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Empire Sekretär aus Nussbaum mit Vergoldungen, Perlmutteinlagen und Tuschmalerei, von 1810

8.500,00 €

  • Deutschlandweit 120€
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  • Ausland auf Anfrage

Artikel-Nr. : A840
Alter: um 1810
Epoche/Stil: Empire
Zustand: schön restaurierter Zustand inkl. Erhalt der Patina
Konstruktion: 1-teilig
Material: Holz, partielle Vergoldungen, Perlmutt
Herkunft: wohl Wien
Oberflächenbehandlung: schöne und gepflegte Oberfläche
Holzarten: Nussbaum Sägefurnier auf Eiche und Nadelholz, Ahorn, Birke
Türen: 2
Schubladen: 12
Höhe: 150 cm
Breite: 100,5 cm
Tiefe: 51 cm, geöffnet 100 cm
Furthof Antikmöbel GmbH
Furthof 1
D-88633 Heiligenberg-Hattenweiler

Objektbeschreibung

Zierlicher Empire Standsekretär aus Nussbaum mit ebonisieren und vergoldeten Elementen und Perlmutteinlagen, wohl Wien um 1810. Dieser Sekretär ist in hoher Qualität gefertigt und befindet sich in einem restaurierten Zustand mit einer schön gepflegten Patinaoberfläche die mit Schellack überpoliert wurde. Man sieht dem Möbelstück an, dass es in der über 200-jährigen Geschichte immer gut gepflegt wurde. 

Der Standsekretär steht auf hohen, rund und konisch gestalteten Beinen, deren Oberfläche ebonisiert ist und mit einem geschnitzten Kranz aus Blättern abschließt. Der beschnitzte Kranz ist mit der originalen Blattvergoldung versehen. Der Korpus ist schlicht gehalten und zeigt flächig aufgelegtes Nussbaum-Sägefurnier. Im unteren Bereich sind zwei Türen vorhanden, darüber die aufklappbare Schreibfläche und oben eine große Schublade. Der Korpus schließt mit einer ebonisierten Profilleiste ab und ist auch auf der oberen Fläche mit Nussbaum-Sägefurnier belegt. 

Farblich leicht abgesetzte und konisch zulaufende Pilaster flankieren die Türen und die Schreibklappe. Der obere Abschluss der Pilaster wird durch Karyatidenköpfe aus Holz mit originaler Vergoldung gebildet. An dem unteren Abschluss sehen wir vergoldete Füße. Ein schönes Detail, das es in verschiedenen Variationen und Qualitäten bei Empire-Möbeln zu sehen gibt. Dies wird als Retour d'Egypte bezeichnet. Nach dem Ägyptenfeldzug Napoleons im Jahre 1798 ist der ägyptische Stil wieder populär geworden. 

Die Schlüsselschilder an den Schubladen und an der Schreibklappe sind aus Perlmutt leicht erhaben eingelegt. Öffnet man die Schreibklappe (die im aufgeklappten Zustand sehr stabil ist und sich für den täglichen Gebrauch gut eignet) sieht man ein prächtiges Eingericht. Hier setzt sich der architektonische Aufbau des Sekretärs fort: 11 kleine Schubladen, gegliedert durch 4 Säulen, darüber 3 Ablagefächer jeweils mit Torbogen und Abschlußstein aus Perlmutt, Innenraum mit Nussbaum furniert. Im Zentrum des Eingerichts sehen wir zusätzlich 2 Reihen mit jeweils 4 Säulen auf einem Boden aus Ahorn, in den ein vielzackiger, halber Stern aus Schwarzlotmalerei zu sehen ist. Durch den in die Rückwand eingelassenen Spiegel verdoppeln sich optisch die Anzahl der Säulen und der Stern erscheint vollständig. Die Säulen sind aus grün eingebeizten Birkenholz. Durch diese Kombination entsteht ein Effekt, der einer Marmorierung nahekommt. 

Es handelt sich um einen sehr authentischen Schreibsekretär, den wir in einem erstaunlich gepflegten Zustand erwerben konnten. Wir haben den guten unrestaurierten Zustand des Sekretärs vor der Restaurierung dokumentiert. Die Qualität des Sekretärs lässt sich auch schon alleine an der qualitätsvollen Rückwand sehen, die mit Füllungen und profilierten Rahmungen gestaltet ist. 

Die Schreibhöhe beträgt 77,5-78 cm.

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Elegante Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit 3 Schubladen und herrlicher Patinaoberfläche, voll funktionstüchtiger Zustand, von ca. 1790. Diese Kommode wurde unter Erhalt der schönen Patina restauriert. Alle Schubladen laufen einwandfrei und sind jeweils mit einem Schlüssel ausgestattet. Die vermutlich über 200 Jahre alte Oberfläche zeigt einen schönen warmen Farbton mit Krakelee. Im Zuge der Restaurierung wurde neben konstruktiven Holzarbeiten alle Sägefurniere gefestigt. Bei der Oberfläche fand eine Reinigung, sowie partielle Ausbesserungen und ein leichtes Überpolieren statt. Eine elegante Kommode für Antiquitätenliebhaber, bei denen die Möbelstücke nicht ganz neu aussehen sollen.Diese strenge, dreischübige Kommode aus Nussbaum ist in Stollenbauweise gefertigt. Die Stollen, die spitzkantigen Füße und die umlaufende Schürze sind mit Kanneluren verziert. Im Bereich der Schürze setzen geschnitzte Blüten reizvolle Akzente. Die Seitenwände sind mit jeweils einer Scheinfüllung versehen, während die Schubladendoppel durch drei Scheinfüllungen gegliedert sind. Die mittleren Füllungen bilden mit den Verkröpfungen der Schürze und der Deckplatte ein Mittelrisalit, der für französisch beeinflusste Möbel typisch ist. Die Kommodenplatte zeigt ein Furnierbild, welches als Kreuzfuge gestaltet wurde. Ein breites umlaufendes Band aus Furnier in Fischgrätoptik rahmt es. Die Plattenkante ist stehend furniert. Das Sägefurnier ist in seiner ursprünglichen, soliden Stärke erhalten. Das Krakelee in den unteren Schichten der alten Oberfläche und alte Gebrauchsspuren, wie leichte Kratzer und Dellen, haben wir bewusst belassen, gereinigt und mit Schellack leicht überpoliert. Die geprägten Messingschlüsselschilder und Grundplatten der Handhaben, so wie die gegossenen, profilierten Fallgriffe sind original zugehörig. Sie sehen hier eine wohlproportionierte, authentische Kommode, mit einer in über 200 Jahren gewachsenen Patina und warmen Farbton. Fotos vom gut erhaltenen, unrestauriertem Zustand sind vorhanden. Alle Furniere sind gefestigt. Die Schubladen laufen einwandfrei und sind verschließbar. 

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Zierlicher Empire Standsekretär aus Nussbaum mit ebonisieren und vergoldeten Elementen und Perlmutteinlagen, wohl Wien um 1810. Dieser Sekretär ist in hoher Qualität gefertigt und befindet sich in einem restaurierten Zustand mit einer schön gepflegten Patinaoberfläche die mit Schellack überpoliert wurde. Man sieht dem Möbelstück an, dass es in der über 200-jährigen Geschichte immer gut gepflegt wurde. Der Standsekretär steht auf hohen, rund und konisch gestalteten Beinen, deren Oberfläche ebonisiert ist und mit einem geschnitzten Kranz aus Blättern abschließt. Der beschnitzte Kranz ist mit der originalen Blattvergoldung versehen. Der Korpus ist schlicht gehalten und zeigt flächig aufgelegtes Nussbaum-Sägefurnier. Im unteren Bereich sind zwei Türen vorhanden, darüber die aufklappbare Schreibfläche und oben eine große Schublade. Der Korpus schließt mit einer ebonisierten Profilleiste ab und ist auch auf der oberen Fläche mit Nussbaum-Sägefurnier belegt. Farblich leicht abgesetzte und konisch zulaufende Pilaster flankieren die Türen und die Schreibklappe. Der obere Abschluss der Pilaster wird durch Karyatidenköpfe aus Holz mit originaler Vergoldung gebildet. An dem unteren Abschluss sehen wir vergoldete Füße. Ein schönes Detail, das es in verschiedenen Variationen und Qualitäten bei Empire-Möbeln zu sehen gibt. Dies wird als Retour d'Egypte bezeichnet. Nach dem Ägyptenfeldzug Napoleons im Jahre 1798 ist der ägyptische Stil wieder populär geworden. Die Schlüsselschilder an den Schubladen und an der Schreibklappe sind aus Perlmutt leicht erhaben eingelegt. Öffnet man die Schreibklappe (die im aufgeklappten Zustand sehr stabil ist und sich für den täglichen Gebrauch gut eignet) sieht man ein prächtiges Eingericht. Hier setzt sich der architektonische Aufbau des Sekretärs fort: 11 kleine Schubladen, gegliedert durch 4 Säulen, darüber 3 Ablagefächer jeweils mit Torbogen und Abschlußstein aus Perlmutt, Innenraum mit Nussbaum furniert. Im Zentrum des Eingerichts sehen wir zusätzlich 2 Reihen mit jeweils 4 Säulen auf einem Boden aus Ahorn, in den ein vielzackiger, halber Stern aus Schwarzlotmalerei zu sehen ist. Durch den in die Rückwand eingelassenen Spiegel verdoppeln sich optisch die Anzahl der Säulen und der Stern erscheint vollständig. Die Säulen sind aus grün eingebeizten Birkenholz. Durch diese Kombination entsteht ein Effekt, der einer Marmorierung nahekommt. Es handelt sich um einen sehr authentischen Schreibsekretär, den wir in einem erstaunlich gepflegten Zustand erwerben konnten. Wir haben den guten unrestaurierten Zustand des Sekretärs vor der Restaurierung dokumentiert. Die Qualität des Sekretärs lässt sich auch schon alleine an der qualitätsvollen Rückwand sehen, die mit Füllungen und profilierten Rahmungen gestaltet ist. Die Schreibhöhe beträgt 77,5-78 cm.

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Französische Louis Seize Kommode aus Nussbaum, restauriert und mit Schellack-mattierter Oberfläche, von ca. 1790. Diese dreischübige Kommode ist allseitig mit typischen Louis Seize Schnitzereien versehen und in Stollenbauweise gefertigt. Die leicht ausgestellten und gerundeten Stollen sind mit Kanneluren und Louis Seize Festons versehen, die in gedrechselten und beschnitzten Füßen enden. Durch einen Mittelrisalit ist der Korpus vertikal dreifach gegliedert. Die zentralen Schubladenfelder zeigen jeweils eine Festonschnitzerei mit stilisiertem Lorbeerkranz. Seitlich sehen wir gegeneinandergestellte, geschnitzte C-Schwünge. Unterhalb der oberen Schublade sehen wir eine mit Lorbeerblättern beschnitzte Zierleiste, die auch über die Stollen uns Seitenteile verläuft. Die Seitenteile der Kommode zeigen eine ähnliche Verzierung wie die Schubladen. Die Deckplatte bezieht in ihrer Form die ausgestellten Eckstollen mit ein und ist mit einer zurückhaltenden Hohlkehle profiliert. Die Sockelleiste besteht aus einer Kehle und einem darunter verlaufenden Schuppenband. Die Schubladen weisen noch die für das 18. Jahrhundert typische Konstruktion auf. Diese laufen direkt auf dem Schubladenboden, der mit Holznägeln befestigt ist. Die Schubladen sind leicht gängig. Alle drei Schlösser sind original zugehörig. Ein Schlüssel verschließt alle drei Schubladen. Die Handhaben sind original zugehörig. Diese Louis Seize Kommode wurde restauriert und die Oberfläche mit Schellack mattiert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

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Louis Seize Sekretär aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, von ca. 1780
Louis Seize Sekretär aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, von ca. 1780
Eleganter Louis Seize Sekretär auf hohen Beinen, mit zwei großen Schubladen und einer Schrägklappe, gefertigt aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1780. Der Sekretär wird aktuell unter Erhalt der Patina restauriert. Bei Interesse können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Dieser Sekretär ist aus einem Stück gefertigt. Die Kommodenfront ist einfach gebaucht und an den Seiten verkröpft. Die über Eck gesetzten Beine sind in der optischen Verlängerung kräftig geschuppt. Zwischen den Beinen verläuft eine, mit stehenden Kanneluren und einer zentralen Louis Seize Schleife beschnitzte Schürze. Die Flächen sind teils mit Bandelwerk-Marketerie geschmückt. Ein feiner Louis Seize Sekretär, der nicht nur durch die Fülle an Marketerie und Schnitzereieien, sondern vor Allem durch seine ausgewogene Formgebung besticht. Offensichtlich hat er sich im Laufe seiner Geschichte immer einer gewissen Wertschätzung erfreuen können. Davon zeugt der gute unrestaurierte Zustand mit einer schönen Patina, den wir mit ein paar Schnappschüssen für Sie festgehalten haben. Schreibhöhe ca. 78 cm, Tiefe geöffnet 84 cm.

Preis auf Anfrage
Satz von 10 frühen Biedermeierstühlen aus Kirsche, um 1800
Satz von 10 frühen Biedermeierstühlen aus Kirsche, um 1800
Satz von 10 frühen Biedermeierstühlen aus Kirschbaum, unrestaurierter Zustand, aus der Zeit um 1800. Dieser Stuhlsatz wird aktuell restauriert. Im Zuge der Restaurierung wird die vorhandene Oberfläche erhalten und aufpoliert. Bei Interesse können Sie sich gerne vorab melden, dass der Bezugsstoff auf Ihre Wünsche abgestimmt wird. Diese interessante Grundform des Stuhls tritt bereits in leichter Variation im "Journal des Luxus und der Moden" im Jahre 1796 auf und ist dort bezeichnet mit "...Stühle nach der neuesten Mode". Es ist davon auszugehen, dass diese Stühle bereits um 1800 oder kurz danach gefertigt wurden und nicht erst in der Biedermeierzeit ab 1815. 

Preis auf Anfrage
Barockschrank mit Pilastern, Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum mit Marketerie und Schnitzereien, von ca. 1730
Barocker Pilasterschrank aus Nussbaum, mit 2 Schubladen, zwei Türen, 11 Pilastern, 2 Ädikulä und Bastionsfüllungen, schön restaurierter Zustand unter erhalt der Patina, wohl Straßburg/Baden-Baden um 1735. Ein Kunstwerk in der Formgebung und der sehr aufwendigen Verarbeitung. Der Barockschrank wurde fachgerecht unter Erhalt der vorhandenen Oberfläche sorgsam aufgearbeitet und nicht geschliffen und nicht neu poliert. Diese zurückhaltende Restaurierung ist deutlich anspruchsvoller, als eine Restaurierung mit neuer Schellackpolitur und trägt zum Erhalt der Substanz und des Wertes bei. Dieser höfische Barockschrank ist mit starkem Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz belegt und wird an zahlreichen Feldern von feinen Ahorn-Fadenintarsien geschmückt. Der Schrank ist komplett zerlegbar und wird mit Holzkeilen verbunden. Beide Türen zeigen eine ausgewogene Dekoration in Form von kleinen Tempeleingängen (Ädikula), die im Zentrum mit einer Bastionsfüllung verziert sind. Interessant ist: Die Darstellung der Ädikulä (ohne Giebel, Schnitzereien und Bastionsfüllung) spiegeln in verkleinerter Ausführung bis in kleinste Details den Gesamtaufbau des großen Barockschranks wider. So beginnt die Ädikula im unteren Bereich mit einem verkröpften Sockelbereich, der sowohl in der Gestaltung als auch in den reichhaltigen Profilierungen identisch mit dem großen Schrank sind. Darauf folgen die aufgesetzten Pilaster mit den gleichen barocken Marketeriefeldern, wie auf den großen Pilastern. Auch die geschnitzten Kapitelle und das sehr aufwendige Kranzgesims sind in gleicher Manier gestaltet, wie bei dem großen Schrank. Eine sehr bemerkenswerte Handwerkskunst, diese aufwendige Arbeit auch noch in verkleinerter Form dazustellen. Der Sockel steht auf den originalen, gedrückten Kugelfüßen aus massivem Nussbaumholz und ist mit zwei geräumigen Schubladen ausgestattet. Über dem Sockelelement folgen die beiden Türen, die mit kraftvollen Fitschenbändern aus Messing angeschlagen sind. Drei furnierte Pilaster mit geschnitzten Kapitellen gliedern die Front. Seitlich sind zwei Füllungen zu sehen und auch jeweils zwei Pilaster. Der aufgesetzte Kranz ist aufwendig getreppt profiliert und verkröpft. Verwendet wurde hier massiver Nussbaum und stehendes Nussbaum-Sägefurnier. Innen bietet der Schrank viel Stauraum mit einer Hutablage, einem Mittelbrett (beides original zugehörig) und zu beiden Seiten drei Einlegeböden. Auf Wunsch können wir zusätzlich Kleiderstangen einbauen. Die obere Hutablage ist nur 40 cm tief, dass man noch bequem in den oberen Bereich Dinge stellen kann. Die linke Türe wird durch einen schönen, geschmiedeten Riegelmechanismus verschlossen, der nach ca. 300 Jahren immer noch einwandfrei funktioniert und eine echte Augenweide ist. Es macht Freude, diesen zu benutzen. Die rechte Tür wird durch ein "Altdeutsches Kastenschloss" verriegelt, das zusätzlich mit zwei doppeltourigen Riegeln versehen ist. Das Beschlagwert (Bänder, Schloss, Riegel und Schlüsselbeschläge) ist original zugehörig. Bei den Schlüsselschildern handelt es sich um sehr schöne Beschläge aus graviertem Messing, durchbrochen gearbeitet und mit einer gebläuten Grundplatte unterlegt. Die Sägefurniere aus Nussbaum sind sehr stark und wurden an den Kanten auf Gehrung geschnitten. Dies ist ein Zeichen für hohe Qualität. Zahlreiche Flächen werden von Ahorn-Fadenintarsien begrenzt, sowohl auf den großen und kleinen Pilastern, als auch auf Flächen am Sockel. Sie begrenzen kleine barocke Felder, die zusätzlich zu dem Spiel aus hellem und dunklerem, stehend und liegend furniertem Nussbaum das Auge erfreuen. Der Schrank befindet sich in einem einwandfreien Zustand mit einer schönen Patinaoberfläche, die im Zuge der Restaurierung nicht erneuert, sondern lediglich aufgefrischt wurde. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden.

38.000,00 €

Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien, restauriert, aus der Zeit um 1800
Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien, restauriert, aus der Zeit um 1800
Louis Seize Standuhr aus Kirschbaum mit Intarsien aus Ebenholz und Bein, restauriert und funktionstüchtig, aus der Zeit um 1800. Die Standuhr steht auf vierkantigen, quer kannelierten und sich nach unten hin verjüngenden Füßen, die in ihrer Verlängerung Teil der Rahmen- und Füllungskonstruktionen des Sockels sind. Dessen Füllungen in den Seiten und der Front sind abgeplattet. Die unteren Friese des Sockels sind in barocker Formgebung ausgeschweift. Ein intarsiertes Sonnenmotiv mit Strahlenkranz aus Ebenholz und Bein ziert die vordere Füllung. Der Pendelkasten ist deutlich weniger tief und breit. Er ist mit einem stark profilierten Sockel- und Kranzprofil ausgestattet. Die aufschlagende Tür ist mit Messing Fitschenbändern angeschlagen. Der Rahmen ist innen und außen profiliert. Der obere Abschluss ist leicht ausgeschweift. Ein Drehknopf aus Messing mit gesägter und durchbrochener Grundplatte ist in der Formensprache des Barock gestaltet. Eine hochformatige Raute, in deren Zentrum sich das Sonnenmotiv wiederholt, ist in die Türfüllung eingelegt worden. Auch hier fand Ebenholz und Bein Verwendung. Die aufschlagende, verglaste Tür ist mit einem umlaufenden Band aus den gleichen Materialien intarsiert und schließt mit einem Bogen ab. Ein stark profiliertes und in gleicher Form geschweiftes Kranzprofil schmückt den Kopf. Das Messingschild weist in den Zwickeln gegossene Putti aus, die von Blattwerk umrankt werden. Zwei geflügelte Putti, die eine Krone halten, bilden die Bekrönung. Der Messingziffernring ist mit römischen Zahlen für die Stundenangaben und mit arabischen für die Minutenangaben versehen. Unten ist der Schriftzug "CORNELIS KOSTERS" zu lesen. Unter der 12 befindet sich ein kleines Ziffernblatt, das die Sekunden anzeigt. Die drei Zeiger sind in barocker Formgebung ausgesägt. Ein kleines Fenster dient der Datumsanzeige. Das Werk schlägt zur vollen und zur halben Stunde. Das Werk ist gangbar und wurde überholt. Diese Louis Seize Standuhr befindet sich in einem restaurierten Zustand. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

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Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Barocker Sakristeischrank (H 245 x B 332 cm) aus Nadelholz mit 4 Türen, unrestaurierter Zustand, Mitte 18. Jh.
Lieferkosten auf Anfrage! Barocker Sakristeischrank aus Nadelholz mit 4 Türen und einer Gesamtbreite von 3,32 Metern, unrestaurierter Zustand, gefertigt in Süddeutschland, Mitte 18. Jahrhundert. Dieser Schrank besteht aus drei Korpushälften, die mit Holzkeilen verbunden werden. Beim mittleren Element ist sowohl der obere Abschluss als auch die Türen in einer Weise geschweift, wie wir es von den Bodenseeschränken kennen. Alle vier Türen werden von wulstigen Profilen flankiert, die jeweils den Verkröpfungen der Sockel- und Kopfprofile enden und an die Züricher- bzw. Frankfurter Nasenschränke erinnern. Sehr schön sind auch die konkaven Türen, die der Schweifung des Korpus angepasst sind. Dadurch, dass der Schrank, mit seiner bewegten Formgebung aus heller Fichte gearbeitet ist und seitlich jeweils stark geschweift nach hinten fluchtet, hat er trotz seiner beachtlichen Dimensionen eine gewisse Leichtigkeit. Die aufschlagenden und mit schweren Messing-Fitschenbändern angeschlagenen Türen lassen sich aushängen. Die Türen sind mit alten, aber nicht ursprünglich zugehörigen Schlösser und sehr ansprechenden, aus ziseliertem Messingblech gesägten Schlüsselschildern versehen. Die 18 Fachböden und die 2 Schubladenkästen mit jeweils 2 Schubladen sind herausnehmbar. Die Position der Schubladenkästen ist variierbar. In aller Regel werden sie auf Brusthöhe platziert. Mit einer Innentiefe von 56 cm bietet dieser Schrank auch geräumigen Platz für Kleiderbügel. Die Fachböden und die Innenwände sind zurzeit mit einer robusten und geschmackvollen Textiltapete ausgestattet. Der Sakristeischrank befindet sich in einem alt-restaurierten Zustand und ist aktuell benutzbar. Nach der Angabe des Salemer Vorbesitzers hatte er diesen vor über 30 Jahren zu einem ausgesprochen stattlichen Preis bei einem Antiquitätenhändler am Bodensee gekauft. Da der Schrank ca. 10 Jahre später wegen eines Umzugs zum Verkauf anstand, traten wir damals erstmalig mit dem Vorbesitzer in Verhandlungen. Leider kam das Geschäft damals nicht zu Stande. Wegen seiner, nicht zuletzt auch handwerklichen Einzigartigkeit ging er uns nie so ganz aus dem Kopf. Daher war die Freude groß, als wir ihn kürzlich erneut angeboten bekamen und uns handelseinig wurden. Nicht ganz ohne Stolz freuen wir uns, Ihnen jetzt dieses außergewöhnliche Möbelstück anbieten zu können. Restaurierung auf Kundenwunsch Durch unsere Restaurierungswerkstatt können wir Ihnen eine qualifizierte/fachgerechte Restaurierung für dieses Möbelstück anbieten. Gerne gehen wir auf Ihre individuellen Wünsche ein.

8.500,00 €

5 klassizistische Kirschbaum-Stühle – feine Handwerkskunst von Jean-Joseph Chapuis, Brüssel um 1815/20
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Ein außergewöhnlicher Satz von fünf klassizistischen Stühlen aus edlem Kirschbaumholz – gefertigt in der renommierten Werkstatt von Jean-Joseph Chapuis in Brüssel, um 1815/20. Diese seltene Sitzgruppe vereint historische Authentizität mit zeitloser Eleganz und bringt den Charme einer vergangenen Epoche direkt in Ihr Zuhause. Mit ihrer fein abgestimmten Formensprache strahlen die Stühle eine besondere Leichtigkeit aus: Die zart gedrechselten, nach unten hin verjüngten Vorderbeine wirken fast filigran, ohne an Stabilität einzubüßen. Die sanft geschwungene Rückenlehne schmiegt sich angenehm an und begeistert mit liebevollen Details – einer kunstvoll geschnitzten Zunge mit Palmettenmotiv sowie einem eleganten Querbrett mit intarsierter Raute. Der fein gearbeitete obere Abschlussstab greift diese Ästhetik harmonisch auf und rundet das Gesamtbild stilvoll ab. Dieser Stuhlsatz wurde mit großer Sorgfalt und handwerklichem Können restauriert – immer mit Respekt vor seiner Geschichte. Die warme Schellackpolitur bringt die natürliche Schönheit des Kirschholzes eindrucksvoll zur Geltung und verleiht den Möbeln eine sinnliche Tiefe. Die Polsterung wurde vollständig erneuert und traditionell mit Federn und hochwertigen Naturmaterialien aufgebaut – für spürbaren Sitzkomfort auf höchstem Niveau. Der gewählte rötliche Streifenstoff unterstreicht den klassischen Charakter und setzt zugleich einen eleganten Akzent. Auf Wunsch haben Sie die Möglichkeit, den Bezugsstoff individuell nach Ihrem Geschmack zu wählen – so entsteht ein ganz persönliches Möbelensemble, das sich perfekt in Ihr Interieur einfügt. Fotos des unrestaurierten Zustands sind selbstverständlich vorhanden und geben Ihnen einen faszinierenden Einblick in die behutsame Verwandlung dieser besonderen Stücke.

5.800,00 €

Bodenseeschrank aus Kirschbaum mit reichhaltigen Intarsien
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Solide gefertigter Bodenseeschrank aus massivem Kirschbaumholz, reichhaltig mit verschiedenen Edelhölzern fein intarsiert, aus der Zeit um 1800. Dieser Bodenseeschrank befindet sich in einem restaurierten Zustand mit mattierter Schellackoberfläche. Der Korpus ist mittig in zwei Hälften teilbar und wird mit Holzschrauben verbunden. Wir freuen uns, Ihnen hier diesen ungewöhnlich eindrucksvollen Schrank anbieten zu können. Es handelt sich hier um einen stark gebauchten und rundum üppig intarsierten Kirschbaum Bodenseeschrank. Der Korpus ist noch im barocken Stil gefertigt, während die Intarsien bereits den Louis-Seize Stil zeigt. Ungewöhnlich ist, dass auch die Seitenwände intarsiert sind. Bei den meisten Bodenseeschränken sind die Seitenwände ohne Dekoration oder mit Füllungen ausgestattet. Die Intarsien sind u.a. aus Ahorn, Mooreiche und Halbmaser gefertigt. Er dürfte mit seinem etwas städtischen Duktus aus Raum Konstanz stammen. In den letzten Jahrzehnten haben wir in der Region immer wieder einen vergleichbaren, wenn auch selten so stark intarsierten Bodensee Schrank kaufen können. Er ist im ganz frühen 19. Jahrhundert als Spaltschrank gebaut worden. Die beiden Schrankhälften lassen sich, mit aus Holz gedrechselten Schrauben zusammenziehen. In den Türfüllungen sehen wir jeweils einen Rahmen aus Bandintarsien mit einem zentralen Motiv. In den oberen Füllungen sehen wir links ein Kreuz und das Kürzel IHS, rechts befindet sich die ikonographische Schreibweise von Maria. Unten links sehen wir das Herz Jesu und rechts ein Herz mit drei Dolchen. Innen befindet sich das original zugehörige Messing Kastenschloss und der geschmiedete Riegel, der die linke Tür sichert. Die Seitenwände des Schranks werden von Feldern aus Bandintarsien mit einem zentralen Faltstern geschmückt. Der elegant geschwungene, ausladende Profilkranz zeigt ein durchlaufendes Intarsienband, welches auf den Profilverkröpfung in veränderter Gestaltung, als aneinander gereihte Kreissegmente weitergeführt wird. Der Bodenseeschrank wurde von uns innen mit neuen Fachböden ausgestattet und mit Schellack ausgepinselt. In der rechten Schrankhälfte sind diese eingenutet. Auf der linken Seite lassen sich diese herausnehmen und durch eine Fachbodenstange ersetzen. Außen haben wir eine mattierte Schellackpolitur aufgetragen. Der Schrank war erfreulicherweise, schon vor der, von uns vorgenommenen Restaurierung, in einem guten Zustand, den wir fotografisch für Sie dokumentiert haben. 

16.500,00 €

Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander und Ahorn, von ca. 1840
Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, Palisander und Ahorn, von ca. 1840
Runder Intarsientisch der Firma Knussmann aus Mainz, gefertigt aus Palisander mit Ahornintarsien auf Eichenholz, restauriert und mit Schellack poliert, aus der Zeit um 1840. Dieser runde Palisander Tisch steht auf drei kräftigen Auslegern, über die sich ein sechskantiger Säulenschaft erhebt. Darauf ruht eine profilierte, runde Tischplatte. Diese ist mit einem aus 12 Furnierblättern herausgeschnittenen tortenförmig gelegtem Furnierbild bedeckt. Sechs gleiche, ornamentale Intarsienkompositionen aus Ahorn verzieren dieses. Der zweistufige, sechskantige Säulenschaft, wie auch die Ausleger zeigen auf ihren Sichtflächen vergleichbare Intarsienkompositionen. Die Tischzarge ist durch sechs große und sechs kleine, liegend rechteckige Felder aus Fadenintarsien gegliedert. Die großen Felder sind reichhaltig intarsiert. Die Intarsien des Tisches zeigen ein feines, rankenförmiges Blattwerk, Blumen, Muscheln und Greifen. Diese sind mit Binnenzeichnungen geschmückt. Die Firma Knussmann hat sich häufig an den Entwürfen Friedrich Schinkels orientiert. So auch wohl bei diesem eindruckvollen Tisch aus kostbarem Palisander. Die Werkstatt von Knussmann aus Mainz war für ihre gediegene Verarbeitung bekannt. Neben soliden Möbeln für das Bürgertum fertigten sie ausgesprochen luxuriöse Möbel aus kostbaren exotischen Hölzern mit kunstvollen Intarsien. Zu dieser Kategorie zählen wir diesen Tisch. Im Laufe der langen Firmengeschichte wurden die Luxusprodukte u.a. an Fürsten und Könige verkauft. Sogar Napoleon kaufte dort eine ganze Schlafzimmereinrichtung.Dieser Tisch ist interessant gefertigt. Eine Lange Gewindestange wird in die Unterseite der Tischplatte geschraubt. Anschließend wird die Säule, welche aus 3 Elementen besteht, auf die Gewindestange gesteckt , darauf der Fuß und dann wird alles mit einer Mutter verbunden. Die einzelnen Elemente sind mit Holzdübeln versehen und sehr passgenau gefertigt. Auf der Unterseite ist der Firmenstempel "KNUSSMANN IN MAINZ 7491" mit der Seriennummer zu sehen: Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.Dieser Tisch ist Teil eines Möbelsets der Firma Knussmann aus Mainz, bestehend aus 6 Stühlen einem Sofa und diesem Tisch.

3.800,00 €

Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Nussbaum Biedermeierschrank mit Vollsäulen und ebonisierten Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, von 1820
Eleganter Biedermeierschrank aus Nussbaum mit ebonisierten Vollsäulen und Zierelementen, restauriert und mit Schellack poliert, süddeutsch um 1820.Es handelt sich bei diesem Schrank um einen voll zerlegbaren Schrank mit zwei Türen, der bis auf wenige Elemente aus massivem Nussbaumholz gefertigt ist (Im Bereich vom Sockel und Kranz sind Elemente mit Nussbaum-Sägefurnier belegt). Das Kranzgesims ist vorstehend und der Sockel zeigt im Bereich der Säulen Verkröpfungen. Die Schranktüren und Seiten sind jeweils mit drei Füllungen ausgestattet. Oben und unten sehen wir jeweils eine große Füllung, deren Nussbaumholz gespiegelt verleimt wurde. Zwischen den großen Füllungen ist eine kleinere querrechteckigen Füllung vorhanden, auf die ebonisierte Rauten aufgesetzt sind. Der Aufbau von den Türen entspricht auch dem Aufbau der Seiten. Bei den Türen sind zusätzlich auf den ebonisierten Rauten Messingknöpfe montiert, die einen schönen Kontrast erzeugen. Ein ebonisierter Halbrundstab bildet den Übergang von den Türen zu den kräftigen, ebenfalls ebonisierten Vollsäulen, die mit Basen und Kapitellen aus Messing ausgestattet sind. Der Innenraum zeigt ein schönes Innenleben mit Einlegeböden, Stellbrett und Hutablage. Unterhalb der Hutablage sind auf der linken Seite 4 kleine Schubladen vorhanden, die an kleinen Knöpfen aus Messing herausgezogen werden können. Die linke Türe wir durch einen schwenkbaren, geschmiedeten Haken verriegelt, der an der Mittelwand der Inneneinteilung befestigt ist. Die rechte Tür lässt sich mit dem originalen Kastenschloss verriegeln. Ein wirklich prächtiger und stattlicher Schrank, der aufgrund der geringen Höhe von knapp 190 cm in jede Räumlichkeit zu hineinpasst. Schön wäre ein Platz, bei dem der Schrank auch seitlich gut zu sehen ist. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

12.500,00 €

Qualitätsvoller Vitrinentisch aus Rosenholz mit feuervergoldeten Bronzen, aus der Zeit um 1860
Qualitätsvoller Vitrinentisch aus Rosenholz mit feuervergoldeten Bronzen, aus der Zeit um 1860
Vitrinentisch aus Rosenholz mit feinen, feuervergoldeten Bronzeapplikationen, restauriert und mit Schellack poliert, Neobarock von ca. 1860. Dieser Vitrinentisch ist frei im Raum stellbar und ist in sehr hoher Qualität verarbeitet. Rundherum ist das Tischchen mit Rosenholz furniert. Die geschweiften Beine verjüngen sich nach unten hin und enden in Sabots aus Bronze. Im oberen Bereich sind sehr plastische Applikationen über Eck auf den Beinen montiert. Alle vier Tischzargen sind geschweift und mit ebenfalls geschweiften Glasscheiben ausgestattet. Alle Glasscheiben sind original zugehörig. Das Glas der Tischplatte ist etwas angelaufen und zeigt leichte Gebrauchsspuren. Feuervergoldete Ornamentleisten Rahmen die Außenseiten der Gläser.Auf der Vorderseite ist unter der Platte ein kleiner Druckknopf aus Messing, durch den die verglaste Tischfläche geöffnet werden kann. Die Tischplatte ist an den Außenkanten geschweift ausgearbeitet und wird an der Außenkante und um die Verglasung herum von Ornamentstäben aus Bronze geschmückt. Klappt man den Vitrinentisch auf, wird das Rosenholz an der Innenseite der Tischplatte sichtbar, ebenso die feine Verarbeitung an den eingelassenen Bändern und dem Riegel. Die Ablagefläche im Innenraum ist mit festem Wollfilz ausgeschlagen, welches einen schönen Kontrast zu den präsentierten Objekten bietet. Die Verglasungen werden innen durch Kordeln aus Messingfäden geschmückt. Dieser Vitrinentisch befindet sich in einem voll funktionsfähigen, restaurierten Zustand. Im Zuge der Restaurierung wurden alle Bronzen gereinigt, Furnier niedergeleimt, das Holz mit Schellack poliert und die innere Ablagefläche mit neuem Wollfilz ausgeschlagen. Fotos vom Zustand vor der Restaurierung sind vorhanden. 

3.800,00 €

Louis Seize Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit schöner Patina und Zentralverriegelung, schonend restauriert, um 1800
Louis Seize Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit schöner Patina und Zentralverriegelung, schonend restauriert, um 1800
Louis Seize Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit schön gewachsener Patina, schonend restauriert, aus der Zeit um 1800. Im Zuge der Restaurierung wurde die Funktion wiederhergestellt, Leimarbeiten vorgenommen, die Innenräume gereinigt und mit Schellack ausgepinselt. Die vorhandene Oberfläche wurde gereinigt und aufgefrischt. Ein schönes Möbel für Liebhaber, bei denen alte Möbel auch wirklich alt aussehen dürfen.Dieser Louis Seize Tabernakel Sekretär ist gegliedert mit einer dreischübigen Kommode und einem Tabernakelaufsatz. Die Kommode steht auf fünf gedrechselten und kannelierten Füßen, deren einschlagende Schubladenfronten jeweils durch drei Scheinfüllungen aus geschnitzten, geschuppten Bändern gegliedert werden. Diese Bänder werden in den Zwickeln und ober- und unterhalb der Louis Seize Zugbeschläge von geschnitzten Blüten unterbrochen. In den Seitenteilen der Kommode sind abgeplattete Füllungen, die rundum von Kanneluren gerahmt werden. In den Zwickeln der Rahmen sind ebenfalls geschnitzte Blüten zu sehen. Mit der profilierten Kommodenplatte ist ein Schrägklappenaufsatz fest verbunden. Von hinten wird der Tabernakelaufsatz mit den 16 kleinen Schubladen aufgesetzt bzw. eingeschoben. Diese Schubladen sind in der gleichen Manier, aber etwas einfacher geschnitzt, als die Felder auf den Schubladenfronten der Kommode. An einen vergleichbar geschnitzten Rahmen ist die beschnitzte und verglaste Tabernakeltür mit Eisen Fitschenbändern angeschlagen. Dahinter befindet sich beidseitig ein kleines bewegliches Holzklötzchen, mit dem sich die kleinen Schubladen zentral verriegeln lassen. Oberhalb der Tabernakeltür verläuft ein Kranzprofil mit Zahnleiste. Darüber erhebt sich ein fest verbundenes Kästchen mit einer Glastür, welches von zwei geschweiften, mit einem Mäandermotiv beschnitzten Stellbrettern flankiert wird. Darüber sehen wir wiederum eine Zahnleiste als Abschluss. Sämtliche Knöpfe und Handhaben des Tabernakelsekretärs sind original zugehörig. An Letzteren ist die Vergoldung noch teilweise erhalten. Lediglich die Schlüsselschilder und die Schlösser der Kommode sind sekundär. Hinter der oberen Glastür steht ein sogenannter Vorderzappler aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts, der nach Angabe des Vorbesitzers laut Überlieferung schon immer dort seinen Platz hatte. Es gibt ausgesprochen hochwertige und vornehme Möbel, in die schon bei der Herstellung in die Bekrönung eine Uhr eingebaut wurde. Vermutlich hatte sich dadurch jemand inspirieren lassen und das Möbel entsprechend anfertigen lassen.  Der Vorderzappler ist aus dem 18. Jahrhundert. Das ganz im barocken Formengut verhaftete Gehäuse von ca. 1750 ist später maseriert worden. Es besitzt eine Spindelhemmung. Eine Weckfunktion wurde aus dem Werk entfernt. Das Werk ist gangbar, aber nicht auf die Laufgenauigkeit geprüft worden. Das Kuhschwanzpendel und die gesägten Zeiger sind aus Messing. Zusätzliche Maße: Schreibhöhe mit aufgeklappter Pultfläche 90 cm. Maße des Uhrengehäuses: Höhe 25 cm, Breite 17,5 cm, Tiefe 8,5 cm.

6.500,00 €

Runder Biedermeier Salontisch aus Nussbaum von 1820, schönes Design, Ø91cm
Runder Biedermeier Salontisch aus Nussbaum von 1820, schönes Design, Ø91cm
Ausnehmend eleganter und qualitätsvoller Biedermeier Salontisch mit runder Platte und Säulenfuß, Nussbaum Sägefurnier auf Eiche, aus der Zeit um 1820. Ein sehr schönes Design. Selbst die tropfenförmige Säule ist mit schönem Nussbaum Sägefurnier belegt. Dieser Biedermeiertisch wurde unter Erhalt der Patina restauriert. Gebrauchsspuren wurden bewusst nur mit Schellack überpoliert, um den schönen Gesamteindruck zu bewahren. Eine Qualität aus der Biedermeierzeit, die selten auf dem Markt zu finden ist. Eines unserer Lieblingsstücke. 

5.800,00 €

Elegante Biedermeierkommode aus Nussbaum mit 4 Schubladen und Vollsäulen, aus der Zeit um 1820
Elegante Biedermeierkommode aus Nussbaum mit 4 Schubladen und Vollsäulen, aus der Zeit um 1820
Elegante Biedermeierkommode aus hellem Nussbaumholz, mit freistehenden Säulen und vier Schubladen. Ein schlichtes, klassisches Design mit schönen Holzmaserungen, wie es im Biedermeier üblich war.Diese süddeutsche Biedermeier Kommode, von ca. 1820 ist mit Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz und Eiche belegt und steht auf Klotzfüßen. Auf der Kommodenplatte und den Seitenteilen ist das Sägefurnier einfach, auf der Kommodenfront doppelt gespiegelt. Die kräftigen, freistehenden Säulen sind ebonisiert und mit gegossenen Messingkapitellen und -basen versehen. Die obere Schublade ist vorgesetzt und lässt sich durch verdeckte Griffmulden an der Unterkante aufziehen. Die anderen drei Schubladen sind mit den original zugehörigen Schlössern ausgestattet. Zierliche Ebenholz Wappenschilder fungieren als Schlüsselbuchsen. Alle Schubladen sind sehr leicht gängig und wurden mit Schellack innen ausgepinselt. In der oberen Schublade befindet sich eine originale Einteilung mit Trennwänden.  Bei der Restaurierung wurde die alte Patina erhalten und über die alten Gebrauchsspuren mit Schellack poliert, ohne dass das Holz geschliffen wurde. Durch den sehr guten Erhaltungszustand, in dem sich die Biedermeier Kommode vor der Restaurierung befand, war dies möglich. Fotos vom unrestauriertem Zustand liegen vor.

3.400,00 €

Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760
Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760
Süddeutsche Barockkommode aus Nussbaum mit 3 Schubladen, restauriert und mit Schellack poliert, von ca. 1760. Diese große Barockkommode mit gebauchter und mehrfach gebrochener Front steht auf gedrückten Kugelfüßen. Die Schubladenfronten sind durch jeweils fünf Felder gegliedert, die äußeren beiden sind quadratisch und die mittlere quer-rechteckig. Die Felder aus Nussbaum bzw. Halbmaser sind jeweils durch Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn begrenzt. Auf der Kommodenplatte, parallel zum umlaufenden Profil, sehen wir eine schmale Ahornintarsie. Die zentralen Motive sind zwei große Felder aus Nussbaum, die durch Bandintarsien aus Zwetschge und Ahorn gerahmt sind. Diese werden von einem umlaufenden Streifen Halbmaser begrenzt, der wiederum durch Zwetschge und Ahorn Bandintarsien gerahmt ist. Die Seiten zeigen je ein schlichtes, gerahmtes Feld mit gespiegeltem Nussbaum.Die hübschen Messingbeschläge sind original zugehörig. Zwei Schnappschlösser haben sich erhalten. In der oberen Schublade wurde das fehlende Schloss bei der Restaurierung durch ein zeitlich passendes Tourenschloss aus unserem Fundus ergänzt. Die Schubladen wurden in früherer Zeit innen dunkel gebeizt und zeigen schöne Werkspuren des Schrupphobels. Die Beize haben wir belassen und den Innenraum mit Schellack ausgepinselt.Ein ansprechendes Barockmöbel, welches wir Ihnen zu einem moderaten Preis anbieten können. Fotos vom unrestaurierten Originalzustand sind vorhanden.

4.500,00 €

Barocker Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit figürlichen Marketerien, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck um 1740
Barocker Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit figürlichen Marketerien, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck um 1740
Ein schöner Barock-Tabernakelsekretär aus Nussbaum mit reichhaltiger Marketerie aus verschiedenen Hölzern, restaurierter Zustand, Kirchheim Teck von ca. 1740. Ein sehr schönes und qualitätsvolles Exemplar der Kirchheim-Teck Möbel. Eine sehr feinteilige Marketerie aus verschiedenen Edelhölzern, teils gefärbten und brandschattierten Hölzern. Dargestellt sind u.a. figürliche Jagdszenen und verschiedene Vögel. Weitere Fotos folgen in Kürze.Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

12.500,00 €

Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit ebonisierten Säulen und vergoldeten Kapitellen, süddeutsch um 1820
Biedermeierkommode aus Nussbaum, mit ebonisierten Säulen und vergoldeten Kapitellen, süddeutsch um 1820
Klassische Biedermeierkommode aus Nussbaum mit drei Schubladen, ebonisierte Vollsäulen mit vergoldeten Kapitellen und Basen, süddeutsch um 1820. Diese Biedermeierkommode befindet sich in einem restaurierten, voll funktionstüchtigen Zustand mit schellackpolierter Oberfläche.Der Korpus ist mit drei Schubladen ausgestattet und steht auf den originalen, ausgestellten Beinen. Die zwei unteren Schubladen werden von ebonisierten Vollsäulen flankiert, die mit vergoldeten Basen und Korinthischen Kapitellen geschmückt sind. Hierbei handelt es sich um Holz mit einer schönen Polimentvergoldung. Beide Säulen "tragen" die vorstehende, obere Schublade. Die Schubladen sind sehr leicht gängig und werden an den Schlüsseln herausgezogen. 

3.900,00 €

Fein intarsierte Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit Bandintarsien und Originalbeschlägen, von 1780
Fein intarsierte Louis Seize Kommode aus Nussbaum mit Bandintarsien und Originalbeschlägen, von 1780
Fein intarsierte Louis Seize Kommode, Nussbaum-Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandintarsien, Beschlagwerk und Schlösser sind original zugehörig, aus der Zeit um 1780. Diese schöne Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Diese Louis Seize Kommode, aus der Zeit um 1780 steht auf intarsierten Spitzkantfüßen und zeigt eine komplett gebauchte Front. In England werden Kommoden diese Kommodenformen als "Bowfront Drawer Chest" bezeichnet. Sämtliche Sichtflächen sind mit Nussbaumfeldern belegt, die von Bandintarsien aus Eben- und Ahornholz begrenzt werden und außen von queraufgelegten Nussbaum-Sägefurnier gerahmt werden. Auf der Kommodenplatte zeigt das zentrale Feld eine Kreuzfuge, die Kommodenseiten jeweils Funierspiegelungen. Die äußere Rahmung der aufschlagenden Schubladen, der Viertelstab als Teil des Plattenprofils und die Sockelleiste sind aus Eibe gefertigt. Sämtliche Schlösser, gegossene Messing Schlüsselschilder und Handhaben sind original zugehörig. Durch die äußerst sorgfältige Holzauswahl und die qualitätsvolle Bauweise war die Kommode vor der Restaurierung bereits in einem schönen Zustand ohne Verwerfungen oder Risse. Selbst der Korpusboden ist nicht einfach aus einem Brett gefertigt, sondern  in einer Rahmen- und Füllungsbauweise. Im Zuge der Restaurierung wurde die Kommode mit Schellack von Hand poliert. Gebrauchsspuren wurden bewusst belassen. Alle drei Schubladen wurden innen mit Schellack ausgepinselt. Die Flecken auf den Schubladenböden lassen sich leider nicht entfernen, ohne viel Substanz abzutragen. Auf Wunsch, können wir die Schubladen mit einem schönen Stoff oder einer historischen Tapete ausschlagen (gegen Aufpreis). das kann auch sehr edel aussehen.

7.800,00 €

Barockkommode aus Nussbaum, 3-schübig, mit Messingbeschlägen, Schellack-Handpolitur, Sachsen um 1760
Barockkommode aus Nussbaum, 3-schübig, mit Messingbeschlägen, Schellack-Handpolitur, Sachsen um 1760
Diese formschöne Barockkommode aus Nussbaum und Kirschbaum wurde in der Zeit um 1760 in Sachsen gefertigt. Sie ist stehend furniert, üppig gebaucht und im Sockelbereich mit einer Schürze und eleganten Zwickeln gestaltet. Die kräftig profilierte Kommodenplatte schwingt im hinteren Bereich eindrucksvoll nach außen. Die Fläche ist mit einem Feld aus einem lebhaften, dunklen Nussbaumfurnier mit Kreuzfuge gestaltet und mit schönem Kirschbaum-Sägefurnier umrandet. Auf den Seitenwänden wird das gespiegelte Nussbaumfurnier von quer aufgelegtem Nussbaum flankiert. Die drei aufschlagenden, mit feinen Lippen gerahmten Schubladenfronten zeigen Nussbaumfelder, die ebenfalls von hellerem Nussbaum gerahmt sind. Die Handhaben und Schlüsselschilder sind später hinzugekommen, waren vor der Restaurierung aber schon vorhanden und passen stilistisch sehr gut. Die Schlösser sind original zugehörig. Ein Schlüssel ist vorhanden, der bei allen drei Schlössern passt. Die Kommodenplatte ist durch eine liegende Gradleiste zuverlässig gegen Verwerfungen geschützt und dadurch sehr gerade geblieben.Die Kommode wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack seidenglänzend mit Schellack von Hand poliert. Sie hat uns unmittelbar begeistert. Trotz einer beachtlichen Gesamtbreite von 133 cm wirkt sie, durch ihre bewegte Formgebung und den Umstand, dass der Korpus lediglich 114 cm breit ist, nicht ausladend. Es wurde sehr ausgewähltes Sägefurnier verwendet, welches eine schöne Holzmaserung und einen leuchtenden Farbton zeigt. Die Innenräume sind sauber und wurden mit Schellack mattiert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

5.600,00 €

Spätbarocke Kommode, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandelwerk, restauriert und mattiert, von ca. 1770
Spätbarocke Kommode, Nussbaum Sägefurnier auf Nadelholz, mit Bandelwerk, restauriert und mattiert, von ca. 1770
Spätbarocke Kommode mit einer Breite von knapp über einem Meter, drei Schubladen, Nussbaum Sägefurnier und andere Edelhölzer auf Nadelholz furniert, süddeutsch um 1770. Diese Kommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit mattierter Schellackoberfläche.  Der geschweifte Korpus steht auf gedrechselten Füßen, ist relativ streng gehalten und zeigt ein schönes Farbenspiel zwischen den ebonisierten Elementen (Sockel- und Plattenprofil, Traverse und Lisenen) und dem farbenfrohen, leuchtenden Nussbaumholz.Auf der Kommodenplatte, den Seitenwänden und den Schubladenfronten sehen wir mehrfach gerahmte Funierfelder. Das Feld auf der Kommodenplatte und die zentralen Felder auf den konkav geschweiften und doppelt gebrochenen Schubladenfronten sind mit Bandelwerk intarsiert. Das Bandelwerk besteht zum einen aus querfurnierten Nussbaumholz, flankiert von hellen Ahorn-Fadenintarsien. Zum anderen aus Amarant (dunkelrotes Furnier), ebenfalls flankiert von Ahorn-Fadenintarsien. Die Felder der Seitenwände wurden mit einem gespiegelten Funierbild gestaltet. Diese Barockkommode wurde im Zuge der Restaurierung mit Schellack mattiert. Leichte Alters- und Gebrauchsspuren wurden belassen und überpoliert/mattiert. Die Handhaben und Schlüsselschilder sind sekundär. Wir wählten runde, gegossene Louis Seize Beschläge aus Messing, die den verbliebenen Abdrücken auf den Schubladen entsprachen und sich mit unserer Erfahrung decken, dass die, im späten 18. Jahrhundert entstandenen Barock Kommoden in aller Regel schon Louise Seize Beschläge aufweisen. Die Schlösser sind original zugehörig. Hierbei handelt es sich um Schnappschlösser oder auch Altdeutsche-Schlösser genannt. Sowohl beim Öffnen, als auch beim Zuschieben der Schubladen muss der Schlüssel betätigt werden, da der Schlossriegel automatisch durch eine Feder verriegelt. Auf Wunsch fertigen wir Ihnen 2 weitere Schlüssel an. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. 

3.800,00 €

Louis Seize Intarsienschrank aus Kirschbaum, restauriert und mit Schellack poliert, datiert 1820
Louis Seize Intarsienschrank aus Kirschbaum, restauriert und mit Schellack poliert, datiert 1820
Datierter Louis Seize Intarsienschrank aus Kirschbaum, mit zwei Türen und 4 Schubladen, mittig teilbar, restauriert und mit Schellack poliert, datiert 1820. Der Schrank steht auf seinen 5 originalen Stempelfüßen. Der Korpus zeigt abgeschrägte Vorderkanten und ist leicht gebaucht (der Korpusist mittig etwas tiefer). Im unteren Bereich sind zwei Schubladen und zwischen den Türen ein festes Mittelbrett. Beide Türen sind jeweils mit einem Schloss ausgestattet und lassen sich separat voneinander öffnen. Innen sind herausnehmbare Einlegeböden vorhanden, sowie zwei Schubladen in der linken Korpushälfte. Von den Füßen bis zum Kranzgesims sind reichhaltige Intarsien, Bandintarsien und Blockintarsien aus verschiedensten Edelhölzern eingelegt. Eine unheimlich detaillierte Arbeit, die weitgehend geometrische Formen zeigt. Die Türfüllungen und anderen Felder sind mit Esche Halbmaser Sägefurnier belegt. Über den Türen sind die Ziffern und Buchstaben C1E8M2B0 intarsiert und zusätzlich graviert. Daraus lässt sich das Herstellungsjahr 1820 herauslesen und die Initialen der ursprünglichen Besitzer "CE MB". Vielleicht war es auch ein Hochzeitsschrank. Stilistisch ist das Jahr 1820 eine späte Herstellung, da in diesem Zeitraum bereits der schlichte Biedermeierstil populär war. In ländlichen Regionen war man jedoch oftmals stilistisch 10-30 Jahre hinterher, was auch an datierten Vergleichsobjekten nachzuvollziehen ist. Vor der Restaurierung befand sich der Schrank in einem ausgesprochen guten Erhaltungszustand. Fotos sind vorhanden. Ein wirklich schöner Intarsienschrank. Nicht zu groß, nicht zu klein – passt in jedes Zimmer rein.

12.500,00 €