Antiquitätenhandel am Bodensee

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Nussbaum Kommoden


Barockkommode aus Kirchheim unter Teck
Barockkommode aus Kirchheim unter Teck
Barockkommode aus Nussbaum, mit drei Schubladen, Kirchheim unter Teck um 1740. Diese Kommode befindet sich in einem einwandfrei restaurierten Zustand mit Schellackpolierter Oberfläche. Die Kommodenplatte und die Seiten zeigen jeweils ein großes Feld mit einem gespiegelten Furnierbild im Zentrum, welches von einer Ahornfadenintarsie begrenzt wird. Alle drei Schubladen zeigen ein querrechteckiges Feld, welches ebenfalls von einer Ahornfadenintarsie begrenzt wird. Auf allen Sichtflächen sind die Felder von quer aufgelegtem Nussbaum Sägefurnier gerahmt. Das Profil der Deckplatte, die gerundeten Traversen und die profilierte Sockelleiste sind aus stehend verlegtem Massivholz gefertigt, was als Qualitätsmerkmal gilt.  Die drei schweren Einlassschlösser sind original zugehörig. Die gesägten und geprägten Schlüsselschilder und die Grundplatten, sowie die gegossenen und ziselierten Handhaben sind aus Messing. Eine Handhabe wurde nachgegossen und 3 Fallgriffunterlagen bei einer früheren Restaurierung ergänzt. Insgesamt handelt sich um eine schön proportionierte Barockkommode aus Kirchheim unter Teck. Besonders viel Wert wurde bei dieser Kommode auf einen schöne Furnierauswahl gelegt, die eine sehr schöne Maserung zeigt.

6.500,00 €

Kleine Biedermeierkommode, Breite 88,5cm
Kleine Biedermeierkommode, Breite 88,5cm
Sehr zierliche Biedermeierkommode mit einer Breite von 88,5 cm, Nussbaum massiv und furniert, aus der Zeit um 1825. Diese elegante Biedermeierkommode steht auf hohen Beinen, zeigt gerundete Korpusvorderkanten und ist mit zwei Schubladen ausgestattet. Alle vier Beine sind aus massivem Nussbaum gefertigt, verjüngen sich nach unten hin und enden in einem eleganten Säbelschwung nach außen. Die Front zeigt ein schönes gespiegeltes Furnierbild, welches von der leicht überstehenden Plattenkante bis auf die Traverse unter der unteren Schublade durchgehend aufgelegt ist. Diese Art des Furnierauflegens ist typisch für die Zeit des Biedermeiers. Es wurde versucht, möglichst große Flächen mit schönen Furnierbildern zu gestalten, die nicht durch konstruktionsbedingte Elemente unterbrochen werden. Zudem spiegeln Biedermeiermöbel auch immer eine gewisse Leichtigkeit wieder, die hier auch deutlich zu sehen ist. Eingelegte Schlüsselbuchsen in Form von Rauten zieren die beiden Schubladenfronten. Auf den Kommodenseiten und der Deckplatte sind gespiegelte Furnierbilder zu sehen. Die beiden Kastenschlösser und der Schlüssel sind original zugehörig. Diese Biedermeierkommode befindet sich in einem restaurierten und voll funktionstüchtigen Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

3.500,00 €

Rokoko Kommode mit Gravuren
Rokoko Kommode mit Gravuren
Rokoko Kommode aus Nussbaum mit doppelt geschweifter Front und drei Schubladen, reichhaltige Marketerie mit Gravuren, unrestaurierter Zustand von 1750. Alle Sichtseiten sind mit intarsierten Feldern ausgestattet. Die Deckplatte weist 2 mehrfach gerahmte, große Felder auf, in deren Mittelpunkten sich jeweils eine Rocaillenornamentik, aus Ahorn mit Binnenzeichnungen, in einem kleeblattförmigen Feld aus Tropenholz befindet. In den Rahmungen sehen wir jeweils 4 barock geformte Felder, von denen sich jeweils 2 gegenüber liegen. Die Seitenteile der Rokoko Kommode sind in gleicher Weise intarsiert. Auf den Schubladenfronten befinden sich 2 liegend rechteckige Felder mit C Schwung Ornamentik aus Ahorn mit Binnenzeichnungen. Links und rechts von diesen Feldern befindet sich je ein quadratisches Feld. Die Kastenschlösser sind original zugehörig. Schlüssel, Schlüsselschilder, Handhaben und die nicht zur Kommode passenden Füße werden wir durch stilgerechte ersetzen. Im Zuge der Restaurierung werden wir die diversen Überseehölzer und die Maserknolle, die bei der Fertigung der Barock Kommode verwendet wurde, so weit wie möglich bestimmen. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

6.800,00 €

Barockkommode mit Würfelmarketerie
Barockkommode mit Würfelmarketerie
Diese unrestaurierte, dreischübige Barockkommode stammt aus der Zeit um 1750. Sie besitzt eine leicht gebauchte Front und wurde aus Nussbaum-Sägefunier auf Nadelholz gefertigt. Sowohl die drei Schubladen, als auch die Seiten und die Deckplatte zeigen jeweils ein großes Feld mit dreidimensional wirkender Würfelmarketerie aus Zwetschge und Ahorn. Die Kommode befindet sich noch in einem unrestauriertem Zustand. So fehlen z.B. die Beschläge und die Füße sind sekundär an das Möbel gekommen. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Im Händlerjargon bezeichnen wir diese Kommodenform als "Bäcker Kommode". Leider konnte uns noch niemand den Ursprung dieser Bezeichnung verraten. Über einen diesbezüglichen Hinweis würden wir uns sehr freuen. Die Engländer sprechen bei dieser Kommodenform von einer Bowfront Commode. Die Fronten der frühen Barockkommoden waren gerade, konkav oder konvex gestaltet. Im weiteren Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde die Form zusehends bewegter. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein. Bei dieser Kommode wurde in früherer Zeit der Sockel etwas gekürzt. Dies würden wir im Zuge einer Restaurierung wieder rekonstruieren, wodurch die Kommode etwas höher wird. Ebenso werden wir die Kommode mit qualitätsvollen Nachgüssen aus der Zeit ausstatten. 

3.800,00 €

Bedeutende Barockkommode mit Landschafts- und Architekturdarstellungen, Thüringen um 1750
Bedeutende Barockkommode mit Landschafts- und Architekturdarstellungen, Thüringen um 1750
Bedeutende Barockkommode mit eingelegtem Bandelwerk, Rocailles, Blüten und Landschaftsdarstellungen, hergestellt in Erfurt/Thüringen um 1750. Diese Barockkommode befindet sich in einem guten Erhaltungszustand mit Alters- und Gebrauchsspuren. Liebhaber von historischen Möbeln mit Patina, die sich nicht an dem ein oder anderen leicht angehobenen Furnier stören, können diese Kommode gut im Istzustand aufstellen und verwenden. Gerne bieten wir Ihnen auch eine schonende Restaurierung an. Diese reichhaltig eingelegte Barockkommode steht auf vier gedrechselten Füßen. Die Front ist mehrfach stark ausgeprägt geschweift, die Seiten zeigen eine elegante, leichte Schweifung, die zu den Seiten hervortritt. Ungewöhnlich ist die optische Aufteilung der Kommode in drei Etagen. Die gerundeten Traverse zwischen den Schubladen laufen über die Kommodenseiten weiter. Dadurch ist nicht nur die Front vertikal dreifach gegliedert, sondern auch die Seiten. Als Grundfurnier wurde Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz aufgelegt. Verschiedene Edelhölzer wurden für die Marketerie verwendet, die teils gefärbt und graviert sind. Auf der Kommodenplatte sehen wir im Zentrum ein vierfach gespiegeltes Nussbaumfurnier, welches in Form einer Kreuzfuge aufgelegt ist. Diese Fläche wird von Bandelwerk umschlossen, aus deren Ecken und Enden Blätter und Blüten mit verschiedenfarbigen Gravuren entspringen. Die äußere Rahmung wird durch einen breiten Rahnd aus querfurniertem Nussbaum-Sägefurnier gebildet. Die Plattenkante besteht aus einem eleganten, abgesetzten Viertelstab aus stehendem Zwetschgenholz. Bei den eingelegten Blättern und Stilen sind Reste von einer grünen Färbung zu sehen. Hier dürfte es sich um Pappelholz handeln, welches von dem Pilz "Grünspanbecherling" verfärbt wurde. Dieses Holz wurde bereits schon in der Renaissance speziell für farbige Einlagen gesammelt. Durch UV-Licht verblasst die Farbe oberflächlich. Würde man das Holz schleifen, käme die grüne Farbe wieder hervor. Die mehrfach geschweiften Schubladenfronten sind mit sekundären Messingbeschlägen ausgestattet, die jedoch stilistisch gut passen. Die Holzflächen zeigen eine aufwendige Marketerie. Seitlich der Schlüsselschilder sind verschiedene Landschaftsdarstellungen eingelegt und graviert. Die Landschaften sind mit Hügeln, Bäumen, Flüssen, Häusern, Burgen, Ruinen und Personen gestaltet. Auch hier sind teils grüne Färbungen in den Furnieren erkennbar, z.B. in den Baumkronen. Nach außen hin folgen vertikale Rocailles-Darstellungen, die in den schmalen, abgesetzten Flächen eingelegt sind und ebenfalls Gravuren zeigen. Darauf folgen die asymmetrischen Zugbeschläge, die ebenfalls mit Rocailles geschmückt sind. Im äußeren Bereich der Schubladen finden sich eingelegte Blumen, die aus Rocailles-Ornamenten entspringen. Auch hier ist wieder eine leichte Grünfärbung in den Stilen und Blättern zu sehen. Die Blüten sind verschiedenfarbig koloriert. Die elegant geschweiften Korpusseiten sind in drei Ebenen gegliedert und zeigen sehr geometrisches Bandelwerk, aus deren Spitzen gravierte Blätter und Blüten entspringen. Diese sehr besondere Barockkommode befindet sich in einem guten Erhaltungszustand. Alle drei Schlösser und auch der Schlüssel sind original zugehörig. Wir freuen uns, Ihnen dieses Möbel anbieten zu dürfen. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

14.800,00 €

Louis Seize Kommode aus Nussbaum
Louis Seize Kommode aus Nussbaum
Louis Seize Kommode aus Nussbaum, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1800. Diese Louis Seize Kommode ist mit drei Schubladen ausgestattet und wurde auf den Flächen mit dickem Sägefurnier aus Nussbaumholz belegt. Auf den Seiten ist ein gespiegeltes Furnierbild ausgelegt, welches durch eine breite, querfurnierte Rahmung begrenzt wird. Auf der Kommodenplatte ist das Feld mehrfach gespiegelt und wird ebenfalls von quer aufgelegtem Nussbaumfurnier gerahmt. Die drei Schubladen zeigen jeweils drei Felder, welche wiederum mit jeweils acht dekorativ eingelegten Feldern enthalten und von schmalen Rahmungen begrenzt werden. Die Holzsubstanz ist allgemein gut, bis auf einen großen Furnierflicken in der linken Kommodenseite, den wir im Zuge einer Restaurierung etwas retuschieren würden. Die Beschläge sind nicht mehr vorhanden, können aber ersetzt werden. Alle drei Schlösser sind original zugehörig, ebenso die vier Füße. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand.  Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.800,00 €

Biedermeierkommode mit Intarsien
Biedermeierkommode mit Intarsien
Biedermeierkommode aus Nussbaum mit Intarsien, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1825. Diese Biedermeierkommode verfügt über drei verschließbare Schubladen und einer zusätzlichen, relativ verborgenen Schublade im Sockel. Alle drei Schlösser sind original zugehörig und im Zuge der Restaurierung wurden hochwertige Stahlschlüssel angefertigt. Die Kommodenfront zeigt ein vierfach gespiegeltes Nussbaum-Sägefurnier, welches vertikal über die Schubladenfronten aufgelegt wurde. Zierliche Halbrundstäbe sind an den Unterkanten der ersten beiden Schubladen angebracht. Als Schlüsselschilder dienen eingelegte Buchsen aus Bein. Auf der oberen Schublade sind floral verschlungene Intarsien eingelegt, die von einer dünnen Fadenintarsie gerahmt werden. Auf der Kommodenplatte ist das Furnier in Form einer Kreuzfuge aufgelegt und im Zentrum ist eine dezente Intarsie mit Blüten und Blättern eingelegt, die von einer ovalen Fadenintarsie gerahmt wird. Die abgesetzte Kommodenplatte wird von einem ebonisierten Zierprofil gerahmt. Die Kommodenseiten zeigen ein gespiegeltes Furnierbild, welches auch auf das Sockelelement aufgelegt ist. Auf der linken Seite ist das ursprüngliche Furnierbild nicht mehr ganz erhalten. Hier wurde bei einer früheren Restaurierung der Sockelbereich neu furniert und im hinteren Bereich der Seite ein großes dreiecksförmiges Nussbaumfurnier eingesetzt. Diese Furnierergänzungen beeinträchtigen bei kritischer Betrachtung das Holzbild auf der linken Seite. Die Schubladenfronten sind mit Nadelholz gegenfurniert, was das Verwerfen der Schubladenfronten verhindert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

3.200,00 €

Barockkommode aus Nussbaum von 1740
Barockkommode aus Nussbaum von 1740
Elegante Barockkommode aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1740. Diese frühe deutsche Barockkommode zeigt eine schöne, ungewöhnlich kantige Grundform mit drei Schubladen. Die Flächen sind sehr aufwendig mit Nussbaum Sägefurnier belegt. Auf der Deckplatte sehen wir 2 Felder, die vierfach gerahmt sind, unter anderem mit einem Obstholz und einer Fadenintarsie aus Ahorn. An den Seiten sehen wir ein mehrfach gerahmtes Feld. Die aufschlagenden Schubladen sind mit jeweils 5 mehrfach gerahmten Feldern geschmückt. Im Zuge der Restaurierung wurde diese Barockkommode mit Schellack von Hand poliert. Die qualitätsvollen Handhaben und Schlüsselschilder sind sekundär. Alle Schubladen sind mit einem Schlüssel verschließbar und lassen sich einwandfrei benutzten.  Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

7.800,00 €

Intarsierte Louis Seize Kommode
Intarsierte Louis Seize Kommode
Leicht gebauchte, intarsierte Louis Seize Kommode aus Süddeutschland um 1770. Diese süddeutsche Louis Seize Nussbaum Kommode steht auf vier gedrechselten und geschnitzten Eichefüssen. Der dreischübige Korpus ist leicht gebaucht. Dies ist noch der Einfluss des vorhergehenden Barockstils. Die aufschlagenden Schubladen zeigen jeweils ein kleines zentrales Feld, welches mit den Schlüsselbeschlägen verziert sind. Zu beiden Seiten sind dunkle Nussbaumfelder zu sehen, deren Furnierbild untereinander und mit denen auf den anderen Schüben gespiegelt ist. Die Seitenteile schmückt je ein Feld mit gespiegeltem, dunklem Nussbaum. Auf der Deckplatte sind zwei derartige Felder zu sehen. Sämtliche Felder sind mit einem Band aus Wengenholz begrenzt. In den Zwickeln finden sich vierblättrige Blüten aus Zwetschgenholz, die in Buchsbaum eingelassen sind. Die drei Schlösser, die Schlüsselschilder und Handhaben sind original zugehörig. Literaturnachweis: Möbel des Klassizismus, Louis XVI und Empire Wolfgang Eller ISBN: 3-89441-516-9 Seite 118, Abbildung 31 Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

2.900,00 €

Barockkommode von 1750
Barockkommode von 1750
Dreischübige Barockkommode mit ungewöhnlich opulenter Doppelschweifung, München um 1750. Es handelt sich um eine auf Kugelfüßen stehende Barockkommode, die allseitig mit Nussbaum Sägefurnier belegt ist. Die Deckplatte zeigt zwei Felder aus Nussbaum, die jeweils von Bandintarsien aus Ahorn - Zwetschge - Ahorn begrenzt werden. Die Vorderkante dieser Felder folgt dem Schwung von dem geschweiften Korpus. Die Seiten sind mit einem ähnlichen Feld dekoriert. Hier verläuft die Faserrichtung der Zwetschge im 90° Winkel zu den begrenzenden Ahorn-Fadenintarsien. Das kontrastreiche Bild des Zwetschgenholzes kommt an den Seiten sehr gut zur Geltung. Die Schubladen werden jeweils durch drei Felder aus Nussbaum Maserknollenfurnier gegliedert, welche von Bandintarsien aus Ahorn - Mooreiche - Ahorn gerahmt werden. Die Kombination der Bandintarsien mit Mooreiche und Ahorn sowie zusätzlich auch die Verwendung von Zwetschgenholz ist sehr typisch für München. Die Handhaben und Schlüsselschilder sind sekundär. Die Kommode weist zahlreiche Ausbesserungen des sichtbaren Holzes auf (Furnierergänzungen). Auf der linken Seite sind Spuren von ehemaligen Anobienbefall sichtbar und kleinere Mängel in der Schellackpolitur. Daher bieten wir diese Kommode zum reduzierten Preis an. Der Gesamteindruck ist jedoch gut und die Schubladen und Schlösser sind einwandfrei funktionstüchtig.

3.850,00 €

Feine Biedermeierkommode von 1820
Feine Biedermeierkommode von 1820
Fein verarbeitete Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit drei Schubladen, ohne sichtbare Traverse, wohl Berlin von 1820. Diese Biedermeierkommode befindet sich in einem restaurierten Zustand. Die Oberfläche wurde mit Schellack poliert. Der Korpus ist in der Form steng architektonisch gehalten, mehrfach getreppt abgesetzt und steht auf vier querrechteckigen Klotzfüßen. Es sind drei unterschiedlich hohe und breite Schubladen vorhanden, die geräumigen Platz bieten (Maße siehe unten). Die unteren beiden Schubladen bilden einen nach innen abgesetzten Bogen, der auch als "Braunschweiger Bogen" bezeichnet wird. Die obere Schublade ist mit einer querrechteckigen Raute abgesetzt. Beides sind Gestaltungsmerkmale, die vor Allem an Möbeln aus Berlin, Anfang des 19. Jahrhunderts verwendet wurden. Gefertigt wurde diese Kommode aus Nadelholz, welches mit Sägefurnier von einem Nussbaumstamm und einer Nussbaum-Maserknolle belegt wurde. Das Sägefurnier der Nussbaum-Maserknolle wurde auf der Front sechsfach gespiegelt aufgelegt. Es zeigt einen wilden Maserrverlauf, wie er auch von Wurzelfurnier bekannt ist. Auf den Lisenen seitlich der oberen und unteren Schublade sind zusätzlich Fadenintarsien aus Nussbaum-Ahorn-Nussbaum eingelegt. Als Schlüsselschilder dienen eingelegte Biedermeierwappen aus Ahorn. Beide Kommodenseiten zeigen ein identisches, gespiegeltes Nussbaum-Sägefurnier, das von der Sockelleiste über die mehrfachen Abstufungen bis zur Kante der Kommodenplatte aufgelegt wurde. Auf der Deckplatte zeigt sich ein gespiegeltes Nussbaumfurnier, welches in Form einer Kreuzfuge aufgelegt wurde. Die Kommode verfügt in der mittleren Schublade über ein zweitouriges Schloss, welches bei der zweiten Drehung auch die obere Schublade verriegelt. Im Original waren auch keine weiteren Schlösser eingebaut. Die Schlüssel in der unteren und oberen Schublade sind lediglich eingesteckt, damit man die Schubladen herausziehen kann. Im Biedermeier hat man versucht, möglichst schöne Furnierflächen ohne Unterbrechnungen zu erzeugen und hat daher meist auf Knöpfe oder Griffe verzichtet. Daher können die Schubladen lediglich an den Schlüsseln herausgezogen werden. Die originale Rückwand ist in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt. Vor der Restaurierung befand sich die Kommode in einem sehr guten Erhaltungszustand. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Innenmaße der Schubladen: Schublade oben (Innenmaße): Höhe 7,5 cm, Breite 92 cm, Tiefe 42,5 cm. Schublade mitte (Innenmaße): Höhe 29 cm, Breite 94,5 cm, Tiefe 41 cm. Schublade unten (Innenmaße): Höhe 22,5 cm, Breite 92 cm, Tiefe 41 cm.

4.650,00 €

Empire Kommode mit ebonisierten Säulen
Empire Kommode mit ebonisierten Säulen
Höfische Empire Kommode mit Säulen, Nussbaum und Thujamaserfurnier, Österreich um 1810. Der Korpus ist mit drei Schubladen ausgestattet und steht auf hohen Stempelfüßen. Die Deckplatte ist leicht überstehend. Der Korpus ist verkröpft, die obere Schublade steht hervor. Auf Höhe der mittleren Schublade ist die Verkröpfung beidseitig durch eine Säule unterbrochen. Der Säulenschaft ist gedrechselt und ebonisiert, die Basis, der Halsring und das Kapitell aus Nussbaum. Die Seiten und das Deckblatt sind mit ausgewähltem Nussbaum Sägefurnier belegt, die Kante der Kommodenplatte ist stehend furniert. Auf den Frontseiten der drei Schubladen ist ein dickes Thuja-Sägefurnier aufgelegt, was auf den Fotos sehr gut erkennbar ist. Da die Stämme von Thuja sehr dünn sind, ist dieses Sägefurnier aus vielen Stücken zusammengesetzt. Die Schubladen bestehen innen aus rohem Nadelholz, das wir gerne für Sie mit Schellack mattieren. Eine zusätzliche Eleganz verleiht das reichlich verarbeitete, damals exotische und sehr teure schwarze Ebenholz. Ein Luxus, den sich nur höfische Kreise leisten konnten. An der Kante der Platte, den vorderen Beinen und am Korpus um die Schubladen zieren schwarze Ebenholzleisten die Kommode. Eindrucksvoll sind auch die qualitätsvoll verarbeiteten Originalschlösser. Die Schlüssel und die fein gegossenen Handhaben wurden im Zuge der Restaurierung ergänzt. Die Kommode wurde restauriert und mit Schellack von Hand poliert. Alle drei Schubladen laufen einwandfrei und sind mit je einem Schlüssel ausgestattet.

4.290,00 €

Barockkommode mit Bandelwerk
Barockkommode mit Bandelwerk
Diese qualitätsvolle, dreischübige Barockkommode aus Nussbaum stammt aus der Zeit um 1730/40. Sie zeichnet sich durch ihre feine Marketerie mit Bandelwerk und Faltsternen aus und befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.  Die Kommode zeigt eine stark gebauchte Front und steht auf gedrechselten Kugelfüßen. Das Profil an dem Sockel und der Kommodenplatte ist aus massivem Zwetschgenholz gefertigt. Auf den Traversen ist Zwetschgenholz stehend als Sägefurnier aufgelegt. Das Zwetschgenholz ist auch in der Marketerie auf den Flächen zu sehen und zeigt einen schönen Kontrast zwischen dem dunkelroten Kernholz und dem hellen Splintholz. Auf der Kommodenplatte sehen wir jeweils zwei, von Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn begrenzte Felder, die von fischgrätartig gelegtem und gespiegeltem Nussbaumfurnier gerahmt werden. Die Felder auf der Kommodenplatte zeigen Faltsterne aus Ahorn und Mooreiche. Diese sind in fächerförmig angeordneten Nussbaum Sägefurnier eingelegt. In die Schubladenfronten ist je ein geometrisches Bandelwerk aus Zwetschge und Ahorn eingelegt. Besonders schön sind die jeweils gleichen Furnierbilder, welche in die Innenbereiche des Bandelwerks gespiegelt eingelegt sind. Die Bereiche um das Schlüsselschild zeigen eine kleine Raute aus Ebenholz und Ahorn. Die Seiten der Kommode sind mit einem Feld aus stehend furniertem Nussbaum ausgestattet, das von einem im 90°-Winkel dazu verlegtem Nussbaum gerahmt ist. In das Feld ist eine große Bandintarsienraute aus Zwetschge eingelegt, die eine Kreuzfuge aus Nussbaum umschließt. Diese Barockkommode ist mit den original zugehörigen Schlössern und Beschlägen ausgestattet. Bei den Schlössern handelt es sich um schöne, schwere Kastenschlösser. Im Zuge der Restaurierung wurden drei qualitätsvolle Schlüssel gefertigt. Die originalen Beschläge sind aus Messing gearbeitet. Vor der Restaurierung befand sich diese qualitätsvolle Barockkommode in einem authentischen Originalzustand ohne Spuren einer früheren Restaurierung. Die im Außenbereich entstandenen Fotos zeigen den Zustand der Kommode vor der Restaurierung. Im Händlerjargon bezeichnen wir diese Kommodenform als "Bäcker Kommode". Leider konnte uns noch niemand den Ursprung dieser Bezeichnung verraten. Über einen diesbezüglichen Hinweis würden wir uns sehr freuen. Die Engländer sprechen bei dieser Kommodenform von einer Bowfront Commode. Die Fronten der frühen Barockkommoden waren gerade, konkav oder konvex gestaltet. Im weiteren Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde die Form zusehends bewegter.

9.500,00 €

Barockkommode mit Tabernakelaufsatz
Barockkommode mit Tabernakelaufsatz
Intarsierte Barockkommode mit Tabernakelaufsatz, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, Österreich um 1740. Diese Aufsatzkommode befindet sich derzeit in einem alt-restaurierten Zustand (siehe Textabschnitt unten). Sowohl die auf gedrückten, stark profilierten Kugelfüßen stehende Kommode, wie auch der ebenfalls auf Kugelfüßen stehende Aufsatz sind dreifach geschweift. Während der mittlere Teil der Kommode konkav gestaltet ist, sehen wir bei dem Aufsatz ein konvexes Mittelelement mit der Tabernakeltür. Die drei Schubladenfronten der Kommode und die 12 sichtbaren Schubladenfronten des Aufsatzes, sowie die Tabernakeltür schlagen auf den Korpus auf. Die Flächen sind mit Bandelwerk aus Zwetschge, Ahorn und Ebenholz verziert. Die Kommodenplatte zeigt zwei Felder, deren Konturen passig zu der Kommodenfront wie auch der Frontseite des Aufsatzes verlaufen. Diese beiden Felder weisen ein kreuzförmig verlegtes Furnierbild auf, welches von einer Ahorn Fadenintarsie begrenzt wird. Beide Möbelteile weisen an den Seiten rechteckige Felder auf. Diese werden von Bandintarsien aus Zwetschge begrenzt, welche mit Ahorn Fadenintarsien eingefasst sind und von Nussbaumfurnier begrenzt werden. Sämtliche Traversen und Lisenen beider Möbelstücke sind mit Zwetschge furniert. Im Tabernakel befindet sich eine Schublade. Dahinter war wohl ein geheimer Schubkasten, den wir im Zuge der Restaurierung ergänzen würden. Die Schlösser sind original zugehörig, die Messingknöpfe ebenfalls. Die aus Messingblech gesägten Rosetten und Schlüsselschilder dürften sekundär sein. Zustand Dieses Barockmöbel befindet sich in einem alt-restaurierten Zustand. Der Innenraum ist mit einer Tapete ausgeschlagen, die vor allem im Bereich des Tabernakels Verschmutzungen zeigt. Im Zuge einer früheren Restaurierung wurden drei kleine Schubladen komplett ergänzt, die beiden Rückwände erneuert und ein Streifen inkl. Furnier an der linken Korpusseite der Kommode ergänzt. Die Ergänzungsmaßnahmen wurden qualitätsvoll durchgeführt. Die Furniere und auch die Oberflächen befinden sich in einem relativ guten Zustand. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand.  

6.500,00 €

Louis Seize Kommode von ca. 1800
Louis Seize Kommode von ca. 1800
Louis Seize Kommode aus Nussbaum, mit Mittelrisalit und Schnitzereien, von ca. 1800. Diese dreischübige Louis Seiz Kommode steht auf den originalen gedrehten und kannelierten Füßen. Die Flächen sind mit einer Marketerie aus Nussbaum Sägefurnier, Ahorn und Mooreiche belegt. Die Traverse, Lisenen und die Sockelleiste sind beschnitzt. Diese, wie auch die gerundete Plattenkante sind aus massivem Birnbaumholz. Die Flächen der Kommode sind mit Nussbaum Sägefurnier als Grundholz belegt. Auf den Schubladen sind jeweils drei Felder aus Mooreiche und Ahorn eingelegt. Die Kommodenseiten zeigen jeweils ein großes Feld in derselben Art, auf der Kommodenplatte sind zwei Felder eingelegt. Diese Louis Seize Kommode war vor der Restaurierung in einem guten Originalzustand. Die Restaurierung wurde äußerst schonend durchgeführt, ohne die Holzoberfläche zu schleifen. Dadurch sind gewisse Gebrauchsspuren im Furnier vorhanden. Die Füße, Beschläge und Schlösser sind original zugehörig zu dieser Kommode. Die drei Schlüssel wurden im Zuge der Restaurierung ergänzt. Als Oberflächenbehandlung haben wir eine matte Schellack-Pinselpolitur gewählt. Bei der Pinselpolitur sind leichte Pinselspuren sichtbar, dafür ist die Oberfläche nicht hochglänzend, sondern seidenmatt.

5.490,00 €

Louis Seize Kommode mit Schnitzereien
Louis Seize Kommode mit Schnitzereien
Französische Louis Seize Kommode aus Nussbaum, mit mattierter Oberfläche, von ca. 1770. Diese dreischübige Kommode ist allseitig mit typischen Louis Seize Schnitzereien versehen und in Stollenbauweise gefertigt. Die leicht ausgestellten und gerundeten Stollen sind mit Kanneluren und Louis Seize Festons versehen, die in gedrechselten und beschnitzten Füßen enden. Durch einen Mittelrisalit ist der Korpus vertikal dreifach gegliedert. Die zentralen Schubladenfelder zeigen jeweils eine Festonschnitzerei mit stilisiertem Lorbeerkranz. Seitlich sehen wir gegeneinandergestellte, geschnitzte C-Schwünge. Unterhalb der oberen Schublade sehen wir eine mit Lorbeerblättern beschnitzte Zierleiste, die auch über die Stollen uns Seitenteile verläuft. Die Seitenteile der Kommode zeigen eine ähnliche Verzierung wie die Schubladen. Die Deckplatte bezieht in ihrer Form die ausgestellten Eckstollen mit ein und ist mit einer zurückhaltenden Hohlkehle profiliert. Die Sockelleiste besteht aus einer Kehle und einem darunter verlaufenden Schuppenband. Die Schubladen weisen noch die für das 18. Jahrhundert typische Konstruktion auf. Diese laufen direkt auf dem Schubladenboden, der mit Holznägeln befestigt ist. Im Zuge der Restaurierung wurden die Laufleisten im Korpus erneuert. Die Schubladen sind leicht gängig und lassen sich mit den drei originalen Schlössern verschließen. Drei passende Schlüssel werden mitgeliefert. Die Handhaben sind original zugehörig. Diese Louis Seize Kommode wurde restauriert und die Oberfläche mit Schellack mattiert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Zur Zeit steht die Kommode beim Geschäftsführer. Nach einer Terminabsprache kann sie in unseren Geschäftsräumen besichtigt werden.

5.250,00 €