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Ebonisieren

Unter Ebonisieren versteht man das Schwärzen von Holzoberflächen, um das kostbare, fast schwarze Ebenholz zu imitieren. 

Neben den hohen Kosten für Ebenholz gab es noch eine weitere Hürde, weshalb Ebenholz imitiert wurde. Der Export von Ebenholz erfolgte bereits vor Jahrhunderten in nur kurzen Stücken. Aufgrund der schwierigen Transportbedingungen wurde das Ebenholz bereits in den Herkunftsländern in kurze Stücke gesägt. D.h. längere Zierelemente (Säulen, Profile) hätten aus mehreren Holzstücken zusammengesetzt werden müssen, was sehr viel Aufwand bedeutete und anschließend auch sichtbar gewesen wäre. 

Damalige Schreiner suchten nach einer Alternative und verwendeten heimisches Birnbaumholz, welches eine ähnliche ruhige und dichte Holzstruktur aufweist und auch in langen Stücken verfügbar ist. Es lässt sich tadellos schwarz beizen und anschließend z.B. mit Schellack polieren und zeigt eine homogene Struktur. Versucht man das gleiche mit einer anderen Holzart wie Buche, Nussbaum, Kirschbaum oder anderen Edelhölzern, wird man sehr schnell feststellen, dass das Ergebnis nicht ansatzweise wie Ebenholz aussieht.

Mit ebonisierten Oberflächen ließen sich schöne Akzente zu poliertem Kirsch-, Nuss oder Birkenholz zu schaffen. Ebonisierungen sind am häufigsten bei Empire- und Biedermeiermöbeln zu finden. Hier wurden z.B. Säulen, Kapitelle, Knöpfe, eingelegte Schlüsselbuchsen oder Kanten an Profilen geschwärzt bzw. ebonisiert. Aber auch in der Barockzeit war Ebenholz sehr beliebt. Zahlreiche Prunkmöbel wie Kabinettschränke wurden aus Ebenholz oder mit ebonisierter Oberfläche gefertigt.


Biedermeierstuhl mit ebonisierten Elementen in der Rückenlehne

Biedermeierkommode mit ebonisierten (geschwärzten) Elementen

Aus unserem aktuellen Sortiment: Antike Möbel mit ebonisierten Elementen

Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen
Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen
Große Barockkommode mit figürlicher Marketerie und Elfenbeineinlagen, Venedig, frühes 18. Jahrhundert. Wenn wir die Frontpartie dieser Kommode betrachten, fällt sofort die dreischübige Gestaltung mit auffälligen figürlichen Marketerien ins Auge. Die vierfach gestufte, konkave Kommodenfront ist stehend mit Sägefurnier aus Olivenholz belegt. Auf jeder Schubladenfront befindet sich ein langes, horizontal verlaufendes Feld, welches von einer Bandintarsie aus Nussbaum und Ahorn gebildet wird. Darin befindet sich jeweils ein zentral angeordnetes Feld mit einer in klassisch römisch-griechischer Pose und Kleidung daliegender Dame, die sich auf einen Ellbogen stützt. Deren Kopf, Hände, Unterarme und Beine sind aus Elfenbein gearbeitet und mit Binnenzeichnungen versehen. Die Dame auf der mittleren Schublade schaut zum Betrachter und hält einen ovalen Spiegel (Vanitas/ Eitelkeit Symbol), der ebenfalls aus Elfenbein ist. Über ihr fliegt ein Vogel. Links von Ihr ist eine Architekturdarstellung und rechts ein Baum. Davon abweichend ist die Darstellung dieser Dame auf der unteren und oberen Schubladenfront identisch. Hier schaut sie in eine Wolke. Links von ihr ist eine Architekturdarstellung und rechts ein Baum zu sehen. Auf der mittleren Schublade wird das zentrale Feld von je einem Feld flankiert, in dem ein galoppierendes Pferd sich vor dem Hintergrund einer Naturlandschaft zum seitlichen Kommodenrand hinbewegt. Auf der oberen Schubladenfront zeigen diese Felder links einen springenden Hirsch und rechts einen laufenden Hasen. Die untere zeigt in den flankierenden Feldern unterschiedliche Darstellungen von einem laufenden Hasen. Die Plattendraufsicht zeigt einen umlaufenden Rahmen aus Kirschbaum, an dessen Innenseite eine Bandintarsie aus Nussbaum, Mooreiche und Ahorn verläuft. Ein als Kreuzfuge gelegtes Olivenholzfurnier mit einem zentralen Medaillon aus Ahorn und Nussbaum bildet das Zentrum. Dort befindet sich die Darstellung eines Harlekins aus der Commedia dell'arte, der in der erhobenen Hand einen Olivenzweig hält. Diese Hand und der Kopf, der mittels Binnenzeichnung eine typische Mimik zeigt, sind aus Elfenbein. Im Hintergrund sehen wir einen Baum, eine Kirche und darüber fliegende Vögel und Schmetterlinge. In den Zwickeln des großen Felds sehen wir jeweils einen papageienartigen Vogel, der auf einem Zweig sitzt. Die Seitenteile der Kommode sind jeweils mit einem Rahmen aus Kirschbaum furniert, der zum Inneren durch eine Fadenintarsie aus Ebenholz begrenzt wird. Das darin liegende Feld ist aus horizontal furniertem Kirschbaum. In dessen Zwickeln befinden sich Rechtecke aus Mooreiche, die zur Mitte der Seitenwände hin viertelkreisförmig ausgeschnitten sind. Diese dreischübige Kommode steht auf gedrückten Kugelfüßen. Darüber befindet sich eine kräftig gekehlte Sockelleiste. Die Sockelleiste, das Plattenprofil, die Traversen und Lisenen sind ebonisiert, wie es bei diesen Modellen üblich ist. Die fein gegossenen Schlüsselschilder und Handhaben sind sekundär, ein Schubladenschloss wurde im Zuge der Restaurierung stilgerecht in Handarbeit nachgefertigt.  Die Schubladenverbindungen sind nicht gezinkt, sondern stumpf verleimt und mit innen aufgeleimten Hölzern stabilisiert. Dies ist charakteristisch bei italienischen Barock Kommoden.Diese Barockkommode wurde zurückhaltend restauriert inkl. dem bewussten Erhalt von Gebrauchsspuren.  Literaturhinweis: IL MOBILE BAROCCO IN ITALIA ARREDI E DECORAZIONE D´INTERNI DAL 1600 AL 1738 Enrico Colle LA REPUBLICA DI VENEZIA Seite 326 bis 331

16.800,00 €

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Biedermeier Aufsatzkommode aus Nussbaum von 1820
Biedermeier Aufsatzkommode aus Nussbaum von 1820
Biedermeier Aufsatzkommode aus Nussbaum mit vier Türen, ebonisierten Halbsäulen mit Schwarzlotmalerei, wohl München um 1820. Diese Aufsatzkommode befindet sich in einem restaurierten Zustand mit leichten Gebrauchsspuren. Die matte Oberfläche ist mit Schellack poliert.Der Unterbau ist mit zwei Türen und einer darüberliegenden Schublade ausgestattet. In der rechten Türe ist ein altdeutsches Kastenschloss (Schnappschloss) eingebaut. Die linke Türe wird mit zwei Riegeln innen verschlossen. Der Innenraum verfügt über zwei Einlegeböden. Die Schublade über den Türen zeigt – wie es im Biedermeier üblich war – keine Knöpfe oder Beschläge und wird an einer Griffmulde an der Unterseite herausgezogen. Der Aufsatz wird in die passende Furnieraussparung auf den Unterbau lediglich aufgesetzt. Dieser ist mit jeweils zwei Türen ausgestattet, die innen gegenfurniert sind. Rechts ist ein Kastenschloss eingebaut, die linke Türe verriegelt automatisch beim Zudrücken durch eine Schnappfeder. Der Innenraum ist mit einem Einlegeboden und drei kleinen Schubladen ausgestattet. Ein wirklich klassisches Biedermeiermöbel mit schön gespiegelten Furnierbildern in Nussbaum, hochwertig verarbeitet, elegante Säulen auf den Lisenen, eingelegte Biedermeierrauten aus Ebenholz und einem Schinkelgiebel als oberen Abschluss. Feine Akzente mit ebonisierten Elementen an den Stempelfüßen und Zierleisten und ein Maserholz im Feld des Giebels runden das Gesamtbild ab. Diese höfische Aufsatzkommode wurde vor wenigen Jahren bei einem Antiquitätenhändler gekauft. Es wurde sorgsam damit umgegangen und nun ist es aus Platzgründen (Höhe 230,5 cm) in unser Angebot gekommen. Weitere Maße: Höhe Unterteil 109 cm, Höhe Aufsatz 121,5 cm

7.800,00 €

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Biedermeier Sekretär aus Kirschbaum
Biedermeier Sekretär aus Kirschbaum
Bei diesem nützlichen, optisch äußerst ansprechenden Blickfang handelt es sich um einen Biedermeier-Sekretär aus Kirschbaum. Hergestellt wurde er im Raum Berlin um 1825. Der architektonisch gestaltete Korpus steht auf Klotzfüßen, die einen hohen, verkröpften Sockel mit vorstehenden Dreiviertelsäulen tragen. Auf diesen Säulen ruht das Gebälk mit aufgesetzten Konsolen. Der Aufbau des abnehmbaren Aufsatzes ist abgestuft gestaltet mit vorstehendem Giebel. Die Front ist mit drei Schubladen im unteren Bereich, einer abschließbaren Schreibklappe und einer Schublade im oberen Bereich ausgestattet. Wie im Biedermeier üblich, verläuft das Furnier vom Kranz bis zum Sockel in einem Bild durch. Die Säulen des Korpus sind aus massivem Kirschbaum gefertigt. Die Basen der Säulen sind gedrechselt, die Kapitelle zusätzlich mit Blattwerk beschnitzt. Hinter der Schreibklappe verbirgt sich ein beeindruckendes, ebenfalls architektonisch gestaltetes Eingericht mit vielen Schubladen. Dieses Eingericht zeigt mittig einen tempelartigen Eingang (Ädikula) mit Dreiecksgiebel, der von zwei Halbsäulen flankiert wird. Der Dreiecksgiebel (sog. Schinkelgiebel) ist Teil der oberen, durchgängigen Schublade des Innenlebens. Die Halbsäulen wiederum stehen auf hohen Podesten, die Teil der darunterliegenden Schublade sind. Ansonsten besteht das Innenleben aus jeweils drei übereinander angeordnete Schubladen neben den Halbsäulen und jeweils einer weiteren Schublade recht und links neben dem Podest. Die Halbsäulen des Innenlebens stützen mit einem Gebälk aus einem ebonisierten Hohlkehlenprofil den mit Olivenholz furnierten Dreiecksgiebel. Auch die drei unteren Schubladen des Eingerichts sind mit Olivenholz-Sägefurnier belegt. Der Boden des tempelartigen Innenraumes zeigt eine parkettähnliche Einlage mit Fadenintarsien. Die umgebenden Schubladen sind mit Maserfurnier belegt und lassen sich an kleinen, ebonisierten Knöpfen aufziehen. Die Traverse sind ebenfalls durch die Ebonisierungen farblich abgesetzt. Dieser Biedermeier Sekretär wurde restauriert und mit Schellack handpoliert. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Auf Wunsch können die sekundären, einfachen Schlüsselschilder durch filigranere ersetzt werden. Wir bieten eine Auswahl an stilistisch passende Schlüsselschilder, aus denen Sie sich welche aussuchen können. Die Schreibklappe ist solide, dass man daran problemlos arbeiten kann. Draufsetzen sollte man sich jedoch nicht :-)

7.800,00 €

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Biedermeierstuhl mit Ebonisierung, Kirschbaum, 1820
Biedermeierstuhl mit Ebonisierung, Kirschbaum, 1820
Feiner Biedermeierstuhl aus Kirschbaum mit ebonisierter, ornamentaler Zunge und einem, mit Ebenholz gerahmten Feld aus Maserholz, das den oberen Abschluss der zurück schwingenden Rückenlehne ziert. Dieser süddeutsche Biedermeierstuhl ist von ca. 1820. Er steht auf vier säbelförmig, sich nach unten hin verjüngenden Spitzkantbeinen. Die Zargen sind mit einem liegenden Kirschbaum Sägefurnier auf einem Eiche Blindholz aufgedoppelt. Dieser eindrucksvolle Biedermeier Stuhl wurde komplett restauriert, gepolstert, bezogen und mit Schellack poliert. Er dürfte passend zum Armlehnstuhl Art. Nr.: 751 in der gleichen Werkstatt gefertigt worden sein. Zusätzliche Maßangaben: Sitzhöhe 49 cm, Sitzbreite 46 cm, Sitztiefe 37 cm. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden.

1.100,00 € 1.280,00 €

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Biedermeier Stuhl von 1820
Biedermeier Stuhl von 1820
Biedermeier Stuhl aus Kirschbaum von 1820. Dieser Stuhl steht vorne auf Säbelbeinen, die aus massivem Kirschbaum gefertigt sind. Die hinteren Stuhlbeine sind leicht nach hinten ausgestellt. Im Zuge der Restaurierung wurden die Stuhlbeine fachgerecht auf eine angenehme Sitzhöhe verlängert. Die Zarge des Stuhls sowie das obere Querbrett der Lehne sind mit Kirschbaum Sägefurnier belegt. Das obere Querbrett ist in die Stollen der Rückenlehne eingegratet. Zwei ebonisierte Elemente zwischen dem unteren und oberen Abschluss der Stuhllehne geben diesem Biedermeier Stuhl das "gewisse Etwas". Der Stuhl befindet sich in einem restaurierten Zustand mit schellackpolierter Oberfläche und neuer Polsterung.

950,00 €

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Memorialschmuck hinter Glas
Memorialschmuck hinter Glas
Memorialschmuck aus Echthaar in einem ovalen Rahmen, hinter konvex gewölbtem Glas, Mitte 19. Jahrhundert. Es handelt sich hier um ein heute sehr ausgefallenes Objekt aus menschlichem Echthaar. Das in diesem Andenkenbild verarbeitete Haar hat eine nussbraune Farbe und ist kunstvoll in Wickeltechnik und Schlaufen sowie Schlingentechnik zu floralen Motiven arrangiert. Die Rückseite bildet ein starker Karton. Die Rahmung ist ein stark profilierter, ebonisierter ovaler Rahmen von ca. 1850, innen begrenzt von einem schmalen, goldenen Rand. Geschützt wird das Echthaar durch ein konvex gewölbtes Glas. Der Zustand ist ausgesprochen gut, es ist keinerlei Schädlingsbefall festzustellen. Auf der Rückseite ist eine Aufhängung montiert. Diese Haarbilder schmückten insbesondere bürgerliche Wohnstuben im frühen 19. Jahrhundert. Man lies diese durch Perückenmacher, Barbiere, oft auch von Nonnen anfertigen. Sinn und Zweck war ein Andenken an geliebte Personen zu haben. Bekanntlich steckt im menschlichen Haar auch die Kraft der jeweiligen Person. Zu Lebzeiten schnitt man z. B. einem geliebten Kind oder dem Ehepartner Haare ab, die dann zu solch kunstvollen Haarbildern gestaltet wurden. Bereits im frühen 17. Jh. bis zum 19. Jh. wurden Echthaarbilder gefertigt. Echthaarbilder finden sich heutzutage in Privatsammlungen und auch in Museen (wie z. B. in Uetersen im Museum "Langes Tannen").

245,00 €

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Intarsierter Scheinsekretär sign. David Strobelberger 1810
Intarsierter Scheinsekretär sign. David Strobelberger 1810
Intarsierter und teilbonisierter Biedermeier Scheinsekretär aus hellem, goldfarbenen Amerikanischen Mahagoni, signiert und datiert 1810. Dieser sogenannte Blender weist in der Hutschachtel den folgenden Text auf: "27. Januar, David Strobelberger auf Swartau bei Lübeck 1810". Die Ortsangabe Swartau ist Plattdeutsch und steht für Bad Schwartau bei Lübeck. Die typisch kubistische Formgebung des Scheinsekretärs ist typisch für das frühe Biedermeier. Der Kiefernkorpus ist stehend mit Amerikanischen Mahagoni Sägefurnier belegt. Die ebonisierten Klotzfüße, Profile und Zierleisten setzen einen reizvollen Akzent zu dem hellen Mahagoniholz. Die Schlüsselbuchsen sind als lang gezogene Rauten gestaltet und wie die halbkreisförmig verlaufenden zarten Blattranken auf dem Sockel aus Ebenholz eingelegt. Die obere und untere Schlüsselbuchse ist ohne Funktion, während sich im oberen und unteren Bereich der Tür ein Schloss verbirgt. Da dieser Scheinsekretär ursprünglich die Funktion eines Gewehrschrankes hatte, lässt sich die Tür doppelt sichern. Nach Angaben der Vorbesitzerfamilie diente der Schrank seit Generationen als Gewehrschrank. Der Aufbau mit Hutschachtel, wie auch ein Teil des Kranzprofils ist mit Nussbaum Wurzelholz furniert. Die Hutschachtel lässt sich abnehmen. Dadurch bekommt man Zugang zu drei sekundären Kästchen. Im Inneren sind Hakenleisten an den Seitenwänden und der Rückwand angebracht. Der vorhandene Fachboden ist sekundär. Das Innenleben gestalten wir gerne nach Ihren Vorstellungen. Durch die Innentiefe von 46 cm eignet sich dieser Scheinsekretär auch als Kleiderschrank. Das Möbel ist nicht zerlegbar, aber für einen Transport lässt sich die Tür leicht ausbauen. Insgesamt ein ausgefallenes, authentisches Möbelstück aus dem frühen Biedermeier. Fotos vom unrestaurierten Zustand sind vorhanden. Im Zuge der schonend durchgeführten Restaurierung wurde der Scheinsekretär mit Schellack poliert.

4.890,00 €

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Spätbiedermeier Reiseschatulle mit Zubehör
Spätbiedermeier Reiseschatulle mit Zubehör
Reiseschatulle mit originalem Zubehör, Ahorn Maserfurnier, Fadenintarsien und Perlmutteinlagen, um 1840. Die Schatulle ist allseitig, flächig mit Ahorn Maserfurnier belegt. Die Kanten sind abgerundet und mit ebonisiertem Holz abgesetzt. Auf der Frontseite und dem Deckel ist eine Fadenintarsie eingelegt. Auf dem Deckel ist zudem eine Perlmuttintarsie in Form von einem Rechteck mit eingezogenen Ecken eingelegt. Die Front wird durch eine Perlmuttrosette geschmückt, welche als Schlüsselschild dient. Darunter befindet sich eine Schublade mit einem verzierten Knopf aus Messing. Die Schublade lässt sich öffnen, in dem man einen Messingstift herauszieht. Im Innenraum der Schatulle befindet sich neben dem originalen Zubehör ein herausnehmbarer Einsatz.

1.290,00 €

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