Sonstige Kleinmöbel


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Neo-Biedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Bandintarsien, um 1900
Neo-Biedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Bandintarsien, um 1900
Neobiedermeier Nachtkästchen aus Nussbaum mit Fadenintarsien, ebonisierten Zierelementen und Steinplatte, restauriert und mit Schellackpoliert, von ca. 1900.Es handelt sich um einen, auf gedrückten Kugelfüßen stehenden, hochrechteckigen Korpus, der komplett In Rahmen- und Füllungsbauweise, unter Verwendung von Nussbaum-Sägefurnier, gefertigt wurde. Eine lose aufgelegte Steinplatte, verm. Belgischer Blaustein, bildet den oberen Abschluss. Das Nussbaum-Sägefurnier wird durch Bandintarsien geschmückt. Diese sehen wir auf dem Schubladendoppel, der Türfüllung und der Oberkante des Sockelprofils. Die Kugelfüße und die Knöpfe sind ebonisiert. Die Türe ist mit einem Stangenscharnier befestigt und schließt durch einen Schnappverschluss. Es handelt sich um ein etwas ungewöhnliches Möbelstück. In der Zeit um 1900 wurde bereits industriell gefertigt und man verwendete bereits dünnes Furnier. Dieses Nachtkästchen wurde jedoch in Handarbeit hergestellt und man verwendete sehr starkes Sägefurnier. Das Stangenscharnier und der Schnappverschluss sind original zugehörig. Ein schönes kleines Möbelstück, das mit der robusten Steinplatte gut als kleine Ablage im Eingangsbereich genutzt werden kann. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

950,00 €

Jägerschränkchen, Eck-Hängeschrank mit Schnitzereien um 1900
Jägerschränkchen, Eck-Hängeschrank mit Schnitzereien um 1900
Solides Eckhängeschränkchen aus Eiche mit geschnitzen Jägermotiven und Eichenlaubschnitzereien, wohnfertiger Zustand, aus der Zeit um 1900. Das Hängeschränkchen ist aus Eiche gefertigt und auf der Font mit Nussbaum furniert. Darauf befinden sich applizierte Schnitzereien aus Eiche mit Tieren, Ornamenten und Eichenlaub. Die verglaste Türe ist an den Ecken gerundet eingezogen. Ein der Form entsprechender Profilrahmen umgibt die Türe. Innen sind ein Einlegeboden und zwei kleine Schubladen vorhanden. Das Hängeschränkchen befindet sich in einem wohnfertigen Zustand mit gereinigter und aufgefrischter Oberfläche, die leichte Alters- und Gebrauchsspuren zeigt. 

1.680,00 €

Versandkostenfrei
Barockes Beistelltischchen von 1760
Barockes Beistelltischchen von 1760
Freistellbares, zierliches, barockes Beistelltischchen, dreischübig, aus Nussbaum, von 1760. Dieses nützliche und vielseitig verwendbare Kleinmöbel verfügt an der Front über ein ausziehbares Tablett (Tablar), eine Schubladenblende und zwei Schubladen. Hinter der Blende verbirgt sich eine weitere Schublade, die allerdings seitlich ausgezogen wird. Unterhalb des Korpus befindet sich ein rechteckiger Ablageboden mit reichlich Abstand zum Korpus. Das Beistelltischchen steht auf hohen, ausgestellten und geschweiften Beinen. Die Front des Korpus ist gebaucht, ebenso die Seiten, welche zusätzlich noch leicht bombiert sind. Die Rückwand des Korpus ist gerade. Die Platte des Beistelltischchens ist recht und links, sowie vorne geschweift. Die hintere Seite der Platte ist leicht konvex. Die auf alles vier Seiten sichtbare, leicht nach außen gestellte Schürzen ist ebenfalls geschweift. Das Möbel wurde in Brett- und Stollenbauweise angefertigt. Das Blinholz des Korpus ist aus Fichte und Eiche, die Schubladen sind aus Buchenholz. Das Tablett besteht aus einen mit Nussbaum furniertem Brett, das durch Hirnholzleisten stabilisiert wird. Die Front des Korpus ist mit Nussbaum furniert. Die aufschlagenden Schubladen zeigen jeweils zwei Felder aus Maserknolle (vermutlich Vogelaugenahorn), welche mit einem Rahmen aus Nussbaum begrenzt sind. Alle weiteren Sichtflächen mit jeweils einem großen Feld aus Maserknolle (ebenfalls verm. Vogelaugenahorn) dekoriert, die ebenfalls mit Nussbaum gerahmt sind. Die gefasten Außenkanten der Beine sind mit querfurnierten Palisanderholz akzentuiert. Der Messingknopf und die Messingschlüsselschilder sind original zugehörig. Das Schloss der seitlichen Schublade ist im Laufe der Zeit verloren gegangen und wird von uns durch ein zeittypisches, altes Original ersetzt. Dieses antike Möbel ist eine Rarität. Durch seine zierliche Größe und die Möglichkeit das Möbel frei im Raum zu stellen, ist es nicht nur äußerst dekorativ, sondern auch sehr praktisch.  Das barocke Beistelltischchen befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Alle drei Schubladen sind mit jeweils einem Schlüssel mit Messingreiden ausgestattet.

3.450,00 €

Versandkostenfrei
Truhe aus Fichte, Ende 19. Jh.
Truhe aus Fichte, Ende 19. Jh.
Abgelaugte kleine, flache Fichtentruhe aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Diese einfach gearbeitete kleine Fichtentruhe ist mit einem leicht gewölbten Deckel ausgestattet. Dieser ist mit Lappenbändern aus Metall angeschlagen. Ein Fallriegel ermöglicht es die Truhe mittels eines Vorhängeschlosses abzuschließen. Die Verbindungen sind genagelt.

180,00 €

Reizvoller Louis Seize Schreibaufsatz
Reizvoller Louis Seize Schreibaufsatz
Der Louis Seize Schreibaufsatz von ca.1790 besteht aus massivem Nussbaum. Er ist in Stollenbauweise gefertigt und besitzt eine schräge Schreibklappe mit darunter liegendem Eingericht. Der Korpus Der Aufsatz steht auf vier Stollenfüßen, die unterhalb des Korpus rundgedrechselt und mit Kanneluren versehen sind. Auf der Höhe des Korpus besitzen die Füße einen quadratischen Querschnitt und sind an ihren Flanken beschnitzt. Die Schnitzerei zeigt eine aufgeklappte Blüte innerhalb eines vertieften Rechtecks. Die vier Korpusseiten sind zwischen den Stollen eingegratet und die Flächen der Sichtseiten mit Scheinfüllungen flächig versehen. Diese sind abgeplattet und durch ein angehobeltes Profil gerahmt. Die Form der Scheinfüllungen folgt der Form der abgeschrägten Seiten. Die Front wird durch zwei gleichmäßige, rechteckige Felder geschmückt. Die Schreibplatte Die Platte ist massiv und an den Stoßseiten mit Hirnleisten versehen. Diese sind zusätzlich mit der Fläche auf Gehrung gebracht. Sie dient als Schreibfläche und ist somit mit einer Schmalen aufgesetzten Leiste versehen um Papiere, Bücher etc. zu halten. Sie ist aufschlagend und gefalzt. Das bedeutet, dass sie wie eine Tür mit einem Falz versehen wurde und auf dem Korpus aufliegt. Sie ist mit eingelassenen Lappenbändern am oberen, flachen Abschluss mit dem Korpus verbunden und schließt mit diesem, flächenbündig ab. Durch die Bänder ist die Platte aufklappbar, wodurch das Eingericht zum Vorschein kommt. Das Eingericht Innerhalb des Schreibaufsatzes sind verschiedene Fächer vorhanden, um Schreibutensilien zu verstauen. Zur Ausstattung gehört ein großes Fach, das ursprünglich durch eine Einsteckwand im vorderen Drittel, noch mal unterteilt war. Unterhalb der Klappe wurde eine Traverse eingezogen, das drei Schublädchen nebeneinander beherbergt. Diese Schubladen bestehen aus gezinkten Weichholzkästchen mit einer Nussbaumfront. Sie sind flächenbündig, erhielten somit als Handhabe einen zierlichen Messingknopf zum Herausziehen. Zustand Der Louis Seize Schreibaufsatz befindet sich in einem guten Zustand mit leichten Gebrauchsspuren. Die Oberfläche ist Lackiert und besitzt einen angenehmen seidenmatten Glanz. Das Schloss ist mit seinem Schlüssel nicht mehr vorhanden. Ebenso wie die Einstecktrennwand. Eine Trennwand kann auf Wunsch gerne angefertigt werden.

1.290,00 €

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