Antiquitätenhandel am Bodensee

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Kommoden


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Intarsierte Louis Seize Kommode
Intarsierte Louis Seize Kommode
Leicht gebauchte, intarsierte Louis Seize Kommode aus Süddeutschland um 1770. Diese süddeutsche Louis Seize Nussbaum Kommode steht auf vier gedrechselten und geschnitzten Eichefüssen. Der dreischübige Korpus ist leicht gebaucht. Dies ist noch der Einfluss des vorhergehenden Barockstils. Die aufschlagenden Schubladen zeigen jeweils ein kleines zentrales Feld, welches mit den Schlüsselbeschlägen verziert sind. Zu beiden Seiten sind dunkle Nussbaumfelder zu sehen, deren Furnierbild untereinander und mit denen auf den anderen Schüben gespiegelt ist. Die Seitenteile schmückt je ein Feld mit gespiegeltem, dunklem Nussbaum. Auf der Deckplatte sind zwei derartige Felder zu sehen. Sämtliche Felder sind mit einem Band aus Wengenholz begrenzt. In den Zwickeln finden sich vierblättrige Blüten aus Zwetschgenholz, die in Buchsbaum eingelassen sind. Die drei Schlösser, die Schlüsselschilder und Handhaben sind original zugehörig. Literaturnachweis: Möbel des Klassizismus, Louis XVI und Empire Wolfgang Eller ISBN: 3-89441-516-9 Seite 118, Abbildung 31 Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

2.610,00 € 2.900,00 €

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Prunkkommode im Louis Seize Stil um 1900
Prunkkommode im Louis Seize Stil um 1900
Herrschaftliche Prunkkommode im Louis Seize Stil, Mahagoni massiv und furniert, mit reichhaltigen Bronzebeschlägen und Marmorplatte, Paris um 1900. Diese Kommode ist mit einer Breite von knapp 1,80 Metern ein sehr großes Präsentationsmöbel. Der Preis bezieht sich auf den unrestaurierten Zustand. Es handelt sich um ein authentisches Sammlerstück. Als Vorbild für diese Kommode diente ein königliches Kommodenpaar, welches von J. STÖCKL (Joseph Stöckel, Meister 1775) entworfen und von G. BENNEMANN (Guillaume Bennemann, Meister 1785) vollendet wurde. Im Jahre 1786 wurde das originale, reich verzierte Kommodenpaar in Marie Antoinette’s Spielsalon (Salon des Jeux) auf Schloss Fontainebleau geliefert. Diese breite Kommode steht auf hohen gedrechselten Füßen und zeigt gerundete Eckstollen. Die Front ist mit zwei Türen und darüberliegend drei Schubladen gestaltet. Die Kommodenplatte aus 2,7 cm starkem Cararra-Marmor ist überstehend und an den Außenkanten der Korpusform angepasst. Hinter den beiden Türen befinden sich 6 Schubladen, die an Fallringen herausgezogen werden können. Alle drei Sichtseiten sind üppig mit Bronzebeschlägen versehen und zeigen im Zentrum große Medaillons aus Bronze. Gerahmt werden alle drei Medaillons von einer runden Eierstab-Ornamentleiste. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

Preis auf Anfrage

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Barockkommode Kirchheim unter Teck um 1740
Barockkommode Kirchheim unter Teck um 1740
Barockkommode aus Nussbaum, mit drei Schubladen, Raum Kirchheim unter Teck um 1740. Diese Kommode befindet sich in einem guten unrestaurierten Zustand und wurde bis vor kurzer Zeit noch in einem Haushalt verwendet. Die Kommodenplatte und die Seiten zeigen jeweils ein Feld mit einem gespiegelten Furnierbild, welches von einer Ahornfadenintarsie begrenzt wird. Die drei Schubladen zeigen ebenfalls jeweils ein Feld. Auf allen Sichtflächen sind die Felder von quer aufgelegtem Nussbaum Sägefurnier gerahmt. Das Profil der Deckplatte, die gerundeten Traversen und die profilierte Sockelleiste sind aus stehend verlegtem Massivholz gefertigt. Die drei schweren Einlassschlösser sind original zugehörig. Die gesägten und geprägten Schlüsselschilder und die Grundplatten, sowie die gegossenen und ziselierten Handhaben sind aus Messing. Eine Handhabe wurde nachgegossen und 3 Fallgriffunterlagen bei einer früheren Restaurierung reproduziert. Insgesamt handelt sich hier um eine ausgesprochen gut erhaltene und gepflegte Barockkommode, die die letzten 280 Jahre sehr gut überstanden hat. Das Sägefurnier hat noch seine ursprüngliche Stärke und es sind kaum Spuren vergangener Restaurierungen vorhanden. Ein paar kleine Furnierstücke und die Sockelleiste auf der linken Seite wurden in der Vergangenheit ersetzt.  Die Tapete in den Schubladen ist sekundär und wird bei der Restaurierung entfernt. Insgesamt handelt es sich um eine sehr authentische, frühe Barockkommode, bei der sogar noch die Füße original zugehörig sind. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

Preis auf Anfrage

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Bedeutende Barockkommode mit Landschafts- und Architekturdarstellungen, Thüringen um 1750
Bedeutende Barockkommode mit Landschafts- und Architekturdarstellungen, Thüringen um 1750
Bedeutende Barockkommode mit eingelegtem Bandelwerk, Rocailles, Blüten und Landschaftsdarstellungen, hergestellt in Erfurt/Thüringen um 1750. Diese Barockkommode befindet sich in einem guten Erhaltungszustand mit Alters- und Gebrauchsspuren. Liebhaber von historischen Möbeln mit Patina, die sich nicht an dem ein oder anderen leicht angehobenen Furnier stören, können diese Kommode gut im Istzustand aufstellen und verwenden. Gerne bieten wir Ihnen auch eine schonende Restaurierung an. Diese reichhaltig eingelegte Barockkommode steht auf vier gedrechselten Füßen. Die Front ist mehrfach stark ausgeprägt geschweift, die Seiten zeigen eine elegante, leichte Schweifung, die zu den Seiten hervortritt. Ungewöhnlich ist die optische Aufteilung der Kommode in drei Etagen. Die gerundeten Traverse zwischen den Schubladen laufen über die Kommodenseiten weiter. Dadurch ist nicht nur die Front vertikal dreifach gegliedert, sondern auch die Seiten. Als Grundfurnier wurde Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz aufgelegt. Verschiedene Edelhölzer wurden für die Marketerie verwendet, die teils gefärbt und graviert sind. Auf der Kommodenplatte sehen wir im Zentrum ein vierfach gespiegeltes Nussbaumfurnier, welches in Form einer Kreuzfuge aufgelegt ist. Diese Fläche wird von Bandelwerk umschlossen, aus deren Ecken und Enden Blätter und Blüten mit verschiedenfarbigen Gravuren entspringen. Die äußere Rahmung wird durch einen breiten Rahnd aus querfurniertem Nussbaum-Sägefurnier gebildet. Die Plattenkante besteht aus einem eleganten, abgesetzten Viertelstab aus stehendem Zwetschgenholz. Bei den eingelegten Blättern und Stilen sind Reste von einer grünen Färbung zu sehen. Hier dürfte es sich um Pappelholz handeln, welches von dem Pilz "Grünspanbecherling" verfärbt wurde. Dieses Holz wurde bereits schon in der Renaissance speziell für farbige Einlagen gesammelt. Durch UV-Licht verblasst die Farbe oberflächlich. Würde man das Holz schleifen, käme die grüne Farbe wieder hervor. Die mehrfach geschweiften Schubladenfronten sind mit sekundären Messingbeschlägen ausgestattet, die jedoch stilistisch gut passen. Die Holzflächen zeigen eine aufwendige Marketerie. Seitlich der Schlüsselschilder sind verschiedene Landschaftsdarstellungen eingelegt und graviert. Die Landschaften sind mit Hügeln, Bäumen, Flüssen, Häusern, Burgen, Ruinen und Personen gestaltet. Auch hier sind teils grüne Färbungen in den Furnieren erkennbar, z.B. in den Baumkronen. Nach außen hin folgen vertikale Rocailles-Darstellungen, die in den schmalen, abgesetzten Flächen eingelegt sind und ebenfalls Gravuren zeigen. Darauf folgen die asymmetrischen Zugbeschläge, die ebenfalls mit Rocailles geschmückt sind. Im äußeren Bereich der Schubladen finden sich eingelegte Blumen, die aus Rocailles-Ornamenten entspringen. Auch hier ist wieder eine leichte Grünfärbung in den Stilen und Blättern zu sehen. Die Blüten sind verschiedenfarbig koloriert. Die elegant geschweiften Korpusseiten sind in drei Ebenen gegliedert und zeigen sehr geometrisches Bandelwerk, aus deren Spitzen gravierte Blätter und Blüten entspringen. Diese sehr besondere Barockkommode befindet sich in einem guten Erhaltungszustand. Alle drei Schlösser und auch der Schlüssel sind original zugehörig. Wir freuen uns, Ihnen dieses Möbel anbieten zu dürfen. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

13.320,00 € 14.800,00 €

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Louis Seize Kommode aus Nussbaum
Louis Seize Kommode aus Nussbaum
Louis Seize Kommode aus Nussbaum, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1800. Diese Louis Seize Kommode ist mit drei Schubladen ausgestattet und wurde auf den Flächen mit dickem Sägefurnier aus Nussbaumholz belegt. Auf den Seiten ist ein gespiegeltes Furnierbild ausgelegt, welches durch eine breite, querfurnierte Rahmung begrenzt wird. Auf der Kommodenplatte ist das Feld mehrfach gespiegelt und wird ebenfalls von quer aufgelegtem Nussbaumfurnier gerahmt. Die drei Schubladen zeigen jeweils drei Felder, welche wiederum mit jeweils acht dekorativ eingelegten Feldern enthalten und von schmalen Rahmungen begrenzt werden. Die Holzsubstanz ist allgemein gut, bis auf einen großen Furnierflicken in der linken Kommodenseite, den wir im Zuge einer Restaurierung etwas retuschieren würden. Die Beschläge sind nicht mehr vorhanden, können aber ersetzt werden. Alle drei Schlösser sind original zugehörig, ebenso die vier Füße. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand.  Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.620,00 € 1.800,00 €

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Barockkommode mit Tabernakelaufsatz
Barockkommode mit Tabernakelaufsatz
Intarsierte Barockkommode mit Tabernakelaufsatz, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, Österreich um 1740. Diese Aufsatzkommode befindet sich derzeit in einem alt-restaurierten Zustand (siehe Textabschnitt unten). Sowohl die auf gedrückten, stark profilierten Kugelfüßen stehende Kommode, wie auch der ebenfalls auf Kugelfüßen stehende Aufsatz sind dreifach geschweift. Während der mittlere Teil der Kommode konkav gestaltet ist, sehen wir bei dem Aufsatz ein konvexes Mittelelement mit der Tabernakeltür. Die drei Schubladenfronten der Kommode und die 12 sichtbaren Schubladenfronten des Aufsatzes, sowie die Tabernakeltür schlagen auf den Korpus auf. Die Flächen sind mit Bandelwerk aus Zwetschge, Ahorn und Ebenholz verziert. Die Kommodenplatte zeigt zwei Felder, deren Konturen passig zu der Kommodenfront wie auch der Frontseite des Aufsatzes verlaufen. Diese beiden Felder weisen ein kreuzförmig verlegtes Furnierbild auf, welches von einer Ahorn Fadenintarsie begrenzt wird. Beide Möbelteile weisen an den Seiten rechteckige Felder auf. Diese werden von Bandintarsien aus Zwetschge begrenzt, welche mit Ahorn Fadenintarsien eingefasst sind und von Nussbaumfurnier begrenzt werden. Sämtliche Traversen und Lisenen beider Möbelstücke sind mit Zwetschge furniert. Im Tabernakel befindet sich eine Schublade. Dahinter war wohl ein geheimer Schubkasten, den wir im Zuge der Restaurierung ergänzen würden. Die Schlösser sind original zugehörig, die Messingknöpfe ebenfalls. Die aus Messingblech gesägten Rosetten und Schlüsselschilder dürften sekundär sein. Zustand Dieses Barockmöbel befindet sich in einem alt-restaurierten Zustand. Der Innenraum ist mit einer Tapete ausgeschlagen, die vor allem im Bereich des Tabernakels Verschmutzungen zeigt. Im Zuge einer früheren Restaurierung wurden drei kleine Schubladen komplett ergänzt, die beiden Rückwände erneuert und ein Streifen inkl. Furnier an der linken Korpusseite der Kommode ergänzt. Die Ergänzungsmaßnahmen wurden qualitätsvoll durchgeführt. Die Furniere und auch die Oberflächen befinden sich in einem relativ guten Zustand. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand.  

5.850,00 € 6.500,00 €

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Weichholz Biedermeier Kommode mit Säulen
Weichholz Biedermeier Kommode mit Säulen
Klassische Biedermeier Säulenkommode aus Kiefer von 1825/30. Diese dreischübige Biedermeierkommode steht auf ausgestellten, geschweiften Füßen. Sie ist in der für das Biedermeier typischen Brettbauweise gefertigt. Die unteren beiden Schubladen sind zurückversetzt. Die obere wird von zwei schlanken Vollsäulen gestützt, deren Basen gedrechselt und deren Kapitelle geschnitzt sind. Auf umlaufende Zierprofile wurde verzichtet, stattdessen hat man schlichte, abgefaste Sockel- und Kranzleisten verwendet. Die Schubladen sind mit gedrechselten Knöpfen und geprägten Messing Wappenschildern ausgestattet. Die Oberfläche haben wir mit Schellack grundiert und gewachst. Im Original waren in der oberen und unteren Schublade Schlösser eingebaut. Bei einer früheren Restaurierung wurden die Schlüssellöcher bereits mit Holz geschlossen. Dies haben wir so belassen. Klassische Biedermeier Kommoden mit Vollsäulen sind nur selten aus Nadelholz gefertigt worden. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

1.575,00 € 1.750,00 €

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Kommode mit Spiegelaufsatz von 1880
Kommode mit Spiegelaufsatz von 1880
Diese vierschübige Kommode mit Spiegelaufsatz von 1880 ist aus Zirbelkiefer gefertigt und mit einer Marmorplatte ausgestattet. Die Lisenen und sämtliche Schubladenfronten sind im neogotischen Stil beschnitzt. Auf den Schubladenfronten sehen wir verzinnte Schlüsselschilder und gedrechselte Holzknöpfe. Bei dem Spiegelaufsatz hat sich das originale Spiegelglas erhalten, das von geschnitztem Blattwerk gerahmt wird. Der Spiegel wird mit zwei Leisten an der Kommodenrückwand angeschraubt und erhält so einen sicheren Halt. Diese Leisten und die Schrauben wurden von uns erneuert. Zur Verwendung kamen Torxschrauben (T20), auf Wunsch legen wir Ihnen gerne altersgerechte Schlitzschrauben bei. Die lose aufgelegte Marmorplatte war im vorderen rechten Bereich gebrochen und wurde fachmännisch repariert. Ursprünglich befand sich ein kleiner Aufsatz aus Stein im hinteren Bereich der Marmorplatte. Die durch das Fehlen des Aufsatzes entstandenen Löcher wurden verschlossen. Das Innere der oberen linken Schublade weist Tintenflecken auf. Die Kommode befindet sich in einem wohnfertigen und benutzbaren Zustand mit alterstypischen Gebrauchsspuren. Die Zirbelkiefer verfügt über zahlreiche Inhaltsstoffe, die gesund für den Menschen sind. Es fördert die Entspannung und sorgt für gesunden und erholsamen Schlaf.

990,00 € 1.100,00 €

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Rokoko Kommode von 1900, 62cm breit
Rokoko Kommode von 1900, 62cm breit
Zierliche Rokoko Kommode auf hohen Beinen, bombierter Korpus, aus der Zeit um 1900. Der Korpus wurde aus Nadelholz gefertigt, die Schubladen aus Eiche. Furniert wurde die bombierte Kommode mit edlen Hölzern wie Amarant, Rosenholz, Palisander und Ahorn. Beide Schubladen und die Seiten der Kommode zeigen Felder mit eleganter Würfelmarketerie, die von feinen Fadenintarsien begrenzt werden. Eine Marmorplatte in lichten rotbraun,- und steingrauen Tönen bildet den oberen Abschluss. Ihre Form ist der Schweifung der Kommode angepasst. An den Korpusaußenkanten sind beiderseits gegossene Beschläge aus Messing angebracht. Diese betonen die zierliche Erscheinungsform der Kommode zusätzlich. Die Kommode steht auf hohen, leicht säbelförmigen Beinen. Die vorderen Beine sind aus Messing gegossene Sabots verziert. Die Schlösser und das Beschlagwerk sind original zugehörig. Bis auf diverse kleine Furnierfehlstellen befindet sich die Kommode in einem authentischen Originalzustand. Die Kommode stammt aus der Zeit um 1900 und zeigt den Möbelstil "Transition", einem Übergangsstil vom Rokoko zum Klassizismus (Zeitraum 1765/1780).

Preis auf Anfrage

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Feine Biedermeierkommode von 1820
Feine Biedermeierkommode von 1820
Fein verarbeitete Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit drei Schubladen, ohne sichtbare Traverse, wohl Berlin von 1820. Diese Biedermeierkommode befindet sich in einem restaurierten Zustand. Die Oberfläche wurde mit Schellack poliert. Der Korpus ist in der Form steng architektonisch gehalten, mehrfach getreppt abgesetzt und steht auf vier querrechteckigen Klotzfüßen. Es sind drei unterschiedlich hohe und breite Schubladen vorhanden, die geräumigen Platz bieten (Maße siehe unten). Die unteren beiden Schubladen bilden einen nach innen abgesetzten Bogen, der auch als "Braunschweiger Bogen" bezeichnet wird. Die obere Schublade ist mit einer querrechteckigen Raute abgesetzt. Beides sind Gestaltungsmerkmale, die vor Allem an Möbeln aus Berlin, Anfang des 19. Jahrhunderts verwendet wurden. Gefertigt wurde diese Kommode aus Nadelholz, welches mit Sägefurnier von einem Nussbaumstamm und einer Nussbaum-Maserknolle belegt wurde. Das Sägefurnier der Nussbaum-Maserknolle wurde auf der Front sechsfach gespiegelt aufgelegt. Es zeigt einen wilden Maserrverlauf, wie er auch von Wurzelfurnier bekannt ist. Auf den Lisenen seitlich der oberen und unteren Schublade sind zusätzlich Fadenintarsien aus Nussbaum-Ahorn-Nussbaum eingelegt. Als Schlüsselschilder dienen eingelegte Biedermeierwappen aus Ahorn. Beide Kommodenseiten zeigen ein identisches, gespiegeltes Nussbaum-Sägefurnier, das von der Sockelleiste über die mehrfachen Abstufungen bis zur Kante der Kommodenplatte aufgelegt wurde. Auf der Deckplatte zeigt sich ein gespiegeltes Nussbaumfurnier, welches in Form einer Kreuzfuge aufgelegt wurde. Die Kommode verfügt in der mittleren Schublade über ein zweitouriges Schloss, welches bei der zweiten Drehung auch die obere Schublade verriegelt. Im Original waren auch keine weiteren Schlösser eingebaut. Die Schlüssel in der unteren und oberen Schublade sind lediglich eingesteckt, damit man die Schubladen herausziehen kann. Im Biedermeier hat man versucht, möglichst schöne Furnierflächen ohne Unterbrechnungen zu erzeugen und hat daher meist auf Knöpfe oder Griffe verzichtet. Daher können die Schubladen lediglich an den Schlüsseln herausgezogen werden. Die originale Rückwand ist in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt. Vor der Restaurierung befand sich die Kommode in einem sehr guten Erhaltungszustand. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Innenmaße der Schubladen: Schublade oben (Innenmaße): Höhe 7,5 cm, Breite 92 cm, Tiefe 42,5 cm. Schublade mitte (Innenmaße): Höhe 29 cm, Breite 94,5 cm, Tiefe 41 cm. Schublade unten (Innenmaße): Höhe 22,5 cm, Breite 92 cm, Tiefe 41 cm.

4.185,00 € 4.650,00 €

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Barockkommode mit Würfelmarketerie
Barockkommode mit Würfelmarketerie
Diese unrestaurierte, dreischübige Barockkommode stammt aus der Zeit um 1750. Sie besitzt eine leicht gebauchte Front und wurde aus Nussbaum-Sägefunier auf Nadelholz gefertigt. Sowohl die drei Schubladen, als auch die Seiten und die Deckplatte zeigen jeweils ein großes Feld mit dreidimensional wirkender Würfelmarketerie aus Zwetschge und Ahorn. Die Kommode befindet sich noch in einem unrestauriertem Zustand. So fehlen z.B. die Beschläge und die Füße sind sekundär an das Möbel gekommen. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Im Händlerjargon bezeichnen wir diese Kommodenform als "Bäcker Kommode". Leider konnte uns noch niemand den Ursprung dieser Bezeichnung verraten. Über einen diesbezüglichen Hinweis würden wir uns sehr freuen. Die Engländer sprechen bei dieser Kommodenform von einer Bowfront Commode. Die Fronten der frühen Barockkommoden waren gerade, konkav oder konvex gestaltet. Im weiteren Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde die Form zusehends bewegter. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein. Bei dieser Kommode wurde in früherer Zeit der Sockel etwas gekürzt. Dies würden wir im Zuge einer Restaurierung wieder rekonstruieren, wodurch die Kommode etwas höher wird. Ebenso werden wir die Kommode mit qualitätsvollen Nachgüssen aus der Zeit ausstatten. 

3.420,00 € 3.800,00 €

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Biedermeierkommode mit Intarsien
Biedermeierkommode mit Intarsien
Biedermeierkommode aus Nussbaum mit Intarsien, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1825. Diese Biedermeierkommode verfügt über drei verschließbare Schubladen und einer zusätzlichen, relativ verborgenen Schublade im Sockel. Alle drei Schlösser sind original zugehörig und im Zuge der Restaurierung wurden hochwertige Stahlschlüssel angefertigt. Die Kommodenfront zeigt ein vierfach gespiegeltes Nussbaum-Sägefurnier, welches vertikal über die Schubladenfronten aufgelegt wurde. Zierliche Halbrundstäbe sind an den Unterkanten der ersten beiden Schubladen angebracht. Als Schlüsselschilder dienen eingelegte Buchsen aus Bein. Auf der oberen Schublade sind floral verschlungene Intarsien eingelegt, die von einer dünnen Fadenintarsie gerahmt werden. Auf der Kommodenplatte ist das Furnier in Form einer Kreuzfuge aufgelegt und im Zentrum ist eine dezente Intarsie mit Blüten und Blättern eingelegt, die von einer ovalen Fadenintarsie gerahmt wird. Die abgesetzte Kommodenplatte wird von einem ebonisierten Zierprofil gerahmt. Die Kommodenseiten zeigen ein gespiegeltes Furnierbild, welches auch auf das Sockelelement aufgelegt ist. Auf der linken Seite ist das ursprüngliche Furnierbild nicht mehr ganz erhalten. Hier wurde bei einer früheren Restaurierung der Sockelbereich neu furniert und im hinteren Bereich der Seite ein großes dreiecksförmiges Nussbaumfurnier eingesetzt. Diese Furnierergänzungen beeinträchtigen bei kritischer Betrachtung das Holzbild auf der linken Seite. Die Schubladenfronten sind mit Nadelholz gegenfurniert, was das Verwerfen der Schubladenfronten verhindert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

2.880,00 € 3.200,00 €

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Neogotisches Schränkchen von 1860
Neogotisches Schränkchen von 1860
Neogotisches Schränkchen aus Nadelholz mit originaler Oberfläche (Bierlasur), unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1860. Das zierliche Schränkchen ist an der Vorderseite geschlossen. Zu beiden Korpusseiten lässt sich jeweils eine Türe öffnen und innen befindet sich ein herausnehmbarer Einlegeboden. Die Auflageleisten sind nur eingesteckt und können ebenfalls herausgenommen werden. Das neogotische Schränkchen stammt aus dem 19. Jahrhundert. Es steht direkt auf dem Sockel und zeigt abgeschrägte Korpuskanten. Die Front ist in Form von zwei Türen (Scheintüren) gestaltet, die in den Füllungen Maßwerk im gotischen Stil zeigen. Diese Dekoration ist auch auf den seitlichen Türen zu sehen. Laut Angaben des Vorbesitzers stammt das Möbel ursprünglich aus einem Kloster. Zustand: Dieser Halbschrank befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Verschiedene Leimfugen am Korpus, dem aufgesetzen Maßwerk und an den Profilen sind offen (es fällt aber nichts ab). Die originale Oberfläche (aufgemalte Bierlasur) zeigt deutliche Gebrauchsspuren und ist teilweise stark abgerieben. Beide Türen sind mit einem Schlüssel ausgestattet und lassen sich verschließen. Die Türen werden von den originalen, geprägten Schlüsselschildern aus Leder verziert. Wer etwas rustikalere und nicht perfekt restaurierte Möbelstücke mag, kann sich das Schränkchen in diesem Zustand in die Wohnung stellen. Trotz einer geringen Breite von 92 cm sollten Sie für dieses Möbel ausreichend Platz einplanen, dass die Türen an den Seiten noch benutzt werden können. Mit beiden Türen geöffnet ist das Schränkchen 146 cm breit.

882,00 € 980,00 €

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Louis Seize Kommode, Manufaktur Köster, Altona um 1790
Louis Seize Kommode, Manufaktur Köster, Altona um 1790
Louis Seize Kommode aus der Manufaktur Köster, Altona um 1790. Diese feine und zierliche Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand. Der glattwandige Korpus dieser zierlichen Kommode ist mit Mahagoni auf Fichte furniert. Er steht auf hohen, durchgehenden, sich nach unten verjüngenden Beinen. Deren Vorderkanten sind abgerundet und kanneliert. Die Schubladen sind komplett aus Eiche gefertigt. Deren Vorderstücke sind ebenfalls mit Mahagoni furniert und von einem Lippenrand umschlossen. An der Front sehen wir eine geschwungen ausgesägte Schürze. Diese ist mit einer vergoldeten Reliefschnitzerei, aus einer, in der Mitte kranzförmig gebundenen Girlande mit Schleifenband, verziert. Die geschwungenen Unterkanten der Seitenwände werden ebenfalls von vergoldeten Girlanden begleitet. Der profilierte, vergoldete Deckplattenrand zeigt ein graviertes Dekor aus stilisierten Akanthusblättern. Die Einlassschlösser sind original zugehörig. Ebenso die Handhaben und Schlüsselschilder, die aus gegossener und vergoldeter Bronze gefertigt sind. Diese Louis Seize Kommode wurde unter Erhalt der Patina restauriert. Die Vergoldung zeigt Abnutzungsspuren, die bewusst nicht neu vergoldet wurden. Das Mahagoniholz hat einen angenehmen rotbraunen Ton. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Der "Möbelpapst" Heinrich Kreisel bezeichnete diese Möbelgattung aus Altona "als eine der künstlerisch höchststehenden und originellsten Gruppen des deutschen Möbelhandwerks im 18. Jahrhundert". Auf der Rückwand ist ein Einlagerungsetikett der Firma Welti-Furrer angebracht; die seit ca. 175 Jahren bis zum heutigen Tag existiert und unter anderem im Bereich der Kunstlogistik tätig ist. Auf dem Etikett ist die folgende Beschriftung zu lesen: A. WELTI-FURRER AGName des Einlagerers ...1360...Einlagerung No. ... Literaturhinweise: Kratz, Annette-Isabell: Altonaer Möbel des Rokoko und Klassizismus. Tischlerhandwerk und "Mobilienfabrikation" im 18. und 19. Jahrhundert; Hamburg, 1988, Edmund J. Kratz & Co. Verlag; Abbildung auf vorderen Umschlagseite und den auf den Seiten 228 bis 230 abgebildeten Objekten.Kreisel/Himmelheber: Die Kunst des deutschen Möbels, Klassizismus Historismus Jugendstil. C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 1973. ISBN 3 406 03366 0. Abbildung Nr. 65, Text: Kommode Altona, um 1780/90 - Hamburg, Altonaer Museum  

7.605,00 € 8.450,00 €

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Louis Seize Kommode von ca. 1800
Louis Seize Kommode von ca. 1800
Louis Seize Kommode aus Nussbaum, mit Mittelrisalit und Schnitzereien, von ca. 1800. Diese dreischübige Louis Seiz Kommode steht auf den originalen gedrehten und kannelierten Füßen. Die Flächen sind mit einer Marketerie aus Nussbaum Sägefurnier, Ahorn und Mooreiche belegt. Die Traverse, Lisenen und die Sockelleiste sind beschnitzt. Diese, wie auch die gerundete Plattenkante sind aus massivem Birnbaumholz. Die Flächen der Kommode sind mit Nussbaum Sägefurnier als Grundholz belegt. Auf den Schubladen sind jeweils drei Felder aus Mooreiche und Ahorn eingelegt. Die Kommodenseiten zeigen jeweils ein großes Feld in derselben Art, auf der Kommodenplatte sind zwei Felder eingelegt. Diese Louis Seize Kommode war vor der Restaurierung in einem guten Originalzustand. Die Restaurierung wurde äußerst schonend durchgeführt, ohne die Holzoberfläche zu schleifen. Dadurch sind gewisse Gebrauchsspuren im Furnier vorhanden. Die Füße, Beschläge und Schlösser sind original zugehörig zu dieser Kommode. Die drei Schlüssel wurden im Zuge der Restaurierung ergänzt. Als Oberflächenbehandlung haben wir eine matte Schellack-Pinselpolitur gewählt. Bei der Pinselpolitur sind leichte Pinselspuren sichtbar, dafür ist die Oberfläche nicht hochglänzend, sondern seidenmatt.

4.941,00 € 5.490,00 €

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Biedermeier Halbschrank aus Kirschbaum
Biedermeier Halbschrank aus Kirschbaum
Biedermeier Halbschrank aus Kirschbaum, mit zwei Türen und einer Schublade, süddeutsch um 1825. Dieser Biedermeier Halbschrank ist an allen Sichtseiten mit stehendem, gespiegeltem Kirschbaum Sägefurnier belegt und steht auf Klotzfüßen. Die Korpusvorderkanten und die vorderen Füße sind gerundet. Auf der Deckplatte ist ein gespiegeltes Furnierbild zu sehen, welches sich durch die Verwendung von hellem Kirschbaumsplint auszeichnet. Die Deckplatte, wie auch die Sockelleiste wird von einem eingelegten Ebenholzstab begrenzt. Ursprünglich war die rechte Tür mit einem Stangenschloss ausgestattet. Bei einer früheren Restaurierung wurde das Stangenschloss durch ein Einsteckschloss ausgetauscht. Als Schlüsselschilder dienen original eingelegte Biedermeierwappen aus Ebenholz. In späterer Zeit wurden andere Beschläge befestigt. Deren Nagellöcher sind etwas sichtbar, wurden aber geschlossen und überpoliert. Das Schloss der Schublade ist etwas schwer gängig, aber funktionstüchtig.  Der Biedermeier Halbschrank zeigt minimale Gebrauchsspuren, befindet sich aber in einem wohnfertigen und voll funktionstüchtigen Zustand. 

2.520,00 € 2.800,00 €

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Louis Philippe Vertiko um 1860
Louis Philippe Vertiko um 1860
Louis Philippe Vertiko aus Nussbaum, aus der Zeit um 1860, restauriert und mit Schellack poliert. Das Vertiko verfügt über zwei Türen und einer darüber liegenden Schublade. Es steht vorne auf eleganten Kugelfüßen und zeigt an beiden Korpusvorderkanten qualitätsvolle, über Eck gestellte Applikationen. Der Korpus selbst ist leicht abgeschrägt, die Deckplatte zeigt an ihren Vorderkanten abgesetzte Rundungen. Die Schublade und beide Türen werden von aufgesetzten, profilierten Zierleisten geschmückt. Das Vertiko ist im Vergleich mit den meisten Vertikos etwas breiter gefertigt und bietet dadurch guten Stauraum. Die zwei Einlegeböden lassen sich über Zahnleisten in der Höhe verstellen. Dadurch kann das Vertiko individuell für Aktenordner oder andere Dinge verwendet werden. Auf Wunsch können wir Ihnen auch einen dritten Einlegeboden anfertigen.  Das Vertiko ist auf den Seiten und der Deckplatte mit lebhaftem Nussbaumfurnier belegt. Auf der Front wurde Nussbaum Maserfurnier verwendet, welches eine sehr "wilde" Maserung zeigt. Die Schlüssellöcher werden von gedrechselten Rosetten geschmückt. Das Nussbaumfurnier hat eine relativ dunkle Maserung. Wir empfehlen, das Vertiko in einem hellen Raum aufzustellen, damit die Maserung gut zur Geltung kommt.   

2.655,00 € 2.950,00 €

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Zweischübige Biedermeierkommode aus Kirschbaum
Zweischübige Biedermeierkommode aus Kirschbaum
Zweischübige Biedermeierkommode aus Kirschbaum, auf hohen Spitzkantfüßen, unrestaurierter Zustand, von ca. 1820. Die Kommode ist ausgestattet mit zwei Schubladen, die mit der Kommodenfront bündig abschließen. Die Schubladen bieten viel Stauraum. Das verwendete Kirschbaum Sägefurnier auf der Front wurde in sechs Bahnen gespiegelt aufgelegt und verläuft von der Plattenkante bis zum Sockelprofil durchgehend. Die Vorderkanten der Kommode sind abgeschrägt, wodurch die Front fließend in die Seiten übergeht. Die Kommodenseiten zeigen ebenfalls ein gespiegeltes Furnierbild. Die fast flächenbündige Deckplatte ist mit gespiegelten Furnierbahnen belegt. Als Handhaben trägt jeder Schub drei ovale Beschläge. Zwei Fallringe mit geprägten Rücklagen zum Herausziehen der Schublade und ein Schlüsselschild. Die Kommode befindet sich in einem guten, unrestaurierten Zustand. Die Schubladen sind benutzbar und lassen sich mit den vorhandenen Schlüsseln verschließen. Die Beschläge, Füße und die untere furnierte Leiste wurden vermutlich bei der letzten Restaurierung angebracht. Bei nicht zu hohen Ansprüchen, kann die Kommode auch in diesem Zustand benutzt werden. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auch auf Ihre individuellen Wünsche ein.

1.665,00 € 1.850,00 €

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Rokoko Kommode mit Gravuren
Rokoko Kommode mit Gravuren
Rokoko Kommode aus Nussbaum mit doppelt geschweifter Front und drei Schubladen, reichhaltige Marketerie mit Gravuren, unrestaurierter Zustand von 1750. Alle Sichtseiten sind mit intarsierten Feldern ausgestattet. Die Deckplatte weist 2 mehrfach gerahmte, große Felder auf, in deren Mittelpunkten sich jeweils eine Rocaillenornamentik, aus Ahorn mit Binnenzeichnungen, in einem kleeblattförmigen Feld aus Tropenholz befindet. In den Rahmungen sehen wir jeweils 4 barock geformte Felder, von denen sich jeweils 2 gegenüber liegen. Die Seitenteile der Rokoko Kommode sind in gleicher Weise intarsiert. Auf den Schubladenfronten befinden sich 2 liegend rechteckige Felder mit C Schwung Ornamentik aus Ahorn mit Binnenzeichnungen. Links und rechts von diesen Feldern befindet sich je ein quadratisches Feld. Die Kastenschlösser sind original zugehörig. Schlüssel, Schlüsselschilder, Handhaben und die nicht zur Kommode passenden Füße werden wir durch stilgerechte ersetzen. Im Zuge der Restaurierung werden wir die diversen Überseehölzer und die Maserknolle, die bei der Fertigung der Barock Kommode verwendet wurde, so weit wie möglich bestimmen. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

6.120,00 € 6.800,00 €

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Barockkommode von 1750
Barockkommode von 1750
Dreischübige Barockkommode mit ungewöhnlich opulenter Doppelschweifung, München um 1750. Es handelt sich um eine auf Kugelfüßen stehende Barockkommode, die allseitig mit Nussbaum Sägefurnier belegt ist. Die Deckplatte zeigt zwei Felder aus Nussbaum, die jeweils von Bandintarsien aus Ahorn - Zwetschge - Ahorn begrenzt werden. Die Vorderkante dieser Felder folgt dem Schwung von dem geschweiften Korpus. Die Seiten sind mit einem ähnlichen Feld dekoriert. Hier verläuft die Faserrichtung der Zwetschge im 90° Winkel zu den begrenzenden Ahorn-Fadenintarsien. Das kontrastreiche Bild des Zwetschgenholzes kommt an den Seiten sehr gut zur Geltung. Die Schubladen werden jeweils durch drei Felder aus Nussbaum Maserknollenfurnier gegliedert, welche von Bandintarsien aus Ahorn - Mooreiche - Ahorn gerahmt werden. Die Kombination der Bandintarsien mit Mooreiche und Ahorn sowie zusätzlich auch die Verwendung von Zwetschgenholz ist sehr typisch für München. Die Handhaben und Schlüsselschilder sind sekundär. Die Kommode weist zahlreiche Ausbesserungen des sichtbaren Holzes auf (Furnierergänzungen). Auf der linken Seite sind Spuren von ehemaligen Anobienbefall sichtbar und kleinere Mängel in der Schellackpolitur. Daher bieten wir diese Kommode zum reduzierten Preis an. Der Gesamteindruck ist jedoch gut und die Schubladen und Schlösser sind einwandfrei funktionstüchtig.

3.465,00 € 3.850,00 €

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Jugendstil Vertiko mit Aufsatz
Jugendstil Vertiko mit Aufsatz
Dieses antike Jugendstil Vertiko mit Aufsatz wurde in der Zeit um 1910 aus Kiefer gefertigt. Es steht vorne auf gedrechselten Füßen, hinten auf Klotzfüßen. Die beiden ausnehmend schön gestalteten Türen sind mit Zapfenbändern angeschlagen und lassen sich um etwas mehr als 90° öffnen. Sie sind in Rahmen- und Füllungsbauweise gefertigt. An beiden Türen wurde die natürliche Maserung des Nadelholzes sehr geschickt genutzt um ein florales, eingefrästes Jugendstilmotiv zu integrieren. Die seitlichen Lisenen des Korpus zeigen im oberen Bereich Applikationen mit Schnitzereien. Das Vertiko besitzt überhalb der Türen eine separat abschließbare Schublade. Der Aufsatz ist original zugehörig, was in der Regel nicht häufig vorkommt. Meistens fehlt der Aufsatz bei antiken Vertikos oder ist nur mehr teilweise erhalten. Bei diesem Jugendstil Vertiko wird der kunstvoll gestaltete Aufsatz aufgesteckt. Zwei schlanke verzierte Säulchen tragen einen schön gestalteten oberen Abschluss. Im hinteren Bereich des Aufsatzes sind zusätzlich zwei kleine Ablageflächen vorhanden, die von Konsolen gehalten werden. Der Clou allerdings ist der mittig angebrachte gerahmte Spiegel. Die 3 Einlegeböden im Korpus bieten viel Stauraum und sind über Zahnleisten in der Höhe verstellbar. Die Türen und die schublade werden durch rechteckige Schlüsselschilder und Handhaben aus Messing geschmückt. Das Jugendstil Vertiko wurde fachgerecht restauriert und geölt. Dadurch erhielt das Nadelholz einen schönen, warmen Honigton. Der Innenraum ist mit Schellack mattiert. Insgesamt ein wirklich schönes und ausgefallenes Möbel.

2.160,00 € 2.800,00 €

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Kleine Biedermeierkommode mit Tür
Kleine Biedermeierkommode mit Tür
Kleine Biedermeierkommode aus Birke, aus der Zeit um 1830. Der Korpus mit den gerundeten Vorderkanten steht auf Klotzfüßen, die an den Vorderkanten der Korpusform angepasst sind. Die Front ist dreiteilig aufgebaut und macht den Anschein, dass es sich um eine dreischübige Kommode mit eingelegten Schlüsselbuchsen aus Bein handelt. Bei den unteren beiden Schubladenblenden handelt es sich um eine Tür, darüber ist eine richtige Schublade vorhanden. Die Kommode war vermutlich ursprünglich eine Waschkommode, welche im Zuge einer früheren Restaurierung verändert wurde. Das Türschloss mit dem langen Riegel, sowie die Schlüsselbuchsen aus Bein sind original. Diese zierliche Biedermeierkommode ist allansichtig mit geflammtem Birken-Sägefurnier belegt.

1.782,00 € 1.980,00 €

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Neu
Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen
Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen
Große Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen, Venedig, frühes 18. Jahrhundert. Wenn wir die Frontpartie dieser Kommode betrachten, fällt sofort die dreischübige Gestaltung mit auffälligen figürlichen Marketerien ins Auge. Die vierfach gestufte, konkave Kommodenfront ist stehend mit Sägefurnier aus Olivenholz belegt. Auf jeder Schubladenfront befindet sich ein langes, horizontal verlaufendes Feld, welches von einer Bandintarsie aus Nussbaum und Ahorn gebildet wird. Darin befindet sich jeweils ein zentral angeordnetes Feld mit einer in klassisch römisch-griechischer Pose und Kleidung daliegender Dame, die sich auf einen Ellbogen stützt. Deren Kopf, Hände, Unterarme und Beine sind aus Elfenbein gearbeitet und mit Binnenzeichnungen versehen. Die Dame auf der mittleren Schublade schaut zum Betrachter und hält einen ovalen Spiegel (Vanitas/ Eitelkeit Symbol), der ebenfalls aus Elfenbein ist. Über ihr fliegt ein Vogel. Links von Ihr ist eine Architekturdarstellung und rechts ein Baum. Davon abweichend ist die Darstellung dieser Dame auf der unteren und oberen Schubladenfront identisch. Hier schaut sie in eine Wolke. Links von ihr ist eine Architekturdarstellung und rechts ein Baum zu sehen. Auf der mittleren Schublade wird das zentrale Feld von je einem Feld flankiert, in dem ein galoppierendes Pferd sich vor dem Hintergrund einer Naturlandschaft zum seitlichen Kommodenrand hinbewegt. Auf der oberen Schubladenfront zeigen diese Felder links einen springenden Hirsch und rechts einen laufenden Hasen. Die untere zeigt in den flankierenden Feldern unterschiedliche Darstellungen von einem laufenden Hasen. Die Plattendraufsicht zeigt einen umlaufenden Rahmen aus Kirschbaum, an dessen Innenseite eine Bandintarsie aus Nussbaum, Mooreiche und Ahorn verläuft. Ein als Kreuzfuge gelegtes Olivenholzfurnier mit einem zentralen Medaillon aus Ahorn und Nussbaum bildet das Zentrum. Dort befindet sich die Darstellung eines Harlekins aus der Commedia dell'arte, der in der erhobenen Hand einen Olivenzweig hält. Diese Hand und der Kopf, der mittels Binnenzeichnung eine typische Mimik zeigt, sind aus Elfenbein. Im Hintergrund sehen wir einen Baum, eine Kirche und darüber fliegende Vögel und Schmetterlinge. In den Zwickeln des großen Felds sehen wir jeweils einen papageienartigen Vogel, der auf einem Zweig sitzt. Die Seitenteile der Kommode sind jeweils mit einem Rahmen aus Kirschbaum furniert, der zum Inneren durch eine Fadenintarsie aus Ebenholz begrenzt wird. Das darin liegende Feld ist aus horizontal furniertem Kirschbaum. In dessen Zwickeln befinden sich Rechtecke aus Mooreiche, die zur Mitte der Seitenwände hin viertelkreisförmig ausgeschnitten sind. Diese dreischübige Kommode steht auf gedrückten Kugelfüßen. Darüber befindet sich eine kräftig gekehlte Sockelleiste. Die Sockelleiste, das Plattenprofil, die Traversen und Lisenen sind ebonisiert, wie es bei diesen Modellen üblich ist. Die fein gegossenen Schlüsselschilder und Handhaben sind sekundär, ein Schubladenschloss wurde im Zuge der Restaurierung stilgerecht in Handarbeit nachgefertigt.  Die Schubladenverbindungen sind nicht gezinkt, sondern stumpf verleimt und mit innen aufgeleimten Hölzern stabilisiert. Dies ist charakteristisch bei italienischen Barock Kommoden.Diese Barockkommode wurde zurückhaltend restauriert inkl. dem bewussten Erhalt von Gebrauchsspuren.  Literaturhinweis: IL MOBILE BAROCCO IN ITALIA ARREDI E DECORAZIONE D´INTERNI DAL 1600 AL 1738 Enrico Colle LA REPUBLICA DI VENEZIA Seite 326 bis 331

17.820,00 € 19.800,00 €

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Barockkommode aus Nussbaum von 1740
Barockkommode aus Nussbaum von 1740
Elegante Barockkommode aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1740. Diese frühe deutsche Barockkommode zeigt eine schöne, ungewöhnlich kantige Grundform mit drei Schubladen. Die Flächen sind sehr aufwendig mit Nussbaum Sägefurnier belegt. Auf der Deckplatte sehen wir 2 Felder, die vierfach gerahmt sind, unter anderem mit einem Obstholz und einer Fadenintarsie aus Ahorn. An den Seiten sehen wir ein mehrfach gerahmtes Feld. Die aufschlagenden Schubladen sind mit jeweils 5 mehrfach gerahmten Feldern geschmückt. Im Zuge der Restaurierung wurde diese Barockkommode mit Schellack von Hand poliert. Die qualitätsvollen Handhaben und Schlüsselschilder sind sekundär. Alle Schubladen sind mit einem Schlüssel verschließbar und lassen sich einwandfrei benutzten.  Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

7.020,00 € 7.800,00 €

Antike Kommoden

Antike Kommoden, Halbschränke, Anrichten, Vertikos & Wochenkommoden finden Sie in dieser Rubrik. Wir verfügen über ein breit gefächertes Repertoire von Kommoden aus den Stilepochen Barock, Rokoko, Louise Seize, Empire und Biedermeier. Auch Kommoden aus den Zeiten des Louis Philippe, der Gründerzeit und dem Jugendstil können sie häufig in unserem Sortiment finden. Der Schwerpunkt unsereds Angebots liegt bei Barockkommoden des 18. Jahrhunderts und Biedermeierkommoden aus dem frühen 19. Jahrhundert. Alle angebotenen Möbelstücke können Sie bequem über unseren Antiquitäten-Online Shop einkaufen oder Sie schauen einfach persönlich bei uns vorbei und genießen dabei die gemütliche Atmosphäre bei uns auf dem Furthof.

Die Geschichte der Kommode

Der Möbeltypus Kommode (frz. Commode = bequem) ist ein Aufbewahrungsmöbel, welches sich nach der Meinung einiger Experten aus der Truhe und dem Kabinettschrank entwickelt hat. Andere sehen den Ursprung im Unterteil des Buffets. Die ersten Kommoden sind im frühen 17. Jahrhundert im heutigen Italien entstanden. Nachdem dieser Möbeltyp sich auch in Frankreich verbreitet hatte, setzte er sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts auch im deutschsprachigen Kulturkreis durch.