt sich der Schrank gut in Wohnräume integrieren, ohne zu wuchtig zu wirken. Der Innenraum ist rechts mit einer Kleiderstange und drei Einlegeböden ausgestattet. Sowohl die Kleiderstange als auch die Einlegeböden sind herausnehmbar. Die linke Türe lässt sich durch eine Zugstange öffnen, die sich im rechten Innenraum an der Mittelwand befindet. Beim Zudrücken der linken Türe verriegelt diese automatisch durch eine Schnappfeder. Im linken Innenraum ist oben eine kleine Ablage, darunter ein Schubladenkasten und unten ein herausnehmbarer Einlegeboden. In dem Schubladenkasten befinden sich zwei Geheimfächer, die nicht so einfach zugänglich sind. Diese müssen beide vor dem Öffnen von unten mit einem dünnen Gegenstand entriegelt werden. So befindet sich hinter den beiden Schubladen noch ein Stauraum und links von den Schubladen ebenfalls. Dort noch mit einer kleinen Lade. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem voll funktionstüchtigen, restaurierten Zustand. Mit einer Innentiefe von 50-53 cm ist dieser sehr gut für Kleiderbügel in der rechten Schrankhälfte geeignet. 

5.600,00 € 8.500,00 €

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Neu
Barockschrank aus Eiche
Barockschrank aus Eiche
Barockschrank aus massiver Eiche, solide gefertigt und komplett zerlegbar, mit qualitätsvollem Beschlagwerk, aus der Zeit um 1750. Dieser Barockschrank befindet sich in einem restaurierten und voll funktionstüchtigen Zustand. Das derzeitige Innenleben besteht aus einer Hutablage, einem Mittelbrett sowie zwei Kleiderstangen und Einlegeböden, die je nach Bedarf verwendet werden können. Auf Kundenwunsch kann die Inneneinteilung auch mit durchgehenden Fachböden ausgestattet werden, wenn Sie den Schrank z.B. als Fernsehschrank verwenden möchten. Dieser äußerst aufwendig gearbeitete, völlig zerlegbare Barockschrank ist aus massiver Eiche gefertigt. Das stark gekehlte und ausladend geschweifte Kranzprofil ist, wie auch der Sockel, dreifach verkröpft. Die Türen, wie auch deren Füllungen folgen dem Schweif des Kranzprofils. Die bis zu dreifach abgeplatteten und von Profilen gerahmten Füllungen finden wir auf den Türen, den abgeschrägten Vorderkanten, den Seiten, der wie ein Mittelbrett wirkenden Schlagleiste und ungewöhnlicherweise rundum auf dem Sockelteil. Sogar die in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigten Rückwände sind so gestaltet. Die aufschlagenden Türen sind mit schweren Messing-Fitschenbändern angeschlagen. Dadurch lassen sie sich um 180° öffnen. Sehr schön sind die aus massiven Messing ausgesägten Rokoko Schlüsselschilder, die mit ziselierten Rocaillen geschmückt sind. Diese Zierelemente sehen wir auch auf der Abdeckplatte des originalen Kastenschlosses. Hier ist zusätzlich das Monogramm MS zu sehen. Ebenfalls schön und qualitätsvoll sind die geschmiedeten Türriegel an der linken Türinnenseite, die auch original zugehörig sind. Der Barockschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand und voll funktionstüchtigen Zustand. 

3.800,00 € 5.450,00 €

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Verkauft / Sold
Neu
Kleine Kommode von 1900, 62cm breit
Kleine Kommode von 1900, 62cm breit
Zierliche Kommode auf hohen Beinen, bombierter Korpus, aus der Zeit um 1900. Der Korpus wurde aus Nadelholz gefertigt, die Schubladen aus Eiche. Furniert wurde die bombierte Kommode mit edlen Hölzern wie Amarant, Rosenholz, Palisander und Ahorn. Beide Schubladen und die Seiten der Kommode zeigen Felder mit leuchtender Würfelmarketerie, die von feinen Fadenintarsien begrenzt werden. Eine Marmorplatte in lichten rotbraun,- und steingrauen Tönen bildet den oberen Abschluss. Ihre Form ist der Schweifung der Kommode angepasst. An den Korpusaußenkanten sind beiderseits gegossene Beschläge aus Messing angebracht. Diese betonen die zierliche Erscheinungsform der Kommode zusätzlich. Die Kommode steht auf hohen, leicht säbelförmigen Beinen. Die vorderen Beine sind aus Messing gegossene Sabots verziert. Die Schlösser und das Beschlagwerk sind original zugehörig. Die Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit Schellackpolierter Oberfläche.  Die Kommode stammt aus der Zeit um 1900 und zeigt den Möbelstil "Transition", einem Übergangsstil vom Rokoko zum Klassizismus (Zeitraum 1765/1780).Eine schöne kleine Kommode, die mit einer Tiefe von 31 cm und einer Breite von 62 cm immer einen schönen Platz findet. 

1.580,00 € 2.400,00 €

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Louis Seize Kommode mit Musikinstrumenten und Festons eingelegt, versilberte Beschläge, um 1790
Louis Seize Kommode mit Musikinstrumenten und Festons eingelegt, versilberte Beschläge, um 1790
Es handelt sich um eine schön gearbeitete Nussbaum Barockkommode, die noch die geschweifte Form des Barocks zeigt, bereits aber mit Intarsien im klassizistischen Zopfstil (Louis Seize) eingelegt ist. Gefertigt wurde die Kommode im ausgehenden 18. Jahrhundert. Es ist ein interessantes Möbelstück, das durch die Bauweise in massivem Nussbaumholz (Platte + Kommodenseiten) einen nicht so höfischen Eindruck machen könnte. Schaut man sich jedoch die Intarsien an (Musikinstrumente & Festons), sind diese in einer außergewöhnlich guten Qualität gefertigt. Es gibt noch zwei weitere Besonderheiten bei dieser Kommode: Die Füße sind nicht mit Dübeln und Leim befestigt, sondern mit Holzgewinden eingeschraubt. Diese lassen sich bei Bedarf einfach herausdrehen. Bei den Beschlägen handelt es sich um versilberte Beschläge. Dies findet man nur selten bei antiken Möbeln und das zeigt eine gewisse Qualität. Zustand: Die Kommode wurde in unserer Restaurierungswerkstatt aufgearbeitet. Die Schubladen laufen einwandfrei, die historische Oberfläche mit Alters- und Gebrauchsspuren wurde bewusst belassen. Es ist eine schöne Oberfläche und der Farbton ist heller als bei einer neuen Politur.Nun zur eigentlichen Möbelbeschreibung: Barock geschweifte Louis Seize Kommode san- traverse mit feinen Intarsien, franz. Schweiz, aus dem ausgehendem 18. Jahrhundert. Auf konisch gedrechselten und kannelierten Beinen stehender dreischübiger Korpus aus massiven Nussbaum. Die Schublden mit 4 mm starken Sägefunier aus Nussbaum belegt. In die Schubladen wurden 3 Felder aus Bandintarsien eingelegt. Die Kommodenplatte, wie auch die Seitenteile sind mit jeweils einem Feld aus diesen Bandintarien eingelegt. Deren Zwickel sind auf der Platte mit einer Blüte und auf den Schüben und den Seitenteilen mit Bossen verziert. In den seitlichen Feldern sehen wir Festons mit einem daran hängendem Sonnenradmotiv. In dem Feld auf der Platte befindet sich ein zentrales ovales Feld in dem ein intarsiertes Notenbuch eingelegt wurde. Außerhalb des Feldes sehen wir wie verstreut klassische Instrumente des 18. Jahrhunderts: ein Posthorn, zwei Klarinetten und 2 Geigen mit Bögen. Die fein verzierten, runden Handhaben und Schlüsselschilder sind aus versilberten Messing und bis auf das untere Schlüsselschild (Form leicht abweichend), original zugehörig. Ein schweres Kastenschloss in der mittleren Schublade schließt bei mehrfacher Drehung des Schlüssels auch die obere und untere Schublade mit ab. Die Bandintarsien sind aus Eibe und Ahorn. Ebenholz, Buchsbaum und verschiedene Obsthölzer fanden außerdem bei den Intarsienarbeiten Verwendung. Zusätzlich wurden die Intarsien teilweise brandschattiert, eingefärbt und mit Binnenzeichnungen verziert. Bei genauerer Betrachtung wird die hohe Qualität der Intarsienarbeit an deren Deatailverliebtheit deutlich. Sogar die Saiten der Geigen sind mit hauchdünnen Fadenintarsien handwerklich äußerst anspruchsvoll eingelegt. Es handelt sich um eine sehr authentische Kommode, die die vielen Jahre nach ihrer Herstellung ohne substantielle Schäden überdauert hat. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

5.450,00 € 8.900,00 €

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Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1816
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1816
Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaumholz, mit reichhaltigen Intarsien aus verschiedenen Edelhölzern, datiert 1816 und mit dem Schriftzug "Maria Ana Loehlin" versehen. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Laut Vorbesitzer war der Schrank immer in Familienbesitz und dürfte aus der Region Salem/Heiligenberg stammen. Es gibt auch ein originelles Geheimfach, siehe Beschreibung weiter unten.Der Schrank ist mit eindrucksvollen Intarsien geschmückt, die sich weitgehend auf die Front und die abgeschrägten Korpuskanten konzentrieren, seitlich aber auch auf den Kranzprofilen zu sehen sind. Zwei große blütenförmige Intarsien aus Buchsbaum (helles Holz), Esche-Maserknolle und Palisander (dunkelbraun) schmücken die oberen Türfüllungen. Ebenso sind zwei kleinere Blüten aus den gleichen Hölzern in der Mitte der Korpusabschrägungen eingelegt und eine Blüte in der Mitte vom Kranz. Auf den unteren Türfüllungen sehen wir jeweils große Sternintarsien, die mittig mit einer Rosette aus 12 Elementen geschmückt ist. Für den Stern und die Rosette wurden ebenfalls Sägefurniere aus Palisander, Buchsbaum und Esche-Maserknolle verwendet.Auf dem Mittelbrett und den Korpusabschrägungen sehen wir Felder mit einem Grund aus Esche-Maserknolle, mit einem Zickzack-Motiv aus Buchsbaum und Palisander. Gerahmt wird dies durch Filet-Intasienbänder aus Buchsbaum und Ahorn, welche von Ahorn-Fadenintarsien flankiert werden. Diese Filetbänder sind auch auf den Türfüllungen als Rahmung zu sehen. Ungewöhnlich ist auch, dass die Kanten der Korpusabschrägungen stark gefast sind und ebenfalls Filetintarsien zeigen. Ebenso auch das untere Kranzprofil, bei dem das Filetband auch über die Seiten eingelegt ist. Ein besonders schönes Detail sind die aus Buchsbaum eingesetzten Stücke in dem Viertelstab des Kranzprofils. Das fertige Profil wurde schräg eingesägt, Bereiche wurden ausgestemmt und es wurden einzelne Buchsbaumstücke eingesetzt. Durch die Wölbung des Profils ergibt sich eine interessante Maserung bei den Intarsien, die teils fast kunstvoll gemalt aussieht. Der Innenraum ist zu beiden Seiten jeweils mit vier Einlegeböden ausgestattet, wovon jeweils ein Einlegeboden original zugehörig ist. Die rechte Türe lässt sich durch das originale Kastenschloss mit Messingabdeckung öffnen. Die linke Türe wird vom rechten Innenraum geöffnet. Hier ist ein Schnappmechanismus  vorhanden. Durch das Ziehen an einer geschmiedeten Stange mit großer Öse wird die linke Tür geöffnet. Die linke Türe schließt beim Zudrücken automatisch. Für den Transport lassen sich die Türen aushängen, die Einlegeböden herausnehmen und der Korpus horizontal in zwei Hälften teilen. Beide Hälften werden an den Innenwänden mit alten Schraubgewinden aus Holz verbunden. Die ca. 8 cm hohen Füße dürften original zugehörig sein und werden einfach von unten eingesteckt. Das nicht ganz alltägliche Geheimfach verbirgt sich bei einem der beiden originalen Einlegeböden. Der vordere Bereich ist mit alten Dübeln nur angesteckt und lässt sich abziehen. Dahinter verbirgt sich ein kleines Fach mit einer herausnehmbaren Schachtel (19 x 9,4 x 1,4 cm). Der Schrank lässt sich auf Wunsch auch ohne Füße aufstellen, da diese nur eingesteckt werden (auf den letzten beiden Fotos dargestellt). Ohne Füße ist der Schrank ca. 8 cm niedriger. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.   

13.500,00 € 14.800,00 €

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Neu
Rokoko Tisch mit schöner Marketerie und Schnitzereien, von 1760
Rokoko Tisch mit schöner Marketerie und Schnitzereien, von 1760
Es handelt sich um einen ausgesprochen qualitätsvollen Tisch aus der Rokoko-Epoche um 1760. Er zeigt ein attraktives Tischgestell mit durchbrochener Rokoko-Schnitzerei zu allen vier Seiten und elegant geschweifte Beine mit zarten Blatt- und Volutenschnitzereien an den unteren Enden. Das geschweifte Tischblatt ist aufwendig mit einer Marketerie belegt und zeigt im Zentrum ein Blumenbukett mit Brandschattierungen. Dieser Barocktisch wurde in unserer Restaurierungswerkstatt behutsam restauriert. Die Oberfläche wurde gereinigt und mit Schellack mattiert. Er ist etwas weniger glänzend als es auf den Fotos wirkt. Das Tischgestell aus massivem Eichenholz steht auf ausgestellten, geschwungenen Beinen, die unten in blattverzierten Voluten enden. Die Beine sind jeweils zweiseitig profiliert. Diese Profile gehen jeweils beidseitig fließend in die Zarge über, enden dort in einem S-Schwung als Volutenschnitzerei, die zur Zargenmitte auf den Gegenschwung trifft. Darüber befindet sich jeweils eine durchbrochen gearbeitete Rokoko-Schnitzerei, welche zu beiden Seiten von hellem Nussbaum-Sägefurnier mit Fadenintarsien aus Ahorn flankiert werden. Die profilierte, vielfach geschweifte Tischplatte zeigt in einem Feld aus einer Bandintarsie ein Blumenbukett mit Brandschattierungen und Binnenzeichnungen. Dieses Feld ist in ein kreuzförmig angeordnetes Furnierbild eingelegt. Um dieses Feld sind strahlenförmig angeordnete, nicht rechtwinklige Dreiecke, die im Wechselspiel zwischen Hell und Dunkel gegeneinander verlaufen. Als Schleifen ausgebildete Bandintarsien bilden einen Rahmen. Für die Tischplatte wurde heller und dunklerer Nussbaum und diverse Obsthölzer verwendet. Der Rokoko Tisch zeigt einen reizvollen Kontrast zwischen der dunkleren, geschnitzten und profilierten Eiche und den helleren Hölzern der verwendeten Sägefurniere. Es gibt nicht viele Tische aus dieser Zeit, die eine so schöne Gesamtkomposition zeigen. Fotos, die diesen Tisch in einem sehr guten, unrestaurierten Zustand zeigen, sind vorhanden.

3.500,00 € 3.950,00 €

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Barocker Herrensessel mit Lederbezug, reichhaltige Drechselarbeiten und Schnitzereien, 19. Jahrhundert
Barocker Herrensessel mit Lederbezug, reichhaltige Drechselarbeiten und Schnitzereien, 19. Jahrhundert
Neo-barocker Ledersessel aus Nussbaum mit Armlehnen, restaurierter Zustand, 19. Jahrhundert. Das Gestell ist aus massivem Nussbaum gefertigt und zeigt aufwendige Drechselarbeiten in Form von gewundenen Säulen und reichhaltige Schnitzereien. Der Sessel befindet sich in einem restaurierten Zustand. Im Zuge der Restaurierung wurde das Gestell mit Schellack behandelt. Die Polsterungen wurden erneuert und mit Leder bezogen.  Weiteres Maß: Sitzhöhe 49 cm, Sitzbreite 47,5-52 cm, Sitztiefe ca. 40 cm.

750,00 € 1.250,00 €

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Antiker Sakristeischrank mit weißer Oberfläche, geringe Tiefe (max. 39cm), Ende 18. Jh.
Antiker Sakristeischrank mit weißer Oberfläche, geringe Tiefe (max. 39cm), Ende 18. Jh.
Antiker Sakristeischrank mit geringer Tiefe, Fichte massiv mit weißer Fassung, restaurierter Zustand, von 1780/ 1800. Die leicht eingetönte, weiße Fassung ist an den Korpus- und Profilkanten bewusst leicht durchgerieben. Auf dem Sockel stehender, zu den Seitenwänden hin stark abgeschrägter, mittig teilbarer Korpus, mit ausladenden, kräftigen Profilen. Die mit Gratleisten versehenen Türen, mit ihrer aufgedoppelter Rahmenkonstruktion, sind stark ausgeschweift. Das Kranzprofil ist in der gleichen Manier ausladend geschweift. Die aufschlagenden Türen weisen ein schweres Kastenschloss und geschmiedete, innenliegende Bänder auf und lassen sich um fast 180° schwenken. Innen befinden sich 4 Fachböden. Für den Transport lässt sich der Schrank in 2 Hälften teilen. 

2.500,00 € 3.200,00 €

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Bodenseeschrank aus Nussbaum, "Salemer Schrank", datiert 1815
Bodenseeschrank aus Nussbaum, "Salemer Schrank", datiert 1815
Bodenseeschrank aus Nussbaum, ein sogenannter "Salemer Schrank" mit zwei Türen, aufklappbares Mittelbrett, dahinter mit 6 Schubladen und Geheimfach, datiert 1815. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem komplett restaurierten Zustand und wurde mit Schellack mattiert. Dieser Bodenseeschrank ist in einer barocken Grundform mit großen Schnecken im Kranz gefertigt und zeigt reichhaltige Schnitzereien im klassizistischen Louis-Seize-Stil mit Vasen, Blüten und Bandschnitzereien. Typisch für die "Salemer Schränke" ist neben dieser Dekoration das Highlight der "dritten Tür". Das Mittelbrett zwischen den beiden Türen lässt sich öffnen und dahinter verbergen sich 6 übereinander angeordnete Schubladen. Dies ist nur bei den Salemer Schränken vorzufinden. Der Schrank ist aus massivem Nussbaum gefertigt und lässt sich mühelos vertikal in zwei Hälften teilen. Zwei Keilverbindungen aus Holz fixieren die beide Hälften. Innen ist der Schrank zu beiden Seiten mit jeweils 3 großen Einlegeböden ausgestattet, darüber befindet sich jeweils noch ein weniger tiefer Einlegeboden. Alle Einlegeböden sind herausnehmbar und können in der Höhe nach Ihren Bedürfnissen ausgerichtet werden. 

19.800,00 € 22.500,00 €

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Barockschrank mit Pilastern, Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, von ca. 1730
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum, mit 2 Schubladen, zwei Türen, 11 Pilastern, 2 Ädikulä und Bastionsfüllungen, schön restaurierter Zustand unter erhalt der Patina, wohl Straßburg/Baden-Baden um 1735. Ein Kunstwerk in der Formgebung und der sehr aufwendigen Verarbeitung. Der Barockschrank wurde fachgerecht unter Erhalt der vorhandenen Oberfläche sorgsam aufgearbeitet und nicht geschliffen und nicht neu poliert. Diese zurückhaltende Restaurierung ist deutlich anspruchsvoller, als eine Restaurierung mit neuer Schellackpolitur und trägt zum Erhalt der Substanz und des Wertes bei. Dieser höfische Barockschrank ist mit starkem Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz belegt und wird an zahlreichen Feldern von feinen Ahorn-Fadenintarsien geschmückt. Der Schrank ist komplett zerlegbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Beide Türen zeigen eine ausgewogene Dekoration in Form von kleinen Tempeleingängen (Ädikula), die im Zentrum mit einer Bastionsfüllung verziert sind. Interessant ist: Die Darstellung der Ädikulä (ohne Giebel, Schnitzereien und Bastionsfüllung) spiegeln in verkleinerter Ausführung bis in kleinste Details den Gesamtaufbau des großen Barockschranks wider. So beginnt die Ädikula im unteren Bereich mit einem verkröpften Sockelbereich, der sowohl in der Gestaltung als auch in den reichhaltigen Profilierungen identisch mit dem großen Schrank sind. Darauf folgen die aufgesetzten Pilaster mit den gleichen barocken Marketeriefeldern, wie auf den großen Pilastern. Auch die geschnitzten Kapitelle und das sehr aufwendige Kranzgesims sind in gleicher Manier gestaltet, wie bei dem großen Schrank. Eine sehr bemerkenswerte Handwerkskunst, diese aufwendige Arbeit auch noch in verkleinerter Form dazustellen. Der Sockel steht auf den originalen, gedrückten Kugelfüßen aus massivem Nussbaumholz und ist mit zwei geräumigen Schubladen ausgestattet. Über dem Sockelelement folgen die beiden Türen, die mit kraftvollen Fitschenbändern aus Messing angeschlagen sind. Drei furnierte Pilaster mit geschnitzten Kapitellen gliedern die Front. Seitlich sind zwei Füllungen zu sehen und auch jeweils zwei Pilaster. Der aufgesetzte Kranz ist aufwendig getreppt profiliert und verkröpft. Verwendet wurde hier massiver Nussbaum und stehendes Nussbaum-Sägefurnier. Innen bietet der Schrank viel Stauraum mit einer Hutablage, einem Mittelbrett (beides original zugehörig) und zu beiden Seiten drei Einlegeböden. Auf Wunsch können wir zusätzlich Kleiderstangen einbauen. Die obere Hutablage ist nur 40 cm tief, dass man noch bequem in den oberen Bereich Dinge stellen kann. Die linke Türe wird durch einen schönen, geschmiedeten Riegelmechanismus verschlossen, der nach ca. 300 Jahren immer noch einwandfrei funktioniert und eine echte Augenweide ist. Es macht Freude, diesen zu benutzen. Die rechte Tür wird durch ein "Altdeutsches Kastenschloss" verriegelt, das zusätzlich mit zwei doppeltourigen Riegeln versehen ist. Das Beschlagwert (Bänder, Schloss, Riegel und Schlüsselbeschläge) ist original zugehörig. Bei den Schlüsselschildern handelt es sich um sehr schöne Beschläge aus graviertem Messing, durchbrochen gearbeitet und mit einer gebläuten Grundplatte unterlegt. Die Sägefurniere aus Nussbaum sind sehr stark und wurden an den Kanten auf Gehrung geschnitten. Dies ist ein Zeichen für hohe Qualität. Zahlreiche Flächen werden von Ahorn-Fadenintarsien begrenzt, sowohl auf den großen und kleinen Pilastern, als auch auf Flächen am Sockel. Sie begrenzen kleine barocke Felder, die zusätzlich zu dem Spiel aus hellem und dunklerem, stehend und liegend furniertem Nussbaum das Auge erfreuen. Der Schrank befindet sich in einem einwandfreien Zustand mit einer schönen Patinaoberfläche, die im Zuge der Restaurierung nicht erneuert, sondern lediglich aufgefrischt wurde. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden.

34.000,00 € 38.000,00 €

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Lagerverkauf
Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Lieferkosten auf Anfrage! Barocker Sakristeischrank aus Nadelholz mit 4 Türen und einer Gesamtbreite von 3,32 Metern, unrestaurierter Zustand, gefertigt in Süddeutschland, Mitte 18. Jahrhundert. Dieser Schrank besteht aus drei Korpushälften, die mit Holzkeilen verbunden werden. Beim mittleren Element ist sowohl der obere Abschluss als auch die Türen in einer Weise geschweift, wie wir es von den Bodenseeschränken kennen. Alle vier Türen werden von wulstigen Profilen flankiert, die jeweils den Verkröpfungen der Sockel- und Kopfprofile enden und an die Züricher- bzw. Frankfurter Nasenschränke erinnern. Sehr schön sind auch die konkaven Türen, die der Schweifung des Korpus angepasst sind. Dadurch, dass der Schrank, mit seiner bewegten Formgebung aus heller Fichte gearbeitet ist und seitlich jeweils stark geschweift nach hinten fluchtet, hat er trotz seiner beachtlichen Dimensionen eine gewisse Leichtigkeit. Die aufschlagenden und mit schweren Messing-Fitschenbändern angeschlagenen Türen lassen sich aushängen. Die Türen sind mit alten, aber nicht ursprünglich zugehörigen Schlösser und sehr ansprechenden, aus ziseliertem Messingblech gesägten Schlüsselschildern versehen. Die 18 Fachböden und die 2 Schubladenkästen mit jeweils 2 Schubladen sind herausnehmbar. Die Position der Schubladenkästen ist variierbar. In aller Regel werden sie auf Brusthöhe platziert. Mit einer Innentiefe von 56 cm bietet dieser Schrank auch geräumigen Platz für Kleiderbügel. Die Fachböden und die Innenwände sind zurzeit mit einer robusten und geschmackvollen Textiltapete ausgestattet. Der Sakristeischrank befindet sich in einem alt-restaurierten Zustand und ist aktuell benutzbar. Nach der Angabe des Salemer Vorbesitzers hatte er diesen vor über 30 Jahren zu einem ausgesprochen stattlichen Preis bei einem Antiquitätenhändler am Bodensee gekauft. Da der Schrank ca. 10 Jahre später wegen eines Umzugs zum Verkauf anstand, traten wir damals erstmalig mit dem Vorbesitzer in Verhandlungen. Leider kam das Geschäft damals nicht zu Stande. Wegen seiner, nicht zuletzt auch handwerklichen Einzigartigkeit ging er uns nie so ganz aus dem Kopf. Daher war die Freude groß, als wir ihn kürzlich erneut angeboten bekamen und uns handelseinig wurden. Nicht ganz ohne Stolz freuen wir uns, Ihnen jetzt dieses außergewöhnliche Möbelstück anbieten zu können. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

3.850,00 € 5.500,00 €

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Barockes Gemälde, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 18. Jh.
Barockes Gemälde, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 18. Jh.
Barockes Gemälde, Öl auf Leinwand, ohne Rahmen, 1. Hälfte 18. Jahrhundert. Ein authentisches Gemälde aus der Zeit, welches vermutlich einen Arztbesuch zeigt. Das Gemälde wird im unrestaurierten Istzustand angeboten. 

900,00 € 1.400,00 €

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Miniaturgemälde, wohl Johann Georg Trautmann (1713-1769) Öl auf Kupfertafel
Miniaturgemälde, wohl Johann Georg Trautmann (1713-1769) Öl auf Kupfertafel
Barockes Miniaturgemälde, Johann Georg Trautmann (1713-1769) zugeschrieben. Gerahmtes Ölgemälde auf Kupfertafel (Kupfertafel auf Karton montiert). Der Rahmen ist passgenau für dieses Gemälde angefertigt. Hierbei handelt es sich um einen hochwertigen Rahmen, der nach dem Verleimen die vergoldete Oberfläche erhalten hat, wodurch die Fugen an den Eckverbindungen verschwinden. 

790,00 € 980,00 €

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Barocke Votivtafel, datiert 1747, Ex voto Gnadenbild mit Pferd
Barocke Votivtafel, datiert 1747, Ex voto Gnadenbild mit Pferd
Barocke Votivtafel, Ölmalerei auf Holztafel, datiert 1747. Die Holztafel ist etwas gewölbt, dadurch stehen die vertikalen Profilleisten an den Enden ab. Die Aufhängung ist nicht ganz fest. Alle vier Rahmenleisten dürften in früherer Zeit neu gestrichen worden sein, das Gemälde ist authentisch. Unrestaurierter Zustand. 

260,00 € 380,00 €

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Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760
Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760
Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit 3 Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760. Diese große Barockkommode mit gebauchter und mehrfach gebrochener Front steht auf gedrückten Kugelfüßen. Die Schubladenfronten sind durch jeweils fünf Felder gegliedert, die äußeren beiden sind quadratisch und die mittlere quer-rechteckig. Die Felder aus Nussbaum bzw. Halbmaser sind jeweils durch Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn begrenzt. Auf der Kommodenplatte, parallel zum umlaufenden Profil, sehen wir eine schmale Ahornintarsie. Die zentralen Motive sind zwei große Felder aus Nussbaum, die durch Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn gerahmt sind. Diese werden von einem umlaufenden Streifen Halbmaser begrenzt, der wiederum durch Zwetschge und Ahorn Bandintarsien gerahmt ist. Die Seiten zeigen je ein schlichtes, gerahmtes Feld mit gespiegeltem Nussbaum.Die hübschen Messingbeschläge sind original zugehörig. Zwei Schnappschlösser haben sich erhalten. In der oberen Schublade wurde das fehlende Schloss bei der Restaurierung durch ein zeitlich passendes Tourenschloss aus unserem Fundus ergänzt. Die Schubladen wurden in früherer Zeit innen dunkel gebeizt und zeigen schöne Werkspuren des Schrupphobels. Die Beize haben wir belassen und den Innenraum mit Schellack ausgepinselt.Ein ansprechendes Barockmöbel, welches wir Ihnen zu einem moderaten Preis anbieten können. Fotos vom unrestaurierten Originalzustand sind vorhanden.

3.500,00 € 4.500,00 €

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Barocker Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit figürlichen Marketerien, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck um 1740
Barocker Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit figürlichen Marketerien, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck um 1740
Ein schöner Barock-Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit reichhaltiger Marketerie aus verschiedenen Hölzern, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck von ca. 1740. Ein sehr schönes und qualitätsvolles Exemplar der Kirchheim-Teck Möbel. Eine sehr feinteilige Marketerie aus verschiedenen Edelhölzern, teils gefärbten und brandschattierten Hölzern. Dargestellt sind u.a. figürliche Jagdszenen und verschiedene Vögel. Weitere Fotos folgen in Kürze.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

7.850,00 € 12.500,00 €

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Fein intarsierte Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit Bandintarsien und Originalbeschlägen, von 1780
Fein intarsierte Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit Bandintarsien und Originalbeschlägen, von 1780
Fein intarsierte Louis Seize Kommode, Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandintarsien, Beschlagwerk und Schlösser sind original zugehörig, aus der Zeit um 1780. Diese schöne Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Diese Louis Seize Kommode, aus der Zeit um 1780 steht auf intarsierten Spitzkantfüßen und zeigt eine komplett gebauchte Front. In England werden Kommoden diese Kommodenformen als "Bowfront Drawer Chest" bezeichnet. Sämtliche Sichtflächen sind mit Nussbaumfeldern belegt, die von Bandintarsien aus Eben- und Ahornholz begrenzt werden und außen von queraufgelegten Nussbaum-Sägefurnier gerahmt werden. Auf der Kommodenplatte zeigt das zentrale Feld eine Kreuzfuge, die Kommodenseiten jeweils Funierspiegelungen. Die äußere Rahmung der aufschlagenden Schubladen, der Viertelstab als Teil des Plattenprofils und die Sockelleiste sind aus Eibe gefertigt. Sämtliche Schlösser, gegossene Messing Schlüsselschilder und Handhaben sind original zugehörig. Durch die äußerst sorgfältige Holzauswahl und die qualitätsvolle Bauweise war die Kommode vor der Restaurierung bereits in einem schönen Zustand ohne Verwerfungen oder Risse. Selbst der Korpusboden ist nicht einfach aus einem Brett gefertigt, sondern  in einer Rahmen- und Füllungsbauweise. Im Zuge der Restaurierung wurde die Kommode mit Schellack von Hand poliert. Gebrauchsspuren wurden bewusst belassen. Alle drei Schubladen wurden innen mit Schellack ausgepinselt. Die Flecken auf den Schubladenböden lassen sich leider nicht entfernen, ohne viel Substanz abzutragen. Auf Wunsch, können wir die Schubladen mit einem schönen Stoff oder einer historischen Tapete ausschlagen (gegen Aufpreis). das kann auch sehr edel aussehen.

6.900,00 € 7.800,00 €

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Lagerverkauf
Niederländischer Renaissance Schrank, sog. "Zeeuwse Kast", unrestaurierter Zustand, um 1670
Niederländischer Renaissance Schrank, sog. "Zeeuwse Kast", unrestaurierter Zustand, um 1670
Südniederländischer Renaissance-Schrank, sog. "Zeeuwse Kast" aus Eichenholz und Palisander, mit 4 Türen und 2 Schubladen, unrestaurierter Zustand, von ca. 1670. Der Schrank besteht aus zwei Elementen, die aufeinander gestellt werden. Die zwei Schlösser oben sind nicht original zugehörig, alle Schlüsselschilder sekundär. Ansonsten sehr authentisches Möbel aus der Renaissance. Ein schönes Sammlerstück, welches die letzten 350 Jahre miterlebt hat. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Lieferung in die Niederlande ist möglich. 

790,00 € 1.450,00 €

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Barockkommode aus Nussbaum, 3-schübig, mit Messingbeschlägen, Schellack-Handpolitur, Sachsen um 1760
Barockkommode aus Nussbaum, 3-schübig, mit Messingbeschlägen, Schellack-Handpolitur, Sachsen um 1760
Diese formschöne Barockkommode aus Nussbaum und Kirschbaum wurde in der Zeit um 1760 in Sachsen gefertigt. Sie ist stehend furniert, üppig gebaucht und im Sockelbereich mit einer Schürze und eleganten Zwickeln gestaltet. Die kräftig profilierte Kommodenplatte schwingt im hinteren Bereich eindrucksvoll nach außen. Die Fläche ist mit einem Feld aus einem lebhaften, dunklen Nussbaumfurnier mit Kreuzfuge gestaltet und mit schönem Kirschbaum-Sägefurnier umrandet. Auf den Seitenwänden wird das gespiegelte Nussbaumfurnier von quer aufgelegtem Nussbaum flankiert. Die drei aufschlagenden, mit feinen Lippen gerahmten Schubladenfronten zeigen Nussbaumfelder, die ebenfalls von hellerem Nussbaum gerahmt sind. Die Handhaben und Schlüsselschilder sind später hinzugekommen, waren vor der Restaurierung aber schon vorhanden und passen stilistisch sehr gut. Die Schlösser sind original zugehörig. Ein Schlüssel ist vorhanden, der bei allen drei Schlössern passt. Die Kommodenplatte ist durch eine liegende Gradleiste zuverlässig gegen Verwerfungen geschützt und dadurch sehr gerade geblieben.Die Kommode wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack seidenglänzend mit Schellack von Hand poliert. Sie hat uns unmittelbar begeistert. Trotz einer beachtlichen Gesamtbreite von 133 cm wirkt sie, durch ihre bewegte Formgebung und den Umstand, dass der Korpus lediglich 114 cm breit ist, nicht ausladend. Es wurde sehr ausgewähltes Sägefurnier verwendet, welches eine schöne Holzmaserung und einen leuchtenden Farbton zeigt. Die Innenräume sind sauber und wurden mit Schellack mattiert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

4.400,00 € 5.600,00 €

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Reserviert
Spätbarocke Kommode, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandelwerk, restauriert und mattiert, von ca. 1770
Spätbarocke Kommode, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandelwerk, restauriert und mattiert, von ca. 1770
Spätbarocke Kommode mit einer Breite von knapp über einem Meter, drei Schubladen, Nussbaum Sägefurnier und andere Edelhölzer auf Nadelholz furniert, süddeutsch um 1770. Diese Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit mattierter Schellackoberfläche.  Der geschweifte Korpus steht auf gedrechselten Füßen, ist relativ streng gehalten und zeigt ein schönes Farbenspiel zwischen den ebonisierten Elementen (Sockel- und Plattenprofil, Traverse und Lisenen) und dem farbenfrohen, leuchtenden Nussbaumholz.Auf der Kommodenplatte, den Seitenwänden und den Schubladenfronten sehen wir mehrfach gerahmte Funierfelder. Das Feld auf der Kommodenplatte und die zentralen Felder auf den konkav geschweiften und doppelt gebrochenen Schubladenfronten sind mit Bandelwerk intarsiert. Das Bandelwerk besteht zum einen aus querfurnierten Nussbaumholz, flankiert von hellen Ahorn-Fadenintarsien. Zum anderen aus Amarant (dunkelrotes Furnier), ebenfalls flankiert von Ahorn-Fadenintarsien. Die Felder der Seitenwände wurden mit einem gespiegelten Funierbild gestaltet. Diese Barockkommode wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack mattiert. Leichte Alters- und Gebrauchsspuren wurden belassen und überpoliert/mattiert. Die Handhaben und Schlüsselschilder sind sekundär. Wir wählten runde, gegossene Louis Seize Beschläge aus Messing, die den verbliebenen Abdrücken auf den Schubladen entsprachen und sich mit unserer Erfahrung decken, dass die, im späten 18. Jahrhundert entstandenen Barock Kommoden in aller Regel schon Louise Seize Beschläge aufweisen. Die Schlösser sind original zugehörig. Hierbei handelt es sich um Schnappschlösser oder auch Altdeutsche-Schlösser genannt. Sowohl beim Öffnen, als auch beim Zuschieben der Schubladen muss der Schlüssel betätigt werden, da der Schlossriegel automatisch durch eine Feder verriegelt. Auf Wunsch fertigen wir Ihnen 2 weitere Schlüssel an. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

2.990,00 € 3.800,00 €

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Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restauriert und geölt, 18. Jh.
Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restauriert und geölt, 18. Jh.
Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restaurierter und voll funktionstüchtiger Zustand mit geölter Oberfläche, 18. Jahrhundert. Der zweitürige Schrank steht auf gedrechselten Füßen, zeigt abgeschrägte Korpusvorderkanten und ein schönes Kranzgesims. Der Korpus lässt sich in der Mitte teilen und wird mit Holzkeilen verbunden. Die beiden Türen sind mit geschmiedeten Langbändern aus Eisen angeschlagen und lassen sich auf fast 180° öffnen. Die linke Türe schließt automatisch beim Zudrücken, die rechte Türe lässt sich normal verschließen. Das originale Schloss ist sehr schön verziert. Auf den Türen sind aufgesetzte Zierleisten in Form von schlichten Bastionsfüllungen zu sehen. Innen befinden sich vier Einlegeböden. Der obere Einlegeboden ist weniger Tief, dass man gut in den oberen Bereich kommt. Der untere Einlegeboden ist geschweift ausgesägt, auch dass der Zugang in den unteren Bereich bequemer ist. Im Zuge der Restaurierung wurde ein Rückwandbrett ergänzt, der Schrank innen mit Schellack ausgepinselt und außen mehrfach geölt. 

2.380,00 € 2.850,00 €

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Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, schellackpoliert, um 1800
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, schellackpoliert, um 1800
Kirschbaum Bodenseeschrank mit Intarsien, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1800. Auf 5 Spitzkantfüßen stehender, hochgeschweifter und an den Seiten abgeschrägter Korpus aus massiven Kirschbaum. Auf den Abschrägungen sehen wir Bandintarsien aus Ahorn und Ebenholz und ein rundes Feld aus Maserholz. In den doppelt abgeplatteten Türfüllungen sind zentrale Faltsterne aus diversen Hölzern, u.a. Ebenholz und Ahorn. Diese sind von Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn gerahmt. In den Zwickeln ist ein kleiner Ahornkreis in Ebenholz eingelegt. Das Mittelbrett ist besonders reich verziert. Längliche Felder aus fischgrätartig gelegten und quadratische aus Maserknolle, von Bandintarsien gerahmt. Mit Messing Fitschenbändern sind die Türen angeschlagen und lassen sich um ca. 180° öffnen. Die linke Türe wird durch einen Federmechanismus verschlossen. Zum Öffnen der linken Türe zieht man in der rechten, geöffneten Korpushälfte an einer Metallstange, die sich an der Mittelwand befindet. Geschlossen wird die rechte Türe durch einfaches Zudrücken. Die geprägten Schlüssel- und Zierbeschläge aus Messing, sowie das schwere Kastenschloss mit Messingzierplatte sind sekundär, aber original aus der Zeit. Der Korpus ist mittig teilbar und wird durch gedrechselte, hölzerne Schrauben zusammengehalten. Im Inneren befinden sich Einlegeböden und zwei Schubladen. Im Zuge der Restaurierung wurde der Bodenseeschrank mit Schellack poliert und das Innere mit Schellack ausgepinselt.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

12.500,00 € 15.500,00 €

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Barocktisch aus Kirsch- und Nussbaum mit Schublade, geschweifte und parkettierte Schublade, von ca. 1760
Barocktisch aus Kirsch- und Nussbaum mit Schublade, geschweifte und parkettierte Schublade, von ca. 1760
Barocktisch aus Kirsch- und Nussbaum, mit Schublade, geschweifte und parkettierte Tischplatte, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760. Das Tischgestell ist aus massivem Kirschbaum gefertigt und zeigt stark geschweifte Beine, die in einem "Guss" in die geschwungene Zarge übergehen. An einer Längsseite ist eine kleine Schublade (Innenmaß 6 x 26 x 34 cm) vorhanden, die an einem kleinen Messingknopf herausgezogen werden kann. Die allseitig überstehende und mehrfach geschwungene Tischplatte ist mit außenliegenden Gratleisten versehen und wird mit jeweils einem Holznagel mit dem Tischgestell verbunden. Auf der Tischfläche sehen wir im Zentrum eine Parkettierung aus Sägefurnieren (Kirsche, Nussbaum, Ahorn) und eine diagonal furnierte Rahmung aus Nussbaum-Sägefurnier. Die bewegte Außenkante wird von einem ebonisierten Viertelstab verziert. Der Tisch wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack poliert. 

1.760,00 € 2.200,00 €

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Bemalter Barockschrank, Linz 18. Jahrhundert
Bemalter Barockschrank, Linz 18. Jahrhundert
Prächtiger Barockschrank, bemalte Oberfläche mit reichhaltigem Bandelwerk, restaurierter Zustand unter Erhalt der vorhanden Farbfassung, Linz/Österreich, 18. Jahrhundert. Es handelt sich um einen zweitürigen, gefassten Spaltschrank aus der Region Linz, der im späten 18. Jahrhundert gebaut wurde. Typisch für diesen Linzer Schranktyp ist der barock ausgesägte Sockel, der auf fünf in Brettbauweise gefertigten Füßen steht. Die Füße sind reichhaltig mit Voluten und Schnitzereien verziert. Das vielfach getreppt-profilierte Kranzprofil ist geschweift und abgesetzt. Die Form der beiden Türen verläuft analog dazu. Die geschmiedeten Langbänder mit Bordürenmuster und Sonnenwirbeln beschlagen. Das doppelzüngige Schnapp-Kastenschloss ist schmiedeeisern verziert und mit einer geriebenen Barockornamentik geschmückt. Die Messing-Schlüsselschilder sind im Louis-Seize Stil getrieben und graviert. Der Schrank schließt zur Rückwand hin, mit Pilastern und dementsprechender Verkröpfung der Sockel- und Kranzprofile ab. Die Schlagleiste an der rechten Türe bildet, im Zusammenspiel mit den Profilverkröpfungen, einen weiteren zentralen Pilaster. Tief eingezogene Vertikale Abrundungen bilden den Übergang von der Front- zu den Seitenansichten. Gemaltes Bandelwerk, Blumen- und Traubenmotive, sowie Mascarons schmücken den Schrank. Die gemalten Felder aus Blumen und Trauben auf der Innenseite der Türen sind möglicherweise späteren Datums, dürften aber auch mindestens aus dem 19. Jahrhundert stammen. Zustand:Schreinerisch komplett restauriert und funktionstüchtig gemacht, innen mit Einlegeböden ausgestattet (Kleiderstange zusätzlich auch möglich) und mit Schellack ausgepinselt. Die vorhandene, bemalte Oberfläche wurde nur partiell retuschiert (ältere Retuschen vorhanden) und auch nicht mit einem Firnis überzogen. Dadurch hat der Schrank seinen Charakter behalten und sieht nicht neu bemalt aus. Liebhaber von Volkskunst legen Wert auf eine zurückhaltende Restaurierung.  Den Vorzustand haben wir fotografisch festgehalten. 

6.850,00 € 8.900,00 €

Barockmöbel – Antike Pracht aus dem 17. und 18. Jahrhundert

Barockmöbel zählen zu den eindrucksvollsten Möbelstilen Europas und stammen überwiegend aus der Zeit zwischen 1670 und etwa 1750. Diese Epoche steht für prachtvolle Gestaltung, kunstvolle Handwerkskunst und repräsentative Wohnkultur. Ausgehend von zunächst strengeren Formen entwickelten sich Barockmöbel bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts zu immer aufwendigeren, geschwungenen und dekorativen Möbelstücken.

Typische Vertreter dieser Epoche sind elegante Barockkommoden, imposante Barockschränke sowie kunstvoll gearbeitete Barocktische, die durch ihre geschwungenen Formen und edlen Materialien beeindrucken.

Typische Merkmale echter Barockmöbel

Charakteristisch für originale Barockmöbel sind geschweifte Fronten, aufwendige Schnitzereien und hochwertige Furnierarbeiten. Besonders Barockkommoden zeigen mehrfach geschweifte Formen und sind häufig mit kunstvollen Marketerien versehen. Tische und Stühle verfügen über geschwungene Beine, die oft in Voluten oder Tierhufen enden.

Barockschränke beeindrucken durch ihre Größe und Präsenz. Mit Höhen von bis zu 2,60 Metern wurden sie ursprünglich für herrschaftliche Räume konzipiert und sind bis heute beeindruckende Einzelstücke mit besonderer Ausstrahlung.

Stilkunde: Frühbarock, Hochbarock und Spätbarock

Das frühbarocke Möbel löst sich zunehmend von strengen architektonischen Formen. Typische Zierelemente wie Ohrmuschel- und Knorpelornamente sowie Wellen- und Flammleisten prägen diese Zeit. Gedrechselte, gewundene Säulen – sogenannte Korkenziehersäulen – treten erstmals auf.

Im Hochbarock dominieren üppige Verzierungen wie Blütenranken, Fruchtgehänge und Akanthusornamente. Gleichzeitig entwickeln sich aufwendige Füllungen und großflächige Medaillons.

Im Spätbarock und Übergang zum Rokoko werden die Formen zunehmend verspielter. Geometrische Strenge weicht geschwungenen Linien, während kunstvolle Marketerien wie Bandelwerk, Rocaillen und Chinoiserien die Möbel schmücken. Edle Materialien wie Nussbaum, Mahagoni oder Palisander sowie Einlegearbeiten aus Messing, Perlmutt oder Elfenbein unterstreichen den luxuriösen Charakter dieser Möbel.

Nachhaltigkeit und Qualität antiker Barockmöbel

Originale Barockmöbel sind nicht nur ästhetisch wertvoll, sondern auch nachhaltig. Das Holz wurde bereits vor über 200 Jahren sorgfältig verarbeitet, luftgetrocknet und in reiner Handarbeit gefertigt. Es kamen ausschließlich natürliche Materialien wie Leime und Harze zum Einsatz – ein Qualitätsstandard, der bis heute überzeugt.

Barockmöbel kaufen bei Furthof Antikmöbel

In unserem Antiquitäten-Onlineshop finden Sie eine exklusive Auswahl an originalen Barockmöbeln aus dem 18. Jahrhundert. Jedes Stück wird fachkundig geprüft und detailliert beschrieben. Auf Wunsch erhalten Sie ein Echtheitszertifikat für das von Ihnen erworbene Barockmöbel. Für eine sichere und zuverlässige Lieferung zu Ihnen nach Hause kümmern wir uns.

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Darüber hinaus bieten wir Ihnen eine professionelle Restaurierung von antiken Möbeln, bei der historische Substanz und Wert Ihrer Möbel erhalten bleiben.

Häufige Fragen zu Barockmöbeln

Was sind Barockmöbel?

Barockmöbel sind antike Möbelstücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die sich durch aufwendige Verzierungen, geschwungene Formen und hochwertige Materialien auszeichnen.

Wie erkennt man originale Barockmöbel?

Echte Barockmöbel erkennt man an handwerklichen Details wie massiven Hölzern, historischen Verbindungstechniken, originalen Beschlägen und altersbedingten Gebrauchsspuren.

Sind Barockmöbel wertvoll?

Der Wert von Barockmöbeln hängt von Alter, Zustand, Seltenheit und Herkunft ab. Besonders gut erhaltene Originalstücke aus dem 18. Jahrhundert erzielen oft hohe Preise.

Kann man Barockmöbel heute noch verwenden?

Barockmöbel lassen sich hervorragend in moderne Wohnkonzepte integrieren und setzen stilvolle, hochwertige Akzente.

Kann man den Wert von Barockmöbeln schätzen lassen?

Ja, wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Möbel bequem online schätzen zu lassen.