Barockmöbel


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Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1816
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, datiert 1816
Bodenseeschrank aus Kirschbaum, mit reichhaltigen Intarsien aus verschiedenen Edelhölzern, datiert 1816. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Innen befindet sich ein kleines Geheimfach. Weitere Fotos und eine ausführliche Beschreibung folgen.

14.800,00 €

Rokoko Tisch mit schöner Marketerie und Schnitzereien, von 1760
Rokoko Tisch mit schöner Marketerie und Schnitzereien, von 1760
Es handelt sich um einen ausgesprochen qualitätsvollen Tisch aus der Rokoko-Epoche um 1760. Er zeigt ein attraktives Tischgestell mit durchbrochener Rokoko-Schnitzerei zu allen vier Seiten und elegant geschweifte Beine mit zarten Blatt- und Volutenschnitzereien an den unteren Enden. Das geschweifte Tischblatt ist aufwendig mit einer Marketerie belegt und zeigt im Zentrum ein Blumenbukett mit Brandschattierungen. Dieser Barocktisch wurde in unserer Restaurierungswerkstatt behutsam restauriert. Die Oberfläche wurde gereinigt und mit Schellack mattiert. Er ist etwas weniger glänzend als es auf den Fotos wirkt. Das Tischgestell aus massivem Eichenholz steht auf ausgestellten, geschwungenen Beinen, die unten in blattverzierten Voluten enden. Die Beine sind jeweils zweiseitig profiliert. Diese Profile gehen jeweils beidseitig fließend in die Zarge über, enden dort in einem S-Schwung als Volutenschnitzerei, die zur Zargenmitte auf den Gegenschwung trifft. Darüber befindet sich jeweils eine durchbrochen gearbeitete Rokoko-Schnitzerei, welche zu beiden Seiten von hellem Nussbaum-Sägefurnier mit Fadenintarsien aus Ahorn flankiert werden. Die profilierte, vielfach geschweifte Tischplatte zeigt in einem Feld aus einer Bandintarsie ein Blumenbukett mit Brandschattierungen und Binnenzeichnungen. Dieses Feld ist in ein kreuzförmig angeordnetes Furnierbild eingelegt. Um dieses Feld sind strahlenförmig angeordnete, nicht rechtwinklige Dreiecke, die im Wechselspiel zwischen Hell und Dunkel gegeneinander verlaufen. Als Schleifen ausgebildete Bandintarsien bilden einen Rahmen. Für die Tischplatte wurde heller und dunklerer Nussbaum und diverse Obsthölzer verwendet. Der Rokoko Tisch zeigt einen reizvollen Kontrast zwischen der dunkleren, geschnitzten und profilierten Eiche und den helleren Hölzern der verwendeten Sägefurniere. Es gibt nicht viele Tische aus dieser Zeit, die eine so schöne Gesamtkomposition zeigen. Fotos, die diesen Tisch in einem sehr guten, unrestaurierten Zustand zeigen, sind vorhanden.

3.950,00 €

Barocker Herrensessel mit Lederbezug, reichhaltige Drechselarbeiten und Schnitzereien, 19. Jahrhundert
Barocker Herrensessel mit Lederbezug, reichhaltige Drechselarbeiten und Schnitzereien, 19. Jahrhundert
Neo-barocker Ledersessel aus Nussbaum mit Armlehnen, restaurierter Zustand, 19. Jahrhundert. Das Gestell ist aus massivem Nussbaum gefertigt und zeigt aufwendige Drechselarbeiten in Form von gewundenen Säulen und reichhaltige Schnitzereien. Der Sessel befindet sich in einem restaurierten Zustand. Im Zuge der Restaurierung wurde das Gestell mit Schellack behandelt. Die Polsterungen wurden erneuert und mit Leder bezogen.  Weiteres Maß: Sitzhöhe 49 cm, Sitzbreite 47,5-52 cm, Sitztiefe ca. 40 cm.

1.250,00 €

Antiker Sakristeischrank mit weißer Oberfläche, geringe Tiefe (max. 39cm), Ende 18. Jh.
Antiker Sakristeischrank mit weißer Oberfläche, geringe Tiefe (max. 39cm), Ende 18. Jh.
Antiker Sakristeischrank mit geringer Tiefe, Fichte massiv mit weißer Fassung, restaurierter Zustand, von 1780/ 1800. Die leicht eingetönte, weiße Fassung ist an den Korpus- und Profilkanten bewusst leicht durchgerieben. Auf dem Sockel stehender, zu den Seitenwänden hin stark abgeschrägter, mittig teilbarer Korpus, mit ausladenden, kräftigen Profilen. Die mit Gratleisten versehenen Türen, mit ihrer aufgedoppelter Rahmenkonstruktion, sind stark ausgeschweift. Das Kranzprofil ist in der gleichen Manier ausladend geschweift. Die aufschlagenden Türen weisen ein schweres Kastenschloss und geschmiedete, innenliegende Bänder auf und lassen sich um fast 180° schwenken. Innen befinden sich 4 Fachböden. Für den Transport lässt sich der Schrank in 2 Hälften teilen. 

3.200,00 €

Barockschrank mit Pilastern, Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, von ca. 1730
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum, mit 2 Schubladen, zwei Türen, 11 Pilastern, 2 Ädikulä und Bastionsfüllungen, schön restaurierter Zustand unter erhalt der Patina, wohl Straßburg/Baden-Baden um 1735. Ein Kunstwerk in der Formgebung und der sehr aufwendigen Verarbeitung. Der Barockschrank wurde fachgerecht unter Erhalt der vorhandenen Oberfläche sorgsam aufgearbeitet und nicht geschliffen und nicht neu poliert. Diese zurückhaltende Restaurierung ist deutlich anspruchsvoller, als eine Restaurierung mit neuer Schellackpolitur und trägt zum Erhalt der Substanz und des Wertes bei. Dieser höfische Barockschrank ist mit starkem Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz belegt und wird an zahlreichen Feldern von feinen Ahorn-Fadenintarsien geschmückt. Der Schrank ist komplett zerlegbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Beide Türen zeigen eine ausgewogene Dekoration in Form von kleinen Tempeleingängen (Ädikula), die im Zentrum mit einer Bastionsfüllung verziert sind. Interessant ist: Die Darstellung der Ädikulä (ohne Giebel, Schnitzereien und Bastionsfüllung) spiegeln in verkleinerter Ausführung bis in kleinste Details den Gesamtaufbau des großen Barockschranks wider. So beginnt die Ädikula im unteren Bereich mit einem verkröpften Sockelbereich, der sowohl in der Gestaltung als auch in den reichhaltigen Profilierungen identisch mit dem großen Schrank sind. Darauf folgen die aufgesetzten Pilaster mit den gleichen barocken Marketeriefeldern, wie auf den großen Pilastern. Auch die geschnitzten Kapitelle und das sehr aufwendige Kranzgesims sind in gleicher Manier gestaltet, wie bei dem großen Schrank. Eine sehr bemerkenswerte Handwerkskunst, diese aufwendige Arbeit auch noch in verkleinerter Form dazustellen. Der Sockel steht auf den originalen, gedrückten Kugelfüßen aus massivem Nussbaumholz und ist mit zwei geräumigen Schubladen ausgestattet. Über dem Sockelelement folgen die beiden Türen, die mit kraftvollen Fitschenbändern aus Messing angeschlagen sind. Drei furnierte Pilaster mit geschnitzten Kapitellen gliedern die Front. Seitlich sind zwei Füllungen zu sehen und auch jeweils zwei Pilaster. Der aufgesetzte Kranz ist aufwendig getreppt profiliert und verkröpft. Verwendet wurde hier massiver Nussbaum und stehendes Nussbaum-Sägefurnier. Innen bietet der Schrank viel Stauraum mit einer Hutablage, einem Mittelbrett (beides original zugehörig) und zu beiden Seiten drei Einlegeböden. Auf Wunsch können wir zusätzlich Kleiderstangen einbauen. Die obere Hutablage ist nur 40 cm tief, dass man noch bequem in den oberen Bereich Dinge stellen kann. Die linke Türe wird durch einen schönen, geschmiedeten Riegelmechanismus verschlossen, der nach ca. 300 Jahren immer noch einwandfrei funktioniert und eine echte Augenweide ist. Es macht Freude, diesen zu benutzen. Die rechte Tür wird durch ein "Altdeutsches Kastenschloss" verriegelt, das zusätzlich mit zwei doppeltourigen Riegeln versehen ist. Das Beschlagwert (Bänder, Schloss, Riegel und Schlüsselbeschläge) ist original zugehörig. Bei den Schlüsselschildern handelt es sich um sehr schöne Beschläge aus graviertem Messing, durchbrochen gearbeitet und mit einer gebläuten Grundplatte unterlegt. Die Sägefurniere aus Nussbaum sind sehr stark und wurden an den Kanten auf Gehrung geschnitten. Dies ist ein Zeichen für hohe Qualität. Zahlreiche Flächen werden von Ahorn-Fadenintarsien begrenzt, sowohl auf den großen und kleinen Pilastern, als auch auf Flächen am Sockel. Sie begrenzen kleine barocke Felder, die zusätzlich zu dem Spiel aus hellem und dunklerem, stehend und liegend furniertem Nussbaum das Auge erfreuen. Der Schrank befindet sich in einem einwandfreien Zustand mit einer schönen Patinaoberfläche, die im Zuge der Restaurierung nicht erneuert, sondern lediglich aufgefrischt wurde. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden.

38.000,00 €

Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Lieferkosten auf Anfrage! Barocker Sakristeischrank aus Nadelholz mit 4 Türen und einer Gesamtbreite von 3,32 Metern, unrestaurierter Zustand, gefertigt in Süddeutschland, Mitte 18. Jahrhundert. Dieser Schrank besteht aus drei Korpushälften, die mit Holzkeilen verbunden werden. Beim mittleren Element ist sowohl der obere Abschluss als auch die Türen in einer Weise geschweift, wie wir es von den Bodenseeschränken kennen. Alle vier Türen werden von wulstigen Profilen flankiert, die jeweils den Verkröpfungen der Sockel- und Kopfprofile enden und an die Züricher- bzw. Frankfurter Nasenschränke erinnern. Sehr schön sind auch die konkaven Türen, die der Schweifung des Korpus angepasst sind. Dadurch, dass der Schrank, mit seiner bewegten Formgebung aus heller Fichte gearbeitet ist und seitlich jeweils stark geschweift nach hinten fluchtet, hat er trotz seiner beachtlichen Dimensionen eine gewisse Leichtigkeit. Die aufschlagenden und mit schweren Messing-Fitschenbändern angeschlagenen Türen lassen sich aushängen. Die Türen sind mit alten, aber nicht ursprünglich zugehörigen Schlösser und sehr ansprechenden, aus ziseliertem Messingblech gesägten Schlüsselschildern versehen. Die 18 Fachböden und die 2 Schubladenkästen mit jeweils 2 Schubladen sind herausnehmbar. Die Position der Schubladenkästen ist variierbar. In aller Regel werden sie auf Brusthöhe platziert. Mit einer Innentiefe von 56 cm bietet dieser Schrank auch geräumigen Platz für Kleiderbügel. Die Fachböden und die Innenwände sind zurzeit mit einer robusten und geschmackvollen Textiltapete ausgestattet. Der Sakristeischrank befindet sich in einem alt-restaurierten Zustand und ist aktuell benutzbar. Nach der Angabe des Salemer Vorbesitzers hatte er diesen vor über 30 Jahren zu einem ausgesprochen stattlichen Preis bei einem Antiquitätenhändler am Bodensee gekauft. Da der Schrank ca. 10 Jahre später wegen eines Umzugs zum Verkauf anstand, traten wir damals erstmalig mit dem Vorbesitzer in Verhandlungen. Leider kam das Geschäft damals nicht zu Stande. Wegen seiner, nicht zuletzt auch handwerklichen Einzigartigkeit ging er uns nie so ganz aus dem Kopf. Daher war die Freude groß, als wir ihn kürzlich erneut angeboten bekamen und uns handelseinig wurden. Nicht ganz ohne Stolz freuen wir uns, Ihnen jetzt dieses außergewöhnliche Möbelstück anbieten zu können. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

5.500,00 €

Barockes Gemälde, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 18. Jh.
Barockes Gemälde, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 18. Jh.
Barockes Gemälde, Öl auf Leinwand, ohne Rahmen, 1. Hälfte 18. Jahrhundert. Ein authentisches Gemälde aus der Zeit, welches vermutlich einen Arztbesuch zeigt. Das Gemälde wird im unrestaurierten Istzustand angeboten. 

1.400,00 €

Versandkostenfrei
Miniaturgemälde, wohl Johann Georg Trautmann (1713-1769) Öl auf Kupfertafel
Miniaturgemälde, wohl Johann Georg Trautmann (1713-1769) Öl auf Kupfertafel
Barockes Miniaturgemälde, Johann Georg Trautmann (1713-1769) zugeschrieben. Gerahmtes Ölgemälde auf Kupfertafel (Kupfertafel auf Karton montiert). Der Rahmen ist passgenau für dieses Gemälde angefertigt. Hierbei handelt es sich um einen hochwertigen Rahmen, der nach dem Verleimen die vergoldete Oberfläche erhalten hat, wodurch die Fugen an den Eckverbindungen verschwinden. 

980,00 €

Versandkostenfrei
Barocke Votivtafel, datiert 1747, Ex voto Gnadenbild mit Pferd
Barocke Votivtafel, datiert 1747, Ex voto Gnadenbild mit Pferd
Barocke Votivtafel, Ölmalerei auf Holztafel, datiert 1747. Die Holztafel ist etwas gewölbt, dadurch stehen die vertikalen Profilleisten an den Enden ab. Die Aufhängung ist nicht ganz fest. Alle vier Rahmenleisten dürften in früherer Zeit neu gestrichen worden sein, das Gemälde ist authentisch. Unrestaurierter Zustand. 

380,00 €

Verkauft / Sold
Qualitätsvoller Vitrinentisch aus Rosenholz mit feuervergoldeten Bronzen, aus der Zeit um 1860
Qualitätsvoller Vitrinentisch aus Rosenholz mit feuervergoldeten Bronzen, aus der Zeit um 1860
Vitrinentisch aus Rosenholz mit feinen, feuervergoldeten Bronzeapplikationen, restauriert und mit Schellack poliert, Neobarock von ca. 1860. Dieser Vitrinentisch ist frei im Raum stellbar und ist in sehr hoher Qualität verarbeitet. Rundherum ist das Tischchen mit Rosenholz furniert. Die geschweiften Beine verjüngen sich nach unten hin und enden in Sabots aus Bronze. Im oberen Bereich sind sehr plastische Applikationen über Eck auf den Beinen montiert. Alle vier Tischzargen sind geschweift und mit ebenfalls geschweiften Glasscheiben ausgestattet. Alle Glasscheiben sind original zugehörig. Das Glas der Tischplatte ist etwas angelaufen und zeigt leichte Gebrauchsspuren. Feuervergoldete Ornamentleisten Rahmen die Außenseiten der Gläser.Auf der Vorderseite ist unter der Platte ein kleiner Druckknopf aus Messing, durch den die verglaste Tischfläche geöffnet werden kann. Die Tischplatte ist an den Außenkanten geschweift ausgearbeitet und wird an der Außenkante und um die Verglasung herum von Ornamentstäben aus Bronze geschmückt. Klappt man den Vitrinentisch auf, wird das Rosenholz an der Innenseite der Tischplatte sichtbar, ebenso die feine Verarbeitung an den eingelassenen Bändern und dem Riegel. Die Ablagefläche im Innenraum ist mit festem Wollfilz ausgeschlagen, welches einen schönen Kontrast zu den präsentierten Objekten bietet. Die Verglasungen werden innen durch Kordeln aus Messingfäden geschmückt. Dieser Vitrinentisch befindet sich in einem voll funktionsfähigen, restaurierten Zustand. Im Zuge der Restaurierung wurden alle Bronzen gereinigt, Furnier niedergeleimt, das Holz mit Schellack poliert und die innere Ablagefläche mit neuem Wollfilz ausgeschlagen. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden. 

3.800,00 €

Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760
Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760
Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit 3 Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760. Diese große Barockkommode mit gebauchter und mehrfach gebrochener Front steht auf gedrückten Kugelfüßen. Die Schubladenfronten sind durch jeweils fünf Felder gegliedert, die äußeren beiden sind quadratisch und die mittlere quer-rechteckig. Die Felder aus Nussbaum bzw. Halbmaser sind jeweils durch Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn begrenzt. Auf der Kommodenplatte, parallel zum umlaufenden Profil, sehen wir eine schmale Ahornintarsie. Die zentralen Motive sind zwei große Felder aus Nussbaum, die durch Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn gerahmt sind. Diese werden von einem umlaufenden Streifen Halbmaser begrenzt, der wiederum durch Zwetschge und Ahorn Bandintarsien gerahmt ist. Die Seiten zeigen je ein schlichtes, gerahmtes Feld mit gespiegeltem Nussbaum.Die hübschen Messingbeschläge sind original zugehörig. Zwei Schnappschlösser haben sich erhalten. In der oberen Schublade wurde das fehlende Schloss bei der Restaurierung durch ein zeitlich passendes Tourenschloss aus unserem Fundus ergänzt. Die Schubladen wurden in früherer Zeit innen dunkel gebeizt und zeigen schöne Werkspuren des Schrupphobels. Die Beize haben wir belassen und den Innenraum mit Schellack ausgepinselt.Ein ansprechendes Barockmöbel, welches wir Ihnen zu einem moderaten Preis anbieten können. Fotos vom unrestaurierten Originalzustand sind vorhanden.

4.500,00 €

Barocker Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit figürlichen Marketerien, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck um 1740
Barocker Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit figürlichen Marketerien, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck um 1740
Ein schöner Barock-Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit reichhaltiger Marketerie aus verschiedenen Hölzern, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck von ca. 1740. Ein sehr schönes und qualitätsvolles Exemplar der Kirchheim-Teck Möbel. Eine sehr feinteilige Marketerie aus verschiedenen Edelhölzern, teils gefärbten und brandschattierten Hölzern. Dargestellt sind u.a. figürliche Jagdszenen und verschiedene Vögel. Weitere Fotos folgen in Kürze.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

12.500,00 €

Fein intarsierte Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit Bandintarsien und Originalbeschlägen, von 1780
Fein intarsierte Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit Bandintarsien und Originalbeschlägen, von 1780
Fein intarsierte Louis Seize Kommode, Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandintarsien, Beschlagwerk und Schlösser sind original zugehörig, aus der Zeit um 1780. Diese schöne Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Diese Louis Seize Kommode, aus der Zeit um 1780 steht auf intarsierten Spitzkantfüßen und zeigt eine komplett gebauchte Front. In England werden Kommoden diese Kommodenformen als "Bowfront Drawer Chest" bezeichnet. Sämtliche Sichtflächen sind mit Nussbaumfeldern belegt, die von Bandintarsien aus Eben- und Ahornholz begrenzt werden und außen von queraufgelegten Nussbaum-Sägefurnier gerahmt werden. Auf der Kommodenplatte zeigt das zentrale Feld eine Kreuzfuge, die Kommodenseiten jeweils Funierspiegelungen. Die äußere Rahmung der aufschlagenden Schubladen, der Viertelstab als Teil des Plattenprofils und die Sockelleiste sind aus Eibe gefertigt. Sämtliche Schlösser, gegossene Messing Schlüsselschilder und Handhaben sind original zugehörig. Durch die äußerst sorgfältige Holzauswahl und die qualitätsvolle Bauweise war die Kommode vor der Restaurierung bereits in einem schönen Zustand ohne Verwerfungen oder Risse. Selbst der Korpusboden ist nicht einfach aus einem Brett gefertigt, sondern  in einer Rahmen- und Füllungsbauweise. Im Zuge der Restaurierung wurde die Kommode mit Schellack von Hand poliert. Gebrauchsspuren wurden bewusst belassen. Alle drei Schubladen wurden innen mit Schellack ausgepinselt. Die Flecken auf den Schubladenböden lassen sich leider nicht entfernen, ohne viel Substanz abzutragen. Auf Wunsch, können wir die Schubladen mit einem schönen Stoff oder einer historischen Tapete ausschlagen (gegen Aufpreis). das kann auch sehr edel aussehen.

7.800,00 €

Niederländischer Renaissance Schrank, sog. "Zeeuwse Kast", unrestaurierter Zustand, um 1670
Niederländischer Renaissance Schrank, sog. "Zeeuwse Kast", unrestaurierter Zustand, um 1670
Südniederländischer Renaissance-Schrank, sog. "Zeeuwse Kast" aus Eichenholz und Palisander, mit 4 Türen und 2 Schubladen, unrestaurierter Zustand, von ca. 1670. Der Schrank besteht aus zwei Elementen, die aufeinander gestellt werden. Die zwei Schlösser oben sind nicht original zugehörig, alle Schlüsselschilder sekundär. Ansonsten sehr authentisches Möbel aus der Renaissance. Ein schönes Sammlerstück, welches die letzten 350 Jahre miterlebt hat. Der Preis bezieht sich auf den Istzustand. Lieferung in die Niederlande ist möglich. 

1.450,00 €

Barockkommode aus Nussbaum, 3-schübig, mit Messingbeschlägen, Schellack-Handpolitur, Sachsen um 1760
Barockkommode aus Nussbaum, 3-schübig, mit Messingbeschlägen, Schellack-Handpolitur, Sachsen um 1760
Diese formschöne Barockkommode aus Nussbaum und Kirschbaum wurde in der Zeit um 1760 in Sachsen gefertigt. Sie ist stehend furniert, üppig gebaucht und im Sockelbereich mit einer Schürze und eleganten Zwickeln gestaltet. Die kräftig profilierte Kommodenplatte schwingt im hinteren Bereich eindrucksvoll nach außen. Die Fläche ist mit einem Feld aus einem lebhaften, dunklen Nussbaumfurnier mit Kreuzfuge gestaltet und mit schönem Kirschbaum-Sägefurnier umrandet. Auf den Seitenwänden wird das gespiegelte Nussbaumfurnier von quer aufgelegtem Nussbaum flankiert. Die drei aufschlagenden, mit feinen Lippen gerahmten Schubladenfronten zeigen Nussbaumfelder, die ebenfalls von hellerem Nussbaum gerahmt sind. Die Handhaben und Schlüsselschilder sind später hinzugekommen, waren vor der Restaurierung aber schon vorhanden und passen stilistisch sehr gut. Die Schlösser sind original zugehörig. Ein Schlüssel ist vorhanden, der bei allen drei Schlössern passt. Die Kommodenplatte ist durch eine liegende Gradleiste zuverlässig gegen Verwerfungen geschützt und dadurch sehr gerade geblieben.Die Kommode wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack seidenglänzend mit Schellack von Hand poliert. Sie hat uns unmittelbar begeistert. Trotz einer beachtlichen Gesamtbreite von 133 cm wirkt sie, durch ihre bewegte Formgebung und den Umstand, dass der Korpus lediglich 114 cm breit ist, nicht ausladend. Es wurde sehr ausgewähltes Sägefurnier verwendet, welches eine schöne Holzmaserung und einen leuchtenden Farbton zeigt. Die Innenräume sind sauber und wurden mit Schellack mattiert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

5.600,00 €

Spätbarocke Kommode, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandelwerk, restauriert und mattiert, von ca. 1770
Spätbarocke Kommode, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandelwerk, restauriert und mattiert, von ca. 1770
Spätbarocke Kommode mit einer Breite von knapp über einem Meter, drei Schubladen, Nussbaum Sägefurnier und andere Edelhölzer auf Nadelholz furniert, süddeutsch um 1770. Diese Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit mattierter Schellackoberfläche.  Der geschweifte Korpus steht auf gedrechselten Füßen, ist relativ streng gehalten und zeigt ein schönes Farbenspiel zwischen den ebonisierten Elementen (Sockel- und Plattenprofil, Traverse und Lisenen) und dem farbenfrohen, leuchtenden Nussbaumholz.Auf der Kommodenplatte, den Seitenwänden und den Schubladenfronten sehen wir mehrfach gerahmte Funierfelder. Das Feld auf der Kommodenplatte und die zentralen Felder auf den konkav geschweiften und doppelt gebrochenen Schubladenfronten sind mit Bandelwerk intarsiert. Das Bandelwerk besteht zum einen aus querfurnierten Nussbaumholz, flankiert von hellen Ahorn-Fadenintarsien. Zum anderen aus Amarant (dunkelrotes Furnier), ebenfalls flankiert von Ahorn-Fadenintarsien. Die Felder der Seitenwände wurden mit einem gespiegelten Funierbild gestaltet. Diese Barockkommode wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack mattiert. Leichte Alters- und Gebrauchsspuren wurden belassen und überpoliert/mattiert. Die Handhaben und Schlüsselschilder sind sekundär. Wir wählten runde, gegossene Louis Seize Beschläge aus Messing, die den verbliebenen Abdrücken auf den Schubladen entsprachen und sich mit unserer Erfahrung decken, dass die, im späten 18. Jahrhundert entstandenen Barock Kommoden in aller Regel schon Louise Seize Beschläge aufweisen. Die Schlösser sind original zugehörig. Hierbei handelt es sich um Schnappschlösser oder auch Altdeutsche-Schlösser genannt. Sowohl beim Öffnen, als auch beim Zuschieben der Schubladen muss der Schlüssel betätigt werden, da der Schlossriegel automatisch durch eine Feder verriegelt. Auf Wunsch fertigen wir Ihnen 2 weitere Schlüssel an. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

3.800,00 €

Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restauriert und geölt, 18. Jh.
Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restauriert und geölt, 18. Jh.
Barocker Bauernschrank aus Weichholz, restaurierter und voll funktionstüchtiger Zustand mit geölter Oberfläche, 18. Jahrhundert. Der zweitürige Schrank steht auf gedrechselten Füßen, zeigt abgeschrägte Korpusvorderkanten und ein schönes Kranzgesims. Der Korpus lässt sich in der Mitte teilen und wird mit Holzkeilen verbunden. Die beiden Türen sind mit geschmiedeten Langbändern aus Eisen angeschlagen und lassen sich auf fast 180° öffnen. Die linke Türe schließt automatisch beim Zudrücken, die rechte Türe lässt sich normal verschließen. Das originale Schloss ist sehr schön verziert. Auf den Türen sind aufgesetzte Zierleisten in Form von schlichten Bastionsfüllungen zu sehen. Innen befinden sich vier Einlegeböden. Der obere Einlegeboden ist weniger Tief, dass man gut in den oberen Bereich kommt. Der untere Einlegeboden ist geschweift ausgesägt, auch dass der Zugang in den unteren Bereich bequemer ist. Im Zuge der Restaurierung wurde ein Rückwandbrett ergänzt, der Schrank innen mit Schellack ausgepinselt und außen mehrfach geölt. 

2.850,00 €

Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, schellackpoliert, um 1800
Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit Intarsien, schellackpoliert, um 1800
Kirschbaum Bodenseeschrank mit Intarsien, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1800. Auf 5 Spitzkantfüßen stehender, hochgeschweifter und an den Seiten abgeschrägter Korpus aus massiven Kirschbaum. Auf den Abschrägungen sehen wir Bandintarsien aus Ahorn und Ebenholz und ein rundes Feld aus Maserholz. In den doppelt abgeplatteten Türfüllungen sind zentrale Faltsterne aus diversen Hölzern, u.a. Ebenholz und Ahorn. Diese sind von Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn gerahmt. In den Zwickeln ist ein kleiner Ahornkreis in Ebenholz eingelegt. Das Mittelbrett ist besonders reich verziert. Längliche Felder aus fischgrätartig gelegten und quadratische aus Maserknolle, von Bandintarsien gerahmt. Mit Messing Fitschenbändern sind die Türen angeschlagen und lassen sich um ca. 180° öffnen. Die linke Türe wird durch einen Federmechanismus verschlossen. Zum Öffnen der linken Türe zieht man in der rechten, geöffneten Korpushälfte an einer Metallstange, die sich an der Mittelwand befindet. Geschlossen wird die rechte Türe durch einfaches Zudrücken. Die geprägten Schlüssel- und Zierbeschläge aus Messing, sowie das schwere Kastenschloss mit Messingzierplatte sind sekundär, aber original aus der Zeit. Der Korpus ist mittig teilbar und wird durch gedrechselte, hölzerne Schrauben zusammengehalten. Im Inneren befinden sich Einlegeböden und zwei Schubladen. Im Zuge der Restaurierung wurde der Bodenseeschrank mit Schellack poliert und das Innere mit Schellack ausgepinselt.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

15.500,00 €

Barocktisch aus Kirsch- und Nussbaum mit Schublade, geschweifte und parkettierte Schublade, von ca. 1760
Barocktisch aus Kirsch- und Nussbaum mit Schublade, geschweifte und parkettierte Schublade, von ca. 1760
Barocktisch aus Kirsch- und Nussbaum, mit Schublade, geschweifte und parkettierte Tischplatte, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760. Das Tischgestell ist aus massivem Kirschbaum gefertigt und zeigt stark geschweifte Beine, die in einem "Guss" in die geschwungene Zarge übergehen. An einer Längsseite ist eine kleine Schublade (Innenmaß 6 x 26 x 34 cm) vorhanden, die an einem kleinen Messingknopf herausgezogen werden kann. Die allseitig überstehende und mehrfach geschwungene Tischplatte ist mit außenliegenden Gratleisten versehen und wird mit jeweils einem Holznagel mit dem Tischgestell verbunden. Auf der Tischfläche sehen wir im Zentrum eine Parkettierung aus Sägefurnieren (Kirsche, Nussbaum, Ahorn) und eine diagonal furnierte Rahmung aus Nussbaum-Sägefurnier. Die bewegte Außenkante wird von einem ebonisierten Viertelstab verziert. Der Tisch wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack poliert. 

2.200,00 €

Bemalter Barockschrank, Linz 18. Jahrhundert
Bemalter Barockschrank, Linz 18. Jahrhundert
Prächtiger Barockschrank, bemalte Oberfläche mit reichhaltigem Bandelwerk, restaurierter Zustand unter Erhalt der vorhanden Farbfassung, Linz/Österreich, 18. Jahrhundert. Es handelt sich um einen zweitürigen, gefassten Spaltschrank aus der Region Linz, der im späten 18. Jahrhundert gebaut wurde. Typisch für diesen Linzer Schranktyp ist der barock ausgesägte Sockel, der auf fünf in Brettbauweise gefertigten Füßen steht. Die Füße sind reichhaltig mit Voluten und Schnitzereien verziert. Das vielfach getreppt-profilierte Kranzprofil ist geschweift und abgesetzt. Die Form der beiden Türen verläuft analog dazu. Die geschmiedeten Langbänder mit Bordürenmuster und Sonnenwirbeln beschlagen. Das doppelzüngige Schnapp-Kastenschloss ist schmiedeeisern verziert und mit einer geriebenen Barockornamentik geschmückt. Die Messing-Schlüsselschilder sind im Louis-Seize Stil getrieben und graviert. Der Schrank schließt zur Rückwand hin, mit Pilastern und dementsprechender Verkröpfung der Sockel- und Kranzprofile ab. Die Schlagleiste an der rechten Türe bildet, im Zusammenspiel mit den Profilverkröpfungen, einen weiteren zentralen Pilaster. Tief eingezogene Vertikale Abrundungen bilden den Übergang von der Front- zu den Seitenansichten. Gemaltes Bandelwerk, Blumen- und Traubenmotive, sowie Mascarons schmücken den Schrank. Die gemalten Felder aus Blumen und Trauben auf der Innenseite der Türen sind möglicherweise späteren Datums, dürften aber auch mindestens aus dem 19. Jahrhundert stammen. Zustand:Schreinerisch komplett restauriert und funktionstüchtig gemacht, innen mit Einlegeböden ausgestattet (Kleiderstange zusätzlich auch möglich) und mit Schellack ausgepinselt. Die vorhandene, bemalte Oberfläche wurde nur partiell retuschiert (ältere Retuschen vorhanden) und auch nicht mit einem Firnis überzogen. Dadurch hat der Schrank seinen Charakter behalten und sieht nicht neu bemalt aus. Liebhaber von Volkskunst legen Wert auf eine zurückhaltende Restaurierung.  Den Vorzustand haben wir fotografisch festgehalten. 

8.900,00 €

3 Barockstühle aus Eiche mit leichten Schnitzereien, restauriert und neu gepolstert, Mitte 18. Jh.
3 Barockstühle aus Eiche mit leichten Schnitzereien, restauriert und neu gepolstert, Mitte 18. Jh.
Drei Barockstühle aus Eiche, restauriert und neu gepolstert, Mitte 18. Jahrhundert. Die Barockstühle stehen auf allseitig ausgestellten und geschweiften Beinen, deren Schwung fließend in die Zargen übergehen. Die Rückenlehne ist sehr bewegt und profiliert ausgearbeitet. Die erneuerte, relativ feste Polsterung wurde gegurtet, wie es bei Stühlen vor 1820 üblich war. Als Bezugsstoff haben wir einen sehr robusten, reinen Naturstoff (Hanf Canvas) in weinroter Farbe gewählt. Die Haltbarkeit von Bezugsstoffen hat in den letzten 20 Jahren allgemein immer mehr zu wünschen übrig gelassen. Mit natürlichen Hanfstoffen haben wir dagegen sehr gute Erfahrungen gemacht. Er gilt als ausgesprochen nachhaltig und soll dreimal haltbarer sein als Leinenstoff. Weitere interessante Informationen dazu gibt es bei <a href="https://www.naturstoff.de/shop/Stoffe/Hanf,-Brennnessel-&-Co/900034/f.html">https://www.naturstoff.de/shop/Stoffe/Hanf,-Brennnessel-&-Co/900034/f.html Die hochwertige umlaufende Borte eines französischen Herstellers ist aus 100 % Seide gefertigt. Weitere Maße: Sitzhöhe 51 cm , Sitzbreite 48 cm, Sitztiefe 38 cm. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Der Preis bezieht sich auf den 3er Satz.

2.900,00 €

Barockstuhl aus Eiche, neu gepolstert, Schellack mattiert, Mitte 18. Jahrhundert
Barockstuhl aus Eiche, neu gepolstert, Schellack mattiert, Mitte 18. Jahrhundert
Barockstuhl aus Eiche mit gepolsterter Sitzfläche und Rückenlehne, rückseitig Brandstempel mit Fürstenkrone, dezente Schnitzereien, Mitte 18. Jahrhundert. Dieser barocke Einzelstuhl befindet sich in einem restaurierten Zustand. Im Zuge der Restaurierung wurde das Eichenholz mit Schellack mattiert und die Polsterungen klassisch komplett erneuert. Hierbei handelt es sich um Naturmaterialien: Füllung mit Afrik (Palmfasern), Bezugsstoff aus sehr robusten Hanfstoff, die helle Borte aus 100% Seide.Die Sitzhöhe beträgt ca. 50 cm.

1.250,00 €

Rokoko Einzelstuhl mit gepolsterter Sitzfläche und Rückenlehne, Buche massiv, von ca. 1760
Rokoko Einzelstuhl mit gepolsterter Sitzfläche und Rückenlehne, Buche massiv, von ca. 1760
Rokoko Stuhl aus Buche mit Hochlehne, Sitzfläche und Rückenlehne mit Polsterung, restaurierter Zustand, aus der Zeit um 1760. Dieser Stuhl besticht allseitig durch seine schönen Rundungen. In früherer Zeit wurden die unteren 4 cm der Rokoko-Schnitzerei an der vorderen Zarge fachgerecht ergänzt. Im Zuge der Restaurierung wurde die Holzoberfläche nussbaumfarben mit Schellack dünn mattiert und die Polsterungen klassisch komplett erneuert. Hierbei handelt es sich um Naturmaterialien: Füllung mit Afrik (Palmfasern), Bezugsstoff aus sehr robusten Hanfstoff, die helle Borte aus 100% Seide.Die Sitzhöhe beträgt ca. 51 cm.

1.250,00 €

Eleganter Barockstuhl aus Nussbaum, gepolsterte Sitzfläche, Mitte 18. Jh.
Eleganter Barockstuhl aus Nussbaum, gepolsterte Sitzfläche, Mitte 18. Jh.
Eleganter Barockstuhl aus Nussbaum mit schellackpolierter Oberfläche, Sitzfläche herausnehmbar, Mitte 18. Jahrhundert. Dieser Barockstuhl befindet sich in einem restaurierten Zustand. Die Formgebung ist elegant und harmonisch ausgeführt. Die Sitzhöhe beträgt ca. 51 cm.

1.380,00 €

Barockmöbel – Antike Pracht aus dem 17. und 18. Jahrhundert

Barockmöbel zählen zu den eindrucksvollsten Möbelstilen Europas und stammen überwiegend aus der Zeit zwischen 1670 und etwa 1750. Diese Epoche steht für prachtvolle Gestaltung, kunstvolle Handwerkskunst und repräsentative Wohnkultur. Ausgehend von zunächst strengeren Formen entwickelten sich Barockmöbel bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts zu immer aufwendigeren, geschwungenen und dekorativen Möbelstücken.

Typische Vertreter dieser Epoche sind elegante Barockkommoden, imposante Barockschränke sowie kunstvoll gearbeitete Barocktische, die durch ihre geschwungenen Formen und edlen Materialien beeindrucken.

Typische Merkmale echter Barockmöbel

Charakteristisch für originale Barockmöbel sind geschweifte Fronten, aufwendige Schnitzereien und hochwertige Furnierarbeiten. Besonders Barockkommoden zeigen mehrfach geschweifte Formen und sind häufig mit kunstvollen Marketerien versehen. Tische und Stühle verfügen über geschwungene Beine, die oft in Voluten oder Tierhufen enden.

Barockschränke beeindrucken durch ihre Größe und Präsenz. Mit Höhen von bis zu 2,60 Metern wurden sie ursprünglich für herrschaftliche Räume konzipiert und sind bis heute beeindruckende Einzelstücke mit besonderer Ausstrahlung.

Stilkunde: Frühbarock, Hochbarock und Spätbarock

Das frühbarocke Möbel löst sich zunehmend von strengen architektonischen Formen. Typische Zierelemente wie Ohrmuschel- und Knorpelornamente sowie Wellen- und Flammleisten prägen diese Zeit. Gedrechselte, gewundene Säulen – sogenannte Korkenziehersäulen – treten erstmals auf.

Im Hochbarock dominieren üppige Verzierungen wie Blütenranken, Fruchtgehänge und Akanthusornamente. Gleichzeitig entwickeln sich aufwendige Füllungen und großflächige Medaillons.

Im Spätbarock und Übergang zum Rokoko werden die Formen zunehmend verspielter. Geometrische Strenge weicht geschwungenen Linien, während kunstvolle Marketerien wie Bandelwerk, Rocaillen und Chinoiserien die Möbel schmücken. Edle Materialien wie Nussbaum, Mahagoni oder Palisander sowie Einlegearbeiten aus Messing, Perlmutt oder Elfenbein unterstreichen den luxuriösen Charakter dieser Möbel.

Nachhaltigkeit und Qualität antiker Barockmöbel

Originale Barockmöbel sind nicht nur ästhetisch wertvoll, sondern auch nachhaltig. Das Holz wurde bereits vor über 200 Jahren sorgfältig verarbeitet, luftgetrocknet und in reiner Handarbeit gefertigt. Es kamen ausschließlich natürliche Materialien wie Leime und Harze zum Einsatz – ein Qualitätsstandard, der bis heute überzeugt.

Barockmöbel kaufen bei Furthof Antikmöbel

In unserem Antiquitäten-Onlineshop finden Sie eine exklusive Auswahl an originalen Barockmöbeln aus dem 18. Jahrhundert. Jedes Stück wird fachkundig geprüft und detailliert beschrieben. Auf Wunsch erhalten Sie ein Echtheitszertifikat für das von Ihnen erworbene Barockmöbel. Für eine sichere und zuverlässige Lieferung zu Ihnen nach Hause kümmern wir uns.

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Darüber hinaus bieten wir Ihnen eine professionelle Restaurierung von antiken Möbeln, bei der historische Substanz und Wert Ihrer Möbel erhalten bleiben.

Häufige Fragen zu Barockmöbeln

Was sind Barockmöbel?

Barockmöbel sind antike Möbelstücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die sich durch aufwendige Verzierungen, geschwungene Formen und hochwertige Materialien auszeichnen.

Wie erkennt man originale Barockmöbel?

Echte Barockmöbel erkennt man an handwerklichen Details wie massiven Hölzern, historischen Verbindungstechniken, originalen Beschlägen und altersbedingten Gebrauchsspuren.

Sind Barockmöbel wertvoll?

Der Wert von Barockmöbeln hängt von Alter, Zustand, Seltenheit und Herkunft ab. Besonders gut erhaltene Originalstücke aus dem 18. Jahrhundert erzielen oft hohe Preise.

Kann man Barockmöbel heute noch verwenden?

Barockmöbel lassen sich hervorragend in moderne Wohnkonzepte integrieren und setzen stilvolle, hochwertige Akzente.

Kann man den Wert von Barockmöbeln schätzen lassen?

Ja, wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Möbel bequem online schätzen zu lassen.