Antiquitätenhandel am Bodensee

  Familienbetrieb in 2. Generation

  Beratung +49 (0) 75 52 / 59 69

Beistelltische


Neu
Biedermeier Lyra-Nähtisch aus Rüster
Biedermeier Lyra-Nähtisch aus Rüster
Biedermeier Nähtisch aus Rüster, Mainz um 1820. Über zwei geschweiften Auslegern, unter denen sich zierliche Messingrollen befinden, erheben sich kräftig ausgeformte Lyren. Diese tragen einen Tischkasten. Unter diesem befindet sich ein abgehängter, mit einer Trichterzinkung zusammengefügter Einschub. Dieser ist aus Ahorn gefertigt. Oberhalb des Einschubs ist eine kleine, flache Schublade in die Zarge integriert. Die Deckplatte mit einer aufgestellten Rahmung lässt sich aufklappen und legt den Blick frei auf eine kleinteilige Facheinteilung. Das Öffnen der Klappe, um an die Inneneinteilung zu gelangen, wurde oftmals als umständlich empfunden. Wie es häufig bei diesem Möbeltyp zu sehen, wurde im Nachhinein die Scheinschublade in eine richtige Schublade umgebaut, was zu einer einfacheren Benutzbarkeit führt. Gegenstände, die auf der Fläche liegen, müssen vorher nicht abgeräumt werden. Der hier durchgeführte Umbau ist erstklassig gelungen und erst an den leeren Nuten sichtbar, die sich hinter der Schublade verbergen. Die komplette Einteilung und das Frontstück wurden in der Schublade integriert. Das Klappenschloss dient nun nicht nur zur Verriegelung der Klappe, sondern auch der Schublade. Die Querstrebe, die die Wangen des Untergestells verbindet, ist aus Kiefer gefertigt. Darauf ist eine Polsterung aus Leder aufgesteckt, auf dessen Unterseite auf dem Holz die Signatur Felsmann zu lesen ist. Für die Entstehung des Tischchens in Mainz, konkret in der Werkstatt des Johann Wolfgang Knußmann, spricht die typische Ausarbeitung der Lyra mit kräftigen Voluten, die handwerklich anspruchsvolle Verarbeitung, wie die Trichterzinkung des Einschubs, die Verwendung von Ahorn, nicht nur für alle innen sichtbaren Bauteile, sondern auch als Blindholz und die rundum gespiegelten Sägefurniere auf allen Sichtflächen. Wir freuen uns immer, wenn wir solch ein Objekt erwerben können, nicht zuletzt, weil wir immer wieder von den sehr durchdachten schreinerischen Lösungen dieser anspruchsvollen Möbel etwas dazu lernen. Wir hoffen auf einen fachkundigen Liebhaber mit eigenen Intensionen.Der Preis bezieht sich auf den unrestaurierten Zustand. Inkl. Restaurierung kostet dieser Nähtisch 2.800-3.200 Euro, je nach Aufwand. 

850,00 €

Vitrinentisch, England 19. Jh.
Vitrinentisch, England 19. Jh.
Englischer Vitrinentisch aus Buche und Mahagoni, achteckige Form mit verglaster Platte, unrestaurierter Zustand, um 1900. Dieser Vitrinentisch steht auf einem niedrigen Säulenfuß mit vier beschnitzten Auslegern. Über dem Säulenfuß beginnt ein schmaler, achteckiger Bereich, der nach oben hin deutlich breiter wird und den Tischkasten trägt. Dieser ist achteckig gestaltet und zeigt auf jeder Fläche ein tiefergelegtes Feld, welches von Messingperlstäben gerahmt wird. Die verglaste Tischfläche wird von einem Holzrahmen eingefasst, welcher durch einen umlaufenden Perlstab aus Messing geschmückt wird. Der gepolsterte Innenraum ist mit Seide ausgeschlagen. Die Konstruktion aus Buche und Mahagoni ist wie folgt: Säulenfuß mit Auslegern aus Buche, der achteckige Bereich unter dem Tischkasten ist aus Mahagoni. Der Tischkasten mit Deckelrahmung ist aus Buche, die tieferliegenden Felder an den Seiten aus Mahagoni. Dieser Vitrinentisch befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

750,00 €

Barockes Beistelltischchen von 1760
Barockes Beistelltischchen von 1760
--- Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten. --- Freistellbares, zierliches, barockes Beistelltischchen, dreischübig, aus Nussbaum, von 1760. Dieses nützliche und vielseitig verwendbare Kleinmöbel verfügt an der Front über ein ausziehbares Tablett (Tablar), eine Blende und zwei Schubladen. Hinter der Blende verbirgt sich eine weitere Schublade, die allerdings seitlich ausgezogen wird. Unterhalb des Korpus befindet sich ein rechteckiger Ablageboden mit reichlich Abstand zum Korpus. Das Beistelltischchen steht auf hohen, ausgestellten und geschweiften Beinen. Die Front des Korpus ist gebaucht, ebenso die Seiten, welche zusätzlich noch leicht bombiert sind. Die Rückwand des Korpus ist gerade. Die Platte des Beistelltischchens ist recht und links, sowie vorne geschweift. Die hintere Seite der Platte ist leicht konvex. Die auf alles vier Seiten sichtbare, leicht nach außen gestellte Schürzen ist ebenfalls geschweift. Das Möbel wurde in Brett- und Stollenbauweise angefertigt. Das Blinholz des Korpus ist aus Fichte und Eiche, die Schubladen sind aus Buchenholz. Das Tablett besteht aus einen mit Nussbaum furniertem Brett, das durch Hirnholzleisten stabilisiert wird. Die Front des Korpus ist mit Nussbaum furniert. Die aufschlagenden Schubladen zeigen jeweils zwei Felder aus Maserknolle (vermutlich Vogelaugenahorn), welche mit einem Rahmen aus Nussbaum begrenzt sind. Alle weiteren Sichtflächen mit jeweils einem großen Feld aus Maserknolle (ebenfalls verm. Vogelaugenahorn) dekoriert, die ebenfalls mit Nussbaum gerahmt sind. Die gefasten Außenkanten der Beine sind mit querfurnierten Palisanderholz akzentuiert. Der Messingknopf und die Messingschlüsselschilder sind original zugehörig. Das Schloss der seitlichen Schublade ist im Laufe der Zeit verloren gegangen und wird von uns durch ein zeittypisches, altes Original ersetzt. Dieses antike Möbel ist eine Rarität. Durch seine zierliche Größe und die Möglichkeit das Möbel frei im Raum zu stellen, ist es nicht nur äußerst dekorativ, sondern auch sehr praktisch.  Das barocke Beistelltischchen befindet sich in einem guten, unrestaurierten Zustand. Der Preis beinhaltet die Restaurierungskosten inkl. Schlüssel mit schönen Messingreiden für alle drei Schubladen. 

3.450,00 €

Verkauft
Biedermeier Tischvitrine mit Intarsien, um 1900
Biedermeier Tischvitrine mit Intarsien, um 1900
Biedermeier Tischvitrine aus Kirschbaum mit schönen Intarsien und ebonisierten Zierelementen, 2. Biedermeier um 1900. Die Tischvitrine ist frei im Raum stellbar und kann an allen vier Sichtseiten aufgeklappt werden. Verwendet wurde Kirschbaumholz, welches massiv und als Furnier verarbeitet wurde. Die vier Stollen sind im Querschnitt quadratisch und enden in leichten Säbelbeinen. Der untere Absatz, wie auch die Eckverbindungen von dem Schaukasten sind schwarz abgesetzt. Die vier Klappen sind jeweils einseitig mit soliden Scherenbändern angeschlagen und stoppen im 90°-Winkel. Beim Verschließen rasten diese automatisch in der passenden Position ein. Die obere Ablagefläche ist mit einem facettierten Glas ausgestattet. Die zwei Klappen an der Längsseite sind verglast, die Klappen an den Stirnseiten mit Kirschbaum furniert und durch Intarsien geschmückt. Die innere Ablagefläche zeigt Kirschbaumfurnier, welches von einer dunklen Bandintarsie geschmückt wird. Unter dem Schaukasten ist noch eine weitere Ablagefläche aus Glas vorhanden, die mit einem Kirschbaumrahmen eingefasst ist.  Diese solide Tischvitrine befindet sich in einem guten Erhaltungszustand mit schöner Patinaoberfläche. An einer Längsseite befindet sich ein Flicken, der auf Wunsch gut retuschiert werden kann. Ein Knopf fehlt, den wir gerne ersetzen.  Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Weitere Maße: Öffnungen der Längsseiten: 58 x 24 cm, Öffnungen an den Stirnseiten: 41,5 x 24 cm. 

1.850,00 €

Antiker Kirschbaumtisch mit Schublade
Antiker Kirschbaumtisch mit Schublade
Eleganter und zierlicher Kirschbaumtisch mit Schublade, Kirschbaum massiv, aus der Zeit um 1850. Der Tisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit mehrfach geölter Oberfläche. Das Gestell steht auf gedrechselten Beinen. In der Zarge ist an einer Längsseite eine unauffällige Schublade integriert, die sich mithilfe einer Griffmulde an der Unterseite herausziehen lässt. Der Innenraum der Schublade ist mit Schellack mattiert. Die allseitig überstehende Tischplatte zeigt ein schlichtes Profil an der Außenkante.  Das lichte Maß vom Boden bis zur Unterkante der Schublade beträgt 61,5 cm. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

1.250,00 €

Neo-Biedermeier Beistelltisch Ø 60cm
Neo-Biedermeier Beistelltisch Ø 60cm
Neo-Biedermeier Beistelltisch aus Kirschbaum mit Säulenfuß und runder Platte, aus der Zeit um 1900. Das Beistelltischchen befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Die dreieckförmige Sockelplatte mit eingezogenen Schenkeln ist mit Kirschbaum furniert und steht auf drei ebonisierten Plättchen. Der gedrechselte Säulenfuß ist komplett ebonisiert und zeigt einen gebauchten Schaft. Die runde Tischplatte ist schlicht gehalten, ohne Zarge und wurde auf der Fläche mit Kirschbaum in Form von 12 Tortenstücken furniert. An der ebonisierten Plattenkante ist das Blindholz (Fichte) zu sehen. Vermutlich war die Plattenkante ursprünglich stehend mit Furnier belegt. Der Preis bezieht sich auf den unrestaurierten Zustand.

590,00 €

Louis Philippe Beistelltisch mit Perlenstickerei Ø 47,5
Louis Philippe Beistelltisch mit Perlenstickerei Ø 47,5
Rundes Beistelltischchen aus Nussbaum und Mahagoni, runde profilierte Tischplatte mit Glaseinsatz und bunter Perlstickarbeit, Louis Philippe um 1850. Das Tischchen steht auf drei barock ausgeschweiften und profilierten Auslegern. Diese stützen eine schlanke, elegant gedrechselte Säule. Sowohl die Ausleger, wie auch die Säule sind aus Mahagoni gefertigt. Die runde Tischplatte ist aus Nussbaum gefertigt und wird durch ein Holzgewinde auf der Säule befestigt. Die Kante der Tischplatte ist stehend furniert. Ein umlaufendes Profil bildet den Rahmen der Tischplatte. Die farbenprächtige Perlenstickerei wird durch eine Glasscheibe geschützt. Das gestickte Perlenbild zeigt ein zentrales Früchte- und Blattarrangement aus Pflaumen, Äpfeln und Weintrauben, jeweils mit dazugehörigem Blattwerk. Begrenzt ist dies durch ein stilisiertes Flechtband. Drumherum sehen wir auf einem blau-türkisem Hintergrund zahlreiche Blüten und Blattrocaillen. Im 19. Jahrhundert waren häusliche Handarbeiten sehr populär. Leider haben sich relativ wenige kunsthandwerkliche Heimarbeiten erhalten. Erfreulicherweise ist diese Perlenstickerei in einem perfekten Zustand. Im Zuge der Restaurierung haben wir das Tischchen mit Schellack poliert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Die Holzrahmen der Tischplatte hat gearbeitet und ist leicht wellig.Dies beeinträchtigt unserer Meinung nach die zierliche Optik und Eleganz des Tisches nicht.

980,00 €

Höhenverstellbarer Tisch aus Ahorn
Höhenverstellbarer Tisch aus Ahorn
Dieser Mehrzwecktisch aus dem Spätbiedermeier lässt sich auf verschiedenste Weise nutzen. Da er höhenverstellbar und auf Rollen beweglich ist, eignet er sich sowohl als Arbeitstisch oder auch als Serviertisch am Bett. Es handelt sich hier um einen seltenen Tischtyp aus Ahorn, dessen Konstruktion es ermöglicht, ihn zu benutzen, ohne sich aus dem Bett zu erheben. Außerdem ist er eine Alternative zum Stehpult, wenn er auf die maximale Höhe eingestellt wird. Vier gedrückte Kugelfüße tragen eine asymmetrisch geformte Grundplatte, deren Kanten profiliert sind. Darüber erhebt sich eine gedrechselte und kannelierte Säule. Diese stützt eine höhenverstellbare, rechteckige Tischplatte, die rundum profiliert ist. Durch einen gedrechselten Knopf mit Schraubgewinde lässt sich die eingestellte Höhe fixieren. Die Flächen sind mit Ahorn furniert, alle anderen Teile des Tischchens sind aus massiven Ahorn gefertigt. Unter der Tischplatte ist ein Inventaretikett mit der Nr. 97 aufgeklebt. Laut dem Vorbesitzer stammt der Tisch aus dem Hause Schaumburg-Lippe. Es handelt sich um ein authentisches und seltenes Sammlerstück. Im Zuge der Restaurierung wurde die vorhandene Oberfläche mit Schellack überpoliert. Gebrauchsspuren wurden belassen. Die vier Rollen unter den Füßen waren nicht mehr vorhanden und wurden ergänzt.

2.450,00 €

Serviertisch aus Mahagoni, um 1860
Serviertisch aus Mahagoni, um 1860
Großzügiger Serviertisch aus Mahagoni mit abnehmbarem Tablett, restauriert und mit Schellack poliert, Louis Philippe um 1860. Dieser Serviertisch besteht aus einem gedrechselten Untergestell und einem aufsetzbaren Serviertablett. Das Untergestell ist aus 4 gedrechselten Beinen, drei gedrechselten Querstreben und zwei Auflageleisten konstruiert. Es ist faltbar und wird durch zwei Gurtbänder in der passenden Position stabilisiert. Das Tablett wird durch einen nach oben und nach unten überstehenden, umlaufenden Rahmen begrenzt und ist von beiden Seiten mit Schellack poliert. Der untere Überstand sorgt dafür, dass das Tablett sicher auf dem Untergestell fixierbar ist. Der obere Überstand ist profiliert, ausgeschweift und mit 2 Grifflöchern versehen. Die Ablagefläche ist beidseitig mit Mahagonifurnier belegt, die restlichen Holzelemente sind aus massivem Mahagoni gefertigt. Das Gestell und das Tablett können auch getrennt voneinander Verwendung finden. Dieser vornehme Serviertisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.

1.650,00 €

Biedermeier Nähtisch aus Nussbaum von 1830/35
Biedermeier Nähtisch aus Nussbaum von 1830/35
Biedermeier Nähtisch aus Nussbaum, mit gedrechseltem Untergestell und Schublade mit Einteilungen, süddeutsch, 1830/35. Dieser Biedermeier Nähtisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Die gedrechselten Stäbe am Untergestell sind aus massivem Buchenholz gefertigt. Die Füße/Ausleger sind aus massivem Nussbaum. Der Zargenrahmen zeigt rundum ein stehendes Furnierbild aus Nussbaum-Sägefurnier. Auf der Frontseite ist eine Schublade integriert, welche im Innenraum mit Abteilungen ausgestattet ist. Das Schloss ist original zugehörig, der Schlüssel wurde ergänzt. Ein schöner Schlüsselbeschlag aus geprägtem Messingblech ziert die Schubladenfront. Die Platte mit den abgerundeten Ecken ist aus massivem Nussbaum gefertigt und wurde auf der Fläche mit einem schönen Furnierbild in Form einer Kreuzfuge belegt. Das Furnierbild erinnert an einen Schmetterling. Der Nähtisch wurde restauriert und mit Schellack poliert. Die Platte zeigt zwei konstruktiv bedingte Schäden in Form von Spannungsrissen auf, die im Zuge der Restaurierung verleimt und überpoliert wurden. An diesen Stellen wird das Holz immer wieder versuchen zu "arbeiten", wordurch die Schellackpolitur bereits wieder leichte Risse bekommen hat. Der lange Spannungsriss (ca. 20 cm) beginnt an der linken Seite der Platte im vorderen Furnierfeld. Der kleine Spannungsriss (ca. 2,5 cm, kaum sichtbar) befindet sich auf der rechten Seite, im vorderen Furnierfeld. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

1.380,00 €

Bedeutender Näh- und Spieltisch
Bedeutender Näh- und Spieltisch
Hoch bedeutender, fein intarsierter Biedermeier Näh- und Spieltisch (Schach und Mühle) von 1825. Dieses sehr ausgefallene Kleinmöbel aus nordamerikanischem, hellen Mahagoni steht auf vier volutenförmigen Auslegern. Diese sind jeweils mit fein gegossenen, auf Rollen montierten Löwentatzen aus Messing versehen. Diese tragen eine zweistöckige, runde Sockelplatte. Von dieser erheben sich, in einem Gegenschwung zu den Auslegern, außen kantige und innen gerundete Stützen, die Basen aus geschnitzten Krallen aufweisen. Diese Konstruktion hält sowohl einen dreiseitigen Zargenrahmen, in dem ein herausziehbares und wendbares Spielbrett mit Schach- bzw. Mühlespielfeld untergebracht ist, wie auch einen Rahmen, an dem ein Seidensack angebracht ist. Dieser weist eine, um ein rundes Brett verlaufende Borte mit Trotteln, die teils aus Naturseide und Teils aus gelb gefärbter Seide gefertigt sind, auf. Der Sack ist samt Rahmen herausziehbar und dient zur Aufnahme von Stoff- und Garnresten. Auf das Untergestell ist ein quadratischer Nähkasten geschraubt, der an zwei gegenüber liegenden Seiten aufklappbare, halbkreisförmige Behältnisse aufweist. Die Tischplatte zeigt ein zentrales Feld aus Kuba Mahagoni, welches von einer Ebenholz Intarsie begrenzt wird. Wenn wir diese aufklappen, wird auf der Innenseite ein Spiegel sichtbar. Im Innenraum befinden sich 9 Fächer, von denen 7 mit Abdeckungen aus massivem, abgeplatteten Kuba Mahagoni und eins mit einem herausnehmbaren Nadelkissen versehen sind. Vorne links und rechts sind zwei geheime Schubladen untergebracht. In allen Flächen sind Fadenintarsien oder leicht erhabene, gerundete Stäbchen aus Ebenholz eingelassen. Kleine Flächen sind mit gedrechselten Rosetten aus Ebenholz geschmückt. Auch die technischen Messingbeschläge sind von bester Qualität. Dieses bedeutende Kleinmöbel befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

7.850,00 €

Louis Philippe Nähtisch
Louis Philippe Nähtisch
Louis Philippe Nähtisch aus Nussbaum, mit Schublade, aus der Zeit um 1850. Dieser Nähtisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Das Gestell ist aus massivem Nussbaum gefertigt. Es besteht aus zwei geschweiften Auslegern, die im unteren Bereich mit einer oben abgerundeten Nussbaumleiste verbunden sind. Auf den Auslegern sind die Stützen befestigt, die geschweift ausgesägt sind. Diese tragen den Nähkasten, der mit einer Schublade ausgestattet ist. Die Schublade ist im vorderen Bereich unterteilt und wird auf der Front von einem Schlüsselschild aus Bein geschmückt. Das Schloss ist sekundär. Der Zargenkasten wie auch die Deckplatte sind an den Ecken geschweift ausgearbeitet. Auf dem Zargenkasten, der Schublade und der Plattenkante ist Nussbaumfurnier stehend aufgelegt. Auf der Platte ist ein gespiegeltes Nussbaumfurnier zu sehen. Dieser Louis Philippe Nähtisch wurde restauriert und mit Schellack poliert.

1.170,00 €

Biedermeier Beistelltisch aus Mahagoni
Biedermeier Beistelltisch aus Mahagoni
Elegantes Biedermeier Beistelltischchen aus Mahagoni, mit Säulenfuß und runder Tischplatte, von ca. 1825. Dieser Beistelltisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Der Tisch steht auf einem dreipassigen Sockel, welcher mit Mahagoni Sägefurnier belegt ist. Der reich gedrechselte Säulenfuß, die Schale (war ursprünglich für Handarbeitsmaterialien gedacht) und die Tischplatte sind aus massivem Mahagoni gefertigt. Dies ist sehr ungewöhnlich, da Mahagoni zu den teuersten Hölzern dieser Zeit galt. Die Tischplatte und der Sockel sind mit einem Holzgewinde an der Säule befestigt und lassen sich abschrauben. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.  

1.250,00 €

Biedermeier Nähtisch aus Nussbaum
Biedermeier Nähtisch aus Nussbaum
Biedermeier Nähtisch aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1830. Das Nähtischchen wird von zwei Säulen getragen, welche im unteren Bereich mit zwei extravaganten Auslegern ausgestattet sind. Als Querstrebe dient ein gedrechselt profilierter Rundstab. Die Tischfläche und die Zarge sind mit Nussbaum Sägefurnier belegt. In der Zarge befindet sich eine Schublade mit abgeteilten Fächern. Als Schlüsselschild dient eine tropfenförmige Einlage aus Ebenholz. Dieser Biedermeier Nähtisch zeigt ein sehr schönes Nussbaumholz. Im Zuge der Restaurierung wurde der Nähtisch mit Schellack poliert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.  

1.750,00 €

- 23,59 %
%
Biedermeier Demi Lune Tisch
Biedermeier Demi Lune Tisch
Biedermeier Demi Lune Tisch aus Rüster mit ausgestellten Beinen, von ca. 1820. Die drei Säbelbeine sind aus massivem Rüsterholz gefertigt. Auf die Zargen, die Tischplatte und die Tischkante ist Rüsterfurnier aufgelegt. Die Rückseite ist ebenfalls furniert. Rüsterholz stammt ursprünglich von der Ulme. Sobald der Stamm gefällt ist, heißt das Holz nicht mehr Ulme, sondern Rüster.  Dieser Demi Lune Tisch befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden.

1.490,00 € 1.950,00 €

Verkauft
Rundes Napoleon III Beistelltischchen
Rundes Napoleon III Beistelltischchen
Rundes Napoleon III Tischchen aus Mahagoni.Das Tischchen besteht aus einer runden Tischplatte, auf vier rundgedrechselten Stollen und einer Ablage. Die Tischplatte ist aus Achat gefertigt und wird von einer feinen, vergoldeten Balustrade umgeben. Darunter folgt das runde Fries, das die Platte hält. Dies wird durch die Häupter der Stollen, in vier Teile geteilt. Die Flächen wurden verziert durch feine, vergoldete Metallapplikationen, welche teilweise berieben sind. Das Ornament auf den Friesen zeigt ein durchbrochenes Mäanderband in Form von Blattvoluten mit Lilienblüten in den Zwischenräumen. Im Abschluss der Stollen sind Sonnenblumen dargestellt. Die vier säulenähnlichen Stollen besitzen ein vergoldetes Kapitell und laufen leicht konisch zu. Das letzte Viertel ist, wie bei Säbelfüßen, leicht geschwungen. Der Mittelteil ist mit jeweils vier Kanneluren verziert worden, welche im oberen Ende mit einem Tropfenornament geschmückt sind.Oberhalb des Schwunges der Füße besitzt das Tischchen eine ebenfalls runde Ablagefläche. Diese trägt an Ihrer Kante, umlaufend eine feine Bordüre auf Festons.Die Stollen durchbrechen diese Fläche. Eine vergoldete Basis vermittelt jedoch den Eindruck, dass die Stollen auf der Platte stehen.Das Empire Tischchen weist eine feine Alterspatina auf und zeigt zudem leichte Gebrauchsspuren. Es befindet sich in einem guten gebrauchsfähigen Zustand.

1.490,00 €