Antiquitätenhandel am Bodensee

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Uhren


Empire Tischuhr mit Lyra
Empire Tischuhr mit Lyra
Kleine Empire Tischuhr mit Intarsien, vergoldetem Zierpendel und ebonisiertem Lyragestell. Diese filigrane Tischuhr ist um 1810 entstanden und befindet sich in einem schönen, unrestaurierten Patinazustand. Ebonisierte Klotzfüßchen tragen einen rechteckigen Sockel, der mit Maserknollen-Sägefurnier belegt ist. Darüber erhebt sich im Vordergrund eine ebonisierte Lyra und im Hintergrund ein ebonisiertes Gestell mit einem Spiegel. Darauf ruht das tonnenförmige Uhrengehäuse, dessen Rundung ebenfalls mit Maserknollen-Sägefurnier belegt ist. Am höchsten Punkt ist ein quadratischer, ebonisierter Sockel eingelassen, auf dem ein gedrehter Knopf aus Alabaster steckt. Das konvexe Emaille-Ziffernblatt zeigt arabische Zahlen. Die Uhrenzeiger sind aus Messingblech herausgesägt. Die stark konvexe Glasscheibe ist in einem Messingreif eingefasst, der mit einem Bandrelief verziert ist. Das Glas ist unbeschädigt. Das Gehäuse wird rückseitig durch einen runden Holzdeckel verschlossen. Im Zentrum des Sockels befindet sich ein rechteckiges Feld mit Intarsien und Tuschmalerei. Dargestellt werden Sonnenwirbel und Blattranken, welche eine Empire-Urne flankieren. Darüber befindet sich an einer Fadenaufhängung ein kleines, vergoldetes Prachtpendel aus feinem Messingguss. Dieses zeigt Zeus auf einer Wolke mit einem Adler an seiner linken Seite und in der rechten Hand den Herrscherblitz.

1.400,00 €

Comtoise Standuhr, 18. Jahrhundert
Comtoise Standuhr, 18. Jahrhundert
Comtoise Uhr mit Spindelhemmung und Kronrad, unrestaurierter Zustand, 18. Jahrhundert. Diese Comtoise Uhr wird wie auf den Fotos abgebildet angeboten. Die Funktionstüchtigkeit ist nicht geprüft. Eine Wandaufhängung mit Austarierung durch Gewindeschrauben ist inklusive.

750,00 €

Louis Seize Standuhr intarsiert, Kirschbaum, um 1800
Louis Seize Standuhr intarsiert, Kirschbaum, um 1800
Die flämische Standuhr steht auf vierkantigen, quer kannelierten und sich nach unten hin verjüngenden Füßen, die in ihrer Verlängerung Teil der Rahmen- und Füllungskonstruktionen des Sockels sind. Dessen Füllungen in den Seiten und der Front sind abgeplattet. Die unteren Friese des Sockels sind in barocker Formgebung ausgeschweift. Ein intarsiertes Sonnenmotiv mit Strahlenkranz aus Ebenholz und Bein ziert die vordere Füllung. Der Pendelkasten ist deutlich weniger tief und breit. Er ist mit einem stark profilierten Sockel- und Kranzprofil ausgestattet. Die aufschlagende Tür ist mit Messing Fitschenbändern angeschlagen. Der Rahmen ist innen und außen profiliert. Der obere Abschluss ist leicht ausgeschweift. Ein Drehknopf aus Messing mit gesägter und durchbrochener Grundplatte ist in der Formensprache des Barock gestaltet. Eine hochformatige Raute, in deren Zentrum sich das Sonnenmotiv wiederholt, ist in die Türfüllung eingelegt worden. Auch hier fand Ebenholz und Bein Verwendung. Die aufschlagende, verglaste Tür ist mit einem umlaufenden Band aus den gleichen Materialien eingelegt und schließt mit einem Bogen ab. Ein stark profiliertes und in gleicher Form geschweiftes Kranzprofil schmückt den Kopf. Das Messingschild weist in den Zwickeln gegossene Putti, die von Blattwerk umrankt werden, auf. Zwei geflügelte Putti, die eine Krone halten, bilden die Bekrönung. Der Messingziffernring ist mit römischen Zahlen für die Stundenangaben und mit arabischen für die Minutenangaben versehen. Unter der 12 befindet sich ein etwas tiefer liegendes, kleines Ziffernblatt, das die Sekunden an zeigt. Die drei Zeiger sind in barocker Formgebung ausgesägt. Ein kleines Fenster dient der Datumsanzeige. Das originale Messingwerk ist mit einem Doppelschlag auf die Glocke ausgestattet. Das Werk schlägt zur vollen und zur halben Stunde. Das Werk ist gangbar, wurde aber nicht auf Genauigkeit geprüft. Diese Louis Seize Standuhr befindet sich in einem unrestaurierten, authentischen Originalzustand mit schöner Patinaoberfläche. Auf den Holzflächen sind die welligen Schrubbhobelspuren noch gut sichtbar.

3.900,00 €

Barocke Standuhr aus Eiche
Barocke Standuhr aus Eiche
Barocke Standuhr aus Eiche, mit sehr schön bemalter Mondphase, Dänemark um 1750. Der Uhrenkorpus steht auf über Eck gestellten, ausgeschweiften Beinen. Der schlichte, hochrechteckige Sockel ist unten mit einem gekehlten Barockprofil ausgestattet. Oben schließt er mit einem mehrfach profiliertem und stark gekehlten Profil ab. Darüber erhebt sich, deutlich schmäler der gefaste Pendelkasten. Dessen ausgeschweifte und profilierte Tür ist mit Messingfitschenbändern aufschlagend angeschlagen. Ein barock ausgesägtes Messing Schlüsselschild ziert die Tür. Der Pendelkasten schließt optisch mit einem ausladenden, karniesförmigen Kranzprofil ab. Der Kopf ist mit einer geschweiften und verglasten, einschlagenden Tür ausgestattet. Diese wird mittels eines runden Fallgriffs aus Messing mit ornamental gestalteter Grundplatte geöffnet. Links und rechts von der Tür sind frei stehende Säulen mit Kanneluren und gegossenen Kapitellen und Basen aus Messing angeordnet. Diese stützen einen Aufbau mit Régence Gitter und einem abschließenden, in gegeneinander gestellten Voluten endenden Profil. Zwischen den Voluten erhebt sich ein Zierdrechselteil. Dieses ist abnehmbar und reduziert die Höhe der Standuhr um 10 cm. Das Uhrenschild ist aus Messing und in den Zwickeln mit ornamental durchbrochenen Zierelementen aus Blei geschmückt, die eine weitgehend erhaltene Bronzierung aufweisen. In dem aufgelegtem Ziffernring aus Zinn sind römische Zahlen für die Stundenanzeige und arabische für die Minutenanzeige als Vertiefungen herausgearbeitet. Diese sind mit schwarzer Paste aufgefüllt, welche an kleineren Stellen ausgebrochen ist. Links und rechts neben der VI sehen wir den Namenszug "Peter Hansen" kalligrafisch eingraviert. Im Zentrum des Ziffernrings wird das tiefer liegende Messingschild sichtbar. Dieses ist flächendeckend mit kleinen Quadraten verziert. Jedes zweite ist gitterförmig schraffiert. Unterhalb des Drehpunkts der 2 geschwärzten, barock ausgesägten Zeiger ist ein ornamental gerahmtes Feld mit dem Ortsnamen "Mögeltonda" sichtbar. Darunter befindet sich ein keines Fenster mit der Datumsanzeige. Unterhalb der XII befindet sich ein aufgeschraubter Stahlring mit einer dezimalen Sekundenaufteilung. Ein halbkreisförmiger oberer Abschluss des Uhrenschildes ist ebenfalls mit Quadraten verziert. Eine halbkreisförmige Öffnung zeigt einen Ausschnitt einer runden, bemalten Eisenscheibe mit einem lächelnden Mondgesicht und zahlreichen Sternen auf einem nachtblauen Hintergrund. Diese Scheibe zeigt den Mondstand an. Das Gehäuse der über 250 Jahre alten Standuhr ist leicht verzogen und macht eine leichte Beugung nach vorne. Es ist stabil und befindet sich in einem wohnfertigen Zustand mit Alters- und Gebrauchsspuren. Das Uhrwerk wurde vor ca. 4 Jahren überholt, wurde anschließend aber nicht betrieben. Die Verlötung einer Brücke, die das Werk mit dem Schild verbindet, hat sich gelöst. Es ist sicher sinnvoll, das Werk nochmals einem Uhrmacher anzuvertrauen. Provenienz: Laut Angabe des Vorbesitzers aus dem ehemaligen Inventar des Schlosses Schackenborg in Dänemark.

2.690,00 €

Comtoise Standuhr, datiert 1883
Comtoise Standuhr, datiert 1883
Comtoise Standuhr mit gefasstem Gehäuse datiert 1883, monogrammiert L. T. Das konvexe Ziffernblatt ist emailliert, die Zeiger bestehen aus gesägtem Messingblech. Das Ziffernblatt zeigt römische Zahlen und trägt die Bezeichnung: Beyle au Péage-de-Roussillion Die aus Messing geprägte Ziffernblattumrandung hat eine ovale Grundform. Sie zeigt C- Schwünge, Blatt-, Blüten- und Kettenornamentik. Im unteren Bereich ist links das Monogram L.T. eingeprägt, rechts die Datierung 1883. Das Lyra Pendel ist aus gesägtem Messing. Messingstangen bilden die Lyrasaiten. Das Messingwerk besitzt zwei Aufzüge. Die Gewichte sind aus Eisenguss. Das maserierte Gehäuse steht auf einem barock ausgeschweiften Sockel. Darüber sehen wir ein Blüten- und Ährenbukett. Zarte Linienmalerei bildet auf der Frontansicht sogenannte Scheinfüllungen und betont gleichzeitig die Konturen dieser Standuhr. Die Uhr ist in einem völlig authentischen Originalzustand. Das Werk ist gangbar. Die Ganggenauigkeit wurde nicht geprüft. Der Schlüssel für das Uhrwerk ist vorhanden. Erfreulicherweise hat sich das Uhrengehäuse erhalten. Nur bei einem sehr geringen Teil dieser Uhren ist dies der Fall. Literaturhinweis: Schmitt, Gustav: "Die Comtoise-Uhr", Verlag Müller Villingen 1983.

1.190,00 €

Comtoise Standuhr
Comtoise Standuhr
Comtoise Standuhr mit gefasstem Gehäuse, von ca. 1880. Das konvexe Ziffernblatt ist emailliert und mit römischen Zahlen versehen. Die Uhrzeiger sind aus durchbrochen gesägtem Messing gefertigt. Das Ziffernblatt wird von einem, in ovaler Grundform geprägten Messingblech gerahmt. Dieses zeigt C-Schwünge, Blattwerk, Blüten und Rocaillen. Darunter sehen wir ein Prachtpendel aus Messingblech mit vergleichbaren Motiven. Die Uhr besitzt zwei Aufzüge. Die gegossenen Eisengewichte sind in dekorativen Messinghülsen untergebracht. Das Gehäuse ist maseriert und zeigt Scheinfüllungen und ein Bukett aus Blumen und Ähren auf der Front des konischen Sockelbereichs. Auf der Höhe des Pendels ist der Korpus seitlich bombiert. Der Schlüssel für das Uhrwerk ist vorhanden. Diese Standuhr befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Die Uhr wurde zu einem früheren Zeitpunkt in der Höhe gekürzt. Das Werk ist gangbar, die Ganggenauigkeit wurde nicht geprüft. Literaturhinweis: Schmitt, Gustav: "Die Comtoise-Uhr", Verlag Müller Villingen 1983.

750,00 €

Art Deco Kaminuhr aus Keramik
Art Deco Kaminuhr aus Keramik
Art- Deco Kaminuhr mit zwei Postamenten, um 1930, gemarkt "AMC Belgien", farbenfrohe Keramik, rautenförmiges Ziffernblatt, makelloser Zustand, voll funktionsfähig. Maße: Höhe:33.5 cm, Breite:36,0 cm, Tiefe:8,5 cm.Postamente: Höhe: 27cm, B 14cm, Tiefe: 8,5cm

145,00 €

Comtoise Uhr mit Sekundenzeiger
Comtoise Uhr mit Sekundenzeiger
Comtoise-Uhr mit bemaltem Prachtpendel und Sekundenzeiger, Frankreich um 1860/70. Ovales, geprägtes Messingschild mit dargestellten Pfauen, Ziffernblatt mit der Aufschrift: ROUX KENER a RION. Das Schlagwerk ist funktionstüchtig, das Uhrwerk müsste überholt werden. Das Emailziffernblatt zeigt Haarrisse. Alle drei Zeiger sind mit einem ungeteilten Schaft gefertigt. Diese Comtoise Uhr befindet sich in einem unrestaurierten Zustand. Damit diese Uhr sicher bei Ihnen zu Hause ankommt, wird diese über eine zuverlässige Spedition mit Transportversicherung ausgeliefert. Lieferungen in der Bodenseeregion werden von uns persönlich durchgeführt.

580,00 €

Pendule mit Gravuren
Pendule mit Gravuren
Französische Pendule, mit Palisander belegt, reichhaltig graviert, unrestaurierter Zustand, Mitte 19. Jahrhundert. Pariser Uhrwerk mit Schlag auf Glocke. Das Ziffernblatt aus Silber ist mit römischen Zahlen versehen und zeigt eine oxidierte Oberfläche. Die Ziffernblattumrandung, die Zeiger und das Pendel sind feuervergoldet.  Das geschweifte Uhrgehäuse ist mit Palisander furniert und zeigt reichhaltige Intarsien, vermutlich aus Kaseinplatten. Der Werkstoff Kasein wurde bereits 1531 von dem Benediktinerpater Wolfgang Seidel als Horn-/Elfenbeinersatz entwickelt. Alle Einlagen sind reichhaltig sehr qualitätsvoll graviert. Zu sehen sind Blüten, Früchte, Muscheln, Laubwerk, Pfauen und Musikalien. Die seitlichen Flächen zeigen helle Bandintarsien aus Kasein, die über die Schweifungen verlaufen. Unrestaurierter Zustand Das Uhrgehäuse und das Uhrwerk befinden sich in einem unrestaurierten Zustand. Kleine Fehlstellen (besonders an den Bandintarsien) sind vorhanden. Die Kaseinintarsien zeigen Haarrisse und wölben sich an den Bruchkanten leicht hoch.  Restaurierung Auf Wunsch restaurieren wir Ihnen gegen Aufpreis das Gehäuse und lassen das Uhrwerk von einem Uhrmachermeister generalüberholen.

1.450,00 €