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| Artikel-Nr. : | 117 |
| Alter: | um 1810 |
| Epoche/Stil: | Spätbarock/Louis Seize |
| Zustand: | restauriert |
| Herkunft: | Bodenseeraum |
| Oberflächenbehandlung: | Schellackgrundierung mit Wachspolitur |
| Holzarten: | Eiche massiv, Intarsien aus Ebenholz und Ahorn |
| Türen: | 2 |
| Höhe: | 198 cm |
| Breite: | 173 cm, Korpusbreite 151 cm |
| Tiefe: | 61 cm |
| Innentiefe: | 5 bis 42,5 cm |
Objektbeschreibung
Bodenseeschrank aus dunkler Eiche mit Schneckenprofil und Intarsien, restaurierter Zustand, aus der Zeit um 1810. Der Korpus ist kräftig gebaucht, lässt sich mittig teilen und steht auf gedrechselten Füßen. Die breit abgeschrägten Vorderkanten werden durch aufgesetzte Bretter betont, die mit Bandelwerk aus Ahorn und Ebenholz intarsiert sind. Dieses Bandelwerk sehen wir auch auf den Scheinschubladen im Sockel. Im Bereich der fein ausgearbeiteten Schnecken kragt das geschweifte, getreppte und gebrochene Kranzprofil beachtliche 10 cm hervor.
Die aufschlagenden Türen des Spaltschranks sind mit Messing-Fitschenbändern angeschlagen, die es ermöglichen, dass man die Türen um fast 180° öffnen kann. An der Schlagleiste sehen wir ein zart eingeschnitztes Flechtband. Die Schweifung der Türen verläuft passig zum Kranzprofil. Alle Füllungen sind doppelt abgeplattet und jeweils mit einem Feld aus Bandintarsien verziert. Die Bandintarsien auf den oberen Türfüllungen passen sich der Schweifung der oberen Querfriese an. Deren Zwickel sind mit kleinen Quadraten bzw. Rauten aus Ebenholz verziert. Die Schlüsselschilder und Zierknöpfe sind sekundär. Das schwere, altdeutsche Schloss ist mit zwei Schnappriegeln ausgestattet und original zugehörig. Schön sind auch die geschmiedeten Kugelkopf-Schlitzschrauben, mit denen das Schloss montiert ist.
Im Gegensatz zu den meisten Bodenseeschränken ist dieser Schrank ohne ein festes Mittelbrett zwischen den Türen konstruiert. Dadurch lässt sich dieser Bodenseeschrank z.B. auch als Fernsehschrank verwenden.
Im Zuge der Restaurierung wurde der Schrank mit Schellack grundiert und mit einer Wachspolitur behandelt. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.









