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Ranftbecher, Biedermeier Sammlerglas mit blauem Überfang
Ranftbecher, Biedermeier Sammlerglas mit blauem Überfang
Ranftbecher, Sammlerglas mit blauem Überfang, 19. Jh., geschliffen und geätzt. Darstellungen: Salzbrunn, Altwasser und Elisenhof. Nicht gereinigter Fundzustand. Keine Beschädigungen sichtbar. Ein schönes Sammlerglas.

220,00 €

Russische Pferdeskulptur aus Gusseisen, Gießerei Kasli von 1910
Russische Pferdeskulptur aus Gusseisen, Gießerei Kasli von 1910
Kasli-Pferdeskulptur aus Gusseisen, Russland von 1910. Die abgebildete Skulptur stellt ein Pferd dar und basiert auf den Werken von Pierre-Jules Mène. Es handelt sich um ein Modell mit dem Titel "Djinn, arabischer Hengst" oder "Pferd am Zaun". Die Unterseite zeigt den Stempel der russischen Gießerei Kasli mit dem Herstellungsjahr 1910 an. Nicht gereinigter Zustand, siehe Fotos. Die Stadt Kasli in Russland ist bekannt durch das Eisenwerk "Kaslinski Sawod", in dem viele Kunstgegenstände aus Eisenguss hergestellt wurden.

650,00 €

Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien, restauriert, aus der Zeit um 1800
Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien, restauriert, aus der Zeit um 1800
Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien aus Ebenholz und Bein, restauriert und funktionstüchtig, aus der Zeit um 1800. Die Standuhr steht auf vierkantigen, quer kannelierten und sich nach unten hin verjüngenden Füßen, die in ihrer Verlängerung Teil der Rahmen- und Füllungskonstruktionen des Sockels sind. Dessen Füllungen in den Seiten und der Front sind abgeplattet. Die unteren Friese des Sockels sind in barocker Formgebung ausgeschweift. Ein intarsiertes Sonnenmotiv mit Strahlenkranz aus Ebenholz und Bein ziert die vordere Füllung. Der Pendelkasten ist deutlich weniger tief und breit. Er ist mit einem stark profilierten Sockel- und Kranzprofil ausgestattet. Die aufschlagende Tür ist mit Messing Fitschenbändern angeschlagen. Der Rahmen ist innen und außen profiliert. Der obere Abschluss ist leicht ausgeschweift. Ein Drehknopf aus Messing mit gesägter und durchbrochener Grundplatte ist in der Formensprache des Barock gestaltet. Eine hochformatige Raute, in deren Zentrum sich das Sonnenmotiv wiederholt, ist in die Türfüllung eingelegt worden. Auch hier fand Ebenholz und Bein Verwendung. Die aufschlagende, verglaste Tür ist mit einem umlaufenden Band aus den gleichen Materialien intarsiert und schließt mit einem Bogen ab. Ein stark profiliertes und in gleicher Form geschweiftes Kranzprofil schmückt den Kopf. Das Messingschild weist in den Zwickeln gegossene Putti aus, die von Blattwerk umrankt werden. Zwei geflügelte Putti, die eine Krone halten, bilden die Bekrönung. Der Messingziffernring ist mit römischen Zahlen für die Stundenangaben und mit arabischen für die Minutenangaben versehen. Unten ist der Schriftzug "CORNELIS KOSTERS" zu lesen. Unter der 12 befindet sich ein kleines Ziffernblatt, das die Sekunden anzeigt. Die drei Zeiger sind in barocker Formgebung ausgesägt. Ein kleines Fenster dient der Datumsanzeige. Das Werk schlägt zur vollen und zur halben Stunde. Das Werk ist gangbar und wurde überholt. Diese Louis Seize Standuhr befindet sich in einem restaurierten Zustand. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

4.800,00 €

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Tabakdose aus Weißblech, Ölgemälde "Die Schelme" mit zwei badenden Mädchen und zwei Buben im Hintergrund, frühes 19. Jahrhundert
Tabakdose aus Weißblech, Ölgemälde "Die Schelme" mit zwei badenden Mädchen und zwei Buben im Hintergrund, frühes 19. Jahrhundert
Es handelt sich um eine Tabakdose aus Weißblech mit einem Ölgemälde auf dem Deckel, frühes 19. Jahrhundert. Diese rechteckige Dose ist schwarz lackiert und umlaufend in Gold liniert. Der Innenraum ist in einem Gold/Ocker-Ton gehalten. Auf dem Deckel sehen wir ein fein gemaltes Ölgemälde mit zwei badenden Mädchen an einem Bach. Im Hintergrund oben links sind zwei Buben, welche die Kleidung der Mädchen weg angeln möchten. Die Darstellung des Gemäldes ist bekannt und wurde von dem französischen Maler Jean Frédéric Schall (1752-1825) gemalt. Es gibt noch eine weitere Version des Gemäldes von Charles Melchior Descourtis (1753-1820), ebenfalls ein französischer Maler. Die Gemälde tragen den Titel "Les Espiègles", übersetzt "die Schelme". In der Schatulle ist noch ein Ausschnitt aus einem Auktionskatalog von 1976, bei der eine Aquatintaradierung von Descourtis zur Versteigerung stand. Ob einer der beiden Künstler diese Tabakdose bemalt hat, können wir nicht belegen. Aber die Qualität ist sehr gut. Es handelt sich um ein nicht restauriertes und nicht gereinigtes Sammlerstück, das sich in einem sehr guten Erhaltungszustand befindet. Der Deckel schließt einwandfrei. Es sind altersgerechte, kleinere Bestoßungen in der Lackschicht vorhanden. 

750,00 €

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Holzschatulle mit Federzeichnungen "Jagd mit Reitern und Hunden", Schnupftabakdose aus Schottland, frühes 19. Jh.
Holzschatulle mit Federzeichnungen "Jagd mit Reitern und Hunden", Schnupftabakdose aus Schottland, frühes 19. Jh.
Schnupftabakdose aus Ahorn mit feinen Federzeichnungen geschmückt, Schottland, frühes 19. Jahrhundert. Das in seiner Form sehr bewegte Kästchen ist ein echter Handschmeichler. Es macht einfach Freude, dieses Kästchen in die Hand zu nehmen. Es wurde aus Ahorn gefertigt und rundherum mit Federzeichnungen geschmückt. Der Deckel zeigt eine Jagdszene mit drei Reitern, die gerade aus dem Wald herausreiten und 10 Jagdhunden, die voraus jagen. Die Reiter sind partiell koloriert. Auf den Seiten und der Unterseite sind flächenfüllende Ornamente aufgezeichnet. Innen sind Reste der ursprünglichen Auskleidung zu sehen. Vermutlich handelt es sich um Stanniolfolie auf rotem Grund. Als Schreiner und Restaurator kann man vor dieser Handwerkskunst nur den Hut ziehen. Diese kleine Schatulle ist in konkaven und konvexen Formen gestaltet und zeigt keine gerade Fläche. Hierfür wurde vor ca. 200 Jahren sehr ausgesuchtes Ahornholz verwendet, dass das Holz in der Form stabil bleibt und sich nicht verzieht. Selbst das Scharnier auf der Rückseite ist aus Holz gefertigt und funktioniert immer noch tadellos. Dieses Sammlerobjekt befindet sich in einem authentischen Originalzustand. Leichte Lackabplatzer und Abreibungen sind vorhanden. 

380,00 €

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Biedermeier Lackdose, Damenportrait mit Liebesbrief, Stobwasser? um 1840
Biedermeier Lackdose, Damenportrait mit Liebesbrief, Stobwasser? um 1840
Spätbiedermeier Lackdose mit Damenportrait in Ölmalerei, kleine Reparatur auf der Rückseite erkennbar, aus der Zeit um 1840. Diese Deckeldose ruht auf einem geraden Boden. Die Seitenwände und der Deckel sind gewölbt ausgearbeitet. Außen und innen ist die Lackdose braun lackiert und zeigt auf dem Deckel eine schöne Ölmalerei. Zu sehen ist eine junge Dame mit gelocktem Haar und Blumenkranz, die neben ihrem Schminktisch steht. Gerade in diesem Moment hebt sie Ihren Schal an, um einen Liebesbrief in ihr Dekolleté zu stecken. Eine kleine und schöne Lackarbeit. In der Dose liegt noch eine Notiz des Vorbesitzers, dass es sich um eine Arbeit aus der Fabrik Stobwasser aus Braunschweig handelt. Dies können wir jedoch nicht belegen. 

350,00 €

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Biedermeier Tabakdose aus Weißblech mit Landschaftsmalerei in Öl, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose aus Weißblech mit Landschaftsmalerei in Öl, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose (Tabatiere) aus Weißblech mit Ölmalerei, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Diese Deckeldose ist grün lackiert und umlaufend Gold liniert. Der Deckel ist mit einer Ölmalerei geschmückt, die ein schönes Krakelee zeigt. Zu sehen ist eine Landschaft mit Wanderern, die zu einer Stadt gehen, welche an einem Fluss liegt. Innen ist ein kleines Etikett mit der Beschriftung "Braunschw., 1. H. 19. Jh." Sammlerobjekt: Nicht restauriert, nicht gereinigt/geputzt. Das Scharnier funktioniert einwandfrei. Zustand wie auf den Fotos abgebildet.

295,00 €

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Biedermeier Tabakdose mit Stadtansicht, Weißblech mit Ölmalerei, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose mit Stadtansicht, Weißblech mit Ölmalerei, 1. H. 19. Jh.
Biedermeier Tabakdose aus Weißblech, außen rot lackiert, innen grün lackiert, Deckel mit Stadtansicht in Ölmalerei, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Diese Deckeldose befindet sich in einen guten Zustand, ist nicht restauriert und nicht geputzt. Zustand siehe Fotos. Der Deckel schließt einwandfrei. Beim Kauf lag eine Visitenkarte eines Antiquitätenhändlers aus Amsterdam dabei, rückseitig mit der Beschriftung "Deventer". Hierbei handelt es sich um eine niederländische Stadt. Evtl. ist es die Stadt, die auf dem Gemälde dargestellt ist.

320,00 €

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Reserviert
"Jungfrau in der Meeresbrise" vergoldete Bronze und Elfenbein, sig. D. Alonzo
"Jungfrau in der Meeresbrise" vergoldete Bronze und Elfenbein, sig. D. Alonzo
Kleine Statuette aus vergoldeter Bronze mit geschnitztem Elfenbein, signiert D. Alonzo, aus der Zeit um 1920. Der linke Fuß wurde einmal geklebt, der rechte Fuß ist nicht mehr ganz komplett. Ansonsten sind keine Beschädigungen, weder am Kopf noch an den Händen, zu sehen. Der Fuß kann auf Wunsch fachgerecht ergänzt werden.

1.280,00 €

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Japanische Statuette aus Bronze von Seiya Genryusai (1868-1912)
Japanische Statuette aus Bronze von Seiya Genryusai (1868-1912)
Japanische Statuette aus Bronze von Seiya Genryusai (1868-1912), dargestellt ein Fischer, stehend auf separatem Holzsockel, 19. Jahrhundert. Der naturalistische Sockel zeigt die Meistersignatur Meiji.

540,00 €

Vergoldete Bronze mit Elfenbein, junge Dame liest ein Buch
Vergoldete Bronzefigur, mit Elfenbeinschnitzereien, Liseuse - A. Carrier Belleuse
Eine schöne vergoldete Bronzefigur mit einer Höhe von 61 cm, Hände und Gesicht aus Elfenbein fein geschnitzt und unbeschädigt, von Albert-Ernest Carrier-Belleuse (1824-1887), Titel: Liseuse, Frankreich 19. Jahrhundert. Auf einem runden, profilierten Sockel steht eine junge, liebliche Dame in leichter Kontrapost und liest mit leicht geneigtem Gesicht ein Buch. Ihre linke Hand hält das Buch, die rechte Hand hält bereits die nächsten Seiten. Die junge Dame trägt eine Renaissance-Bekleidung mit feiner Brokatstickerei. Der Sockel ist bezeichnet und signiert mit: A. CARRIER-BELLEUSE LISEUSE PAR CARRIER-BELLEUSEGRAND PRIX DU SALONDiese Bronzefigur befindet sich in einem sehr gut erhaltenen Zustand, mit minimalen Oxidationsspuren. Die Oberfläche zeigt eine sehr schöne Vergoldung, die in diesem Zustand nur selten zu finden ist. Die Bronze und das Elfenbein sind unbeschädigt.

4.500,00 €

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Art Deco Bronzefigur mit Elfenbein, Junge Frau mit Buch, Dominique Alonzo um 1920
Art Deco Bronzefigur mit Elfenbein, Junge Frau mit Buch, Dominique Alonzo um 1920
Art Deco Figur aus Bronze (Höhe 33 cm), Hände und Gesicht aus Elfenbein, signiert "Alonzo" (Dominique Alonzo). Dargestellt ist eine Junge Frau in mittelalterlichem Gewand mit einem Buch in der Hand. Der Sockel zeigt links den Gießerstempel Paris Louchet Ciseleur, rechts die Signatur Alonzo.Keine Beschädigungen/Restaurierungen.

1.800,00 €

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Statuette aus Holz und Elfenbein, Musiker mit Akkordeon, in der Manier von Simon Troger, 19. Jahrhundert
Statuette aus Holz und Elfenbein, Musiker mit Akkordeon, in der Manier von Simon Troger, 19. Jahrhundert
Statuette aus Holz und Elfenbein geschnitzt, in der Manier von Simon Troger (1693-1768), 19. Jahrhundert. Dargestellt ist ein bewegt stehender Akkordeonspieler mit Gewand, stehend auf einem gedrechselten Sockel. Das Gewand zeigt eine kleine Holzfehlstelle links, ansonsten sind keine Mängel zu sehen. Eine schöne Handwerksarbeit, die sehr detailliert geschnitzt ist.

350,00 €

Apothekerwaage von 1920
Apothekerwaage von 1920
Funktionstüchtige Apothekerwaage von ca. 1920.Ein auf vier Klötzchen stehender, liegend rechteckiger Korpus mit zwei Einschüben und einer Deckplatte, die mit grünem Linoleum bezogen ist, trägt eine Balkenwaage. Der Korpus ist mit Eiche furniert, als Blindholz hat man Kiefer gewählt. Der Anleimer, der die Deckplatte rahmt, ist aus massiver Eiche. Die Einschübe sind aus Buche gefertigt. Deren Zugknöpfe bestehen aus schwarzem Bakelit. Die Waage und das reichhaltige Zubehör sind teilweise aus massivem Messing, teilweise vermessingt. Zusätzlich zu den Waagschalen sehen wir die darüber platzierten Behälter mit Schnabelausguss, die zum Wiegen von nicht festen Stoffen gedacht sind. Der Gewichtsatz ist unvollständig: eine Pinzette, ein 1-Gramm- und ein 20-Gramm-Gewicht sowie mehrere kleine Zehntelgewichte fehlen. Die Feinwaage ist unrestauriert. Der Korpus zeigt Alters- und Gebrauchsspuren. Die vermessingten Teile sind korrodiert. Die Waage lässt sich zerlegen.

385,00 €

Vergoldeter Lüster
Vergoldeter Lüster
Vergoldeter Lüster, 6-flammig, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Der Lüster ist aus Holz gefertigt, mit Kreidegrund, Bolus und Blattgold. Ursprünglich war der Lüster für Kerzen gedacht, wurde jedoch im 20. Jahrhundert elektrifiziert. Die nachträglich Elektrifizierung wurde entfernt. Die Kerzenhalterungen sind mit Holz geschlossen. Eine erneute Elektrifizierung ist möglich. Für die Kabelführung sind noch kleine Bohrlöcher an den Kerzentellern vorhanden. Der Lüster befindet sich in einem guten Zustand mit einer schönen Vergoldung. Wenn Sie den Lüster mit Wachskerzen bestücken möchten, entfernen wir die Holzdübel und verschließen die Bohrungen. Auf Ihren Wunsch hin, können wir gegen Aufpreis eine neue Elektrifizierung vornehmen.

1.580,00 €

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Wandapplikation im barocken Stil um 1900
Wandapplikation im barocken Stil um 1900
Wandapplikation mit Leuchterpärchen, Holz geschnitzt und versilbert, um 1900. Diese Wandapplikation ist im Barockstil gefertigt, durchbochen geschnitzt, aufwendig versilbert und patiniert. Das elektrifizierte Leuchterpärchen ist aus Metall, farbig gefasst und im oberen Bereich endet es mit Holz, welches wieder versilbert ist. Die Wandapplikation befindet sich optisch in einem wohnfertigen Zustand mit Alters- und Gebrauchsspuren. Die Elektrifizierung wurde nicht geprüft.

290,00 € 480,00 €

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Antikes Spinnrad mit Verzierungen aus Messing und Bein
Antikes Spinnrad mit Verzierungen aus Messing und Bein
Antikes Spinnrad aus Buche, nussbaumfarben poliert, 19. Jahrhundert. Das Spinnrad befindet sich in einem guten Erhaltungszustand und wird wie auf den Fotos dargestellt angeboten. Schöne Verzierungen aus Messing und Bein runden die Optik ab. Das Spinnrad ist ein schönes Dekorationsstück und dürfte auch noch funktionstüchtig sein. Da wir keine Experten für Garnspinnen sind, können wir nicht beurteilen, ob es vollständig ist. Das Pedal und das Rad sind funktionstüchtig. Der Ständer für das Rohmaterial lässt sich für den Versand einfach zerlegen. Ein schönes Detail ist der obere Abschluss des Ständers. Dieser ist polychrom bemalt und im Inneren ist ein kleines Glöckchen vorhanden.  Der Ständer hat eine Gesamthöhe von 198 cm.  Das Spinnrad kann per DHL versendet werden. 

450,00 € 680,00 €

Antikes Tellerboard 19. Jh.
Antikes Tellerboard 19. Jh.
Antikes Tellerboard aus Nadelholz, unrestaurierter Zustand mit abgelaugter Oberfläche, 19. Jahrhundert. Das geräumige Tellerboard besteht aus zwei Wangen, die an der Vorderkante geschweift ausgearbeitet sind und nach unten stufenweise schmaler werden. In die beiden Wangen sind fünf Ablagebretter eingegratet. Bei der 2. und 3. Ablagefläche befindet sich im hinteren Teil eine schmale Leiste, hinter die Teller aufrecht aufgestellt werden können. Bei drei Ebenen sind im vorderen Bereich noch Leisten als Kipp- und Fallschutz angebracht. Dieses Tellerboard kann auch in diesem unrestaurierten Zustand verwendet werden, wenn man es etwas rustikaler und nicht ganz perfekt möchte. An den Innenseiten der Wangen sind vier geschmiedete Bänder montiert, die als Aufhängung dienen. D.h. das Regal können Sie mit vier rechtwinkligen Haken sichern. Das lichte Maß (Höhe) zwischen den Böden beträgt von oben nach unten: 30,5 cm, 27,5 cm, 24 cm, 20 cm.

480,00 €

Verkauft / Sold
Venezianischer Spiegel
Venezianischer Spiegel
Dieser venezianische Spiegel aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts ist sehr aufwendig gearbeitet. Ein zentraler, facettierter Spiegel mit den Maßen 59 cm X 44 cm wird von einer beidseitig gefasten Spiegelleiste gerahmt. Die Form der ganz außen angeordneten Spiegelleiste und deren aufgesetzten Applikationen ist gleich. Die Dimensionen sind allerdings größer. Die sowohl darunter wie auch dazwischen liegenden Glasflächen verflachen sich in Richtung des zentralen Spiegels. Auf der Sichtseite sind Blattranken eingeätzt. Die dazu gehörigen kleinen Trauben sind aus der Rückseite heraus geschliffen. Die Stoßkanten der einzelnen Spiegelflächen sind auch hier mit Glasapplikationen bedeckt. Die Bekrönung und der baugleiche untere Abschluss zeigen zwei gegeneinandergestellte Voluten und dazwischen eine nach oben und unten herausragende, ornamental geformte Spiegelfläche. Zahlreiche Glas- und Spiegelapplikationen schmücken zusätzlich die Bekrönung und ihr Gegenstück. Die Rückwand besteht aus einem kräftigen Holzrahmen und einem Rückwandbrett aus Holz. Der Holzrahmen ist qualitätsvoll gefertigt und an den Außenkanten mit einem ebonisierten Sägefurnier belegt. Die Eckverbindungen werden rückseitig durch diagonale Gratleisten zusätzlich stabilisiert. Verschiedene Spiegelteile sind lose und sind teils mit transparentem Klebeband auf der Glasseite gesichert. An einigen Stellen ist die Spiegelbeschichtung schwarz angelaufen. Letzteres sind natürliche Alterungsspuren. Der Spiegel befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Gerne sind wir Ihnen behilflich, wenn Sie einen spezialisierten Restaurator für diesen Spiegel benötigen. Auf einigen Fotos ist im Spiegelbild die Fotokamera und das Stativ zu sehen. Hier handelt es sich nicht um dunkle Stellen in der Spiegelfläche.

1.580,00 €

Ölgemälde Herrenportrait Ende 19. Jh.
Ölgemälde Herrenportrait Ende 19. Jh.
Herrenportrait Öl auf Leinwand, Ende 19.Jahrhundert. Dieses Ölgemälde zeigt als Halbfigur einen im Profil dargestellten, vornehmen Herren im schwarzen Anzug, der den Eindruck eines Kaufmanns gegen Ende des 19. Jahrhunderts macht. Der Hintergrund des Gemäldes ist sehr dunkel gehalten, sodass sich der dunkle Anzug des Herrn nicht klar davon abhebt. So lenkt der Maler das Augenmerk auf das ausdrucksstarke Gesicht, das im Halbprofil dargestellt ist. In der oberen linken Bildecke ist eine Beschriftung zu sehen, die ersten beiden Worte sind sehr schwer zu entziffern, in der zweiten Zeile ist ein "G.J. Baur/Bauz" erkennbar. Die Leinwand ist auf einen Keilrahmen aufgezogen. Alle Keile sind vorhanden und der Keilrahmen hat mittig eine Querleiste zur Stabilisierung. Das Ölgemälde befindet sich in einem unrestaurierten Zustand und zeigt Altersspuren wie deutliche Craquelés der Oberfläche und 2 kleine Beschädigungen der Malerei. Ein Bilderhaken zur Aufhängung ist auf der Rückseite des Keilrahmens angebracht. Das Gemälde wird ohne Rahmen angeboten.

360,00 €

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Ölgemälde mit Bergmotiv Pyramidenspitze
Ölgemälde mit Bergmotiv Pyramidenspitze
Wir bieten Ihnen hier ein Ölgemälde mit wildromantischem Motiv an. Dargestellt ist laut rückseitigem Etikett eine Blockhütte auf dem Weg vom Berg Vorderkaiserfelden zum Berggipfel der Pyramidenspitze im "Kaiserwinkel" / Tirol. Datiert ist das Gemälde unten links mit 14. Jan. 61. Im Vordergrund des Gemäldes sieht man Felsgeröll und Wiesengrund. Mittig dominiert eine Blockhütte das Bild. Gut zu erkennen ist eine seitliche Eingangstüre sowie ein an die Hütte angelehnter Heuvorrat. Die Vorderfront der Hütte weist ein dreiteiliges Fenster auf. Über die gesamte Breite der Vorderfront zieht sich ein heller Streifen, bei dem es sich vermutlich um Steine handelt. Das Schindeldach der Blockhütte wird wie im Gebirge üblich, mit aufgelegten Findlingssteinen vor Sturm geschützt. Von der Hütte aus zieht sich ein Holzzaun zum rechten Bildrand. Hinter dem Gebäude sind die kahlen Zweige eines Baumes sichtbar. Der Hintergrund des Ölgemäldes ist düster in braungelben Tönen gehalten. Die Leinwand ist auf einen Keilrahmen gespannt, an dem eine Aufhängung aus Messing montiert ist. Bis auf einen Keil haben sich die zum Rahmen gehörigen Keile erhalten. Der mehrfach profilierte Gemälderahmen ist auf Gehrung gearbeitet und mit vergoldeten Oberfläche ("Waschgold") versehen. Dieser weist altersbedingte kleine Gebrauchsspuren und Abplatzungen auf. Auf der Rückseite des Gemäldes findet sich ein Papieraufkleber mit der handschriftlichen Notiz: "Über Vorderkaiserfelden zum Blockhaus auf der Piramiedenspitze 1885". Die richtige Schreibweise würde lauten: "Über Vorderkaiserfelden zum Blockhaus auf der Pyramidenspitze". Die Pyramidenspitze ist ein Berggipfel mit einer Höhe von ca. 2000 Höhenmetern und befindet sich im Kaiserwinkel im Kufsteinerland/Tirol in der Nähe vom Walchsee. Von heutigen Bergsteigern wird die Route zur Pyramidenspitze als nicht für Anfänger geeignet beschrieben. Das Gemälde befindet sich in einem unrestaurierten Zustand.

480,00 €

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Truhe aus Fichte, Ende 19. Jh.
Truhe aus Fichte, Ende 19. Jh.
Abgelaugte kleine, flache Fichtentruhe aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Diese einfach gearbeitete kleine Fichtentruhe ist mit einem leicht gewölbten Deckel ausgestattet. Dieser ist mit Lappenbändern aus Metall angeschlagen. Ein Fallriegel ermöglicht es die Truhe mittels eines Vorhängeschlosses abzuschließen. Die Verbindungen sind genagelt.

180,00 €

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Memorialschmuck hinter Glas
Memorialschmuck hinter Glas
Memorialschmuck aus Echthaar in einem ovalen Rahmen, hinter konvex gewölbtem Glas, Mitte 19. Jahrhundert. Es handelt sich hier um ein heute sehr ausgefallenes Objekt aus menschlichem Echthaar. Das in diesem Andenkenbild verarbeitete Haar hat eine nussbraune Farbe und ist kunstvoll in Wickeltechnik und Schlaufen sowie Schlingentechnik zu floralen Motiven arrangiert. Die Rückseite bildet ein starker Karton. Die Rahmung ist ein stark profilierter, ebonisierter ovaler Rahmen von ca. 1850, innen begrenzt von einem schmalen, goldenen Rand. Geschützt wird das Echthaar durch ein konvex gewölbtes Glas. Der Zustand ist ausgesprochen gut, es ist keinerlei Schädlingsbefall festzustellen. Auf der Rückseite ist eine Aufhängung montiert. Diese Haarbilder schmückten insbesondere bürgerliche Wohnstuben im frühen 19. Jahrhundert. Man lies diese durch Perückenmacher, Barbiere, oft auch von Nonnen anfertigen. Sinn und Zweck war ein Andenken an geliebte Personen zu haben. Bekanntlich steckt im menschlichen Haar auch die Kraft der jeweiligen Person. Zu Lebzeiten schnitt man z. B. einem geliebten Kind oder dem Ehepartner Haare ab, die dann zu solch kunstvollen Haarbildern gestaltet wurden. Bereits im frühen 17. Jh. bis zum 19. Jh. wurden Echthaarbilder gefertigt. Echthaarbilder finden sich heutzutage in Privatsammlungen und auch in Museen (wie z. B. in Uetersen im Museum "Langes Tannen").

245,00 €

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Paar feine Parfumflakons
Paar feine Parfumflakons
Ein Paar außergewöhnlich feine Parfumflakons aus Opalglas, Frankreich von ca. 1830. Die vergoldete und ziselierte Messingmontierung zeigt ein Rocaillen- und Blütendekor. Der Verschluss ist aufklappbar. Ein Flakonstöpsel aus Glas hat sich erhalten. Da er relativ fest sitzt, haben wir den Versuch unterlassen, diesen herauszuziehen. Ein Glas zeigt im unteren Bereich eine kleine Delle, die bei der handwerklichen Herstellung durch den Glasbläser entstanden ist.

850,00 €

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