Biedermeier Schatullen & Miniaturmöbel
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Tabakdose aus Weißblech, Ölgemälde "Die Schelme" mit zwei badenden Mädchen und zwei Buben im Hintergrund, frühes 19. Jahrhundert
Es handelt sich um eine Tabakdose aus Weißblech mit einem Ölgemälde auf dem Deckel, frühes 19. Jahrhundert. Diese rechteckige Dose ist schwarz lackiert und umlaufend in Gold liniert. Der Innenraum ist in einem Gold/Ocker-Ton gehalten. Auf dem Deckel sehen wir ein fein gemaltes Ölgemälde mit zwei badenden Mädchen an einem Bach. Im Hintergrund oben links sind zwei Buben, welche die Kleidung der Mädchen weg angeln möchten. Die Darstellung des Gemäldes ist bekannt und wurde von dem französischen Maler Jean Frédéric Schall (1752-1825) gemalt. Es gibt noch eine weitere Version des Gemäldes von Charles Melchior Descourtis (1753-1820), ebenfalls ein französischer Maler. Die Gemälde tragen den Titel "Les Espiègles", übersetzt "die Schelme". In der Schatulle ist noch ein Ausschnitt aus einem Auktionskatalog von 1976, bei der eine Aquatintaradierung von Descourtis zur Versteigerung stand. Ob einer der beiden Künstler diese Tabakdose bemalt hat, können wir nicht belegen. Aber die Qualität ist sehr gut. Es handelt sich um ein nicht restauriertes und nicht gereinigtes Sammlerstück, das sich in einem sehr guten Erhaltungszustand befindet. Der Deckel schließt einwandfrei. Es sind altersgerechte, kleinere Bestoßungen in der Lackschicht vorhanden.
750,00 €
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Biedermeier Lackdose, Damenportrait mit Liebesbrief, Stobwasser? um 1840
Spätbiedermeier Lackdose mit Damenportrait in Ölmalerei, kleine Reparatur auf der Rückseite erkennbar, aus der Zeit um 1840. Diese Deckeldose ruht auf einem geraden Boden. Die Seitenwände und der Deckel sind gewölbt ausgearbeitet. Außen und innen ist die Lackdose braun lackiert und zeigt auf dem Deckel eine schöne Ölmalerei. Zu sehen ist eine junge Dame mit gelocktem Haar und Blumenkranz, die neben ihrem Schminktisch steht. Gerade in diesem Moment hebt sie Ihren Schal an, um einen Liebesbrief in ihr Dekolleté zu stecken. Eine kleine und schöne Lackarbeit. In der Dose liegt noch eine Notiz des Vorbesitzers, dass es sich um eine Arbeit aus der Fabrik Stobwasser aus Braunschweig handelt. Dies können wir jedoch nicht belegen.
350,00 €
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Biedermeier Tabakdose aus Weißblech mit Landschaftsmalerei in Öl, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose (Tabatiere) aus Weißblech mit Ölmalerei, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Diese Deckeldose ist grün lackiert und umlaufend Gold liniert. Der Deckel ist mit einer Ölmalerei geschmückt, die ein schönes Krakelee zeigt. Zu sehen ist eine Landschaft mit Wanderern, die zu einer Stadt gehen, welche an einem Fluss liegt. Innen ist ein kleines Etikett mit der Beschriftung "Braunschw., 1. H. 19. Jh." Sammlerobjekt: Nicht restauriert, nicht gereinigt/geputzt. Das Scharnier funktioniert einwandfrei. Zustand wie auf den Fotos abgebildet.
295,00 €
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Biedermeier Tabakdose mit Stadtansicht, Weißblech mit Ölmalerei, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose aus Weißblech, außen rot lackiert, innen grün lackiert, Deckel mit Stadtansicht in Ölmalerei, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Diese Deckeldose befindet sich in einen guten Zustand, ist nicht restauriert und nicht geputzt. Zustand siehe Fotos. Der Deckel schließt einwandfrei. Beim Kauf lag eine Visitenkarte eines Antiquitätenhändlers aus Amsterdam dabei, rückseitig mit der Beschriftung "Deventer". Hierbei handelt es sich um eine niederländische Stadt. Evtl. ist es die Stadt, die auf dem Gemälde dargestellt ist.
320,00 €
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Biedermeier Tischuhr aus Mahagoni
Sehr klassische und frühe Biedermeier Tischuhr aus Mahagoni im unrestaurierten Zustand mit schöner Patinaoberfläche. Diese Tischuhr ist in der Zeit um 1815 gefertigt worden. Verwendet wurde Pyramidenmahagoni als Sägefurnier, welches auf Eiche und Nadelholz geleimt wurde. Das Uhrwerk ist mit Fadenaufhängung. Die Glasscheibe ist unbeschädigt.Der Preis bezieht sich auf den Istzustand.
850,00 €
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Schatulle mit Strohmarketerie
Schatulle mit Strohmarketerie, unrestaurierter Zustand, um 1800/1810. Es handelt sich um ein authentisches Sammlerstück. Der prismierte Korpus zeigt auf allen Sichtflächen ein Feld mit einem Blumen- und Blattbukett. Dies wird von zarten Blattranken umschlossen. Die abgeschrägten Vorderkanten sind mit fischgrätartig aufgelegem Stroh belegt. Auf der Front ist ein rautenförmiges Schlüsselschild aus Bein eingelegt. Die Lappenbänder und Schloss sind original zugehörig. Im Innenraum haben sich Reste von Stanniol (Zinnfolie) erhalten. Diese Beschichtung schützte den damals extrem teuren Tee vor dem Verderben. Das Stroh wurde vor der Verarbeitung teilweise durchgefärbt, anschließend aufgetrennt und mit der Innenseite nach unten aufgeleimt. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Stroh als Dekorationsmaterial Seit dem 17. Jahrhundert wurde Stroh anstelle von Furnier verwendet. Vor allem bei Kleinkunstobjekten wie z.B. Schatullen handelte es sich oft um Arbeiten von Seefahrern, Ordensleuten und Kriegsgefangenen. Sehr viele Kleinobjekte wurden in englischen Gefängnissen wie z.B. Dartmoor von Kriegsgefangenen aus den napoleanischen Kriegen gefertigt. Eine bekannte Werkstatt für Strohmarketerie ist die Firma Lübecker Hering-Werkstatt. Dort entwarf Carl Hinrich Hering Schatullen, Dosen, Bildtafeln und vieles mehr. In der heutigen Zeit hat sich die Künstlerin Lison de Caunes mit Stroharbeiten einen Namen gemacht. Für die Firma Davidoff entwarf die Künstlerin drei Editionen von Humidoren, die mit Stroh belegt wurden https://www.houseofgrauer.com/en/blog/2018/05/cave-de-paille-saison-i-ii-iii. Im Jahre 2015 wurde die erste Edition CAVE DE PAILLE SAISON I auf der Art Basel vorgestellt. Die Humidore wurden für 20.000 bis 21.500 CHF angeboten. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.
490,00 €
Spätbiedermeier Reiseschatulle mit Zubehör
Reiseschatulle mit originalem Zubehör, Ahorn Maserfurnier, Fadenintarsien und Perlmutteinlagen, um 1840. Die Schatulle ist allseitig, flächig mit Ahorn Maserfurnier belegt. Die Kanten sind abgerundet und mit ebonisiertem Holz abgesetzt. Auf der Frontseite und dem Deckel ist eine Fadenintarsie eingelegt. Auf dem Deckel ist zudem eine Perlmuttintarsie in Form von einem Rechteck mit eingezogenen Ecken eingelegt. Die Front wird durch eine Perlmuttrosette geschmückt, welche als Schlüsselschild dient. Darunter befindet sich eine Schublade mit einem verzierten Knopf aus Messing. Die Schublade lässt sich öffnen, in dem man einen Messingstift herauszieht. Im Innenraum der Schatulle befindet sich neben dem originalen Zubehör ein herausnehmbarer Einsatz.
1.290,00 €




